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Reisen bildet, Reisen macht Spaß, Reisen ist einfach schön und erweitert das Wissen und den persönlichen Horizont. Deshalb sind wir jetzt seit über 9 Monaten in Südamerika unterwegs, leben unseren Traum und ich habe mir gedacht, das es ja evtl. noch andere geben könnte, die daran Spaß haben könnten, denn die 9 Monate durch den südamerikanischen Kontinent und 7 Länder, waren einfach unfaßbar schön. Wir haben uns im Wesentlichen an die klassische Panamericana Route gehalten, uns aber eigentlich über selbige "treiben" lassen. Aus Zeitgründen mußten wir Uruguay "liegen lassen" ander Länder, wie Brasilien oder Paraguay passten einfach nicht in den Reiseplan. Ich habe daher lange überlegt, ob ich dazu etwas schreiben soll, mich aber doch dann dazu durchgerungen, denn einige Infos können anderen sehr helfen, die auch darüber nachdenken, eine solche Reise zu machen und jeder, der es halbwegs kann, sollte das am Ende einfach tun, denn so etwas Geiles macht man nur einmal im Leben. Es gibt ja jede Menge Vorurteile, was das Reisen in Südamerika angeht, Unruhen, politisch instabil, Einbruch, Diebstahl, Verbrechen und Überfälle, ja gibt es tatsächlich, genauso wie bei uns zu Hause in D, wenn man zur falschen Zeitam falschen Platz ist. Also, alles halb so wild. Vorausschauend Denken und klug entscheiden und im Zweifel einfach woanders hin fahren. Die meisten, die so etwas machen, können das, so wie wir wohl erst in der der Nacharbeitszeit machen, aber dann fix, denn man weiß nie, wie einem das Leben so mitspielt. Fahrzeuge: Wenige fahren, so wie wir mit einem Standard Wohnmobil, wir haben vielleicht so 5 - 10 gesehen, die meisten fahren mit Landrovern, Toyota Landcruiser Basis, etliche mit Vans, wie Sprinter, Crafter, amerikanische Derivate, sehr viel gesehen haben wir Hymer ML-T, auch Mini Vans waren einige dabei. und natürlich etliche Weltreisemobile bis 12t, wobei für uns und etliche andere sind die Teile einfach viel zu groß und mehr Komfort als unserer haben die auch nicht. Deren Vorteile liegen eben dort woanders. Andere Overlander: Man lernt hier sehr viele Overlander kennen, manche fahren von Nord nach Süd, andere umgekehrt, manche mit Fahrzeugen, andere mit Motorrad, Fahrrad oder als Backpacker. Das Schöne daran ist, es werden keine Unterschiede gemacht, jeder spricht mit jedem, jeder hilft jedem und Neid gibt es nicht. Wir haben hier etliche neue und gute Freunde für´s Leben gefunden und manchmal reist man Teilstücke auch zusammen, oder trifft sich irgendwo wieder. Was hier völlig fehlt ist die Kleinkariertheit und Einfältigkeit, wie man sie auf deutschen und anderen CPs leider öfter mal antrifft :D - wie schön. Wer also Fragen dazu hat, ich beantworte die gerne per KN. Aber der Reihe nach: Als wir uns entschieden haben, eine solche Reise zu machen, hatten wir das Auto, was wir hatten. Einen 4x4 zu kaufen, egal ob ML-T, oder Custom oder Monster Truck war nicht drin und unser Glück war, das unserer ein Ducato MAXI war. Nach aller Recherche sagten wir: „ Geht, aber mit Abstrichen“. Bedenken muß man, daß man einen ganzen Kontinent bereist, man braucht also alles, Sommerkleidung, Winterkleidung und was sonst noch dazu gehört. man kommt mit einem Standard Wohnmobil, wie unser Hymer Exsis einfach über die 3,5t - fertig und von daher wäre ein Light zumindest arg suboptimal, da permanent überladen. Ich