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Konsul hat geschrieben:Was hast Du anstatt der Hecke geplant? Oder soll die stehen bleiben? Ich frage deshalb weil die Hecke wahrscheinlich sehr tiefe / grosse Wurzeln hat die auch unter die zukünftige Stellfläche ragen werden. Wenn Du die alle "abschneidest" wird die Hecke wohl nicht mehr allzu lange leben.
Hallo Michael, die Hecke kommt weg, dort werden dann die L-Steine stehen. Darauf wird dann der Zaun gesetzt.
Leid tut es mir um den Kirschbaum oben im Bild. Guter Ertrag und schmackhafte Kirschen. :-(
...da bin ich gepannt was der Kostenvoranschlag der Baufirma dazu sagt...es wird nicht billig...die Tiefbauarbeiten kosten Geld...dein Glück ist das man dort trotzdem gut herankommt und der Material ab und an Transport ohne Zerstörung des restlichen Grundstückes machbar ist. Die Straße vor dem Grundstück muss aber sicher in der Zeit der Baggerarbeiten und des setzen der L Steine voll geperrt werden. Was hast du dir preislich vorgestellt? Halt uns auf dem laufenden.
HOfoe am 06 Jan 2023 10:39:59
mv4 hat geschrieben:Was hast du dir preislich vorgestellt?
DAS ist wirklich die Preisfrage! :)
Im Moment hoffe ich, dass das Projekt für einen 4-stelligen Betrag (möglichst im unteren Bereich) möglich ist. Aber da habe ich keine Erfahrung. Wir hören uns parallel nach Dauerstellplätzen um, aber das kann man für eine Kalkulation nur bedingt 1:1 umrechnen. Ein Platz am Haus hat eben ganz ander Vorteile.
Anfangs werden wir das Mobil normal auf der Straße parken, aber als Dauerzustand ist das nicht so prickelnd.
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mv4 am 06 Jan 2023 10:56:27
die Baupreise sind regional sehr unterschiedlich ...nicht nur in Deutschland. Hier wäre das sicher für die Summe machbar. Für dein Vorhaben wird sicher noch einige Zeit ins Land gehen...und die Erstellungskosten für Bauvorhaben werden in Zukunft wieder etwas günstiger...Der Auftragsrückgang im Baugewerbe ist schon teilweise angekommen. Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg für dein Vorhaben.
rkopka am 06 Jan 2023 11:21:26
HOfoe hat geschrieben:Im Moment hoffe ich, dass das Projekt für einen 4-stelligen Betrag (möglichst im unteren Bereich) möglich ist. Aber da habe ich keine Erfahrung. Wir hören uns parallel nach Dauerstellplätzen um, aber das kann man für eine Kalkulation nur bedingt 1:1 umrechnen. Ein Platz am Haus hat eben ganz ander Vorteile.
Ich hab eine Einfahrt (~5x10m) machen lassen mit ebenem Untergrund (war vorher Garten), Pflaster, 2 Punktfundamente für das Tor und einfachem Asphalt zum Anschluß an die Straße und bin klar 5stellig gekommen. Dabei war es schon schwer, überhaupt wen zu finden, der das im Ganzen macht. Für die einen war es wohl zu klein, so daß sie gar nicht oder nicht ernsthaft interessiert waren (Kostenvoranschlag eher als unvollständiger Schmierzettel). Andere waren sehr klein und hätten jeweils nur Teile gemacht, so daß ich am Ende mit 3 oder 4 Firmen jonglieren hätte müssen für alle Arbeitsschritte. Unter 5stellig war keine der Lösungen, wenn man sie realistisch rechnet. Du hast weniger Fläche, aber wohl etwas mehr Bauaufwand.
RK
mv4 am 06 Jan 2023 11:32:15
die Toranlage inclusive Fundamente dafür hatte ich jetzt nicht bedacht... kommt also je nach Ausführung dazu
kamann am 06 Jan 2023 11:47:36
Hallo; Und nicht das Gefälle des Stellplatzes vergessen, damit auf dem Wohnmobil nicht das Wasser stehen bleibt und sich ein Biotob auf dem Dach bildet ....und Wasser ins Mobile einsickert. Dazu vorher überlegen wierum das Wohnmobil geparkt werden soll..... So long KH
BiggiK am 06 Jan 2023 12:10:56
HOfoe hat geschrieben:Im Moment hoffe ich, dass das Projekt für einen 4-stelligen Betrag (möglichst im unteren Bereich) möglich ist. Aber da habe ich keine Erfahrung. Wir hören uns parallel nach Dauerstellplätzen um, aber das kann man für eine Kalkulation nur bedingt 1:1 umrechnen.
Ich glaube du wirst einen Stuhl brauchen wenn du den Kostenvoranschlag liest. Ich bin in der baubranche tätig und weiß was eine Facharbeiterstunde kostet. Für den Preis, den dein Stellplatz kosten wird, würde ich mir einen überdachten Stellplatz in der Nähe mieten. Wir haben einen Parkplatz auf unserem Grundstück realisiert, allerdings ausnahmslos alles selbst gemacht inkl pflasterarbeiten, Baum gefällt etc. Mein Mann hat dann noch einen Wasser- und Stromanschluss verlegt und das ist natürlich perfekt. Eine Entsorgung haben wir nicht, lassen das brauchwasser zur Heimfahrt bei der letzten Übernachtung ab und eventuelle Reste und frischwasser stören auf unserem Platz keinen und versickern im Beet. Hätte ich diese Maßnahme allerdings durch eine Firma erledigen lassen müssen, hätte ich mir einen dauerhaften, überdachten Stellplatz bei einem Bauern gemietet. Das hat den Vorteil, dass das mobil auch noch trocken steht. Wenn Geld natürlich nur eine untergeordnete Rolle spielt, dann baue den Stellplatz so, dass eine nachträgliche Überdachung zumindest möglich wäre. Dazu gibt es natürlich noch mehr einzuhaltende Vorschriften zu beachten. Liebe Grüße Birgit
HOfoe am 06 Jan 2023 12:44:06
Zum Gefälle hatte ich gleich am Anfang gefragt: Welche Schräge wäre denn im Extremfall für das Abstellen des Mobils akzeptabel? Bisher wurde in anderen Artikeln als Ideal immer nur "mit Wasserwaage ausrichten" geschrieben, aber das ist vermutlich für die Nutzung wichtig? Gibt es denn beim anderen Abstellen andere Richtlinien?
