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Was ist kostengünstiger? Laden mit 230V oder LiMa 1, 2


Nettetaler am 26 Sep 2022 13:09:08

Hallo zusammen,
Jeder von Euch kennt das Thema, man trifft den einen oder anderen Abends auf dem CP oder SP und kommt irgendwann auf das Thema "Strom". Da gibt es alle Fraktionen, die die keine Ahnung haben, die die alles besser wissen, die die alles vom Feinsten mit Geld tot geschlagen haben (das sind meist auch die ersten, nur mit mehr Einkommen), dann die mit Halbwissen, usw.
Heute ist das Wetter nicht so toll und ich wollte es endlich mal wissen und habe gerechnet. Jetzt weiß ich viel mehr und das vermuten hat ein Ende.

Fragestellung:
Was ist kostengünstiger, die Aufbaubatterie mit Landstrom oder mit der Lichtmaschine zu laden?

Energiekosten Stand Sep.2022, diese wurden zur Berechnung genutzt.
Netz 230VAC ...............Lichtmaschine 14VDC
1kWh = 0,40€..............1L Diesel = 2,00€

Info:
Die Ladeleistung, also mit wieviel Ampere das jeweilige System lädt, ist bei den folgenden Rechnungen nicht relevant, da dies sich nur auf die Ladedauer auswirkt, aber nicht auf die Verbräuche.
Jedes Ladegerät hat bei der Wandlung Verluste, ich habe hier mit hervorragenden 10% Verlust gerechnet. Auch wenn der Strom von der Lichtmaschine kommt, wird die Verbraucherbatterie entweder über einen Elektroblock(EBL) oder einem Booster mit einer Ladekennlinie geladen, diese sind auch Ladegeräte mit Verlusten.
Nach meiner Recherche wird in den verschiedensten Quellen immer angegeben, das ein Generator (Lichtmaschine) für die Erzeugung von 100Wh 0,1l Kraftstoff benötigt, dort habe ich dann die 10% Verlust der Ladegeräte hinzu gerechnet. Da die verschiedenen Batterietypen PB AGM LiFePo4 etc alle eine andere Spannung zum laden benötigen, habe ich diese auf 14V gemittelt, um für alle Typen ein annähernd gutes Ergebnis zu erhalten.
Bei diesen Rechnungen geht es nicht um ein 100% richtiges Ergebnis, sondern um einen generellen und annähernden Kostenvergleich der beiden Ladesysteme.
Jedes Fahrzeug hat unterschiedliche Geräte und Batterie mit anderen Effizienzen verbaut. Aber um mal schnell im Urlaub zu überschlagen, mit welchem System ich den in meiner jeweiligen Situation preiswerter lade, dafür sind diese Ergebnisse eine gute Hilfe. Die Berechnungen habe ich nicht mit eingefügt, weil das doch sehr unübersichtlich geworden wäre. Das Ergebnis hat mich sogar sehr überrascht, ich hätte nicht gedacht, das die Werte soweit auseinanderliegen.

Um eine 12V Batterie um 1Ah aufzuladen wird mit dem jeweiligen System x Wh benötigt:

Landstrom 230VAC___________________Lichtmaschine 14VDC

18Wh(AC) = 1Ah(DC)________________15,4Wh(DC) = 1Ah(DC) = 0,0154L/Diesel = 0,03€

1,0kWh(AC) = 56Ah(DC) Batterie______1,0L Diesel = 65Ah(DC) Batterie
1,8kWh(AC) = 100Ah(DC) Batterie_____1,5L Diesel = 100Ah(DC) Batterie

1Ah = 0,007€ = 18Wh(AC)____________1Ah = 0,03€ = 15,4Wh
100Ah = 0,720€ = 1.8kWh(AC)_________100Ah = 3,00€ = 15,4kWh

Wer es ganz einfach haben will, aber recht nah dran, also a la Pi mal Daumen, zum groben überschlagen, bekommt mit dieser " Formel " sofort einen aktuelle Preisvergleich.
Vollkommen egal welches Fahrzeug, welche Marke der Geräte, deren Konstellation, ob mit oder ohne Booster, diese Schätzung kommt immer ganz nah dran.

60Ah Batterieladung kosten etwa 1kWh Landstrom oder 1l Diesel

Fazit:
Zu den jetzigen Energiekosten ist Diesel um mehr als das vierfache teurer als Landstrom.
Ich bezweifele das dieser Faktor sich bei Preisänderungen großartig verschieben wird.
Wer also die Möglichkeit hat, sollte Landstrom tanken. Ein manuell geschaltes D+ Signal zum Booster oder auch Elektroblock, um diesen nur bei Bedarf einzuschalten und nicht bei jeder Fahrt, spart mächtig Geld.
Photovoltaik ist natürlich das preiswerteste und funktioniert auch bei der Fahrt. Allerdings muss sie auch angeschafft werden, wo hingegen eine Lichtmaschine und ein Landstromladegerät in den meisten Wohnmobilen wohl verbaut ist.

Photovoltaik 100Wpeak Modulleistung schaffen unter besten Bedingungen 7Ah pro Stunde,
realistisch ist wegen Wetter und Jahreszeit im Durchschnitt aber eher die Hälfte als Ertrag.

100Wp = 7Ah 100Ah = 14,5h
200Wp = 14Ah 100Ah = 7,25h
300Wp = 21Ah 100Ah = 3,6h

Ich hoffe das der eine oder andere auch Freude am Ergebnis hat und freue mich über jede Rückmeldung, ob positiv oder negativ.
LG
Euer Nettetaler

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UweHD am 26 Sep 2022 13:37:46

Die Rechnung betrachtet nicht, dass der Generator auch im Schiebebetrieb arbeitet. Das macht, je nach Fahrprofil, schon einen erheblichen Prozentsatz aus.

