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Sagt mal, wie sind eure Erfahrungen mit dem Quer-Schlafen (keine Längsbetten!) im Alkoven eures Wohnmobils? Ist das nicht zu eng für zwei Personen? Ist das nicht zu warm im Sommer?
Zu eng? Kommt halt auf das Mobil an. Bei uns haben wir 2x80cm Breite, das reicht uns locker. Es muss halt Nachts immer einer über den anderen krabbeln. Das muss man mögen, ansonsten ist es nichts für einen. Wer davon aufwacht und nicht mehr einschlafen kann, sollte sicherlich auch keinen Alkoven kaufen. Und es kommt auch auf die Höhe zwischen Bett und Decke an. Ist die recht niedrig, kann es für den Vorne-Schläfer (in Fahrtrichtung) schon mal klaustrophobisch anmuten. Sollte man vor dem Kauf einfach ausprobieren. Wärme? Ja, wenn das Mobil den ganzen Tag in der prallen Sonne steht und es draussen 38° hat, dann wird es da oben schon recht kuschelig. Das ist im Heckbett dann aber auch nicht viel anders. Wir haben oben zwei zu öffnende Fenster, vor dem Schlafengehen wird gründlich durchgelüftet und mindestens ein Fenster bleibt - auch im Winter - immer leicht geöffnet. Aber ja, im Alkoven ist und bleibt es tendenziell etwas wärmer als im Rest des Mobils. Wir haben auch zwei Matratzen á 80cm im Alkoven. Dazu noch der "Auslauf" nach vorne ( die Matratze geht nicht bis in die "Spitze" ). Wir kommen damit problemlos zurecht. Da, zumindest ich, nachts nicht raus muss muss ich auch nicht "ungewollt" :D über meine Gattin krabbeln. Zum Thema Wärme: ja, wird sehr warm da oben. Dazu noch der kleine Raum... ABER: wenn wir den Vorhang am Alkoven zu ziehen und schon nur die "Luke" offen haben kühlt das ganz schnell auf das Niveau von aussen ab! Wenn dann auch noch eins der beiden Fenster offen ist.... Außerdem hält der Alkoven die Sonne von der Windschutzscheibe ab => weniger Aufheizung im Innenraum gerade auch während der Fahrt und zumindest wir können bei unserem Womo das Alkovenbett hochklappen => tagsüber kein Bett bzw mehr Platz als wenn man ein Heckbett hätte ( oder halt kürzeres Womo :D ) Und im Winter: der Alkoven in unserem Knaus ist separat beheizt: der kann also im Winter stärker beheizt werden als der kompl. Wohnraum und durch den kleineren Raum ( wenn man den Vorhang zu zieht ) ist der sowieso schnell warm, vor allem wenn ein oder zwei Leute da schlafen. Grüße Dirk .... für die Ausführungen des Vorschreibers 100 % Zustimmung! - Nein, für uns nicht zu eng - auch nicht zu wenig hoch (die Zeit der Mikro-Alkoven) ist schon länger vorbei - evtl. ist es im Alkoven wärmer, im Sommer in der Sonne ist es im Mobil aber überall warm. - Lüften hilft (Dachfenster zum ganz aufstellen, Seitenfenster und dann noch das große Heki über dem Wohnbereich) - sollte der hinten Schlafende raus müssen geht der Vordere halt (prophylaktisch 8) ) auch, für uns ist hier diesbezüglich keine "Störung" erkennbar. Weitere Nachteile: - ggf. höherer Gesamtaufbau, der aber durch Dachaufbauten bei den anderen Fahrzeugtypen wettgemacht wird - höherer Spritverbrauch (?) Vorteile: - optimale Schlafplatzaufteilung und Raumausnutzung - alle Betten IMMER fertig. - bei Grundrissen mit Volldinette im Winter abriegeln des Fahrerhauses möglich. Kann den Ausführungen der Vorredner weitestgehend zustimmen. Wir haben einen recht hohen Alkoven auch zwei Matratzen 80 