Pechvogel hat geschrieben:Und wenn Dir selber im Urlaub ein Malheur passiert und Du nicht weiterfahren kannst?
Grüße
Dirk
Hallo Dirk,
dann bin ich wenigstens schon im Urlaub und selbiger länger :-) und mein chef traurig :-)
Gruß Andi
Hallo Dirk, dann bin ich wenigstens schon im Urlaub und selbiger länger :-) und mein chef traurig :-) Gruß Andi Naja, es gibt schon empfindliche Menschen. Eigenes Bett und eigenes WC? Habe ich in einem Hotel auch nicht. Und in der Ferienwohnung auch nicht. Sogar auf der Fähre muss ich ein fremdes Klo benutzen, beim Arzt auch und auf der Grillfeier bei Bekannten. Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen. Trotzdem würde ich auch nicht vermieten, einzig und allein, weil ich es finanziell nicht muss. Die Schadens- und Mängelquote ist sicher sehr hoch. Dazu die Streitereien mit den Mietern. Reinigung. Vorher stundenlang Einweisung. Übrigens sind wir auch nur WE-Fahrer, ca. 6000 km im Jahr. 2 mal 1-3 Wochen Urlaub und sonst noch so 4-6 mal Wochenenden/Fenstertage. Ist das irgendwie schlimm, dass es ein Stehmobil ist? Darin sehe ich den Hauptvorteil, dass man die Freiheit hat, auch mal noch eine Woche in die Sonne zu fliegen oder eine Städtetour ins Ausland zu unternehmen. Und dennoch steht ein eingerichtetes Apartment vor der Türe für die nächste Tour. Jeeetzt... .... kommt das Totschlagargument für die Diskussion, ist mir gerade eingefallen :D Vermieten die privaten Wohnmobil-Vermieter eigentlich auch ihr Haus / Ihre Wohnung, wenn sie selber mit dem Womo unterwegs sind? Wäre ja sonst inkonsequent :lol: Gibts dafür vielleicht ein PaulCamper/AirBnB Kombi Abo? bis denn, Uwe Man muss sich mal vorstellen, wie es sein kann, wenn es ungünstig läuft! Familie mit 2 Kindern mieten dein Wohnmobil für eine Reise nach z.B. Spanien. Das Wohnmobil hat einen Defekt und kann nicht mehr benutzt werden. Die Ferien gehen zu Ende, die Eltern müssen arbeiten und die Kinder zur Schule. Der nächste Mieter bekommt trotz fester Buchung dein Wohnmobil nicht, da es defekt in Spanien steht! Da kommt nicht nur Ärger ohne Ende, sondern auch erhebliche Kosten auf dich zu! (So ähnlich ist es einem entfernen Verwandten von mir ergangen, mit seinem Malibu, der hat es inzwischen verkauft) :| Gruß Hans
Mach ich, wir bieten unser Haus über Haustauschportale an und hatten im Tausch schon sehr schöne Urlaube an sehr schönen Orten! Ich bin ehrlich erstaunt. Einen so höchstpersönlichen Bereich wie unser Haus könnte ich niemals Fremden überlassen, schon gar nicht in meiner Abwesenheit. Und da ginge es mir null darum, dass vielleicht etwas Dreck in irgendeiner Ecke liegt oder jemand lange Finger macht… da kommen dann wildfremde Menschen, die man noch nie vorher gesehen hat, und die können überall dran?? Schauen überall hinein, können an alles dran? Eine unfassbare Vorstellung für mich. Gilt natürlich für das Mobil genau so. Wobei ich im Prinzip eigentlich gar nichts verleihe. Zu viele schlechte Erfahrungen.
So manchen Diebstahl würde man vielleicht gar nicht so schnell bemerken. Ein Haus hat sehr viel an vielen Orten. Das alles zu kontrollieren ist doch fast unmöglich. Das andere sind vielleicht Funktionen, die etwas vorsichtig oder umständlich vorgenommen werden müssen. Man selber weiß das, aber ein Fremder ?
