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Hallo zusammen und Grüße von uns(Sandra und Roman) aus Österreich. Im Februar 2022 haben wir einen Vantourer 600D angeschafft. Davor hatten wir über 2 Jahre lang eben einen teilintegrierten Carado t448. Meine Frau drängte auf ein kleineres, wendigeres Fahrzeug. Die Raumnutzung hat uns letztendlich überzeugt. Im Heck reist unter den höher gelegtem Bett unser Irish Wolfhound mit und sowohl teils vorne,oder auch noch hinten unsere Wällerdame mit. Der Kawa ist mit Armaflex gedämmt und der Unterflur angebrachte Frischwassertank gut isoliert und mit der Truma Dieselheizung vor Frost geschützt. Soeben aus Schweden zurück, kann ich den effektiven Schutz bestätigen. Wo gab's Probleme bei über 10 Tage ständig Frost von -6 bis -20 Grad? Einmal ist die Frischwasserleitung über Nacht eingefroren. Jetzt nachgesehen, völlig klar. Die Leitung verläuft im Verbau entlang des linken Radkastens. Nein, er wurde nicht möglichst innenseitig entlang des Heizungsschlauch gelegt, sondern ganz außen am Blech, wo aus Platzgründen keine Dämmung angebracht werden konnte. Sehr schlau. Ich habe ihn jetzt anders verlegt und am Heizungsschlauch entlang fixiert. Eine Kleinigkeit. Der Abwassertank ist ebenfalls gedämmt und auch über die Truma Heizung beheizt, jedoch froren die Leitungen unterm Boden zum Tank ein. Sie haben baulich bedingt nur geringes Gefälle und wenn das Fahrzeug etwas schief steht, dann bleibt Wasser in den Leistungsknien stehen. Nach Gebrauch mit einem Rohr (Karton einer Folienrolle) durchgeblasen und ein Schluck Scheibenfrostschutz beugt dem vor. Die 6Kw Heizung ist mehr als ausreichend. Jedoch ist der Temperaturfühler über der Spüle am Board zur Außenwand montiert. Deswegen ist ihm immer kalt und veranlaizum Überheizen. Kurzerhand herausgezogen, schon arbeitet er gut. Das Fahrzeug ist ein Fiat Ducato 8 140 PS Handschaltung. Light Chassis. Somit konnte ich die Winterräder vom Carado weiterverwenden. 215/75-16 Maxmiler. Toller Grip, ich kaufe ihn wieder. Was haben wir geändert: Gleich von neu weg tauschte ich die AGM Aufbaubatterie gegen eine 300AH Lithium. Die Scheinwerfer bekamen die Osram Nightbraker. Ein ESX Autoradio mit Navi, Rückfahrkamera und Internetempfang. Damit schauen wir abends etwas YouTube und Netflix. Ich will keine Sat-Schüssel mehr. Für außen haben wir die Fiamma Thermomatten. Goldeswert. Unter -10 Grad nehmen wir auch die Schürze bis zum Boden. Meine Frau und ich sind schon so fix, in 3 Minuten ist alles erledigt. Kein Tropfen Kondenswasser mehr an den Scheiben der Fahrerkabine. Nun ein kurzes Fazit zum Light Chassis: Das Fahrzeug war so beim Händler abholbereit und ich wollte auch kein Maxi Chassis. 40 Kg Mehrgewicht möchte ich anderweitig nutzen. Ich weiß, persönliche Geschmacksache. Das Fahrzeug hat leer fahrbereit 2860 kg. Gewogen auf einer Brückenwaage. Maximal waren wir mit 3200 Kg, dabei 1540 Kg auf der Hinterachse. Im Alltagsbetrieb hinten 1260 Kg Anfangs war das Fahrgefühl angenehm. Eigentlich besser, als beim Carado mit der Goldschmitt Vollluftfederung. Im lauf der Zeit kam es mir immer unangenehmer vor. Beim Überfahren von Querfugen vorallem und auf Autobahn wie in Deutschland die A7. Ein gummiartiges Aufschaukeln und Stoßen durch die Betonfelder. Etwas Verbesserung brachte kurzzeitig die Verwendung von Sumo Springs anstatt der originalen Anschlaggummis. Letzte Woche auf der Heimfahrt aus Schweden war es für mich unerträglich und ich bestellte die nächst stärkeren Blattfedern mit 22 mm. Original waren 18 mm. Gestern habe ich sie getauscht . Als