Allerdings wird das nichts am grundsätzlichen Ergebnis ändern, dass Strom-generieren über hochversteuerten Dieselkraftstoff unrentabel ist. Das kann ja auch jeder mit Hilfe eines portablen Generators selber ermitteln - die Dinger laufen zwar ineffizienter als ein Fahrzeugmotor, dafür aber auch vergleichsweise verlustarm in der Kopplung zum Generator.

rkopka am 26 Sep 2022 13:44:51

Nettetaler hat geschrieben:18Wh(AC) = 1Ah(DC)

Wieso 18Wh ? 230V->14V und 1Ah mit 10%, 14Wh mit 10% = 15,4Wh

1Ah = 0,007€ = 18Wh(AC)____________1Ah = 0,03€ = 15,4Wh
100Ah = 0,720€ = 1.8kWh(AC)_________100Ah = 3,00€ = 15,4kWh

-> 1,54kWh

Zu den jetzigen Energiekosten ist Diesel um mehr als das vierfache teurer als Landstrom.
...
Wer also die Möglichkeit hat, sollte Landstrom tanken.

Aber nur zuhause. Unterwegs kann der Strom deutlich teurer sein. Bei kWh Abrechnung kenne ich keine Zahlen. Aber wenn man am CP €5/Nacht zahlt und damit eine nicht leere Batterie auflädt, sehen die Zahlen schlechter aus. Ein DK CP, wo ich war 4kr/kWh €0,54 (aber für Saisonstellplätze). Ich finde auch z.B. 70ct in Deutschland. Damit ist der Faktor dann weniger hoch.
€5 vs. €2(Diesel)

Aber gut das mal in Zahlen zu sehen.

RK

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fomo am 26 Sep 2022 14:51:37

Nettetaler hat geschrieben:Hallo zusammen,
Wer also die Möglichkeit hat, sollte Landstrom tanken.

1) Wer hat schon ein Landstromkabel, das während der Fahrt angeschlossen bleiben kann?
2) Den Fahrzeugdiesel am Stellplatz laufen lassen ist suboptimal.

Fazit:
Die Frage stellt sich gar nicht.

Aber gut, dass diese wichtige Frage endlich mal final und fachlich geklärt wurde.

Tinduck am 26 Sep 2022 15:04:20

Danke fürs durchrechnen - ich hab ja schon oft gegen Kombi-Ladegeräte gewettert, die z. B. im Boosterbetrieb keine Solarladung mehr durchschalten, weil ich das ineffizient fand - wie man sieht, ist es auch noch teuer :)

Allerdings finde ich den Einwurf gerechtgertigt, dass Strom auf CPs und Stellplätzen oft ein Vielfaches der paar Cent pro kWh kostet, die man Zuhause bezahlt. Ein Euro pro kWh ist bei Stromsäulen schon gern mal weg, und von CPs mit Pauschalen wollen wir mal gar nicht reden, da war unser Rekord 12 GBP pro Tag für Stromanschluss - wir haben dankend verzichtet.

Was man auch noch berücksichtigen sollte:

Mit Bleibatterien, insbesondere Gels, lädt man noch ewig lange in der Sättigungsphase rum - eine LiFePO hat da schon lange Ladeschluss signalisiert bzw. nimmt dann noch maximal ein halbes A für die Balancer. Spart auch noch mal Diesel unterwegs.

Im Endeffekt redet man da natürlich nur über Centbeträge, zumindest pro Tag. Läppert sich natürlich. Aber merklich niedrigere Tankrechnungen wird man wohl nicht erwarten können.

bis denn,

Uwe

JuergenBerkemeier am 26 Sep 2022 15:05:57

Hallo,

fomo hat geschrieben:Die Frage stellt sich gar nicht.


ich kann z.B. den Ladebooster abschalten oder keinen einbauen.

Ich habe z.Zt. noch keinen Ladebooster, daher lädt meine Lichtmaschine (Eure 6d) nach etwa einer 1/4 Stunde Fahrt nur noch im Schubbetrieb.

Viele Grüße
Jürgen

Gast am 26 Sep 2022 15:14:37

Sogar sinnvolle Beiträge wie der von "Nettetaler" werden hier unbegreiflicherweise zerpflückt, schade. Ich habe letztes Jahr mal eine ähnliche Rechnung aufgemacht, und da kostete Diesel noch ca. die Hälfte. Vor einem halben Jahr habe ich mir (nicht nur aus dem Grund) 200 Watt Solar auf´s Dach gepackt. Gleichzeitig habe ich Aufbau- (200 Watt lifepo) und Starterbatterie voneinander getrennt. Seit dem wird meine Aufbaubatterie ausschliesslich von Solarstrom geladen und ist trotzdem nie leer.
Ich finde den Beitrag von "Nettetaler" klasse. Besser als so Fragen wie: Wo bewahrt ihr euere Parkscheibe auf oder was habt ihr in den Türfächern verstaut. Weiter so. :top:

Wolfgang

huohler am 26 Sep 2022 15:16:24

Wenn man das um des Diskutierens willen unbedingt ausdiskutieren möchte - nicht weil das sinnvoll wäre:
Um mit Landstrom zu laden müsste ich ja extra auf einen Stellplatz mit Strom fahren. Der kostet mich in der Regel 8-20€ pro Nacht zusätzlich. Da lade ich lieber mit Lichtmaschine und stehe auf einem kostenlosen Stellplatz oder bezahle max. 5€ für den Stellplatz.
Wenn ich absehbar nicht die ganze Fahrzeit benötige um mit meinem 50A Booster die Batterien vollzuladen mache ich mir auch schon mal den Spaß und schalte den Booster nur bergab ein.
Dann wird kein zusätzlicher Diesel benötigt und ich spare sogar noch Bremsbelag!

:lol:

Aber in der Regel ergibt sich die Antwort aus den Gegebenheiten und nicht aus der Überlegung was günstiger ist.

Hubert

rkopka am 26 Sep 2022 15:37:43

WolleB hat geschrieben:Sogar sinnvolle Beiträge wie der von "Nettetaler" werden hier unbegreiflicherweise zerpflückt, schade.

Er wollte Rüclmeldungen ! Und es gibt zu dem Thema eine Reihe unterschiedlicher Ansätze. Und wenn man die teils hohen CP Strompreise heranzieht, kann das durchaus relevant werden. Ich war gerade 3 Wochen in DK. Kosten für Strom auf CP zwischen 4-6€/Tag. Ich bin öfter frei gestanden und viel gefahren, daher brauchte ich das nicht. Aber das wären bei 20 Tagen immerhin €100.

