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Assistenten - Sinn oder Unsinn 1, 2, 3


rkopka am 05 Jan 2023 14:46:16

wolfherm hat geschrieben:Es gibt natürlich auch einige Fahrzeugnutzer, die mit der modernen Technik und deren Einstellung heillos überfordert sind. Die verteufeln dann gerne neue Errungenschaften. Ich hoffe, die haben aber mittlerweile im Haushalt eine Spülmaschine und eine Waschmaschine….. :D :D :D

Das kommt aber auch auf das Benutzerinterface de Geräte an. Meine Waschmaschine stelle ich auf 40°C und drücke Start, das wars fast schon.
Meine Mikrowelle auf 600W und 5min. Paßt.
Die Mikrowelle in der Firma dagegegen hat Unmengen an Tasten, die irgendwelche fixen Programme fahren. Um an die manuelle Einstellungen zu kommen, muß man irgendwas komisches machen. Ich hab das tatsächlich einmal geschafft, es aber leider bis zum nächsten Mal wieder vergessen :-(. Anleitung gibts dort natürlich keine. Dabei programmieren wir selber Benutzerinterfaces, aber dieses Ding war einfach gar zu unlogisch und sonderbar.

D.h. nicht immer ist es nötig, etwas so umständlich zu machen, wenn 2 Knöpfe reichen. Und moderne Autos gehen leider auch schon in die Richtung. Oder sie tricksen sich selber aus. Mein altes hatte eine ElektroDieselZuheizung. Die schaltet sich automatisch ein, wenn es kalt ist. Schön. Das aber nur, wenn der Innenraumlüfter geht ? Der Lüfter im Automatikklimamodus geht aber erst, wenn der Motor warm ist und auch heizen kann. Erkennt wer das Problem ?

RK

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akany am 05 Jan 2023 14:48:43

akany hat geschrieben:...Den sog. "Spurhalteassistenten" halte ich sogar für kriminell gefährlich....mit eingeschaltetem Eingriff ins Lenkrad... wenn man aber trotzdem die Spur wechseln wollte, musste man schon etwas Gewalt aufbringen ...



hmarburg hat geschrieben:
Da hast du dich schön als blinkfaul geoutet, denn das System wird durch das setzen des Blinkers für den Spurwechselvorgang deaktiviert.



Du bist jetzt der Dritte, der das aufgreift, gratuliere. Den Rest der Beiträge habe ich noch nicht gelesen, vielleicht kommt ja noch was.

"Blinken" für die Vögel, Bäume oder die Leitpfosten tu ich nicht. "Blinker setzen" ist ja ein Hinweissystem. Hinweis für die anderen Verkehrsteilnehmer. Und wenn da nix ist, dann sehe ich keinen Grund, beim Autochen um Erlaubnis des Spurwechsels nachzufragen.

Kern meiner Kritik aber ist der Fakt, dass dem Fahrer ins Lenkrad gegriffen wird... und das ziemlich feste. Dass es eine solche "Hilfe" gibt und einige die gut finden, ist ja durchaus möglich.
Aber dass eine solche "Hilfe" in einem Miet(!!!)Wagen ungefragt aktiviert ist, ist inakzeptabel und gefährlich. Und einen Eingriff ins Lenkrad halte ich immer und überall für komplett inakzeptabel. Denn es bedeutet, dass die Maschine über die Triage entscheidet. Überspitzt, aber korrekt.

Wenn der weiter oben von einem anderen Fori zitierte Senile im Alk-Rausch das braucht, dann ist das seine Sache. Aber ich halte auch "autonomes Fahren" für Unsinn... ich habe weiter oben geschrieben, dass für mich allenfalls "Harry" gilt.

Aber vielleicht kannst Du mir ja beibringen, wie ich meine bisher rund 1,8 Millionen unfallfreien Kilometer so geschafft habe?

Fortschritt ist gut. Aber die grössten Erfolge mit z.B. der von mir entworfenen Software habe ich gehabt, wenn ich das Mögliche gefiltert habe auf das Nützliche. Also Fortschritt nur, wenn er uns dient und nicht blindweg verbauen und anwenden alles was möglich ist.

wolfherm am 05 Jan 2023 14:56:50

Andreas,

das heißt also, du legst dir die Verkehrsregeln so fest, wie es dir gerade paßt? Wenn du keinen anderen Verkehrsteilnehmer siehst, brauchst du nicht blinken? Was ist, wenn du mal einen übersiehst? Oder den Fußgänger in der Dunkelheit gar nicht siehst? Der hofft auf deine korrekte Fahrweise und betritt die Straße, weil du ja nicht blinkst und dann für sein Verständnis da nicht hinfährst?

Die obige Worte sind vielleicht leicht überspitzt….

Und noch ein Hinweis: Bei einem geliehenen Fahrzeug stellt man vor Fahrtantritt die Spiegel, den Sitz und auch die Assistenten ein oder in deinem Fall dann eben aus.

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HerrKalle am 05 Jan 2023 15:08:46

Das ist eine Diskussion um Kaisers Bart.

Es gibt eben Menschen, die wollen alles so behalten wie früher und es gibt Leute die für Fortschritt in jeglicher Weise offen sind.