ich der Ordnung halber die "alten" ( 34000km) in die Schachtel der gelieferten packen wollte, ging das nicht. Sie waren zu lang. Nach genauer Betrachtung konnte ich erkennen, daß sie ermüdet sind und etwas durchgebogen. Nie mehr als 1500 Kg auf der Achse, die für 2000Kg zugelassen ist. Das ist jetzt kein Gemeckere, sondern soll nur der Information dienen. Bin schon gespannt, wie der Federungskomfort jetzt ist. Ach ja, hinten habe ich auch die Koni FSD montiert. Die Kadettentoilette hat einer Trelino weichen müssen. Ein wahrer Gewinn für uns. Campingplätze fahren wir nur sehr selten an. Weniger Leute, weniger Regeln. Wir lieben Freiheit. Beim Filzen der Hecktüren und der Schiebetür stellte ich einige Ablösungen der Armaflex Matten fest. Wo sie halten, dann aber bombenfest und anderweitig wollen sie überhaupt nicht. Scheint so, daß zuvor nicht gründlich gereinigt wurde. Das habe ich natürlich alles behoben. Durch das Filzen konnten wir alle im Innenraum sichtbaren Bleche überziehen und Kältebrücken vermeiden. Keine Zugluft an den Hecktüren und an der Schiebetür. Diese Türen haben, wie die im Fahrerhaus und auch alle PKW's Wasserabläufe an der Unterkante. Deswegen darf man die Hohlräumen auch unter den Verkleidungen mit Plastikfolie abdichten. KFZ-bauer machen das in allen Türen. Unterm Strich ein guter Kastenwagen, toll designt mit dem Tank unterm Boden, Verwendung von Dämmmatten usw. Letztendlich haben die ausführenden Personen nicht die nötige Motivation diese hochwertigen Materialien gebührend zu verarbeiten. Ich hoffe, ich konnte Interessierten unter euch ein Fazit dazu geben. LG aus Österreich Vielen Dank für deinen ausführlichen und informativen Bericht. Sehr gut und ehrlich beschrieben. Das mit den Thermomatten kann ich bestätigen. Macht einen massiven Unterschied, den Unterteil habe ich bis jetzt noch nie verwendet. War aber bis jetzt nur bis -13° unterwegs. Eure Minus 20° sind schon heftig. Für mich war das Maxifahrwerk wichtig. Die Osram Led habe ich auch verbaut und die sind schon eine Feine Sache. Lediglich die Hell/ Dunkelgrenze könnte etwas besser sein. Gruß aus Niederösterreich!
Sehr guter und sachlicher Erfahrungsbericht!! dafür ein Pünktchen. Gruß Andreas Danke! Das bin ich aber auch schon schuldig. Ich habe schon viel und lange in diesem Forum gelesen und gut davon profitiert. LG Toller Bericht und alles selbst gemacht. Das kann ich leider nicht. Gruß Andreas mit VT 600L, Bj. 2019 Danke, ja. Alles selbst gemacht. Und darüber bin ich auch froh, dass ich handwerklich dazu imstande bin. Ich habe schon zuviel schlampig ausgeführte Arbeiten gesehen. Ich habe mir auch ein besseres Fernlicht für die Skandinavien Fahrten gegönnt. Eine Osram Lightbar, die ich unauffällig hinterder Stoßfänger Schürze montiert habe. Und weil ich unseren "Henry" gerne lange schön haben will, hat er die Radkästen komplett mit Kunststoff-Schalen verkleidet bekommen. Fiat ist da etwas sparsam. LG Hallo Roman, vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Wir haben uns den Vantourer 600D mit Aufstelldach letzte Woche angesehen und finden den KaWa sehr gut. Was uns aktuell noch von der Kaufentscheidung abhält sind die Klappen der Oberschränke. Diese lassen sich nicht besonders weit öffnen. Da wir ziemlich lange mit dem KaWa unterwegs sein wollen und auch zwei kleine Kinder dabei haben werden, habe ich das schon als sehr störend empfunden. Schließlich muss man da ja täglich mehrfach dran. Wie ist eure Erfahrung damit? Ist es wirklich so störend oder gewöhnt man sich dran? LG und vielen Dank schon vorab für deine Antwort.