Seit dem wird meine Aufbaubatterie ausschliesslich von Solarstrom geladen und ist trotzdem nie leer.

Dazu muß die Batterie große genug und in gutem Zustand sein. Außerdem gutes Wetter oder sehr geringer Verbrauch.

Meine ist derzeit mies (~27Ah). Wenn das Wetter schlechter wurde und ich den Laptop am Abend genutzt habe, habe ich am nächsten Morgen teilweise den KS auf Gas geschaltet, damit die Lima die Batterie bei kurzen Strecken etwas füllen kann. Es kommt also immer auf die Bedingungen an. Schaltbar ist in Anbetracht der Zahlen oben nicht schlecht. Aber sich ausschließlich auf eine Energiequelle zu verlassen, erscheint mir unpraktisch. Irgendwann bleibt vielleicht nur eine der Möglichkeiten über. Zumindest bei mehr als einem WE Trip.

Lima - ich muß fahren
Solar - die Sonne muß scheinen
Netz - ich muß auf einem SP/CP stehen und zahlen
Brennstoffzelle - ich muß noch viel mehr zahlen :-)

RK

Gast am 26 Sep 2022 15:46:47

Obige Berechnungen kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Ich gehe beim Dieselverbrauch einen anderen Weg:
Ein Dieselgenerator mit 2,5kW soll 0,7l pro Stunde brauchen. Bei dieser Angabe gehe ich von Volllast aus.
D.h. das sind 2,25kWh (bei einem Wirkungsgrad von 90%). Entspricht bei 13V also einer Ladeleistung von 173Ah und 0,7l Diesel. Auf 100Ah umgerechnet wären das 0,4l Diesel.
Das weicht doch schon sehr von den obigen Angaben ab.

Und 2,25kWh wären auf einen Campingplatz bei 70ct/kWh Euro 1,58, der Diesel kostet dann Euro 1,40 und wäre somit günstiger.

Zudem lädt meine Lima auch den Berg runter und kostet somit gar nichts.

Gruß Axel

rkopka am 26 Sep 2022 16:04:44

Trikeflieger hat geschrieben:Ein Dieselgenerator mit 2,5kW soll 0,7l pro Stunde brauchen. Bei dieser Angabe gehe ich von Volllast aus.

Aber kann man so einen Generator mit einem Womo gleichsetzen, das normalerweise nicht mit Volllast arbeitet ? Wo die Lima normalerweise nur Teillast leistet ?

Zudem lädt meine Lima auch den Berg runter und kostet somit gar nichts.

In Holland nutzt dir das wenig.

RK

JuergenBerkemeier am 26 Sep 2022 16:16:42

Hallo Axel,

Trikeflieger hat geschrieben:Ein Dieselgenerator mit 2,5kW soll 0,7l pro Stunde brauchen.


das entspricht einem Wirkungsgrad von ca. 35%. Nettetaler ist bei der Kombination Lichtmaschine an Dieselmotor von 10% ausgegangen. Da habe ich mehr erwartet, aber er hat das so recherchiert.

Viele Grüße
Jürgen

rkopka am 26 Sep 2022 16:47:19

Trikeflieger hat geschrieben:Ein Dieselgenerator mit 2,5kW soll 0,7l pro Stunde brauchen.

0,28l/kWh

0,25l/kWh bei einem Großgenerator mit 450kW bei 100%(laut Datenblatt) , normalerweise sind große Aggregate effektiver und laufen im idealen Bereich, was man im Womo nie haben wird.

Auto:
1l/kWh --> Link
Den Wert findet man auf einigen Websites. Mit dem Hinweis, daß je nach Drehzahl und Belastung der Wirkungsgrad bescheiden sein kann.

RK

Ruedi1952 am 26 Sep 2022 17:11:32

Unser 50 kW Aggregat mit 90 PS Deutz Motor über 50 Jahre alt braucht 6 ltr. / h . Allerdings läuft der praktisch ohne Last.
Ein 8 kW Hybrid Generator braucht bei 75% Last in 24 std. ca. 11 kg Propangas günstigensfalls.
Bei Fahrzeugmotoren ist im Stand der DPF das Problem der verkokt das kommt teuer. Die Lima bringt im Leerlauf auch keine volle Leistung.

hopfabaua am 26 Sep 2022 18:01:46

Servus

Ich finde die Frage super, denn ich starte demnächst Ri Süden, und habe das Womo seit wochen nicht mehr an Landstrom. Anzeige kurz vor gelb.
Ich ahbe die letzten Tage echt überlegt ob ich ihn anstecke, oder während der Fahrt laden lasse.
Thema ist erledigt, Morgen kommt er an Landstrom.

Danke an den Th-ersteller

Gruß

pwglobe am 26 Sep 2022 18:47:06

Hallo, ich finde den Beitrag von Nettetaler sehr gut, vielleicht hilft es auch die Leute davon abzuhalten auf den Stellplätzen ihre Batterien mit laufendem Motor zu laden. Leider kommt dies immer noch viel zu oft vor.

JuergenBerkemeier am 26 Sep 2022 19:01:42

Hallo Nettetaler,

fast vergessen: vielen Dank für deinen Beitrag. Leider kann ich dir kein + geben, daher nur ein .

Viele Grüße
Jürgen

huskimarc am 26 Sep 2022 19:42:50

Die frage wieviel Leistung die Lichtmaschine im Standgas bringt....
Neben Effekt im Winter, Motor Heitz gleich noch

hampshire am 26 Sep 2022 20:38:12

Danke für den Beitrag, Nettetaler - es zeigt, dass auch der teure Strom von heute günstiger ist als einen Motor laufen zu lassen, wenn es darum geht die Bordbatterien zu laden.
Menschen reagieren oft irrational auf Information.

So kenne ich Menschen, die einen Elektroradiator gekauft haben um im Winter Geld und Gas zu sparen. Auch diese Rechnung geht nicht auf.