Wer erinnert sich nicht an die Diskussionen, ob man lieber ein Auto mit einem Schalt- oder Automatikgetriebe fahren möchte. Manchmal wurde die "Sportlichkeit" eines Schaltgetriebes vorgeschoben, weil man den Aufpreis für ein Automatikgetriebe nicht zahlen wollte oder konnte. Wer will denn heute noch ein Auto mit Schaltgetriebe fahren? Ich ganz bestimmt nicht. In ein paar Jahren
werden wir über die Diskussion um Assistenzsysteme lachen.

akany am 05 Jan 2023 15:12:15

Da gibt es noch viele Beispiele zu dem, was manche Autofahrer als „Fortschritt“ bezeichnen.

Digitale Geschwindigkeitsanzeige. Anstatt an der Stellung eines Zeigers (man kennt sein Auto) zu sehen, ob ich im 50er, 80er Bereich oder so bin, MUSS ich die digitale Anzeige lesen. Zahlen suchen, lesen, deuten, verstehen, Befehl an Fuss… Bei Hirnen, die schon nicht schaffen gleichzeitig (in ein Telefon) zu sprechen und zu fahren, ist das doch mehr als fatal… ^^


Oder die „Ein-Knopf-Bedienung“. Welch ein Schwachsinn. Da musst du drücken, drehen, Menus durchlaufen, lesen, drücken, drehen… und das alles nur um zu erreichen, was du früher mit dem Umlegen eines Hebelches erreicht hat… ohne Lesebrille.

Aber Generationen von Auto testenden Dünnbirnen in allen Journaillen haben gegen „Schalterwirrwarr“ angeschrieben. Aber ich behaupte mal, dass jeder Fahrer in seinem eigenen Auto blind und im Dunkeln weiss, wozu welcher Schalter wo sitzt. Der kann dann eben auch im Dunkeln und unbeleuchtet und ohne hinzusehen bedient werden. Und sei es durch Abzählen des Dritten von links…

Ein „User-Menu“ aber MUSST du anschauen und aufmerksam, nicht dass ein Rädl zu weit gedreht wird…
Gefährlicher Schwachsinn!

akany am 05 Jan 2023 15:14:57

wolfherm hat geschrieben:Andreas,

das heißt also, du legst dir die Verkehrsregeln so fest, wie es dir gerade paßt? ...



Nein, heisst es nicht. Aber es wird wohl wenige Fussgänger auf der Autobahn geben, die die Strasse im Dunkeln überqueren, weil man nicht geblinkt hat, oder?

Nicht alles was hinkt, ist auch ein Vergleich ;D

rkopka am 05 Jan 2023 15:18:04

HerrKalle hat geschrieben:ob man lieber ein Auto mit einem Schalt- oder Automatikgetriebe fahren möchte. Manchmal wurde die "Sportlichkeit" eines Schaltgetriebes vorgeschoben, weil man den Aufpreis für ein Automatikgetriebe nicht zahlen wollte oder konnte. Wer will denn heute noch ein Auto mit Schaltgetriebe fahren? Ich ganz bestimmt nicht.

Schlechtes Beispiel, zumindest in unserer Gegend. Ich hatte Leihwagen mit Automatik und habe auch wieder Schaltgetriebe gekauft, so wie die meisten meiner Freunde und Bekannten. Auch die Verkaufszahlen sagen das noch. Natürlich verändern Hybrid und E-Autos das in Zukunft, weil die das einfach haben, bzw. nicht brauchen.

akany hat geschrieben:Digitale Geschwindigkeitsanzeige. Anstatt an der Stellung eines Zeigers (man kennt sein Auto) zu sehen, ob ich im 50er, 80er Bereich oder so bin, MUSS ich die digitale Anzeige lesen. Zahlen suchen, lesen, deuten, verstehen, Befehl an Fuss…

Ähnliche Argumente gibts auch bei Flugzeuginstrumenten, die trotz Digital noch Zeiger darstellen, weil man die Lage viel schneller erfaßt.

Oder die „Ein-Knopf-Bedienung“. Welch ein Schwachsinn. Da musst du drücken, drehen, Menus durchlaufen, lesen, drücken, drehen… und das alles nur um zu erreichen, was du früher mit dem Umlegen eines Hebelches erreicht hat… ohne Lesebrille.

Ja.

Aber Generationen von Auto testenden Dünnbirnen in allen Journaillen haben gegen „Schalterwirrwarr“ angeschrieben. Aber ich behaupte mal, dass jeder Fahrer in seinem eigenen Auto blind und im Dunkeln weiss, wozu welcher Schalter wo sitzt.
Ein „User-Menu“ aber MUSST du anschauen und aufmerksam, nicht dass ein Rädl zu weit gedreht wird…
Gefährlicher Schwachsinn!

Man liest und hört aber immer mehr Kritik gegen solche Benutzeroberflächen wie bei Tesla oder VW.
Mein neues Auto ist da (teils zufällig) noch sehr altmodisch. Ich hab eine normale Handbremse und sogar noch richtige Zeiger bei den Instrumenten. Auch Heizung etc. alles noch mit Schaltern.

RK

akany am 05 Jan 2023 15:27:15

wolfherm hat geschrieben:...
Und noch ein Hinweis: Bei einem geliehenen Fahrzeug stellt man vor Fahrtantritt die Spiegel, den Sitz und auch die Assistenten ein oder in deinem Fall dann eben aus.



