|
Hallo ihr Lieben, nach monatelangen "Schlaumachen" möchte ich nun als Neue hier gerne eure geschätzte Meinung und Erfahrungen in unserer "Präkaufphase" einfließen lassen. Wir sind mit Leib und Seele Camper, als solche auch groß...und alt geworden ;-). Nun, kurz vor dem verdienten Ruhestand, möchten wir uns den Traum vom WOMO erfüllen. Wir haben dann Zeit und noch sooo viele Träume. Erfahrungen konnten wir sammeln mit Vollintegrierten 6m, Teilintegrierten 7 m und amerikanische slide outs. Was wir haben möchten ist: normale Breite (2,30), Längstbetten.....und nun kommt die "Problematik-face to face Sitzecke. Diese ist unter 7m nicht zu habe, ich hätte nichts gegen 7,20-7,40m, mein Mann ist das zu groß. So Leute, ich brauche Argumente ihn zu überzeugen...gibt es wirklich so viele Nachteile (Gebühren etc.) wenn >7m? Danke schon mal für eure Antworten und Grüße in die Runde, Lima Gebüren eher nicht da sind 6m günstiger bei Fähren und Brücken. Es gibt Stell/CP da wird es über 7m schon eng. Muss man ja nicht anfahren. Für uns alles über 6m ein NoGo andere sagen genau umgekehrt. Ist alles Ansichtssache. Face-to-Face Dinette und Längsbetten wird schwehr unter 7 Meter. Wir haben hinten ein Querbett und die Dinette. 7 Meter, aber eben Querbett. Mit Drehbaren Pilotensitzen wird das eher was. Meine Reise (und Wohn) Mobil-Geschichte lautet 8.10m, 8.65m, 9.35m ... und jetzt seit gut 4 Jahren 6.95m (aktuell ist der entsprechende Typ 10 cm gewachsen ...). In den knapp 7m sind eine wunderbare f2f Sitzgruppe (nein ... eigentlich Rundsitzgruppe) und Längsbetten enthalten! Unter 7m lässt sich vielleicht reisen ... aber kaum wohnen!? :wink: Also lautet die Empfehlung meinerseits: 7.00-7.50m ... sicher nicht drunter mit Euren Ansprüchen! 8)
Hallo Lima, willkommen im Forum. Die Face to Face Sitzecke ergibt sich aus drehbaren Fahrer-/Beifahrersitz und dem gegenüber die Sitzbank. Eigentlich normale Ausstattung bei Alkoven, TI und VI ... Wenn du eine Dinette meinst, findest du die meist bei Alkoven Modellen. Wir haben ein Forster A699 EB (6.99m Länge) mit Einzelbett und vorn sitze ich gern beim Spielen auf der Sitzbank und meine Frau auf Fahrer-/Beifahrersitz, der Tisch dazwischen ist beliebig verschiebbar.
Hallo Lima, ich kenne keine Wohnmobilfahrer, bei denen höhere Fahrzeuggebühren ausschlaggebend waren sich ein kleineres Modell zu kaufen als sie eigentlich wollten. Klischee und Wahrscheinlichkeit legen die Vermutung nahe, dass Dein Mann das Fahrzeug auch bzw. meistens fährt. Wenn für ihn die Fahrzeuglänge beim Fahren oder Rangieren unangenehm ist, kann es sein, dass er die anderen Gründe dagegen gleich mit aufführt. Diese aus dem Weg zu räumen würde dann eine nicht treffende Argumentation bedeuten. Was Deiner Argumentation helfen könnte - wenn sich der Widerstand doch hinter der Fahrerei mit dem WoMo verbergen würde wäre ein Besuch beim Händler, der die aktuellen elektronischen Helfer mit Bild, Pieps und was weiß ich demonstriert und vielleicht ein gemeinsamer Ausflug in ein Fahrertraining, wenn es das für solche Fahrzeuge gibt. und: Aus meiner Sicht und Erfahrung taugt ein gedrehter Frontsitz als Gegenüber einer Dinettenbank uneingeschränkt - aber da sind Geschmäcker eben verschieden.