Hallo! Danke für Deinen Bericht. Wir fahren schon etwas länger die Variante mit den Längsbetten (600L). Jetzt steht hier auch eine Trelino bereit zum Einbau (sobald es etwas wärmer wird). Hast Du Zeit und Lust 2-3- Sätze über den Einbau und die Erfahrungen bei der Nutzung zu schreiben? Hast Du eine Entlüftung verbaut? Das würde mich (und vielleicht auf andere) sehr interessieren. Danke! Gruß, Thomas Wir haben uns für die Trelino M entschieden. Schon das Original WC war uns unangenehm hoch. Das ganze steht nämlich auf einem künstlich hoch gebauten Sockel. Der Grund? Nun das konnte ich soweit erkennen, übrigens auch bei anderen Herstellern, ist die von Fiat angebrachte Plastikleiste außen. Die will niemand angreifen (ändern, weil das kostet Geld) und somit wird die Serviceklappe darüber ausgeschnitten. Der Ausbau der Kadettentoilette war selbsterklärendes Schrauben. Die Kabel sind leicht abzustecken und den Wasserzulauf habe ich mit einem Stöpsel und Schlauchklemme abgedichtet. Das Bedienteil habe ich gelassen, sonst wäre dort ein Loch. Den Schacht für die Kassette habe ich mit der Rückwand der Möbel gleich mit einer dünnen Platte verschlossen. Somit haben wir Badseitig ein Zusatzfach und von außen ebenfalls ein kleines Fach, jedoch ohne von außen hineingreifen zu können. Wir haben keine Entlüftung und sind höchst zufrieden. Das hätten wir schon früher machen sollen. Als Streu verwenden wir Hobelspäne. Wir haben genug davon. Hobbytischler,aber nur Basic. Nachteil der M-Trelino ist der kleine Urinbehälter. Das haben wir aber gewusst. LG, Roman Hallo, könntest du (oder vielleicht auch andere Vantourer Besitzer) auch noch ein paar Erfahrungen zu meiner Frage austauschen? Uns ist auch aufgefallen, dass uns die Klappen auf der Beifahrerseite mehr gestört haben als auf der Fahrerseite. Insbesondere für meinen Mann ist es bei dem Schrank über dem Herd extrem nervig (er ist zwar recht groß, sollte so aber eigentlich trotzdem nicht sein). Mich haben sie eher hinten gestört beim Querbett. Es wäre wirklich super, wenn jemand dazu was berichten könnte. Viele Grüße, Sabrina PS.: Das Trelino System habe ich mir auch schon angeschaut. Ist auf jeden Fall interessant. Wir wollen den Kastenwagen erstmal für zwei Wochen in einem Urlaub testen und dann mal schauen, was wir selbst noch verändern wollen bevor die große Reise losgeht. Der Hängeschrank über dem Küchenblock ist für große Menschen sicher unangenehm. Uns ist das mit unseren ca. 165 cm nicht aufgefallen. Ich stehe gerade im Van und sehe, was du meinst. Über dem Bett habe ich mir anfangs auch öfter den Kopf gestoßen. Das war aber beim deutlich größeren Carado t448 auch. Ich musste mich erst an das eingeschränkte Raumangebot der Mobile gewöhnen. Mittlerweile geht es jedoch problemlos auch nachts im Dunkeln ohne Licht um nicht zu stören. Danke für deine Antwort. Ja genau, der Schrank über der Küchenzeile stört mich mit 165cm auch nicht. Mein Mann mit 190cm schon. Wenn du sagst, dass man sich ansonsten dran gewöhnt, dann ist's ja gut. Vielleicht finden wir für den Schrank in der Küche eine Lösung, eine paar Ideen hatten wir schon...Der Vantourer gefällt uns sonst echt sehr gut (wir haben jetzt 3 verschiedene Anbieter angeschaut). Gerne. Für uns ist der Vantourer deswegen die beste Wahl gewesen, weil er den "Keller" nicht mit Möbel und Wassertank verbaut hat. Das lässt uns mehr Freiheit für die Nutzung UND weniger Gewicht. Wir verreisen, wie eingangs erwähnt, mit 2 Hunden. Die haben beide genügend Platz unterm Bett. Staufächer sind für uns trotzdem ausreichend. Ich hatte noch jedesmal mehr mit, als ich dann bräuchte. Ich hoffe, ich schaffe das Hochladen von Bildern, denn das macht manches anschaulicher. Bin zu dumm dafür. Ich komme bis zum " Bild gespeichert" und dann stehe ich an. Sorry