Bei mir sinds nicht viel schlechte Erfahrungen. Hauptsächlich einige Dinge, bei denen ich nicht mehr weiß, wem ich sie geliehen habe. Als Jugendlicher mal ein Fahrrad, das beschädigt wurde. Daher überhaupt nur an die besten Freunde oder einige wenige Verwandte. Wobei das natürlich auch sehr von Wert und Empfinflichkeit abhängt. Einen Spaten eher als einen Generator oder eine teure Kamera. Bei Modellflugzeugen gibts das praktisch gar nicht (aus offensichtlichen Gründen). Wenn dann nur an erfahrenere Piloten (meistens ich), um etwas zu testen oder einzustellen und immer mit der klaren Feststellung, daß ich nicht für einen Schaden aufkomme. Bei manchen Dingen wäre es sogar ein mögliches Haftungsproblem. Wenn ich einen Lungenautomaten (Tauchen) selber warte, ist das OK. Wenn ich den aber wem leihe und es passiert etwas, habe ich Probleme. Das gleiche würde fürs Womo gelten, wobei ich da noch überlegen müßte. Bisher hat aber keiner ernsthaft gefragt. Etwas anderes ist es, wenn man Mitfahrer hat (abseits der Familie). Da hat schon mal jemand etwas abgebrochen, das etwas filigraner war. Und solange es geht, fahre ich selber, erst dann ein anderer. Als wir in Schottland waren, haben wir uns bis zur Fähre abgewechselt, weil wir über Nacht durchgefahren sind. In Schottland dann nur ich. Daher war ich auch selber schuld, als ich ein Rücklicht beschädigt habe, und es gab keine Diskussionen. RK Neben den ganzen Argumenten, die hier gegen den Verleih gennannt wurden, gibt es noch ein weiteres Ausschlußkriterium. Was wenn der Mieter böses im Schilde führt und das Wohnmobil nicht zurück bringt sondern mit gefälschten Papieren verkauft? Ich weiß zwar nicht wie häufig das vorkommt, aber es kommt vor. Selbst wenn du eine GPS-Tracker im Fahrzeug hast und das Wohnmobil so wiederfindest: Der neue "Eigentümer" ist nicht zur Herausgabe verpflichtet. Rein rechtlich handelt es sich nämlich nicht um Diebstahl sondern um Unterschlagung. --> Link Dinge, über die man (ich) gar nicht nachdenken brauche……denn wie hiess es so schön (als ich jung war): Seine Frau/Freundin und sein Motorrad verleiht man NICHT ;) Ergänzen würde ich das heutzutage durch‘s WoMo. Betreibt man das gewerblich, ist das was ganz anderes als wenn ich meinen „Zweitwohnsitz“ Irgendjemandem (ausser den eigenen Kindern) gebe. Never ever! Dann wäre es nicht mehr „mein Zuhause“ Aber so hat halt ein Jeder seine persönliche Sicht auf die Dinge des Lebens……gut so! Ja, das ist ein guter Punkt. Verleiher können sich dagegen allerdings auch versichern. Vielleicht ist es sogar bei den Versicherungspaketen der Vermietportale mit drin? Und 'böse Buben' interessieren sich wohl naturgemäß eher für neuere Modelle. Wenn man eine altes Schlachtross vermietet, wird da keiner scharf drauf sein, das zu unterschlagen, solange genug blendend weisse neue Joghurtbecher im Vermietangebot sind :) bis denn, Uwe Und wenn du die Versicherungsproblematik geklärt hast, einen vertrauenswürdigen Mieter/Nutzer gefunden hast, eine 3 stündige Einweisung gegeben hast ruft dich der Mieter/Nutzer aus Paris an und sagt "es richt nach Gas" Was machst du?? ignorieren oder