Jetzt mal Hand auf's Herz:
Wie lange hat bei Deinem letzten Autokauf die Einweisung durch Dein Autohaus gedauert? Und das willst Du vor z.B. Sixt durchexerzieren? Da mach ich Fotos aus allen Winkeln von der Karre (verdirbt dem zusehenden Maat die Freude) und verzieh mich. Time is money.

pwglobe am 05 Jan 2023 20:21:28

Hallo, die meisten kommen nur mit der Technik nicht klar oder lesen keine Betriebsanleitung und verteufeln dann die Systeme.
Wenn nicht alles selbsterklärend ist wird rumgemäkelt anstatt sich mit der Technik vertraut zu machen.
Es liegt auch oft an der persönlichen Einstellung Neuem gegenüber.
Wenn man aufgeschlossen und offen Neuem gegenüber ist fällt es auch leicht diese Errungenschaften zum Vorteil zu nutzen.

Viel Spaß bei den weiteren Diskussionen.

Tinduck am 05 Jan 2023 20:41:07

Sehe ich anders. Und man sollte auch nicht vergessen, dass viel ‚neue Technik‘ auch nicht deswegen eingebaut wird, weil sie besser ist - sondern weil sie billiger ist.

Schönes Beispiel ist die Ein-Knopf-Menüführung. Kommt wesentlich billiger als die ganzen mechanischen Schalter im Armaturenbrett, weil der Bordrechner inzwischen eh vorhanden ist.

Was die ganzen Assistenten angeht - ich hab manchmal den Eindruck, dass es fast mehr Aufmerksamkeit braucht, die ganzen Helferlein zu beaufsichtigen, als wenn man selber fährt - und fatalerweise richtet sich diese Aufmerksamkeit ins eigene Fahrzeug und nicht nach draussen, wo sie hingehört. Das macht alles erst Sinn, wenn das Auto autonom fährt - inklusive Herstellerhaftung.

bis denn,

Uwe

Luppo am 05 Jan 2023 20:55:47

wolfherm hat geschrieben:Es gibt natürlich auch einige Fahrzeugnutzer, die mit der modernen Technik und deren Einstellung heillos überfordert sind. Die verteufeln dann gerne neue Errungenschaften. Ich hoffe, die haben aber mittlerweile im Haushalt eine Spülmaschine und eine Waschmaschine….. :D :D :D

Meine Spülmaschine ist smart, meine Waschmaschine auch, beides springt im Sommer an, wenn die PV genug Saft liefert. Das Interface dazu selbst angepasst.
Dennoch liebe ich die überwiegend analoge Welt in der Wohnkiste gerade deswegen, weil der Rest nur noch digital und smart ist.

wolfherm am 05 Jan 2023 20:57:13

Uwe,

Aus dir spricht die langjährige Erfahrung mit Assistenzsystemen. ........ :D

StefanF am 05 Jan 2023 20:58:23

Ich finde auch, dass die meisten neuen Assistenten sehr entbehrlich sind. Derr Spurwechselassistent ist dabei der Schlimmste.
Der greift auch ein wenn man in der Kurve auf der Ideallinie die weiße Linie innen berührt. Dann lenkt er ein, wenn man nicht aufpasst und bringt einen von der Ideallinie ab, was gefährlich werden kann. Beim Audi beispielsweise kann man den Assistenten nicht dauerhaft abschalten. Beim nächsten Motorstart ist er wieder aktiv. Das nervt schon sehr. Den Notbremsassistenten finde ich dagegen sehr gut.

Gruß, Stefan

Tinduck am 05 Jan 2023 21:01:45

wolfherm hat geschrieben:Uwe,

Aus dir spricht die langjährige Erfahrung mit Assistenzsystemen. ........ :D


Ich hab sowas nur in Leihwagen - und da nervt es mehr, als es nutzt. Seit Jahren. Auch, weil jeder Fahrzeughersteller da sein eigenes Süppchen kocht.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 05 Jan 2023 21:03:29

Sag ich doch, Uwe…. :D

Tinduck am 05 Jan 2023 21:09:58

wolfherm hat geschrieben:Sag ich doch, Uwe…. :D


Wenn man sich erst wochen- oder monatelang an Assistenzsysteme gewöhnen muss, machen sie keinen Sinn - ausser natürlich, man braucht sie wegen nachlassender Fahrfähigkeit… :D

Da kann man nur hoffen, dass sie dann auch immer brav funktionieren.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 05 Jan 2023 21:16:25

Dauert das bei dir so lange mit der Gewöhnung? :D

launig am 05 Jan 2023 23:06:43

Der Spurassistent wurde ja eigentlich für lange Autobahnfahrten, und da zur Sicherheit bei Übermüdung entwickelt. Eigentlich ein sinnvolles Teil.
Wenn man den nun in der Stadt oder bei der "Kurvenhatz" benutzt ist das ja nicht Schuld des Assistenten.
Also einfach ausschalten, geht auch fast immer dauerhaft wenn man mal die Anleitungen liest oder in der Werkstatt fragt.
Wie bei den meisten Systemen.
Aber mosern und nörgeln ist einfacher und macht wohl mehr Freude. :)