DAS würde ich so unterschreiben ... :bindafür: Je länger die Verweildauer auf einem Platz/für eine Reise, desto angenehmer ist es Platz zu haben :ja: Da Breite und Höhe limitiert sind, kann "Platz" nur über die Länge kommen. "Unser guter Kompromiss" ist ein 8,60 m Fahrzeug (inkl. Heckbühne) mit reichlich Platz zum wohnen, trotzdem noch einigermaßen wendig und problemlos. Jedenfalls kann ich mich nicht erinnern, mal irgendwo "wegen Länge" nicht untergekommen zu sein. Irgendwas läßt sich meist finden, notfalls halt mal 2 m mit dem Hecküberhang in eine Wiese reinstehen. Der Gewinn an Wohn-Komfort ist uns die kleine Mühe allemal wert. Der Platz kommt nei uns über die Höhe Alkoven. 6m mit Stockbett hinten. Reicht für drei Personen mit Katze aus. Viel länger darf er nicht sein sonnst nekomme ich Probleme mit unserer Hofeinfahrt und dem Platz zum Wenden. Bei uns hat sich rausgestellt mehr brauchen wir nicht.Allerdings sind wir nicht der Maßstab bis auf das Ladegerät für die E Bikes haben wir alles an 230 V Verbraucher rausgeworfen. Es lässt sich sehrwohl leben wenn man für sich festgestellt hat was braucht man alles. In der Schiffahrt gibt es den Spruch ein Schiff ist immer ein Meter zu kurz.
...und Länge läuft
Ich fange mal vorne an: Ausweis: Habt ihr C1-Ausweis( bis 7.5T) oder nur Fahrerlaubnis bis 3.5T? Wenn ja, haben beide den C1? (es könnte ja mal eine Person ausfallen, dann kann immer noch jemand nach Hause fahren) Betten: aus eigener Erfahrung rat ich im "Alter* eher zu Einzel-Betten, oder wenn die Breite reicht, evt. zu Stockbetten Personen: seid ihr immer zu Zweit oder auch zu Viert? Zuladung: Werden noch Roller oder E-Bike mitgenommen oder evt, schwerere Sportgeräte? Wenn Ja, wird es sowieso ein FZ mit über3.5T ! sein müssen, sonst habt ihr immer überladen Ein Alkoven-Grundriss mit Längsbetten im Alkoven und Hecksitzgruppe erfüllt diese Anforderungen locker auf 6,50 m… gibts aber auch in länger. bis denn, Uwe
Ein grundlegendes Entscheidungskriterium sollte die zukünftige Nutzung sein. Wohnen oder nur Reisen? Wenn da auch "Überwintern" oder so vorkommt, dann vergiss die ganzen "mir reicht dies-mir reicht das" Ratschläge, denn:
mit allen Fahrzeugen grösser als, sagen wir mal, ein Bulli, ist man eh auf der Bahn angesch... miert. So oder so kann dann das PKW typische "mal eben irgendwo hin" Fahren vergessen werden. Mein Motto: wenn schon angeschmiert, dann soll es sich auch am Ziel lohnen! Will sagen: Platz ist nur noch durch Platz zu toppen. Und in der 7-8 Meter Klasse sprechen wir ja noch von "niedlich", wenn Ihr auch US-Mobile mit Auszug probiert habt... Ein sehr probates Mittel zur Auswahl ist das Besichtigen von Wohnmobilen bei Kälte und Nässe, zu mehreren Personen... wenn Ihr dann das nicht unterdrückbare Gefühl habt, sofort wieder raus zu müssen, dann ist die Karre zu klein oder Ihr seid bei den Kaninchenställen verirrt... Aber wenn Ihr Euch wohlfühlt, erst mal hinsetzt, Jacke aus und Beine übereinander schlagen (könnt), dann seid Ihr schon recht nah am Ergebnis. Dieses Wohlfühlen dauert sooooo viel länger als eine kurze Anreise. Und 8 Meter haben immer Platz, auch vor'm Aldi ;) Was habt ihr mit dem Wohnmobil vor? Wollt ihr damit monatelang am Stück unterwegs sein oder dauern die Reisen eher 