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Hallo, Es ist schon verwunderlich, dass etwas gebaut und ausgeliefert wird, was nicht gehen kann. Was für ein Ladegerät hast du denn eingebaut, dass man da das Relais nicht deaktivieren kann? Kreisladen: Kann man das daran erkennen, dass die Spannung an der Fahrzeugbatterie ähnlich hoch ist wie die an der Aufbaubatterie? Gruß Klaus Ich denke dass Fiat eines Tages Fahrgestelle ausgeliefert hat, mit halt der intelligenten Lichtmaschine. Die Auswirkungen hat niemand analysiert. Und bis die ersten Kunden mit den Problemen kamen, hat man denen -wie dir auch- irgendwas von Ladebooster erzählt und das löst für die meisten ja auch das Problem. Nur die Wurzel des Übels hat man damit nicht erschlagen. Ich hab meinem Fachhändler versucht das Problem zu zeigen und zu erklären, aber verstanden hat es der Elektriker nicht. Ich hatte allerdings bislang gehofft, das jemand mit Fiat Background eine Lösung vorstellt, so das wir die Intelligente Lichtmaschine endlich abstellen können. Bislang leider ohne Erfolg. Ich werde wohl im Herbst die Lösung mit der Trenndiode realisieren. Grüße Don
Genau das! Wenn du ohne Trennrelais mit einem Euro6d Fahrzeug und Ladebooster in der Ebene fährst, dann sollte die Aufbaubatterie auf 14,xxV gehen, die Staterbatterie hingegen sich irgendwo bei 12,xxV einpendeln. Erst bei längeren Bergabpassagen holt dann die Starterbatterie irgendwann auf 14,xxV auf, um dann wieder auf 12,xxV zu fallen, sobald du wieder Gas geben musst. Ohne Trennrelelais ind beide Stromkreise (Aufbau- und Fahrzeugstromkreis) komplett getrennt, lediglich während der Fahrt wird der Aufbaustromkreis über den Ladebooster (=DC/DC Ladeadegerät) aus dem Fahrzeugstromkreis geladen.
Das geht recht einfach durch Ziehen einer bestimmten Sicherung. Allerdings lädt die Lima die Starterbatterie dann immer auf konstant 14,8V, was ich nicht so prickelnd fand - daher habe ich die Sicherung wieder eingesteckt.
Was erwartest Du von den Herstellern. Die sparen sich ein paar Entwicklungskosten für eine Anpassung der Elektrik. Die größeren Hersteller sind mehr oder weniger Bastelbuden ohne Qualitätsmanagement und ordentliche Fertigungsprozesse. Der seit Langem andauernde Aufschwung hat dafür gesorgt, dass man sich nicht weiterentwickeln musste. Die Kunden kaufen ja die Ware trotzdem! ;D Gruß Grandeur Da hast du vollkommen recht! Nur der Spannungsunterschied ist nicht so groß. Aber eine zuhause am Landstrom vollgeladene Gel/AGM Aufbaubatterie kann genauso von der Startbatterie entladen werden, nur halt nicht so viel. Gruß Andreas
Wie ich bereits schrieb: bei unserem Fahrzeug habe ich sogar einen Schalter an der besagten Sicherung, aber das funktioniert nicht! Die Lichtmaschine regelt nach wie vor, meist gibt's keinen Strom und nach einigen Minuten die Warnmeldung im Display. Das ist keine Lösung. Wenn das bei Dir geht, dann hast du wahrscheinlich ein anderes Modell. Grüße, Don Hallo, bei mir habe ich auch festgestellt, dass auch die Bleibatterie entladen wird. Ich habe vor und nach einer Fahrt gemessen. Noch Frage eines Dummis zum Trennrelais: Es war gestern auch davon die Rede, die Kabel neu parallel zu verlegen, also zusätzlich von der Fahrzeugbatterie zum Booster zum Ausgang (?) der NE 287. Das Kabel von der NE287 zur Fahrzeugbatterie könnte dann durch einen Schalter abgeschlatet werden. Wäre das eine Lösung? Gruß Klaus Diese Lösung ist schon öfters publiziert worden, allerdings nicht mit Schalter sondern mit Relais das D+ gesteuert ist. Das