JuergenBerkemeier am 01 Nov 2023 14:43:53 Hallo Ulrich, sonnenscheinfahrer hat geschrieben:...
also ich kann nur für mich sprechen: Die letzte HU habe ich nicht auf dem Weg in den Urlaub durchführen lassen. Ich bin da mit fast leerem Fahrzeug gewesen. Aber vor einer größeren Reise fahre ich auf die Waage beim Landhandel. Viele Grüße Jürgen
huohler am 01 Nov 2023 14:45:40 Dann räum ich etwas aus und lass das Wasser ab. Mit E-Bikes hinten dran fährt man sowieso nicht zum TÜV. E Voila, die Achslasten sind im Rahmen! Bringt also genau gar nichts!
Hubert
babenhausen am 01 Nov 2023 14:49:57 Mit welches Beladung du dort hinfährst, unterliegt rein deiner Selbstbestimmung und ist mit etwas Hirn auch sinnvoll.
Genau hier liegt die Krux der Geschichte. Die Kandidaten (z.B. B Führerschein...)welche wissen um ihrer Gewichtsproblematik werden ihr Fahrzeug vor dem Termin eben etwas erleichtern um den Aufkleber zu bekommen. Du glaubst nicht wie viele gerade im privaten Bereich z.B. ihre Anhänger überladen selbst auf einen Hinweis wird mit den Augen gezwinkert und gesagt :Ach das geht schon ich hab nicht so weit und fahre nur Landstraße..
BikeAir am 01 Nov 2023 15:52:45 Zum einen fehlt vielen das Bewußtsein der Überladung, das sind oft die, die eben nicht in einem Forum unterwegs sind, wo das mal thematisiert wurde. Diejenigen die hier unterwegs sind, sollte das jedoch bewußt sein.
Neben dem fehlenden Bewußtsein, ist es aber dann ein Problem, wenn "Fritz, Hilde und die beiden Kids mit 4 Bikes, dem Alkoven und dem Light Fahrwerk maximal technisch Überladen durch die Gegend fahren. DANN wir es ein Problem, dabei wäre mir die Strafe relativ egal, schlimmer ist die Gefahr für Leib und Leben der eigenen Familie und unbeteiligter Dritter, die von einem solchen Fahrzeug ausgeht. Da gab es ja schon Geschichten von >500kg Überlasung.
Und das Problem ist ja auch deshalb da, weil bislang kam jemand dem Käufer sagt, welches Gewichts-Problem er denn hat, denn dann würde der es ja nicht kaufen, aber das soll er ja.
Grüße
hampshire am 01 Nov 2023 16:16:19 Ich bin ganz zufrieden damit, dass unsere Gesetzgebung in der Regel so viele Reserven bietet, dass auch die Ahnungslosen, die Unbedachten und die Ignoranten nicht sofort zur Gefahr werden. Überladene Wohnmobile sind in meiner Wahrnehmung keine signifikant häufige Unfallursache. Die Kontrollen werden sich mehren, die Aufgabe mit aktuellen und künftigen Modellen unter 3,5t zu bleiben wird herausfordernder - ich denke, dass die Führerscheinerweiterung in ein einigen Jahren einfach zu diesem Hobby bzw. dieser Reiseform gehört und dann geht es ja auch weiter. Sobald man sich daran gewöhnt hat und das als "normal" ansieht wird sich auch keiner mehr großartig darüber muckieren. Wenn alles gut geht, dann fahren wir noch ein bis zwei Jahrzehnte mit unserem Kasten herum. Möge das Fahrzeug halten und die allgemeine Stimmung nicht dahingehend kippen, dass es keine Freude mehr macht.
rkopka am 01 Nov 2023 17:22:50 sonnenscheinfahrer hat geschrieben:Ein überladenes WoMo ist weder verkehrssicher, noch vorschriftsmäßig - gerade aber das soll der TÜV prüfen und durch die Vergabe einer Plakette für den Moment und eine gewisse Zukunft bestätigen.
Mit welches Beladung du dort hinfährst, unterliegt rein deiner Selbstbestimmung und ist mit etwas Hirn auch sinnvoll.
