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Spanien Portugal - Rundreise im April 1, 2, 3, 4


Azalee123 am 28 Jan 2023 11:51:15

Liebes Forum,

voller Vorfreude planen wir gerade unseren Wohnmobilurlaub in den dreiwöchigen Osterferien, also im April, der uns im Idealfall bis an die Algarve führen soll :ja:

Die Eckdaten stehen fest, denn das WoMo haben wir bereits bei unserem örtlichen Verleiher gebucht:
    - 3 Wochen Zeit
    - Das Gefährt ist ein Weinsberg Carahome 700DG, also ein 7m-Alkoven.
    - An Bord sind 2 Erwachsene und 2 Kinder (11 und 9).

Wir reisen aus Hessen an bzw. übernachten evtl. die erste Nacht bei Freunden nahe der holländischen Grenze. Der grobe Plan bisher ist eine möglichst zügige Durchfahrt durch Frankreich (1 Stopp) und dann ab den nördlichen Pyrenäen eine Rundreise durch Nordspanien, Portugal von Nord bis Süd (nahe Lissabon Besuch meines Bruders, der dort beruflich für mehrere Monate ist) und Südspanien. Von dort dann wieder zügig nach Hause, denn in der zur Verfügung stehenden Zeit möchten wir uns auf Spanien und Portugal konzentrieren und auch hier werden wir natürlich Schwerpunkte setzen oder Ecken aussparen müssen, das ist klar. Wir möchten gerne flexibel reisen, also wo es schön ist, auch mal 2 Tage stehen, nach dem Wetter schauen etc. Wenn ab und zu mal ein richtiger Campingplatz (zum Wäschewaschen...) dabei ist, ist es gut, aber überwiegend werden wir auf Stellplätzen übernachten, die natürlich in regelmäßigen Abständen V/E haben sollten. Auf der Reise möchten wir viel sehen, viel fotografieren (gerne auch mit Zeit, Stativ etc.), wandern und radfahren (3er-Gepäckträger ist dabei plus große Heckgarage). Schwerpunkt Landschaft, Natur, Strände, aber auch in kleineren Happen schöne Städte.

In der aktuellen Planungsphase beschäftigen uns vor allem folgende Fragen:
    1. Muss man über Ostern (wie viele Tage um Ostern herum?) Campingplätze vorbuchen bzw. in welchen Regionen ggf.? I.a. sollte es im April ja ohne Reservierung gehen, aber die Semana santa ist natürlich eine besondere Zeit.
    2. Welche Reiseführer sind sinnvoll? Ich kenne und schätze die Reise-Know-How-Reiseführer, da gibt es ja extra welche für Wohnmobiltouren (Nordspanien, Südspanien und Portugal). Braucht man die? Gibt es bessere? Was in der Richtung sollte man noch dabei haben, z.B: Karten? Ein Navi inkl. Durchfahrtshöhen ist an Bord und ansonsten werden wir auch viel über Google Maps machen.
    3. Für Stellplätze habe ich die Apps "Stellplatz-Radar" und "Park4nihgt" besorgt, sind wir damit gut versorgt?

Dann gibt es noch Fragzeichen, die schon am Horizont erscheinen, aber noch etwas Zeit haben, z.B.
- benötigte Beschilderung am WoMo in den jeweiligen Ländern (Fahrradträger etc.)
- Mautsysteme (Portugal elektronisch, ob das mit Miet-WoMo geht...?)
- Winterreifen/Schneeketten nötig (Pyrenäen)?
- und natürlich die Etappenziele, was wollen wir unbedingt sehen, was wäre eine schöne Abwechslung, was lohnt sich, was ist zu viel (an Zeit und km)...

Herzlichen Dank für alle Tipps und Antworten, die ihr evtl. auf meine Fragen habt! :)

Viele Grüße
Christiane

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Navigatore am 28 Jan 2023 12:39:55

Hallo Christiane,

das ist ein strammes Programm, das ihr euch da vorgenommen habt und dann noch mit zwei Kindern. Respekt.

Nicht wissend von wo aus ihr startet, ihr aber nach deinen Angaben über Holland fahren wollt, habe ich mal Venlo als Startpunkt angenommen. Von dort aus sind es bis zu deinem Bruder nach Lissabon 2200 Kilometer.
Aus langjähriger Erfahrung kann ich dir sagen, dass euer Geschwindigkeitsdurchschnitt nicht viel über 70 km/h betragen wird, mit Kindern und entsprechenden Pausen eher noch weniger. Das bedeutet also mindestens 10 Stunden Fahrt pro Tag und jeweils drei Tage An- und Abreise. Rechnet man noch einen Tag bei Deinem Bruder dazu, ist die erste Woche weg.

Bleiben für eure eigentliche Rundreise ca. 14 Tage. Wenn du dir irgendwo einen Hotspot anschauen möchtest, brauchst du mit Anreise und Verweildauer ca. 2 Übernachtungen, wenn das nicht in familienfeindlichen Stress ausarten soll. Und eure gewünschten Radtouren und Wanderungen habe ich dabei noch gar nicht berücksichtigt. Ansteuern könnt ihr also kaum mehr als sieben Ziele. "Ecken aussparen" wird da also nicht reichen.

Wir haben das gleiche wie ihr mal nach Sizilien gemacht. Wir mussten schnell einsehen, dass die "Rundreise" eine Illusion war und haben gerade mal eine halbe geschafft. Das aber nur zu zweit, ohne Kinder und Sizilien ist viiiiiel kleiner als Spanien und Portugal.

Ostern sind übrigens überall im mediterranen Raum alle Camping- und attraktiven Stellplätze voll, egal ob Spanien, Portugal, Frankreich, Italien oder oder. Über Ostern ist man froh, irgendwo schon vorher einen Platz gefunden zu haben und bewegt sich dann besser nicht.

Heribert2 am 28 Jan 2023 13:02:54

Ich kann mich meinem Vorredner nur anschließen. Eure geplante Route ist Stress pur. Sucht euch ein Land raus mit 1- 2 Highlights und entscheidet dann vor Ort über euer weiteres Vorgehen. Über Ostern ist in Portugal als auch Spanien kaum ein Platz ohne Voranmeldung zu bekommen.

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Handfest am 28 Jan 2023 13:43:25

Hallo Christiane,

Azalee123 hat geschrieben:- Das Gefährt ist ein Weinsberg Carahome 700DG, also ein 7m-Alkoven.
- An Bord sind 2 Erwachsene und 2 Kinder (11 und 9).[/list]

Azalee123 hat geschrieben:...
wandern und radfahren (3er-Gepäckträger ist dabei plus große Heckgarage). Schwerpunkt Landschaft, Natur, Strände, aber auch in kleineren Happen schöne Städte.

Nun ja, es ist ein 7,43m-Alkoven und wird meistens nur in der Klasse bis 3,5t zul. Gesamtgewicht vermietet (Führerschein B).