erübrigt die Deaktivierung des Trennrelais. Hubert Hall, dann ist das ja ein zusätzlicher Hoffnungsschimmer, dass der Elektriker weiß, was er tut bzw. seinem Kollegen gesagt hat. Gruß Klaus Hallo Klaus, bitte lass mal das Ladegerät außen vor. Das Problem liegt im NE 355 (Verteilerblock). Welchen Verteilerblock hast Du drin? Hier muss das Trennrelais deaktiviert werden. Bei meinem (NE 355) ging das ganz einfach mit der Verbindung: J 14 zu J 15. Ich habe bei mir diese Verbindung schaltbar gemacht. Vor meiner Spanienfahrt hatte ich zwar einen Booster (Victron 30A) eingebaut aber das Relais nicht deaktiviert. Ergebnis: Die Wohnraum Batt wurde leer. Geholfen habe ich mir damit, dass ich bei Motorlauf den Batteriehauptschalter auf aus gestellt habe. So wurde der Stromfluß in Rtg. Starter Batt unterbunden und der Booster hat super geladen. Der Kühli ging trotzdem. Zuhause habe ich dann das Relais deaktiviert. Beachte bitte das die Einschaltspannung für den Booster sehr niedrig sein muss. Ich habe von der Lima Werte von 11,4 V gehabt. In Wirklichkeit hat die Starterbatt 12,8 V gehabt. Gemessen bei Motorstillstand. Die Gefahr besteht dann aber, das die Starterbatt dann munter weiterlädt, auch wenn der Motor aus ist. Entweder D+ verwenden oder Schalter für den Booster (letzteres meine Lösung). Grüße und gutes gelingen Heinz Hallo Heinz, Du kaufst einen Profila für ca. 100 t€ und musst auf den Fahrten überlegen, wann wie die einzelnen Batterien manuell getrennt werden müssen? :roll: Ich bin froh, dass mein Hymer schon ab Werk mit Ladebooster (Serie!) kam und auch die Umrüstung auf Lithium problemlos funktionierte. Schön wäre ein EBL mit größerer Ladeleistung und Lithium-Einstellung ab Werk gewesen, aber Landstrom brauche ich keinen mehr. Solange die ab Werk nicht wirklich funktionierenden Produkte gekauft werden, wird der Hersteller sie weiterhin so ausliefern. Ist ja auch ein gutes Geschäft für die Händler, ein nicht funktionierendes Wohnmobil zuerst auf Funktion umzubauen. Garantie ist ja der Umbau auf Lithium nicht. Gruß Grandeur
Hallo, das hilft mir jetzt aber nicht unbedingt weiter ... Hier mal Fotos vom Verteiler/Sicherungen Gruß Klaus
Grundsätzlich kann man natürlich auch für 3.300€ die Gelbatterie gegen eine LiFePo ab Werk tauschen. Dann ist sicher ein Booster verbaut und auch das Trennrelais deaktiviert. DAS ist das Geschäft für den Hersteller. Ansonsten ist das aus meiner Sicht ausschließlich ein Problem desjenigen der den 1:1 Umbau gemacht hat. Er trägt die Verantwortung dafür dass das wie von ihm umgesetzt funktioniert. Als wir 2018 unseren Eura gekauft haben war bei Eura noch keine LiFePo Batterie lieferbar. Und ich meine mich daran zu erinnern dass man uns auch gesagt hat dass ein eingenmächtiger Umbau auf eben diese zumindest Auswirkungen auf eventuelle Gewährleistung des Herstellers nach sich zog. Das war für mich der Grund erstmal zwei Jahre mit der Gelbatterie unterwegs zu sein. Ich wollte jegliche Diskussionen dazu unterbinden und habe das Ende der Gewährleistung abgewartet - auch weil ich selbst einbauen wollte. War die richtige Entscheidung und mit der unendlichen Hilfe in diesem Forum dann auch gut machbar. Mittlerweile will ich meine Bulltron nicht mehr missen-schenke ihr aber auch keine außergewöhnliche Beachtung mehr. Läuft einfach das Teil… Gruß Handfest Hallo Klaus, stimmt. Einfach über Händler einen Termin im Werk vereinbaren, um das Reisemobil in einen nutzbaren Zustand versetzen lassen. :roll: Gruß Grandeur