Aber das widerspricht sich doch komplett ? Man kann nicht einen Betriebswert testen, der sich ständig ändert, allein schon wegen der Tanks. Außerdem testet der TÜV ja nur den Ist-Zustand eines Fahrzeugs. Schon morgen kann etwas kaputt gehen (Bremsschlauch abgerissen) und die positive Prüfung ist damit erledigt. Oder sollen sie testen, daß nur 5 Personen im PKW sitzen können ? Was ist wenn später einer im Kofferraum sitzt ? Der ADAC könnte unabhängig davon eine Wiegung und Beratung anbieten. RK
Kuhtreiber am 01 Nov 2023 17:33:13 rkopka hat geschrieben:Der ADAC könnte unabhängig davon eine Wiegung und Beratung anbieten.
RK
Das bietet der ADAC an. Kostet €29,- und jeden Donnerstag für Mitglieder kostenlos.
pwglobe am 01 Nov 2023 18:45:38 Hallo, man muss nicht ständig wiegen. Ich habe vollgetankt, Diesel und AdBlue, das Wohnmobil in Grundausstattung gewogen. Danach noch Urlaubsfertig mit 120l Wasser, besetzt mit zwei Personen, Vorräten, Klamotten, Freizeitausrüstung usw. Jetzt habe ich einen Überblick was ich alles mitnehmen kann, es bleibt noch eine kleine Reserve für den Weineinkauf im Urlaub. Mit ein bisschen Dokumentation und Rechnen habe ich jetzt die Zuladung im Blick. Genauer brauche ich es auch nicht, da die Länder mit dem größten Risiko auf Wiegekontrollen, Österreich und Schweiz, nicht auf unserer Urlaubsliste stehen.
Luppo am 01 Nov 2023 19:30:48 Grisu1965 hat geschrieben:Michael, dein Beitrag könnte von mir sein :mrgreen:
Welchen Vorteil hätte ich denn, wenn ich auflasten würde?
Camper510 am 01 Nov 2023 19:38:26 BikeAir hat geschrieben:Da gab es ja schon Geschichten von >500kg Überladung.
Da viele 3,5 t Wohnmobile ohne technische Änderungen auf 4,25 t aufgelastet werden können, wäre die mit 500 kg Übergewicht, technisch gesehen, nicht überladen, denn 3,5 t plus 500 kg wären ja nur 4 t. Die hätten also nur führerscheintechnisch gesehen, Übergewicht.
Luppo am 01 Nov 2023 19:54:27 Camper510 hat geschrieben: Die hätten also nur führerscheintechnisch gesehen, Übergewicht.
Die Überladung hat keinen Einfluss auf die nötige Fahrerlaubnis.
pwglobe am 01 Nov 2023 20:00:58 Camper510 hat geschrieben:Da viele 3,5 t Wohnmobile ohne technische Änderungen auf 4,25 t aufgelastet werden können, wäre die mit 500 kg Übergewicht, technisch gesehen, nicht überladen, denn 3,5 t plus 500 kg wären ja nur 4 t. Die hätten also nur führerscheintechnisch gesehen, Übergewicht.
Hallo, Auflasten ohne techn. Änderung auf 4,25t geht nur wenn man schon das Heavy Fahrgestell hat. 500kg bei 3,5t zGG wird richtig teuer. --> Link.
Olli2305 am 01 Nov 2023 20:02:24 Camper510 hat geschrieben:Da viele 3,5 t Wohnmobile ohne technische Änderungen auf 4,25 t aufgelastet werden können, wäre die mit 500 kg Übergewicht, technisch gesehen, nicht überladen, denn 3,5 t plus 500 kg wären ja nur 4 t. Die hätten also nur führerscheintechnisch gesehen, Übergewicht.
Nach der Auflastung bist du dann aber nahe am Technischen Limit. Die Traglast der Hinterachse bleibt oft gleich. Wenn möglich, würde ich das große Fahrgestell bestellen, schauen ob man reisefertig unter 3,5 t bleiben kann und wenn ja,mauf dem Papier ablasten. Wenn nicht, hat man die technisch bessere Lösung und noch Geld gespart. Die 50kg Mehrgewicht hat man schnell gespart, z.B. durch Verzicht auf die Markise oder Automatik. Ist aber meine persönliche Meinung.
rkopka am 01 Nov 2023 20:43:57 rkopka hat geschrieben:Der ADAC könnte unabhängig davon eine Wiegung und Beratung anbieten.
