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Hallo, ich bin am überlegen, ob ich die Dichtheitsprüfungen zukünftig bei unserem Weinsberg MQH 600 aus der Knaus Tabbert Gruppe durchführen lassen soll , um die 10 Jahres Dichtheitsgaranie zu bekommen. Immerhin ist es für mich recht aufwendig, jedes zum Händler zu fahren. Weis zufällig jemand, mit welchen Kosten man da für die 9 Dichtheitsprüfungen incl. den notwendigen Abdichtarbeiten im 6. Jahr rechnen muss? Bei uns wären das im 6. Jahr: 2 mal Dachfenster neu eindichten Klimaanlage Dichtung erneuern Sat Anlage neu eindichten Dachkamin neu eindichten Besten Dank schon mal. Ich habe jedes Jahr bei Hymer etwa 130€ gezahlt. Hab zwar ein carado und die Prüfung einmal durchführen lassen, hat 200 Euro gekostet für ca 10 -20min Feuchtigkeit Messen, war die erste und letzte Prüfung hab mir selbst so ein Gerät gekauft
Das nützt dir garnicht bei einem Feuchtigkeitsschaden, die jährliche Prüfung in einer autorisierten Fachwerkstatt ist die wichtigste Obliegenheit für die Dichtheitsgarantie. Ein Feuchtigkeitsschaden kann tausende Euro kosten. Das Risiko würde ich nicht eingehen :) 1. Dichtigkeitsprüfung meines Itineos im September. Dauerte knapp 1,5 Std. Kostete 85€. Habe den Wagen aber auch dort gekauft. Genau wie es Hans schreibt ist es. Was nutzt eine Eigenmessung und das dadurch gesparte Geld wenn die Garantie dadurch futsch ist. t[/quote] Das nützt dir garnicht bei einem Feuchtigkeitsschaden, die jährliche Prüfung in einer autorisierten Fachwerkstatt ist die wichtigste Obliegenheit für die Dichtheitsgarantie. Ein Feuchtigkeitsschaden kann tausende Euro kosten. Das Risiko würde ich nicht eingehen :)[/quote] Da prüfe ich lieber selbst,im Urlaub nach einem Regen.. normalerweise steht mein Fahrzeug unter dem Dach, wo soll da die Feuchtigkeit her kommen Schade ist es halt, das Knaus selbst wohl nicht weis, wie viel die Garantie für die 10 Jahre kostet. Bei einem Kastenwagen würde ich die Wahrscheinlichkeit einer Undichtigkeit ja als recht gering ansehen. Und ob das mit dem abdichten aller Dachausschnitte im 6. Jahr wirklich notwendig ist, bezweifle ich auch. Das sieht mir eher nach Geldmacherei aus. Wenn mich das jetzt 2000 Euro kostet, würde ich eher von Anfang an verzichten. Das ist am falschen ende gespart. Da fahren die Leute teure WoMos und scheuen die Unterhaltskosten. Und ja es ist Geldmacherei. Aber das wußten wir doch vorher. Hotelurlaub ist überschaubarer und ohne Dichtigkeitsprüfung. Also ich habe für unseren Knaus Live TI im September 150,00 Euro bezahlt. Es war die 1. Dichtigkeitsprüfung . Habe im Oktober für unseren Dethleffs Globebus T6 GT 120€ bezahlt. 3/4 Stunde war alles erledigt. Ich habe letztes Jahr in zwei Werkstätten angefragt (Knaus-Händler und MAN) und es waren einmal um die 100€, einmal 120€. Es ist ein Kastenwagen, da ist möglicherweise nicht so viel zu prüfen wie bei einem aufgebauten Fahrzeug. Tag zusammen, bei unserem Weinsberg Kastenwagen Carabus 600K (auch Knaus-Konzern ...) kostete die jährliche Überprüfung (nun das zweite Mal durchgeführt) bei unserem Händler 149 Euro. Macht in 10 Jahren rund 1500 Euro. Da Schäden ja eher gleich ganz am Anfang der Nutzung (durch fehlerhafte Montage oder Material ab Werk) oder dann wieder altersbedingt