hinfahren??. Oder erklärst du ihm wie er ein Leck sucht?? oder riecht es einfach nach Gas weil du vor der Abfahrt noch eine neue Flasche eingeschoben hast und dabei wohl was ausgetreten ist?? Du fühlst dich verantwortlich und kannst eigentlich nichts tun. Ich verleihe nicht!! Mein Enkel darf damit fahren, aber er wird von mir gerade "ausgebildet". Wir benutzen das Womo beide und er macht die Reparaturen ich helfe mit "Ratschlägen" Gruß Andreas Andreas, ich will gar nicht vermieten, deine vielen Frage- und Ausrufezeichen gehen an die falsche Adresse :-) Mir käme das auch nicht in den Sinn. Die Unwissenheit der meisten Mieter kann nur für Ärger und Probleme sorgen. bis denn, Uwe
Seh ich genauso Uwe. Was passiert wenn der Mieter das Auto schrottet - ich fahr extrem defensiv - um keine Auffahrunfälle im Stau zu provozieren. Muss ja nicht mal die direkte Schuld des Mieters sein - aber in den Ferienzeiten steigt auch das Risiko eines Crashs. Selbst wenn die Vollkasko zahlt und das WoMo sagen wir 10 Jahre alt ist und gepflegt bekommst du kein Neues für das Geld das erstattet wird. Beste Gruesse Bernd
Hast recht. Der Mod hätte gesagt: benutzt die Zitatfunktion. grinsend, Andreas Wer sich ein Wohnmobil nicht ohne solche Sperenzchen leisten kann,der soll es lassen,ist jedenfalls meine Meinung. Gruß Bernd Ich würde mein Wohnmobil nur meinen Kindern leihen, wenn sie es denn mal haben wollten. Da bin ich ziemlich sicher, dass sie pfleglich damit umgehen und mich bei Problemen informieren. Alle anderen müssen sich anderweitig ein Mobil mieten. Auch wenn ich gar kein Problem damit hätte, wenn jemand in meinem Bett schlafen und meine Toilette benutzen würde, hätte ich doch zuviel Sorge, dass etwas beschädigt wird. Gerade im Freundes- oder weiteren Familienkreis wäre es dann schwierig damit umzugehen finde ich. Es gibt ja genügend gewerbliche Vermieter, die sicher nicht so an ihren Mobilen hängen wie ich. Ich kann aber verstehen, wenn andere Menschen das lockerer sehen und kein Problem mit vermieten haben. Jeder wie er mag. Gruß Birgit
Selbst die sehen das wahrscheinlich auch nicht mehr locker, wenn jemand, dem sie das Mobil formlos geliehen haben, es ihnen beschädigt mit dem Kommentar ‚war ich nicht‘ wieder vor die Tür stellt. Und selbst mit Vertrag macht das wahrscheinlich eher weniger Spass, wenn sich der Kunde querstellt. Ich erinnere mich immer gern an die Szene aus ‚Zurück in die Zukunft‘, als Biff Marty‘s Vater den geliehenen Wagen als Schrott vor die Haustür stellt mit dem Kommentar ‚Der hat ja nen toten Winkel, wolltest du mich umbringen?‘ bis denn, Uwe
Die gewerblichen Vermieter machen vor der Übergabe an den Mieter, mit diesem zusammen, eine Art „Übergabeinspektion“. Darin wird jeder noch so kleine Mangel festgehalten ( „Macke“ in der Tischkante z.B. ). Wenn das Fahrzeug dann zurück kommt und da noch zusätzliche Beschädigungen sind dann hat der Mieter den Zustand vorher auf dem Übergabeprotokoll unterschrieben. Damit ist dann die Kaution erstmal weg. ( oder zumindest ein Teil davon! ). Das ist auch mit ein Grund dafür dass Vermietfahrzeuge mit mind. 1000€ Selbstbeteiligung und 