Kuhtreiber hat geschrieben:Das bietet der ADAC an. Kostet €29,- und jeden Donnerstag für Mitglieder kostenlos.
Das ist wohl lokal unterschiedlich. Für NRW finde ich €35(€25 für Mitglieder) bei gewissen Teststationen, sonst sagt deren Homepage erstmal nichts. Und leider nutzt mir das in A nichts, hier wird anscheinend nichts angeboten. Camper510 hat geschrieben:Da viele 3,5 t Wohnmobile ohne technische Änderungen auf 4,25 t aufgelastet werden können, wäre die mit 500 kg Übergewicht, technisch gesehen, nicht überladen, denn 3,5 t plus 500 kg wären ja nur 4 t. Die hätten also nur führerscheintechnisch gesehen, Übergewicht.
FS ist (wie geschrieben) nicht das Problem. Der bezieht sich nur auf den Wert in der Zulassung (für PKW). Allerdings ist man dann über dem zugelassenen Gewicht und zahlt so oder so und muß wahrscheinlich sogar ausladen. Bei einem Unfall könnte das Nichtüberschreiten des technisch zulässigen Gewichts vielleicht ein kleiner Pluspunkt sein, wenn die Überladung nicht als unfallrelevant gewertet wird. RK
Pechvogel am 01 Nov 2023 20:59:43 BikeAir hat geschrieben:…Neben dem fehlenden Bewußtsein, ist es aber dann ein Problem, wenn "Fritz, Hilde und die beiden Kids mit 4 Bikes, dem Alkoven und dem Light Fahrwerk maximal technisch Überladen durch die Gegend fahren…
Dann muss ich mich hier wohl mal outen? Wir heißen zwar nicht Fritz und Hilde aber wir sind mit einem 3,5t Alkoven von Knaus, auf einem Light-Fahrwerk, mit Rollerbühne, mit Fahrrädern an der Heckwand unterwegs und wir fahren in 99% der Fälle mit vollem Diesel- und Frischwassertank. Und die AHK hat auch ihr Gewicht mit in die Waagschale geworfen. Außerdem haben wir noch zwei ( große ) Hunde, incl. deren Equipment, an Bord. Und wir wiegen unser Womo NICHT regelmäßig! :eek: ( Wohl aber wenn wir es mal wieder richtig voll gemacht haben. ) Ich WEIß aber das ich, wenn ich das Womo „picke packe voll“ für den zwei oder drei wöchigen Urlaub gepackt habe, noch etwa 50-80kg an Zuladung frei habe. Allerdings weiß ICH auch das die Hinterachslast immer am Max. gekratzt hat. Deshalb hab ich die Hinterachslast, und nur die, durch eine Zusatzluftfeder auflasten lassen. Und zum „Tüv“? Meistens ( eigentlich immer ) ohne Wasser. Diesel soviel wie gerade drin ist, Kühlschrank leer ( mein „Tüver“ trinkt bei der Untersuchung kein Bier mit mir :( ) und der Rollerträger bleibt in der Regel auch in der Garage weil das Rangieren auf dem kleinen „Tüv“- Gelände eh schon anspruchsvoll ist ( vor allem für viele PKW-Fahrer ). Grüße Dirk
BikeAir am 01 Nov 2023 21:44:52 Ein Freund von mir würde jetzt sagen: " So eine Waage hatte ich auch mal" Nein im Ernst, das glaube ich Dir einfach nicht. Was ist das denn genau für ein Knausi?
Grüße
WomoToureu am 01 Nov 2023 22:30:19 pwglobe hat geschrieben:500kg bei 3,5t zGG wird richtig teuer.
Auch in Deinem Links steht, was ich bereits sagte, Beispielsweise in der Schweiz fährst Du wenn Du bei mehr als 100 kg Überladung nicht mehr weiter musst abladen, so sagte man es uns als wir mal in eine WIegeaktion kamen. Allerdings war bei uns alles ok, ein Niederländer erzählte es uns, der mit ca. 500 kg Überladen war, kostete1000 Franken schon vor über 5 Jahren.