Mein neuer Ahorn (auf Renault Master mit 6dfinal) hat auch keinen serienmäßigen Booster. Den musste ich nachrüsten lassen. Ist nur Bestandteil von einem der verfügbaren LiFePo-Pakete. Montag wird der abgeholt :mrgreen: :mrgreen: und so ziemlich das erste wird sein, Spannungen messen mit und ohne laufende Maschine :wink: Andy
Wie kann das sein? Nach 8 Stunden dürften die Starter- und die Aufbaubatterie das gleiche Spannungsniveau haben. Und wenn eine von beiden fast ganz leer war dann waren da DEUTLICH unter 12V!?! Da hätte aber auch eine vermeintlich intelligente Lichtmaschine längst „richtig aufdrehen“ müssen!?! Oder hatte eine von beiden Batterien einen Zellschluss und deshalb wurde die Spannung runtergezogen? Grüße Dirk
Das Wohnmobil war damals noch ganz neu, 5 Tage, da hatte ich die Elektrik und das Problem noch nicht verstanden. Das Spannungsniveau war so gering, das die Heizung sich bereits abgeschaltet hatte wegen Unterspannung. Ich hab das damals nicht lange untersucht sondern sofort die Umrüstung auf Liontrons vorzunehmen, da kam mir die kaputte Batterie gerade recht. Ich gebe dir recht, das Trennrelais sollte für ein gleiches Spannungsniveau sorgen, was es aber in meinem Fall nicht getan hat. Das Phänome werde ich auch nicht mehr ergründen, das ist Geschichte. Grüße Don
Auf den Termin wartest du Monate und es kommt dann zurück:“alles in Ordnung, kein Fehler feststellbar…“. Grüße Don Wie ich vorstehend schon beschrieben habe, das Problem hängt an der intelligenten Lichtmaschine. Ein Spannungssimulation die 12.0 V der Lichtmaschine vorgaukeln würde, wäre die Lösung aller Probleme. Daher: wer weiß wo der Ducato diese Information ausließt? Alles andere sind Workarounds, teils recht aufwändig. Am einfachsten ist wohl mein Vorschlag mit der Trenndiode. Grüße Don Hallo, manchmal wundert es mich, was hier geschrieben wird, und das anscheinend, ohne mitgelesen zu haben.
Ich habe am Donnerstag mit dem Händler telefoniert. Am Freitag, also gestern konnte ich in die Werkstatt kommen; da ich arbeiten musste, ging das erst um 16.00 Uhr. Hier wurde der Einbau eiens Boosters besprochen, den Termin dafür habe ich am Montag um 8.00 Uhr.
Beim Verkaufsgespräch habe ich ausdrücklich danach gefragt, ob ein Ladebooster eingebaut ist und die Umrüstung auf LiFePo4 möglich ist. Beides wurde mir vom Verkäufer bestätigt. Ebenso wurde abgesprochen, gerade wegen der Garantie: Ich kaufe eine LiFePo4 meiner Wahl, bringe sie und sie lassen sie durch die Werkstatt einbauen. Wo ist hier ein eigenmächtiger Umbau? Alles abgesprochen, alles durch die Werkstatt des Händler gemacht. Es ist ärgerlich für mich, dass eine (leider nur mündlich) zugesicherte Eigenschaft nicht eingehalten wird. Es ist weiter ärgerlich, dass ein Fahrzeug überhaupt so ausgeliefert wird. Aber wichtig ist mir, dass die Kuh noch vor meinem Urlaub vom Eis ist. Am Mittwoch gehen meine Fähren nach Norge, und da möchte ich hin, und zwar mit Strom. Darum schaue ich jetzt einmal, was am Montag rauskommt. Das Problem ist bekannt, es ist einfach, dass die Lima bei den aktuellen Fiat wohl erst ein Stück unter 12V anspringt, und das bedeutet: Die Bordbatterie ist so gut wie leer. Diese Ursache wurde mir auch bestätig in der Werkstatt. Gruß Klaus Ich weiß nicht, was es Klarheit bringen mag. Hier der Ladeverlauf eines 2022 6d temp Boxster (aus Sevel) mit Ladebooster und 2 AGM im Aufbau. Die Grafik zeigt die Ladung der Starterbatterie über 10 Stunden Autobahn. Kühlschrank auf 12 Volt. AGM Ladung stabil bei 100%. Im Mittel bekommt die Starter von der LiMa immer ca. 12,7 V.