Wir haben uns vor Jahren auch Vantourer Modelle angesehen und fanden diese sehr attraktiv - entschieden haben wir uns letztlich für einen La Strada Avanti L, der uns noch etwas besser gefiel, aber auch etwas teurer war. Als Reisende zu zweit mit Hund haben wir natürlich auch etwas andere Anforderungen. Im Avanti L ist der Oberschrank über dem Küchenbereich mit einer Jalousie ausgestattet. Damit hat man zwar eine maximal große Öffnung und keine Klappe im Weg aber auch die Herausforderung, dass man das Fach nicht bis ganz oben zustapeln kann. Als 1,95 Person muss man eben etwas aufpassen, wegen des Oberschrankes allein würde ich kein anderes Modell suchen. Aus der Praxis verwenden wir das obere Staufach für eher leichte Vorräte - der Rest ist eh in den Schubladen im Küchenblock, im Kühlschrank oder dem Fach oberhalb des Kühlschrankes. Wir haben schnell gelernt mit dem Platz umzugehen den wir eben haben und es hat sich nach etwas Herumprobieren eine ausreichend praktische Ordnung etabliert. Anders als zuhause haben wir viele Dinge in Boxen gepackt um nicht in den Fächern herumwühlen zu müssen. Es erscheint anfangs etwas umständlich, unserer Erfahrung nach ist im Kastenwagen das Wegräumen ebenso wichtig wie das herausholen und da bewähren sich die Boxen sehr. Es klappert wenig und es fällt leicht eine Grundordnung zu halten. Die Grundordnung wird täglich mehrfach durch Nutzung torpediert - mit 2 Kindern sicher noch stärker als bei einem Paar mit Hund. Da ist es schön, wenn alles schnell wieder seinen Platz findet ohne jedes Mal eine neue "Tetreis-Herausforderung" in Schränken und Schubladen zu haben. Unterwegs mit Wohnmobilfreunden (auch Kasten) haben wir den Spruch geprägt: Draußen ist mehr Platz. Unterwegs im Kasten mit 2 kleineren Kindern wird das der Schlüssel für tolle Urlaube sein. Der Vantourer 600D wäre bei uns mit 2 kleineren Kindern definitiv in der engen Auswahl gelandet. Bei kleineren Kindern würde ich maximalen Wert auf die Sitze legen, die Befestigungsmöglichkeiten für Kindersitze sowie die Stabilität und Montage / Demontage des Dinettentisches (Du schreibst "kleine Kinder"). Manche nehmen den Tisch während der Fahrt heraus (Sicherheit), wenn der Tisch drin ist, kann er den Beinen der Kinder im Weg sein - und er wird (auch im Stand) viele Tritte abbekommen. Hallo Max, auch dir danke für deine Antwort. Das mit der Jalousie können wir uns mal überlegen, vielleicht könnte man da was basteln. Ansonsten hast du Recht, muss man das Staufach einfach für Sachen benutzen, die man beim Kochen nicht ständig benötigt. Der Vantourer ist u.a. für uns so attraktiv aufgrund der Sitzbank, die man erweitern kann. Das mit dem Tisch ist ein valider Punkt. Wir klettern viel und wollen wahrscheinlich auch Crashpads einpacken, daher ist der Stauraum schon echt super. Wie es mit den Kindern klappt, wird dann eh spannend, aber ich denke die sind so flexibel und gewöhnen sich schnell an eine andere Situation. Unsere Tochter ist in einem Outdoor Kindergarten, d.h. sie ist es schon mal gewohnt viel und auch bei sehr kalten Temperaturen draußen zu sein. :) Hallo, nun noch eine Frage zur Batterie. Wie ist denn deine Erfahrung mit der 300AH Lithium Batterie? Wie lange könnt ihr damit autark stehen? Mir ist schon bewusst, dass das von einigen Faktoren abhängt, aber so eine Einschätzung wäre vielleicht mal ganz cool. Für uns steht auf jeden Fall fest, dass wir, falls wir den Vantourer kaufen, entweder die Batterie tauschen oder eine zweite einbauen lassen. Die Frage ist nicht präzise zu beantworten. Wenn Du