Luppo am 01 Nov 2023 23:59:57 500 kg Überladung, das sind 15% ist für mich leichtsinnig und verantwortungslos. Das ist schon an der Grenze zu den Sicherheitsaufschlägen der Bauteile.
Pechvogel am 02 Nov 2023 00:05:51 BikeAir hat geschrieben:…das glaube ich Dir einfach nicht. Was ist das denn genau für ein Knausi?
Ein Sport Traveller. Und ich kann Dir bei Gelegenheit gerne mal Wiegeprotokolle raussuchen. Ich hab‘ das nämlich schriftlich. pwglobe hat geschrieben:500kg bei 3,5t zGG wird richtig teuer.
WomoToureu hat geschrieben:… der mit ca. 500 kg Überladen war, kostete1000 Franken schon vor über 5 Jahren.
In Deutschland kostet das sagenhafte 35,- Euro!! :eek: --> LinkGrüße Dirk
Ahorne7500 am 02 Nov 2023 08:08:05 rolf51 hat geschrieben:Hallo, jetzt mal 3,5t zu den > 3,5t
- > 3,5t Verbot in Straßen und Dörfern, ich bin Anlieger - > 3,5t Verbot Brücken, es wird mich tragen
Grisu1965 hat geschrieben:LKW Überholverbot, ...... Da überholt man dann auch mal verbotswidrig.
Hallo, Nix gegen Euch !!! Zitate nur als Aufhänger!! Überholverbot und 'Anlieger frei' Über 3,5 t Bringen jeweils ein Sonderpunkt in Flensburg. .
Pechvogel am 02 Nov 2023 08:51:32 Ahorne7500 hat geschrieben:Überholverbot und 'Anlieger frei' Über 3,5 t Bringen jeweils ein Sonderpunkt in Flensburg. .
Wobei hier die zulässige Gesamtmasse incl. evtl. Anhänger gilt. Und das Anliegen lässt sich die Ordnungsbehörde durchaus nachweisen. Oder, wie einem Bekannten von mir passiert: ihm ist eine Zivilstreife hinterhergefahren. rolf51 hat geschrieben:- > 100kmh kann ich fahren, es kontrolliert sowieso keiner
Ich bin mit meinem 3,5Tonner schon öfters, auch in Deutschland, mit z.B. 115-120km/h "geblitzt" worden obwohl da 130km/h zugelassen waren. Post hab´ich deswegen noch nie bekommen. Der "Blitz" galt aber eindeutig mir. ( Ergo: einfach mal "blitzen", bei der Auswertung / Halterabfrage feststellen <3,5t = o.k. / bei der Auswertung feststellen >3,5t = Post ) Grüße Dirk
mv4 am 02 Nov 2023 09:28:17 und bei Überladung in Größeren Umfang musst man erst "ausladen" ehe die Weiterfahrt erlaubt wird.
Und ob da die Holde so begeistert ist auf einen windigen Autobahnparkplatz inclusive 2x Ebike und noch anderen Hausrat zu warten bis sie abgeholt wird ist fraglich. Auf der A93 finden regelmässig Kontrollen statt...auch und besondes Gewichtskontrollen. Größere Wohnmobile standen dort schon öfters...auch wenn die Kontrollen vorwiegend wegen den Gewerblichen Güterverkehr gemacht werden.
Tinduck am 02 Nov 2023 09:54:10 Wer mit seinem Mobil sowieso moderat fährt und nicht am Hungertuch nagt, wird mit über 3,5 Tonnen kaum einen Unterschied zum 3,5-Tonner merken, was den alltäglichen Fahrbetrieb angeht.
Das LKW-Überholverbot ist nur in D und irgendeinem ex-Ostblock-Land ein Thema, überall sonst gilt es wirklich nur für LKW (Klasse N). Und ob man in D bei leerer Autobahn einen LKW nicht überholt, kann man dann ja selbst entscheiden und die Konsequenzen tragen, wenns schiefgeht.
