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Hallo Ihr Lieben, bin ja immer noch auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen um 30.000€. Hatte bei 3 Händlern interessante WOMOS gesehen, bei der Frage nach einer Probefahrt sagten 2 Händler ich würde ja kein Auto kaufen sondern ein Wohnmobil da machen sie keine Probefahrten , und bei dem dritten Händler hatte ich nach!! dem Kauf eine Probefahrt machen könne, sehr sinnvoll. Habt Ihr eure WOMOS ohne Probefahrt gekauft? ist sowas unüblich? Fragen eines Anfängers. Bei vielen Verkäufern spürt man das es im Moment ein Verkäufermarkt ist, da die guten und preislich guten meist seeehr schnell verkauft sind und viele Händler sich da nicht anstrengen müssen. Liebe Grüße Tim Hallo, ohne eine vernünftige Probefahrt und Erklärung des Fahrzeugs wäre bei mir der Händler schon aus dem Rennen. Gerade bei Gebrauchtwagen ist es unbedingt erforderlich. Gruß Frank Wir haben eine Probefahrt gemacht er sagte Tank ist voll seid zum Feierabend wieder da. War ein gebrauchter Orbiter für 25000 EUR. Hatten dann 2 Tage bedenkzeit bekommen. Er hatte ihn dann Reisefertig ausgerüstet eine 11kg graue Gasflasche, Geschirr, Abtreter drinnen und draussen, Ersatzwasserpumpe. Hallo, dann wollen die Händler nichts verkaufen. Entweder Probefahrt machen oder andere Händler suchen! Ich denke die Händler werden schon wissen warum sie keine Probefahrt machen lassen wollen... Mängelfreie Fz unter 30 Tsd sind goldene Einhörner,findet man mit Glück privat aber sicher nicht bei Händlern, denn die wollen nur dein Bestes...dein Geld Da wir neu gekauft haben, war eine Probefahrt nicht erfolgt. Ist aber beim PKW auch nicht üblich. Eher vorab mal das Modell testen. Beim gebrauchten WoMo , schon außerhalb der Garantie würde ich aber auch vorab drauf bestehen. Aber die Händler sitzen auf dem hohen Roß . Da hat mans anscheinend nicht nötig . Gebrauchtwagen ohne Probefahrt?? Ist nicht üblich... Warum muss man das bei einem Womo nicht machen? Das hätte mich ehrlich interessiert, bin ja immer lernwillig. Gerade bei älteren Fahrzeugen gehört das zur Besichtigung einfach dazu. Wie soll man auch sonst zur Waage fahren, um das Leergewicht vor dem Kauf zu prüfen? :D Wie oben schon geschrieben, wahrscheinlich hat der Händler einen guten Grund, die Probefahrt zur verweigern. Ist wohl auf der Suche nach dem Dummen, der heute morgen aufgestanden ist. bis denn, Uwe Hallo , also meine 6 Wohnmobile hatte ich ohne Probefahrten verkauft, Bei Wohnmobilen geht es mehr ums Wohnmobil, schaut sich die Schränke an ... Probelauf von Kühlschrank , Herd Backofen , 220v umrichter etc. Aber was will man da viel Probefahrt machen, der Motor hat wohl den wenigsten Wert vom ganzen Fahrzeug.... Ich kaufte auch selbst alle Wohnmobile blind im Internet.... Vor kurzem hatte ich mein Wohnmobil mal kurz drin, kam ein junges Pärchen aus der Nähe, am Schluss wollte die dann mal fahren , ich sagte dann wenn sie sich für mein Fahrzeug interessieren, könnte man das vor dem Kauf noch durchführen, ich habe nie wieder was von denen gehört und war froh das sie nicht fahren durften. (Hätten sich auch nach der Probefahrt nicht mehr gemeldet ) Als Händler würde ich ggf noch öfters Probefahrten durchführen..Aber auch nur selten. Bei einem Wohnwagen macht man es ja auch nicht. Also wenn der Motor läuft , keine Fehler drin sind , ist doch soweit alles gut. Man ist ja mehr im Womo drin , als man fährt . Vielleicht sehe ich es auch falsch. Wenn alles passt würde ich mit dem Geld zum Händler gehen und sagen das ich nach der Probefahrt das Womo kaufe , aber doch gerne noch mal fürs Gefühl fahren möchte. Viel von Womo zu womo ändert sich aber nicht. Möchte man ein Ducato facelift ab 2015, fahren sich wohl alle gleich. Beim