Deine Verbraucher kennst und ein Nutzungsverhalten prognostizieren kannst, ist die Autarkie-Rechnung nicht schwer. Grundsätzlich: was elektrisch Wärme oder Kälte erzeugt braucht viel Strom - also Kaffeemaschine, Fön, Heizlüfter, Kühlschrank, Klimaanlage... Bei uns ist das so: Wir haben eine 150Ah Gel Batterie in Kombination mit einem 150Wp Solarpanel auf dem Dach. Im Sommer hatten wir noch keine Stromprobleme, haben das Fahrzeug aber auch nie mehr als 3 Tage irgendwo stehen gelassen, sondern sind zumeist irgendeine Strecke gefahren - und wenn es nur zum Einkaufen war. Im Winter merkt man deutlich, dass die Truma Combi4 Heizung ordentlich Strom zieht, das können 3-4 Ampere sein wenn es draußen richtig kalt ist, da würde es nach 2 Nächten eng werden können - wir haben das aber noch nicht probiert. Nebenvoraussetzungen bei uns: Wir haben kaum Medienkonsum über Fernsehen oder Radio Kühli und Kochen laufen auf Gas Heizung nur für WW im Einsatz (Sommer) Gelegentliches Laden von elektronischen akkubetriebenen Geräten (Laptop, Leuchten, Batterien/Powerbank, Handy, Camera, Stoov Decke...) Kein Fön, keine Klimaanlage, keine Kaffeemaschine Der einzige große Verbraucher ist die Verstärkung der Musikanlage, die kann bis zu 50A ziehen, wird aber nicht annähernd maximal betrieben und zumeist während der Fahrt. Ich halte nichts davon Menschen und Natur nur zu meinem eigenen Vergnügen zu beschallen.
Hallo, wir besitzen nur einen 100Ah LifePo4 Akku und eine 200W Solaranlage. Seit Juni 2021 besitzen wir dieses Fahrzeug und noch nie war es an Landstrom! :!: Gut, wir fahren nie im Winter, aber auch im Frühjahr und Herbst. TV schauen wir auch, bei schlechtem Wetter auch den ganzen Abend. Die Truma läuft natürlich im Frühjahr und Herbst teilweise die ganze Nacht durch. Ich will nicht frieren! :D 300Ah reichen zumindest in einem Kasten vom Frühjahr bis in den Spätherbst! Zum Winter kann ich nichts sagen.
Da drängt sich natürlich die Frage auf, wie lange Ihr steht ohne das Fahrzeug zu bewegen? Nun zu unserer 300 Ah LiFePo. Wir hatten im vorigen Womo eine mit 150 Ah und hatten immer ausreichend Strom. Eigentlich fahren wir täglich, oder zumindest jeden zweiten Tag. Ich fahre gerne, mir wird am selben Platz bald langweilig und meine Frau genießt es viel zu sehen. Deshalb ist die Kapazität mehr als ausreichend. Bei einer Nacht mit Heizung, Handys laden, Radio und Fernsehen über den Naviceiver, haben wir nächsten Morgen ca. 90 % noch zur Verfügung. Die damals noch relativ neue (2 Jahre) AGM machte schon einmal in der ersten Nacht schlapp. Nach einer mehrstündigen Fahrt. Verbraucher waren Gasheizung und SAT TV. Deswegen auf die 150 Ah von Liontron. Jetzt mit Kompressorkühlschrank und Dieselheizung habe ich gleich umgerüstet. Für mich kommt nichts anderes mehr in Frage. Seit kurzem habe ich einen Wechselrichter eingebaut. Er ist bis jetzt noch nicht zum Einsatz gekommen, aber wir werden sehen. Es soll ein Toaster und manchmal ein Wasserkocher verwendet werden. Mal sehen, wie sich der Stromverbrauch entwickelt. Photovoltaik am Dach hatten wir vorher, mache ich jedoch nicht mehr. Wir sind häufig im Norden unterwegs. Selbst wenn das Wetter schön ist, dann ist der Einfallwinkel sehr ungünstig. Wir werden eine Solartasche anschaffen. Der Wechselrichter hat einen MPPT Solarregler eingebaut. Ist dann für Reisen im Sommer in den Süden und wenn wir vielleicht doch einmal länger stehen sollten. LG Ist doch eine schöne Reserve an Kapazität. Macht durchaus Sinn, speziell wenn man mal ein paar Tage steht. Ist bei uns meist beim Schifahren. Da bleibt das Auto mehrere Tage unbewegt am Parkplatz. Bin aber mit meiner 400W PV glücklich. Aber das ist