Aus reiner Sicherheit (von Strafen in den jeweiligen Ländern mal ganz abgesehen - die kann man ja nachlesen) kann ich euch nur empfehlen mit dem unbeladenen Fahrzeug auf die Waage zu fahren und für euch festzustellen wieviel Gewicht ihr noch zuladen dürft.
Wenn man in einem Wohnmobil den vorhandenen Platz einfach auffüllt, ist man definitiv überladen. Mehr dazu findest du in diesem Forum an vielen Stellen.
Wie gesagt: Es geht mir nicht um den erhobenen Zeigefinger, aber ein Reifenplatzer mit einem solchen Auto ist kein Kindergeburtstag.

Azalee123 hat geschrieben:Dann gibt es noch Fragzeichen, die schon am Horizont erscheinen, aber noch etwas Zeit haben, z.B.
- benötigte Beschilderung am WoMo in den jeweiligen Ländern (Fahrradträger etc.)
- Mautsysteme (Portugal elektronisch, ob das mit Miet-WoMo geht...?)
- Winterreifen/Schneeketten nötig (Pyrenäen)?


Für den Fahrradträger benötigt ihr für Spanien eine Warntafel --> Link(Achtung: Es gibt ähnlich aussehende für Italien, die in Spanien aber nicht gültig sind - es lebe die EU)
Evtl. könnt ihr die bei eurem Verleiher ausleihen.

Winterreifen braucht man in einigen Departements in Frankreich - jedoch nur bis 31.3.
Nichts desto trotz gab es im vergangenen Jahr auf der A75 zu Beginn der Osterferien heftige Schneefälle (war auch Anfang April) und einige Leute auf dem Weg nach Spanien haben dumm geguckt. Das kann man also tatsächlich nur spontan ergründen. Zuviel Gedanken würde ich mir darum jetzt nicht machen.
Vielleicht fragt ihr beim Verleiher ob das Fahrzeug M+S-Reifen "mit Schneeflocke" drauf hat - das ist bei Womos nicht ungewöhnlich.

Das Thema Autobahnmaut in Portugal ist im Gegensatz zu Frankreich ziemlich kompliziert geregelt. Hier was zum einlesen --> Link
Hier empfehle ich Rücksprache mit deinem Bruder - der hat da evtl. schon Erfahrungen gesammelt. Beim Womo in Eigenbesitz empfehle ich da eher die Bip&Go-Box (elektronische Maut), aber das hilft euch nicht weiter mit dem Mietfahrzeug. Es gibt aber wie oben beschrieben auch Wege hierfür

Zu allem anderen schließe ich mich Navigatore an. Das würde ich mir nicht antun was du da skizziert hast. Ist bei den Sprit- und Mautpreisen auch nicht ganz günstig zur Zeit.

Hoffe das hilft wieder ein Stück weiter in der Überlegung
Gruß Handfest

flairisti am 28 Jan 2023 14:03:24

Hallo Christiane,
euer Vorhaben könnte Stress und kein Urlaub sein.
Ihr habt mind. 5000km auf der Uhr und ( wenn man was sehen will) auf Landstrassen
eher mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 60 km/h unterwegs
Wir haben diese Rundreist letztes Jahr in 3 Monaten :lol: gemacht. (bitte nicht neidisch werden ;D )
Nach euren Präferenzen (Natur, Strände. Fotos machen) seid ihr abseits der Autobahn
in Spanien und Portugal besser aufgehoben. Frankreich "transit" auf Autobahnen ok und teuer :cry:
Wenn Lissabon als "gesetzt" gilt, dann wäre meine Route über Biarritz/San Bebastian/Bilbao (Guggenheim Museum) durchs spanische
Festland über Salamanca an die portugiesische Atlantikküste (z.b. Aveira), dann die Küste runter nach Lissabon,
weiter über die Algarve (Gibraltar??) nach Andalusien und dann ist es wohl auch schon zeit für die Rückreise.
Und das ist schon sehr ambitioniert.......

P.S.: die Prozessionen zur Semana Santa sind sehr schön :zustimm: und absolut sehenswert.
Die "schönsten" haben wir im südlichsten Zipfel Andalusiens gesehen.

Hartmut

Azalee123 am 28 Jan 2023 14:12:05

Vielen Dank für eure schnellen Antworten!

Einige der angesprochenen Problempunkte sind uns durchaus schon bewusst, daher ja auch die Nachfrage hier. Zum Beispiel ist klar, dass es über Ostern voll wird, aber was heißt denn "über Ostern"? Das Osterwochenende? Die ganze Karwoche oder eher die Woche danach? Und betrifft das wirklich alle Regionen oder eher die rings um die Städte und typischen Ziele? Denn dann könnte man ja planen, über Ostern eher auf weniger touristischen Pfaden unterwegs zu sein.

Das zul. Gesamtgewicht ist laut Mietvertrag übrigens 4t (dürfen wir auch fahren ;)).

Ja, nach den Reifen fragen wir vorher noch, gute Idee, ebenso bzgl. der Warnschilder.

Eine Go-Box ist nicht sinnvoll oder nicht möglich beim Mietwohnmobil? Und wie ist mit der elektronischen Registrierung an der portugiesischen Grenze? Kann man das zeitlich genau begrenzen, sonst buchen die ja die nächste Portugalfahrt des Autos womöglich auch von unserer Kreditkarte ab :mrgreen:

Die Routenplanung steht ja noch nicht. Wenn wir da im Detail dran gehen, wird bestimmt einiges dran glauben müssen. Und schlimmstenfalls fahren wir eben nicht so weit, wie wir ursprünglich vorhatten, deshalb möchten wir ja auch flexibel bleiben und lieber nichts vorbuchen, sondern eher auf einfache, weniger attraktive Stellplätze ausweichen.

Handfest am 28 Jan 2023 15:01:46

Azalee123 hat geschrieben:Eine Go-Box ist nicht sinnvoll oder nicht möglich beim Mietwohnmobil? Und wie ist mit der elektronischen Registrierung an der portugiesischen Grenze? Kann man das zeitlich genau begrenzen, sonst buchen die ja die nächste Portugalfahrt des Autos womöglich auch von unserer Kreditkarte ab :mrgreen:
.


ICH halte es nicht für sinnvoll. Man zahlt i.d.R. Eine Aktivierungsgebühr und muss die Box im voraus nach Hause bestellen und dazu das Kennzeichen kennen. Anschließend muss sie wieder zum Absender zurück und die wollen ja auch leben.
Das wäre MIR viel zu viel Aufwand - Abgesehen davon wird es in F für Fahrzeuge über 3m Höhe und über 3,5t dann auch teuer auf der Autobahn. Ob man in Spanien und Portugal mit nur einer Box zahlen kann wenn das Fahrzeug über 3,5t hat weiß ich nicht. Die "günstige" Bip&Go Box ist nur für Classe 2 Fahrzeuge. Hier mögen bitte jemand der selbst über 3,5t fährt einen Kommentar abgeben. Ich kenne mich da nicht aus.

Ich würde (und werde, da wir dieses Jahr auch mal wieder nach PT wollen) die Prepaidlösung wählen. Hier kann man sich die Strecken berechnen lassen --> Link und dann die entsprechende Prepaid-Mautkarte --> Link lösen und wenn man das halbwegs geschickt macht dann ist auch hinterher nur noch minimales Guthaben für den Folgemieter drauf. Geht ja heutzutage auch wenn man in der Anfahrt ist mit dem Smartphone.
Alle anderen Möglichkeiten sind auch der oben verlinkten Seite ebenfalls beschrieben. Lest euch ein...