Händler hast du doch eh eine Garantie. Viel Erfolg Bei unserem damals neuen Mobil gab es keine Probefahrt, weil das Mobil ja auch nicht auf dem Hof stand. Bei einem Gebrauchten würde ich aber darauf bestehen. Die Argumentation "Wohnmobil und nicht Auto" ist etwas verwunderlich, außer die Modelle werden als Wohn-Immobilie angeboten. :roll: Was ich noch nachvollziehen könnte, dass man bei unbekannten Kunden nicht das Risiko eingehen möchte, ob die jemals ein größeres Fahrzeug als einen Smart gesteuert haben. In so einem Fall muss sich halt der Verkäufer hinters Steuer klemmen und 'ne Runde mit den Interessenten drehen. Einen Gebrauchten würde ich nie ohne Probefahrt kaufen. Ich habe fast immer irgendetwas gefunden was der Händler vor der Übergabe noch erledigen musste. Klappergeräusche hier ,hackelnde Schaltung da . Abschirmblech vom Auspuff gerissen usw. alles Kleinkram ,aber ist doch schön wenn es schon vor der Übergabe beseitigt ist und ich nicht gleich wieder auf dem Hof stehe. :D Hallo Tim ! :D Unseren ersten Carado T135 haben wir neu gekauft, Probefahrt daher nicht möglich, weil das Fahrzeug bestellt wurde. Wir durften aber eine Probefahrt auf einem vergleichbaren gebrauchten Fahrzeug machen. Der jetzige CaradoT348 wurde gebraucht gekauft, mit knapp 400 km auf der Uhr. Probefahrt wurde angeboten, habe aber darauf verzichtet (nach gründlicher Inspektion und Funktionstest des Fahrzeuges). Denke auch, dass abgelehnte Probefahrten bei gebrauchten Fahrzeugen immer mit Hintergedanken abgelehnt werden. Meine Meinung ! Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Auf jeden Fall ist eine Probefahrt bei einem gebrauchten Wohnmobil sehr wichtig! Es gibt sehr viele Verschleißteile, die nicht in der Sachmängelhaftung inbegriffen sind! Da könnte die Kupplung, Auspuff, Lenkung, Bremsen, Handbremse und vieles mehr defekt sein. Vielleicht gibt's ein nerviges Geräusch beim Fahren oder das Lenkrad schlackert! Hier ist Gutgläubikeit fehl am Platz! Das sind alles Verschleißteile, die nicht durch die Sachmängelhaftung abgedeckt sind! Das kann deshalb nachträglich richtig teuer werden! Keine Probefahrt = kein Kauf! Ich hatte meines 2020 (vom Händler) für eine Woche Urlaub zum testen, hätte es nicht gepasst wäre eine normale Mietgebühr angefallen. Bei Kauf natürlich nicht. Auch wenn ich beim Händler Garantie habe ersetzt das keine Probefahrt. Mal abwarten wie lange die Herrschaften noch auf dem Hohen Ross sitzen dürfen. Hallo, wir bekamen die Probefahrt sogar angeboten bevor ich danach fragen konnte, es war zwar eine andere Preisklasse aber es schafft auch Vertrauen. Man kann auch einfach nur die Fehler auslesen, oder den Händler bitten eine AU in deinem Beisein zu machen. Eine 100%ige Sicherheit hat man auch nach einer Probefahrt nicht, es gibt lediglich ein besseres Gefühl. ICH habe nur 1-mal eine Probefahrt mit Womo gemacht, wurde so angeboten, der bisherige Eigner kam mit. Alle anderen Womos habe ich "ohne" gekauft. Seh den Grund nicht ... :nixweiss: Ob der Motor läuft und die Kiste dicht ist ---> seh ich auch im Stand. Gewicht (falls grenzwertig) ---> seh ich auf der Wiegekarte Raumgefühl Fahrer ---> hab ich im Stand auch Welche Info vermittelt eine Probefahrt, die ich vorher nicht bekommen kann ... ??? Andererseits seh ich den Aufwand für den Händler/Vorbesitzer, falls das Fahrzeug nicht/nicht mehr zugelassen ist. Kann schon verstehen, wenn der Alt-Eigner nicht probefahren lassen will. UND : das auch im (telefonischen) Vorfeld so kommuniziert. Ich versteh und akzeptier das. Wer nicht - ja der muß sich halt ein anderes Auto suchen. Doof ist doch nur, wenn ein Interessent einigen (Fahr-)Aufwand getrieben hat, probefahren will, dann feststellen muß, er kann/darf nicht. DAS geht nicht - finde ich.