Hm…
Ich sprach nicht von „eigenmächtigem Umbau“…
Das Fahrzeug wurde doch wenn ich es richtig verstanden hab von Eura Mobil mit einer Gelbatterie gekauft. Die braucht - zumindest nach landläufiger Meinung - keinen Booster. Somit müsstest du den Nachweis führen dass das Verhalten im Originalzustand ebenfalls nicht in Ordnung war, um gegen Eura Ansprüche zu haben. Dann hat dir dein Händler mündlich eine offensichtlich falsche Auskunft bezüglich des Boosters gegeben. Und du hast dich drauf verlassen und die Batterie dort einbauen lassen. Wenn du mit „überhaupt so ausgeliefert“ also den Händler meinst dann ist das auch meine Meinung. Gegen ihn kannst du jetzt wettern, aber das hilft dir auch nicht weiter. Zumal du ja von ihm noch was willst (zu recht) bevor die Fähre geht. Dabei viel Glück Aber Eura ist aus der Nummer raus, es sei denn du findest irgendwo was schriftliches dass dieses Fahrzeug mit einem Booster ausgerüstet ist und er nur bei dir fehlte. Schätze das ist aussichtslos JM2C, aber ich bin jetzt auch raus hier. Hab es nur gut gemeint. Wer nicht will der hat schon… Gruß und Tschüss Handfest
Mit Ladebooster in der Zuleitung SB zu EBL(mit Trennrelais) sollte doch reichen. Allerdings ist man da mit dem Ladestrom des Boosters beschränkt auf den Wert, den das Trennrelais und das EBL vertragen. So ist es bei meinem Schaudt EBL und Booster angegeben. RK Hallo, jetzt habe ich nochmals alles durchgeschaut. Vielleicht bringt das Licht ins Dunkel. An das Nordelletronica ist ein Verteilungsmodul von CBE RB450-EM und das Kontrollpanel PC180-EM. Kann mir da jemand helfen? Gruß Klaus Vielleicht noch als kleine Anmerkung ... Ein Ladebooster (korrekt angeschlossen :wink: ) löst das Problem der Aufbau-Akkus. Entgegen hier schon erwähntem Urteil dies betreffe nur Li-Akkus werden auch "normale Pb-Akkus nicht anders "behandelt" von einer intelligenten LM! Das Problem des Starter-Akkus, welcher nie voll geladen wird, bleibt aber auch nach Ladebooster bestehen ... und entsprechend leben die Akkus weniger lang ... und dies wegen ein wenig CO2 ... IVECO programmiert - auf Wunsch und gegen Geld - die Smart-Funktion der LM aus ... Bietet die FIAT-Garage dies nicht an?! [quote="Acki"] Ein Ladebooster (korrekt angeschlossen :wink: ) löst das Problem der Aufbau-Akkus.[/quote] Wie ich bereits zuvor erklärt habe, ein Ladebooster ist ein Pflaster und löst das Problem nur zum Teil: solange das Trennrelais vorhanden ist, wird im Kreis geladen. Und der Booster muss zudem durch Unterspannung der Starterbatterie die Lichtmaschine auffordern Strom zu produzieren. Dabei wird die Starterbatterie deutlich entladen, und wie wir wissen, mögen das Bleibatterien nicht wirklich. Der Lebensdauer wird das nicht gut tun. Grüße Don
Aber nur wenn das Trennrelais parallel zum Booster hängt. RK
Dass ein eventuell vorhandenes Trennrelais stillgelegt wird oder andere Maßnahmen getroffen werden um einen Rückfluss zu verhindern ist wohl mit "korrekt angeschlossen" gemeint.
Die "intelligenten Steuerungen sind schon etwas aufwändiger, es wird nicht nur die Spannung ausgewertet, es wird auch die zugeführte und entnommen Leistung bilanziert - dafür gibt es einen Shunt an der Starterbatterie.