Zum Tor: Meine Idee ist der Rückbau der vorhanden Außenmauer (Beton) bis auf Einfahrthöhe. Dann hätte ich ein Streifenfundament, allerding direkt an der Außengrenze. Falls eine Versetzung für ein Schiebetor her muss, hoffe ich dieses Problem mit dem Aufdübeln von Stahlplatten zu lösen. Ich brauche kein elektronisch verschließbares Tor, da ich mit dem Auto ja nicht täglich das Grundstück verlasse. Ein handbetriebenes Tor sollte ohnehin nicht zu schwer sein. Ich habe als Alternative auch schon an eine Umzäunung nicht außen sondern zum Grundstück hin gedacht (soll ja den Hund zurück halten), aber die Idee schnell wieder verworfen. Zu Zaun und Tor bin ich mir ohnehin nicht sicher, ob das vom Bauunternehmen gemacht wird?
Außerdem ist für "nach dem Bau" auch noch eine Zuwegung geplant. Ich will ja nicht immer erst durchs nasse Gras oder außen über den Bürgersteig zum Mobil laufen müssen. Dann wird dann auch noch einemal die V/E aufs Trapez kommen. Ich denke, dass wird ohne Baufirma möglich sein.
Und NEIN, ich habe keinen Goldesel. Aber ich will auch nicht 5 Jahre Stellplatz Gebühr bezahlen, um dann zu entscheiden: am Haus ist doch besser. Eine 5-stellige Summe würde mich aber noch einmal kräftig ins Grübeln bringen. Nur vom Kauf kann ich nicht mehr zurück treten. In 8 Tagen steht das Auto vor der Tür! :yau:
BiggiK am 06 Jan 2023 14:43:23
HOfoe hat geschrieben:Und NEIN, ich habe keinen Goldesel. Aber ich will auch nicht 5 Jahre Stellplatz Gebühr bezahlen, um dann zu entscheiden: am Haus ist doch besser. Eine 5-stellige Summe würde mich aber noch einmal kräftig ins Grübeln bringen. Nur vom Kauf kann ich nicht mehr zurück treten. In 8 Tagen steht das Auto vor der Tür! :yau:
Wenn ich für eine überdachte abstellmöglichkeit mal 70 Euro im Monat rechne, dann sind das in 5 Jahren 4.200 Euro. Nun kommt es darauf an, wieviel dein Projekt unterm Strich kosten wird und wieviel dir diese Bequemlichkeit wert ist. Mir wäre alleine die überdachte Variante wegen der Witterung wichtiger als die Bequemlichkeit das mobil direkt am Haus zu haben. Allerdings steht unser mobil auch mehr als es fährt, vor allem in den Wintermonaten. Letztlich wirst du die Entscheidung wohl erst fällen, wenn du entsprechende Kostenvoranschläge vorliegen hast. Vergiss dabei nur nicht die Kosten für die Leitungen für Strom und Wasser sowie die dafür zusätzlichen Handwerkerleistungen. Installateure und Elektriker stehen dem bauhauptgewerbe in den Stundenlöhnen nicht mehr nach Gruß Birgit
hampshire am 06 Jan 2023 15:37:58
HOfoe hat geschrieben:Eine 5-stellige Summe würde mich aber noch einmal kräftig ins Grübeln bringen. Nur vom Kauf kann ich nicht mehr zurück treten. In 8 Tagen steht das Auto vor der Tür! :yau:
Glückwunsch zum neuen Mobil! Wenn Du die Kosten für eine Entscheidung en Detail kennen willst hilft ein Angebot von einem ausführenden Betrieb. Das kann ein Tiefbauer sein, aber auch GaLa-Bauer verfügen häufig über know-how und Gerät. Mal so über den Daumen geschätzt ginge ich so in der ersten Näherung dran: 10m L-Steine ø1m Höhe mit Einbau und Drainage: 3000€ 40qm Pflasterarbeiten inkl. Bodenvorbereitung: 2000€ Elektrisches Schiebetor mit Montage: 3000€ Strom für Tor & Fahrzeug absichern & zuführen: 1500€ Grobbudget: 9500€ Baustelle einrichten, An- und Abfahrten sollten drin sein. Ggfs. auch ein Dixi Klo für 2 Tage und etwas Luft für nicht optimale Zugänglichkeit und suboptimale Bodenverhältnisse.
Alternativbeispiel: Wir haben uns auf unserem Grundstück in Gefällelage gegen L-Steine und für Naturstein entschieden (Grauwacke). Die Fläche, auf dem das Womo zumeist steht und die Zufahrt sind lediglich verdichtet und geschottert Nach 3,5 Jahren gibt es deutliche aber undramatische Fahrspuren. Gefälle: Wir haben auf dem Stellplatz nur sehr leichtes Gefälle, welches mit einem Auffahrkeil ausgleichbar wäre. Das passt wunderbar. Bevor wir den Carport bauten haben wir einen weiteren Stellplatz auf der Hälfte der Zufahrt benutzt, da stand der Kasten auch sehr sicher aber zum Übernachten wäre es unangenehm gewesen. Dem Fahrzeug macht ein leichtes Gefälle "vorne-hinten" nichts. Eine seitliche Gefällelage würde ich nicht vorsehen immer ausgleichen, da ich Sorge vor Verwindung hätte.
Navigatore am 06 Jan 2023 19:02:36
HOfoe hat geschrieben:Ich plane für unser zukünftiges Wohnmobil einen Stellplatz auf unserem Grundstück neben dem Haus. Laut Bauamt ist hierfür keine Baugenehmigung notwendig. Durch die Hanglage wird es notwendig sein, einige m³ Boden anzuschütten, um auf Straßen-(Bürgersteig-)höhe zu kommen ...