sicher ein Erfahrungswert von euch ob notwendig oder unnötig. Vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Vor 2 Wochen habe ich mit viel Glück einen Vantourer 600D Modelljahr 22 erstanden. Er steht momentan noch beim Händler. Der hat wenig Personal und viel zu tun. Ich habe deshalb beschlossen die AHK und Solar selbst zu montieren. Bei der AHK sehe ich keine Probleme, bin eigentlich geübter Schrauber. Für Tipps was die Montage der Solaranlage betrifft wäre ich jedoch dankbar. Ich würde 200 Watt anpeilen, das sollte genügen. Insbesondere die Dachdurchführung verursacht mir noch leichte Bauchschmerzen. Kann mir jemand sagen wo das vorverlegte Kabel oben und unten endet? Nun, wo es unten endet, kann ich sagen. Im Elektrik Abteil unterm Bett im Verbau des linken Radkastens. Die Kabel dort sind ein ziemlicher Wirrwarr, denn sie sind sehr lang und dort reingestopft. Hilft jedoch sehr, wenn man so wie ich den Verbau losschraubt um die Dämmung dahinter zu reparieren/verbessern. Das Kabel ist beschriftet. Also zuzuordnen. Oben sollte es im Bereich der Kästchen über der Dinette sein. Habe sie aber noch nicht gefunden und auch nicht danach gesucht. LG Wir hatten vor ca. 20 Jahren auch klein angefangen, aber Mietwomos. Kleine Womos habe auch so ihre Vorteile, z.B. - in engen Städten in Italien, in denen wir später mit einem ausgewachsenen Womo in einem Fall nicht einmal auf einer Staatsstraße in Ostitalien durchgekommen sind. - bei engen Serpentinen an Italiens Küsten - auf engen Straßen bei Gegenverkehr - Parken in einer PKW-Parkbucht Beispiel auch einer Staatsstraße ohne Umgehungsmöglichkeit und ohne Umleitung: ![]() Nominell war die Brücke für unser Womo breit genug, aber man musste diese Baustellenbrücke etwas aus einer Kurve anfahren. Es war sehr sehr eng für unser (ca. 6,99 m großes Womo). Das Hauptproblem war der rechte Beginn der Brücke. Das Womo "kürzt" in der Kurve vor allem in der Mitte etwas ab. Es war eine Sache von ca. 1 ... 2 cm. Ein kleineres Womo, vor allem weniger breit, wäre in dieser Situation hilfreich gewesen. Allerdings ist unser Luxus-Anspruch über die Jahre immer größer geworden, so dass wir jetzt bei einer Länge von 7,89 m angekommen sind. Ich würde gern nochmal kurz auf den Vantourer zurückkommen. Hab meinen 600D, Modelljahr 2022 inzwischen bekommen. Ein Händler hat mir mal gesagt man würde statt der blauen 3kg-Gasflasche auch eine graue 5kg Flasche in den Kasten bekommen. Das wäre sehr praktisch weil ich wegen dem Grill sowieso zwei 5kg-Flaschen habe. Ich hab heute vesucht die Flasche durch das Türchen zu bekommen, aber das ist super eng und ohne Gewaltanwendung wird das nichts. Hat jemand eine 5kg-Flasche in Gebrauch? Gibt es da eventuell einen Trick? Nun, mehr als das Türchen aufzumachen gibt's da nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da eine größere hineinpasst. Gewalt würde ich nicht anwenden. Vielleicht gibt es geringe Maßunterschiede. Soll es doch der Händler vorzeigen, wenn der Weg dahin nicht zu weit ist. Ansonsten aber alles Gute und viel Freude mit dem Van. LG
Hallo Gerry01, Ich habe eine 5kg-Flasche im VT (MJ 2020) in Gebrauch. Vor ein paar Tagen hab ich die wieder aus- und eingebaut. Der Kopf muss zuerst rein. Dann Flasche anheben und unten reindrücken. Ist sehr eng, geht nur mit ein wenig Kraft. Ggf. schleife ich den unteren Rand der Öffnung mal einige mm ab. Dann sollte es einfacher gehen. Die Gummidichtung lässt das zu. Grüße Tom
Hallo Waumobildriver, lässt sich die Front vom linken Radkasten entfernen ohne dass die (verschraubte) Elektronik der oberen Platte entfernt werden muss? Danke und Grüße Tom