kenne Reisende, die sich gleich in Buenos Aires, die Blattfedern verstärken ließen, denn man ist hier mal schnell mit 3,8t+ unterwegs und auf manchen Straßen ist das dann sehr unangenehm Man muß nicht zwingend mit einem 4x4 fahren, ja oK, dann fallen manche Strecken weg, aber der Kontinent ist soooo groß nund soooo schön, da kann man ehe nicht alles sehen. Klar, ein 4x4 hilft, wir haben uns 3x festgefahren, so what, 3x auf 30.000km, also nicht der Rede wert. Ein 4x4 macht etwas sorgenfreier, aber zwingend erforderlich ist er nicht. Was man aber haben sollte, ist Bodenfreiheit, wie auch immer man das erreicht, andere Federn vorne, Zusatzluftfeder, Tanks verkleinern……..es hilft alles. Es sind nicht unbedingt die Straßen, wo man das braucht, aber sehr sehr viele Einfahrten zu Läden, Gasmann, Stellplatz, …………………….haben so verkac*te Buckel und die ganzen Topen überall - das sind künstliche Buckel auf der Straße, damit man seeeehr langsam fährt und die sind manchmal auch scheixxe hoch krrrrrsss, kratz. Wenn man das für sich geklärt hat, stellt sich die Frage, was brauche ich eigentlich dafür? Wir haben lange recherchiert und nun, nach 9 Monaten kann ich sagen, was gut war und was ich heute anders machen würde: Energieversorgung: Solar: 360Wp, super ausreichend, wir hatten Tage, da haben wir über 2 kWh eingefahren Batterie: Wir haben eine 200Ah Winston, aber andere LiFe werden es auch tun, 150Ah sollten es aber schon sein. GAS: Ja das ist ein Thema, bei uns läuft (leider) alles auf Gas, Kühlschrank, Heizung, Warmwasser, es geht irgendwie, aber eben nicht immer und wenn immer alles um das „Gas“ kreist ist das auch nicht gut und entspannend. Wir haben einen Teilabschnitt der Reise wegen Gasmangels gecancelt, weil eine Weiterfahrt ohne Gas, bei Schnee udn Regen recht sinnfrei gewesen wäre. Wenn alles auf Gas läuft und man es nicht umbauen möchte (Kompressorkühli / Truma Diesel), dann sollte man ein Backup installieren. ICH würde mir heute eine zusätzliche Dieselheizung installieren und dann auch keine, wie Webasto oder Eberspächer, die haben nämlich hier in den großen Höhen, bis 5.000m, (fast) alle den Geist aufgegeben, sondern eine Planar Dieselheizung, das sind die einzigen, die hier (mit Höhenkit) keine Probleme hatten. Gas sparen, ist für uns eine Aufgabe geworden, weil man nie genau wußte wo es wieder Gas gibt. Wir haben dann, wo immer es ging, Landstrom genommen, um den Kühli über Strom zu betreiben, auch die LiFe hat geholfen, denn wir betreiben den Kühli ab 90% SoC bis runter auf 65%, über Strom. Wir haben eine deutsche Tankgasflasche dabei, die ist immer da gut zu füllen, wo es LPG gibt, seit Argentinien haben wir noch eine lokale Gasflasche dabei, eine davon ging immer irgendwie zu füllen oder zu tauschen, oder umzufüllen, aber wirklich entspannt war es nie. Je weniger Gas man braucht, desto besser ist es, leider braucht man in den Höhenlagen der Anden, recht viel davon. Das man die entsprechenden Adapter und Schläuche dabei haben sollte ist eh klar und wer Fragen dazu hat, gerne per KN. Wasser: Trinkwasser braucht man immer, bis Bolivien war es kein Problem, da haben wir uns oft aus Bächen und Flüssen versorgt, das war das beste Wassr überhaupt, zusätzlich mit der Kärcher Pumpe durch die Filter gedrückt, sobald aber Sedimente im Wasser waren, war es vorbei, da waren die Filter Ruck-Zuck zu. Ansonsten gab es überall Wasser, entweder