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Heizlastberechnung für Wärmepumpe notwendig?


silo am 17 Sep 2023 00:11:52

Hallo in die Runde,

Ich habe für mein Haus (Fachwerk, Baujahr 1999) beim Bafa eine Förderung für den Einbau einer Wärmepumpe beantragt und bewilligt bekommen.
Leider: die Bafa fordert eine Heizlastberechnung, die ich nicht erstellen kann.
Ich finde einfach keinen Energieberater oder Ingenieurbüro, die mir das erstellen wollen oder können, weil ich keine Daten zu den Wänden, Decken, Fenstern habe.
Auf Basis meiner letzten Verbräuche könnte ich ganz einfach die erforderliche Größe der Wärmepumpe bestimmen.

Soll ich die Bewilligung stornieren und keine Wärmepumpe einbauen wegen solch einem Bürokratismus?

Danke schon mal für eure Ideen dazu.

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Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

purplenew am 17 Sep 2023 01:21:11

Die Heizlastberechnung ist Bestandteil eines hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage. Der hydraulische Abgleich wird im Regelfall von einem "normalen" Heizugsfachbetrieb (Dein Heizungsklempner?) gemacht und kostet schon ein kleines Sümmchen.

Wenn Du die bekannte Suchmaschine mit diesen Parametern fütterst "heizlastberechnung für bafa förderung" findest Du viele Antworten zu diesem Thema und auch Firmen, die die Heizlastberechnung relativ günstig anbieten.

Beste Grüße
Thomas

MilesandMore am 17 Sep 2023 10:43:05

Wärmepumpe in einem Fachwerkhaus?
Welche Heizkörper hast du denn und mit welcher Vorlauftemperatur laufen diese?

Wärmepumpen funktionieren nur energiesparend mit Vorlauftemperaturen im Bereich bis maximal 40C also Fußbodenheizung - überall.
Das reicht aber für Standardheizkörper an der Wand bei weitem nicht.

Und wenn es dazu noch eine LuftLuftPumpe dazu ist dann viel Freude mit den Stromkosten.

Unser Nachbar hat ein solches Experiment gemacht und zahlt sich dumm und dämlich weil bei starker Kälte nur noch der elektrische Heizstab die Wärmemenge erzeugen kann und nicht mehr die Pumpe.

Stornieren und Gasheizung rein.

Ich habe ein KfW75 Haus eine Gastherme, Fußbodenheizung und liege mit den Heizkosten unter denen eines weiteren Nachbarn mit LuftBodenpumpe und KfW75 Haus selbes Baujahr mit sauteurer Umluftanlage dazu.
Der Unterschied meine Heizung kostete einen Bruchteil seiner Anlage.

Meine persönlichen Meinung und Erfahrung mehr nicht - bin sicher es gibt andere.

Beste Gruesse Bernd

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Gast am 17 Sep 2023 10:59:07

MilesandMore hat geschrieben:Wärmepumpe in einem Fachwerkhaus?
Welche Heizkörper hast du denn und mit welcher Vorlauftemperatur laufen diese?

Wärmepumpen funktionieren nur energiesparend mit Vorlauftemperaturen im Bereich bis maximal 40C also Fußbodenheizung - überall.
Das reicht aber für Standardheizkörper an der Wand bei weitem nicht.



Kann man so nicht generell sagen Bernd, aber man muss das genau betrachten, vielleicht ist bei deinem Nachbar was falsch gelaufen oder der hatte einfach den falschen Handwerker.
VT gehen auch bis 60ºC und man muss enventuell die HK tauschen um mehr Wärme in den Raum zu bringen.