Hier sind wirklich tolle Vorschläge gemacht worden, bis hin zur Pflasterung, elektrischem Tor usw. Nachteil, es kostet und man benötigt Fremdleistungen.
Ich mache dir mal einen Vorschlag für eine kostengünstige aber dennoch praktikable und für meine Begriffe auch nicht hässliche Lösung:
Vor drei Jahren habe ich von einem ähnlichen Problem gestanden. Neben unser Hofreite hatten wir noch eine ungenutzte 7 x 10m große Fläche, die eigentlich nur zum Rasenmähen gut war. Um sie von der Straße aus nutzbar zu machen, musste die Fläche um ca. 1m aufgeschüttet werden.
Dafür habe ich mir aus einem Steinbruch 50t 0-32er Frostschutz kommen lassen. Es ist ein Abfallprodukt, das beim Abbau anfällt. Die Tonne hat netto10,40 Euro plus 3,40 Euro Fracht gekostet. Die durch das Aufschütten entstandene Böschung auf der von der Straße abgewendeten Seite habe ich teils mit 30er Pflanzringen abgestützt, teils aber auch einfach nur lose gelassen. Verdichtung ist nicht notwendig gewesen. Das haben das Material und der Regen allein gemacht. Zur Straße hin habe ich der Optik wegen eine Kette gezogen. Heute steht dort unser 7,5tonner Lkw und ein PKW. Ein Bänkchen und eine Säule mit einer Steckdose runden das Ganze ab. Hin und wieder harke ich mal oder beseitige vereinzeltes Unkraut. Viel wächst nicht, weil es von dem Frostschutz beim Befahren zermalen wird.
Das Ganze hat keine 1.000 Euro gekostet und die Fahrer vom Steinbruch haben die drei Fuhren so exakt abgekippt, dass ich mit einer Schippe und einem Nachbarn an einem Nachmittag alles glatt hatte.
Frostschutz hat den Vorteil, dass er anders als z.B. Kies sehr guten Grip hat. Die unterschiedliche Größen der Steine von 0 bis 32 sorgen darüber hinaus für eine satte Verfüllung, Verdichtung und hohe Tragfähigkeit. Es kann kein Wasser an der Oberfläche stehen bleiben. Es versickert einfach. An der Oberfläche ist nur die gröbere Körnung sichtbar, die so gut verzahnt ist, dass es auch keine verschmutzten Schuhe gibt.. Das Material wird üblicherweise im Straßenbau als Unterfütterung genutzt.
dietmardd am 06 Jan 2023 22:14:07
Vor ca. 20 Jahren haben wir unser Haus und unsere Garage (für PKW) gebaut. Laut hiesiger Bauordnung darf die Garage nicht direkt am Haus stehen (Brandschutz). Es stand festgeschrieben, dass die Garage direkt an der Grundstücksgrenze stehen muss (max. Entfernung zum Haus). Die Nachbarn waren darüber nicht glücklich, aber Vorschrift ist Vorschrift. Andere Bauwerke müssen mindestens 3 m von der Grundstücksgrenze entfernt stehen bzw. eine halbe Traufhöhe.
Da wir schon damals mit gemieteten Womos fuhren, haben wir die Fläche zwischen Haus und Garage mit Betonsteinen pflastern lassen. So entstand ein Womo-Parkplatz von ca. 11 m x 4,5 m. Am Haus ist eine von innen deaktivierbare Steckdose, z.B. für das Kärchern der Fläche und vielem anderen und auch als Landstrom im Winter. Damals fuhren wir noch gemietete Womos, aber auch für diese ist so ein Womo-Parkplatz direkt am Haus sinnvoll, z.B. fürs Ein- und Ausräumen. Zuvor wohnten wir in einem Mehrfamilienhaus und konnten mit etwas Glück das Womo nur mehr als 200 m entfernt abstellen, aber oft waren nur entferntere Parkmöglichkeiten drin, da dort starker Parkplatzmangel im gesamten damaligen Viertel.
Einen negativen Punkt gibt es doch. Die Garage(n) darf/dürfen nur max. 40 Quadratmeter groß sein und die PKW-Garage nimmt davon schon mehr als die Hälfte ein. Das bedeutet, dass ich keine Baugenehmigung für eine Überdachung des Womos erhalten werde (schon recherchiert):
Gründe:
1. Weil Womo-Überdachung und Garage zusammen weit über 40 Quadratmeter Grundfläche haben.
2. Weil ein Car-Port nicht höher als 3 m sein soll. Mit Sat-Schüssel ist ein Womo aber höher. Und dazu kommt noch der Dachaufbau des Car-Ports.
3. Weil so ein Womo-Carport in unserem Stadtteil (am Rande von Dresden) nicht üblich wäre und das Stadtbild schädigt und Anwohner brüskieren könnte. Auch mit Zustimmung der Nachbarn wäre so etwas nicht möglich, da es einen Präzidenzfall schaffen würde.
mv4 am 07 Jan 2023 10:48:22
Die üblichen Argumente...gut die 3m First Höhe gelten eigentlich nur für Grenzbebauung. Hat dein Nachbar auch eine Garage dort gebaut? Wenn ja hebt sich das auf.
mv4 am 07 Jan 2023 10:59:48
In meinen Album findest du ein Carport...Durchfahrtshöhe 3,20 ...Höhe First 3m ...höher durfte ich nicht...da Grenzbebauung. Auf dem Grundstück steht eine Große Doppelgarage mit 50m2 und eine Scheune.. In beiden hätte ich aufgrund der Höhe das Wohnmobil ohne Umbau nicht untergebracht. Und wollte ich auch nicht. Das Argument das es dort Ortsunüblich ist ein Carport zu haben konnte ich anhand von Beispielen aus der Nachbarschaft wiederlegen. Die Bauplanung und Ausführung ist alles in Eigenleistung gemacht. Selbst die Tragwerksberechnung habe ich gemacht...und ein befreundeter vorlageberechtigter Bauingenieur abgesegnet und eingereicht.
hampshire am 07 Jan 2023 11:39:42
Navigatore hat geschrieben:Dafür habe ich mir aus einem Steinbruch 50t 0-32er Frostschutz kommen lassen.