Die Einfahrverbote, die uns bisher behindert haben (in den letzten 8 Jahren) kann ich an einer Hand abzählen. In den meisten Fällen sind die Verbote auf LKW (Klasse N - nur in D gilt das LKW-Symbol auch für WoMo über 3,5 T) oder Nicht-Anlieger beschränkt. Will man zu einem/r Stellplatz, Campingplatz, Wanderparkplatz, Sehenswürdigkeit oder Restaurant, ist man Anlieger...
Für uns überwiegen klar die Vorteile mit Ü3,5T. Nicht nur wegen der Personenzahl (deswegen würde es im Moment gar nicht anders gehen), sondern auch weil uns Leichtbau, Frontantrieb, Wassertank-Fahrstellung, Fahren ohne Reserverad und Werkzeug und ähnliche Späße zuwider sind.
bis denn,
Uwe
WomoToureu am 02 Nov 2023 10:26:29 Luppo hat geschrieben:500 kg Überladung, das sind 15% ist für mich leichtsinnig und verantwortungslos. Das ist schon an der Grenze zu den Sicherheitsaufschlägen der Bauteile.
Der Niederländer stand hinter der Waage und durfte nicht weiterfahren ehe er "ausgeladen" hat. Er sah, dass wir das gleiche Wohnmobil hatten und bekam mit, dass wir problemlos über die Waage kamen, wir standen noch eine Minute hinter der Waage weil die Polizei unseren Fahrzeugschein noch hatten und gleich bringen wollten. Da kam der Niederländer an und fragte, ob wir auch zu schwer sein, nein sagte ich wir sind etwa 0,5 t drunter. Das begeisterte ihn und er er erzählte, er habe sich keine Gedanken gemacht und wie imemr alles eingeladen was reinpasst. Er zeigt uns seine Heckgarage und uns traf fast der Schlag. Einen 125 er Roller, Schlauchboot mit Motor, Grill usw. die Heckgarage war total voll. Ladungssicherung brauchte er nicht, es war so voll da konnte sich nicht bewegen. Echt Wahnsinn, leider durfte ich das nicht fotografieren. Es waren die gleichen Wohnmobile, wobei er auf 3,5 t zugelassen hatte und 4 t wog, wir --> Link knapp 3,8 t hatten bei 4,25 t Zulassung. Seine Lösung war nun, dass ein Verwandter mit einem Transporter aus den Niederlanden kommen sollte und 500 kg übernehmen sollte. Er bat uns nun, wir sollten die 500 kg übernehmen und ihm am nächsten Rastpaltz wiedergeben. Das haben wir natürlich abgelehnt, wir haben unsere Pedelecs in der Heckgarage und kein Platz für seinen Roller usw. und werden auch nicht anfangen an der Waage nun bei uns alles reinzuquetschen. Wir haben ihm abgesagt, soll er eine Spedition beauftragen oder jemanden kommen lassen, wir haben extra immer nie das Gewicht ausgereizt und damit nichts zu tun.
Pechvogel am 02 Nov 2023 10:43:19 WomoToureu hat geschrieben:...Er bat uns nun, wir sollten die 500 kg übernehmen und ihm am nächsten Rastpaltz wiedergeben...
Das ist ja auch Sinn und Zweck so einer Gewichtkontrolle! :evil: Die "Wegelagerer" wollen einen ja nur ärgern! Wirklich gefährlich ist so eine Überladung ja nicht?! Waren ja auch nur 0,5t bzw 0,0000000005 Gt. :eek: Echt kleinlich! :D Grüße Dirk
Luppo am 02 Nov 2023 10:43:36 Tinduck hat geschrieben: Für uns überwiegen klar die Vorteile mit Ü3,5T. Nicht nur wegen der Personenzahl (deswegen würde es im Moment gar nicht anders gehen), sondern auch weil uns Leichtbau, Frontantrieb, Wassertank-Fahrstellung, Fahren ohne Reserverad und Werkzeug und ähnliche Späße zuwider sind.