Hier ein interessantes Video, wie ich finde.
--> Link

Derek am 17 Sep 2023 11:11:18

Hallo,
eine detaillierte Heizlastberechnung ist notwendig.
Aber die von dir angesprochenen Ing. Büros für Haustechnik haben leider keine Ahnung.
Grundsätzlich wird eine Heizlastberechnung nach der DIN EN 12831 erstellt.
Diese DIN beinhaltet auch eine Tabelle, die die passende U-Werte je nach Baujahr des Gebäudes beinhaltet. Dies reicht zur Bafa zugelassenen Heizlastberechnung aus.
Des weiteren:
Natürlich ist eine Flächenheizung wie z.B. Fußbodenheizung optimaler, aber es gibt inzwischen Heizkörper, die mit einer Vorlauftemperatur von 40°C sehr gut arbeiten und, bedingt durch die Weiterentwicklung von Kältemitteln werden selbst bei sehr gutem Cop Vorlauftemperaturen von 60°C erreicht. Hierdurch ist selbst eine normgerechte Warmwasserbereitung möglich.
Eventuell mal Google fragen.

Gast am 17 Sep 2023 11:20:32

Das video könnte auch noch helfen,
--> Link

fschuen am 17 Sep 2023 12:58:53

eine detaillierte Heizlastberechnung ist notwendig.


Ist das so? Mein Heizungsbauer hat das nach Baujahr und Fläche spontan im Kopf ausgerechnet. Deckt sich mit meiner Einschätzung und der komplizierten Berechnung eines Energieberaters voller Zahlen.

Was so wissenschaftlich aussieht, ist eine Berechnung der maximalen Heizleistung, um das Haus bei maximaler Winterkälte "warm" halten zu können. Sowohl die Minimaltemperatur als auch meine Wohlfühltemperatur muss ich voraussetzen, und sie beeinflussen massgeblich das Ergebnis. Deshalb bleibt es immer eine Abschätzung. Deine jetzt vorhandene Heizung: war das knapp in kalten Wintern? Oder ist die nur am takten, da überdimensioniert? Das gibt dir schon mal einen guten Hinweis. Es gibt auch freie Berechnungstools im Internet. Ich würde mich da nie auf eine einzelne Berechnung verlassen.

Man kann auch andersrum rechnen: Wenn du zB eine 8 kW-Heizung einbaust, gibt es eine Aussentemperatur, bei der du gerade noch alle Räume auf 20 ° halten kannst. Das kann bei -5 sein oder bei -15, je nach Ergebnis der Heizlastberechung, vor allem Abhängig von Gebäudegrösse und Dämmung. Wenn es selten kälter wird und du für diesen Fall nich Optionen hast, zB einen Teil des Hauses weniger zu heizen oder einen Kaminofen anzuwerfen, dann passt das gut. Sehr viele Heizungen sind erheblich überdimensioniert.

Fazit: der Heizungsbauer wird das eh durchrechnen, aber du solltest die Antwort vorher wissen. Ganz unabhängig von der Bafa.

Gruss Manfred

huohler am 17 Sep 2023 13:17:27

Vor einigen Jahren hat mein Heizungsbauer ausgerechnet dass ich für das neu ausgebaute Dachgeschoss 2 Heizkörper a 2m benötige. Ich habe darauf bestanden dass er nur einen a 1m einbaut. Bei -20 Grad im folgenden Winter hatten wir keine Probleme die 20 °C zu halten. Soviel zu den Rechenkünsten so mancher Fachleute. Das liegt aber nicht an deren Fähigkeiten sondern an den DIN Normen an die er sich halten muss. Dort sind alle Möglichen Unwägbarkeiten berücksichtigt, so dass die Heizleistung auch noch bei den ungünstigsten Bedingungen ausreicht. Ich hätte kein Problem damit eine Heizungsanlage viel knapper auszulegen. Nur wenn man Zuschüsse haben möchte muss man nach DIN bauen ...
Ein typisches Beispiel wo öffentliche Regeln (unnötigerweise ) zur Steigerung der Baukosten beitragen.
Hubert

Derek am 17 Sep 2023 13:28:48

Natürlich kann man ganz einfach sagen 80 W pro m² passt. ABER
Da es um die Förderung der Bafa, in der auch die Heizlastberechnung enthalten ist geht, geht das nur mit einer genauen Berechnung, die ja nicht viel kostet.
Der Vorteil liegt darin, dass der Wärmeerzeuger genau auf den Bedarf angepasst ist.
Wenn das nicht der Fall ist und die Wärmepumpe aufgrund ihrer falschen Auslegung im Winter nur als Direktheizung läuft sind die Kosten einer Berechnung sehr schnell wieder drin.