Naja, Reifen mit Höhen- oder Seitenschlag könnte man bei der Probefahrt bemerken, ähnliches über die Funktion der Bremsanlage. Derbe Geräusche aus dem Aufbau höre ich auch nicht im Stand. Dazu bietet eine Probefahrt die Möglichkeit, Aussagen über das Fahrwerk zu treffen. Ich würde beim Gebrauchtkauf auch auf einer Probefahrt bestehen.
Aber Frank, die Investition in ein gebrauchtes Womo liegt bei ein "paar zig-tausend Euro". Das neu-wuchten der Räder kosten (für alle) < nen Hunni :) Den Zustand der Bremsklötze sehe ich auch von außen. UND : eine Gewährleistung gibt´s ja auch noch :ja:
Kannst Du doch ! Aber frag vorher - nicht, daß es zu einer Besichtigungs-Schneiderfahrt wird :) Ich glaube, dass eine Probefahrt nur dann etwas bringt, wenn man mit dem gleichen oder zumindest einem ähnlichen Modell vertraut ist. Ansonsten fehlt einem nämlich der Vergleich :-). Ich durfte neulich mal leihweise einen Concorde Cruiser auf MAN TGL fahren (ein echter Traum 8) ) , aber als langjähriger Ducato Fahrer war ich soooo aufgeregt und beschäftigt, dass mir eventuelle Mängel vielleicht gar nicht aufgefallen wären (obwohl ich das KFZ Handwerk mal erlernt habe). Ein seriöser Händler verkauft seine Fahrzeuge ohnehin mit neuem TÜV und neuem Kundendienst vom Vertragspartner des Chassis Herstellers. Ideal finde ich die Lösung mit dem Probe-Mieten, wie es ja bereits erwähnt wurde. Ein gebrauchtes Wohnmobil für 30K ist schon ziemlich alt, hat viele Kilometer auf dem Buckel und hatte wahrscheinlich schon etliche Vorbesitzer! Wer so was kauft und nicht durch eine Probefahrt testet, handelt fahrlässig! Im Streitfall muss der sich dann die Frage gefallen lassen, warum er das vor Vertragsabschluss nicht gemacht hat! Das bedeutet selber Schuld! Sobald der Kaufvertrag unterschrieben wurde ist es meist vorbei mit der Freundlichkeit des Verkäufers. Radlager, Probleme am Schalldämpfer ( und wenn er nur anschlägt weil ein Gummi gerissen ist ), Traggelenke, Stabilisatoren,... machen nur beim Fahren Geräusche. Ich würde auch kein gebrauchtes Fahrzeug kaufen ohne dass ich selber es vorher gefahren hätte. ABER: ich kann auch verstehen wenn ein Verkäufer, egal ob gewerblich oder privat, nicht jeden erstmal eine Stunde mit dem Womo rumfahren läßt! Wenn ein potentieller Käufer wirklich Interesse hat und den Kauf nur noch von einer Probefahrt abhängig macht, also auch nicht noch vorher drei Nächte drüber schlafen will sondern die drei Nächte schon hinter sich hat :D , dann dürfte auch einer Probefahrt nix im Wege stehen! Es sei denn da könnten Mängel auftreten die vorher.... :mrgreen: Grüße Dirk
Sorry, aber ohne zu wissen um welche Marke, Type, Baujahr, Kilometerstand und Anzahl der Vorbesitzer es sich handelt ist diese Aussage einfach Quatsch ….. Unbeachtet dessen würde ich aber auch kein gebrauchtes Mobil OHNE Probefahrt kaufen. Man dabei nicht alles, aber doch vieles bemerken. Man muss auch mal das Durchnitts alter der Wohnmobil Fahrer sehen .... Also da würde ich vielen nicht mal ein Smart geben....... Und das Beispiel mit den Stoßdämpfer und Radlager und Geräusche oder höhenschläge der Felge.... Würde gerne mal wissen wieviel Leute beim Wohnwagen kauf eine Probefahrt machen wollen....denke das ist nahe 0 Hallo, wir hatten 2018 gebraucht von privat gekauft. Da das Mobil erst 3 Jahre alt war und nur 13.000 km hatte, haben wir auf eine Probefahrt verzichtet. Der Verkäufer war aber auch supernett, hat uns viel Zubehör überlassen und uns technisch gut eingewiesen. Bei älteren Fahrzeugen würde ich schon mal eine Runde