Ich bin dafür Energie und Nachhaltigkeit deutlich umfangreicher und vor Allem praktischer in die Schul-Curricula aufzunehmen (wie andere lebenspraktische Fertigkeiten auch wie Finanzierungen, Kauf- und Mietverträge sowie Lebensmittel, deren Saison und Zubereitung und nicht zu vergessen Grundlagen der Demokratie, unsere Verwaltungsorganisation und die Möglichkeiten Mitbestimmung durch jeden Bürger).

Tinduck am 26 Sep 2022 20:45:45

huskimarc hat geschrieben:Die frage wieviel Leistung die Lichtmaschine im Standgas bringt....
Neben Effekt im Winter, Motor Heitz gleich noch


Da kannst du bei einem modernen Diesel lange warten, bis der im Leerlauf warm wird. Das ist einfach nur Motorquälerei.

bis denn,

Uwe

Nettetaler am 26 Sep 2022 22:42:20

Trikeflieger hat geschrieben:Obige Berechnungen kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Ich gehe beim Dieselverbrauch einen anderen Weg:
Ein Dieselgenerator mit 2,5kW soll 0,7l pro Stunde brauchen.
Gruß Axel


Hallo Alex,
dein Dieselgenerator produziert also Gleichstrom 13V ? Interessant, welchen Querschnitt haben deine Leitungen zur Batterie 35, 50 oder 70mm² und wie lang sind sie und wieviel kg wiegt der ganze Spaß? Ach und wie bekommst Du mit 13VDC denn Akku voll (Ladekennlinie der Batterie würde mich auch interessieren)
Oder ist es doch nur 230V Wechselstrom mit 2,25kWh also knapp 10A Leistung. Dann wahrscheinlich an den Boardeingang des Womo angeschlossen und aufladen der Batterie mit dem Standard Elektroblock und 18A Ladeleistung. Was dann ca 500Wh von deinem Generator zieht. Nach diesen Angaben brauchst du dann aber 5,5h für 100A also 3,8l Diesel = €7,60. Plus 5,5 Stunden Angst das dich ein Standnachbar wegen Lärmbelästigung lyncht.
Ach und auf die Berg Aussage erwartest Du wahrscheinlich nicht ernsthaft eine Antwort.

Gast am 27 Sep 2022 07:39:09

Nettetaler hat geschrieben:Hallo Alex, dein Dieselgenerator produziert also Gleichstrom 13V ? Interessant, welchen Querschnitt haben deine Leitungen zur Batterie 35, 50 oder 70mm² und wie lang sind sie und wieviel kg wiegt der ganze Spaß? Ach und wie bekommst Du mit 13VDC denn Akku voll (Ladekennlinie der Batterie würde mich auch interessieren)
....


Sorry, was soll dieser arrogante Beitrag?
Ich habe weder geschrieben, dass ich einen Diesel-Generator habe, oder dieser mit Gleichstrom arbeitet, noch dass ich auf einem Stellplatz zum Laden meinen Motor laufen lassen.....

Ich habe nur geschrieben, dass ich einen Generator als Ansatz für den Dieselverbrauch pro kWh nehme. Nicht mehr und nicht weniger. Und ob die kWh mit 12V oder 230V erzeugt werden, ist mal egal. Wenn Du diesen kleine Einwand schon als Angriff deutest, dann bist Du in einem Forum falsch, denn dort wird es immer versch. Meinungen geben. Man kann dann über versch. Meinungen diskutieren, man muss aber nicht solch blöde Antworten geben.

Und die Berg-Aussage spielt bei der ganzen Sache schon eine Rolle, hat ein anderer User ja auch geschrieben. Wenn ich nämlich im Winter mit leeren Akkus meinen Stellplatz in den Bergen verlasse, dann sind diese, wenn ich im Tal ankomme, zumindest zu einem Teil wieder gefüllt. Und das ohne dass mich das einen Cent an Diesel mehr gekostet hat. Vielleicht spare ich mir sogar etwas an Bremsbelägen, weil die Lima und somit der Motor mehr bremst wie ohne Akkuladung.

Gruß Axel

Inselmann am 27 Sep 2022 08:56:58

Wusste ich gar nicht das der Dieselverbrauch beim fahren von der Batterieladung verursacht wird.....
Sachen gibts. :lol:

Tinduck am 27 Sep 2022 08:59:03

Inselmann hat geschrieben:Wusste ich gar nicht das der Dieselverbrauch beim fahren von der Batterieladung verursacht wird.....
Sachen gibts. :lol:


Nicht nur, aber auch. Es gibt nix geschenkt - ausser Solarstrom, wenn die Anlage schon abgeschrieben ist :D

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 27 Sep 2022 09:09:57

Inselmann hat geschrieben:Wusste ich gar nicht das der Dieselverbrauch beim fahren von der Batterieladung verursacht wird.....
Sachen gibts. :lol:

Einer der Gründe warum ab Euro 6d die Lima zu- / abgeschaltet wird.




Grüße
Dirk

rkopka am 27 Sep 2022 09:35:28

Nettetaler hat geschrieben:dein Dieselgenerator produziert also Gleichstrom 13V ? Interessant, welchen Querschnitt haben deine Leitungen zur Batterie 35, 50 oder 70mm² und wie lang sind sie und wieviel kg wiegt der ganze Spaß? Ach und wie bekommst Du mit 13VDC denn Akku voll (Ladekennlinie der Batterie würde mich auch interessieren)

Wie kommst du auf 13V ? Und natürlich liefert der 230V und geht über ein Netzteil weiter. Genauso wie oft ein Booster die Ladung von der Lima übernimmt, wenn man eine bestimmte Ladekurve haben will. Und die Kabellänge spielt bei 230V keine Rolle, was die Sache erleichtern würde. Beim Laden mit maximal 50A über kurze Entfernung brauchst du auch keine 70mm2

Oder ist es doch nur 230V Wechselstrom mit 2,25kWh also knapp 10A Leistung.

2,25kW wären eine Leistung, 10A sind ein Strom.