Ansonsten würde ich persönlich auch die Route quer durch Frankreich über Biarritz, San Sebastian, Vitoria-Gasteiz, Burgos, Valladolid nehmen.
Meine Rechnung mit einem 7m 3,5t ist hier ein Schnitt von 70 km/h und dann sind 4 Tage schon sportlich, je nachdem von wo ihr losfahrt sind da auch einige Streckenabschnitte dazwischen in denen man deutlich langsamer ist (z.B. Paris...). Und ihr habt nur aus dem Fenster geguckt und nur zum tanken und übernachten angehalten.
Meine Frau würde mich schlagen, wenn ich das planen würde. :mrgreen:

Aber jeder wie er will - nur die Rückfahrt nicht aus dem Auge verlieren...

Gruß Handfest

Handfest am 28 Jan 2023 15:44:33

Hab gerade noch einen Link auf eine scheinbar ziemlich vollständige Seite zum Thema Maut in PT gefunden (Stand Jan. 2022)
--> Link
Vielleicht hilft euch das weiter

Alle elektronischen Möglichkeiten zu zahlen gelten im übrigen nur für die Mautstrecken an denen es keine Zahlstellen mehr gibt. Die sind mit diesem Schild markiert:

Hierfür muss man vorab sein Kennzeichen zuordnen (lassen).

Auf Autobahnen an denen es noch Zahlstellen gibt zahlt man die Maut grundsätzlich mit Kreditkarte oder bar. Da interessiert dein Kennzeichen nicht.

Nur Benutzer einer entsprechend im Land gültigen Mautbox bleibt das alles erspart, weil die dann dort die Via Verde benutzen dürfen und über ihren Transponderbetreiber abgerechnet werden. Aber natürlich ist auch die Box an das Kennzeichen gebunden.

Gruß Handfest

WoMoNK19 am 28 Jan 2023 16:44:28

Hallo Azalee,

Azalee123 hat geschrieben:Liebes Forum,
...2. Welche Reiseführer sind sinnvoll? ...
...


ich kann Reiseführer aus folgenden Verlagen empfehlen:

Dumont, Stefan Loose und Michael Müller
Was man sonst noch an Lektüre mitnehmen kann sind z. Bsp. Wanderführer, Fahrradführer, kommt eben ganz darauf an, was Ihr so macht.

Wie Du schreibst gibt dann ja auch noch spezielle Wohnmobil Reiseführer wie vom Bruckmann Verlag oder auch hier vom Reise Know how.
Denke beide sind gut auf ihre Art.

Einen Rat zu erteilen wie: nimm den oder lass diesen zu Hause ist schwierig, da ich ja nicht weiss, was ihr im Urlaub machen wollt.
Gibt Leute, die lesen gerne, was man machen kann, gibt Leute, die fahren einfach ins Blaue und schauen was passiert. Und gibt auch Leute,
die machen sich vorab einen eigenen Reiseführer und wissen ziemlich genau, was sie wo machen / besichtigen / unternehmen wollen.

Kommt eben immer drauf an, wie man reist, was man sehen oder machen will und welche zusätzlichen Infos man unterwegs haben möchte.

An Karten kann man gute Atlanten aus dem Marco Polo Verlag oder von Guide Michelin mitnehmen
also sowas: --> Link
bzw. sowas: --> Link

Die Ringbücher haben zwar den Nachteil, dass der gesuchte Ort immer am Seitenrand zum umblättern liegt, blockieren aber beim Gebrauch nicht die
ganze Frontscheibe, wie das normale Karten tun, wenn man die auffaltet.

Ich wünsche Euch jedenfalls viel Spaß auf der Reise, wobei geschätzte 5.000 km in 2 1/2 Wochen schon ein straffes Programm sind.

WoMo NK 19




wobei für mich in Frankreich geht nix am Michelin Karten vorbei
geht.

BiggiK am 28 Jan 2023 17:36:51

Hm für mich hört sich euer Vorhaben so an, als wolltet ihr mit aller macht so viel wie möglich in die zur Verfügung stehende Zeit quetschen wollen. Habt ihr schon einmal mit euren Kindern zusammen so einen Ritt gemacht? Mir persönlich wäre das viel zu viel Fahrerei und zu wenig genießen vor Ort. Das ist ein hetzen von Ort zu Ort ohne Zeit zum innehalten und vielleicht auch einfach mal die Seele baumeln lassen. Wenn das eure Art zu reisen ist, dann werdet ihr das sicher genießen. Ob das auch für eure Kinder gilt, sei dahingestellt.
Mein Vorschlag wäre, sich ohne genauen Zeitplan auf den Weg zu machen, Lissabon als Fixpunkt zu sehen und alles andere als „kann“ nicht „muss“ zu sehen. Dann habt ihr hinterher nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, weil ihr den Plan nicht abgearbeitet habt
Gruß Birgit

WomoToureu am 28 Jan 2023 17:52:09

Azalee123 hat geschrieben:Für Stellplätze habe ich die Apps "Stellplatz-Radar" und "Park4nihgt" besorgt, sind wir damit gut versorgt?
Na ja, wenn Du kostenpflichtige meinst, andernfalls arbeitet die regionale Polizei ebenfalls damit und kassiert ab, was ungleich teurer wie ein kostenpflichtiger Stellplatz wird.

Azalee123 hat geschrieben:Zum Beispiel ist klar, dass es über Ostern voll wird, aber was heißt denn "über Ostern"? Das Osterwochenende? Die ganze Karwoche oder eher die Woche danach? Und betrifft das wirklich alle Regionen oder eher die rings um die Städte und typischen Ziele?

Eine Woche vor und eine Woche nach Ostern ist es überall voll und teuer auf den Campingplätzen, am Strand und in Freizeiteinrichtungen. Auch andere Länder haben Urlaub oder zumindest einige Brückentage.

Und ja, für drei Wochen ist Euer Programm total überladen, selbst schon die Hin - und Rückreise nach Portugal lastet die drei Wochen aus. Im Prinzip bist Du eine Woche auf der hin und eine weitere auf der Rückreise wenn es entspannt sein soll.

rabi am 28 Jan 2023 17:52:56

Wir sind letztes Jahr die Tour (ohne Südspanien) im April gefahren. Insgesamt 7000 Km in 6 Wochen. Wenn ihr jeden Tag fahrt sind das über 300 Km pro Tag. Würde ich mir nicht antun wollen und wir fahren auch nicht jeden Tag.