3 bis 4 Wochen etc.? Ist Wintercamping angedacht oder eher nicht? Sollen die Fahrräder in die Garage oder hinten dranhängen? Soll die 3500 Kg Grenze eingehalten werden oder ist die egal? Soll es ein Neufahzeug sein oder gebraucht? Wir hatten als erstes Mobil ein Alkoven mit 6,7 m und nun ebenfalls Alkoven mit 7,5 m und über 3,5 to. Wir planen unser nächstes mit ca. 8,3 m Wir haben festgestellt ell das wir im Frühjahr und Herbst durchaus öfter im Mobil sind, der Grund sind die Witterungsverhältnisse und Temperaturen. Wir fahren zu Zweit mit 2 Hunden und sind froh wenn wir dann etwas Platz haben ohne ständig auszuweichen. Haben für das nächste beschlossenen Platz dafür lieber noch etwas auszubauen, ein Grund ist auch das wir in den nächsten 2 Jahren hoffentlich unsere Rente verprassen können und auch längere Touren planen. Hatten mit der Länge bisher kein Problem und auf den Stell- und Campingplätzen immer noch genug Luft um ein längeres Mobil unter zu bringen. Wie Andreas schon schrieb, Platz ist nur durch mehr Platz zu toppen! So Drei-Vier Quadratmeter vorm Dreiersofa mit nichts, einfach nichts als Kuschelteppich, zum Beine lang ausstrecken und rumlümmeln, DAS ist Wohlfühl-Wohnen im Urlaub ! Wenn ich mir vorstelle, ich müsste den Abend auf einer Dinettebank verbringen oder mich im umgedrehten Beifahrersitz quälen, da würde ich einfach zu Hause bleiben. Ich finde, dieses Platz-Wohlfühlargument ist das wichtigste gegenüber deinem Mann. Fahrtechnisch ist das alles kein Problem. Ich bin mit 10x2,5m unterwegs. Eigentlich noch klein für ein US-Motorhome, habe aber noch nie ein Problem mit der Größe gehabt. Komme überall hin und überall unter.
Diese Aussagen stören mich immer. Man kommt garantiert nicht ÜBERALL hin und unter. Irgendwo ist immer das Limit. Nur daß man das halt einkalkuliert und gar nicht erst versucht. Oder eben nur gewisse Plätze am CP infrage kommen. Die Wiese für den Überhang gibts nicht überall. Und wenns eng wird, kann der Überhang schon ein Problem werden bei Manövern, wenn dann das Heck rauswandert. Ich hab nur 6,7m und bin schon teils an physikalische Grenzen gekommen, wenn es sich einfach nicht ausging oder nur ganz knapp. Einer meiner alljährlichen Plätze (bei einer Veranstaltung) ist für mich geradeso mit leichtem Aufsetzen erreichbar. Ein längeres Fahrzeug geht einfach nicht (wurde probiert). D.h. lange Womos gehen natürlich, aber nicht überall. Wer gern viel anschaut und an jedem Eck stehenbleiben will, sollte kein zu großes Womo haben. Wer den Winter über am CP in Spanien steht, hat die Probleme nicht. RK
Hallo Ich habe eben im umgedrehten Beifahresitz unseres Stellplatznachbarn gesessen. Da gab es nichts zu meckern….ich fand es bequem, Leder, Sitzheizung… Das war ein Concorde aus 2018, 8,5 x 2,5 m Liner. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Das ist genau der Punkt, ein anständiges Auto :-) Ich sitze in meinem Womo auch auf dem umgedrehten Beifahrersitz, aber das ist ein Sessel, so groß und bequem wie ein Fernsehsessel zu Hause. Ich meinte mit meiner obigen Bemerkung eher die typischen Sitze, wie sie in Ducs und Transen verbaut sind. - Wenn man da tagsüber schon während der Fahrt drauf gehockt hat, muß man da drauf ja nicht auch noch den Abend verbringen....
