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Mal eine vielleicht dämliche Idee, aber ich komme dennoch mal damit raus :lach: Ich habe mir gerade einen neuen Victron 75/15 gekauft, benötige den nun aber doch nicht... einen 500W Wechselrichter von Greencell habe ich gerade aus dem WoMo ausgebaut. Nun kommt mir die folgende Idee: Ich kaufe mir Solarplatten und verdrahte das alles zusammen an. Wenn ich mir nun ein Kabel mit 2mal Schuko-Steckern bastel und das in die Steckdose stecke.... würde das funktionieren oder wo ist der Unterschied zwischen einem WR für ein Balkonkraftwerk und meinem WR? Ich bin gespannt 8) Sorry, aber ist die Frage wirklich ernst gemeint? Falls doch: Dir würde wahrscheinlich alles um die Ohren fliegen. Wenn du aber vor dem Einstecken in die Wanddose versehentlich die beiden metallenen Enden des Steckers berühren würdest, könnte es sein, dass du deine Idee nicht überlebst. Hintergrund: Die WR für Balkonkraftwerke geben nur Strom auf die Leitung, wenn sie ordnungsgemäß ans Netz angeschlossen sind, sonst wären sie lebensgefährlich. Außerdem muss der WR seinen Strom mit dem Stromnetz synchronisieren, damit der Strom eingespeist werden kann. Genau das mit dem 230V Stecker wird ja auch von vielen beanstandet, soll aber mit der neuen Richtlinie wohl gekippt werden. Die Synchronisation ist dann der entscheidende Unterschied 8) Natürlich baue ich das nicht, weil ich das ja niemals "angemeldet" bekommen hätte :lach: :lach: ich habe mir nur nen Wolf gesucht, was denn nun der Unterschied ist und da kommt dann so eine Frage bei raus :ja: **EDIT** Bei Giba Caravantechnik gibt es so ein Video, da haben sie einen externen Netz-/Anlagenschutz dazwischen geschaltet, der genau diese Funktion überwacht und haben damit ein WoMo als "Balkonkraftwerk" angeschlossen. Das ist ja im Prinzip das gleiche System... Noch dazu ist es auch für Andere gefährlich. Die Wechselrichter sind so ausgelegt das die erst arbeiten wenn Netzspannung anliegt. Das wäre bei deinem Vorhaben nicht so. Sollte als das Energieversorgungsunternehmen gezielt abschalten ist ein Balkonkraftwerk aus. Deine Variante würde weiter arbeiten und ev. Arbeiter gefährden. Aber ich gehe nicht davon aus das es Ernst gemeint ist. Wenn das mit dem externen N/A-Schutz ausgeführt wird, dann ist auch keine Spannung mehr da.... Mal abgesehen davon, dass so ein externer N/A-Schutz schon bald so viel kostet wie ein Standardbalkonkraftwerk :ja: Ich auch, aber technisch interessiert es mich eben schon :ja: Mein Balkonkraftwerk läuft prima und ich bin sehr zufrieden damit. Darum habe ich hier im Forum auch schon einmal gefragt, ob dass nicht auch für ein WoMo eine gute Idee wäre. Aus den Antworten schließe ich, dass es keine gute Idee wäre. Darum habe ich meine externen Solarzellen, die ich nur mitnehme wenn ich viel autark stehe möchte, mit einem MPPT Solarregler an meine AGM-Batterien, die ich für meinen LiFePo4 Akku aus dem Mobil geschmissen habe, angeschlossen. Hinten dran dann meinen Ersatzwechselrichter mit 1500W pure Sinus. So kann ich Zuhause, wie im Wohnmobil, Strom entnehmen und bin auf der sicheren Seite. Tatsächlich ist die Anlage sicher nicht rentabel! Aber da die Solarpaneele, Solarregler, Batterien und Wechselrichter eh hier herum liegen habe und sie vom nicht brauchen auch nicht unbedingt besser werden, nutze ich sie einfach. Aber das ist mehr technische Spielerei, als vorteilhaft. Wer sein Wohnmobil mit großer Solarfläche neben seinem Haus parkt, kann ja überlegen ob er den gewonnenen Strom nutzen will. Entweder, dass er einen echten Balkonkraftwerk-Wechselrichter kauft und ordnungsgemäß einspeist, oder, dass er den Strom aus den Wohnmobil-Batterien und via Wechselrichter direkt nutzt. LG Carsten Es fehlt nicht nur die Abschaltung wenn kein Netz da ist. Vor allem muss der Wechselrichter seine 50 Hz Sinus Frequenz auf die Frequenz des Stromnetzes synchronisieren. Wenn er das nicht macht könnte dir einiges um die Ohren fliegen. Vielleicht steigen nur einige Elektrogeräte in deinem Haus aus oder das ein oder andere Gerät überlebt das auch nicht. Es könnten aber auch die Geräte der Nachbarschaft sein. So genau kann das keiner sagen weil bisher keiner auf so eine bekloppte Idee gekommen ist. Ok- auf die Idee vielleicht schon, aber jeder vernünftige Mensch verwirft die Idee sofort wenn er sich mit der Technik dahinter beschäftigt. Hubert