Sehr gutes Material für einen wenig aufwändigen Untergrund, damit haben wir auch "geschottert".
Das Bild zeigt den Untergrund "Frostschutz" mit an dieser Stelle ca 10% Steigung bis zum Stellplatz (Carport im Bau) nach 3 Jahre Nutzung. Die Hangbefestigung haben wir mit einer massiven Grauwackemauer vorgenommen. Macht einen schönen Rand und sieht auch seitlich sehr schön aus.
Nachteile Frostschutz: Die Steinchen kommen mit Profilschuhen überall hin. Da muss man etwas aufpassen wenn man empfindliche Böden hat. Wir haben zwar keinen Rasen auf dem Grundstück, ich könnte mir aber vorstellen, dass die Frostschutzsteinchen unangenehm für Rasenmäherklingen sind. Es werden sich ständig ein paar Steinchen auf den Bordstein begeben - je nach Nachbarschaft kann das zum "Gesprächsthema" werden (keine Erfahrung aus erster Hand)
dietmardd am 07 Jan 2023 16:20:38
Die üblichen Argumente...gut die 3m First Höhe gelten eigentlich nur für Grenzbebauung. Hat dein Nachbar auch eine Garage dort gebaut? Wenn ja hebt sich das auf.
Nein.
Meine PKW-Garage steht gemäß Bauordnung direkt an der Grundstücksgrenze. Auf dem Nachbargrundstück kommt gleich an der Grundstücksgrenze ein Fahrweg ca. 3 m breit und gleich danach kommt sein Haus. Das bedeutet, dass Nachbars Haus näher an meiner Garage steht als mein Haus. Deshalb waren die Nachbarn auch nicht erfreut über unsere Garage so nahe an ihrem Haus. Allerdings hat der Nachbar im Erdgeschoss keine Wohnräume, so dass die Betonwand der Garage nicht das Gefühl des Eingemauerten vermittelt. Die Wohnräume "gucken" über meine Garage hinweg. Der einzige Wohnraum mit Fenster ist seine Küche. Der Nachbar hat die Garagenwand mit Efeu begrünt, so dass es nicht so trostlos betoniert aussieht.
Aber die Bauordnung schreibt das so vor und ich bin nicht böse darüber, da ich deswegen zwischen meinem Haus und meiner Garage einen gepflasterten Womo-Parkplatz habe.
HOfoe am 07 Jan 2023 18:51:01
mv4 hat geschrieben:...Durchfahrtshöhe 3,20 ...Höhe First 3m ...höher durfte ich nicht...
"höher als 3 m darf man nicht" kannte ich gar nicht. Ich hatte aus praktikablen Gründen kurz überlegt, ob ich mein vorhandenes Carport einfach "ausbaggern" lasse. Höhersetzen funktioniert wegen der Anbindung an das Haus nicht. Aber es sprachen mehrere Gründe dagegen.
babenhausen am 07 Jan 2023 19:13:56
Je nach Bundesland gibt es verschiedene Bauordnungen in denen die Abstände usw geregelt sind --> Link
Elgeba am 07 Jan 2023 19:25:05
Mein Carport ist als solches genehmigt,8 m lang,3 m breit und 4 m hoch. Breiter zu bauen hätte bedeutet,dass ich eine Gruppe von 4 Birken hätte fällen müssen ,das war es mir nicht wert.Im Laufe der Jahre ist der Carport immer mehr "zugewachsen",ich habe nach und nach mit Flechtzaun wänden drei Seiten verkleidet und zum Schluss aus dem -selben Material mit entsprechendem Unterbau auch Tore gebaut.Als Fahrspur habe ich Waschbetonplatten 50x50 cm verlegt,vorher 40 cm Bodenaushub und dann mit Schotter ausgekoffert,ist so frostsicher und bodengleich verlegt,dass ich mit dem Rasentraktor darüber fahren kann,ohne die Messer zu gefährden.Das Dach des Carports benutze ich, um Regenwasser zu sammeln,damit wasche ich meine Fahrzeuge und bei großer Trockenheit wässere ich damit die Bäume auf meinem Grundstück.
Gruß Bernd
dietmardd am 07 Jan 2023 19:52:03
Je nach Bundesland gibt es verschiedene Bauordnungen in denen die Abstände usw geregelt sind
Aber die Kommunen erlassen zusätzliche Vorschriften, die z.T. über die Zeit und je nach Bearbeiter unterschiedlich interpretiert werden.
In einem anderen Forum ging es mal um Abstände von Gewächshäusern zur Grundstücksgrenze. Da wurde klar, dass es in verschiedenen Orten in Sachsen unterschiedliche örtliche Vorschriften gibt.
Wenn die Sachbearbeiter etwas verhindern wollen, dann wird damit argumentiert, dass das Vorhaben nicht zur Umgebungsbebauung passt. Im Umkreis von ca. 500 m gibt es keinen Carport für Wohnmobile. Aber oft ist diese Behauptung einfach absurd. Beispiel: Beim Bauantrag für unser Haus hatten wir weinrote Dachziegel vorgesehen. Abgelehnt, weil das nicht zur Umgebungsbebauung passt. In der Umgebung gab es aber keine einheitliche Farbe der Dachziegel. Jedes Haus hatte eine andere Farbe und einige ältere Häuser hatten schwarze Dachpappe statt Dachziegel. Insgesamt gab es ca. 10 amtliche Ablehnungen, die allesamt absurd waren. Es dauerte fast ein Jahr hin und her, bis alle Einsprüche entkräftet waren. Ob sich dieser Aufwand wegen eines Carports für das Wohnmobil lohnt, ist die Frage.
