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Hallo miteinander, möchte meinen ersten Kastenwagen (Ducato/Boxer/Jumper) selbst umbauen und bin mir allerdings bei der Baueweisenwahl unsicher. Ich beschreibe mal kurz und knapp: - Frau, ich & Hund (20kg) - Windsurfmaterial, Solar auf dem Dach - e-Bikes auf AHK - Küche, Dusche & WC vorgesehen - Führerschein nur bis 3,5T Ich würde also nie über die 3,5T kommen aber man liest/hört immer wieder bei so einer Belastung dass eher zu Heavy (& somit L4) geraten wird aber mich interessiert eure Einschätzung. Ist man mit L3(6m) & Light Chassie wirklich zu „riskant“ unterwegs auch wenn verstärke Federung verbaut wäre? Ich habe auch die Achslast im Hinterkopf Danke für eure Meinung & Zeit Viele Grüße, Domi Wenn Du kannst, nimm immer ein MAXI und wenn es nur dazu dient, technisch sicher und nicht permanent am Limit unterwegs zu sein. Ich fahre MAXI und nie wieder etwas anderes. Außer dem Nachteil von 30 -40kg Mehrgewicht hast Du nur Vorteile, stärkere Federn, größere Bremsen, 16" Räder........ Grüße wenn du wirklich direkt in den Surf Spots stehen willst, dann geht es nur mit Flachdach, oder Schlafdach. bereits zu meiner Surfzeit hatten die meisten Parkplätze an den Spots Teppichstangen mit 1,90 m oder maximal 2 m. Ob Solar Sinn macht wenn oben drauf die Surfausrüstug liegt da hab ich Zweifel. Beste Gruesse Bernd
Ich verstehe nicht warum das immer so in Stein gemeißelt ist. Da werden 70 -100k für ein 3,5t ausgegeben der bei richtiger Nutzung immer überladen ist. Aber mal ein paar Stunden + 2,5k für einen C1 Führerschein sitzt nicht drin. Hubert Das ist doch ganz einfach zu verstehen: Jeder hat für sich andere Entscheidungsgrundlagen. Die er hier auch nicht offenlegen muss. Das kann man(n) doch ganz einfach so akzeptieren :roll: Ist vielleicht nur mein Eindruck, aber mit nem Haufen Surfkrempel, Hund, 2 Personen und 2 Ebikes sehe ich das Statement, dass man damit nie über 3,5 Tonnen kommt, etwas kritisch. Die meisten Selbstausbauten sind jetzt auch nicht gerade in Leichtbauweise umgesetzt. Ein Maxi hätte den Vorteil, dass man ihn, je nachdem, was die Waage sagt, komplett problemlos auf das passende Gewicht zulassen kann. Bei nem Light greift man dann erstmal wieder gut vierstellig in die Tasche für eine technische Auflastung, wenn man die 3,5 wider erwarten reisst. bis denn, Uwe Schau, dass Du ein Basisfahrzeug in gutem Zustand findest und achte beim Ausbau und der Ausstattung auf das Gewicht. Light oder Maxi/Heavy ist da zweitrangig. Hallo MakeMyDay
ich würde mir mal das hier in Ruhe durchlesen: --> Link Und dann würde ich mir mal realistisch überlegen, ob Deine Vorgaben sich nicht so in machen Eckpunkten wiedersprechen: Du willst solar auf dem Dach, aber Mist da sind ja jetzt die Bretter. Okay dann eben hinten ans Auto, aber Mist da sind ja die Fahrräder (E-Bikes?) auf der Hängerkupplung. Komplette Einrichtung mit Küche, Dusche und WC, ach Mist, da brauche ich ja auch mindestens 100 Liter = 100 kg Wasser um mal 2 oder 3 Tage am Surfspot zu stehen. Aber Mist, ich will ja unter 3,5 Tonnen bleiben. Surfen heißt ja Sonne satt, da braucht es dann aber eine Markise Aber Mist, ich will ja unter 3,5 Tonnen bleiben. Du willst einen Van kaufen, aber das ganze Surfzeugs muss ja auch noch mit + Stühle und Tische + Essen und Zeugs für den Hund und die Freundin nimmt bestimmt auch mehr als nur ein Taschenbuch mit. Und verstauen musst Du das ganze Zeug auch noch im Kastenwagen. Aber Mist, ich will ja unter 3,5 Tonnen bleiben. Ich versteh immer nicht, warum sich die Leute nicht für 1 oder 2 mal ein Auto mieten, dann kann man prüfen ob das