Dann kauf dir einfach einen dafür gebauten und zugelassenen Modulwechselrichter und du hast keinerlei Probleme. Gerne empfohlen wird der Hoymiles 600 oder aber den 800er, der sich aktuell auf die 600W und später (sofern es abgesegnet wird im Solarpaket der Regierung) auch auf 800W aufbohren lässt. Grüße Den Strom vom Wohnmobil ins Hausnetz einzuspeisen ist natürlich keine gute Idee. Aber man könnte natürlich einzelne Verbraucher, wie z.B. einen Kühlschrank, direkt mit dem Womo Wechselrichterstrom betreiben. Warum ist es keine gute Idee? Mit den Hoymiles Modulwechselrichter geht das und darf auch sein. Ob die Module am Balkon hängen oder am Mobil spielt ja keine Rolle. Es geht ja nur um die technische Umsetzung. Ob es Sinn macht ist eine andere Geschichte. hallo Ingo, mir ging es so ähnlich wie dir, hatte nen Solarregler und AGM- akkus nach Tausch auf LiFe übrig... Also im Keller ne Kunststoffkiste rein, 2x 140W- Paneele an den Balkon (150€), den alten votronic 17A Solarregler dran und ne kleine Steuerung ( 50% Abschaltung oder voll Entladung für Notfall) für den 1000W Wechselrichter... mit den 10 Jahre alten AGMs gings 1 Jahr ganz brauchbar: spannungsgesteuert wurde bei ca. 50% Entnahme der Wechselrichter abgeschaltet, der die Kühltruhe im Keller mit seperater Stromzuführung versorgt, ein autom. Umschalter mit Vorrrang auf den WR schaltet auf Netz, wenn der Solarstrom nicht reicht. Es sollte so eine Art Notstromversorgung fürs Haus übrigbleiben... Nachdem die Bleiheimer arg geschwächelt haben wurde auf 100Ah LiFe (330€) umgebaut, da die Spannungsregelung damit nicht mehr sinnvoll geht wurde ein 100A votronic Batt-Computer beschafft, der die Ahs zählt und nun bei 30 Res-Ah die Batterie abhängt und bei 45Ah wieder zuschaltet. So äuft die Sache ganz brauchbar... ca. 70% schafft die Anlage, die Kühltruhe braucht so ca. 700Wh pro Tag, der WR durch Standby ca. 300Wh, bei gutem Wetter problemlos. Grüße WN Klasse Forum! Da sind doch aus einer "spinnerten" Idee tolle Ansätze dazu gekommen. 8)
Heißt dass das die Anlage von den benötigten 1000Wh ( =1KWh ), an guten Tagen, etwa 70% also 0,7KWh bringt? Grüße Dirk Hi Dirk, nein, das heißt über die Zeit.... 1kW ist drin, natürlich je nach Wetter, den Winter ok auch fast 0, daher ca. 70% Grüße Den aus überzähligen Gerätschaften erzeugten Strom kann man prima für einen Kühlschrank/Kühlbox auf der Terrasse nutzen. Gerade wenn es sonnig und warm ist, bringen die "Ersatz-Solarfelder" genügend Strom für ein kühles Getränk. Warum nicht nutzen, was eh vorhanden ist? Ingo macht sich ja Gedanken und fragt nach, ob es möglich wäre. Er bastelt ja nicht blind darauf los! Er wird sicher eine gute Lösung finden und ich hoffe, dass wir erfahren für welchen Weg er sich entschieden hat. LG Carsten
Wenn es einen Boiler gibt, der nicht schon mit Solarthermie betrieben wird, kann man da auch gut die überzählige Energie reinpumpen. Der Wirkungsgrad ist nicht toll, dafür ist es einfach. RK Die Lösung kann ich Dir schon mitteilen... der Solarregler ist zurück gesendet. Ich werde mir nächstes Jahr ein fertiges 800W-Balkonkraftwerk zulegen sofern die Regelungen dann den heutigen Planungen für das Gesetz entsprechen :ja: Die technischen Hintergründe hatten mich interessiert und bei weiterer Betrachtung komme ich zu dem Schluss, dass sich der zusätzliche Aufwand im Vergleich zu einer Fertigkauf-Lösung für mich nicht lohnt.