vermehrt erst nach vielen Jahren auftreten, haben wir die Kontrolle jetzt in den ersten 2 Jahren mal gemacht. Wir überlegen aber, ob wir das in den nächsten Jahren weiter regelmäßig machen werden. Meine Vermutung: Wenn jetzt nach 2 Jahren (und recht intensiver Nutzung unseres Fahrzeugs) alles in Ordnung war, werden die altersbedingten Probleme erst nach mehr als 10 Jahren auftreten. Und dann habe ich sowieso keine Garantie mehr und darf alles selber bezahlen ... Oder ist das jetzt zu kurz gedacht? Dass Kastenwägen (nach allem was ich gelesen habe) weniger Probleme mit eindringender Feuchtigkeit und Undichtigkeit haben, kommt bei unseren Überlegungen natürlich auch noch hinzu ... Liebe Grüße Zum Glück habe ich jedes Jahr diese Prüfung machen lassen und die 150€ gern bezahlt ! Nach 4 Jahren war die Heckwand undicht und wurde auf Garantie erneuert -Schaden 12 T€ . Wenn nur eine nicht gemacht wird, ist es vorbei !! Ich glaube, man sollte das Ganze eher als Versicherung sehen; so in Etwa wie eine Vollkasko. Man bezahlt sie regelmäßig und kann sich dennoch freuen, wenn man sie nie benötigt. Ein weiterer Aspekt ist meiner Meinung nach der Werterhalt: gerade bei Fahrzeugen mit der 10 Jahres Garantie ist es ein Manko, wenn diese verloren geht und das Fahrzeug vielleicht doch eines Tages verkauft werden soll. Als ich mein letztes WoMo verkaufte war die erste Frage nach der belegbaren Dichtigkeitsprüfungen.
Kastenwagen wie beim TO oder Weißware? Man muss hier schon unterscheiden. Ich fahre das gleiche Modell wie der TO und war mir bezüglich der Sinnhaftigkeit einer Dichtigkeitsprüfung bei Kastenwagen auch unsicher. Der Thread hier (Interessant wird es ab Turbokurtlas Eintrag vom 28.10.) beleuchtet die Sache etwas näher: --> Link Ich werde vermutlich keine Dichtigkeitsprüfungen mehr machen lassen. Mir geht es dabei nicht um die 150 EUR, aber der Aufwand kostet mich mindestens 2-3 Stunden. Da ist mir der Kosten Nutzen Aufwand im Gesamten zu hoch. Am Ende muss man das mit sich selbst ausmachen, ob man nach der Beschreibung im o. a. Thread beruhigt schlafen kann oder nicht. Ich kann es, aber es steht ja jedem frei sich anders zu entscheiden. Und ich gönne jedem Händler die 150 EUR, der muss ja seine Kinder auch satt bekommen. Und nochmal: Das Thema Dichtigkeitsprüfung muss bei Kastenwagen anders betrachtet werden als bei "Aufbaumobilen".. Es gibt auch Hersteller mit 10 Jahren Dichtigkeitsgarantie ohne Prüfungen zwischendurch. Augen auf beim Womokauf :-) Ansonsten ist es wie oben beschrieben. Es ist halt eine Art Versicherung. Wenn man selber mit einem Messgerät umgehen kann, kann man sich die Untersuchungen natürlich sparen; eventuelle Schäden bemerkt man dann ja in der Anfangsphase und die Beseitigung ist nicht so teuer. Wiederverkauf ist aber dann ein Thema. Und bevor ich das entscheide, würde ich mich mal schlau machen, was das Internet so hergibt. Insbesondere bei Knaus-Tabbert in letzter Zeit durchaus ein Thema, da könnten die Kosten für die Dichtigkeitsprüfung gut investiert sein. Andere Hersteller kochen natürlich auch nur mit Wasser, aber vielleicht kleckern die dabei nicht ganz so oft :) bis denn, Uwe