so funktioniert, wie man sich das gedacht hat und stürzt sich nicht völlig in die falsche Richtung. Aber egal, jeder ist seines Glückes Schmid. Und Erfahrung ist immer noch die Summe aller selbst gemachten Fehler. In diesem Sinne viel Glück bei Deinem Plan. WoMo NK19 Was mir auffällt, dass Thema hatten wir doch gerade und es kam wie immer bei bestimmten Themen zum Ärger. Und schon meldet sich jemand neu an und sein erster Beitrag geht wieder in Richtung Ärger. Wie übrigens bei einigen anderen Themen vorher auch schon. Vom TE hört man dann meistens nichts mehr. Sollte der Beitrag ernst gemeint sein, es geht auch bis 3,5t. Wenn ich im Ausland für die BAB deutlich mehr bezahlen muss - ach du Mist, ich habe ja mehr als 3,5t. Wenn ich auf der BAB wegen LKW-Überholverbot nur noch schleichend weiter komme - ach du Mist, ich habe ja mehr als 3,5t. Wenn ich viele Straßen und Brücken nicht befahren darf - ach du Mist, ich habe ja mehr als 3,5t. Wenn ich nach 7 Jahren jährlich zum TÜV muss - ach du Mist, ich habe ja mehr als 3,5t. Wenn ich… Jeder der zumindest vier Jahre in der Schule war und die Grundrechenarten gelernt hat kann es sich selber ausrechnen, ob er mit 3,5t auskommt. Nur er weiß was er will und braucht. Ganz sicher nicht so Kommentare wie „Ach du Mist…“ Hallo Beim Kastenwagen Umbau auch gleich die Klimaanlge einplanen: Das Blech heizt im Sommer prima und im Winter wirds im Auto nur bei voll aufgedrehter Heizung einigemaßen warm. Das Problem haben wir in unserem TI Joghourtbecher nicht mehr. Durchgehend 30 - 50 mm XPS Schaum ohne Wärmebrücken isolieren toll. Ausserdem beim Maxifahrwerk die Hubstützenanlage nicht vergessen. Diese Autos stehen nämlich oft hinten so hoch, das man ohne Keile unter der VA aus dem Bett rollt. Auch mit dem Light Fahrwerk gehen bei Bedarf über 3,5 T. mit freundlichen Grüßen Thomas Hallo, unser erstes Surfmobil war ein T3, das Surfbord war seitlich am Dach, Solar gab es noch nicht. Portapotti als Toilette, duschen ging nur außen. Hat auch funktioniert, wäre aber nicht mehr unser Ding. Unser Sohn hat einen älteren James Cook auf Sprinter T1N mit 3,5t, ohne Hund mit zwei Personen, 2 Fahrräder, Surfboards auf dem Dach, Solar 100WP auch auf dem Dach. Der Grundriss mit dem Bad im Heck und der Sitzgruppe vorne, Schlafen im Hochdach finde ich sehr praktisch. Allerdings sind die beiden mitbedenkendem 3,5t immer an der Grenze und denken darüber nach aufzulasten, da unser Sohn den C1E hat müsste nur seine Lebensgefährtin noch den Führerschein machen. Ich denke aber mit konsequenten Leichtbau könnte man mit einem Ducato auch unter den 3,5t bleiben. Wenn man bereit ist sich etwas einzuschränken kann man beim Light bleiben, wenn man aber Reserven, bessere Bremsen und Räder haben will, ist das Heavy besser. Übrigens mit den richtigen Federn steht man auch mit dem Heavy Fahrwerk gerade, z.B. VB Suspention. Wir surfen ohne Segel und an unseren bevorzugten Surfspots in Frankreich und Portugal können wir auch mit dem Phoenix direkt am Strand stehen. Die Situation an den Windsurfspots in Deutschland und Holland wirst du besser kennen. Ich würde einfach mal Leute mit ausgebauten Vans an den Surfspots ansprechen und nach ihren Erfahrungen fragen, hier im Forum ist es fraglich ob du fundierte Auskunft bekommst. Ob das alles mit 3,5t hinkommt hängt, meiner Meinung nach, vor allem mit dem Ausbau zusammen. Und erfahrungsgemäß sind Selbstausbauten eher schwerer als fertig gekauft. Im Baumarkt kauft man Richtung günstig, nicht möglichst leicht. Also als Hinweis: so spartanisch wie irgendmöglich und dann noch die Hälfte weglassen! :D Und Solar und Surfequipment