1000€ Kaution vermietet werden. Wenn der Vermieter für jeden abgefahrenen Spiegel seine Versicherung bemühen müsste… Und der Kratzer in der Stoßstange bleibt halt drin. Sind für den Vermieter mal eben 1000€ und beim Verkauf nach 2 Jahren und 50.000km interessiert der Kratzer niemanden mehr. Solche Schäden gehören beim gewerblichen Vermieten halt mit zu den Einnahmen. Ich hab‘ mal ein Womo gesehen, das aus der Vermietung verkauft wurde, das hatte ein Loch im Alkoven :eek: ( kompl. durch und mit Panzertape zugepflastert ). War ein „Fährunfall“ der über die Versicherung der Fähre ( war wohl deren Fehler ) abgerechnet wurde. Das Womo wurde gut 5.000€ unter dem Marktwert angeboten. Allerdings frage ich mich was die beiden letzten Mieter wohl dazu gesagt haben dass sie mit dem Panzertape in den Urlaub mussten?!! :eek: Grüße Dirk Ich wollte das ernsthaft machen. Wollte unser altes Fahrzeug nicht verkaufen, sondern vermieten. 13.000 € / Jahr (120 Tage VERMIETUNG) über Paulcamper wären drin, aber nur wenn man nicht rechnen kann. Warum: - Vermieten ohne großes Risiko geht ja nur, wenn man ein Fahrzeug noch in der Gewährleistung hat. Ansonsten kann ein Getriebeschaden das Jahresbudget auffressen. - Die Versicherung ist verdoppelt so hoch. - Die Übergabe/Abnahme kostet jeweils einen Samstag - es kommen mindestens 20 - 25.000 km auf das Fahrzeug Schlussrechnung Einnahmen. 13.000 € Steuer. - 5.000 € Verschleiß. - 1.200 € Versicherung - 1.000 €.(Vermieterversicherung) Arbeit. - (für die Übergaben und Einweisungen min 20 Samstage Ärger. - 1.500 € (für Kleinschäden) ===================== Gewinn. 4.800 € / Jahr Korrektur. -2.000 €. (Für den größeren Verschleiß) ====================== Ergebnis. 2.800 € Netto pro Jahr !!!1! Scheiß drauf! :evil: :lol:
In dem von dir zitierten Satz stand was von ‚formlos geliehen‘, also eher im privaten Umfeld. Deine Aussage passt also nicht zum Zitat. Bezüglich Übergaben, Dokumentation etc… da muss man aber schon Privatier oder Rentner sein, um für sowas als privater Vermieter Zeit und Musse zu haben. Doppelter Spass, wenn du die Kaution wegen eines Kratzers einbehältst und der Mieter kommt erstmal mit dem Anwalt um die Ecke (hatten wir hier im Forum schon öfters). Wie gesagt, mir wäre das meine Lebenszeit nicht wert. Als hauptberuflicher gewerblicher Vermieter wäre es OK, aber das ist auch ein anderer Ansatz. bis denn, Uwe Ich hatte mal darüber nachgedacht, das Womo zu verleihen. Man wird schön geködert mit irgendwelchen Zahlen, die an Gewinn möglich wären, bei so und so viel Tagen im Jahr an Vermietung. Klang erstmal mal nett. Die Idee kam halt auf, als wir Haus und Hof uns kauften und in den ersten zwei drei Jahren, halt weniger unterwegs waren. Da stand das Womo halt häufiger, als es unterwegs war. Jedoch hatte ich mir das Womo auch geholt um meine eigenes Bett und und das eigene WC immer dabei zu haben. Und dann wurde dieser Gedanke auch sofort wieder verworfen. Es ist unser zweites Zuhause egal wo wir sind und das bleibt auch so. Selbst Kollegen und Familie haben schon nachgefragt, weil ich der einzige bin der eines hat, wurde aber sofort verneint.