Gibt es hier nicht einen Thread wo bei einem Kastenwagen die hinteren Radhäuser durch gegammelt sind und man davon nix gesehen hat weil die verkleidet waren? Wär´ bei einem ausgebauten Womo bestimmt nicht anders? Ok, der war 14 Jahre alt aber die Löcher auch schon was größer. Ich sehe es aber nicht als unmöglich an dass sowas nach 8 Jahren ( incl. Winterbetrieb / Daily Driver ) nicht auch auftreten könnte.... Grüße Dirk Kurzer Erfahrungsbericht von mir zum Knaus Freeway 630 Kastenwagen welcher jetzt 3 Jahre alt ist und bisher gottseidank alle Dichtigkeitsprüfungen bekommen hat. Vor zwei Jahren im Sommer musste das vordere Heki neu eingedichtet werden da Wasser bei der Abdichtung Dach/ Heki eingetreten war und heute habe ich Ihn wieder zum Händler gebracht, da vor 3 Wochen am vorderen Heki (Übergang Dach/Heki) wieder Wasser eingetreten ist. Ich werde die Dichtigkeitsprüfung jedes Jahr durchführen lassen. Gruß Jürgen
Das ist ein gutes Beispiel. Meine Meinung dazu: In meinem Fall hätte ich ggf. keine Garantie. Ja, würde mich ärgern, aber das Heki würde ich dann selbst abdichten. Kosten 50 EUR, ein Tag. Und ich gehe jetzt mal davon aus, dass es dann ordentlich gemacht ist und nicht wieder passiert. Hätte ich Dichtigkeitsprüfungen gemacht: 3x150 EUR = 450 EUR + 3 x 2h= 6h (fast ein Arbeitstag) Aufwand + Aufwand für Reparatur (in meinem Fall Womo hinfahren, abholen lassen, wieder hinbringen lassen um Womo abzuholen, weil der nächste Knaus Händler nicht um die Ecke ist.) Bitte nicht falsch verstehen. Das ist meine Sicht der Dinge und ich will nur diesen Blickwinkel zeigen. Wenn der Händler um die Ecke wäre, sehe das ggf. anders aus. Aber wenn das Heki zum zweiten Mal undicht ist, würde sich mir die Frage stellen, ob der Händler der richtige ist.
Bei DEM Beispiel ist Deine Sichtweise aber falsch! :eek: Wenn bei einem ein Jahr alten Fahrzeug ( vor zwei Jahren und ist jetzt drei ) etwas undicht wird dann fällt das unter die Sachmängelhaftung. Und bei einem Fenster / Dachhaube / ... darf man wohl davon ausgehen das der Fehler von Angang an bestand?!? Und "ja", mal darf das passieren aber alle Jahre wieder? :gruebel: Grüße Dirk Thema Kastenwagen: ich persönlich kenne auch Kastenwagenfahrer, bei denen die Dachhauben undicht wurden. Und das z.T. mehrmals. Es handelte sich immer um Fahrzeuge auf Ducato / Jumper Chassis. Der Zwischenrahmen, welcher die Vertiefungen zwischen den Dachsicken ausgleichen soll, war das Problem. Die Dachsicken an sich sind das Problem, und die Bewegungen des Bleches. Schau mal aufs Dach und knall die Schiebetüre zu. Karosseriebewegungen bei der Fahrt kommen dazu. So ein geschlossenenes Blechkleid hat nicht nur Vorteile, zumindest nicht, wenn man Löcher an zerfurchter Stelle reinmacht und da kein Wasser reinkommen soll. Bei aufgebauten Womos gibt es weniger Probleme mit der Dichtigkeit (bei Dachluken), dafür ist es umso schlimmer, wenn die Feuchtigkeit sich drinnen austobt, insbesondere bei Holzfachwerkbauweise. bis denn, Uwe
Kann es sein, dass wir gerade aneinander vorbeireden? Du hast Recht. Nach bzw. innerhalb eines Jahres sehe ich auch Sachmängelhaftung. Das wäre dann ja aber auch vor der ersten Dichtigkeitsprüfung, die ja quasi mit Ablauf der Frist für die Sachmängelhaftung stattfindet.. Und wenn ich ein Womo neu gekauft hätte und dieses nach einem Jahr undicht wäre, wäre ich wohl auch zum Händler gefahren.