Ja klar :) Das gilt aber für das 3 m Auto gleichermaßen wie für 12 m ... Insofern ... :nixweiss:
Das ist - mit Verlaub gesagt - Unsinn. Die Grenzen setzen insbesondere die Campingplätze. Ich kenne vor allem in I, F oder HR zahlreiche Plätze, die man mit Womos über 8m (manchmal sind sogar schon 7m zu viel) nicht mehr befahren kann, weil enger Baumbestand, Terrassen, schmale Wege, enge Kurvenradien usw. es einfach nicht zulassen. Ganze Landstriche bleiben diesen Fahrzeugen für einen Aufenthalt verschlossen bzw. so gut wie verschlossen, nehmen wir beispielsweise die Costa Amalfitana oder die steilen Küstenabschnitte an der Westküste Korsikas, der Nord- und der Ostküste Siziliens usw. Auf anderen CPs stehen nur eng begrenzte Freiflächen für große Mobile, oft dann auch nur direkt an der Schranke zur Verfügung usw. Wenn man natürlich nur Stellplätze an der Mosel ansteuert, sieht das dann schon wieder ganz anders aus. Dort ist man in guter Gesellschaft und findet immer einen Platz neben einem mobilen Schattenspender, egal wie groß das eigene Mobil ist. Man sollte solche Fragen, wie die der TE schon ehrlich beantworten. Ich bin auch der Auffassung, dass man nie genug Platz im Womo hat, aber es sind eben auch Grenzen gesetzt, die man nicht wegdiskutieren kann. So ehrlich sollte man dann schon sein und einen TE nicht ins offene Messer rennen lassen, nur weil man sein eigenes Mobil als den Stein der Weisen betrachten möchte
Das ist, mit Verlaub (ohne"gesagt"), ebenfalls Unsinn. Eigentlich braucht man 2 Wohnmobile. Eins zum reisen und eins zum wohnen. Irgendeinen Kompromiss muss jeder machen, welches das kleiner Übel für jeden persönlich ist, muss jeder für sich entscheiden, da hilft kein Tip dritter. Die Frage ist doch wie viel brauche ich Platz um mich wohl zu fühlen ?!!!...und das ist bei jeden anders...bei manchen sicher auch der körperlichen Abmessungen geschuldet...Wie viel Mitreisende ??...egal ob Mensch oder Tier..dazu kommt auch noch wie clever hat der Hersteller den vorhandenen Platz genutzt...auch da gibt es Welten zwischen verschiedenen Herstellern. Wir sind vor 4 Jahren von 6.73m und 2.10m Breite <3,5t auf 7.41m und 2.32 Breite >3,5t gewechselt. Der Grund war u.a. die Enge und der fehlende Platz mal aneinander vorbeizukommen. Auch die Sitzgruppe sollte unbedingt größer und gemütlicher sein. Die Einzelbetten nehmen schon mal 2 m weg und dann bleibt nicht mehr viel Wohnraum, wenn wie bei uns auch noch das Raumbad favorisiert wird. Und den braucht man, wenn man ganzjährig unterwegs sein will. Auch wir sind ein paar wenige Jahre vor dem Ruhestand und denken für das nächste eher über eine Nummer größer nach. Ja, klar gibt Plätze die mal zu kurz sind, aber ein Problem war das bisher für uns nie. Vom Fahren her ist es eh kein Unterschied ob 7m oder 7,5m. Überlegt wie ihr unterwegs sein wollt, ganzjährig bei Wind und Wetter? Dann lieber ne Nummer größer. Wie sind eure Schlafgewohnheiten? Geht der eine eher zu Bett oder steht eher auf, oder macht nur der eine gern mal ein Mittagsschläfchen, dann ist ein Mobil was nur das Hubbett hat keine Option. Probiert die Sitzgelegenheiten, überlegt, wo ihr die Handtücher oder nasse Sachen aufhängen könnt, ohne dass sie euch stören, überlegt, was ihr mitnehmen werdet (grad wenn ihr länger unterwegs sein wollt) und wie ihr es verstauen könnt. Kocht ihr gerne daheim, dann werdet ihr es im Mobil wohl auch gern tun, dann braucht es auch ein bisschen Platz in der Küche und im Kühlschrank. Viel Glück und ein gutes Händchen bei euer Wahl. Meine Prämisse beim Kauf war .. unter 7 m , weil er so vors Haus passt Unter 3 m höhe , weil wir viel in F unterwegs sind , und darüber wird die Maut teurer Unter 2,3 m Breite , weil ich schon zu oft in brenzligen Situationen war Unter 3, 5 t , weg der bekannten Beschränkungen Vom fahren her macht die Länge keinen Unterschied ..hatte ich schon .. ok .. ab und an Bein Parken Was mich an den 7 m TI stört ist das geringe Raumgefühl , weil bei mir hinter der Dinette das Bad liegt .. Heute würde ich einen Grundriss bevorzugen wo da eine Winkelküche liegt .. macht das ganze geräumiger .. und länger Auch Alkoven finde ich gut … allerdings sind die die mir gefallen teuer … Robel, Bimobil, Phönix, Morello Lg klaus
Hallo, meine Empfehlung an euch, mietet euch Fahrzeuge mit unterschiedlichen Grundrissen und Längen. Reist damit umher und prüft, mit welchem Fahrzeug ihr am Besten klar kommt. So haben wir es gemacht. Angefangen mit meinem 6,30m Kastenwagen zwei Wochen durch Südnorwegen und weiter mit einem 7,50m TI auch mit Längsbetten eine Woche an der Mosel entlang. Parallel sind wir auf Wohnmobilmessen unterwegs gewesen. Bewusst haben wir uns die letzten Messetage ausgesucht, denn da sieht man ziemlich gut die Qualität der Aufbauten nachdem hunderte Menschen in den Fahrzeugen waren und alles getestet haben. Mit beiden Erfahrungswerten ist es uns dann leichter gefallen ein für uns passendes Wohnmobil zu finden. Bei der endgültigen Auswahl kann ich nur raten gut auf die Gewichte zu achten, denn schnell kommt gerade die Hinterachse an sein Limit.