Welche Vorteile sind das denn konkret, wenn man von den Scheinargumenten Leichtbau, Wasser, Werkzeugkiste usw. absieht?
fschuen am 02 Nov 2023 10:45:14 Pechvogel hat geschrieben:In Deutschland kostet das sagenhafte 35,- Euro!! :eek:
Aber nur bis 3,5 to. Darüber gelten andere Tarife. Der 3,85-Tonner zahlt bei gleichem Gewicht (4 to) schon 65 Euro, bei 50 kg mehr schon 220 Euro. Wohlgemerkt bei gleichem tatsächlichen Gewicht, trotz geringerer Überladung. Wer aufgelastet hat, tut also gut daran, genau aufs Gewicht zu achten. Mit 3,5 sieht man das entspannter, genau wie die Pkw und Anhänger. Die werden auch fast nie gewogen, lohnt ja nicht Gruss Manfred
hampshire am 02 Nov 2023 11:01:39 fschuen hat geschrieben:Aber nur bis 3,5 to. Darüber gelten andere Tarife. Der 3,85-Tonner zahlt bei gleichem Gewicht (4 to) schon 65 Euro, bei 50 kg mehr schon 220 Euro.
Ja, die Strafen in Deutschland sind allgemein auf vergleichsweise geringem Niveau. Hier im Forum stelle ich fest, dass die Fragen zu den Konsequenzen beim Überladen besonders dann kommen wenn jemand ins Ausland fahren will. Da geht es nicht um die Sicherheit oder die Einhaltung einer Verkehrsordnung, sondern darum ob man weiter fahren darf und wie hoch die Kosten sind. Bei Tempoverstößen ist es ähnlich. In Deutschland fließt der verkehr bei Tempo 100 auf der Autobahn oft mit 120. In unseren Nachbarländern ist das anders. Es gibt wohl einen Zusammenhang zwischen Härte der Konsequenz, Wahrscheinlichkeit belangt zu werden und Verkehrsverhalten. Manchmal habe ich den Eindruck, dass unser deutsches Verhältnis zum Automobil ähnlich irrational ist wie das vieler US Amerikaner zu Schusswaffen. Gut, dass die Hersteller sich da in Sachen Zuladung nun stärker positionieren. Irgend jemand muss ja mal anfangen diesen Kreis zu durchbrechen.
Pechvogel am 02 Nov 2023 11:08:18 fschuen hat geschrieben:Aber nur bis 3,5 to. Darüber gelten andere Tarife. Der 3,85-Tonner zahlt bei gleichem Gewicht (4 to) schon 65 Euro, bei 50 kg mehr schon 220 Euro...
Mal abgesehen davon das es bei meinem Zitat um <3,5t ging sind die Strafen bei Fahrzeugen über 3,5t z.B. auch in dem zitierten Fall in der Schweiz teurer! Außerdem sind in Deutschland, im Vergleich zu jedem anderen europäischen Land, die Strafen für´s überladen doch lächerlich! Grüße Dirk
Camper510 am 02 Nov 2023 11:13:24 Da hat das Überladen in außereuropäischen Ländern ganz andere Dimensionen und da gibt es überhaupt keine Strafen.
Pechvogel am 02 Nov 2023 11:16:09 Camper510 hat geschrieben:Da hat das Überladen in außereuropäischen Ländern ganz andere Dimensionen und da gibt es überhaupt keine Strafen.
Und das ist ein erstrebenswerter Zustand? :gruebel: Wir könnten aber mal wieder zum ursprünglichen Thema zurück kommen!?! :thema: :thema: Grüße Dirk
rkopka am 02 Nov 2023 11:39:35 Camper510 hat geschrieben:Da hat das Überladen in außereuropäischen Ländern ganz andere Dimensionen und da gibt es überhaupt keine Strafen.
Da wir aber (zum größten Teil) in Europa wohnen, muß man da erstmal hinkommen (und wollen). Dann kann man dort ja mehr einladen. Außerdem weiß ich nicht, ob es keine Strafen/Regeln gibt, oder sie nur nicht angewendet werden. RK
Camper510 am 02 Nov 2023 12:30:45 Camper510 hat geschrieben:Da hat das Überladen in außereuropäischen Ländern ganz andere Dimensionen und da gibt es überhaupt keine Strafen.
Pechvogel hat geschrieben:Und das ist ein erstrebenswerter Zustand?
Meinte damit nur, dass ihr es mit dem Überladen vielleicht etwas übertreibt.