passen nicht auf‘s Dach? Why not? Surfbrett über die Solarpanele. Nur halt drauf achten das die Panele nicht beschädigt werden. Funktioniert nicht? Muss ja auch nicht! :eek: Wenn man zu Hause losfährt kann die Batterie(n) voll sein. Wenn nicht muss halt die Lichtmaschine ran. Und vor Ort angekommen nutzen die Surfbretter auf‘m Dach auch nix. Also runter damit. Und zufällig hat die Sonne freie Bahn auf die Panele. Oder eine Li-Batterie nehmen. Dann kann man zwei, drei Tage auch ohne Solar auskommen. Wer zum surfen fährt guckt abends nicht drei Stunden Glotze oder Playstation. Und falls das mit dem Gewicht doch nicht passt: die E-Bikes runter von der AHK, dafür einen verhassten Anhänger dran und schon kann man 650kg zusätzlich mitnehmen. Die Räder können da dann ja auch rein. Also pauschal „geht nicht“ sehe ich nicht. Aber einfach und vor allem „einfach so“ wird wohl nicht gehen. Grüße Dirk Surf Ausrüstung ist auch nicht leicht, mein Brett wiegt knapp 7kg, aber alles zusammen, Segel Masten Anzug etc hab ich mal gewogen,50kg Ich wurde auch nur ein Maxi Fahrwerk nehmen, Surfbrett etc kann man auch an die Rückwand montieren,so hab ich es auch gemacht, so muss ich nicht aufs Dach hab aber kein Kasten wagen Die Überschrift lautete u.a. "Surfmobil" Ich war 20 Jahre lang Hardcore Windsurfer mit Familie an Spots wo es wirklich geblasen hat. Aus gutem Grund hatte ich damals nur VW Busse mit extra flachen Klappdach sogar um 3cm tiefergelegt damit ich nach dem Abräumen der Surfausrüstung auf den Parkplatz komme. Ich konnte die Ausrüstung vom Bulli aus sehen am Strand, zwischendurch Pausen machen und einen heißen Tee zum aufwärmen trinken. Was nützt das Komfortmobil mit Hochdach und Dusche wenn du die Karre nirgendswo parken kannst und deine Ausrüstung km weit zum Strand schleppen mußt. Wie ich schrieb die meisten schönen Spots ob im Süden oder in Deutschland sind zu für Wohnmobile durch Schranken mit Höhenbegrenzung. Von daher muß man sich entscheiden was Priorität hat das Hobby oder der Komfort. Aber vielleicht ist das Surfen ja nicht so intensiv und nur hin und wieder und bei schönem Wetter, dann paßt es ja - vom Campingplatz aus. Beste Gruesse Bernd
Hallo, ich hatte schon geschrieben, von der Bretagne la Torch, Aquitaine Cap Breton bis Portugal können wir sogar mit dem Phoenix fast direkt am Meer stehen, lediglich die Dünen müssen überquert werden. Wir müssen uns allerdings auch nicht mit Mast und Segel abschleppen uns reicht das Brett und das seit fast 40 Jahren. Man sollte die Entscheidung dem Nutzer belassen und er kennt seine Spots am besten. In Frankreich ist die Höhen Begrenzung oft auf 1,90 hatte mit dem Passat nur geklappt wenn die Finne ab war Hi & danke für das ganze Feedback, die geschilderten Erfahrungen und ehrlichen Meinungen. Ja es gibt Gründe ohne den großen Lappen zu planen, versteh nicht wieso dieses Thema so polarisiert. Praktische Erfahrung hab ich schon mit dem Kastenwagen meines Vaters gesammelt (Ducato L4h2 Heavy) und bin unter den 3,5T geblieben, allerdings fragte ich mich auch ob das mit L3H2 (mit Light aber ggfs. verstärkte Federung) funktioniert und wie da Erfahrungen sind. Also ob jemand schon mal gemerkt hat dass Bremsleistung bei hoher Auslastung „knapp“ wurde oder das Fahrwerk definitiv extra gefedert werden muss Ich nehme euer Feedback mal so wahr dass ein L4 & Heavy definitiv zu empfehlen ist einfach um die Freiheit nach oben raus zu haben