Und in der anderen Zeit wird das Getränk von der Umgebung gekühlt oder wird gar nicht benötigt.
Genau! Deshalb ist es auch der richtige Einsatzzweck! :lol: Wir sind gerade in Spanien. Die 120WP vom Dach reichen locker aus, um die LiFePo4 zu füllen. Das Batterieladegerät habe ich nur im Winter einmal eingesteckt. Ansonsten habe ich es noch nie gebraucht. Einzig der Kühlschrank nuckelt am Stromnetz. (Hier gerade egal, weil Strom inklusive.) Aber müsste ich ihn teuer kaufen, würde es mich ärgern, weil meine überschüssige Sonnenstromernte verloren geht. Die beiden 100WP Semiflex-Module (je 1.9Kg) könnte ich noch mitnehmen. Eine dickere Batterie kommt wegen Platzmangel und Gewicht nicht in Frage. Würde der Stromverbrauch teuer abgerechnet werden, wäre vielleicht ein 300W Wechselrichter nicht übel, oder? Mit Gas zu kühlen finde ich hier in Spanien nämlich nicht so toll, weil ich keine spanische Gasflasche anschaffen möchte. Ist mir zu umständlich. LG Carsten
Ich habe daheim mit einem 600W Wechselrichter und zwei 415Wp Modulen seit Jahresbeginn gute 670 kWh geerntet. Mit etwas Glück werden es wohl 800 kWh für dieses Jahr. Ich bezahle 0,34 €/kWh, hätte dann eine Ersparnis von ca. 272€/Jahr. Reich wird man daran nicht, aber ich freue mich, dass dieser Strom nicht in einem Kraftwerk produziert wurde, oder dafür riesige Anlagen in die Gegend gestellt wurden. LG Carsten
Hättest Du denn dann die vollen 800kWh selber verbraucht? :gruebel: Grüße Dirk
Genau. Ohne einen Zähler, der auch die Einspeisung anzeigen kann, ist das bestenfalls eine Schätzung und wundert mich bei vielen dieser Rechnungen, die man so liest, wo die Leute definitiv so etwas nicht hatten. Oder man hat wirklich viele Dauerverbraucher, die die ganze Zeit laufen, und da fallen mir nicht viele ein. Auch KS und TK ziehen ja nur zeitweise, genauso wie die meisten Pumpen. Server, Router etc. sind was anderes. Aber davon hat man privat selten 600W dauerhaft laufen. 800kWh/a -> 90W bei 24h, mit Sonnenzeit eher 270W oder mehr tagsüber. Da es im Winter noch wesentlich weniger und kürzer Licht gibt, kommt man auf noch höhere Werte, die man verbrauchen müßte. RK