Das ging leider nicht. Vermutlich haben sie im Modelljahr 2022 etwas verändert, d.h. den Gaskasten niedriger gemacht. Darüber befindet sich ja noch das kleine Staufach, das ist jetzt vermutlich etwas höher. Ich habe jetzt einfach aus dem Deckel des Gaskastens ein Loch ausgesägt und eine Platte mit Dichtung aufgeschraubt. Gasflasche mit dem Ventil zuerst in den Kasten, Flasche am Ventil von oben fassen und durch das Loch ziehen, dann geht der Boden durch die Tür. Der Anschluss des Reglers geht auch ganz einfach weil ich von oben an die Flasche rankomme und nicht von unten durch die Tür fassen muss. Nach dem Wechsel Platte mit Dichtung von oben wieder aufschrauben. Hallo Tom, die Radkastenverkleidung lässt sich eigentlich nur als ganzes vom Van lösen. Auch die kleine Plastikabdeckung der Zwangsentlüftung abschrauben. Die Kabel für die Elektronik sind lange genug um das Möbel ausreichend von der Wand zu bewegen. Ich konnte dann leicht die Dämmung verbessern und die Leitungen etwas anders verlegen. Der Zulauf für's Wasser liegt ja leider ungedämmt am Blech Radkasten/Außenwand. LG. Roman Auch die Holzverkleidung an der Kante bei der Tür muss ab. Sind nur 2 lange Blechschrauben. LG Hallo, Glückwunsch für deinen hervorragenden Bericht. Wir sind Neulinge in Bezug auf's Campen. Wir sind auch an dem Vantourer 600D wegen des gut überlegten Platzangebots interessiert. Wollen auch autark stehen. Eventuel im Frühjahr (z. B.: Skitour) oder Herbst auch. Für uns stellt sich die Frage, wie es bei den beschriebenen Temperaturen mit Kondensation ausschaut. Ab welcher Temperatur bringt ihr die zusätzliche Isolierung an? Gibt's Probleme mit Schimmelbildung oder was macht ihr dagegen? Meine weiteren Fragen wären, wie seht ihr die Notwendigkeit eines Allrades und die durch die Hinterachse des Fiat doch geringe Bodenfreiheit? Herzlichen Dank für die Antworten Josef Hoi zäme. Erstmal vielen Dank für die super Beiträge. Ich bin neu in diesem Forum, da wir den VanTourer 600 im Auge haben. Wir kommen aus der Schweiz und sind über 50. Wir hatten früher mal ein Euramobil WOMO, mit welchem wir bis in den hohen Norden gefahren sind. Unsere 2 Girls werden langsam selbständig und so kommt nun das Camper-Fieber wieder auf. Ich freue mich, weitere hilfreiche Infos hier im Forum zu lesen - vielen Dank euch allen! René Hallo Josef, sorry ich habe schon lange nicht mehr hier reingeschaut. Deshalb die späte Antwort. Die Thermomatte außen verwenden wir eigentlich immer unter 0 Grad. Bei großer Kälte hilft es den Motor nicht so schnell auszukühlen. Kondenswasserbildung ergibt sich zwangsläufig an kalten Oberflächen durch die Atemluft. Auch die der Hunde. So gesehen sind wir zu viert. Kalte Flächen sind bei uns jetzt nur mehr die Fenster im Fahrerhaus. Überall sonst habe ich gefilzt. Ein Unterschied wie Tag und Nacht. Schimmelbildung haben wir nirgends. Wir hatten vorher einen Teilintegrierten Fiat gebaut 2017. Dieser war hinter dem Armaturenbrett deutlich weniger gedämmt als der Ducato 8. Dieser hat schon fast PKW Niveau. Nun zur Bodenfreiheit. Mit dem stärkeren Federn steht er schon ca. 5 Zentimeter höher da. Hauptsächlich ist aber der Komfort jetzt besser. Die starre Hinterachse ist ja nicht weiter vom Boden weg. Vorne, unter der Ölwanne ist die Erhöhung natürlich von Vorteil. Allrad habe ich verworfen. In den Ländern die wir bereisen, kommt man kaum legal auf Wege, wo ich den brauche. Und für unsere private Zufahrt mit einer Steigung von über 20% lege ich bei Schnee die Ketten an. Meine PKW's und auch der Suzuki meiner Frau hatten/hat Allrad. Der Campervan wird mir damit zu schwer, für die paarmal wo es bequem ist. Braucht dafür zigtausend Kilometer ständig mehr Treibstoff und erhöht die