Elgeba am 07 Jan 2023 20:00:05
Das hatte ich ähnlich bei meinem Carport.Begründung: Passt sich nicht in die Umgebung ein.Ich bin dann zu unserem Herrn Bürgermeister und habe ihn gefragt,was denn wohl besser in die Umgebung passt: Mein Carport oder ein riesiges,gebrauchtes Armeezelt,in das mein Wohnmobil reinpasst und für dessen Aufstellung ich keine Genehmigung brauche,weil kein festes Bauwerk. Danach habe ich binnen 72 Stunden meine Genehmigung bekommen,es geschehen noch Zeichen und Wunder oder so ähnlich....
Gruß Bernd
HOfoe am 07 Jan 2023 20:06:29
Vielleicht noch einmal zur Erinnerung:
Ich will kein Carport bauen!
Elgeba am 07 Jan 2023 20:14:22
Noch nicht!(Ich hatte vorher auch nur einen Abstellplatz)
Gruß Bernd
mv4 am 07 Jan 2023 22:37:54
dietmardd hat geschrieben: Nein. .
Wieso schreibst du nein...erstens geht es hier um das Bundesland Sachen...die Grenzbebauung ist im Bundesland einheitlich geregelt.
Zweites steht da eindeutig ...auch eine Garage dort (an die Grenze ) gebaut
Irmie am 07 Jan 2023 23:34:48
Hallo Gerd,
der Stellplatz, den du weiter oben, auf den beiden Fotos siehst, hat 10.000€ gekostet, einschließlich Tor.
Für die Bordsteinabsenkung mussten 3800€ bezahlt werden. Das musste eine andere Firma ausführen, die dazu extra eine Erlaubnis der Stadt benötigte. :D
Siom am 08 Jan 2023 19:19:51
Hallo Hofoe, bin zwar etwas spät, habe aber heute erst den sehr interessanten Verlauf gelesen. Ist ziemlich alles gut diskutiert worden. Ich habe einen Stellplatz im Garten allerdings in den Hang rein, also ausgegraben und mit Steinmauern auf 3 Seiten. Davon eine Seite Grundstücksgrenze mit Gartenmauer die unterfangen wurde. Der Platz war für das erste Wohnmobil passend und wurde aber schon einmal um einen Meter verlängert. Jetzt steht eines drin (7,80x2,35x2,95), das gerade so noch reinpasst, hinten 20 cm vorne 25 cm. Bei der Breite solltest du auch nicht sparen, das Wobi hat überall Klappen und wenn du eine Garage am Heck hast wirst du die auch ohne Leiter „betreten“ wollen. So nun aber zu meinem Punkt, du fährst dein Wobi gelegentlich raus und rein, 90 Grad Kurve auf die Straße nach links wird’s schwierig also eher nach rechts aus dem Standplatz raus (laut Fotos). Jetzt ist die Frage wie eng du einschlagen kannst ohne deine Seitenwand am Pfosten des Schiebetores zu beschädigen und dein ausschwenkendes Heck zu stutzen. Bei mir kommt der Gehsteig auf der anderen Straßenseite öfter in die Quere. Deines mit 7,49 m wir wohl auch nicht gerade einen kleinen Wendekreis (und Radstand) haben. Soviel „Senf“ noch von mir. :roll: Viele Grüße Rudi
HOfoe am 08 Jan 2023 20:28:15
Hallo Rudi, die Straßenbreite ist kein Problem, mit dem eigenen Bürgersteig etwa 10 Meter. Auf der anderen Seite ist der Bürgersteig nur mit einer Linie aufgezeichnet. Ohne parkende Autos ist das sicherlich mehr als genug Platz, auch wenn ich mit der Länge noch keine Erfahrung habe (Countdown: noch 6 Tage). Die auf dem Foto eingetragene Fläche ist etwa 5 m breit und 8 m lang. Ich plane im Moment 4m befestigen zu lassen, wobei ich rechts zum Hang hin zusätzlich ausgleichen will, damit keine Furche entsteht. Ob ich dieses Stück schottern lasse oder Gras einsäe, habe ich noch nicht wirklich entschieden. Das Gefälle habe ich dann links zum Weg (hier auf alle Fälle L-Steine) und nach unten. Nach unten ist mir noch nicht klar, ob ich hier eine steile Kante bevorzuge (L-Steine oder Pflanzsteine) oder es irgendwie anschrägen lasse. Letztendlich wäre das eine Möglichkeit einen Zugang auf den hinteren Grundstücksteil für schwerere Maschinen zu ermöglichen, den ich aktuell nicht habe. Die meisten Kopfschmerzen bereitet mir noch die Planung des Tores. Wenn ich es auf 4 Meter halten könnte und zum Verschließen das Mobil mit dem Hinterteil über den Rand fahren würde, hätte ich vielleicht die 2 Meter zum Öffnen und Schließen der Torflügel. Das ist mir sympathischer als das Schiebetor. Bei Schiebetoren habe ich bisher nur mit aufgehängten Toren Erfahrung. Hier muss ich mich noch ein bisschen über die Möglichkeiten informieren.
dietmardd am 08 Jan 2023 23:35:15
Wieso schreibst du nein...erstens geht es hier um das Bundesland Sachen...die Grenzbebauung ist im Bundesland einheitlich geregelt.
Zweites steht da eindeutig ...auch eine Garage dort (an die Grenze ) gebaut
Ich hatte die Frage beantwortet, ob auch der Nachbar an dieser Stelle eine Garage hat und habe mit "nein" diese Frage beantwortet. Der Rest ist ein Mißverständnis.
Zur Bauordnung:
Die sächs. Bauordnung gilt im gesamten Bundesland. Das ist richtig. Aber die Kommunen können diese "modifizieren" und tun dies ausgiebig. Ich rede hier nicht von Gebieten mit einer "Satzung", wo ein historisches Gebiet vor tollwütigen Architekten bzw. Bauherren geschützt werden soll - um den Charakter des Gebietes zu erhalten.