Denkfehler! :eek: Eine 600W - Anlage liefert zu Spitzenzeiten 500 - 600W. Und wenn DIE dann nicht permanent abgerufen werden sind sie WEG! Das kann man nicht im Durchschnitt auf den Tag umlegen. Die müssen sofort verbraucht werden wenn sie auch produziert werden. Und selbst wenn Du jetzt das Argument "...ich bin Rentner und mach´ die Waschmaschine genau zu dem Zeitpunkt an wenn die 600W anliegen..." bringst dann muss man wieder berücksichtigen dass auch die Waschmaschine, wenn sie z.B. nur das Magnetventil auf macht um Wasser einzulassen, gerade mal ein paar Watt ( 50W?? ) verbraucht. Und auch wenn sich die Trommel zum waschen dreht sind da gerade mal 200W. Nur beim Aufheizen und beim Schleudern da geht da richtig was durch. In "normalen" Haushalten kann man davon ausgehen das etwa 40-60% des, von den Balkonanlagen, produzierten Stromes ins öffentliche Netz gehen. Und dann spart man nicht mehr 300 Euro im Jahr sondern nur noch die Hälfte. Carsten ( DonCarlos1962 ) nimmt hier allerdings wirklich eine Sonderrolle ein und hat bis jetzt die erzeugten Kilowattstunden wirklich zu 100% eingespart ( Carsten ich erinnere mich... :D ). Das ist aber ein ganz anderes Thema, gehört hier nicht hin, darf hier auch nicht diskutiert werden und darum kann Carsten auch leider nicht als "das Maß der Dinge" gelten. :mrgreen: Grüße Dirk Bei meinem 10 Jahre alten Zähler kann ich die Leistung, die ungenutzt ins Netz abfließt, getrennt anzeigen lassen. So wohl momentan als auch gesammt. Um das frei zu schalten, muß man sich nur von seinem Energieversorger den Code geben lassen. Geht ganz einfach online.
Und? Wieviel von dem selbsterzeugten Strom „spendest“ Du deinem Netzbetreiber? Grüße Dirk Der Regler meines BKW zeigt mir die Leistung jedes Panel und die Gesamtleistung zum zeitpunkt und über den Tag an. So kann ich immer entscheiden welche E-Geräte ich im Augenblick sinvollerweise benutze.
Genau das ist meine Argumentation. Mit dem angegebenen "Ertrag" liefert die Anlage im Schnitt während des Tageslichts (ja das variiert) die angegebene Leistung. D.h. um alles selber zu verbrauchen, braucht man mindestens(!) ständige Verbraucher mit dieser Leistung. Praktisch mehr, da es eben oft noch mehr ist zu manchen Zeiten, dann wieder nichts, wenn die Wolken kommen. Im Idealfall(?) tatsächliche Verbraucher für die maximale Leistung. Aber wer hat das schon ? Ein Rechenzentrum oder man heizt einen Boiler auf und verbraucht entsprechend genug warmes Wasser. Bei mir ist der Verbrauch ca. 8kWh/Tag -> also etwa 333W durchschnittlich. Davon etwa 1/3 für KS,TK. Ich muß wirklich mal die ganzen Standbyverbraucher checken. Kochen, Backen, Computer am Abend nutzen auch nichts für ein BalkonKW. Ditto für Licht und die Gartenbewässerung (Morgen und Abend). Und das ganze verstärkt am Wochenende, was das ganze nochmal unregelmäßig macht. D.h. untertags sind es sicher unter 200W.