Dann wahrscheinlich an den Boardeingang des Womo angeschlossen und aufladen der Batterie mit dem Standard Elektroblock und 18A Ladeleistung. Was dann ca 500Wh von deinem Generator zieht.

500W

Nach diesen Angaben brauchst du dann aber 5,5h für 100A also 3,8l Diesel = €7,60.

5,5h für 100Ah

Plus 5,5 Stunden Angst das dich ein Standnachbar wegen Lärmbelästigung lyncht.

Es ging hier nur um den unbekannten Wirkungsgrad bzw. Verbrauch des Womos. Dazu als Beispiel ein Generator, wo man den Verbrauch kennt. Generatorladung war kein Thema.

Trikeflieger hat geschrieben:Und die Berg-Aussage spielt bei der ganzen Sache schon eine Rolle, hat ein anderer User ja auch geschrieben. Wenn ich nämlich im Winter mit leeren Akkus meinen Stellplatz in den Bergen verlasse, dann sind diese, wenn ich im Tal ankomme, zumindest zu einem Teil wieder gefüllt. Und das ohne dass mich das einen Cent an Diesel mehr gekostet hat.

Aber wie lang fährst du dann abwärts ? Und wie oft ist das relevant ? D.h. es gibt den Fall, aber er wird (für die meisten) selten auftreten, nötig sein oder was bringen.

RK

Tinduck am 27 Sep 2022 09:49:48

rkopka hat geschrieben:Aber wie lang fährst du dann abwärts ? Und wie oft ist das relevant ? D.h. es gibt den Fall, aber er wird (für die meisten) selten auftreten, nötig sein oder was bringen.

RK


Das ist der sprichwörtliche Furz im Winde, wo gibt es Gefälle, die mehr als 10-15 Minuten Schiebebetrieb hergeben? Vielleicht mal irgendwelche Alpenpässe. Aber nehmen wir mal ne halbe Stunde an.

Mit nem 30er Booster und einer halb leeren LiFePO kann man dann von 15 nachgeladenen Ah zum Nulltarif ausgehen. Ein- oder zweimal im Jahr. Dürfte man in der Kalkulation nicht wirklich merken. Im Alltag ist Schiebebetrieb natürlich auch immer vorhanden, aber nicht immer kann die Batterie dann noch Strom aufnehmen.

Wenn keine idealen Bedingungen vorliegen (Batterie nicht leer genug, Bleibatterie etc., kein Booster und nur 6 mm^2 Verkabelung) ist es noch irrelevanter.

Noch lustiger sind die gesparten Bremsbeläge, da kommen wir langsam in den 100stel Cent Bereich... da könnte man jetzt die Abnutzung des Rippenriemens gegenrechnen, weil ja die LiMa mehr arbeiten muss und das dort den Verschleiss erhöht.

bis denn,

Uwe

Inselmann am 27 Sep 2022 10:00:13

Pechvogel hat geschrieben:Einer der Gründe warum ab Euro 6d die Lima zu- / abgeschaltet wird.
Grüße
Dirk


Kanns kaum glauben das mein Posting ernst genommen wurde :eek:

Diesel verbrauche ich ja um irgendwo hinzufahren. Dabei werden die Batterien geladen.
Und niemand kann vorrechnen um wieviel der Dieselverbrauch sich erhöht wegen der extra Belastung von der Batterieladung. Null komma wieviel Liter pro kw/h?

PS wer wirklich in Betracht zieht den Motor stationär laufen zu lassen um die Batterien zu laden weil eventuell billiger ist sollte schleunigst mal untersucht werden. Und selbst wenn es billiger wäre, total unakzeptabel meiner Meinung nach.

Alle jammern wegen Umweltbelastung und Luftqualität aber am Urlaubsort den Diesel laufen lassen um Batterien zu laden??? Wirklich?
Ok, wenn ein Notfall eintritt dann kann man das akzeptieren. Eine Nespresso ist aber kein Notfall....

PS ein EBL ist im LiMa Betrieb kein Ladegerät. Es verbindet nur die Batterie mit dem Bordnetz. Also keine Ladeverluste im eigentlichen Sinn. Und bevor jetzt mit den Kabelverlusten argumentiert wird, die haben alle anderen Ladegeräte auch wenns suboptimal verkabelt ist. Das sollte man dann auch dort in die Rechnung aufnehmen. Gleiches Recht für alle :D

Pechvogel am 27 Sep 2022 10:12:56

Inselmann hat geschrieben:Kanns kaum glauben das mein Posting ernst genommen wurde :eek:

Aber selbstverständlich nehmen wir Dich hier immer ernst! :kuller:

Inselmann hat geschrieben:... wer wirklich in Betracht zieht den Motor stationär laufen zu lassen um die Batterien zu laden weil eventuell billiger ist sollte schleunigst mal untersucht werden.

Da gebe ich Dir zwar 100% Recht, man findet aber leider immer wieder mal jemanden der das so handhabt!! :eek:


Grüße
Dirk

hampshire am 27 Sep 2022 10:18:40

Inselmann hat geschrieben:PS wer wirklich in Betracht zieht den Motor stationär laufen zu lassen um die Batterien zu laden weil eventuell billiger ist sollte schleunigst mal untersucht werden. Und selbst wenn es billiger wäre, total unakzeptabel meiner Meinung nach.


Das sehe ich prinzipiell auch so. Für viele wird das Geld knapp und da ist die Beschäftigung mit dem Thema sicherlich nicht verkehrt um einmal auszurechnen ob es sinnvoll ist oder nicht. Und es ist nicht finanziell nicht sinnvoll über den Fahrzeugmotor und Lima Akkus zu laden solange es Strom aus dem Netz gibt - zu diesem Fazit kommen ja auch alle, die die Rechnung für das stehende Fahrzeug ergänzten oder korrigierten.

Für den Fall, dass dies Konstellation aus laufendem Ducato Motor und Akku im Zusammenspiel mit dem 230V Wechselrichter eine Notstromversorgung für das Haus herstellen soll gebe ich zu bedenken, dass die Kabelzuführung ins Haus Wärmeenergie kostet und die Kombination aus einem kleinen Generator mit mobilem Akkupack wohl die bessere Lösung wäre - solange man nicht eine Heizung damit betreiben will. Immerhin sind die Gemeinden angewiesen worden sich darauf vorzubereiten, dass das Stromnetz über Tage in diesem Winter wegbrechen könnte.