P.S. Wir Älteren haben übrigens noch Fahren gelernt, die Assistenten sind für die Jüngeren gedacht die noch keine 40 Jahre Fahrerfahrung haben. Aber die kommt mit der Zeit von selber.
Nur kommen dann die Jungen und sagen dir du bist jetzt zu alt zum fahren :lol:
.
Gruß Peter

teuchmc am 13 Jan 2023 11:30:28

Moin! Ich hab mir diesen Trööt jetzt nochmal in Gänze gegeben. Für mich stellt sich schon mal die Frage, wie definiert man ein Assistenzsystem. Ist eine Servolenkung z.b. schon eins oder ist es "nur" ein mechanisches/elektromechanisches System zur Krafteinsparung beim Richtungswechsel etc.? Es gibt ja immer noch Nischen, wo es ohne geht und teilweise auch erwünscht ist. Bis vor einigen Jahren z.b. war ABS keine Pflicht in Kfz. Haben diese ABS-losen Kfz nicht gebremst? Kann man noch das Eine oder Andere aufführen(E-Fensterheber, E-Spiegelverstellung, Intervallwischer, Zentralverrieglung z.b.) Das sind allerdings relativ einfache mechanische/elektromechanische Systeme mit einem relativ überschaubaren elektronischem Anteil(ABS als Beispiel). Diese genannten Baugruppen sind relativ leicht reparabel bzw. Fehler relativ leicht zu finden mittels einfacher Diagnose. Ich halte diese genannten Baugruppen für den normalen Kfz-Gebrauch für sinnvoll , da diese auch über eine hohe Laufleistung des Kfz(über 200tkm) bei meinen Kfz problemlos gefunzt haben.
Die aktuelle Flut an sogenannten Assistenzsystemen sehe ich allerdings sehr kritisch, weil diese doch sehr deutlich und teilweise unlogisch in das Fahren eingreifen bzw. können , nicht einfach dauerhaft abgeschaltet können und zu viel Aufmerksamkeit in der Handhabung & Bedienung erfordern. Und das es richtig oll wird, wenn der dazugehörige PC im Kfz "Gehirnfasching" hat, ist nicht von der Hand zu weisen. Es ist ein Unding m.M.n., daß die Bedienung von Heizung/Lüftung(Klimaanlage)z.b. nur über irgendwelche Menüs &Untermenüs möglich ist bei vielen aktuellen Kfz. Radio ist auch solch Thema.
Und natürlich ist es für die Hersteller billiger solch Systeme ohne haptische Schalter/Bedienelementen zu verbauen und den Kunden trotzdem die Kohle aus der Nase zu ziehen. Oder ist irgendein Kfz billiger geworden, weil keine einzelnen Schalter mehr verbaut wurden? Ist mir nicht bekannt. Möge man mich berichtigen.
Sonnigen weiterhin. Uwe

hampshire am 13 Jan 2023 12:42:37

Ich gebe mal meine Nutzung der Assistenzsysteme weiter:
Tempomat: ja
Abstandstempomat: selten
Geschwindigkeitslimit situativ: nein
Geschwindigkeitslimit permanent: ja, wegen des Winterreifen Geschwindigkeitsindex
Spurhalteassistenz: ja, rüttelt etwas im Lenkrad
Spurhalteassistenz mit Lenkeingriff: selten (fahre viel Landstraße und nehme da schon mal eine "abkürzende" Linie wenn es frei ist. Da meckert der Assistent)
Einparkhilfe Piepser: ja
Einparkhilfe Kamera: ja
Einparkhilfe automatik: nein (dauert mir zu lange)
Fernsteuerung Ein- und Ausparken über den Schlüssel ohne im Fahrzeug zu sitzen: ja (superpraktisch bei engen Garagen oder wenn man zugeparkt wurde
Berganfahrassistent: ja, sehr komfortabel
Verkehrszeichenerkennung: ja
Notbremsassistent: ja, Einstellung "spät"
Spurwechselwarnung: ja
Toter Winkel-Assistent: ja
Querverkehrswarnung: ja
Infrarot-Sicht: hab ich nicht
Kombination der Systeme zum autonomen Fahren: selten und nur zum "Spaß", der Zuverlässigkeit traue ich nicht und bei meinem Fahrzeug ist sie auch nicht ausgeprägt, nach wenigen Sekunden wird man daran erinnert die Hände an den Lenker zu nehmen, nach 45 Sekunden schaltet sich das System nach intensivem Meckern ab.
Vielleicht habe ich was vergessen.

affvanhoff am 14 Jan 2023 19:25:57

Moin Max,
Wow, da kann ich nicht ganz mithalten:
Im PKW nur Tempomat. Der Volvo ist von 2001 und tut immer noch.
Im Wohnmobil null. Ist von 2005, tut auch noch.
Gruss
Heiner

Jagstcamp-Widdern am 14 Jan 2023 19:47:38

wenn die mir die identische karre 30% billiger ohne assis verscheuern würden, führe ich wieder wie in den 70igern..... :ja:
fahrt mal mit einem old- oder youngtimer und ihr habt das längst vergeszene gefühl, dasz autofahren spasz machen kann!

allesbleibtgut
hartmut

msfox am 14 Jan 2023 20:01:24

BikeAir hat geschrieben:Unfälle hatte ich genau einen und genau da hätte tatsächlich ein Bremsassistent, den Unfall verhindert.