Hallo Lima, um mal wieder zur Sache zurück zu kommen. Zum Thema Raumgefühl habt ihr ja bereits genug eigene Erfahrungen. Gravierender Unterschied ist aus meiner Perspektive die 3,5t Grenze. Fährst du mit 7,4m und 3,5t bist du häufig überladen und wählt ihr über 3,5t braucht man eben die entsprechende Fahrerlaubnis, zahlt mehr Maut und es gelten besondere Überholverbote, häufig geschwindigkeitsbegrenzende oder immer mal wieder irgendwo befahrensbegrenzende Grenzen. Über 7m ist die ein oder andere Fähre auch etwas teurer usw. Das liest sich wahnsinnig restriktiv. Ist es aber nicht. Überlegt wie oft ihr mit der Fähre unterwegs seid, ob ihr wirklich unbedingt mit 130 in den Urlaub rasen müsst, ob ihr wirklich unbedingt die kleinste Brücke über irgendeine Klamm im Nirgendwo überqueren müsst usw. Dann setzt das in Relation mit euren Erfahrungen in großzügig geschnittenen Fahrzeugen und fragt euch, ob das nicht ein paar Euros mehr Maut oder andere klitzekleine Einschränkungen wert ist. Für uns war die Entscheidung einfach. Wir sind mit 7,4m und 4,8t unterwegs und finden es ganz toll, abends bequem ausgestreckt in der Hecksitzgruppe vor dem TV sitzen zu können, ein Raumbad über die die gesamte Fahrzeugbreite und Längsbetten sowie einen ausgewachsenen 150er Roller in der Garage zu haben, mit dem man sich jedes Highlight in der Umgebung erschließen kann. Und wir können uns mit der Größe sogar noch auf so gut wie jedem CP die schönste Parzelle aussuchen :lach:
Hast du gelesen, dass sich 2 angehende Ruheständler ein Wohnmobil kaufen wollen? Da ist für mich ein Alkovenmobil zum ZWECK DER SCHLAFPLÄTZE keine Empfehlung. Anders sieht es aus, wenn relativ oft die Enkel mitfahren oder der Platz im Alkoven anderweitig noch genutzt wurden. Ansonsten ist für Ü65 die beste Variante Einzelbetten. Ich kann auch nicht immer nachvollziehen, dass man mit Ü55 noch eine 1,5 Geschosser als Eigenheim bauen lässt. Wenn es das Grundstück es zulässt, dann doch wohl Bungalow und wohnen auf einer Ebene. Wir werdenalle nicht jünger. Wichtig ist auch, ob die angehende Ruheständler viel mit den Fahrrädern unterwegs sind. Oft sieht man 7,00 plus Fahrräder an der Rückwand. Dann doch 7,50 prüfen und die Fahrräder in die Heckgarage. Zumindest auch bei Ebike mit 25 bis 30 kg je Rad. Und ein Wohnmobil ohne Stufe zur Sitzgruppe und zur Toilette/ Dusche ist eine Überlegung wert. Unser Knaus TI 700 mit 7,50 m bietet das alles. Zuvor hatte wir ein Carado 448. Beim Verkauf nach einem Jahr eigener Nutzung ist bei einer Besichtigung eine Dame geschätzt 65 Jahre gleich im Wohnmobil gestolpert. Danach war uns klar wir müssen einen anderen Interessenten finden. Wir fahren seit drei Jahren einen Sun Ti von Knaus, genau 7m. Warum unser nächstes WoMo ca. 7,50m haben wird: - eine L-Küche - durch die L-Küche eine offenere Raumgestaltung = mehr Raumgefühl - ein größeres Bad: die meisten oder alle(?) 