drehen wollen. Gruß Dirk Hier im Forum würde derjenige ohne vorherige Probefahrt doch als allererstes mindestens gevierteilt, wenn er nach dem Kauf wegen Fahrzeugproblemen einen Hilfe-Thread eröffnen würde. ;-) Ich habe bei sehr gründlichem Interesse (ca. 150,00T€)eine Probefahrt mit dem Verkäufer gemacht . A lles i.o. Senden sie mir den Kaufvertrag bitte zu. Da stand dann , dass das Fahrzeug „partiell nachlackiert“ wurde. Kein Wort vorher. Fahrzeug war ein Vorführer. Nachfragen zum Umfang der Nachlackierung blieben mit allgemeinen Floskeln unbeantwortet. In einer Mail beschwerte sich dann der Verkäufer, dass seine ganze Arbeit um sonst war. Probefahrt ist also „Arbeit“ . Ich werde ihm eine Flasche Champus als Wiedergutmachung schicken und bei der nächsten Probefahrt mal vorher den „Preis“ aushandeln. Also ich würde nur probefahren wollen, wenn der Rest einen guten Eindruck macht. Ich verstehe einen Händler, wenn jemand kommt, kurz schaut und dann nach einer Probefahrt fragt, dann will er eigentlich das Fahrzeug nicht wirklich kaufen, d.h. er hat nur Aufwand für Papiere ausfüllen, Fahrzeug ausparken, rote Nummern montieren, einweisen, auf Schäden inspizieren, evtl. wieder tanken, evtl danach waschen, einparken, Kennzeichen demontieren,… Die meisten WoMos sind auf Ducato Basis und fahren irgendwie ähnlich. Wenn was nicht i.O. sein sollte, habe ich beim Händler eine Gebrauchtwagengarantie bzw. Händlergewährleistung, d.h. der Händler muss im ersten Jahr bei einem Streitfall beweisen, dass ein Mangel zur Auslieferung nicht vorhanden war. :wink: Gruß Grandeur Obwohl der Wagen quasi neu war (1300 km) durfte ich ausgiebig probefahren, auch bergige Strecke, und natürlich auf eine geeichte Waage. Erst danach und mit Vereinbarung einer Ablastung fiel die Kaufentscheidung. Der Händler hat dann natürlich auch noch eine neue HU gemacht, obwohl der Wagen gerade mal 1 Jahr zugelassen war. Anders würde ich keinen Gebrauchten kaufen.
Eine Gebrauchtwagengarantie gibt es nur wenn sie zusätzlich abgeschlossen wird. Ist also nicht immer so. In der Sachmängelhaftung ( „Händlergewährleistung“ ) ist der gewerbliche Verkäufer auch nur wenn im „Kaufvertrag“ die Wörter „Vermittlung“ bzw „im Kundenauftrag“ nicht vorkommen ( ja ich weiß: mit ‘nem sehr guten Anwalt evtl. und unter Umständen vielleicht trotzdem ). Und wenn Garantie oder Sachmängelhaftung: auf was denn?? Verschleiß schon mal grundsätzlich nicht. Und was ist ein ausgeschlagenes Traggelenk oder Dreieckslenker? ( Doch, auch teilweise schon beim ersten TÜV! :eek: ). Und wann ist das Getriebe kaputt? Wenn der 1. Gang dauernd raus springt oder auch bei diesem mysteriösen Geräusch bei 70 km/h im 3. Gang das man bei 80km/h nicht mehr hört weil die Windgeräusche lauter sind? Gebrauchtfahrzeuge, und ich meine jetzt NICHT 3 Monate alt und 1.500km gelaufen, kauft man / kaufe ich nie ohne Probefahrt! Grüße Dirk Also uns wurde damals bei der Fa. Glück in Sulzemoos bei ihren Ausstelungsfahrzeugen eine Probefahrt angeboten. Wir haben unseren neuen Phoenix vorher Probegefahren. Davor einen Concorde, der Phoenix wurde es dann. Ok, ist es jetzt 18 Jahre her, vielleicht war damals "Kundenfreundlichkeit" noch dominanter als heute. Viele Grüße Klaus Verkäufer und Käufer können Bedingungen für ein Geschäft knüpfen. Passen diese Nichtzulassung, kommt eben kein Geschäft zusammen. Bei nicht lebensnotwendigen Gütern sehe ich da kein Problem. Ich würde bei einen Verkäufer, der keine Probefahrt anbietet nicht kaufen. Das ist weder für mich, noch für den Ernährer