Das bringt aber nur was, wenn man dabei ist (oder es automatisiert) und auch die entsprechenden Geräte hat. Bei mir ist aktiv einzuschalten fast nur die Waschmaschine, die selten läuft. Den Herd brauche ich unter der Woche nicht am Tag genauso wie fast alles andere. KS und TK müssen immer eingeschaltet sein und laufen intermittierend. Trotzdem spiele ich mit dem Gedanken, mir auch ein BalkonKW aufzuhängen. Allerdings erwarten ich nicht, daß meine Stromrechnung nach dem Ertrag (lauft WR) sinkt. Mit den obigen Zahlen könnte dann aber auch schon ein 300W BalkonKW reichen, weil ich sowieso fast nie mehr verbrauche, wenn es liefert. RK
Es sei denn Du wärst, sagen wir mal :gruebel:, Modellbauer (?) und meinst Du müsstest Deine Akkus pflegen in dem Du sie tagsüber lädst und abends besser wieder leer machst. Du könntest sie ja schonend entladen. Sagen wir mal mit 100W - 200W. Das ist so die Menge die man, zufällig, auch abends verbraucht wenn der Fernseher läuft, oder ein Laptop am Netz hängt,… :mrgreen: :mrgreen: Grüße Dirk
Ich mach das lieber andersherum. Tagsüber entladen(in der Luft) und abends laden :-). Und das eher am Wochenende. RK
Dann pack‘ doch die eingesparten 300W Solarpanele auf die Tragflächen und wenn Du Thermik findest kannst Du abends mit der Batterie die Bratwurst grillen… :mrgreen: Grüße Dirk
Ich hab sogar extra leichte kleine Solarzellen, die für ein Solarflugzeug gedacht waren (das nie gebaut wurde :-(). Am Platz haben wir ca. 800Wp Solar und 800Ah (Blei). Ich hab auch schon Modellanhänger mit Solarzellen gesehen. Bei einem Meeting hat einer ca. 300-500Wp auf das Dach seines Wowas befördert. Hier geht es aber eher um Autarkie als um Stromsparen. RK Findige Bastler haben im Internet eine spannende Lösung gezeigt: Die nehmen einen Solarregler und speichern die Sonnenenergie in eine dicke Batterie. Daran schließen sie einen kleinen BKW-Wechselrichter an. Dieser liefert dann ca. 200-300 W ins Hausnetz. Allerdings auch in den in Schattenstunden oder in der Nacht. Eine automatische Abschaltung bewahrt die Batterie vor Unterspannung. So ist die Ernte zwar sinnvoller zu nutzen, aber die Kosten für die Installation macht die Geschichte wohl unwirtschaftlich. LG Carsten P.S.: ätt Pechvogel. Danke Dirk, wir verstehen uns!
Außerdem hätte man dann eine Batterie um Strom zu speichern. Und die müsste, zumindest in Deutschland, nicht nur separat angemeldet werden sondern sie müsste auch explizit genehmigt werden. Und da alles was "am Netz hängt" nicht mal eben von "findigen Bastlern" gebaut werden darf ... :-D :bia: :bia: :D Grüße Dirk Aber die Batterie hängt doch vor dem WR, der ins Netz einspeist, wenn ich den Aufbau richtig verstehe und somit simuliert die Batterie doch nur die Gleichspannung, die von den Modulen kommen würde?
Ja, so einfach ist das gedacht. Aber wie Dirk schon geschrieben hat: Dieser Aufbau ist für ein Balkonkraftwerk nach den deutschen Statuten nicht vorgesehen und bräuchte eine Genehmigung. Denn was etwas aus der Norm fällt, darf nicht einfach gebastelt werden. Auch wenn's funktioniert. :lol: LG Carsten ... manchmal werde ich müde :lach:
Manchmal muss man einfach machen... solange die Sicherheit gewährleistet ist. Sonst wird man verrückt. LG Carsten
Nicht umsonst ist vor langer Zeit der Begriff "Guerilla Kraftwerk" geprägt worden. :-) Grüße