cm. Heki und seitliches Fenster. Wir machen zwei Wochen Urlaub in Heviz unter Bäume im Schatten. Da ist es angenehm Abends wird Quergelüftet dann ist es schnell auf angenehme Temperatur. Alkoven funktioniert wunderbar zu zweit, Bedingung ist allerdings, dass beide Personen noch ausreichend mobil sind. Sicher nichts für Gehbehinderte, da hochzusteigen. Sind halt vom Platzbedarf her unschlagbar, die Grundrisse. Und der Rest des Mobils bleibt nutzbar, weil man nicht irgendwas herablassen/umbauen etc. pp. muss. Sprit-Mehrverbrauch hält sich auch in Grenzen, wenn man die Reisegeschwindigkeit zivil hält. bis denn, Uwe Ich fahre regelmässig mit Alkovenmobilen in die Wüste. Da ist es hochwillkommen dass der Alkoven tagsüber das Fahrerhaus abschattet. Und abends wenn es kühl(er) wird ist der kleine Raum schnell durch Lüften angenehm wie die Vorschreiber auch schon berichteten. Einzig wenn es in heissen Sommern/Gegenden nachts nicht abkühlt sondern auch draussen warm bleibt und dazu kein Wind geht ist die kuschelige Höhle in luftiger Höhe ein Nachteil dem nur mit einer Klimaanlage beizukommen ist. Alkovenmobile haben eigentlich nur zwei Nachteile: Sie bauen hoch, was beim Abschleppen (ADAC-Schutzbrief z.B. deckt nur Fahrzeuge bis 3,20m Höhe ab), in Frankreich auf der Autobahn (ab 3m Höhe sind die Fahrzeuge bei der Maut in Classe III eingestuft und signifikant teurer, pro km ca. 60% Aufschlag) und ggf. beim Parken (Carport, Hofeinfahrten) nachteilig ist. Und die sind nicht sonderlich aerodynamisch, was sich vor allem bei höheren Geschwindigkeiten in überproportional ansteigendem Kraftstoffverbrauch niederschlägt. Durch die grössere Fahrzeughöhe und den höheren Schwerpunkt fährt sich ein Alkovenmobil auch nicht ganz so 'dynamisch' wie andere Bauformen, und mit älteren Modellen ohne entsprechende Assistenten sollte man bei Seitenwind aufpassen. Also eher was für Leute die es gemütlich angehen lassen beim Reisen. Dafür aber mit einer unerreicht guten Raumausnutzung. Gerade zu zweit sind die Grundrisse mit Alkoven und Rundsitzgruppe im Heck ideal. Werden nicht umsonst seit Jahrzehnten so gebaut. Und dass sie ein wenig aus dem Fokus raus sind und andere Bauformen eher im Trend liegen sorgt für ein im Vergleich geringeres Interesse auf dem Gebrauchtmarkt und dadurch etwas günstigere Preise. Danke euch für die vielen informativen Antworten.
Ich habe eine Schlussfolgerung aus der Diskussion gezogen: wer einen Alkoven hat mag ihn auch! :razz: :razz: :razz:
Gerade bei der Unter- und Mittelklasse-Weißware gibt es aber auch ausreichend Alkoven unter 3,20, natürlich dann ohne Doppelboden, so ist z.B. unser Dethleffs A6971 3,19 m hoch (war das Absicht?????)
Es gibt Ehepaare, die schlafen nach 50 Ehejahren noch auf 1,20m Breite, anderen reichen 2,00m so gerade mal. Also erstens eine Gewohnheitsfrage, zweitens eine Altersfrage (das Hoch- und das Drüberklettern). Und seit mindestens 10 Jahren kann ich mit angewinkelten Armen nicht mehr schlafen, da knickt irgendwas im Nervensystem ab. Ich brauche alleine mindestens 1,40m.
Mein Knaus Sport Traveller ist auch nur 3,15 hoch. Grüße Dirk War hier nicht kürzlich auch in einem Diskussionsthema ein Hinweis, dass einige Fahrzeughersteller die Belastbarkeit des Alkovens auf 100 kg begrenzen? Wäre ja vielleicht auch noch wichtig...