ein Problem. Kein Grund emotional zu werden. Passt halt nicht zusammen. Ein Fahrzeug ohne Probefahrt kaufen? Das käme für mich nicht Mal bei einem noch so niedrigen Preis in Frage. Ich muss doch sehen, wie ich mit dem Fahrzeug zurecht komme. Passt die Ergonomie, passt die Geräuschkulisse, bin ich mit den Fahrleistungen zufrieden. Vor meinem Kauf bin ich viele Modelle gefahren, die einfach nicht gepasst haben, das hätte ich im Stand nicht herausfiltern können. Ohne Probefahrt kommt die böse Überraschung vielleicht direkt bei der Abholung, wenn auf dem Heimweg die ersten Probleme auftreten, hätte keine Lust direkt nach dem Kauf mich mit dem Händler auseinander zu setzen um Probleme zu beheben, die bereits im Vorfeld hätten abgestellt werden können. Auch als Verkäufer ist es mir wichtig, dass potentielle Käufer sich ein umfassendes Bild vom Fahrzeug machen können, das erspart im Nachhinein so manche Enttäuschung. Unser WOMO haben wir 2019 von einem Händler gekauft, der 160 km von uns entfernt ist. Das Fahrzeug hatte gerade mal 5300 km gelaufen. Trotzdem wurde uns eine Probefahrt angeboten. Rote Nummer dran, ein Mitarbeiter auf den Beifahrersitz und los. An einem halben Duzend Stellen rappelte und quietschte irgendetwas. Der Mitarbeiter konnte das sofort lokalisieren. Das war alles nicht so schlimm. Und als wir das Fahrzeug 2 Wochen später abholten, waren die ganzen Mängel abgestellt. Eine zusätzliche Anreise zur Mängelbeseitigung haben wir uns damit erspart. Grüße aus Köln Gernot Frage den Händler ob er das Fahrzeug auch ohne vorherige Probefahrt aufgekauft bzw. In Zahlung genommen hat? Vielleicht war dem Händler das Wetter zu schlecht dazu ?? Aber das kann man ja klar kommunizieren... Es kommt ja auch immer drauf an wer vor einem steht..... Wie man sich gibt ,alleine durch das Gespräch kann man erkennen ob jemand wirklich Interesse hat und sich ein wenig schon mit der Materie auskennt (oder ob er einfach mal sowas sich anschaut ohne wirkliches kaufinteresse) Ich schreib jetzt extra nicht ob er sich das leisten kann oder nicht (den ob jemand Geld hat sieht man heutzutage nicht mehr, da kann der Volltätowiert mehr Geld haben als der Anzugträger) Weiss auch der Probefahrer das er aus einer engen Ausfahrt erstmal das ganze Womo auf die Strasse fährt und dann erst voll einlenkt ( bevor er die ganze Heckgarage zertrümmert, was dann mal schnell 30-50k schaden wäre ) Wer weiss wie das Auftreten vom Käufer oben war ? Man kann es einfach nicht pauschalisieren.... Das ist dann einfach das Gefühl vom Verkäufer und es ist halt mal sein Auto .
Bei mir wars nur ein WE. Weniger wegen des Fahrens (war ein Mietmobil nach einer Saison), als um mal drin zu schlafen und zu sehen, ob irgendwas unpraktisch ist. Außerdem bin ich unter dem ganzen Boden rumgekrochen.
Da ist aber die Technik viel simpler und viel billiger zu reparieren. Und die km (auch wenn man sie nicht weiß) meist viel geringer.
Bei mir kamen nur Ducato250 130PS Modell infrage. Weniger weil ich das unbedingt wollte, sondern weil das alle möglichen Kandidaten hatten. Also war das weniger ein Thema. Beim letzten Womo war ganz normal, daß man eine Probefahrt machen konnte, wenn es halbwegs den Anforderungen entsprach. Praktisch bin ich dann zwei probegefahren. Beim Verkauf nachher war mir auch völlig klar, daß der Käufer das machen will. RK
Er wird so oder so einige Probleme mit dem Fahrzeug bekommen..... Bei 30K ist halt echt nichts tolles zu bekommen (für das was er wünscht ) Da sind die Fahrzeuge halt fast mal 20 Jahre alt ....