Die größeren Bremsscheiben, die größeren Beläge, Zylinder,… machen sich natürlich bemerkbar. Auch die „härtere“ Federung macht sich, gerade bei Wohnmobilen, positiv bemerkbar. Wenn Du jetzt aber den Ducato z.B. als Pritsche und vor allem leer fahren würdest dann wäre Dir die Federung des Maxi garantiert zu hart. Das würde sich DA dann auch in den Fahreigenschaften eher negativ bemerkbar machen. Ok, Du willst keine Pritsche. Allerdings ja wohl auch keinen 8m Alkoven?!? Bei einem Kastenwagen ist in der größeren Bremse mehr Sicherheitsfaktor enthalten. Federung, da Du immer hart an den 3,5t liegen wirst, wird wohl etwas besser sein. Je niedriger der Schwerpunkt desto weniger wirst Du aber vermutlich davon merken. Außerdem sprechen wir nicht von Sportwagen sondern von Mobilen in denen hinten das Geschirr klappert, die E-Bikes auf der AHK „bedrohlich“ schwanken,… Da fährt man anders. Und die berühmte Vollbremsung bekommt auch der 3,5t-Light hin! Und wenn das ABS eingreift dann liegt der Bremsweg sowieso nur noch an der Reibung zwischen Reifen und Asphalt. Egal welche Bremse! DU willst aber doch einen ( alten ) Kastenwagen selber ausbauen?!? Beim Maxi wird es weniger Auswahl geben. Je nach Deinem Budget sind die Autos mehr oder weniger „ausgelutscht“. Ein „gepflegter“ 3,5t-Light mit ( relativ ) wenigen Kilometern auf der Uhr hat evtl. ein besseres Fahrwerk als ein Maxi der sein Leben lang „bis zur Halskrause bepackt“ Steine von Polen nach Portugal gekarrt hat. ICH würde mir, an Deiner Stelle, nicht soo viele Gedanken darüber machen ob‘s ein Light oder ein Heavy ist. Such Dir zwei, drei gute Fahrzeuge und wenn Du dich nicht entscheiden kannst dann nimm den Maxi / Heavy. Grüße Dirk
Exactement! So wäre mein Rat. Übrigens: Die immer wieder gemachte Behauptung, ein MAXI würde hinten immer hochstehen, stimmt so grundsätzlich nicht, sondern nur wenn er unbeladen ist und da ist es völlig egal. Grüße Hi Dirk, danke dir. Ja richtig, kein Alkoven eher mit nem Längs-/Querbett hinten und einen gebrauchten von ab 2018 mit Max 100.000km Aber danke für die ganzen Hinweise & Tipps. Hilft mir schon ungemein was das Thema „Light“ betrifft, bisher hatte ich dafür null Gefühl und bei Händler bekommt man auch nur gefühlt 1-3min Beratung wenn man dort nicht kauft (irgendwie auch klar) Ja die Auswahl is deutlich geringer allerdings gibts da ein paar die in Frage kämen, die Auswahl ist natürlich auch etwas größer wenn pot. Geeignete L3 & Light eine Möglichkeit sind
Hallo Domi, unser Kasten hat das Light Fahrwerk und darin sind u.A. schwächere Bremsen als beim Heavy Fahrwerk verbaut. In den Bergen merkt man, dass man sehr aufmerksam bergab unterwegs sein muss um die Bremsen nicht zu überlasten. In den Alpen, den Pyrenäen, dem Massiv Central und zuletzt den Picos del Europa habe ich mir das eine oder andere Mal größere Bremsen gewünscht. Es war zu keinem Zeitpunkt gefährlich und weder trat ein Fading noch ein Verglasen der Beläge auf, durchaus aber ein Vorbote der Überlastung: Gestank. Würde ich erneut wählen, würde ich das Heavy Fahrwerk bevorzugen. Wir sind zu zweit mit Hund und E-Bikes mit 3,3-34 t unterwegs, das Mehrgewicht wäre kein Problem. Auf die 18 Zöller Rad-Reifenkombination würde ich aus Komfortgründen in keinem Fall mehr verzichten wollen. Was die Fahrzeug Höhe angeht, der Maxi ist Serien mäßig tiefer als das Light Fahrwerk, vorne ca 4cm (Ducato 7) Ich bin auch öfters in den Bergen unterwegs, Dreizinnen, Grödnerpass...recht steil, mit Lightfahrwerk. Ich habe bislang nie Probleme mit Bremsen, Gestank der Bremsen, usw...Ich denke deshalb braucht man kein Maxi... Und hier --> Link noch der Link auf den angesprochenen Thread, wo das ganze Thema gerade durchdiskutiert wurde. RK
Danke für den Austausch, hast du deine Federung verstärken lassen? Falls ja wie? Wie beladen fährst du deinen Wagen?