Bei mir hat der Assistent vor kurzem einen Unfall mit einem Kind verhindert. Ich fahre langsam rückwärts aus der Parklücke raus, plötzlich STOP. Ich seh, wie hinter mir ein Kind lang geht. Es muss hinter der C-Säule gewesen sein, als ich geschaut hatte.... War ich froh!
BikeAir hat geschrieben:Spurhalte- und Abstandsassistent- für mich überflüssig

Abstandsassistent: Das ist immer das erste, wenn ich ein neues Auto konfiguriere. Ich fahre quasi nur damit - Stadt, Land und Autobahn. Stau, kein Problem. Man kommt einfach entspannter an.
Spurhalteassistent: Hatte ich bisher nicht im eigenen Fahrzeug. Aber bei einem Kollegen bin ich mal bei starken Wind auf der Autobahn mitgefahren. Dafür ist der echt Top, weil er bei Windböhen selbst die Spur hält und man merkt im Auto das Schaukel nicht so. ABER: Der Assi orientiert sich an der Fahrbahnmarkierung, was nicht immer 100% klappt. Insb. in Baustellen kam es vor das falsch korrigiert und man erschreckt, wenn das Fahrzeug plötzlich falsch lenkt. Hat also sein für und wieder.

joluck am 14 Jan 2023 20:10:13

Ich sehe das etwas differenziert, abhängig davon, wie gut (meiner Meinung nach :? ) die Assistenten funktionieren:

Abstandstempomat: Mercedes perfekt, VW Golf perfekt, BMW 225e sehr schlecht, Fiat 500E nur passiver Tempomat)
Spurhalteassistenz: Mercedes "doof", vibriert nur passiv, VW Golf perfekt (lenkt aktiv), BMW 225e "doof" (passiv) Fiat 500E perfekt (lenkt aktiv)
Einparkhilfe Piepser: alle, prima, eigentlich überall und immer zu empfindlich
Einparkhilfe Kamera: alle, prima (Fiat qualitativ am besten :-))
Einparkhilfe automatik: nie (dauert mir zu lange)
Verkehrszeichenerkennung: ja (nur Golf und Mercedes), Fiat und BMW nur "von Karte"
Notbremsassistent: ja, immer an
Spurwechselwarnung: nur im Golf und im BMW, dort immer aktiv
Toter Winkel-Assistent: nur im Golf und im BMW, dort immer aktiv

Und natürlich muss man sich im Klaren darüber sein, was die Sensoren können und was eben nicht. Das wir Menschen vorausschauender fahren können (oder können müssten :lol: ) als ein radarbasiertes ACC (welches nur einen Vordermann sieht), ist ja völlig logisch.



Ich bin vor Corona zwei Jahrzehnte mehr als 40.000 KM/Jahr beruflich unterwegs gewesen, und "in Summe" gefallen mir die VW-Assistenten am besten. Für mich heisst das: eigentlich nie mehr ohne Spurhalte/Lenkassistenz und nie mehr ohne Abstandregeltempomat. Das macht lange Stecken deutlich komfortabler und damit entspannter :-)

PittiC am 14 Jan 2023 21:50:43

Bei stockdunkler Nacht und strömendem Regen auf der Autobahn unterwegs lernt man diese Assistenzsysteme schätzen.

rkopka am 14 Jan 2023 22:36:18

joluck hat geschrieben:Verkehrszeichenerkennung: ja (nur Golf und Mercedes), Fiat und BMW nur "von Karte"

Ich hab einen Renault, und die Erkennung ist recht gut. Das Problem ergibt sich, wenn keine Aufhebung einer Begrenzung erkannt wird, weil man z.B. auf eine andere Straße einbiegt oder es implizit mit einem anderen (Orts-)Schild geht, oder er es doch mal übersieht. Wann sollte er dann auf den Kartenwert übergehen ? Ich hab so eine Straße in meiner Nähe, wo er keine Aufhebung der 30km/h findet, obwohl es inzwischen 50km/h sind. Solange er nur piepst, ist das OK. Wenn ich mir aber vorstelle, er bremst mich irgendwann einfach ab oder läßt mich nur dahinschleichen, würde mir das nicht gefallen. Er hat auch schon das Begrenzungsschild hinten auf einem Baufahrzeug neben mir erkannt und dann einfach 10km/h angezeigt.

RK

akany am 14 Jan 2023 22:57:55

rkopka hat geschrieben:... Er hat auch schon das Begrenzungsschild hinten auf einem Baufahrzeug neben mir erkannt und dann einfach 10km/h angezeigt.

RK



:lach: Grossartig. Erinnert mich spontan an die Meldung über die Entwicklung von automatischen Staubsaugern, die im Moment in der Presse war... was die alles gesehen haben :eek:

Mit der KI werden wir noch viel Spass haben... da ist das Verlernen der Grundrechenarten nach Einführung der Taschenrechner Kindergeburtstag daneben.

jandijk am 25 Jan 2023 00:29:19

Moin.

Wenn ich beruflich unterwegs bin, finde ich Assi Systeme durchaus angenehm. Andererseits bin ich jetzt nach 1000 KM Rückfahrt aus der Schweiz in unser 100% analoges Womo gestiegen, zwecks umparken, und fand es wie immer ...Geil.
Ich habe mich sogar richtig darauf gefreut. Vor der Abreise hatte ich eine neue Dieselpumpe verbaut und Airleaks beseitigt. Neue Riemen und einen großen Service gemacht. Sprich, es bollerte wieder ganz herrlich aus den tiefen der 6.2 Liter Hubraum.
Damit fahre ich bei konstant Tempomatierten 55 MPH natürlich nicht mal eben 1000 KM ohne Pause durch. Mit dem Womo fahre ich aber auch nicht beruflich. Und ich mag/wollte genau diese völlige Entschleunigung und Abgrenzung.
Wenn ich also mit allen Sinnen fahren will, nehme ich das Womo. Für den nicht Bahntauglichen Travel zwischen den Veranstaltungsorten und Hotels auf einer Tour, missbrauchen wir ganz klassisch Fahrzeuge aus dem VW Konzern.