In meinem Gebiet gibt es keine solche "Satzung", d.h. hier sollte nur die Bauordnung gelten. Aber dem ist nicht so.
Mein Haus wurde in einer Baulücke gebaut. Hier gilt der Grundsatz, dass sich das Haus der Umgebungsbebauung anpassen soll (Ein- und Zweifamilienhäuser, letztere kleine Villen).
Beispiele für unverständliche Behördenfestlegungen ganz konkret an meinem Beispiel:
- Farbe der Dachziegel: Jedes Haus in der Umgebung hatte eine andere Farbe, z.T. schwarze Dachpappe. Mir sollte die Farbe dunkles Weinrot versagt werden mit der Begründung, es passe nicht zur Umgebungsbebauung (hatte ich schon geschrieben). - Die Häuser in der Umgebung sind schon älter, meist aus den Zwanziger Jahren. Damals gab es hier in der Ortschaft noch genug Platz, weshalb die Grundstücke in der Umgebung ca. 1200 bis 1400 qm groß sind. Heute bekäme man keine Baugenehmigung für nur ein EFH auf solch großen Grundstücken am Rand einer Großstadt. Deshalb wurde das betreffende Grundstück geteilt. Weil die Nachbargrundstücke so groß sind, stehen die Häuser sehr weit hinten - Frontseite in Entfernung von ca. 12 m zum Fußweg. Wenn unser Haus in gleicher Frontlinie gebaut worden wäre, dann wäre die Rückseite des Hauses an der Grundstücksgrenze zum hinteren Haus, da ja unser Grundstück nur ein Teil des Ursprungsgrundstück ist. Ich wollte das Haus einige m vor der allgemeinen Frontlinie bauen, damit auch an der Rückseite (Süden) noch etwas Garten ist. Außerdem steht in der Bauordnung, dass der Abstand zum Nachbargrundstück mindestens die halbe Traufhöhe sein muss. - Ursprünglich wollten wir ein zweischaliges Haus mit Klinkerfassade bauen lassen. So etwas wäre nicht dresdentypisch, sondern norddeutsch. Dabei gibt es mehrere ältere Stadtviertel, in denen die meisten Häuser Klinkerfassaden haben. Außer bei den Fassadenfestlegungen konnte ich in langen Auseinandersetzungen meine Wünsche durchsetzen.
Ich will Euch hier nicht mit weiteren Beispielen langweilen, da das ja ein Wohnmobilforum ist.
Warum haben wir in einer Baulücke gebaut?
In den meisten hiesigen Neubaugebieten für EFH und ZFH haben Bauträger die Grundstücke großflächig aufgekauft (vorher Acker). Alle Häuser des Bauträgers sehen gleich aus: gleiche kleine Gestalt, gleiche Hausfarbe, gleiches Dach, nicht viel größer als eine Plattenbauwohnung und dafür Dachschrägen. Dadurch brauchen die Bauträger nur eine einzige "Konstruktion". Aber die Stadt setzt noch einen drauf. Sie schreibt in der Baugenehmigung genau vor, wo ein Baum welcher Sorte und wo ein Strauch gepflanzt werden soll. So etwas steht nicht in der sächs. Bauordnung. Um möglichst viele Häuser auf der raren Fläche zu bauen, haben die Bauträger die Parzellengröße sehr klein festgelegt. In so einem sogenannten B-Plangebiet fühlt man sich wie in einem Ghetto und dafür würde ich nicht einige Hunderttausende EURO ausgeben. Außerdem liegen diese B-Plan-Gebiete sehr weit entfernt am Ortsrand, man braucht ca. 30 Minuten zu Bus und Bahn und zur nächsten Kaufhalle. Mein Grundstück liegt nur ca. 300 m zu Kaufland u.a. Läden, 25 m zur Straßenbahnhaltestelle, 50 m zu Buslinien und 50 m zum Bahnhof (nur leise Dieselzüge) und ca. 150 m zum Waldrand. Im Gegensatz zu den Grundstücken in B-Plangebieten ist mein Grundstück trotz Teilung noch groß genug für eine PKW-Garage, einen Womo-Stellplatz, eine kleine Weinplantage (19 Reben), 200 qm Rasen und einiges mehr.
Vorher wohnte ich in einem Mehrfamilienhausgebiet mit gravierendem Parkplatzmangel für PKWs und zum Be- und Entladen eines Womos musste man alles einige Hundert m weit schleppen. Auch deshalb fuhren wir damals nur gemietete Womos.
Zum Thema zurück:
In unserer Ortschaft am Rand von Dresden gibt es seit vielen Jahrzehnten keinen Bauern mehr und damit keine größeren Hallen, wo man ein Womo unterstellen kann. Im Innenstadtgebiet und in B-Plangebieten hat man nahezu keine Chance, ein Womo abzustellen, ja nicht einmal zum Be- und Entladen. Aus diesem Grund hatten wir ein Grundstück gewählt, wo auch Platz zum Abstellen eines Womos ist.
Konsul am 09 Jan 2023 09:50:30
Wegen dem Rolltor: Meine Hofeinfahrt besteht aus beidem: Flügeltor und Rolltor. Das Flügeltor hat ungefähr 2,30 m und das Rolltor knappe 3 m Beite. Das Flügeltor ist wie üblich mit einem Bolzen gesichert und kann mit Vorhängeschloss gesichert werden. Von der anderen Seite läuft das Rolltor dagegen. Unten im Boden ist eine ca. 1,5 cm hohe Schiene betoniert auf denen die Rollen geführt laufen. Am anderen Ende steht ein Pfosten welcher oben auch Rollen hat in denen das Tor geführt wird. Somit ist es auf der geöffneten Fläche / Durchfahrt komplett frei. Das Rolltor kann mit einem normalen Haustürschloss zusammen mit dem Flügel verschlossen werden. Was ich damit sagen will: Evtl. kannst Du Deine Toreinfahrt auch zweigeteilt machen. Je nachdem wieviel Platz Du zum Nachbargrundstück lässt. Z.B. 1 m als Flügeltor wie bei einem normalen Eingang und den Rest als Rolltor. Bei Bedarf kannst Du beides komplett öffnen und verlierst nicht allzu viel Platz.
mv4 am 09 Jan 2023 10:02:34
ganz ehrlich...um ein 1m kürzeres Rolltor nutzen zu können diesen Aufwand zu betreiben ?...bei 2,30m mehr Durchfahrtsbreite wie in deinen Fall ist das ok...das gleicht die Mehrkosten für ein längeres Rolltor auch in etwa aus. Aber das muss letztendlich jeder selber wissen. Noch dazu wird das Tor dort beim TE nicht ständig täglich mehrmals genutzt...der eigentliche Haupteingang zum Haus ist ein anderer.