Wartungskosten/-aufwand. Jetzt sind wir im Salzburger Pinzgau bei nächtens unter -10 Grad. Kein Problem. Ich hoffe, ich konnte etwas beitragen. LG Wie ist das mit dem Vario Raumbad bzw. der Dusche. Im ersten Moment erscheint mir das etwas lästig erst umbauen zu müssen. Legt man nach dem Duschen die Abdeckung einfach wieder auf die Wanne, oder muss/sollte man die erst abtrocknen? Seid ihr mit dieser Bad-Lösung zufrieden? Wir haben auch den Vantourer 600D. Das Raumbad erscheint etwas ungewöhnlich. Der Umbau geht aber nach kurzer Übung mit wenigen Handgriffen sehr fix. Das Brett blieb bis jetzt verstaut unter dem Bett. Wir werden es nächstes Jahr gar nicht mehr mitnehmen. Die niedrige Kante stört eigentlich nicht. Wenn wir ungünstig stehen bleibt etwas Wasser in einer Ecke stehen das dann schnell weggeputzt ist. Letztendlich ist es aber sicher Geschmackssache. Jede Duschlösung hat Vor- und Nachteile. Ja, das liebe "Raumbad". Das war der Grund, warum wir anfangs überhaupt nicht zum Vantourer tendierten. In Hotels in Amerika sind mir immer noch die Duschvorhänge in schlechter Erinnerung. Jetzt wollen wir die große Dusche nicht mehr missen. Der Vorhang ist gut zu verwenden/fixieren. Die Duschwannen trockne ich ohnedies immer danach mit dem verwendeten Badetuch. Ich mag eigentlich immer alles bltzsauber und trocken haben. Also zeitlich kein Mehraufwand als früher mit dem "Klappbad". Das Brett der Duschwanne im Gang wurde von meiner Liebsten ziemlich bald "rausgeworfen". Natürlich nur bildlich gesprochen. Es ist nie wirklich satt aufgelegen und hat sich wackelig angefühlt. Jetzt liegt eine graue "Welcome" Fußmatte zum Schutz drinnen. LG, Roman Stimmt das Brett ist nicht der Weisheit letzter Schluss. Ein kleiner Vorleger ist eine gute Idee. Der Duschvorhang ist o.k., relativ schwer klebt nicht am Körper, trocknet aber schnell und alles im Bad bleibt trocken. Ich hab jetzt noch 2 Baustellen am Vantourer. Die Entlüftung vom Frischwassertank ist nicht ideal. Ich verlier während der Fahrt etwa 20 Liter Wasser. Die fehlen mir dann weil wir viel frei stehen. Die 2. Baustelle ist der Kühlschrank. In dem Schrank wird es im Sommer sehr warm und der Kühlschrank läuft dann sehr oft. Wir haben uns damit beholfen die Tür darunter offen zu lassen. Das ist aber keine Dauerlösung. Ich werde ihn demnächst mal ausbauen und für etwas mehr Luft sorgen. Leise Lüfter und eine Temperatursteuerung hab ich schon besorgt. Das mit dem Frischwassertank ist mir auch schon aufgefallen. Ich denke, die Öffnung/ Leitung dient auch im Falle einer Überfüllung. Ich fülle immer voll, bis es dann unten rauskommt. Mit dem Kühlschrank hatten wir bisher keine Auffälligkeiten. LG
Das sehe ich genau so. Mir ist auch (noch) nicht klar wie der Einlauf und Überlauf funktioniert. Ich sehe nur einen sehr langen Schauch im Tank. Grüße Tom Die erste Baustelle ist abgearbeitet. Der Kompressor und der Wärmetauscher vom Kühlschrank sitzen ganz unten im Kleiderschrank in dem kleinen Kasten hinten. Unter dem Kompressor ist eine Öffnung im Fahrzeugboden. Ansonsten ist das nicht gerade üppig bemessene Kästchen hermetisch verschlossen. Eine Warmluftleitung von der Heizung geht noch durch, das wars. Das macht natürlich wenig Sinn, warme Luft steigt nach oben, verschwindet aber nicht durch ein Loch im Fahrzeugboden. Ich habe deshalb 2 temperaturgesteuerte Lüfter eingebaut die die warme Luft dort rausblasen. Unter der Kleiderschranktür hab ich einige Lüftungsrosetten angebracht. Verstehe ich das richtig? Der Kompressor und Wärmetauscher sind extern? Also nicht hinten am Kühlschrank wie bei normalen Küchengeräten. LG |
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