Ja, diese Aussage ist erst einmal vollkommen korrekt. Aber jetzt zu den Spannungen im Verlauf der Fahrt mit intelligentem Generatormanagement: Bei Fahrtantritt im optimalen Zustand liegt die Startbatterie bei 12,8V Quellenspannung und die Li bei 13,2V. Jetzt startet der Motor, das Generatormanagement regelt vielleicht kurz (5 Min) hoch um den entnommenen Anlasserstrom zu ersetzen. D+ (oder sonstwer) schaltet Start und Aufbaubatterie zusammen. Es fließt ein kurzer Ausgleichstrom aus der LI in die Startbatterie weil deren Spannung höher ist. Nach 10-20 Minuten beträgt die Spannung an beiden zusammengeschalteten Batterien ca. 13V. Diese Spannung wird von dem intelligenten Generatormanagement als "Startbatt voll" betrachtet, die Lima wird zurückgefahren auf ca, 12,5V (oder weniger) Aber der Kühli läuft auf 12V und benötigt halt 12-18A. Die entnimmt es aus den beiden Batterien. Nach 6h Autobahnfahrt werden ca, 110Ah entnommen sein. Die Spannung des zusammen geschalteten (Hybrid)Batteriesystems liegt jetzt vermutlich bei 12,5V. Ist die Anfahrt/Heimfahrt zuende kommt die Intelligente Generatorsteuerung nicht mehr dazu die Lima hochzuregeln. Mit dem Abziehen des Zündschlüssels werden die beiden Batterien getrennt. Die Blei-Startbatterie hat dann ca.12,4V also ca. 60% SoC, die Li Batt hat vielleicht noch 12,7V Quellenspannung was einen SoC von 25% entsprechen würde. Läuft der Kühli auf Gas sieht die Bilanz bedeutend besser aus. Fazit: Da die Lima in diesem Szenario nie lädt und damit Sprit und Emmisionen Spart läuft der 12V Kühli auf Kosten der beiden Batterien! Ich hoffe damit bei allen doch vielleicht das Verständnis für das Zusammenspiel zwischen Batterien, Trennrelais, Motormanagement-Startbatt-Überwachung und der zugehörigen Regelung geweckt zu haben. Noch einen schönen Sonntag, Gruß Andreas Hallo, Andreas, vielen Dank. Bei mir hat sich das Problem sehr stark gezeigt: Am Anfang entlud sich die Aufbaubatterie mit bis 50A, und das ohne Kühli. Auch während des Fahrens gingen immer zwischen 20 und 30 A raus. Wenn ich das umrechne auf eine längere Strecke, etwa in Norwegen, dann wird das schon heftig. Und wenn ich da richtig nachgelesen habe, dann liegt die Spannung der Fahrzeugbatterie so um die 12,3 V. Und das ist schon sehr niedrig. Da ist auch eine LiFePo4 wohl ziemlich leer? Und ähnlich ist es ja auch mit Blei. Ich habe zwischendurch die neue!!! Bleibatterie des Aufbaus eingebaut und gemessen. Nach 20 Minuten Fahrt war die Spannung bei ca. 12,4 V, und das ist sicher auch für eine Bleibatterie nicht wirklich gut, wenn sie ständig so entladen wird. Denn da ist sie ja auch nur noch bei ca. 50%. Ich habe dann bei laufendem Motor die Spannung direkt an der Atarterbatterie gemessen, es war ständige Schwankungen zwischen 12,4 und 12,59 V. Aber das bedeutet letztlich auch, dass die Bleibatterien geleert werden, nur dass man es nicht so merkt. Denn da haben nur wenige einen Batteriecomputer angeschlossen. In der Zwischenzeit ist mir dadurch auch klar geworden, warum die Bleibatterien meines vorigen Womos nie wirklich voll und dann nach vier Jahren schon am Ende waren. Nach 7 oder 8 Stunden Fahrt habe ich für 30 Minuten über den Wechselrichter mein Notebook laufen lassen. Und dann waren die Batterien (2x80Ah AGM) schon bei 50-60%. Das ist nicht so wirklich schön. Darum auch meine Suche nach einer Lösung. Denn wenn ich mir Wintercamping auf einem Platz ohne Strom vorstelle (z. B. Alpaca-Camping, also