Das mag für Dich so sein. NUR gilt grundsätzlich, das ein größerere Bremse immer besser bremst als eine kleine, denn Physik ist und bleibt Physik. Mehr Fläche, mehr Bremsdruck, mehr Reibung. Hier nochmal zum nachlesen bei Brembo.--> Linkößerer%20Scheibendurchmesser%20bedeutet%20größeres%20Bremsmoment,zählt%20auch%20bei%20den%20Bremsbelägen. Ein Ducato ist von Haus aus ein Lieferwagen, der es gewohnt ist beladen und entladen zu werden. Ein Wohnmobil (light) dagegen ist i.d.R. IMMER grenzlastig beladen und das dauerhaft. Mir persönlich ist es völlig egal, wer was fährt, aber gewisse Tatsachen sollte man einfach nicht aus den Augen verlieren und ein persönliche Meinung ist immer noch eine Meinung, aber oft kein Faktum. Grüße Ich setze das hier mal noch als Zitat ein: Quelle Brembo " Die Größe Wenn wir von Bremsleistung sprechen, zählt zunächst die Größe. Das Bremsmoment einer Scheibenbremsanlage ist das Ergebnis aus drei Parametern: dem nutzbaren Radius der Bremsscheibe, der Klemmkraft („clamping force“), mit der der Bremssattel geschlossen wird, und dem Reibungskoeffizienten. Größerer Scheibendurchmesser bedeutet größeres Bremsmoment – je größer der Durchmesser der Bremsscheibe ist, desto mehr davon kann als nutzbarer Scheibenradius bei den Bremsungen eingesetzt werden und umso größer ist dementsprechend das Bremsmoment. Die Größe zählt auch bei den Bremsbelägen. Ein größerer Bremsbelag verbessert die Wärmeleitfähigkeit und senkt dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass es beim Bremsen zum unerwünschten, gefährlichen Fading kommt. So können auch mehrere Bremsungen problemlos kurz aufeinanderfolgend durchgeführt werden. Auch die Anzahl und der Durchmesser der Kolben im Bremssattel beeinflussen das Bremsmoment direkt proportional. Beide wirken auf die Klemmkraft. Je größer die Hydraulik des Bremssattels ist, desto mehr Druck kann der Bremssattel auf die Beläge ausüben und umso stärker wird dadurch die Bremsleistung." Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Hi Max, vielen Dank Wie empfandest du das Fahrgefühl vom Fahrwerk bzw hast das zusätzlich verstärken lassen? Gehts gelegentlich auch in windstarke Gebiete wo die Härte des Fahrwerks eine Rolle spielen könnte? Apropo Berge: wie schaut’s mit Performance im Schnee aus? Euch ist aber schon bewusst, dass im Maschinen- und auch im Automobilbau mit Sicherheiten gearbeitet wird, besonders natürlich bei sicherheitskritischen Bauteilen? Wir reden von üblicherweise 25-50% Aufschlag, teilweise bis 100%, Ein Fahrzeug läuft nie unter Vollbelastung, sondern vielleicht bei 2/3, weder der Motor noch das Fahrwerk. Es ist wie beim Smartphoneakku. Die 0 und 100% Ladezustand liegen dauerhaft im unkritischen Bereich. Ein Transporter ist so ausgelegt, dass mit 3,5 to. keine Bauteile oder Komponenten im Grenzbereich laufen.
Eigentlich sollte man bergab immer aufmerksam unterwegs sein und nicht einfach ständig auf die Bremse treten, sondern die Motorbremse soweit wie möglich die Arbeit übernehmen lassen. Dann stinkt auch nichts. Heute bin ich das Klipitzthörl gefahren (ca. 1000m Differenz zur Umgebung, recht steil abwärts, hoch oft im 2.) und die Motorbremse hat nicht immer gereicht. Aber intervallmäßiges Bremsen um die Geschwindigkeit zu kontrollieren und nichts stinkt. RK Alte LKW-Fahrer-Weisheit: runter im gleichen Gang wie hoch.
Funktioniert nur mit Turbomotoren mit relativ niedrigem Hubraum nicht wirklich. RK
Jau, aber ganz schön alt…..
Das Fahrgefühl ist in Ordnung. Ich habe nichts verstärken
Hatte bisher auch bei Sturm oder böigem Seitenwind kein Problem. Ich kenne aber den Unterschied zum Heavy Fahrwerk nicht.