gechlort, oder eben nicht, dann haben wir nachgechlort. Probleme hatten wir keine, nur getrunken haben wir es ab Bolivien nicht mehr. Abwasser produziert man hier auch, aber das Thema lst schwierig, da es keine Entsorgung gibt, es geht also einfach „dahin“. Wir haben deswegen aber ausreichend tensidfreie Wasch- und Spülmittel dabei, reicht aber wohl nur bis Mexico. Toilette: Wir haben eine Trenntoilette, das Beste, was man auf so einer Reise dabei haben kann, V/E ist gar kein Problem, Chemietoilette geht für uns hier gar nicht, V/E dafür gibt es schlicht einfach nicht. Reifen: Viel fahren mit AT Reifen, wie z.B BFGoodrich, sehen gut aus, sind haltbar, aber halt nur im Matsch gut, auf allen anderen Untergründen aber eben nicht und das sind die meisten. Nach langen Überlegen, haben wir uns für Ganzjahresreifen Crossclimate von Michelin entschieden und bis heute haben wir die Entscheidung nicht bereut, 30.000km, ein Plattfuß -> Schraube beim Einparken. Ich würde die Reifen immer wieder wählen und ich wollte bei uns nicht „Reifen sein“ bei 6 - 7.000km unbefestigte Straßen. Straßen: Nein, sie sind nicht so wie in Deutschland, es gibt viel „Überraschungsstraßen“ spontane Schlaglöcher, Spurrillen etc., alles dabei, aber fahrbar, mal schneller, mal langsamer. Unbefestigte gehen ebenso, von flach bis mega steil, gut befahrbar, bis übelste Ripio oder nur bestehend aus faustgroßen Klödersteinen, eben alles dabei, aber alles kein Problem, man muß einfach ein wenig fahren können, da passt das schon, wobei die besten Straßen gab es in Ecuador und Kolumbien, Chile war auch OK, alles andere war Durchwachsen. Diesel: Grundsätzlich kann man sagen, daß ein Diesel der keine schwarzen Rauchwolken ausstößt, eigentlich kaputt ist, denn Standart ist hier Euro 0, oder Euro 1, entsprechend ist auch die Dieselqualität, von gut bis ganz mies, ist alles dabei, am übelsten war Bolivien, der Diesel war richtig mies und manchmal gab es für Touris auch gar keinen. 50 bis 500ppm Schwefel ist fast normal, es sei denn man bekommt / findet Premium Diesel, dann ist alles gut. Leider gibt es den nicht in allen Ländern. Wie hatten mit unserem Ducato bis heute überhaupt kein Problem, weder mit dem Diesel, Partikelfilter, Freibrennen oder Höhen bis 5.000, aber wir kennen auch etliche, die Probleme hatten, also, wenn es geht, DPF ausbauen und ausprogrammieren lassen, dann ist man auf der sicheren Seite. Übernachte habe wir bis 4.500m und -16ºC, da ist dann der Kühlschrank ausgestiegen, alles andere lief weiter gut. Was braucht man eigentlich auf so einer Reise? Ich sagte es Eingangs schon, Sommersachen, Wintersachen, manchmal ist es heiß, in Patagonien, in den Anden, in den Höhen ist es eben auch sehr kalt, es ist alles dabei, von keine Bettdecke, über dünne Bettedecke bis dicke Bettedecke. Daneben ist ein Kompressor Pflicht, auf allen unbefestigten Straßen haben wir Luft aus den Reifen gelassen, die anschließend aber auch wieder rein muß, Ersatzrad plus Reservereifen, Wagenheber, da haben wir eine Druckluftwagenheber dabei - sehr geil, Abschleppseil 10 m, auch schon benutzt, Schneeketten, das war ein gute Tipp aus dem Forum, Sandbretter - nur die besten!!!! und ja, alles schon benutzt und ja, lieber dabei haben und es nicht brauchen, als umgekehrt. Sicherheit: Ein großes Thema, aber überschaubar. Die Menschen hier sind alle super freundlich und ein normales WoMo ist hier ein Luxusgut, es