BikeAir am 25 Jan 2023 11:15:55

Bei Spiegel Online gibt es dazu einen guten Artikel, der meine Kritik an den Assistenzsystemen etwas was untermauert.

--> Link

Ich befürchet nur, das er hinter einer Bezahlschranke liegt.

Grüße

wolfherm am 25 Jan 2023 12:11:15

Tja, stimmt. Kann man so nicht lesen. Fass doch mal bitte die Quintessenz hier zusammen.

hampshire am 25 Jan 2023 12:25:33

Assistenzsysteme vermeiden deutlich mehr Unfälle als sie verursachen. Das ist prinzipiell sinnvoll.

Ende der 50iger brachte Chrysler die Cruise Control (Tempomat). Das rief sofort Kritiker auf den Plan, die das gruselig fanden.
In den 60igern kam Jensen mit dem ersten Bremssystem welches stehende Räder vermeiden konnte. Ende der 70iger gab es ABS erstmals in der Luxusklasse von Mercedes und BMW in Deutschland und Mitte der 80iger ging ABS bei Ford in die Großserie. Kritiker führten lautstark Fahrsituationen an, bei denen ein versierter Fahrer ohne ABS besser bremsen könne als mit.
Mitte/Ende der 90iger erlangte das ESP Berühmtheit als es in die A-Klasse eingebaut werden sollte. Kritiker behaupteten, dass das man das System Autos brauchen könne, die Fehlkonstruktionen seien. Dabei gab es dieses Assistenzsystem bereits in der Luxusklasse diverser Hersteller.
Heute werden diese Assistenzsysteme teilweise nicht mehr als solche wahr genommen, da sie völlig selbstverständlich und teilweise gesetzlich vorgeschrieben sind.
In ein paar Jahren werden wir über u.A. meinen Beitrag zur Nutzung der mir heute in meinem Auto verfügbaren Assystenzsysteme herzlich lachen können. Und ABS bzw. ESP habe ich vergessen aufzuführen.

BikeAir am 25 Jan 2023 12:51:21

Zitat:
"Ganz untypisch ist so etwas nicht in Autos mit modernen Assistenzsystemen. Immer wieder verhalten diese sich seltsam: Da bremst der Wagen schon mal plötzlich auf freier Fahrbahn ab; der Gurtstraffer zieht beim Warten an der Ampel unvermittelt an; im Lenkrad ist ein kräftiger Gegendruck beim Überholen auf der Landstraße zu spüren.

Ob in Autoforen, Leserbriefen, Gesprächen: Hyperaktive Hightechhelfer sind ein Aufreger. Ausgerechnet jene Systeme, die zu mehr Sicherheit und weniger Unfällen führen sollen, bewirken manchmal das Gegenteil: Sie führen riskante Situationen erst herbei. »Auch wir sehen in unseren Untersuchungen, dass Fahrerassistenzsysteme Systemgrenzen haben, die erwartete Wirkungen einschränken oder zu unangemessenen Eingriffen führen«, sagt Marcel Borrack, Experte für Unfallforschung im Zentrum für Technik der Allianz-Versicherung."


Es geht in dem Artikel u.a. um "unangemessene Eingriffe, ,z.B. in Baustellen (Spurversatz), durch verschmutzte Sensoren, Windschutzscheiben etc. zu gefährlichen Situationen führen, die es ohne Assistenten so gar nicht geben würde.


Aber es geht auch um die Komplexität und den Einstellungsmöglichkeiten, die manchmal das Lesen von über 100Seiten BA voraussetzten und um Eingriffe durch falsche Einstellungen (z.B zu geringer Mindestabstand) die viele Überfordern, besonders auch die Unterschiedlichkeit bei den verschiedenen Herstellern und Problemen bei Mietwagenflotten.

ABER auch darüber, das viele Assistenten aus der Sicht der Ingenieure entwickelt werde, im Sinne der technischen Machbarkeit und weniger aus der Sicht des Nutzers, da sie sehr oft einfach nur nerven.

So das war jetzt mal ganz knapp zusammengefasst.

Das Fazit nochmal als Zitat: "Kurz gesagt: Der Mensch – in diesem Fall der Mensch hinter Lenkrad – muss viel mehr als bislang im Zentrum der Entwicklung stehen. Dann könnten Assistenzsysteme eine viel größere Wirkung entfalten, und würden nicht länger als nervende Besserwisser wahrgenommen. "
Quelle: Der Spiegel

Birdman am 25 Jan 2023 12:53:59

hampshire hat geschrieben:... Kritiker führten lautstark Fahrsituationen an, bei denen ein versierter Fahrer ohne ABS besser bremsen könne als mit. ...

Wobei häufig vergessen wird, dass ABS ja nicht primär fürs Bremsen entwickelt wurde, sondern fürs Lenken.

pwglobe am 25 Jan 2023 13:09:50

Hallo, als bekennender Nutzer von Assistenzsystemen und Vielfahrer sehe ich das Problem weniger bei den Assistenzsystemen und deren Verhalten sondern bei der unsachgemäßen Nutzung.
Beispiel:
Baustelle gelbe und weiße Linien in wildem Durcheinander, da schalte ich den Spurhalteassistenten aus.
Im späteren Verlauf schalte ich wieder ein, da er auch genau die Mitte hält zwischen Leitplanke und LKW wenn ich diesen überhole.
Flottes Fahren auf kurvigen Landstraßen mit schneiden der Kurven, auch hier sollte man die Helferlein ausschalten und sich nicht über Lenkeingriffe beschweren.
Das Ein/ Ausschalten geht zumeist über eine Taste am Lenkrad.

uli644 am 25 Jan 2023 13:24:50

Aus meiner Sicht ist der wesentliche Aspekt bei den Assistenten wie gut und zuverlässig die funktionieren.