Ja, darauf sollte man achten. Allerdings ist mir schleierhaft, warum jemand einen Alkoven ausschliesslich für Kinder oder Alleinschläfer ans Fahrzeug flanscht... der durchschnittliche Bundesbürger wiegt (wog?) 75 Kg, das sollte man auch beim Entwurf von Schlafplätzen im Hinterkopf haben. Klarer Fail des Herstellers und absolut nicht zu verallgemeinern. bis denn, Uwe Alkoven sinnvoll? Die Frage beantwortet sich fast von selbst, wenn man ein Alkovenfahrzeug betritt. 1. Zunächst einmal entfällt bei großen Menschen der Reflex den Kopf einzuziehen, den er oft unwillkürlich hat, wenn er anders konzeptionierte Wohnmobile betritt. Ein großzügiges Raumgefühl ist unbezahlbar. 2. In aller Regel muss man zum Essen auch nicht auf dem Fahrersitz hocken bleiben, sondern kann seinen vom Fahren beanspruchten Rücken und das Gesäß bequem in einer großzügigen Dinette entspannen. 3. Man muss sich auch nicht bei der anschließenden Mahlzeit für die Salatschüssel oder die Teller auf dem Tisch entscheiden, denn in der Dinette ist immer Platz für alles. 4. Im Winter lässt sich die Kältekammer und im Sommer der Brutkasten Fahrerhaus ganz leicht häufig durch eine Schiebetür mindestens aber durch einen Vorhang/Jalousie klimatisch aussperren. 5. Betten bauen war gestern. Auch in kleineren Fahrzeugen unter 7m sind häufig vier allzeit bereite Betten vorhanden. Und tagsüber steht ein weiterer Rückzugsraum zur Verfügung. 6. Beim Fahren braucht man selten eine Sonnenblende, denn der Alkoven wirft wohltuenden Schatten. Häufig kann deshalb im Sommer sogar die Klimaanlage aus bleiben und man kann während der Fahrt die frische Luft bei leicht geöffneten Fenster genießen. aber 1. Die Rundumsicht ist bescheiden, bei einer Dinette beschränkt sie sich auf den seitlichen Nachbarn. 2. steile Leitern führen häufig ins Obergeschoss, weshalb dort gerne die Kinder einquartiert werden. 3. nächtliches Aufstehen verlangt Toleranz vom Gatten, dem Bruder oder der Schwester Ein Gerücht ist die Behauptung, dass es im Alkoven heiß und eng zugeht. Wenn sich im Sommer der Kasten aufheizt, ist es egal, wo man liegt. Fenster und Dachluke sorgen dann für die gleiche Belüftung wie im Untergeschoss. Im Winter sorgt sogar eine eigener Heizungsstrang für wohlige Wärme. Platz ist auch schon lange keine Frage mehr, weil im Alkoven in aller Regel mehr Bettenbreite zur Verfügung steht als in manch einem anderen Mobil einen Stock tiefer. Auf das Hopsen im Bett muss man allerdings verzichten, es reicht wenn überhaupt häufig nur für eine Sitzposition. Wir haben aus den Nachteilen eines Alkovengrundrisses nach langjährigen Erfahrungen mit einem Eura 690 HB und einem Concorde Charisma 750 (beides Alkovenfahrzeuge) gelernt und sind heute im fortgeschrittenen Alter zu zweit mit einem Dethleffs A 6820-2 Alpa auch monatelang unterwegs. Hecksitzgruppe und ein dreistufiger breiter Aufstieg in Längsbetten im natürlich mit 200kg belastbaren (war bei den anderen Mobilen auch nicht anders) Obergeschoss haben die Nachteile kompensiert. Einzig die Sitzposition im Bett ist geblieben, das Raumgefühl des 7,30m langen Fahrzeuges kann aber trotzdem auch ein zwei Meter längerer Liner nicht schlagen, nur das wir auf jeden Stellplatz kommen, ohne uns über die Größe des Mobils Gedanken machen zu müssen. Für uns steht daher schon lange fest: Nie mehr etwas anderes als ein Alkoven :!:
Wir mögen auch Alkoven - finden den Grundriß ideal : 2 Schlafplätze ohne Umräumen .. :gut: "Früher" mit Querschläfer-Betten im Alkoven, heute mit Längsbetten und Zwischenraum-Matratze. Wir empfinden den Längsschläfer-Alkoven als deutlichen Vorteil: mehr Platz! Wir haben jetzt 2 x 85 cm PLUS 40 cm Zwischenraum. Da ist ordentlich Platz, da kann nachts auch mal ein Ellenbogen irgendwo rausstehen, ohne den Schlafgenossen eins zu verpassen. Dito gilt natürlich für rausklettern, das kriegt der andere gar nicht mit :gut: Trotzdem würden wir auch wieder einen Querschläfer nehmen - wenn alles andere paßt :) Ich fahre seit 22 Jahren einen Alkoven und möchte nichts anderes haben. Gruß Arno Wir schlafen auch Quer ist kein Problem ich vorne da ich öfter die Nacht aufstehe. Die Höhe des Womo ist auch kein Problem der Schutzbrief des Versicherungsunternehmen hat keine Einschränkungen. Mit 20 Eur je Fahrzeug auch preisgünstig egal wer fährt. Bisher hatte ich 4 Wohnmobile (das Aktuelle seit 17 Jahren), bis auf das Erste (Kastenwagen) waren alle Folgenden dann Alkoven. Bettbreite gute 1,60 m, dazu noch etwas "Spiel" nach vorn. Das nächste Mobil wird ein Integrierter, aber auch nur, weil es eines der Letzten sein wird und uns dann im Rentenalter lange begleiten soll, und im Hinblick auf irgendwann mal sich verschlechternde Mobilität möchte ich dann nicht mehr hochklettern müssen. Ja, wärmer kann es da oben schon mal sein, aber wenn wir im Süden unterwegs sind haben wir mangels Klimaanlage dann einen Standventilator von zuhause mit, der steht dann nachts auf dem Dinettentisch und pustet die Luft in den Alkoven, dazu dann noch Dachluke und Fenster auf, dann schlafen wir super. Dürfte aber bei der Wärme im Süden in anderen Mobilen nicht viel anders sein. Unser Fahrzeug hat eine Gesamthöhe von 3,15 m, incl. Doppelboden, also auch der Rücktransport, den wir vor Ostern das erste Mal in Anspruch nehmen mussten, ist kein Problem. Wenn ich noch kleine Kinder hätte würde ich eventuell auch einen Alkoven kaufen. Aber jetzt im Alter auf keinen Fall mehr. Rauf/runter mehrmals in der Nacht, über den Partner klettern, in so einer Höhle schlafen, ich glaube da würde ich Platzangst bekommen. Aber wenn einen das nichts ausmacht, wenn man kein Problem mit der Höhe des Fahrzeuges hat, ist es eine feine Sache. Man gewinnt dadurch einiges an Platz. Meine Eigenbaulösung ist: Ein Alkovenbett mit 90 cm Breite quer und Seitenspielraum auf beiden Seiten, Länge 1,90 m, sowie unten ein Längsbett auf der linken Seite (hochklappbar) mit 80 cmBreite ebf. mit Seitenspielraum und Spielraum nach einer Seite und viel Luft über dem Bett bei 2,00 m Länge. Fast wie getrennte Schlafzimmer. Wagenhöhe 2,80 m. Breite 1,99 m. Dinette mit großem Tisch und abgetrennt vom Fahrerhaus. Damit sind wir seit über 21 Jahren unterwegs, wohnten ca 5 bis 6 Jahre darin in ganz Europa. Und zufrieden. Wir haben uns nach 2 Alkovenmobilen bewusst für einen Teilintegrierten mit Längsbetten entschieden, die Kletterei rein und raus und drüber wollten wir uns nicht mehr antun. Das Raumgefühl in unserem“Schlafzimmer“ ist mit kaum einem Alkoven vergleichbar, Luxusteile ausgenommen. Auch wir müssen nichts umbauen, haben jeder vernünftige 200 x 80 cm Matratzen und mit dem Zwischenteil eine Liegewiese von 200 x 200 cm. Von der Sitzhöhe mal ganz abgesehen. Auch die Temperaturen sind andere als in einem Alkoven. Es gibt viele Gründe, die FÜR einen Alkoven sprechen, für uns gab es eben zu viele DAGEGEN. Aber wie vieles anderes auch eben eine persönliche Meinung und Entscheidung.