Klassische win-win-Situation. So stelle ich mir fairen Umgang miteinander vor. Ich denke es sind einige wenig seriöse Händler auf dem Markt, und viele Kauf-Interessierte, die das Entgegenkommen von Verkäufern überfordern. Da ist doch die Vorgehensweise mit der Mietgebühr bei Nichtkauf ideal.
OT: Bei mir (Selbständig / Handwerk / Dienstleistung / mit Verkauf) wäre der "Preis" von vorneherein klar gewesen, ich arbeite seit ca 5 Jahren mit einer "Beratungspauschale" - und ich fahre gut damit! ;-) Seitdem habe ich keinen "Beratungsdiebstahl" (hier beraten lassen, online kaufen) mehr! :-)
Da das ja offensichtlich ein gewerblicher Verkäufer war: ja, Probefahrt ist „Arbeit“ und kostet auch Geld! :eek: Außerdem hattest Du das Womo ja bereits gekauft ( „alles ok, schicken Sie mir den Kaufvertrag zu“ = mündlich gekauft ) und der Verkäufer hat Dir den Kaufvertrag schreiben und schicken lassen. Vielleicht hat er nach Deiner Zusage das Womo auch schon in (s)eine Werkstatt gebracht um es für die Übergabe vorzubereiten? Probefahrt sind nicht nur 5l Diesel die investiert werden. Besonders nicht wenn der Käufer anschließend auch noch seine Kaufabsicht bestätigt. Grüße Dirk Müsste ich ein gebrauchtes Wohnmobil kaufen, würde ich vorher ausmachen, dass ich dieses Mobil bei einem Sachverständigen meiner Wahl vorstellen darf. Dann würd ich zum GTÜ/TÜV/DEKRA, oder besser noch, zu einem Spezialisten damit fahren. Die Kosten hierfür wären es mir immer Wert. Sollte ich das Fahrzeug nicht dafür vor dem Kauf bekommen, bliebe der eben auf dem Hof des Verkäufers für den nächsten Kunden stehen. LG Carsten Moin, das ist Theorie. Warum sollte der Händler das Wohnmobil in fremde Hände geben? Was passiert, wenn bei den Aktionen das Fahrzeug beschädigt wird oder es zu einem Unfall kommt? Grüße aus NI
Als Händler sollten solche Fragen vorab schon mit der Versicherung geklärt sein,und somit gegenüber dem Kunden sich nicht aufwerfen. Solche Dinge gehören bei Händlern zum kleinen Einmaleins.
Das fängt dann aber damit an dass der Händler seine „rote Nummer“ nicht rausgeben darf. Wenn ein Kennzeichen mit „roter Nummer“ im Straßenverkehr unterwegs ist muss der Händler, zu dem diese Nummer gehört, oder einer seiner Mitarbeiter dabei sein. Bleibt also nur ein Kurzzeitkennzeichen. Das müsste aber separat Versichert werden. Wenn der potentielle Kunde das Kurzzeitkennzeichen „besorgt“ müsste er also versuchen eine Vollkasko ( ohne SB?? ) für das Womo zu bekommen… Grüße Dirk
Na und ? Die Kiste klappert mit oder ohne Verkaufspersonal auf dem Beifahrersitz :razz: Übrigens beinhaltet ein 06 Kennzeichen nicht unbedingt eine Vollkasko auch hier ist nur die Haftpflicht von Nöten. Wichtig auch für Kunden dies zu wissen !
Auch gut,dann ist der Händler aussen vor und der Kunde/dessen Versicherung hat die Haftung. Krachts bekommt der Händler eine fette Überweisung :D Für den Händler ist nur wichtig Unfallschaden ist versichert und gefährdet nicht seine Existenz..
Ging es nicht weiter oben darum das gebrauchte Womo einem Sachverständigen „auf den Hof zu stellen“? Und richtig: nicht jeder Händler hat für seine „rote Nummer“ eine Vollkasko ( in unbegrenzter Höhe ) und wenn dann fast immer mit Selbstbeteiligung. Und ich schrieb extra der potentielle Kunde müsste VERSUCHEN für ein Kurzzeitkennzeichen eine Vollkasko zu bekommen: das ist in der Regel nämlich nicht vorgesehen / möglich! :eek: Und wer kommt im Schadenfall dann für die Kosten auf? Woher weiß der Verkäufer ob der Käufer überhaupt Geld hat? ( funktionierende Fahrzeuge kann man finanzieren, wirtschaftliche Totalschäden eher nicht?! :D ) Grüße Dirk |
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