Weil viele Funktionen helfen dem Fahrer im Sinne Entlastung/ Erleichterung nur, wenn er dies mit vollem Vertrauen zu dem System nutzen kann.
Je komplexer die Hilfe ist, desto kritischer ist das…
Zu Beginn des ABS gab es auch viele, die meinten ohne besser bremsen zu können, und zu Beginn hat das bei einigen bestimmt auch gestimmt.

Bei mal eben Mietwagen kann es weder das Vertrauen geben noch wird man auf die schnelle erfassen, wie die Dinger zu nutzen sind…

Ich hab in meinem letzten BMW, nach reiflicher Eingewöhnung, eigentlich alle Assisten genutzt die er hatte. Bis auf den Einparkautomaten. Der war mir zu langsam.

Aber selbst das etwas autonome fahren morgens im Frühstau war klasse (wie gesagt, nachdem ich länger immer angespannt verfolgt hab, was der Automat macht.) zum losfahren kurz Gaspedal antippen, lenken und hinterherfahren machte er alleine. Und ja, auf die rote Ampel musste ich noch selbst gucken.
:D
Es geht natürlich auch ohne. Mein 2018er Sprinter, mit dem wir aktuell unterwegs sind, hat da nix. Aber zumindest den Abstandstempomat vermisse ich schon.

rkopka am 25 Jan 2023 13:26:54

pwglobe hat geschrieben:Hallo, als bekennender Nutzer von Assistenzsystemen und Vielfahrer sehe ich das Problem weniger bei den Assistenzsystemen und deren Verhalten sondern bei der unsachgemäßen Nutzung.

Es gibt aber auch Fälle, wo man nichts bedienen oder ausschalten kann. Ich habe eine Stelle, wo er hin und wieder rechts ein (nicht vorhandenes) Hindernis erkennt und nach links ziehen will. Und das ist nicht der normale Spurhalteassistent (der nicht eingeschaltet ist) sondern irgendein Notsystem. Ich dachte erst, das wäre vielleicht das Radar vom Flughafen daneben, aber ich bin mir nicht sicher, ob die seitlichen Sensoren auch ein Radar sind oder einfach Ultraschall.

Spurhalteassistenten
...
Das Ein/ Ausschalten geht zumeist über eine Taste am Lenkrad.

Bei mir leider nur neben dem Lenkrad am Armaturenbrett.

Nicht unbedingt ein Assistent im engeren Sinn: der ECO Modus zum Spritsparen. Leider bleibt der nicht erhalten. Man müßte ihn also nach jedem Starten erst wieder einschalten. Also bleibt er aus.

RK

Tinduck am 25 Jan 2023 14:00:08

Wenn man in jeder nur halbwegs unüblichen Situation die Assistenten ausschalten muss, kann man sie sich irgendwie auch gleich sparen... das ist wie ein Regenschirm bei Sonnenschein.

Wie gesagt, low-level-Features wie normaler Tempomat, ABS, ASR, Hillholder sind ja völlig OK und es ist sehr klar, wo die Grenzen sind.

Sobald es aber an aktive Lenk- und Bremseingriffe bei 'Marschfahrt' geht, wirds langsam ungemütlich, weil die können auch sonstwohin führen, wenn der Assi gerade mal überfordert ist.

Und man sollte auch nie vergessen, dass man diese ganzen Dinge auf eigene Gefahr benutzt. Wenn der Assi nen Fahrradfahrer oder Fussgänger überbügelt (warum auch immer), wird dafür NICHT der Autohersteller gerade stehen.

bis denn,

Uwe

BikeAir am 25 Jan 2023 14:09:29

pwglobe hat geschrieben:Beispiel:
Baustelle gelbe und weiße Linien in wildem Durcheinander, da schalte ich den Spurhalteassistenten aus.
Im späteren Verlauf schalte ich wieder ein, ......
Flottes Fahren auf kurvigen Landstraßen mit schneiden der Kurven, auch hier sollte man die Helferlein ausschalten und sich nicht über Lenkeingriffe beschweren.


Wenn man die Assistenten so benutzt wie Du, also mit "vorausschauendem Denken", dann kann man das durchaus so machen. Diese Fähigkeit haben aber leider nur sehr wenige und da wird der Assi halt immer eingeschaltet sein. Und dann, da stimme ich Uwe völlig zu, kann man sich das auch sparen, denn der/die normale Oppa/Omma denkt heute auch nur selten über Fußgänger, Fahrradfahrer und Schulterblick (z.B meine Schwiegermutter- / vater) nach und dann sollen sie sich auch noch mit Assistenten befassen? Das wird eher nichts.
Grüße

akany am 25 Jan 2023 14:21:32

BikeAir hat geschrieben:Zitat:

...

mal ganz knapp zusammengefasst.