ganz legal!), und das mit einer nicht wirklich gefüllten 80Ah Bleibatterie, wie sie serienmäßig eigebaut ist, dann gefällt mir diese Aussicht nicht wirklich. Und dass ich mit einem autarken Mobil auf Landstrom angewiesen sein soll - das will mir nicht in den Sinn, ebenso wenig, dass ich mir die völlig legalen Freiheiten nicht nehmen könnte. Darum waren mir auch sehr viele Antworten eine große Hilfe, die mir die Möglichkeiten aufgezeigt haben, die es gibt. Für mich wird das wohl heißen, so wie es die Elektriker besprochen haben: Booster einbauen und an B2 anschließen, dazu Schalter zwischen B1 und Starterbatterie. Das kann für den Urlaub bleiben, da kann ich damit leben. Nach dem Urlaub dann evtl. ein Umbau mit einem Relais anstelle des Schalters oder eine Lösung, die mir vom Händler (nicht Hersteller!) vorgeschlagen wird. Aber so könnte ich dann ohne Probleme in den Urlaub fahren. Besprechen möchte ich mit dem Elektriker auch die an anderer Stelle angesprochene Lösung mit einem Votronic-Booster, der zwischen Starterbatterie und B1 eingebaut wird, und der wohl sowohl Erhaltungsladung kann als auch mit einer Brücke die Anzeige der Starterbatterie (nur korrekt bei ausgeschaltetem Motor). Aber hier muss der Elektriker entscheiden, das ist sein Kompetenzbereich. Aufgrund von Erfahrungen tendiert er wohl eher zu Produkten von Victron. Aber das kann ich nicht beurteilen. Gruß und Danke an alle, die mir geholfen haben. Und für meine Ungeduld und die vielen Beiträge bitte ich um Nachsicht. Aber ich stehe einfach ziemlich unter Strom :lach: weil ich das Womo so knapp bekommen habe, der Urlaub mit den gebuchten Fähren ansteht, und zusätzlich starke berufliche Belastungen da waren. Gruß Klaus Hallo, so, nun das gute Ende vom Lied: Heute um 8.00 Uhr in Sulzemeoos das Womo abgegeben, nach über 4 Stunden wirde zurückbekommen. Der Elektriker hat, wenn ich das richtig sehe, tolle Arbeit geleistet: - Es wurden neue Kabel von der Fahrzeugbatterie zu B2 gelegt, die auch 50A aushalten. - Er hat ganz einfacheine "Raidkaloperation" gemacht und das Trennrelais ausgelötet. Somit Ist der Kühlschrank weiter an B1 und auch Strom an B1 von der Fahrzeugbatterie her, so hoffe ich, ebenso die Begrenzungsleuchten. - Eingebaut wurde ein Bosster von Votronic, der auch die Fahrzeugbatterie mit Erhaltungsladung versorgt. - Der Elektriker hat das Programm SMART BMS und damit die Batterie ausgelsen. Er hat mir einen Screenshot ausgedruckt. Da ist zu sehen, dass mit 50A geladen wird. - Als ich zahlen wollte, hat die Dame in der Werkstatt in Sulzemoos gemeint: "Die Rechnung hgeht nach oben!" (also an den Verkauf), so ein Fahrzeug dürfe man eigentlich nicht ausliefern, das enstpricht nicht der Bestimmung. Allen, die mir hier geholfen, nochmals Danke, vor allem auch für die Geduld mit mir. Aber es war für mich sehr nervend, dass ich erst 24 Stunden vor dem Urlaub ein wirklich funktionsfähiges Womo habe. Zusätzlich war ich beruflich und ehrenamtlich (Krisenintervention) ziemlich unter Druck und gestresst. Für mich waren alle Hinweise wichtig, denn ich will verstehen, welche Lösungen es gibt, warum oder warum nicht. Auch der Hinweis auf den Votroniv-Booster hat mir geholfen, denn der ist ja jetzt eingebaut. Und ich höre es lieber von zwei Seiten als nur von einer Seite. Nochmals Danke! Gruß Klaus Super - ich wünsche Dir eine schöne Reise ohne Zwischenfälle und viel schönes Wander- und Foto-Wetter! P.S. Ich komme gerade beruflich aus Norwegen und habe "Hans" voll abbekommen... Hallo Klaus Schönen Urlaub von jemandem der dein Problem versteht, aber nicht wirklich helfen konnte. Ab jetzt gehts für dich auch nach oben. Franz