Acki am 27 Sep 2022 10:34:29

hampshire hat geschrieben:...
Für den Fall, dass dies Konstellation aus laufendem Ducato Motor und Akku im Zusammenspiel mit dem 230V Wechselrichter eine Notstromversorgung für das Haus herstellen soll gebe ich zu bedenken, dass die Kabelzuführung ins Haus Wärmeenergie kostet ...

Warum das?
Die meisten werden eine Aussensteckdose haben!?
Bei einem entsprechenden Szenario könnte man - als Notfall-Massnahme - Die Hauptsicherung ausschalten und über die Aussensteckdose einspeisen!

Pechvogel am 27 Sep 2022 10:37:32

Inselmann hat geschrieben:PS wer wirklich in Betracht zieht den Motor stationär laufen zu lassen um die Batterien zu laden weil eventuell billiger ist sollte schleunigst mal untersucht werden. Und selbst wenn es billiger wäre, total unakzeptabel meiner Meinung nach.


hampshire hat geschrieben:Das sehe ich prinzipiell auch so. Für viele wird das Geld knapp und da ist die Beschäftigung mit dem Thema sicherlich nicht verkehrt um einmal auszurechnen ob es sinnvoll ist oder nicht.

Also erstmal sind die Stromkosten bei unserem Hobby doch nun wirklich vernachlässigbar?! Wenn ich ein oder zwei Euro für eine "Landstromladung" nicht mehr aufbringen kann dann fahre ich auch nicht mit einer motorisierten Schrankwand durch die Gegend?!!
Und bei "Standgas" passt die gesamte Rechnung oben nicht mehr denn dann braucht das "Auto" im Verhältnis einfach selbst zu viel des Lima-Stromes.

hampshire hat geschrieben:Für den Fall, dass dies Konstellation aus laufendem Ducato Motor und Akku im Zusammenspiel mit dem 230V Wechselrichter eine Notstromversorgung für das Haus herstellen soll gebe ich zu bedenken...

Ich würde da erstmal zu bedenken geben dass die Einspeisung Wechselrichter ins Haus gleichzeitig auch eine Einspeisung Wechselrichter ins öffentliche Stromnetz bedeutet.
Von den ganzen Vorschriften die es da gibt, gerade auch im Hinblick auf den Wechselrichter, wäre, wenn das Stromnetz zusammengebrochen = überlastet ist, der selbst produzierte Strom im öffentlichen Netz verschwunden und man hätte im eigen Haus nix davon.
Es sei denn man ließe entsprechende Rückstromsperren einbauen.....




Grüße
Dirk

Pechvogel am 27 Sep 2022 10:41:02

Acki hat geschrieben:...Bei einem entsprechenden Szenario könnte man - als Notfall-Massnahme - Die Hauptsicherung ausschalten und über die Aussensteckdose einspeisen!

Du willst doch jetzt nicht im ernst empfehlen dass die Häuslebesitzer ( selbst ) ihre NH-Sicherungen ziehen sollen?!?? :bindagegen: :abgelehnt: :bindagegen:




Grüße
Dirk

rkopka am 27 Sep 2022 10:53:36

hampshire hat geschrieben:Für den Fall, dass dies Konstellation aus laufendem Ducato Motor und Akku im Zusammenspiel mit dem 230V Wechselrichter eine Notstromversorgung für das Haus herstellen soll gebe ich zu bedenken, dass die Kabelzuführung ins Haus Wärmeenergie kostet und die Kombination aus einem kleinen Generator mit mobilem Akkupack wohl die bessere Lösung wäre

Hier gehts wohl nur um minimale Unterschiede und es ist nicht mehr das Originalthema, aber für die Diskussion schauen wir mal genauer.

Das 230V Kabel ins Haus wird selbst bei voller Last nur minimal warm werden, weil die Ströme bei 230V nicht so hoch sind. Ein kleiner Generator läuft meistens ineffektiver als ein großer. Dafür wohl besser als der Ducato. Der Generator muß ja auch draußen stehen. Und wenn man das Akkupack als Speicher bewegt, hat man da wieder die ganzen Lade/Entladeverluste vs. die direkte Kabeleinspeisung. Also in dem Fall eher den kleinen Generator direkt, auch mit langem (230V) Kabel und das Akkupack mit WR, wenn man (am Abend) keinen Lärm machen will, oder den Strom an einer besonderen Stelle braucht.

Acki hat geschrieben:Die meisten werden eine Aussensteckdose haben!?
Bei einem entsprechenden Szenario könnte man - als Notfall-Massnahme - Die Hauptsicherung ausschalten und über die Aussensteckdose einspeisen!

Vorher als Warnung: das sollte man generell nur machen, wenn ein Notfall herrscht und wenn man GENAU weiß, was man tut. Thema FI, Erdung und so.
Hauptsicherungen sind oft als Schmelzsicherung ausgelegt, die kann und soll man nur mit beträchtlicher Sicherheitsausrüstung rein oder raus geben. Ich hab etwas Wissen und würde das nur sehr ungern machen.
Was eher ginge, wäre die FIs abzuschalten und dahinter einzuspeisen. Dann aber nur für einzelne Kreise oder man muß da noch Querverbindungen haben. Und natürlich hat man dann auch keinen Schutz mehr.

Pechvogel hat geschrieben:Ich würde da erstmal zu bedenken geben dass die Einspeisung Wechselrichter ins Haus gleichzeitig auch eine Einspeisung Wechselrichter ins öffentliche Stromnetz bedeutet.
Von den ganzen Vorschriften die es da gibt, gerade auch im Hinblick auf den Wechselrichter, wäre, wenn das Stromnetz zusammengebrochen = überlastet ist, der selbst produzierte Strom im öffentlichen Netz verschwunden und man hätte im eigen Haus nix davon.