Eben, das hatte ich mit meinem letzten Satz gemeint. Will ich bei dem Händler bleiben, wenn es nochmal passiert? Mein Beitrag sollte ja nur aufzeigen, dass sich für mich die jährliche Dichtigkeitsprüfung nicht lohnt. Ich war letztes Jahr froh, eine 7-jährige Dichtigkeitsgarantie gehabt zu haben - auch wenn sie beim Chausson jährlich 150 Euro kostet. Ich hatte an meinem 4 Jahre alten Fahrzeug an der Hutze einen Riss festgestellt und an drei Rahmenfenstern war bei sintflutartigem Starkregen etwas Wasser eingedrungen. Die Kosten der Reparatur (auswechseln der kompletten Hutze und alle Fenster ausbauen und neu abdichten) hätten sich laut Händler auf über 7.000 Euro belaufen... Jetzt ist innen wieder alles schön dicht :-) LG Hatte auch im letzten Jahr der Dichtheitsgarantie leichen Wassereinbruch durch einen gebrochenen Dachfensterrahmen (großes zentrales Dachfenster). Der Hersteller hat den Austausch auf Garantiekosten abgesegnet und der Monteur geflucht. Der Fensterrahmen war nämlich komplett vollflächig mit starrem Kleber ins Dach eingeklebt und musten Quadratzentimeterweise herausgeschält werden. Durch die fehlende Flexibilität und dem verspröden des Kunststoffs kam dann nach 6,5 Jahren der Riss. Kosten für die Reparatur wären gewesen: 850 Euro für das Dachfenster + 10h Arbeitszeit. Also über 2000 Euro! Da waren die 4x 120 Euro (Gebrauchtkauf) gut investiert. Leider hat seit 2 Wochen auch das hintere Dachfenster einen Riss im Rahmen und die Garantiezeit ist natürlich vorrüber, allerdings ist hier noch alles dicht. Die Kosten der "Grantie" sind halt eine Versicherungsprämie für den Eintritt eines Schadens. Kann auch ohne gut gehen, muss aber nicht... Mein Fazit : Bei einem Kastenwagen kanns nicht schlimm werden wenn ichs bemerke. Beim herkömmlichen Womo könnte es richtig schlimm werden wenn ich nicht regelmäßig und genau selbst messe. Andererseits ists auch wichtig was ich wie selbst machen könnte. Ne Dachluke neu abdichten dauert 2 Stunden und kostet eine Kartusche Dekalin, für den ders kann. Wichtig für jeden ists doch das sich der finanz. Schaden in Grenzen hält. Deshalb jeder wie er mag oder kann. Messen würde ich immer selbst auch mit Garantie. Hab ich auch bei meinem TI so gemacht.
Du zahlst ja nicht die 150,-€ für die Messung sondern für die Garantie. Und damit ist die Frage: will ich die Garantie ( = Werkstatt-Messung ) oder komme ich ohne aus ( = ohne bzw eigene Messung )? ICH habe bei meinem Alkoven während der Garantie auch schon zusätzlich selbst gemessen. Seit ich keine Garantie mehr bekommen kann, messe ich nur noch selber. Grüße Dirk Welche Geräte verwendet ihr denn so wenn ihr selber messt? |
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