7m Mobile haben im Bad entweder ein Schiebewaschbecken oder so ne Wand die du zum Duschen rüber schieben oder drehen musst. Dadurch ist das Bad sehr beengt und man hat nicht wirklich Platz. Durch unser Reiseverhalten nutzen wir das Bad quasi wie zu Hause und eine extra Dusche auf der einen Seite und eine extra Toilette auf der anderen Seite (= Raumbad) würde den Wohnkomfort enorm steigern. Uns wären das 40-50cm mehr wert. Zudem birgt so ein Bastelbad auch immer die Gefahr der Reparaturanfälligkeit, wir hatten da bisher Glück, aber ich hab schon oft von gerissenen oder abgerutschten Abwasserschläuchen am Waschbecken gelesen. Was uns aber noch besser gefällt als 7,50 und Raumbad wäre eine Hecksitzgruppe, da könnte man eventuell auch bei 7m bleiben, wobei dass auch da nicht unser Ziel wäre. Zudem gibt es das nur als Alkoven oder VI, was natürlich auch wieder andere Nachteile mit sich bringt.
Find ich nicht :) Will damit sagen : irgendeine Beschränkung gibt's immer :!: Man sollte lernen damit gut umzugehen - dann klappt das prima. Ja - es gibt Plätze, die für größere Autos nicht/schlecht geeignet sind. Aber muss man da hin ? Nimm einfach den nächsten, der besser geeignet ist ... und besuche den Wunschort ohne dort zu parken/übernachten. Per Bus, Bahn, Roller, Bike, Taxi oder Mietwagen .. egal :) . Uns ist jedenfalls noch nie passiert eine Gegend nicht bereisen zu können. Auch die Amalfitana beispielsweise, die auch mit einem 15 m Gespann zu befahren war, damals, als das noch erlaubt war. Heute stehen wir lieber irgendwo am Golf von Salerno und fahren mit dem Scooter zurück. Der TE fragt nach Nachteilen: außer den Kosten für Fähren und abundzu mal vereinzelt ein Längenzuschlag auf SP/CP fällt mir nix ein. Der Gewinn an Wohnraum ist UNS das locker wert :ja:
Ich glaube, was Alkoven angeht sind deine Kenntnisse ein bissschen eingerostet :wink: . Hast du dir schon mal einen Dethleffs Alpa A6820-2 oder einen Frankia A740 Plus angeschaut? Wir sind Ruheständler, mit unserem Alpa monatelang unterwegs und schlafen hervorrragend in unseren Einzelbetten im Alkoven, die über eine dreistufige Treppe (nicht Leiter) zu erreichen sind. Das Bettenkonzept unterscheidet sich nicht wesentlich von den Längsbetten im Heck. Und um Kopffreiheit braucht man sich auch keine Sorgen zu machen, wenn man mit dem Kopf nicht vorn in der Spitze sondern umgekehrt liegt. Warum die Hersteller das immer andersherum skizzieren, ist mir auch ein Rätsel. Durch die Einzelbetten im Alkoven bieten beide genannten Fahrzeuge das gleiche Platzangebot wie ein 2m längeres Fahrzeug auf einer Ebene. Beim Alpa steht dann neben Hecksitzgruppe und Raumbad (über die gesamte Fahrzeugbreite) sogar noch eine großzügige Küchezeile (durch Heranziehen des Tisches sogar falls gewünscht eine U-Küche) und eine Garage, groß genug für einen Roller zur Verfügung. Und das alles auf 7,4m.