Birdman am 09 Jan 2023 11:28:54
Weil Du mehrfach wegen Gefälle gefragt hast: Denk dabei auch an den Kühlschrank, sofern Du einen Absorber eingebaut hast. Wenn Du im Sommer mit vorgekühltem und gefülltem Kühlschrank losfahren möchtest, brauchst Du entweder Landstrom oder bei Gasbetrieb kein allzu starkes Gefälle. Letzteres mögen Absorber im Gasbetrieb nicht immer.
heiner57 am 09 Jan 2023 12:05:23
Thema "Toranlage als zusätzlicher Kostenfaktor",
ich habe bei meiner knapp 4 Meter breiten Einfahrt eine "LowCost-Lösung gewählt.
2 "Billigzaunelemente" von hinten mit 2 langen Brettern verbunden und dort auch zum Heben/Tragen 2 Griffe ( Kunststoffreibebretter) befestigt. Das Element liegt links und recht in an Pfosten befestigten Aufnahmen auf.
Zum Rein/ Rausfahren Element anheben und an die Seite stellen.
Materialkosten 2019 = < 50 Euro ( heute sicher etwas mehr)
hampshire am 09 Jan 2023 12:17:37
HOfoe hat geschrieben:Die meisten Kopfschmerzen bereitet mir noch die Planung des Tores.
Schau mal ob Du in der Nähe Inspiration auf Bauernhöfen findest. Dort werden viele Tore gebraucht und dort weiß man auch wie man Qualität pragmatisch herstellt. Recht günstig erscheinen auch Bausatzanbieter wie --> Link. Die meisten Zäune werden freilaufend angeboten. Ich finde es aber keine Schande ein Führungsrad zu haben, welches das Gewicht mit trägt. Das macht die gesamte Konstruktion einfacher. Fragen, die Du Dir stellen kannst (nicht zur Beantwortung hier notwendig) Wie sieht ggfs. der jetzige Zaun aus? Ließe sich ein Schiebeelement mit diesem Zauntypus bauen? Wie "massiv" muss das Tor angesichts einer nicht häufigen, nicht öffentlichen, nicht einmal fremden Nutzung sein?...
HOfoe am 09 Jan 2023 12:37:06
heiner57 hat geschrieben:Thema "Toranlage als zusätzlicher Kostenfaktor",
2 "Billigzaunelemente" von hinten mit 2 langen Brettern verbunden und dort auch zum Heben/Tragen 2 Griffe ( Kunststoffreibebretter) befestigt. Das Element liegt links und recht in an Pfosten befestigten Aufnahmen auf.
Zum Rein/ Rausfahren Element anheben und an die Seite stellen.
Hallo Heiner, das ist eine sehr gute Idee! Ich hatte auch schon etwas ähnliches im Sinn, allerdings 2-teilig (falls die Einfaht 4 m breit wird). Ich habe Angst, dass eine einteilige Absperrung zu schwer wird. Dann bräuchte ich aber eine solide Befestigung in der Mitte. Dabei hatte ich schon an einen herausnehmbaren Absperrpfosten gedacht, aber kann mir noch nicht so richtig vorstellen, wie das nachher aussieht. Bei dir passt die Absperrung auch optisch gut zum Gartenzaun. Ich muss mir hier noch ein paar Gedanken machen. An der Längseite soll der dortige jetzige Maschendrahtzaun durch einen Doppelstabmattenzaun ersetzt werden, daher dachte ich davon zwei Zaunteile zu nehmen. Die direkte Verlängerung von meinem Zaun besteht aus Länsbohlen an Stahlpfosten. Allerdings sind diese teils schon abgängig und der ganze Zaun muss in den nächsten Jahren ersetzt werden. Das würde auch für eine billige Übergangslösung sprechen.
Nächste Woche habe ich einen Termin mit einem Unternehmen, manchmal kommen ja auch dort gute Vorschläge (war bei unseren letzten Umbauten auch so).
Konsul am 09 Jan 2023 12:52:18
Wegen einem Pfosten in der Mitte kannst Du Dir ja einen klappbaren Absperrpfosten montieren (lassen). Amazon Link Etwas in der Art. Da kann man sicherlich auch Halterungen für die Zaunelemente anbringen (lassen). Hat auch den Vorteil falls sich jemand Deines WoMos bemächtigen will, steht ein weiteres Hindernis gegen die schnelle Mitnahme im Weg.
Tuppes am 09 Jan 2023 13:11:47
Ich bin mir nicht sicher, ob ich etwas überlesen habe. Aber bei den bisher gebrachten Beiträgen, Bedenken, Ratschlägen etc. wurde die Baunutzungsverordnung nicht berücksichtigt. Ich habe den "Kampf" um eine Baugenehmigung für meinen Carport (NRW, Carport über 3m Höhe, reines Wohngebiet) durch und muss abschließend sagen, dass die reine Bauzeit ein Klacks war gegen die Erwirkung einer Baugenehmigung! Nach der Baunutzungsverordnung darf in Wohngebieten kein Stellplatz für Kraftfahrzeuge mit einem Eigengewicht von über 3,5t genehmigt werden! - Nun weiß ich weder, wo der TE wohnt, noch welches Fahrzeug er hat, möchte aber diesen, wie ich meine wesentlichen Gesichtspunkt, dieser Diskussion hier anschließen. Wer das genauer nachlesen möchte, hier die Quelle: --> Link Ich wünsche ein gutes Gelingen! Erhard (Tuppes)
HOfoe am 09 Jan 2023 13:22:19
Tuppes hat geschrieben:Nach der Baunutzungsverordnung darf in Wohngebieten kein Stellplatz für Kraftfahrzeuge mit einem Eigengewicht von über 3,5t genehmigt werden! - Nun weiß ich weder, wo der TE wohnt, noch welches Fahrzeug er hat, möchte aber diesen, wie ich meine wesentlichen Gesichtspunkt, dieser Diskussion hier anschließen.