Hallo Karlov, hier (in so einem Faden) schreiben fast nur Alkoven-Besitzer. Da wirst du kaum etwas anderes lesen als:
Trotzdem danke! Viele wichtige Infos. Darum geht es mir. Ich stehe auch nur auf Alkoven Habe den dritten Hab jetz einen Eura mit Heckbetten
Doch!! Gerade über Deinem Post z.B.:
Grüße Dirk
Danke, du sprichst mir aus der Seele, besser kann man es nicht beschreiben.
So ist das im leben, mir geht es genau andersrum, wenn ich ein Alkoven betrete, weiß ich das ich sowas nicht haben möchte, keinen Bock auf hoch und übereinander klettern, vorne stößt man sich den Kopf, aber egal, wir sich alle verschieden und jeder sucht sich das aus , was er mag. Gruß
Genau und das ist auch gut so, in ein paar Jahren wenn die Kinder nicht mehr Mitreisen wird sich meine Meinung vielleicht auch ändern. :klatschen: Die Frage war ja, ob ein Alkoven sinnvoll ist, nicht, ob man ihn mag. Und von der Raumaufteilung her ist er das halt. Spart gegenüber einem Längsbetten-Modell mal eben 2 m Fahrzeuglänge und damit auch enorm an Gewicht. Die anderen Vorteile wurden ja auch schon erwähnt. Vom Spritverbrauch her ist er nicht sinnvoll. Aussehen würde ich tatsächlich nicht bewerten, ist wirklich Geschmackssache. Form follows function. Aber wer Alkoven hässlich findet, dürfte auch in so manchen VI nicht einsteigen, da begehen die Hersteller eigentlich die schlimmsten Design-Sünden. bis denn, Uwe
Dann solltest du vielleicht mal wieder einen modernen Alkoven betreten. Die Hersteller haben sich diesen Bedürfnissen angepasst. Inzwischen gibt es Längsbetten im Alkoven. Man muss dann mit dem Kopf auch nicht vorn liegen sondern mit Sitzhöhe in Richtung Wohnmobil. Nach oben führt auch keine Leiter mehr sondern ein in den Möbelbau integriertes/verborgenes, ausgeklügeltes Drei-Stufen-Konzept, Also ganz normale Einzelbetten, nur etwas höher, dafür ein zusätzlicher Raum und viiiiel, sehr viel mehr Lebensraum als in einem gleich großen TI oder VI. Und das nicht nur bei teuren PhoeniX oder Alpas. Aber wie du schon sagst, jeder wie er mag. Manche wissen halt nur nicht, was ihnen entgeht :wink:
Da hast du wohl recht. Das betrifft aber alle Mobile gleichermaßen. Bei uns werkelt ein 3,0l Iveco-Motor mit 180 PS unter der Ducato-Haube. Der Spritverbrauch pendelt sich auf unseren Reisen (ungeschönt) um die 11 Liter ein. Allerdings müssen auch 4,5 bis 4,8t bewegt werden. Wenn ein TI in dieser Klasse 2 Liter weniger verbraucht, wäre das schon sehr optimistisch betrachtet und würde bei einer ca. 3.000 Kilometer langen Reise ca. 100 Euro Mehrkosten oder je nach Zielort ein bis drei Tage Campingplatzgebühren bedeuten. Deswegen auf Wohnkomfort verzichten? Und von VI wollen wir erst gar nicht reden. Das sind ebenfalls mobile Schrankwände.
Hier sprechen unsere Erfahrungen eine ganz andere Sprache. Es vergeht eigentlich kaum einen Campingplatzaufenthalt, während dessen wir nicht auf den Alpa angesprochen werden. Das reicht von einem einfachen :top: im Vorbeigehen bis zur Bitte mal einen kurzen Blick hineinwerfen zu dürfen. Spätestens, wenn ich den ausgewachsenen A2 Roller in die Garage schiebe, entwickelt sich mit einem oder mehreren der Nachbarn ein Gespräch. Viele kennen diese besonderen Alkovenkonzepte, haben aber noch keinen gesehen. Das Interesse daran ist jedenfalls nach unser Feststellung groß. Und es macht natürlich auch ein bisschen stolz ;D Meine Schwester hatte einen Alkoven Bürstner. Im Schlafbereich sehr geräumig, doch bekam ich einmal meine Erkältung und dann auch Platzangst. Vorher war das nicht so. Leider möchte ich da nicht mehr oben schlafen. Wir haben uns dann für einen Challenger 250 entschieden. Auch sehr geräumig.