Derek am 17 Sep 2023 13:33:31

huohler hat geschrieben:Vor einigen Jahren hat mein Heizungsbauer ausgerechnet dass ich für das neu ausgebaute Dachgeschoss 2 Heizkörper a 2m benötige. Ich habe darauf bestanden dass er nur einen a 1m einbaut. Bei -20 Grad im folgenden Winter hatten wir keine Probleme die 20 °C zu halten. Soviel zu den Rechenkünsten so mancher Fachleute.
Hubert


Nun ein Heizkörper des Typs 33 hat bei einer Länge von einem Meter 4 X soviel Wärmeabgabe wie eines Typs 10
Bedeutet 2 X 2m Heizkörper Typ 10 = 1 X 1m Heizkörper Typ 33
Es kommt also auch darauf an, was man aus dem Rechenergebnis macht.

JuergenBerkemeier am 17 Sep 2023 13:54:53

Hallo,

MilesandMore hat geschrieben:Wärmepumpe in einem Fachwerkhaus?


KFW40 schafft man doch (fast ?) nur noch mit einem Fachwerkhaus. Dabei sind die Fächer natürlich nicht mit Steinen, sondern mit Dämmmaterial gefüllt, und man nennt das (glaube ich) Holzständerbauweise.
Das Haus von silo ist von 1999.

Viele Grüße
Jürgen

BURAN am 17 Sep 2023 14:00:57

Ich bin nur Architekt ..und kein Energieberater .. habe aber natürlich mit der Fragestellung zu tun

Fakt ist , dass Strom zz etwa das 3 bis 4 fache kostet als Gas
Vermutlich wird sich dieser Faktor noch vergrößern , denn alle sollen ja nun elektrisch fahren und heizen .. dazu kommen noch energieaufwändige Herstellung von Wasserstoff und e fuels
Im gegenzug will man nun das Gas durch Erhöhung der co2 Abgabe und der Mehrwertsteuer verteuern

Der Vorteil einer wärmepumpe die im Idealfall aus 1 kw Strom 4 kw Wärme machen kann minimiert sich dadurch
Jetzt gibt es viele Häuser deren Heizung 30 Jahre alt sind und daher erneuert werden müssen
Da muss mann dann aber das ganze anschauen …
Ist der Keller an der Decke gedämmt
Wie alt sind die Fenster
Wie gut ist die Fassade .. wäre eine Fassade Dämmung sinnvoll
Eine lüftungsanlage spart nicht nur Energie .. sie schafft ein besseres wohn Klima und hilft Schimmel vorzubeugen
Wie gut ist das Dach ?..und ist das gedämmt .. also .. gut gedämmt ? Durchs Dach entstehen die größten Verluste
Tja und wenn man schon am Dach ist … pv scheint mir unverzichtbar wo es geht .. aber weniger zum heizen .. denn im Winter bleibt da fast nix über

Mann sieht .. schnell kommt man in eine hohe investition .. die sich aber lohnt , nicht nur energetisch , sondern auch im Wert Erhalt ..un gedämmt Häuser sind unverkäuflich ,und es gibt die Förderung durch die kfw

Ich würde eine kleine Wärmepumpe dennoch nutzen , aber die Leistungsspitzen im Winter mit einer gas Therme oder holz Ofen decken , wenn die begleitenden masznahmen diese nicht sogar ersetzen

Heizkörper kann man dann durchaus weiter verwenden , da der Energieverbrauch deutlich reduziert wird und die vorhandenen HK dann überdimensioniert sind ..

Das Heiz verhalten muss sich dann auch ändern .. abends aufdrehen und gleich wird es warm ist dann nicht mehr .. geregelt durchheizen ist angesagt ..

Unabdingbar ist für die Förderung einen Energieberater zu kontaktieren .. dessen Honorar ebenfalls zu 75 % gefördert wird

Lg

Klaus

Pechvogel am 17 Sep 2023 14:11:26

BURAN hat geschrieben:…Im gegenzug will man nun das Gas durch Erhöhung der co2 Abgabe und der Mehrwertsteuer verteuern …

Ich gebe dir für Deinen Beitrag 100% Recht!