Sorry, aber „Milchmädchenrechnung“! Oder hast Du die Ausgaben von den Einnahmen abgezogen bevor Du die Steuern berechnet hast? Hast Du die Abschreibung des Womos berücksichtigt? Hast Du den zeitlichen Aufwand für die Übergabe / Rücknahme und für die Kleinreparaturen als Eigenleistung oder in Form von Lohnleistungen gegengerechnet? . . . Grüße Dirk
Wenn man es eigentlich für sich (privat) kauft und es sowieso hat, macht eine Abschreibung in dem Kontext keinen Sinn. Anders, wenn man es nur zum Vermieten kauft. RK
Wenn Du die Einnahmen bzw. den Gewinn versteuern musst / willst dann macht die Abschreibung sehr wohl Sinn!! Grüße Dirk
Absolut richtig. Ich war die letzten 10 Berufsjahre ca. 60 Tage im Jahr unterwegs und musste „immer“ in fremden Betten schlafen. Das Argument „ich schlafe nicht in fremden Betten“ ist nicht wirklich haltbar. Ich hätte mehr Angst, dass unbeholfene Menschen etwas kaputt machen.
Nein Dirk, Das habe ich absichtlich nicht dargestellt, weil die Rechnung dann noch schlimmer aussieht. Gruß Hans
Bist Du dir da so sicher? Grüße Dirk ( dessen Womo ein Firmenfahrzeug ist :D ) Hallo. Wenn ich das alles so lese dann müssten Europcar, Sixt usw alle pleite sein. Ein Wohnmobil kann man ganz gut als Selbstfahrerfahrzeug inkl Veruntreuungsversicherung und Schutzbrief versichern. Als Kleingewerbe hat man eine Freisumme von ca. 24.500 pro Jahr also abzüglich alle Kosten! Ein reiner Gewinn von 24.500 Euro ist viel. Selbst der Innenraum kann durch den Mieter versichert werden, ansonsten vorher private Haftpflicht vorzeigen lassen… Es riecht nach Gas? Dafür muss man als Vermieter telefonisch erreichbar sein um zu helfen ansonsten wofür zahlt man ADAC oder für den Schutzbrief?? Anders sieht es aus, wenn das Womo kaputt ist und der nächste kein bekommen kann…also Verlust es sei denn man findet schnell ein anderes… Ich bin der Meinung, dass man sehr wohl ein Wohnmobil vermieten kann. Wenn man es aber privat oft nutzt oder sich davor ekelt wenn andere drin schlafen dann nicht. Wenn das nicht liefe, wäre Paulcamper kundenlos oder all die privat vermieten bzw gewerblich 3 Wohnmobile haben längst pleite! Grüße
Da bin stimme ich grundsätzlich zu - natürlich kann man sein privates Wohnmobil vermieten und damit einen Gewinn erzielen. Weitere Gründe nicht zu vermieten sind das jeweilige Verhältnis zur eigenen Arbeitszeit und Lebensqualität: In meiner "Freizeit" mag ich es minderkomplex und übersichtlich. Die Kommunikation, Terminabsprache und das ganze Prozedere würden mich einfach nur nerven. Also könnte ich das als "Arbeitszeit" deklarieren. Dafür lohnt es sich nicht, denn die Arbeitsstunden kann ich nicht nur fröhlicher, sondern auch besser vergütet verbringen.