Auch Ostern war letztes Jahr in dieser Zeit. Wir haben uns vorher rechtzeitig einen Campingplatz gesucht, sind dann Ostermontag weiter gefahren. Das ging. Das sind aber schon mal 3 Tage, an denen ihr nicht fahrt. Lissabon sind mindestens 2 Tage, selbst für Leute wie uns, die große Städte nicht so mögen. Nur mit diesen "Zwangsaufenthalten" seid ihr dann schon bei mehr als 400Km pro Tag. Klar lässt sich die Gesamtstrecke eventuell auf 6000 Km reduzieren, aber ich wollte das nicht. Das bedeutet keine Abstecher zu schönen Stränden und Buchten, keine Abstecher in die Berge.

kamikaze am 28 Jan 2023 18:48:52

Du schreibst, euer Mietmobil sei bis 4 to zugelassen. Da brauchst du die Angles Morts Aufkleber für Frankreich zwingend.

Azalee123 am 28 Jan 2023 19:16:39

Danke euch für all die Tipps, ich komme ja gar nicht hinterher :lach:

WomoToureu hat geschrieben:Na ja, wenn Du kostenpflichtige meinst, andernfalls arbeitet die regionale Polizei ebenfalls damit und kassiert ab, was ungleich teurer wie ein kostenpflichtiger Stellplatz wird.

Aber es gibt ja auch "legale" kostenlose Stellplätze? Nicht falsch verstanden, mir geht es nicht um "kostenlos", sondern bei dir klingt es so, als seien die kostenlosen grundsätzliche keine erlaubten Stellplätze. Das hatte ich auch aus Erfahrungsberichten hier im Forum und anderswo nicht so verstanden. Es sind allerdings bestimmt auch inoffizielle, also "verbotene" Stellplätze in diesen Apps enthalten. Da gilt es vermutlich genau zu lesen und hinzuschauen.

BiggiK hat geschrieben:Hm für mich hört sich euer Vorhaben so an, als wolltet ihr mit aller macht so viel wie möglich in die zur Verfügung stehende Zeit quetschen wollen.
[...]
Mein Vorschlag wäre, sich ohne genauen Zeitplan auf den Weg zu machen, Lissabon als Fixpunkt zu sehen und alles andere als „kann“ nicht „muss“ zu sehen. Dann habt ihr hinterher nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben, weil ihr den Plan nicht abgearbeitet habt
Gruß Birgit

Danke dir, aber genau das ist doch der Plan. Mit einer groben möglichen Route im Kopf losfahren und dann je nach Zeitbedarf und Stresslevel sowie Wetter etc. entscheiden, wann man weiterfährt und wie weit. Selbst Lissabon ist nicht gesetzt, wenn wir meinen Bruder dort nicht besuchen, ist das zwar schade, aber kein Beinbruch.

Unsere Kinder sind Vielfahrerei gewöhnt. Solange sie zwischendurch immer wieder auf ihre Kosten kommen und genug Ablenkung im Auto vorhanden ist, klappt das ganz gut. Bisher waren wir mit Kindern aber nur im PKW unterwegs und hatten vor Ort dann Ferienwohnungen. Von dort aus werden dann viele, auch längere Ausflugstouren unternommen. Die Kids freuen sich schon sehr aufs Wohnmobil, ich habe da eher wenig Bedenken, zumal beide extreme Leseratten sind und wirklich stundenlang durchlesen können, auch im Auto.

Ich habe den Routenplaner vom ADAC vorhin ausprobiert. Da kann man ja ganz praktisch auf "Wohnmobil" stellen und ein paar Routeneinstellungen vornehmen (keine Mautstrecken etc.). Der Unterschied durch Frankreich zwischen "mit Maut" und "ohne Maut" ist bzgl. des Zeitaufwandes gar nicht so groß, wie ich angenommen hatte. Der finanzielle hingegen schon :roll:

Was die Wohnmobilreiseführer angeht, dachte ich eher an so Tipps wie "ist immer super aktuell" oder "viele Angaben veraltet" oder sowas. Ich konnte vorhin in den von Marco Polo schauen, der war optisch und strukturell sehr ansprechend, aber laut Am*-Rezensionen in weiten Teilen nicht mehr aktuell und mit fehlerhaften Adressen. Solche Probleme habe ich z.B. über den vom Reise-Know-How nicht gelesen.

Ja, Karte oder Atlas... Ich mag es ja, auch mal größere Abschnitte auf einen Blick erfassen zu können, daher eigentlich klar Karte. Ausgebreitet bleibt die während der Fahrt eher nicht, da fahren wir ohnehin nach Navis. Oder Karten von Spanien/Portugal und einen klassischen Europa-Autoatlas, denn zum blo0en Durchqueren von Frankreich braucht man ja keine hochaufgelöste Karte...

Übrigens kurz noch zum Hintergrund, wie wir auf die WoMo-Tour gekommen sind: Letztes Jahr sind wir seit längerem mal wieder geflogen, das soll aber nicht die Regel werden, allein aus Klimagründen. Also dieses Jahr Auto. Da wir in Hessen normalerweise keine 3 Wochen Osterferien haben, war die Idee, diese Zeit für den Haupturlaub zu nutzen. Und da wir sonst im Sommer oder Herbst fahren und dann sehr gerne schnorcheln gehen, würden wir an Ostern kein Reiseziel ansteuern, bei dem Schnorcheln für uns quasi Pflicht wäre, wie etwa Kroatien. Denn dafür ist es natürlich zu kalt. Und dann fiel mir ein, dass ich "schon immer" mal gerne an die Algarve reisen würde. Die ist kein ausgewiesenes Schnorelgebiet, in den üblichen zwei Wochen Herbst ist die Zeit zu knapp und im Sommer wäre uns das zu heiß und voll dort. Also das perfekte Ziel gefunden :mrgreen: Wir wollten also das Auto nehmen und vor Ort etwa 10 Tage eine FeWo, die Hinfahrt dann mit B&B-Übernachtungen gestalten. Da bei einer solchen Reise aber eigentlich der Weg das Ziel ist, war die Konsequenz, den Aufenthalt vor Ort zu kürzen und stattdessen eine Rundreise zu machen, dann aber gleich mit Wohnung an Bord und nicht täglicher Hotelsuche und dem Leben aus dem Koffer. Und mittlerweile stelle ich sogar fest, dass bereits Spanien, gerade auch der Norden, so viele Reize bietet (wir sind Italienprofis und kennen mittlerweile auch Kroatien ganz gut, aber von Spanien nur die Inseln und Portugal überhaupt nicht), dass es kein Drama wäre, wenn wir dort bleiben würden. Wobei das Traumziel nach wie vor die Algarve wäre, gerade im Frühling mit hoffentlich nicht von Handtüchern zugepflasterten Stränden (--> Fotos!).

Soweit zur Einordnung :)

Und morgen bastele ich mal eine Beispielroute, damit ich die Zeiten besser einschätzen kann. Dazu noch kurz die Nachfrage: Was ist eurer Erfahrung nach besser (im Frühling, also keine extreme Mittagshitze): Vor oder nach einer Unternehmung übernachten, also eher am Tagesende oder früher im Tagesverlauf den Stellplatz ansteuern? Ich vermute, so pauschal kann man das nicht sagen, oder? Es kommt vermutlich darauf an, was man sehen/machen möchte und wo sich der nächste passende Stellplatz befindet.