:gruebel: "Guerilla" wegen der Sicherheit?!? :gruebel: :mrgreen: :mrgreen: Grüße Dirk ...dazu muß man Wissen, dass ein geläufiger 12V > 230V Wechselrichter das anlegen von 230V "Fremdspannung" an seinem 230V Ausgang mit Totalausfall dankt...und dass Balkonkraftwerk-Wechselrichter trotz erfolgreicher Synchronisationbei bei der Nutzung an 12V Batterien nicht in ihren Arbeitsmodus kommen weil sie für professionelle Module mit 30-40V Betriebsspannung gebaut sind...und die 12V gar nicht als einspeisenswert betrachten. Mit zwei 12ern in Reihe sollte es dann möglich sein. Ich betreibe im Haus ein komplett entkoppeltes Inselnetz mit 3000Watt Wechselrichter und lade die 12V-32kW Lifepo-Akkubank über Solarregler, die aus den "großen" Modulen wie im Womo eben die für die Akkus benötigten "12V" bereitstellen. Bei optimaler Sonneneinstrahlung fliessen da gerne schon mal knapp 300A in die Akkus...die ich aber mit einem Tagesverbrauch von rund 12kWh/24h auch durchaus wieder "verbrauche". Um bei der Ursprungsfrage zu bleiben: Die für eine Einspeisung aus den Womo-Akkus ins "Landstrom-Netz" benötigten Geräte gibt es...das sind aber nicht die hier angesprochenen...und der Aufwand steht in keinem Verhältnis zum Nutzen, weder für's Portemonnaie noch für die Umwelt. Allein ein 220/230V Verlängerungskabel vom Womo-Wechselrichter zum Haus für die temporäre Nutzung würde einen vertretbaren Aufwand ergeben...unter genauer Berücksichtigung der Leistungsfähigkeit des Wechselrichters und des Füllungsgrades des/der Akkus. ...und die Guerillias betreiben Balkonkraftwerke an Hausinstallationen mit bei Stromüberschuß dann rückwärts laufenden analogen Zählern...nutzen quasi "das Netz" als Speicher. Technisch die einzig wahre Lösung...aber da stehen wir uns mit unserem Regelwerk mal wieder selber im Wege. Gruß, Uwe.
Wäre es nicht sinnvoller die Akkus in Reihe zu schalten statt parallel? Oder zumindest 2S2P ( oder wie auch immer )? :gruebel: :gruebel: Also Spannung statt Strom!?!
Wird das nicht gerade geändert? Und sind rückwärtslaufende Zähler zumindest nicht mehr verboten? Allerdings sind die Netzbetreiber im Moment auch hinter den alten Zählern, die noch rückwärts laufen können, her wie "der Teufel hinter der lieben Seele" und tauschen die aus gegen "moderne" Zähler. Wenn es also mal wirklich legal wird dann werden wohl keine Zähler mehr im Netz sein die rückwärts laufen können. Grüße Dirk
Hallo, Jetzt hänge ich mich doch mit rein. Genau so etwas wollte ich bauen. Wo steht, dass Akkus genehmigt werden müssen? Wenn ich ein einfaches BKW aufbaue, darf ich 600w kostenlos 'einspeisen'. Wenn ich mit meiner Einspeisung haushalte, und nur 300w einspeise, mache ich grundsätzlich nichts verbotenes. Wo ich die Energie zum Einspeisen herholen (Panel oder Akku) ist doch egal. Ziel ist es doch, die Grundlast über den ganzen Tag um zB 250w zu senken. Ich bin davon ausgegangen, ein Lipo mit zB 12V u 100ah macht ca 1kwh bei 230V (ganz dicker Daumen) Und, wer verbietet mir, mehr als 600 oder 800 w Panel zu haben... wenn ich nur 250w einspeise. ........... Was wir alle nicht wissen, ob wir demnächst mehr Grundgebühr für den Zähler zahlen müssen, wenn wir keinen Strom mehr brauchen. .
Z.B. hier --> Link? Was Deinen Netzanbieter ( AVU?? ) anbelangt da müsstest Du bei dem nochmal extra nachgucken. Und dann macht so ein Akku ja eigentlich auch nur Sinn wenn er aus überschüssigem Solarstrom geladen würde und später / nachts möglichst keinen Strom ins Netz einspeist. D.h. man braucht/ bräuchte noch ein SmartMeter, möglichst dicht, hinter dem offiziellen Zähler. Und wer baut den ein? Am Besten VDE-Konform?!! Grüße Dirk
Nö, braucht man nicht, wenn man schon einen digitalen Zweirichtungszähler hat. Diese lassen sich mit wenig Aufwand digital Abfragen und die Daten entsprechend zum steuern und regeln verwenden. Grüße
Ich hab‘ digitale Zweirichtungszähler. Die beiden jüngsten sind vor zwei Monaten eingebaut worden. Allerdings haben die kein „Funkmodul“! Wie willst Du die den dann abfragen? Grüße Dirk |
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