Schau dir mal solche Fahrzeuge an, da führt eine bequeme (Klapp)Treppe in den Alkoven, der Einzelbetten rechts und links hat. Der Höhenunterschied ist wegen des meist vorhandenen Doppelbodens oft recht gering. Solange man ein Fahrzeug sicher bewegen kann, kommt man da auch noch hoch. Ich rede hier nicht von Billigmarken-Alkoven mit wackeliger Aluleiter. bis denn, Uwe Der Platz auf <7m ist nunmal begrenzt, meine Freunde haben einen Frankia 840 Plus mit Hecksitzgruppe, da ist auch nicht mehr Platz als bei uns, wo der Alkhoven die Betten hat habe ich Sitze zum nutzen und anders rum. Die Einteilung verschiebt sich, größer wird das WoMo daher auch nicht. Zu viert ist es hier wie da angenehm, mehr wird in beiden Mobilen kuschelig. Das Fahrerhaus ist für mich nicht nutzbarer Raum beim Alkhoven. Und genau das gekletter nach oben und die kleine Garage sind die störenden Dinge. Da kommen noch zwei Fahrräder auf die Anhängerkupplung und schon sind sie > 9m Ihr Lieben...es ist wunderbar so viele Ratschläge, Erfahrungen und Tipps zu erhalten. Ich versuche das mal für mich zusammenzufassen: - Klein und wendig für den Trip und kleine Urlaube, ja, wenn wir 10 Jahre jünger wären, käme für uns ein Van infrage. Nun sind wir etwas bequemer geworden, trotzdem weiterhin neugierig. Was wir wollen ist die eierlegende Wollmilchsau :D ....mal autark stehen, im Winter nach der Abfahrt ne warme Hütte, 3-4 Monate ab in den Süden aber auch mal übers WE spontan sein. Wir können beide bis 7,5t fahren, haben natürlich über Auflasten nachgedacht, fahren zu zweit mit Hund (ach wie klassisch ;-) ) - Längstbetten ein Muss, aber hier bitte gerne ohne klettern erreichbar - Fahrräder klar, sollten in die Garage (klappbare) Was ich sehr interessant finde und hier wieder bestätigt wurde: man fängt eher klein (kurz) an und kauft sich dann längentechnisch nach oben. Wir haben die hoffentlich nicht so naive Vorstellung, dass wir uns DAS Womo kaufen, schick machen und alle gemeinsam alt werden.... Unser Favorit bisher war der Mooveo 70EB...bis wir drinnen waren und es eben nicht klick gemacht hat. Grund die Sitzecke (wo sie doch so schön gemütlich in den Filmchen ausgesehen hat). Fahrerhausstufe hoch, so dass die Pilotensitze einfach mal 15 cm höher als die Bank sind...blödes Sitzgefühl. Grundriss sonst toll und luftig. Mooveo hat nun auch den 72 und 74 EB mit face to face Sitze, allerdings sieht er in Natura seehr wuchtig aus. Hat da jemand Erfahrungen oder gibt es Alternativen? Vielen, vielen Dank für alle Antworten!!
Na, na ... nun mal immer schön ehrlich bleiben. Halbdinette nichts anderes als eine Hecksitzgruppe :eek: :lach: Und wieviele Stufen führen noch mal in die Einzelbetten deines NiBi? :wink: Nur noch mal zur Erinnerung: Die TE sucht Argumente für ein Womo über 7m und bis max 7,30 oder 7,40m. Ich glaube, ich verabschiede mich jetzt aber mal lieber, bevor das hier wieder zum Glaubenskrieg ausartet :lach: :lach: Hallo, wichtig ist euer Reiseverhalten, Jahreszeiten , Körpergröße oder auch Volumen und der Wohlfühlfaktor. Wir hatten alles vom T3 bis zu unserem jetzigen Phoenix mit 8,8m. Da wir auch ü60 sind legen wir mittlerweile auch mehr Wert auf Komfort und bei schlechtem Wetter soll innen auch ausreichend Platz sein. Mein Tipp, erstmal mieten und testen, Ratschläge von anderen Campern haben wir ignoriert. Wir haben 9 Jahre eine schöne Zeit gehabt mit 7 m und jetzt halt mit 8,8m.