Das Fazit nochmal als Zitat: "Kurz gesagt: Der Mensch – in diesem Fall der Mensch hinter Lenkrad – muss viel mehr als bislang im Zentrum der Entwicklung stehen. Dann könnten Assistenzsysteme eine viel größere Wirkung entfalten, und würden nicht länger als nervende Besserwisser wahrgenommen. "
Quelle: Der Spiegel



Der scheint bei mir in meinen Kommentaren zu dem Thema abgeschrieben zu haben :mrgreen:

Aber es ist ja gut, wenn "Fortschritt" auch mal hinterfragt wird. Meinen Programmierern habe ich immer gesagt, dass sie nicht dann gute Arbeit geleistet haben, wenn von anderen Programmierern Beifall kam, sondern dann, wenn unsere Kunden, also die Nutzer, sie geliebt haben. Und deshalb wurden meine Programme (Branchensoftware) immer nur und ausschliesslich aus User-Sicht entwickelt. "Geht nicht" gab's nicht.

Capoliveri am 25 Jan 2023 14:32:28

Hallo, schaut Euch doch mal auf den Foren des VW-Konzerns (vor allem: VW, Skoda, Seat) um. Im VW-Konzern kämpft man seit März 2022 mit der katastrophalen Software der Assistenzsysteme. Oft Totalausfall, ständige Fehler oder ständige (total nervige) Warnmeldungen per Piepston, oft 20-30x hintereinander auch wenn man ihn abschaltet. Manchmal wird es sogar gefährlich, wenn z.B. bei eingestelltem Tempomat auf der Autobahn bei EHEMALIGEN Baustellen plötzlich abgebremst wird.
Der VW-Konzern ist völlig hilflos. Man hofft, bis Ende 2023 (!) eine Lösung zu finden. Als Kunde wird man völlig allein gelassen.
Gruß Andreas

Tinduck am 25 Jan 2023 15:09:40

Capoliveri hat geschrieben: Manchmal wird es sogar gefährlich, wenn z.B. bei eingestelltem Tempomat auf der Autobahn bei EHEMALIGEN Baustellen plötzlich abgebremst wird.


Oh, das geht auch andersrum und nicht nur bei VW.

Situation: linke Spur mit Abstandstempomat, Zielgeschwindigkeit eingestellt auf 130, es geht aber nur mit 90 voran. Man geht rechts rüber, weils eh nix bringt, und der Tempomat gibt zügig Gas, weils rechts frei ist, und setzt zum Rechts-Überholen an... war in einem Nissan Qashqai. Der den Spurwechsel dank Spurhalte-Assistent auch hätte berücksichtigen können.

Sowas ist einfach dämlich programmiert. Und solange das so ist, fahre ich lieber selber - auch wegen der Haftungsfrage. Für meine eigenen Fehler steh ich gern gerade, für die irgendwelcher Softwareentwickler eher nicht.

bis denn,

Uwe

wolfherm am 25 Jan 2023 15:21:22

Ich wundere mich immer wieder, was so an Katastrophen erlebt wird. Ich fahre jetzt schon jahrelang mit Assistenten, ohne solche haarsträubenden Geschichten zu erleben. Übrigens immer schon VW.

Wenn bei mir ein System Probleme hat, meldet es sich ab und steht nicht mehr zur Verfügung. Beispiel in der letzten Woche: Durch Schnee am Vorderwagen waren die Sensoren für die Abstandsmessung nicht betriebsbereit. Da meldet sich das System mit: ACC nicht verfügbar. Sensoren können nicht messen.

Ich werde weiterhin die Systeme nutzen…..bin ja noch jung und fit und verstehe die Bedienung…. :D

launig am 25 Jan 2023 15:39:09

Was für Szenarien hier, der Wahnsinn.
Die "gefährlichen" (haha) Systeme wie Spurhalte, Abstandswarner oder Tempomat sind im Grundmodus ausgeschaltet und müssen vom Fahrer erst mal eingeschaltet werden.
Das muss man wollen.
Also keine Angst, tinduck, Dir wird da wohl nix passieren.
Ich kenne nicht alle Autos, geb ich zu, aber bei mir sind die nach dem neu starten automatisch aus.
Natürlich nicht ABS, EPS und Co, aber die anderen.
.
Gruß Peter

Tinduck am 25 Jan 2023 15:49:05

launig hat geschrieben:Was für Szenarien hier, der Wahnsinn.


Das war kein Szenario, sondern life und in Farbe auf der A2 erlebt.

Die "gefährlichen" (haha) Systeme wie Spurhalte, Abstandswarner oder Tempomat sind im Grundmodus ausgeschaltet und müssen vom Fahrer erst mal eingeschaltet werden.
Das muss man wollen.
Also keine Angst, tinduck, Dir wird da wohl nix passieren.


Welch weise Worte. Ja, man muss diese Assistenten erst einschalten und das auch wollen - aber wenn sie dann Mist bauen, wollte ich das auch?

bis denn,

Uwe

launig am 25 Jan 2023 15:50:19

Tinduck hat geschrieben:[
Sowas ist einfach dämlich programmiert. Und solange das so ist, fahre ich lieber selber - auch wegen der Haftungsfrage. Für meine eigenen Fehler steh ich gern gerade, für die irgendwelcher Softwareentwickler eher nicht.
bis denn,
Uwe

Sorry, lieber Uwe, aber wenn man so wie von Dir beschrieben verfährt, dann ist das einfach dämlich benutzt.
Und nicht vergessen, nicht der Tempomat setzt zum Überholen an, sondern der Fahrer, der diesen mit Berühren des Bremspedals sofort ausschalten könnte wenn er wollte. :lol:
Wenn man meint die Assistenzen entledigen dem Fahrer sämtliche logischen Abläufe dann ist es wirklich besser ohne zu fahren.
.
Gruß Peter

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