BiggiK am 28 Jan 2023 19:54:56

Ich ziehe es vor die Stellplätze, die nicht reserviert sind möglichst bis mittags anzufahren, dann ist die Chance groß noch ein Plätzchen zu ergattern. Dort, wo ich einen Campingplatz vorreserviert habe, weil es vielleicht ein Hotspot ist oder der Platz besonders schön und beliebt ist, kann ich mir ja Zeit lassen. Daher machen wir die geplanten Unternehmungen dann nach der Anreise.
Lass dich nicht täuschen von der Fahrtzeit die euch angegeben wird im Routenplaner. Diese ist eigentlich immer viel zu ambitioniert. Ein Wohnmobil fährt man eher gemütlich, denn meist wird’s bei hohen Geschwindigkeiten sehr laut und vor allem teuer an der Tanke. Mehr als 100 km/h auf der Autobahn plane ich nicht. In Frankreich sind es vor allem die vielen Kreisverkehre, die auf den Landstraßen nerven und Zeit kosten. Wenn euer Hauptziel Spanien und Portugal ist, dann würde ich den größten Teil durch Frankreich auf den Autobahnen planen. Es gibt aber auch Strecken, die sich mautfrei gut fahren lassen. Da bin ich aber keine Spezialistin.
Ihr dürft auch nicht die Zeit unterschätzen, die ihr braucht bis ihr abfahrtsbereit seid. Es gilt alles wieder einzuräumen und so zu verstauen, dass nichts rumfliegt. Ihr müsst regelmäßig Wasser aufnehmen, Abwasser loswerden und vor allem sicher jeden zweiten Tag die Toilette leeren. Schon alleine aus diesem Grund braucht ihr Stell- oder Campingplätze mit entsprechender Infrastruktur. Auch das müsst ihr einkalkulieren.
Alles in allem werdet ihr bestimmt eine schöne Zeit haben, wenn der Weg bereits das Ziel ist.
Gruß Birgit

Handfest am 28 Jan 2023 19:58:06

In Portugal ist frei stehen jedenfalls nicht erlaubt und es wird auch kontrolliert.

In Spanien obliegt es den Gemeinden, das freie Stehen zu verbieten. Es gibt inzwischen viele Gegenden wo das auch tatsächlich so ist. Manchmal steht es dran… Nicht überall wo Wohnmobile stehen ist es jedenfalls erlaubt. Es gibt Apps in denen man nach offiziellen Stellplätzen suchen kann. Das beliebte P4N gehört für mich nur bedingt dazu, da es eher darauf ausgerichtet ist andere, inoffizielle Übernachtungsplätze zu zeigen.

In Frankreich ist das anders, da gibt es auch viele schöne Stellplätze, die oft auch kostenlos sind.

Sind die Plätze beliebt dann empfiehlt sich kommen zwischen 11 und 13 Uhr, zumindest wenn man aus welchen Gründen auch immer einen bestimmten Stellplatz anfahren will. Sonst wird es gerne eng bis complet. Je dichter Wasser oder attraktive andere Orte dran sind umso eher ist die Chance dass da schon jemand anders auf deinem Wunschplatz steht. Franzosen auch gerne mal das ganze lange Wochenende und mit Freunden rechts und links :) oder die kommen nach und der Platz wird ‚freigehalten‘

In Lissabon selbst gibt es nur einen Campingplatz, der allerdings hat 2000 Plätze. Meine Erfahrungen dort sind ca. 20 Jahre her. Schon da gab es auf dem Campingplatz Abschnitte die, man wenn man nicht zumindest der portugiesischen Sprache mächtig ist, besser meiden sollte. Und das bekam man an der Rezeption auch gesagt, genau wie dass die Pferde mit den Polizisten drauf die Guten sind. Ich habe keine Ahnung wie es da heute ist, würde mich aber auch interessieren

Ich wünsche euch jedenfalls viel Spaß und wenn du magst berichte mal anschließend hier. Bin gespannt :)

Gruß Handfest

clamat am 28 Jan 2023 21:53:56

Hi,
Mal ne kleine Anregung:
Von euch über Luxemburg zum Mont Saint-Michel. Da kann man auf dem großen Parkplatz übernachten und mit dem Parktickett mit der Tram kostenlos, auch mehrfach, hin und her fahren
--> Link
Danach in die Banderas Reales und bei den Höhlenwohnungen übernachten
--> Link
--> Link
Dann an der Küste entlang nach Lissabon
--> Link
LG
Claudia

WomoToureu am 29 Jan 2023 03:36:29

Azalee123 hat geschrieben:Aber es gibt ja auch "legale" kostenlose Stellplätze?
Selbstverständlich, diese sind in der Regel auch schön und solltet Ihr ruhig anfahren. Das machen wir ebenfalls.

BiggiK hat geschrieben:Ihr dürft auch nicht die Zeit unterschätzen, die ihr braucht bis ihr abfahrtsbereit seid. Es gilt alles wieder einzuräumen und so zu verstauen, dass nichts rumfliegt. Ihr müsst regelmäßig Wasser aufnehmen, Abwasser loswerden und vor allem sicher jeden zweiten Tag die Toilette leeren.

Vieleicht solltet Ihr sogar ein Checkliste erstellen, Tritt drin, Gläser weggepackt usw. da man schnell mal etwas vergisst. Für den Fahrer Hohenangabe am Amaturenbrett! Die Toilette wirst Du wohl täglich entleeren müssen.

Man sollte alles im Urlaub entspannt machen und lieber am Mittelmeer angekommen auf einen Campingplatz gehen.
Ich würde am Mittelmeer neu entscheiden, ob Ihr wirklich so weit fahren wollt und ansonsten in Südfrankreich oder an der Costa Brava bleiben ( 2 x 1.500 km Fahrstrecke )

Azalee123 am 29 Jan 2023 11:11:51

Danke schön. Mont Saint-Michel wäre toll, aber doch ein ziemlicher Umweg. Wir wollen ja schnell durch Frankreich durch.

Die Banderas Reales habe ich schon auf meiner Liste, auch genau den von dir genannten Platz vor den Höhlen :)

Wenn ich anhand der Kilometer die reine Fahrtzeit berechnen möchte, nehme ich also wie oben vorgeschlagen wurde 70km/h, richtig? Oder bei Autobahnen eher mehr? Pausen etc. nicht eingerechnet, die würde ich separat addieren.

Evtl. würden wir an der Algarve für zwei, drei Tage auf einen der schönen Campingplätze gehen und diesen doch reservieren, damit wir keinen Stress bzgl. Ostern und auch mal ein paar Annehmlichkeiten haben :D Für unsere Kinder wäre es toll, wenn es einen Pool gäbe. Das herauszufinden, ist nicht das Problem, aber meist steht nicht dabei, in welchen Monaten der Pool geöffnet hat. Kennt jemand einen Platz an der Algarve mit im April geöffnetem Pool...? Alternativ auch in Südspanien (Andalusien).

clamat am 29 Jan 2023 11:53:06

Hi,
Wenn ihr wirklich bis Andalusien runter wollt, könnte ich euch El Rocio (Camping La Aldea) vorschlagen.
--> Link
Ein hübsches Städtchen ohne befestigte Straßen, fast wie im Wilden Westen, und toller Lagune mit Flamingos und Co.
LG
Claudia

WomoToureu am 29 Jan 2023 11:53:48

Azalee123 hat geschrieben:Alternativ auch in Südspanien (Andalusien).
Schau Dir mal den "La Torre del Sol" --> Link an, auf der Homepage liest Du dann RESERVIERUNGEN FÜR BUNGALOWS VOM 6. APRIL BIS 13. APRIL 2022 WERDEN NICHT AKZEPTIERT.