Ich möchte nicht jeden Abend zu zweit in einen Standard-Alkoven klettern müssen, obwohl ich mein Fahrzeug sicher bewegen kann. Da gibt es für mich keine Zusammenhang zu deiner Theorie. Weiterhin stelle mir das (ähnlich wie bei Querbett) super schön vor, wenn der Hintenliegende nachts aufs Örtchen will...das soll mit zunehmenden Alter öfter vorkommen können. Ein sehr schönes Thema für die Glaubenskrieger :D Und es sind wie immer die selben Protagonisten Für Wohnmobile gibt es leider was das Gewicht betrifft einen wichtigen Unterschied, unter 3500 Kg oder über 3500 kg zulässiges Gesamtgewicht im Fahrzeugschein. Unter 3500 gelten weitgehend die Bedingungen wie bei einem PKW (keine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Autobahnen, alle 2 Jahre TÜV, Tüv Kosten geringer, LKW Überholverbot gilt nicht, Parken ist einfacher, Maut im Ausland ist zum Teil erheblich günstiger usw.) Du solltest dich vor der Entscheidung genau darüber informieren. Du kannst davon ausgehen dass Wohnmobile über 7 Meter realistisch über der 3500 Grenze liegen und um die 7 Meter eine recht geringe Zuladung ermöglichen. Wohnmobile bis 7 Meter sind deshalb sehr beliebt, weil sie in der Regel gerade noch mit den 3500 Kg auskommen und trotzdem gut ausgestattet sein können :) Ich bin 11 Jahre lang einen Alkoven der Marke Laika gefahren. Hatte knapp 7,4m was mich weder beim fahren noch bei der Suche nach einem Campingplatz gestört hat. Die Campingplatzsuche hat in den Jahren genau zwei Mal nicht funktioniert. Einmal in Kroatien und einmal in Korsika. Letztere konnte es gar nicht glauben das ich bis zum Platz gekommen bin. Maut ist in den meisten Fällen egal ob 7m oder die paar Centimeter mehr. Gewicht unter 3,5t ist zwar am Papier möglich in der Praxis aber meist unrealistisch. Hatte eine L Küche und über der Garage noch Betten für die Kids. Der Alkoven war riesig und der hintere Teil aufklappbar was ein geniales Raumgefühl gebracht hat. Hier ist schon öfters der Tipp zum mieten gekommen. Das würde ich auch empfehlen.
Es muss im Glaubenskrieg ausarten, weil es in der Natur des Menschen liegt, andere von seiner „besten“ Lösung zu überzeugen. Beispiel: An jeder Ecke liest man, dass man wegen der grenzenlosen Freiheit das Hotelzimmer mit dem Wohnmobil getauscht hat. Hier wird jetzt gefragt, ob man jeden kleinen Platz anfahren muss, wenn man ein großes Wohnmobil hat. Daher auch von mir der Tipp, mieten und selbst urteilen.
Soll ichs nochmal buchstabieren? L ä n g s b e t t e n - i m - A l k o v e n Wenn du das nicht kennst, mach dich schlau, bevor du gegenan redest. bis denn, Uwe
Offenbar hast Du noch nie einen Alkoven mit Längsbetten gesehen?! :gruebel: Hallo Limak. Vorm Kauf würde ich wie hier geschrieben vorher mir das Wunsch Womo erstmal für 1 Woche mieten. Die dort gemachten Erfahrungen sind Gold wert. Seit März habe ich nach Verkauf eines 6,70 m Teilintegrierten mir einen Mooveo TEI740 EB zugelegt, mit dem ich aktuell seit 1 Woche unterwegs und sehr zufrieden bin. Dank der großen Garage habe ich meine beiden Ebiks mit einem Auszug in der Garage. Durch die L Sitzgruppe kann man es sich gemütlich machen. Schön ist auch die Trennung von Bad/WC und Dusche. Dank Dieselheizung, Maxxfan,4 Solarpaneele, Wechselrichter, 160 Ah Liciumbatterie könnte ich z.B. in Spanien oder anderen Ländern mit anderen Gasflaschenanschlüssen rund 6 Wochen bleiben und bei Sonnenschein an einer Stelle tagelang autark stehen. Spare nicht an der Motorisierung., obwohl über 3,5 t man Geschwindigkeitsbeschränkungen in Kauf nimmt. Das Fahrzeug ist gut händelbar und durch den hinteren Übergang kann man ,wenn hinten keine Hindernisse stehen, an vielen Stellen parken oder stehen. |
Anzeige
|