Das muß man getrennt sehen. Wenn man mit Netz einspeisen will, braucht man einen BalkonSolarWR, der sich synchronisiert und nur arbeitet, wenn es schon ein Netz gibt und die Sicherheit gewährleistet.
Auch wenn das Netz zusammen gebrochen ist, muß man vor jeder Einspeisung das Haus vom Netz komplett trennen. Sowohl wegen eigener Schäden, als auch wegen der Sicherheit aller Teile und Menschen außerhalb, z.B. wenn dort jemand arbeitet, darf keine Spannung vom Haus ins Netz gelangen. Hier kommt man auch juristisch schnell in einen sehr kritischen Bereich. Die korrekte Lösung wäre z.B. ein Umschalter im Sicherungskasten, der das Haus komplett von Netz auf Steckdose umschaltet. Sowas hätte ich gerne, wenn ich eine Elektriker finde, der mir das einbaut.

RK

huohler am 27 Sep 2022 10:55:49

Acki hat geschrieben:...Bei einem entsprechenden Szenario könnte man - als Notfall-Massnahme - Die Hauptsicherung ausschalten und über die Aussensteckdose einspeisen!

Pechvogel hat geschrieben:Du willst doch jetzt nicht im ernst empfehlen dass die Häuslebesitzer ( selbst ) ihre NH-Sicherungen ziehen sollen?!?? :bindagegen: :abgelehnt: :bindagegen:

Grüße
Dirk


Nein, aber die drei Schraubsicherungen nach dem Zähler.

Hubert

UweHD am 27 Sep 2022 10:58:35

Die Diskussion entwickelt sich hier teilweise in die falsche Richtung....
Dem TE geht es doch überhaupt nicht um die Frage, ob das Laden der Batterien im Stand mit laufendem Motor sinnvoll ist.
Es ging um die Frage, wieviel Diesel zusätzlich während der Fahrt benötigt wird, wenn die Lichtmaschine eine leere Bordbatterie aufladen muss.

fschuen am 27 Sep 2022 11:04:11

Könnte man. Ist aber verboten, gefährlich und funktioniert nur für das Drittel, was an der gleichen Phase hängt wie deine Aussensteckdose. Sauber ist die Installation eines Netzwahlschalters hinter dem Zähler und einer Einspeisdose.


Gruss Manfred

rkopka am 27 Sep 2022 11:13:22

Pechvogel hat geschrieben:Du willst doch jetzt nicht im ernst empfehlen dass die Häuslebesitzer ( selbst ) ihre NH-Sicherungen ziehen sollen?!?? :bindagegen: :abgelehnt: :bindagegen:
huohler hat geschrieben:Nein, aber die drei Schraubsicherungen nach dem Zähler.

Wenn man welche hat. Das ganze ist wohl sehr individuell. Und Schraubsicherungen sind sehr altmodisch. Heute sind nach dem Zähler normalerweise keine Sammelsicherungen sondern der FI und dann die einzelnen Absicherungen der Kreise.

RK

thomker am 27 Sep 2022 11:15:53

Moin,
Zum Thema: meine Rechnung für mich geht etwas anders.
Mein Ducato hat 130Kw, wenn nun meine Lima 1Kw davon abzweigt, merke ich das garnicht. Verbrauchsunterschied gibt's gefühlt nur durch den rechten Fuß...

Nettetaler am 27 Sep 2022 11:42:43

Herrlich in welche Richtung sich das hier entwickelt.
Jetzt mal Butter bei die Fische.
Eigentlich ging es mir bei meinem Thema, den nicht so technisch versierten und/oder interessierten eine einfache und annähernd richtige Gleichung an die Hand zu geben um ökonomisch und ökologisch Energie in ihre Batterie zu bekommen. Damit nicht weiterhin stumpf die alten vorgegeben Wege beschritten werden müssen.
Man muss sich natürlich mit den gerade zur Verfügung oder zu erwartenden Begebenheiten auseinander setzen, Wetter, Kosten des Landstromes, Dieselpreis und was werde ich heute machen verweilen, Kurz oder Langstrecke fahren, beginnt oder endet der Urlaub, sowie dem Ist und Sollfüllstand der Batterie.
Also das normale und vorhandene Equipment effektiv nutzen, evtl mit geringsten Kosten und kleinem Zeitaufwand zu optimieren (Schalter Einbau).
Alle weiteren Ansätze der Energiebeschaffung, von intelligent bis skurril, Brennstoffzelle Generator LiMa Hamsterrad mit Dynamo waren gar nicht Inhalt meines Themas.

Ich habe in meinem Womo eine LiFePo4 Batterie die ich mit PV, Booster(LiMa) und Landstrom laden kann. Alle drei kann ich manuell an einem Paneel ein/ausschalten. An diesem kann ich auch genau den Füllstand der Batterie, sowie aktuelle Verbräuche und Ladungen ablesen.
Warum bei PV, eine LiFePo4 wird am besten bei ~60% Ladezustand gelagert, das erhöht die Lebensdauer. Wir fahren eigentlich nur von März bis Oktober, in dieser Zeit ist die Batterie immer eingebaut. Bei eingeschalteter PV, während der Standzeit, wäre sie immer bei 100% Ladezustand, nicht gewollt. (Kosten für I-0-I 24VDC 30A Schalter und 3m Leitung unter €15) Während des Urlaubes ist PV immer an.
Den Booster schalte ich über D+ nur in der größten Not ein. Zum Beispiel nach der Wettervorhersage, in den nächsten Stunden/Tagen gibt es schlechten Ertrag von der PV und wenn ich weiß, dass ich DANN keine oder nur sehr teure Möglichkeiten der Landstromversorgung bekommen werde. Weshalb bei jeder Fahrt Strom mit Diesel erzeugen, was ökonomisch und ökologisch unsinnig ist, da er ja sowieso von der Sonne kommt. (Kosten für 12VDC 10A Schalter und 3m Kabel unter €10)
Wenn ich die Möglichkeit habe angemessen und fair(Pauschalpreise) an Landstrom zu kommen um zB Fahrrad, Notebook Akkus zu laden, kann ich immer, wie bei PV, entscheiden ob ich auch die Batterie mit lade oder halt nicht. (Kosten für 230VAC 16A Schalter und 3m Leitung unter €10)