Da tanzt der Mob zu Ostern wie auch überall..... :D

Wir sind im Mai dort, für 23 € pro Tag mit ACSI Karte. Diese gilt 15/03/2023 ⭤ 05/04/2023, 10/04/2023 ⭤ 22/06/2023, 12/09/2023 ⭤ 04/11/2023, auf die 23 € müsstest Du dann für die beiden Kinder noch aufzahlen, jedoch nur in den Zeiten.

Riesige Kindespielplätze mit und ohne Animation ( Bogenschießen usw. ) schön warmes beheiztes Hallenbad usw. Ganz nett jedoch wohnen dort auch Mücken bzw. so eine ähnliche Art zu gewissen Zeiten.

Nur als Beispiel, da könnte ich Hunderte nennen.

clamat hat geschrieben:...könnte ich euch El Rocio (Camping La Aldea) vorschlagen.

Ja, wenn man dort ist, sollte man mind. einen Tag dort verbringen.
Auch die drei Kolumbus Schiffchen mal begehen und ansehen ist ganz nett. Ich glaube bei Cádiz war das, in dem kleinen Museum am Meer.

Koblenzo am 29 Jan 2023 12:04:21

Azalee123 hat geschrieben:Wohnmobilurlaub in den dreiwöchigen Osterferien, der uns im Idealfall bis an die Algarve führen soll
- An Bord sind 2 Erwachsene und 2 Kinder (11 und 9)
Wir reisen aus Hessen an

Wir sind mal zu zweit vom Bodensee bis Lissabon, Nazaré, Porto und zurück gefahren. Das waren mit
Abstechern und Radtouren ca. 7.000 km (rund 20 Tage à 350 km fahren). Einmal und nie wieder.

Es erinnerte mich an einen New Yorker in Benalmádena, der dem Hotelportier sagte, daß er sich heute
Marseille und Rom anschauen will, aber zum Abendessen wieder da sei. Als der Portier ihn zweifelnd
(nicht ob der Flugverbindungen, sondern ob dessen Realitätssinns) ansah, meinte der Amerikaner
"mein Reisebüro-Manager hat gesagt, das wäre kein Problem" und zeigte dem Portier eine kleine
DIN-A5-Europakarte, auf der die Flugroute eingezeichnet war.

Also: macht ma ! :lach:

Nachtrag:
Azalee123 hat geschrieben:Wenn ich anhand der Kilometer die reine Fahrtzeit berechnen möchte, nehme ich also wie oben
vorgeschlagen wurde 70km/h, richtig?

Mit einem Ferrari - hmmh - könnte hinkommen. Tankzeiten noch addieren.

Elgeba am 29 Jan 2023 12:18:50

Denkt bei Eurer Tourenplanung immer daran: Es bringt absolut nichts,wenn man sich die Tour vollstopft nach dem Motto: Dann muss es sich auch lohnen,das ist der Kardinalsfehler und hat mit Urlaub nichts mehr zu tun,danach braucht man Urlaub vom Urlaub.


Gruß Bernd

Koblenzo am 29 Jan 2023 15:29:33

Es ist zwar etwas OT, passt aber so gut zu:

Azalee123 hat geschrieben:Wenn ich anhand der Kilometer die reine Fahrtzeit berechnen möchte, nehme ich also wie oben
vorgeschlagen wurde 70km/h, richtig?

Lest einfach mit Humor und Vergnügen diesen --> Link -
Erwin "Cannonball" Baker brachte es einst auf einen Schnitt von 85 km/h.

Navigatore am 29 Jan 2023 15:50:56

Azalee123 hat geschrieben:Wenn ich anhand der Kilometer die reine Fahrtzeit berechnen möchte, nehme ich also wie oben vorgeschlagen wurde 70km/h, richtig? Oder bei Autobahnen eher mehr?

Ich habe ja die 70 ins Spiel gebracht und muss die wohl erläutern. Sie werden hier ein bisschen aus dem Zusammenhang gerissen.

Diese 70 beziehen sich auf eine längere, schnellst mögliche Anfahrt von einem Punkt A nach B, also beispielsweise von Kiel nach Barcelona (war ja dein Wunsch, so schnell wie möglich nach Spanien zu kommen). Diese Durchschnittgeschwindigkeit entspricht unser mehr als 20-jährigen Erfahrung.

Natürlich haben persönliche Präferenzen und die Verkehrsdichte einen Einfluss. Diese Durchschnittgeschwindigkeit ergibt sich bei uns aus einem maximalen Autobahnanteil, dem Fahren mit Tempomat und Tempo 88 (GPS) wo immer es möglich ist und so gut wie keinen Pausen, allenfalls zum Tanken.
Unser Erfahrung nach sind andere aber unter dem Strich auch nicht viel schneller oder langsamer. Viele fahren schneller, genauso viele machen aber auch deutlich mehr Pausen usw.
Wessen Landstraßenanteil deutlich höher ist, weil er sich z.B. um Maut zu sparen durch Frankreich kreiselt, wird die 70 kmh nie und nimmer erreichen. Wer sich Montagmorgens über den Kölner Ring quält um rechtzeitig abends zum Berufsverkehr in Paris zu sein auch nicht usw.

WoMoNK19 am 29 Jan 2023 16:18:10

Hallo Azalee,

Azalee123 hat geschrieben:...
Wenn ich anhand der Kilometer die reine Fahrtzeit berechnen möchte, nehme ich also wie oben vorgeschlagen wurde 70km/h, richtig? Oder bei Autobahnen eher mehr? Pausen etc. nicht eingerechnet, die würde ich separat addieren.
...


die längste Strecke am Stück die ich mit dem Wohnmobil "am Stück" gefahren bin, waren ca. 1.550 km,
und die auf der Autobahn von Spanien nach Hause Richtung Süddeutschland.
Ich habe 2 x zum Tanken gehalten und 2 Pausen von 20 Minuten gemacht. Das waren gelöste 18
Stunden hinter dem Steuer - kann man machen, muss man aber nicht jede Woche haben.

Man kann sich in Frankreich natürlich auch die Maut sparen und nur Route National fahren. Das gibt dann
in Frankreich gefühlte 1 Million Kreisverkehre, 10 Millionen Ampeln und 20 Millionen Ortschaften mit 30 km/h
zuzüglich 30 Millionen Gefahrenschwellen über die man jedes mal mit einem schweren Fahrzeug drüber rumpelt.
Dazu hat man dann den Vorteil, dass man auf Grund der unsicheren Situation in den Ortschaften eher anfällig ist
für Strafzettel und mögliche Unfälle / Beschädigungen am Fahrzeug oder den Reifen, weil die Straße mal wieder
eng und schmal und auf Grund der geparkten Autos total unübersichtlich ist.
Vorteil natürlich, dass man in das französische Leben eher eintaucht als auf der Autobahn.