Europcar und Sixt kaufen ihre Fahrzeuge mit erheblichem Nachlaß ein und veräußern sie nach einem Jahr wieder mit relativ geringen km Leistungen praktisch zum Einkaufspreis. Der ADAC macht keine Gasreparatur sondern nur Notfallhilfe und Abschleppen - die eigentliche Reparatur muß vom Vermieter organisiert - und - bezahlt werden. Viel Spaß dabei wenn z.B. nur bei einem simplen Reifenschaden der Kunde einige Tage auf die Reparatur warten muss weil der Reifen nicht am Lager ist und er dir die Tage vom Mietpreis abzieht - das darf er nämlich. Ich war 20 Jahre lang mit dem PKW in Europa unterwegs und weiß was in Südeuropa los ist in der Urlaubszeit in Werkstätten wenn du mal eine Panne hast - nix mit schnell mal repariert. Zum Thema Paulcamper - meine Meinung - muß man nicht teilen - jede Morgen steht ein Dummer auf der auf die Werbesprüche reinfällt und es gibt noch eine Menge Wohnmobile und die Inflation wird Paulcamper Umsatzzuwächse bescheren nächstes Jahr da bin ich mir sicher. Beste Gruesse Bernd Das Elegante an den Vermietportalen a la Paulcamper und Co. ist ja, dass die ihr Geld auf jeden Fall kriegen, selbst wenn der Mieter dem Vermieter einen Haufen Schrott zurückbringt. Und so, wie das deutsche Recht bei Vermietungen aller Art gestrickt ist, gibt es in dem Dreieck Vermietagentur/Vermieter/Mieter nur einen Dummen, der auf Kosten sitzenbleiben kann.... perfektes Risikomanagement seitens der Vermietagentur :D bis denn, Uwe
Bei Paul Camper und vergleichbare Portale muss man wissen es segeln unter diesen Portalen auch eine ganze Reihe von regionalen aber dafür gewerblichen Vermietern mit.Firmen die das Geschäft schon lange kennen und von der Medienpräsenz durchaus profitieren.Ob die als "Dummer" aufgestanden sind ist durchaus zu bezweifeln. Das Geschäft scheint zu boomen alleine Paul Camper hat nun mehr als 12 000 Fahrzeuge im Angebot,in einer Vielfalt die andere wie Sixt oder sonstige einfach nicht vorhalten und das oft für die Kunden um die Ecke. Ja gut mag sein. Man muss nicht über Paulcamper vermieten und als Mitglied im Verbund kostet die Selbstfahrerversicherung inkl Veruntreuung viel weniger als normal. Ich bin zum ersten Mal mit einem Wohnmobil im Urlaub gewesen und wir können uns nichts anderes mehr vorstellen!! Schnell kommt die Idee wie? Ich kann mir keins einfach so kaufen, das Gold habe ich leider nicht. Aber da kam ja die Idee…was mein Vermieter macht der mittlerweile zwei hat, könnte ich doch auch?! Risiko hat man immer egal wo… es gibt aber auch welche die seit Jahren vermieten und außer kleinere Probleme nichts hatten… vielleicht sucht man sich bei drei Anfragen den passenden raus? Oder man macht eine ordentliche Einweisung? Ja es ist Privatzeit aber wenn man sich dafür ein Haufen Kosten erspart, welche durch Mieteinnahmen gedeckt werden…dann ist das doch Klasse. Und versichern kann ich ja alles! Nein, wenn ich einen Platten fahre weil ich auf eine Schraube fahre, dann erwarte ich nicht vol Vermieter einen neuen Reifen. Das hatte ich in Spanien, Vulkanisiert fertig. Aber auch das kann man im Mietvertrag packen. Man kann das natürlich mit einem Totalschaden ausmahlen und Horrorgeschichten entwickeln aber dann hätte selbst mein Vermieter nix mehr vermietet anstatt sich das zweite Womo zu kaufen… Das Einzige was ich teile ist der Fakt, verliere ich den Kunde weil der letzte das Auto schrott zurückbringt oder garnicht… das kann im Mietvertrag vereinbart werden, Wagen Kaputt Reservierung zurück. Und ich keine Einnahmen… selten hat einer immer ein zweites Womo in der Hosentasche falls eins kaputt geht oder? Was das Thema Inflation usw betrifft das wird in der Tat ein Problem. Sollte der Gaspreis so steigen und der Rest ebenfalls dann kann sich keiner mehr der Normalos einen Womo-Urlaub mehr leisten, auch ich nicht.
Als professioneller Vermieter hat man eine ganz andere Einstellung zu den Fahrzeugen als ein privater Vermieter. Ein Flecken hier, ein kleiner Kratzer dort sind bei einem Vermieter durchaus willkommen. Das wird am Saisonende alles in einem Rutsch repariert und dafür zig mal die Selbstbeteiligung kassiert hat. Das rechnet sich. Ich weiß nicht wie es bei Wohnmobilen ist, aber Pkw´s und Lkw´s <7,5 t werden von den Vermietern nicht Kasko versichert. Die Schadenquote ist so klein, das rechnet sich nicht. Der Vermieter kassiert vom Mieter den sogenannten Haftungsausschluss, was der Mieter für eine Kaskoprämie hält und trägt den Schaden selber. Die Fahrzeuge sind häufig noch nicht mal Teilkasko versichert.