Aber eine Frage: sind im Strompreis keine CO2-Abgaben enthalten und steigt der Strompreis durch die „CO2-Erhöhung“ dann nicht auch?



Grüße
Dirk

BURAN am 17 Sep 2023 14:13:48

Unser Strom wird mittlerweile zu großen Teilen aus erneuerbaren erzeugt
Und daher ist die Steuer da niedriger
Gibt da ne schöne App die den Strommix und co2 Ausstoß in Europa abbildet
Electricity mapp
Jetzt eben erzeugen wir den Strom zu 80% aus erneuerbaren quellen

Pechvogel am 17 Sep 2023 14:30:04

BURAN hat geschrieben:Unser Strom wird mittlerweile zu großen Teilen aus erneuerbaren erzeugt
Und daher ist die Steuer da niedriger
Gibt da ne schöne App die den Strommix und co2 Ausstoß in Europa abbildet
Electricity mapp
Jetzt eben erzeugen wir den Strom zu 80% aus erneuerbaren quellen

Ja, im jährlichen Durchschnitt, in Deutschland, aber nur etwa zu 50%.
Und damit wird ja nicht nur Gas teurer sondern Strom auch. Ok, durch die CO2-Abgabe steigen die Stromkosten nicht so stark, dafür macht das Verhältnis Angebot / Nachfrage den Strom teurer und Gas…?
Zumal die Infrastruktur für Gas vorhanden ist und in den nächsten Jahren eher überdimensioniert sein wird. In die Infrastruktur von Strom aber noch erheblich investiert werden muss.

Bitte versteh‘ mich nicht falsch: ich bin nicht gegen Strom und auch dafür fossile Energieträger zu vermeiden.
Aber gerade bei den Kostenrechnungen sollte man alle Punkte berücksichtigen. Und das kommt, so meine ICH, in Deutschland in der letzten Zeit zu kurz.


Grüße
Dirk

wolfherm am 17 Sep 2023 14:39:02

:thema: :thema: :thema:

fschuen am 17 Sep 2023 16:37:15

Fakt ist , dass Strom zz etwa das 3 bis 4 fache kostet als Gas


Korrekt, aber wie man aus dem Womo weiss, lässt sich Strom sehr viel leichter selbst machen als Gas, einfach Solar aufs Dach. Nicht in jedem Fall billiger, aber kalkulierbar.

Im anderen Punkt hast du erst recht recht - jede Sanierung, Dämmung, neue Fenster, FBH oder Lüftungsanlage sollte unbedingt vor der neuen Heizung (und Heizlastberechung) erfolgen, damit sie von der Grösse her passt.

Die Hybrididee mit Gas im kalten Winter, wenn obendrein keine Sonne auf die PV-Anlage scheint, habe ich inzwischen wieder verworfen. Moderne Wärmepumpen sind sehr effizient und stehen auch in den Alpen und Norwegen rum. Sollte halt eine Split-Anlage mit Invertertechnik sein. Wer sich einen Monobloc-Trümmer vors Haus setzen lässt, ist in meinen Augen schlecht beraten.

Gruss Manfred

Ruedi1952 am 17 Sep 2023 16:50:50

Zwischen 20.00 und 21.00 Uhr wird der Strompreis dort bei 1,21 NOK pro Kilowattstunde (kWh) liegen, das entspricht 10 Cent pro Kilowattstunde. Der Strom kostet in Norwegen nur einen Bruchteil dessen, was man in Deutschland dafür bezahlt.
Norwegen glaube ich ein ganz schlechtes Beispiel.
Zudem verdienen die deutlich mehr.
Dann muss man noch das eigene Alter berücksichtigen ob man den Punkt erreicht wo sich die Anlage rechnet.