Wir fahren seit 40 Jahren Alkoven, sind also voreingenommen. Aber: Bei vielen Fahrten mit Bekannten ( 1xTI, 1xVI etwa gleiche Größe und Gewichtsklasse / jeweils Turbodiesel) in fast ganz Europa konnte, dieser vielzitierte Nachteil des Alkovens, nicht nachgewiesen werden. Teilweise brauchten wir sogar weniger als der, etwa gleichlange aber 30cm niedrigere, TI. Liegt´s vielleicht daran das (zumindest früher) Alkoven noch mit 2 Dachkoffern, Surfbrettern und bis zu 5 Fahrrädern beladen rumfuhren ? LG Mike
Vielleicht liegt es auch daran dass der Luftwiderstand, zunächst einmal, von der Breite und der Höhe der vorderen Front abhängig ist. Und da tun sich VIs, TIs und Alkoven allesamt nur ein paar Zentimeter, vor allem in Relation zur Gesamthöhe. Klar hat der Alkoven den Nachteil das der Strömungswiderstand durch den vorstehenden Alkoven ( es entsteht ja eine Art Keil zwischen Alkoven - Windschutzscheibe - Motorhaube ) etwas höher ist, aber das macht sich nur geringfügig bemerkbar da wir bei allen drei Fahrzeugkonzepten von einer "fast senkrechten Wand" sprechen. Dieser marginale Nachteil in der Aerodynamik macht sich dann mit zunehmenden Geschwindigkeiten auch stärker bemerkbar. Bei 100km/h ist das noch "fast nix", bei 140km/h dann aber schon "nicht mehr unerheblich". Grüße Dirk Das kommt ganz darauf an! Vor Jahren, als unserm Sohn mit uns in Urlaub fuhrt, haben wir in den Oster- und Herbstferien häufig Wohnmobile mit Alkove gemietet. Fahrzeuge mit Hochdach, die weiland genau richtig waren, würden heute nur noch nachteilig für uns sein. Das gilt für Reisen mit zwei Personen, im frühen Lenz und Spätherbst nur in wärmere europäische Regionen und keinen Winterurlaub. Aus diesen und viel anderen o.g. Gründen fiel die Wahl beim Kauf auf den Yosemite Kasten mit Längsbetten. Die Entscheidung war richtig, sagen wir nach ca. 4 jahren und fast 70.000 gefahrenen Km. Aber gut, dass jeder bei uns die Möglichkeit hat, mit einem Wunschfahrzeug nach seiner Fasson zu campen. Wir fahren seit 2001 nur Alkoven. Zum einen ist die Länge des Mobils aus bestimmten Gründen begrenzt, zum anderen fahren wir das ganze Jahr. Wir haben einen mit Dinette und Längssitzbanl, können also immer zu beiden Seiten aus den Fenstern schauen. Wir finden es schon komisch wenn die vielen Teilintegrierten in der kühleren Jahreszeti zunächst einmal die Aussenverkleidung anbringen. In einigen Mobilen gibt es dann nur noch kleine Fenster zum Raussehen und wirklich warm wird es im Winter im Fahrerhaus wohl auch nicht. Alles ist ein Kompromiss aber Alkoven ist vom Platzangebot im Verhältnis zur Länge des Mobils nicht zu schlagen. Moin, wir haben vor 3 Jahren erst angefangen mit dem WoMo, zuvor sind wir mit dem Motorrad immer unterwegs gewesen. Die Entscheidung war auf folgenden Grundlagen: 1. Möglichst kurz. damit man auch eimem normalen Parkplatz unterkommt. 2. Nicht zu breit, damit man auch mit mäßiger Erfahrung durchkommt. 3. Möglichst viel Platz beim Schlafen, ...die 1,45 - 1,60 x 1,95 sind zu wenig (ich bin Bauchschläfer). Das Ergebnis ist ein Pössl Vario 545, der mit 2 Fahrrädern max. 6,20m lang und 3,15m hoch ist. Wir haben die Leiter ausgemustert und benutzen eine Kopfstützenhalterung der hinteren Sitze am Tisch, als Stufe mit angefertigtem Holz. Auch Nachts gibt es dann keine Schwierigkeiten, da wir 1,7 x 2,20 zur Verfügung haben. Insgesamt sind wir mit der Entscheidung super zufrieden. Die extra Fenster am Alkoven sind Gold wert. Wir schlafen wie die Murmeltiere. Wir sind um die 66 Jahre und nicht extrem beweglich. Gruß Klaus Äh, ich glaube, du verwechselst da was - Pössl baut keine Alkoven, sondern Hubdächer oder Hochdächer. Alkoven nennt man die Schlafkabinen über dem Fahrerhaus. Gibts bei Kastenwagen nicht. bis denn, Uwe
Hast Du schon mal nach „Pössl Vario 545“ gegoogelt?? Grüße Dirk Das ist auch kein Alkoven. Das ist eine Art Hubbett unter dem Dach.