Hinweis: meine Tagesetappen mit dem Wohnmobil liegen in der Anfahrt / in der Rückfahrt zum Urlaub zwischen
600 und 800 km pro Tag - je nach Strecke (meist Autobahn) und Gelände. Da kann man sich unterwegs noch eine
Kleinigkeit anschauen und dann Abends noch mit Spaß grillen, so hat man dann noch was vom Tag.

Man kann aber auch Morgens um 4:00 Uhr losfahren und Abends um 22:00 Uhr todmüde ins Bett fallen - geht auch.
Jeder eben wie er es mag.

WoMo NK 19

Azalee123 am 29 Jan 2023 16:34:51

Navigatore hat geschrieben:Diese 70 beziehen sich auf eine längere, schnellst mögliche Anfahrt von einem Punkt A nach B, also beispielsweise von Kiel nach Barcelona (war ja dein Wunsch, so schnell wie möglich nach Spanien zu kommen). Diese Durchschnittgeschwindigkeit entspricht unser mehr als 20-jährigen Erfahrung.

Danke für deine Klarstellung. Also rechne ich an den Hauptfahrtagen grob mit 70km/h auf Autobahnen und weniger für Landstraßen.

Ich habe heute eine Beispielroute erarbeitet. Da wird dann sehr deutlich, das kräftig gestrichen werden muss. Hier müssen wir jetzt entscheiden, welche Ziele uns wichtig sind und was wir dafür auf uns nehmen wollen. Beispielsweise bleibe ich ständig an tollen Stellen in Nordspanien hängen. Die Picos de Europa wären traumhaft. Aber im April kann man die besten Routen wahrscheinlich noch gar nicht wandern. Also überlege ich, sie zu streichen oder sie nur mit Abstrichen zu besuchen (bestaunen von unten oder Fahrt mit der Seilbahn ohne größere Ambitionen, wenn man oben ist).

Danke für die Stellplatz-Tipps.

Nachtrag, gerade den neusten Beitrag gesehen:
Danke für die Richtwerte. Mehr als 800km hatte ich bislang auch an reinen Fahrtagen nicht eingeplant.

huohler am 29 Jan 2023 16:43:51

WoMoNK19 hat geschrieben:Hinweis: meine Tagesetappen mit dem Wohnmobil liegen in der Anfahrt / in der Rückfahrt zum Urlaub zwischen
600 und 800 km pro Tag - je nach Strecke (meist Autobahn) und Gelände. Da kann man sich unterwegs noch eine
Kleinigkeit anschauen und dann Abends noch mit Spaß grillen, so hat man dann noch was vom Tag.


Wir sind die Strecke Westdeutschland Sevilla, jeweils über Portugal oder direkt schon oft gefahren. Auch wir machen so 600-800km durch Frankreich und Nordspanien. Dann ist man mit einer ausgiebigen (1 Stunde) Mittagspause inkl. Gassirunde für die Hunde (bei euch wäre es stattdessen Spielplatz für die Kinder) insgesamt 9-10 Stunden unterwegs. Also z.B. morgens um 9:00 losfahren und Abends um 19:00 ankommen. So hat man noch einen einigermaßen normalen Tagesablauf und ist nicht total gerädert. Ausserdem ist mir wichtig noch bei Tageslicht am Stellplatz anzukommen. Insbesondere wenn man den Stellplatz noch nicht kennt, was bei Euch ja in der Regel so sein dürfte. Aber spätestens nach 3 solchen Tagen machen wir dann auch einen Tag Fahrpause oder fahren nur 2-3 Stunden. Aber dann sind wir ja schon im warmen Spanien!
Durch Frankreich fahren wir auch längere Strecken Landstraße bzw. Autobahnen die keine Maut kosten (A20, A75). Aber es gibt auch Strecken wo es sich absolut nicht lohnt die Mautpflichtigen Autobahnen zu umfahren (z.B. Bordeaux-Spanische Grenze).

In Lissabon haben wir zuletzt sehr gut auf dem Gelände einer alternativen Kultureinrichtung gestanden. "Area Autocaravanas Braço da Prata"

Hubert

Azalee123 am 29 Jan 2023 18:18:22

Danke für deine Tipps!

Ich habe den ADAC Routenplaner verwendet, an dem ich sehr praktisch finde, dass die Daten nicht in irgendeinem Cache gespeichert sind, sondern der Link entsprechend erstellt wird. So kann man prima die erstellte Route in einen neuen Tab kopieren und daran rumspielen, ohne dass man dann alles rückgängig machen muss.

Jedenfalls ist mir dort ebenfalls schon aufgefallen, dass manchmal relativ wenige Kilometer ohne Autobahn und verhältnismäßig viel mehr Zeit kosten, das war genau der Abschnitt vor der spanischen Grenze im Norden. An anderen Stellen wiederum machte es nicht so viel aus, zumal wir mit unserem 4t Wohnmobil ohnehin stärker eingeschränkt in der Geschwindigkeit sind.

flairisti am 29 Jan 2023 19:18:39

Azalee 123 hat geschrieben:
Ich habe heute eine Beispielroute erarbeitet. Da wird dann sehr deutlich, das kräftig gestrichen werden muss. Hier müssen wir jetzt entscheiden, welche Ziele uns wichtig sind und was wir dafür auf uns nehmen wollen. Beispielsweise bleibe ich ständig an tollen Stellen in Nordspanien hängen. Die Picos de Europa wären traumhaft.


Das hört sich "machbarer "an :ja:
Die Nordkuste ist im April zwar noch recht kühl und feucht, A B E R Sehr schön :-o
Wenn ihr gerne wandert, so könnten teile des "Jacobsweges" mit Santiago de Compostella und dem Cap Finistere als Ziel.ein Thema sein.
Wir sind auch mit 4t unterwegs und fahren gerne Mautfrei (...der Weg ist das Ziel...). Unsere durchschnittsgeschwindigkeit war auf Landstrassen eher 60km/h und auf mautfreien Autobahnen/Schnellstrassen ca.75/80 km/h

Hartmut

Azalee123 am 29 Jan 2023 19:48:20

Jaaa, also wir wollen jetzt nicht an der Nordküste bleiben, denn gerade im Süden ist es im April ja schon schön warm :) Aber man könnte dort ein paar Stellen anfahren und dafür auf Lissabon verzichten. Womöglich sogar auch auf die Algarve und stattdessen direkt nach Andalusien wechseln. Aber das wird sich noch zeigen. Wenn ihr versprecht, mich nicht zu zerreißen, stelle ich mal eine erste theoretische(!) Route ein, wenn sie fertig ist... :oops:

WomoToureu am 29 Jan 2023 21:26:18

Azalee123 hat geschrieben: Wenn ihr versprecht, mich nicht zu zerreißen, stelle ich mal eine erste theoretische(!) Route ein, wenn sie fertig ist... :oops:


Versprochen ! :D

Ich würde sogar mal einen Plan A und B entwerfen.
Ich vermute mal, wenn ihr so einen Campingplatz mit Hallenbad, einer grossen Wasserlandschaft und vielen Spielplätzen und Animation anfahrt wollt ihr gar nicht mehr weiter :D sondern dort eine Woche bleiben. :D

huohler am 29 Jan 2023 21:40:50

Ich würde sogar Plan A, B,C und D machen. Also jede Menge interessante Sehenswürdigkeiten und brauchbare Stell-/Campingplätze notieren und dann täglich vor Ort abhängig vom Wetter und Bauchgefühl entscheiden wie und wohin es weitergehen soll. Feste Ablaufpläne und Wohnmobilreisen sind ein Widerspruch in sich. Lass dir genug Luft für sporadische Planänderungen.