Tinduck am 02 Nov 2023 12:37:16 Camper510 hat geschrieben:Meinte damit nur, dass ihr es mit dem Überladen vielleicht etwas übertreibt.
Wieso? Wenn z. B. in Afrika oder Indien Lastwagen zu 100% überladen werden und dann oben noch 20 Leute drauf mitfahren - schön. Wenn dann so ein Ding wegen überladungsbedingter Defekte im Graben oder im Abgrund landet, interessiert das (ausser den Angehörigen) vielleicht keinen - dort herrscht halt allgemein ein höheres Lebensrisiko. Das ist in Mitteleuropa anders und wird hier auch geahndet. Man könnte genausogut sagen, wenn die Leute in ärmeren Ländern keine so gute Gesundheitsvorsorge haben, brauchen wir das ja auch nicht zu machen. Manche Vergleiche... bis denn, Uwe
Camper510 am 02 Nov 2023 12:47:07 Tinduck hat geschrieben:Wenn z. B. in Afrika oder Indien Lastwagen zu 100% überladen werden und dann oben noch 20 Leute drauf mitfahren - schön.
Und trotzdem passiert selten was und ihr regt euch über "läppische" 500 kg bei einem 3,5 t auf, der eventuell sogar ein auf 3,5 t beschränkter 4,25 Tonner ist.
babenhausen am 02 Nov 2023 12:56:11 Camper510 hat geschrieben:Und trotzdem passiert selten was und ihr regt euch über "läppische" 500 kg bei einem 3,5 t auf, der eventuell sogar ein auf 3,5 t beschränkter 4,25 Tonner ist.
Ist das dein pers. Wissen und Erfahrung oder dein privat von Dir zusammengebasteltes Weltbild ?
Camper510 am 02 Nov 2023 13:43:15 Wo ist da ein Unterschied, schließlich wurde mein Weltbild durch meine Erfahrungen geprägt?
Pechvogel am 02 Nov 2023 13:49:32 Camper510 hat geschrieben:Und trotzdem passiert selten was und ihr regt euch über "läppische" 500 kg bei einem 3,5 t auf, der eventuell sogar ein auf 3,5 t beschränkter 4,25 Tonner ist.
Der dann, weil als 3,5Tonner zugelassen, mit 150km/h über die Autobahn brettert?!! Und er darf die 150km/h fahren, ist ja als 3,5Tonner zugelassen. Und die 500kg mehr kann er auch, ist ja ein abgelasteter 4,25Tonner. Und Führerschein "B" reicht auch, dafür ja extra abgelastet? Übrigens gibt es in Afrika auch keinen Zwang regelmäßig zum "TÜV" zu fahren. Da hält dann eine Hinterachse auch wenn sie mit Draht festgebunden ist. Oder der Dorfschmied hatte mal so´n Schweissgerät.... Grüße Dirk
WomoToureu am 02 Nov 2023 14:11:55 Camper510 hat geschrieben:Und trotzdem passiert selten was und ihr regt euch über "läppische" 500 kg bei einem 3,5 t auf, der eventuell sogar ein auf 3,5 t beschränkter 4,25 Tonner ist.
Sehe ich nicht so ! Ich kenne einige die das gleiche Wohnmobil haben wie wir, aber mit 3,5 t. Die brauchen und haben nicht die gleichen Reifen wie wir, sondern eben nur für 3,5 t. Bei der Hauptuntersuchung brauchen sie wesentlich weniger Bremskräfte usw.
Luppo am 02 Nov 2023 14:41:38 Nachdem mir keiner den konkreten Vorteil des auflastens erklärt Frage ich, was ist der Unterschied eines 3,5 Tonners mit 3450 kg und einem 4,25 Tonner mit 4150 kg im praktischem Gebrauch?
pwglobe am 02 Nov 2023 15:07:52 Luppo hat geschrieben:Nachdem mir keiner den konkreten Vorteil des auflastens erklärt Frage ich, was ist der Unterschied eines 3,5 Tonners mit 3450 kg und einem 4,25 Tonner mit 4150 kg im praktischem Gebrauch?