Guenter296 am 17 Sep 2023 16:59:14

Eine Heizlastberechnung ist zwingend notwendig, denn eine falsch ausgelegte Wärmepumpe treibt die Energiekosten in die statt zu sparen, ebenso ist nach der Installation ein Hydraulischer Ablgeich unabdingbar, damit das System vernünftig und effizient arbeitet.
Auch gibt es mittlerweile WP die Effizient bis zu 70Grad Vorlauftemperatur generieren können, diese Arbeiten mit R290 (Propan) als Kältemittel und ja ich arbeite bei solch einem Hersteller von WP.

fschuen am 17 Sep 2023 19:30:34

Der Strom kostet in Norwegen nur einen Bruchteil ...


... und trotzdem lohnen sich Wärmepumpen. Man kann den Strom auch direkt verheizen, die Technik dafür ist viel billiger.

Gruss Manfred

gernwomofahrer am 17 Sep 2023 20:36:25

silo hat geschrieben:Hallo in die Runde,
Soll ich die Bewilligung stornieren und keine Wärmepumpe einbauen wegen solch einem Bürokratismus?
Danke schon mal für eure Ideen dazu.


Warum hast du dir den "Bürokratismus" überhaupt angetan und Fördermittel beantragt? Und dir ist hoffentlich klar, dass du noch weiteren "Bürokratismus" erledigen musst um deine bewilligten Mittel nach Einbau deiner Wärmepumpe ausgezahlt zubekommen. Du kannst natürlich auf deine Förderung verzichten.
Ein Heizungsbauer sollte wissen wie eine Heizlastberechnung erstellt wird bzw wo geeignete Fachleute für die Berechnung zufinden sind.
Als Betreiber einer Wärmepumpe kann ich dir eine Heizlastberechnung nur wärmsten empfehlen. Es gibt im Netz zahlreiche Beiträge von falsch ausgelegten Wärmepumpen. Stichwort Takten einer Wärmepumpe.

silo am 17 Sep 2023 23:29:55

MilesandMore hat geschrieben:Wärmepumpe in einem Fachwerkhaus?

Ja warum denn nicht, wenn optimal gedämmt, überall Fußbodenheizung und bisher Vorlauftemperatur < 40 Grad?
Auch wegen der vorhandenen Photovoltaik kann ich damit fast umsonst heizen.
Leider fordert die BAFA diese Heizlastberechnung, für den ich einfach keinen finde, der sie mir macht.
Da ich ja die Verbrauchs-Erfahrungswerte habe, kann ich die erforderliche Leistungsgröße leicht selbst bestimmen.
Und ein hydraulischer Abgleich bringt mir wenig, da die Räume sehr unterschiedlich genutzt werden und sowieso
einzeln geregelt werden.
Also nochmal: durch solche Bürokratismen entkommen wir dem Klimawandel nicht.

KAWADO am 17 Sep 2023 23:53:24

silo hat geschrieben:Auch wegen der vorhandenen Photovoltaik kann ich damit fast umsonst heizen.


Hast Du denn in der Heizperiode ( meist Winter ) so viel Sonne um Strom für die Heizung zu erzeugen? :gruebel:

Derek am 18 Sep 2023 08:29:20

Also wenn ich bei Google Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 finde ich einige die dies online machen und das ganze ab 300 €

BURAN am 18 Sep 2023 08:52:47

Nur mal zur Einordnung der Solarleistung
Ich habe seit 12 Jahren 4 KW PV auf dem Dach
Das bring im Sommer bis zu 600 kWh ..mangels Speicher wird die Hälfte eingespeist

Im Winter sind es aber nur knapp 100 KWh .. und genügt somit lange nicht für den Strombedarf , geschweige denn für die Heizung
Ich brauche im Winter für mein sehr gut gedämmtes Haus etwa 200 cbm Gas .. das sind ca 2000 kWh …
Selbst wenn ich im Winter den Faktor 3 für eine Wärmepumpe ansetze , dann wäre der Bedarf bei ca 700 kWh zuzüglich zum Strombedarf von etwa 500 kWh .. macht das 1100 kWh … damit müsste die Solaranlage etwa 40 kw groß sein .. und einen 20 kw Speicher haben … zz schätze ich die Kosten zusammen auf ca 70 K€ …