Warum sollte diese ein Privater anderst machen ? Zumal oft auch nicht die Zeit ist um in den Buchungslücken einen lange Werkstattaufenthalt unterzubringen. Diese Portale werben oft mit mehr als 100 Buchungstagen in den Werbeversprechen,da muss das Fahrzeug in der Hochsaison oft unterwegs sein ,denn von Oktober bis Anfang Mai stehen sich auch im privaten Bereich die Autos die Reifen platt. Ja eben…ich habe 30 Tage Urlaub im Jahr…wenn ich das Womo für mich 3 Wochen buche ist ok. Solange ich mir kein eigenes Womo komplett abbezahlt leisten kann, bleibt das eine interessante Option mit der ich ein paar Groschen in die Kasse legen kann. So meine Überlegung…und ja mit der Selbstbeteiligung läuft genauso ab, warum sollte das ein Privatvermieter nicht anders machen? Ein Kleingewerbe würde ich ebenfalls anmelden… Ich würde das Womo als Fzg zum Vermieten sehen und ggfs wenn nicht verbucht ist ein langes Wochenende selbst nutzen. Die Frage ist bei 135 Euro ca. pro Nacht wie oft müsste man vermieten. Nach meiner Rechnung bin ich bei 100 Tagen um Stellplatz, Wertverlust, Finanzierung usw abzudecken. 2 max 3 Jahre und fort damit… Dann das Spiel wieder von vorn. Ist nur eine Idee. Bald ist Messe in Düsseldorf, werde mich auf alle Fälle intensiver damit beschäftigen. Beunruhigend ist für mich eher die Lage Inflation usw die sich mehr entwickeln wird, als der Kratzer in der Stoßstange oder die Unterschlagung. Versicherung, beim Anwalt einen Soliden Mietvertrag samt AGB, Steuerberater einmal investieren und schon hat man einiges gemacht. Grüße Ein finanziertes Womo vermieten und darauf bauen, dass man von den Vermieterlösen die Finanzierung bedienen kann? Peter Zwegat freut sich über jeden neuen Fall... Davon ab, 135 Euro am Tag würde ich bei einem privaten Vermieter nicht zahlen, dafür bekommt man Mobile bei professionellen Verleihern. Und auch da kosten die das nur in der Hochsaison, also vielleicht von Juni bis September. Die ganze Vermietzeit mit 135 Euro pro Tag zu kalkulieren dürfte kaum klappen. Ein Womo ist ein Luxusgegenstand - wenn man eine Finanzierung dafür nicht stemmen kann, sollte man sich keins kaufen. bis denn, Uwe Ja Uwe vielleicht hast du recht! Es ist ein Gedanke, eine Idee… Weißt du ich denke oft: keiner wurde zum Großunternehmer ohne klein Anzufangen oder, wenn der XY mittlerweile davon vier hat und mit einem angefangen hat, warum sollte ich es nicht schaffen? Auch dieser fing klein an… Aber natürlich 135 Euro in der Hauptsaison ist für ein neues Wohnmobil ein normaler Preis zumindeSt nach meinem Vergleich. Was die Nebensaison betrifft da gebe ich dir recht. Und ja ich gebe dir auch recht, dass das ein Risiko ist! Man müsste eine Homepage haben, Werbung machen und ggfs zweigleisig mit Paulcamper zB arbeiten. Also es schweben Ideen im Kopf…ich habe mich schon so oft gefragt oder besser gesagt habe so oft gestaunt, wie Menschen die zum Teil nicht einmal Deutsch konnten, ein großes Geschäft aufbauten! Klasse und Hut ab! Diese Menschen trauten sich halt…die haben nicht den Jackpot im Lotto gewonnen ;-)