Hallo Klaus Bei mir ist es ein Stecker mit zwei dünnen Drähten, der ganz nahe am Pluspol der Batterie eingesteckt ist. An sich kann man das einfach probieren, was soll passieren, wenn du den falschen Stecker ziehst? Den Stecker nicht bei laufendem Motor an oder abstecken. Mit freundlichen Grüßen Thomas
Hallo Klaus, eine "Erhaltungsladung der Fahrzeugbatterie durch den Booster" muss m.E. ein Mißverständnis sein. Gute Fahrt nach Norwegen! Hoffentlich läuft alles wie gewünscht beim neuen Fahrzeug. Oft wird ja empfohlen, mit Neufahrzeugen 14 Tage Urlaub im Bereich des Händlers zur Abstellung der "Anfangs-Wehwehchen" zu machen. Helmut
Hallo Helmut, grundsätzlich haben die Votronic Ladebooster einen Rückladezweig zur Erhaltungsladung der Fahrzeugbatterie! Ob der allerdings bei nicht vorhandenem Trennrelais funktioniert weiß ich nicht! Die Einbauschaltpläne von Votronic gehen alle von vorhandenem und funktionierendem Trennrelais aus. Gruß Ralf Erhaltungsladung der Starterbatterie bietet wohl der Votronic SOLAR-Regler. Helmut
Natürlich bieten die Ladebooster von Votronic keine Erhaltungsladung für die Starterbatterie! Die Ladebooster haben bei korrektem Anschluß einen Rückladezweig über den eine Erhaltungsladung der Starterbatterie fließen kann, so sie denn vom EBL bereitgestellt wird! Mein NE185 macht das z.B. bei Landstrom und, weil ich es so konfiguriert habe, auch bei ausreichendem Solarstrom! Gruß Ralf
Hallo Ralf, so wie ich die VCC-Baureihe von Votronic kenne, gibt es keinen Rückladezweig. Oder habe ich was übersehen?
Hier mal ein Auszug aus der BDA: Gruß Ralf Votronic verwendet für diese Schaltung die Bezeichnungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): • Nebenladezweig • Rückladezweig • Ladung / Ladungserhaltung • automatische Stützladung Es ist keine permanente Erhaltungsladung, es fließt ab einer gewissen Spannung auf der Aufbaubatterieseite des Boosters ein Strom von bis zu 5A (1212-70 und 1212-90) zur Starterbatterie. Die Spannungswerte sind von dem eingestellten Ladeprogramm abhängig, bei meinem auf LiFePO4 eingestellten 1212-90 beginnt die Rückladung z.B. bei ca. 13,6V. Weitere Informationen dazu finden sich auf der Website von Votronic. Bei regelmäßiger Vollladung einer LiFePO4 Aufbaubatterie sorgt diese Schaltung wohl bei den meisten Nutzern für eine volle Starterbatterie. Da ich die Aufbaubatterie in meinem Fahrzeug bei längerer Nichtbenutzung bei 13,25V belasse, habe ich noch einen zusätzlichen Standby Lader installiert der die Starterbatterie permanent auf einem Spannungsniveau von ca. 0,3V unterhalb der Aufbaubatterie hält. Unbedingt nötig ist das sicherlich nicht, aber mein Spieltrieb braucht ja auch Beschäftigung.
Der VCC121230 mit LiFePO4-Programm schaltet den Rückladezweig bei >13,5 V frei. Passt bei mir gut, denn das ist der Wert, wo auch das NE185 durchschaltet! Daher kann ich mir einen zusätzlichen Standby-Lader sparen! Gruß Ralf
Aktivierung bei Ladung durch den Netzlader :nixweiss: Funktioniert der Rückladezweig des Boosters bei längeren Standzeiten auch ohne Ladung mit dem Netzlader, also "spannungsgesteuert"? Helmut - überrascht
Helmut, hast Du die beiden Beiträge über Deinem gesehen?
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