Inselmann am 18 Sep 2023 11:11:51

BURAN hat geschrieben:Ich brauche im Winter für mein sehr gut gedämmtes Haus etwa 200 cbm Gas .. das sind ca 2000 kWh …


Sorry ist OT, in UK wird für den Engergie Deckelpreis Berechnung bei einem durchschnittlichen Haus (und da reden wir von ca 80m2) mit 12000Kwh gerechnet.
Und wir kriegen £5000 Zuschuss für ne Wärmepumpe vom Staat. Und komischerweise ist die Anzahl der die diese Förderung beantragen seeehr gering. Wundere mich warum.....

Bei deiner Rechnung oben würde ich hier £150 für Gas zahlen und £345 für den Strom (alles ohne Standgebühr)

Derek am 18 Sep 2023 11:26:25

--> Link

So einfach geht das mit der Heizlastberechnung

BURAN am 18 Sep 2023 12:11:03

Sorry .. 2000 kw .. das ist im Monat .. im Jahr etwa 1200

MilesandMore am 18 Sep 2023 12:42:02

BURAN hat geschrieben:Unser Strom wird mittlerweile zu großen Teilen aus erneuerbaren erzeugt
Jetzt eben erzeugen wir den Strom zu 80% aus erneuerbaren quellen


Der Witz ist gut - you made my day.

Im Schnitt übers Jahr werden im Idealfall 40% - jetzt bitte langsam lesen - des Verbrauchs - durch Erneuerbare erzeugt.
Der Überschuß der - garantiert bezahlt wird vom Verbraucher - aber nicht abgenommen wird - sorgt dafür daß unsere Energiepreise seit Einführung der erneuerbaren konstant und stetig ---- gesunken sind?
Das Geschäftsmodell hätte ich gerne für meine Firma - ich produziere egal wie hoch die Abnahme ist und mir wird garantiert alles bezahlt auch wenn ich es wegwerfe intern.

Wenn wir den Verbrauch irgendwann zu 100% über Erneuerbare decken mit 500% Überkapazität mit Lastabwurf und garantierter Erstattung der vernichteten Energie wo werden die Strompreise dann in Deutschland wohl sein in 10 Jahren?

Unter den heutigen?

Aber wie sagte Göhring Eckardt - die Erneuerbaren sind günstig denn Strom und Wind sind kostenlos.

Deswegen fuhren früher alle Segellastschiffe umsonst weil ja mit Wind angetrieben - kostet nix.

Beste Gruesse Bernd

Ruedi1952 am 18 Sep 2023 13:08:30

Wegen einer Überproduktion an Strom durch Windkraftanlagen musste Deutschland Strom ans Ausland verschenken. Dennoch haben rund 600 Stromanbieter die Preise erhöht. Das Bundeskartellamt prüft die Rechtmäßigkeit der Preissteigerungen.05.01.2023
Es ist ja auch mit Wind und Solar das Problem der Strom wird zu einer Zeit erzeugt wo wenig gebraucht wird.
Man braucht Grundlast und Spitzenlastkraftwerke.
Grundlastkrsftwerke können auch Heizwärme liefern.
Wobei unsere alten Kohlekraftwerke allerdings Dreckschleudern ersten Ranges sind.

Derek am 18 Sep 2023 13:23:22

Ruedi1952 hat geschrieben:Wegen einer Überproduktion an Strom durch Windkraftanlagen musste Deutschland Strom ans Ausland verschenken. Dennoch haben rund 600 Stromanbieter die Preise erhöht. Das Bundeskartellamt prüft die Rechtmäßigkeit der Preissteigerungen.05.01.2023
Es ist ja auch mit Wind und Solar das Problem der Strom wird zu einer Zeit erzeugt wo wenig gebraucht wird.
.


Und wie kann der TE aus all diesen Antworten seine Heizlastberechnung nach Bafa erstellen?

Ruedi1952 am 18 Sep 2023 13:56:21

Der Installateur der die WP einbaut macht auch die Heizlastberechnung.
In der Regel ist der Preis im KV inkludiert.