Bin bisher kaum im Schnee mit dem Womo unterwegs gewesen. Habe bei den wenigen Gelegenheiten keine Schwierigkeiten gehabt. Hier wird Art und Zustand der Bereifung den erheblich größeren Unterschied machen. An die Hinweisgeber mit der Motorbremse: der ist richtig. Die angedeutete Vermutung, ich hätte diese nicht sachgerecht eingesetzt ist falsch. Die Bremsen taugen mit 3,3 durchaus erheblichen Beladungszustand nicht für jede Strecke. Entweder man nimmt etwas Gestank in Kauf (auch im ersten oder zweiten Gang motorbremsend) oder legt Pausen ein. Ob man beispielsweise in den Picos mit dem Kasten nach Treviso fahren muss kann man dagegen gerne hinterfragen. Wenn ich bisher mit meinem Light in den Alpen unterwegs war hatte ich keine Probleme. Auch keine Bremsen die man hätte riechen können und nach 70.000km sind auch immer noch die ersten Scheiben und Beläge drauf. Ich hab‘ eher Probleme damit das die 130 Pferde sich bergauf mit den ziemlich genau 3,5t des Womos, plus Anhänger mit Motorrädern drauf, ziemlich abmühen müssen. Grüße Dirk
Schon mal probiert, eine Steigung, die du im 3. Gang so gerade noch hochfahren kannst, auch im Dritten wieder runter zu fahren? Da wirst du ganz schön große Augen und heisse Bremsen bekommen. Moderne Motoren sind so leistungsstark (Leistung pro Hubraum), dass die Motorbremswirkung da nicht mehr mitkommt. Der Spruch muss inzwischen eigentlich heissen 'Runter einen oder zwei Gänge niedriger wie hoch". Beispiel Zirler Berg: hoch geht locker im 3., runter ist der 2. eigentlich schon zu lang. Und unsere Hinterachse ist schon ziemlich kurz übersetzt. bis denn, Uwe
Selbst das funktioniert u.U. nicht, weil die Drehzahl einfach zu schnell zu hoch läuft für einen niedrigen Gang. Auf einer mir bekannten Strecke muß ich beim 3. immer wieder dazubremsen. Ich habs mal mit dem 2. probiert, war aber in Windeseile auf 4000U/min. Das ging also auch nicht. Wenn die Strecke es zuläßt (bekannt, gerade, kein langsamer Verkehr) geht es vielleicht mit dem 4. Ab 100km/h wirkt die Windbremse (beim Alkoven) genug. Das ist nicht als Witz gemeint, das habe ich so ausprobiert. RK
Der Spruch muss heißen: Runter in dem Gang mit der passenden Motorbremswirkung. Alles andere ist überholt. Und ein bisschen Mitdenken schadet auch nicht, z.B. intervallartiges Bremsen statt dauernd zu bremsen. Dann passt es.
Das musste ich im 1. Gang - die Strecke passte nicht zu meinem Fahrzeug in dem Beladungszustand und der Bremsenauslegung. Zwei Dinge hätte ich zusätzlich zu 1. Gang und Intervallbremsung zur Vermeidung tun können: 1. Die Strecke erst gar nicht hochfahren (war aber einfach zu schööön), 2. Auf der Abfahrt zwischendrin eine längere Pause einlegen (war aus meiner Sicht nicht nötig, der Geruch hielt sich in Grenzen, und es gab keine Spur von Fading - wenn jemand die Vorstellung eines Qualmenden Fahrzeugs hatte, kann ich ihn beruhigen). Mir ist das in 7 Jahren viermal passiert (Alpen, Pyrenäen, Massif Central und vor ein paar Tagen in den Picos). Kann gut sein, dass es anderen nie passiert. Die Frage von Domi war ja welches Fahrwerk man vorziehen würde und ich würde das "Heavy" vorziehen um mehr Reserven zu haben ohne dass das in meinem Kasten verbaute "Light" irgendwie schlecht zu machen oder alle zu "dissen", die auch ein "Light" fahren. Das Einzige was ich am "Heavy" bei Kästen nicht so mag sind die Kunststoff-Kotflügelverbreiterungen.
Warum ? Ebikes wiegen ordentlich, , v.a. die achslast hinten beachten Surzeug ebenfalls, jedenfalls falls beide surfen Mal ordentlich wasser bunkern, kühlschrank anfüllen und schon kann das eng werden Wir sind auch zu zweit mit hund, leergwicht 2790, und auf reisen sind wir dann knapp unter 3,5.... Soooo viel spieraum hast du nicht Wie das mal allesab, surfzeug mit boardbags un zubehör, ebikes mit ladegeräten, stühle, tisch, hundebox, sonstiger kram.... |
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