Du wirst dich wundern, auf den Messen werden von Händlern zum Teil schon Finanzierungsmodelle angeboten die eine Vermietung durch den verkaufenden Händler beinhalten. Ist aber meiner Meinung die allerschlechteste der Finanzierungen.Grob beschrieben du kaufst nimmst einen Kredit auf und in der Hauptreisezeit verzichtest du auf dein Fahrzeug.Der Händler bezahlt dir dafür einen Festbetrag um deine Kreditzahlungen zu stützen.Problem : der Überlassungsvertrag an den Händler/Vermieter ist bei Schäden und hohen KM Leistungen nur für einen günstig;das bist aber nicht du! Ja wie beim Leasing… Wenn dann müsste man günstig anderweitig finanzieren, den Wertverlust für 3 Jahre ermitteln, den Mietpreis errechnen und die Miettage ausrechnen. Macht natürlich kein Sinn wenn kaum Gewinn mache und nur Stress habe…also es muss sich rentieren. In meiner Umgebung ist plötzlich ein Vermieter aufgetaucht, aus dem Nichts…der bietet schon drei verschiedene…hat sogar ein Büro… tja wie die das alle machen XD Was habt Ihr eigentlich alle für ein Problem mit "... dann ist das Womo in der Hauptreisezeit vermietet und Du guckst in die Röhre..."? Meine Frau und ich verzichten seit zig Jahren darauf in der Hauptreisezeit, also den Schulferien, unterwegs zu sein. Am Besten dann noch die sog. HotSpots besuchen?!! :eek: Und Nein, ich vermiete nicht. Wir verzichten in der Zeit freiwillig drauf! :D Und wenn vermieten dann muß das Womo ja nicht Samstag morgens um 10.00 Uhr zurück kommen und um 14.00 Uhr mit dem nächsten Mieter wieder los?!! Vermieten könnte ja auch 2-3 Mal im Jahr für je 3 Wochen sein?! Dann bleibt das ganze überschaubar und bei 50 - 60 Vermiet-Tagen á 100,- Euro hat man 5.000,- Euro an Einnahmen. Das deckt dann einen Großteil der Kosten. Nicht alle, aber die Finanzierung ist auf jeden Fall einfacher zu stemmen. Und wenn das Womo liegen bleibt? Es gibt Schutzbriefe, Mobilitätsgarantien der Hersteller, ADAC, und selbst Versicherungen die sich dann kümmern. Klar ist nicht alles "Honig schlecken". Aber es geht auch um ein paar Tausend Euro im Jahr. Grüße Dirk ( der immer noch nicht vermietet! :D ) Dirk, das ist in etwa das, was ich seit Tagen auch denke! Und wenn drei Wohnmobile finanziere… Nachtrag…mit 5000 kommst nicht hin. Kaufpreis ca50.000 und mehr. Ich rechne samt Wertverlust usw usw mit 10.000 im Jahr 60 Tage 135 euro ca HS 100 Euro 20 Tage NS
Ich denke du solltest dich auch über die Provisionen die von den Plattformen verlangt werden informieren nebst Versicherungen für Vermietfahrzeuge und auch die Kosten für Schutzbriefe etc. Diese sollen bei etwa 40% und mehr des Bruttomietpreises liegen.Dann weißt du was für dich übrigbleibt um Finanzierung,Stellplatz, Wertverlust,Wartung und und zu stemmen Alles schon eingerechnet. Stellplatz sind bei mir 50 Monat Versicherungspaket bekommst als Mitglied im Verband Caravan für ca 1600 pro Fahrzeug Jahr Reparaturen 1350 Jahr Fixkosten 150 ca Jahr Wertverlust ca 5000 Jahr Steuer um die 250 Jahr Exklusiv Finanzierungskosten ggfs Schlussrate? Ich würde sowas nach max 3 Jahren wieder veräußern. Website mit Googleanbindung, Ebay Kleinanzeigen usw schickt auch. Paulcamper ist zu teuer samt Provi. Nur Notlösung. Kann man aber nebenbei ggfs auch laufen lassen. |
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