Erfüllt die gleiche Funktion und sollte bei der Diskussion Beachtung finden. Westfalia hat seinen James Cook zuerst auch mit einem Hochdach bestückt, ehe sie dem Sprinter dann eine so genannte "echte Alkove" spendierten. Beide Lösungen sind zweckmäßig , ob sie einem gefallen muss jeder für sich entscheiden. Sie sind nicht vergleichbar. Bei einem „echten“ Alkoven kann die Nutzung erfolgen, ohne das die anderen Insassen zum Beispiel in der Sitzgruppe behindert werden. Bei dem Klapphubbett gibt es da schon Beeinträchtigungen. Das muß aber jeder für sich entscheiden, welche Form er wählt und welche Beeinträchtigungen er gewillt ist, hinzunehmen.
Ich mag Alkhoven, aber nur mit Hecksitzgruppe (-: Das mit den 2 m sehe ich anders. Wo der Alkhoven seine Betten hat sind beim VI oder Ti Sitze die genutzt werden. Ob das Bett vorne oder hinten ist ändert ja nix an der tatsächlichen Fahrzeuglänge. Ersparnis evtl. die Länge der Motorhaube, dafür habe ich einen nicht Nutzbaren Wohnraum als Fahrerhaus den ich thermisch ständig abschotten muss. Ansonsten sehe ich nur Nachteile des Alkhoven in der Schlafhöhle und dem Zugang nach oben, wenn das nicht stört. Das hohe Schlafen mit dem Ausblich von oben am morgen aus dem Fenster hat aber schon was. Das Raumgefühl ist evtl. subjektiv größer, aber eben nur subjektiv. Bei einem VI ohne Hubbett ist das Raumgefühl noch größer. Mit Kindern oder mehr als zwei Personen ist der Alkhoven aber unschlagbat.
Alkoven bitte ohne "h", das tut meinen Augen ja schon fast weh.... :wink: Zum ersten zitierten Punkt: ...abschotten KANN...! Das hat sowohl im Sommer als auch im Winter enorme Vorteile, denn der Wohnraum heizt sich im Sommer nicht so stark auf oder kühlt im Winter nicht so enorm herunter wie bei einem VI mit einer riesigen Frontscheibe, durch die ohne den darüber liegenden Alkoven die Sonneneinstrahlung voll in den Wohnraum gelangt oder eben die Kälte im Winter, wenn man nicht entsprechend dagegen heizen möchte. Und das Raumgefühl ist natürlich in einem VI unbestritten größer, deshalb wird unser nächstes Wohnmobil, mit dem wir dann in ein paar Jahren im Ruhestand viel mehr unterwegs sein werden als zur Zeit, wo wir nur die Urlaubstage nutzen können, dann auch ein VI sein. Da spielt die Beschattung des Fahrerhauses auch weniger eine Rolle, weil wir im Winter in den wärmeren Süden "flüchten" wollen, und im Sommer dann den Norden Europas bereisen wollen. |
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