Hubert

Azalee123 am 29 Jan 2023 23:37:09

Na klar, Pläne werden wir reichlich haben, ich liebe das

Aber bis Donnerstag bin ich erst mal auf Klassenfahrt, also nicht wundern, wenn es mit meinen Überlegungen bis dahin höchstens minimal weitergeht

Eine Sache beschäftigt uns bei der Planung aber schon die ganze Zeit: Stadtbesichtigungen, also von Großstädten. Das Wohnmobil wird ja in der Regel irgendwo außerhalb oder am Rand stehen. Kann man dann mit den Rädern in die Innenstädte? Oder ist das riskant bzgl. Verkehr und Diebstahl? Kann man davon ausgehen, dass es gute Busverbindungen geben wird? Denkbar wäre der Besuch von Bilbao, Lissabon, Cadiz oder Jerez, Sevilla, Gibraltar und Barcelona (nicht alle, aber die liegen an der ersten Route, also quasi aktuelle Route A ).

Gast am 29 Jan 2023 23:52:39

Azalee123 hat geschrieben:Die Banderas Reales habe ich schon auf meiner Liste, auch genau den von dir genannten Platz vor den Höhlen :)


Würde ich von der Liste streichen, es gibt weitaus interessanteres zum Ansehen in Spanien. Die Bardenas zu durchfahren ist schon sehr schön und staubig, max. 30km/h und alles Schotter, kann man machen wenn man viel Zeit hat, aber bei eurer Tour von 3 Wochen würde ich mir das überlegen. Der Platz in Arguedas vor den Höhlen ist ok, aber erwartet euch nicht zuviel von den Höhlen, ich spreche aus eigener Erfahrung.

Koblenzo am 29 Jan 2023 23:56:31

flairisti hat geschrieben:Unsere durchschnittsgeschwindigkeit war auf Landstrassen eher 60km/h

Der Icon fehlte am Ende deines Beitrags: :lol:

Gast am 29 Jan 2023 23:57:19

Azalee123 hat geschrieben:Denkbar wäre der Besuch von Bilbao, Lissabon, Cadiz oder Jerez, Sevilla, Gibraltar und Barcelona (nicht alle, aber die liegen an der ersten Route, also quasi aktuelle Route A ).

Alle diese Städte haben in Stadtnähe offizielle SPs oder CPs, von denen aus man mit dem ÖV in‘s Zentrum kommt…. Jerez nicht sehr häufig, da haben wir ein Taxi genommen…. aber 7 oder 8 € sind überschaubar. Sevilla waren wir auf dem CP in Dos Hermanos, gute Busverbindung in die Stadt, Cadiz SP am Hafen sehr laut, da waren wir auf dem CP in Puerto Sta. Maria, von dort regelmässiges Fährschiff nach Cadiz.

Irgendwelche dubiosen Parkplätze würde ich nicht nehmen.

Koblenzo am 30 Jan 2023 00:01:41

Azalee123 hat geschrieben:Stadtbesichtigungen - Denkbar wäre der Besuch von Cadiz oder Gibraltar -

Ich würde mir an deiner Stelle mal auf Google-Maps die Europakarte anschauen.
Mehr ist über deine 3-wöchige Reise-Absicht momentan nicht zu sagen.

Gast am 30 Jan 2023 00:04:33

SP in Bilbao geht nur zu Fuss und mit Bus, mit dem Fahrrad unmöglich liegt am Berg.
In Lissabon standen wir auf dem Parkplatz Alcantara Rocha, PR2H+QW Lissabon, Portugal . Von dort kann man bequem mit dem Fahrrad fahren.

Gibraltar gibt es einen SP am Yachhafen, von dort kann man leicht zu Fuss über den Flugplatz nach "GB" laufen :D

BiggiK am 30 Jan 2023 07:58:22

Mit zwei Kindern im Schlepptau würde ich mich nicht in das strassengetümmel einer spanischen Großstadt mit Fahrrädern wagen. Für diese Zwecke kann man besser den öffentlichen Nahverkehr nutzen oder mal ein Taxi nehmen. Manche Plätze sind ja auch gar nicht so weit entfernt, dass man nicht wenigstens eine Strecke laufen könnte. Eventuell in diesen Regionen mal nach Stellplätzen statt Campingplätzen gucken, die liegen meist nicht ganz so weit außerhalb.
Gruß Birgit

Azalee123 am 30 Jan 2023 08:48:31

Vielen Dank für alle hilfreichen Antworten :)

Elgeba am 30 Jan 2023 19:51:25

Vorsicht mit Fahrten auf Schotter (Banderas Reales),das ist mit Leihfahrzeugen meistens nicht erlaubt.


Gruß Bernd

Azalee123 am 03 Feb 2023 08:56:04

Danke, ja, das klären wir noch. Die Piste dort soll ja gut befahrbar, aber eben sehr staubig sein. Vielleicht wäre das auch eine schöne Fahrradrunde, im April ist es vermutlich noch nicht so brütend heiß, dass das nicht ginge.

Ich bin beim Stöbern noch auf die Sierra de Guara gestoßen. Die Fotos sind ja teils spektakulär, aber in der Regel beim Canyoning aufgenommen. Geführte Touren mit Ausrüstungen wären wohl nichts für uns auf dieser Reise, aber gibt es lohnende Wanderrouten, die ohne vollständiges Kletterzeug auskommen? Wobei wir Helme und Gurte haben, uns also an installierten Drahtseilen sichern könnten, aber eben keine Seile mitnehmen wollen.

Gast am 03 Feb 2023 09:11:44

Azalee123 hat geschrieben:Danke, ja, das klären wir noch. Die Piste dort soll ja gut befahrbar, aber eben sehr staubig sein. Vielleicht wäre das auch eine schöne Fahrradrunde, im April ist es vermutlich noch nicht so brütend heiß, dass das nicht ginge.



Schau dir das mal auf google maps an, ist alles ziemlich eben, auf jedem Fall viel Wasser mitnehmen, ob das deine Kinder schaffen wisst ihr am Besten. Wir sind auch mit unseren quer durch Amsterdam gefahren und da hat uns der ein oder andere für verrückt erklärt.

Ob es eine schöne Fahrradrunde ist, da habe ich so meine Zweifel, ich würde es mit Meinen nicht machen.

Gast am 03 Feb 2023 09:20:21

Wenn ihr schon dort seid, vielleicht wäre das noch was für euch,

--> Link

dort kann man im übrigen kostenlos stehen, Nachts absolut ruhig.

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