Derek am 18 Sep 2023 14:05:10

Ruedi1952 hat geschrieben:Der Installateur der die WP einbaut macht auch die Heizlastberechnung.
In der Regel ist der Preis im KV inkludiert.


Nun
A.) Der TE hat was anderes geschrieben
und
B.) diese reicht in den wenigsten Fällen aus, da die durch den HB meisten in der Variante B erfolgt.

rkopka am 18 Sep 2023 14:19:59

BURAN hat geschrieben:Sorry .. 2000 kw .. das ist im Monat .. im Jahr etwa 1200

???
kWh, aber wie kommt man von 2000kWh / Monat auf 1200 kWh(?) im Jahr ?

RK

Ruedi1952 am 18 Sep 2023 14:22:15

Ein Haus von 1999 ohne Daten ????
Ist das Haus illegal gebaut worden????
Auf dem Grundbuchamt muss ja das Genehmigungsverfahren im Archiv vorhanden sein.
Unser ist von 1938 und da ist eine Zeichnung vorhanden.
Wenn ein Architekt beim Durchgang durch das Haus nicht sieht was da verbaut wurde sollte man hiterfragen ob sein Diplom echt ist.

Ruedi1952 am 18 Sep 2023 14:26:47

Durchschnittlicher Energieverbrauch einer Heizung pro Jahr und Quadratmeter
GEBÄUDESTANDARD NACH BAUJAHR ENERGIEVERBRAUCH PRO QUADRATMETER
bis 1977 150 - 200 kWh / m²
1977- 2002 100 - 150 kWh / m²
2002 - 2015 50-80 kWh / m²
Neubau 40- 50 kWh / m²

Flatus am 18 Sep 2023 14:47:18

Ruedi1952 hat geschrieben:Durchschnittlicher Energieverbrauch einer Heizung pro Jahr und Quadratmeter
GEBÄUDESTANDARD NACH BAUJAHR ENERGIEVERBRAUCH PRO QUADRATMETER
bis 1977 150 - 200 kWh / m²
1977- 2002 100 - 150 kWh / m²
2002 - 2015 50-80 kWh / m²
Neubau 40- 50 kWh / m²

Unglaublich - 40 bis 50 kWh/m². Das sind Werte wie vor 30 Jahren!
Heute sind doch 10 bis 20 kWh/m² problemlos machbar; bei Neu- und Altbauten.

Gruss Flatus

Derek am 18 Sep 2023 15:18:09

Ruedi1952 hat geschrieben:Durchschnittlicher Energieverbrauch einer Heizung pro Jahr und Quadratmeter
GEBÄUDESTANDARD NACH BAUJAHR ENERGIEVERBRAUCH PRO QUADRATMETER
bis 1977 150 - 200 kWh / m²
1977- 2002 100 - 150 kWh / m²
2002 - 2015 50-80 kWh / m²
Neubau 40- 50 kWh / m²


Ich wusste gar nicht, dass es so einfach ist eine detaillierte Heizlastberechnung zur Bafa Förderung zu erstellen. (Ironie aus)

Wenn man so seine Wärmepumpe auslegt wundert es mich nicht, dass sich die Beschwerden über falsch ausgelegte Wärmepumpen häufen.
Des weiteren wurden die Werte falsch Kopiert, denn es fehlt noch dahinter /Jahr.
Denn hier ist noch die Schweizer Formel der Vollbenutzungsstunden zu berücksichtigen und so werden aus 40 kwh/m²/a eben die 22 Watt pro m²

Derek am 18 Sep 2023 15:23:43

Ruedi1952 hat geschrieben:Ein Haus von 1999 ohne Daten ????
Ist das Haus illegal gebaut worden????
Auf dem Grundbuchamt muss ja das Genehmigungsverfahren im Archiv vorhanden sein.


Wer sagt denn, dass keine Daten vorhanden sind.
Zur Bafa Förderung ist eine detaillierte Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 Verfahren A zu erstellen. (nicht B) und die Berechnung nach diesem Verfahren gab es im Jahr 1999 noch nicht.

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