Jetzt noch drei vielleicht bekannte Tipps.
Viele PV Wechselrichter haben einen AES Ausgang, wenn euer Kühlschrank dafür auch einen Eingang hat verbindet diese für €2-3 mit einer 0,75mm² Leitung. Danach versorgt die PV vollautomatisch den Kühlschrank mit Sonnenenergie wenn ein Überschuss vorhanden ist und ihr spart Gas oder 230V.
Da ich im Winter nicht fahre, lagere ich die Aufbaubatterie mit 60% Ladezustand bei 20° im Technikraum des Kellers. Das Womo verbinde ich trotzdem mit dem 230V Netz und vor dem Ladegerät kommt eine Wochenzeitschaltuhr. Einmal pro Woche startet dieses dann für mehrere Stunden das Ladegerät, welches die Startbatterie überprüft und gegeben falls wieder lädt.
Ich habe mein Womo die meiste Zeit des Jahres zuhause auf dem Grundstück stehen. Die "teuren" PV Module erzeugen in dieser Zeit leider nichts. Das habe ich mit dem oben genannten I-0-I Schalter geändert. Zuhause angekommen klemme ich per 6mm² PV Leitungen das Womo an einen sogenannten "230VAC Balkonkraftwerk Wechselrichter" und erzeuge Strom für meine Grundversorgung des Hauses. Kosten, wenn man es nach VDE macht, ca €350, nach 900kWh Erzeugung ist das amortisiert, bei mir knapp unter 3 Jahren.

Trashy am 27 Sep 2022 12:29:38

huskimarc hat geschrieben:Die frage wieviel Leistung die Lichtmaschine im Standgas bringt....
Neben Effekt im Winter, Motor Heitz gleich noch


Kühlt eher....
Kann ich immer gut im Stau beobachten. Lange stehen mit laufendem Motor, da sinkt die Temperaturanzeige vom Kühlwasser stark ab. Ich glaube ineffizienter kann man kaum Strom herstellen.

Im Sommer läuft bei uns seit diesem Jahr die 50 Ltr Kompressorbox kostenlos. Die Solarenergie reicht völlig. Landanschluss unnötig. In der dunkleren Jahreszeit läuft dann auch mal der Absorber im Strom/Gas Mix. Sollte Strom knapp werden wird halt gemoppelt. Mit seinen 2,1 Litern Tankinhalt kann er bis zu 8h moppeln bei 260Wh Last für den Akkulader.
Günstiger ist nur noch der Landstrom wenn man nur die Stromkosten hätte. Addiert man Platzmiete und Fantasiestrompreise auf den Plätzen dazu so armortiesiert sich selbst das Moppel irgendwann.

Gast am 27 Sep 2022 12:49:43

Tinduck hat geschrieben:Noch lustiger sind die gesparten Bremsbeläge, da kommen wir langsam in den 100stel Cent Bereich... da könnte man jetzt die Abnutzung des Rippenriemens gegenrechnen, weil ja die LiMa mehr arbeiten muss und das dort den Verschleiss erhöht.
bis denn, Uwe


Hi Uwe,

das war bewusst provokant/spitzfindig gemeint, weil es unterm Strich bei dem ganzen Thema um "Kleinigkeiten" geht. Ich habe extra meine Spirtverbräuche vom Schwedenurlaub angeschaut und keinen Unterschied feststellen können, der darauf hindeutet, dass ich mehr Sprit gebraucht hatte, als nach der Fährüberfahrt über einen langen Zeitraum die leeren Akkus (entladen durch den Kühlschrank, der 18h über 12V laufen musste) von der Lima geladen wurden.
Ob tatsächlich diese Spritmengen für die Akkuladung benötigt werden wie in den Beiträgen dargestellt, wird keiner nachweisen können, dazu müsste man Versuche unter Laborbedingungen machen. Und da müssten dann auch Verschleißkosten von Riemen und Bremsen auch hineingerechnet werden müssen, sonst macht ein Vergleich keinen Sinn. Gegenrechnen könnte man ja auch das Landstromladegerät, welches bei häufigem Einsatz früher einen Defekt hat und ausgetauscht werden muss. Wieviel Diesel könnte ich dafür mehr verbrauchen? :lach:

Gruß Axel

JuergenBerkemeier am 27 Sep 2022 14:16:29

Hallo,

Trikeflieger hat geschrieben:Ob tatsächlich diese Spritmengen für die Akkuladung benötigt werden wie in den Beiträgen dargestellt, wird keiner nachweisen können, dazu müsste man Versuche unter Laborbedingungen machen.


wenn ich das richtig gelesen habe, wurde der Wert 1l/kWh vom ADAC gemessen, vermutlich über verschiedene Fahrzeuge gemittelt.

Viele Grüße
Jürgen

Tinduck am 27 Sep 2022 14:36:46

JuergenBerkemeier hat geschrieben:wenn ich das richtig gelesen habe, wurde der Wert 1l/kWh vom ADAC gemessen, vermutlich über verschiedene Fahrzeuge gemittelt.

Viele Grüße
Jürgen


Kling aber verdächtig glatt - und für mich daher ein bisschen nach 'guesstimation'. Nicht dass ich genauere Werte hätte.... ich mein ja nur.

bis denn,

Uwe

Acki am 27 Sep 2022 14:50:43

Nettetaler hat geschrieben:Herrlich in welche Richtung sich das hier entwickelt.
Jetzt mal Butter bei die Fische.
Eigentlich ging es mir bei meinem Thema,
...

Immerhin hast Du damit eine unterhaltsame Diskussion angeregt!

Vieles von Deiner Installation ist Deiner Philosophie geschuldet / entspricht "Religion" / ist völlig überreguliert.
Viele hier werden Dir dazu eine der obigen Antworten geben.
Ich kann Dir - aus meiner Erfahrung nach DIY-LiFeYPO4 seit 2014 - nur sagen: für mich "übersteuert" :wink:

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