Danke für den Hinweis. Das Eigengewicht (Leergewicht) liegt unter 3.5t.
Pechvogel am 09 Jan 2023 13:55:14
HOfoe hat geschrieben:...Danke für den Hinweis. Das Eigengewicht (Leergewicht) liegt unter 3.5t.
Es zählt aber das zulässige Gesamtgewicht! :eek: Und in einem anderen Thread hattest Du erwähnt dass Du einen "Adria Coral 670 SL Plus" bekommst. Der hat doch schon ein Leergewicht von 3,2t?! :eek:
Grüße Dirk
Jagstcamp-Widdern am 09 Jan 2023 14:02:27
die 3,5 t gelten nur in reinen wohngeieten und kleinsiedlungsgebieten... auszerdem hat niemand was gegen den geplanten sp, es geht nur um die technische realisation.
allesbleibtgut hartmut
HOfoe am 09 Jan 2023 14:08:24
Pechvogel hat geschrieben:Es zählt aber das zulässige Gesamtgewicht! :eek: Und in einem anderen Thread hattest Du erwähnt dass Du einen "Adria Coral 670 SL Plus" bekommst. Der hat doch schon ein Leergewicht von 3,2t?! :eek:
Dort steht doch "Eigengewicht", das ist etwas anderes als "zulässiges Gesamtgewicht".
schneggenhaus am 13 Jan 2023 20:37:22
wir haben eine Wohnmobilgarage gebaut im 2015 und hat eine Länge von 9m , Breite 6m und Höhe 4.50m und da wir Hanglage haben mussten wir in den Berg rein bauen. Höhe wollten wir 5m wurde uns aber nicht bewilligt, das Womo ist 2.90m und vorher waren wir 3.20m. Dieser Bau war Bewilligungspflichtig, eh wie alles in der Schweiz.
Abstand zur Strasse muss es 5m haben wegen der Schneeräumung.
Wenn wir vom Haus runter schauen sehen wir die Garage fast nicht weil wir Erde darauf machen mussten damit die Garage nicht stört. Da es Hanglage ist mussten wir Betonieren und sehr viel Eisen rein tun damit nichts schieben kann. Für den Aushub wurden 40 LKW Fuhren weg gefahren, was meines Erachtens zu viel war, da man die LKW`S mehr füllen hätte können, aber nein bei uns nicht
Kostenpunkt enorm 120 000 Franken, aber wenn man ein Haus bauen will kann man dann darauf bauen wenn es nötig ist, da alles korrekt gebaut wurde.
Die Erde am Dach hätten wir uns gerne erspart wegen der Nässe, und wir mussten prompt nachträglich 2 Stellen abdichten wo Feuchtigkeit bestand. Seit dem ist alles OK.
Quadratmässig sind wir bei 54m2 und die Womogarage ist nicht zu gross :D
schneggenhaus am 13 Jan 2023 20:51:07
Nachtrag zu diesem Wohnmobilgaragenbau,
wir haben es nie bereut das es gebaut zu haben ist aber schon Luxus pur und wir haben V+E im Bau installiert und können entspannt nach der Reise alles reinigen so wie wir es wollen und auch entsorgen :)
Kostenpunkt Garagentor mit Montage 5000 Franken und geht noch oben rein. Nimmt ca. 25 cm von der Höhe weg.
deacheapa am 14 Jan 2023 02:06:17
Hier mal ein paar Bilder von meinem Projekt letztes Frühjahr. Grundstücks-Daten: 1000m² vorne; 1200m² hinten; Breite Gründstück 32m
Bin aber noch lange nicht fertig, Zaun/2Tore möglichst elektrisch steht noch aus, Auffahrten kommen noch neu. Auffahrten und Tore dann volle Breite, wegen auch schräg Ein/Ausfahren wenn Fahrzeuge auf Straße ungünstig Parken. Carport für Wohnwagen und dessen Zugmaschine ist geplant. Wohnmobil dann daneben frei stehend zum Freizeitbereich. Carport vor Garage ist schon da, muß nur aufgestellt werden. Nachbarwand links soll "Landschaftsbild" bekommen, Graffiti Künstler, oder geweißt und Efeu berankt??? Die beiden V/E Stationen einmal Wand links und hinten Mitte sind zwar schon provisorisch installiert, aber noch nicht verkleidet. Der Stellplatz links und der Garagen Stellplatz sind 40Tonner fest. Vorher gab es Gefälle Vorne hinten bis zu 60cm. Haus nur Sommer Teilnutzung derzeit, Neu oder Um/Ausbau noch nicht entschieden. Hintere Fläche derzeit Schafe Hühner Enten Koppel, vielleicht später mal mittig kleiner Badesee, oder weiteres Haus? Abriss Entsorgung Fäll und Tiefbaukosten bisher 22T€.
Garagenstellplatz rechts vorher bis nachher
Stellplatz links
Stellplatz ist jetzt jedenfalls schon ausreichend vorhanden.
mv4 am 14 Jan 2023 09:34:03
40t fest....ich hoffe ihr hattet dazu noch eine andere Rüttelplatte wie das Spielzeug auf den Bildern.
Ein 40t zermalmt dier die lose Oberfläche durch die Doppel oder dreifach Achse in einen Arbeitsgang. Aber das war ja auch nur symbolisch gemeint.