Hallo, der konkrete Vorteil von z.B. 4,5t ist, dass ich mir keine Gedanken machen muss was ich alles mitnehme und kann auch alles mitnehmen was ich für unsere Hobbys benötige. Außerdem noch viel Platz und keine beengten Verhältnisse. Aber jedem das seine, wer es nicht braucht und bereit ist sich einzuschränken bleibt halt <3,5t. 00DF8C60-6A14-4043-BEF8-56A33D9346F6.jpeg
hampshire am 02 Nov 2023 15:12:17 Camper510 hat geschrieben:Und trotzdem passiert selten was und ihr regt euch über "läppische" 500 kg bei einem 3,5 t auf, der eventuell sogar ein auf 3,5 t beschränkter 4,25 Tonner ist.
Dasselbe gilt für jemanden, der nachts mit 120 km/h auf einer Ausfallstraße in der Stadt fährt. In der Regel passiert nichts. Dasselbe gilt für jemanden, der sich vier Halbe gegönnt hat und mit dem Auto nach Hause fährt. In der Regel passiert nichts. Daraus abzuleiten, dass diese 500kg Überladung "läppisch" sind ist für mich kein logischer Schluss. Was daran aufregt kann unterschiedlicher Natur sein: - die Rücksichtslosigkeit andere in Gefahr zu bringen nur weil man diese selbst verneint - der Egoismus allgemeine Regeln für sich zu beugen nur weil es einem gerade passt - die Arroganz Situationen besser beurteilen zu können als alle anderen - die Überheblichkeit selbst zu entscheiden was ein "Kavaliersdelikt" ist und was nicht Luppo hat geschrieben:Nachdem mir keiner den konkreten Vorteil des auflastens erklärt Frage ich, was ist der Unterschied eines 3,5 Tonners mit 3450 kg und einem 4,25 Tonner mit 4150 kg im praktischem Gebrauch?
Unterschiede: - Erlaubte Geschwindigkeit - Häufigkeit der technischen Überprüfung - Erhöhte Anforderung an die Bremsanlage (was beim 3,5t noch durch den TÜV kommt wird beim 4,25t ggfs. aussortiert) - andere Führerscheinanforderung / Fahrausbildung erforderlich Vorteil Auflasten: - Du kannst legal mehr laden. - Du stellst dabei keine erhöhte Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer dar, da Du die Unterschiede s.o. akzeptierst und einhältst. - Du vermeidest Konsequenzen durch Nichteinhaltung der Regeln. Wenn Du unter 3,5t bleibst git es keinen Vorteil beim Auflasten.
Pechvogel am 02 Nov 2023 15:31:21 hampshire hat geschrieben:Vorteil Auflasten: - Du kannst legal mehr laden. - Du stellst dabei keine erhöhte Gefahr für die anderen Verkehrsteilnehmer dar, da Du die Unterschiede s.o. akzeptierst und einhältst. - Du vermeidest Konsequenzen durch Nichteinhaltung der Regeln.
- Du kannst dir sicher sein dass das Womo das zusätzliche Gewicht auch tragen kann! :eek: Das fängt sonst bei den Reifen schon an.... Grüße Dirk
Luppo am 02 Nov 2023 16:54:16 pwglobe hat geschrieben:Hallo, der konkrete Vorteil von z.B. 4,5t ist, dass ich mir keine Gedanken machen muss was ich alles mitnehme und kann auch alles mitnehmen was ich für unsere Hobbys benötige. Außerdem noch viel Platz und keine beengten Verhältnisse. Aber jedem das seine, wer es nicht braucht und bereit ist sich einzuschränken bleibt halt <3,5t.
Ich mache mir auch keine Gedanken, was ich mitnehme, außer vielleicht die Farben der Boxershorts. Ich habe alles dabei und schränke mich nicht ein. Ich packe noch nicht mal viel, weil alles im Fahrzeug bleibt, ggfs. gewaschen. Darum frage ich ja, was würde es mir bringen.
Pechvogel am 02 Nov 2023 17:12:46 Luppo hat geschrieben:...Darum frage ich ja, was würde es mir bringen.
Wenn Du mit 3,5t hinkommst würde dir ein Auflasten nix bringen! Wenn Du allerdings manchmal knapp an der Grenze oder auch drüber bist dann kann Dir das Auflasten eine Menge Ärger und evtl. auch Geld sparen. Grüße Dirk
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