wird gegrüßt, gehupt und gewunken, die Leute freuen sich einfach. In Argentinien, Chile, Peru und Ecuador haben wir sehr oft frei gestanden, das war gar kein Problem, in Bolivien dagegen gar nicht und in Kolumbien (Norden) auch nicht. Das war einfach unser persönliches Sicherheitsempfinden, ansonsten sind alle Länder hier eigentlich völlig sicher, es sei denn man läuft mit der goldenen Kette um den Hals durch eine Großstadt, das macht man einfach nicht. Ersatzteile: Es kommt darauf an, Ducato ist nicht so dolle vertreten in Südamerika, hier gibt es peugeot Boxer und Citroen deshalb haben wir viele Sachen dabei. Luft-Diesel-Ölfilter (zweifach) Bremsbeläge 2-fach (1 x zuviel) Bremsscheiben VA/HA und einigen Tüddelkram, wiegt zwar, würde ich aber immer wieder mitnehmen. Freunde (Ducato) haben sich neue lokale Beläge vorne einbauen lassen, die waren nach nur 8.000km schon wieder fertig. Man kann sich Ersatzteile auch aus D schicken lassen, das ist je nach Land mal einfacher oder eben schwieriger (Zoll) Ja , es gibt noch so viel mehr, was man berichten könnte, vor allem das ganze Unfassbare, was man sieht und erlebt, das würde ein mehrteiliges Buch werden. Länder, Flora, Fauna, Berge, Gletscher, Wasser, Menschen und die alten Kulturen des Kontinets, die viel älter sind, als die meisten es sich vorstellen können. Vielleicht regt es den einen oder anderen ja an, selbst so etwas zu unternehmen, denn es ist ein Traum, eine solche Reise zu unternehmen. Wer Interesse hat, dem stelle ich gerne einen Link zu unserem Blog zur Verfügung und wer Fragen hat ebenso, aber eben nur per KN. Nun ist Südamerika fast zu Ende 290 Tage, 7 Länder, 30.000km - keine Probleme, keinen Defekt am Auto! In wenigen Tagen geht es mit dem Schiff weiter nach Mittelamerika. Ich werde die Tage mal noch ein paar Bilder einstellen, so zum anfixen. Und wer Fragen hat, ich sagte es ja bereits Grüße Danke für den Bericht, sehr interessant. NB Eberspächer gibt es jetzt bis 5'500 m Höhe mit Höhenkit, bei erst kürzlich eingebauten Heizungen kann ev mit einem Flash ein Update aufgespielt werden. Viele Grüsse Birdie Danke für die Zusammenstellung! Wie sah es bisher mit der Sprache / Verständigung aus? Wir sprechen bisher beide kein Spanisch, überlegen daher, vor der Reise etwas Zeit zu investieren und etwas Spanisch zu lernen.
Wieso musst Du mit Deiner scheinbar schlechten Laune diese Wiki Thread zutröten, und dann noch mit Zitaten aus „Deinem“ Thread. Fänds gut, wenn ein Mod das löscht, damit es ein Wiki mit Fragen / Ergänzungen bleibt. Was ich vergessen habe zu Fragen, wie läuft das da mit dem Visum / Grenzübertritten. Einfach bei der Einreise? Und für wie lange dann maximal? Danke für's Anfixen, BikeAir! Das verdient ein :top: Hallo BikeAir, danke für die Infos aus erster Hand. Dafür ein Plus von mir! Man muss seine Träume umsetzen, egal was dabei rauskommt. Nur so kann man es erfahren!
Hallo Koblenzo, Deine Kommentierung ist a.m S. an dieser Stelle komplett sinnbefreit, unpassend und nahezu despektierlich. Hallo BikeAir, sehr schöner und auch verständlicher Bericht. Und bei deiner Zusammenfassung über Fahrzeuge, Ausrüstung, Technik und andere Details bin ich komplett bei dir. Dafür bekommst du auch einen 'Guten' von mir. Wir haben ähnliche und auch gleiche Erfahrungen auf unserer Reise durch Asien und Australien gemacht, wobei wir aber doch einige Vorteile in unserer 12 To-Klasse hatten. Ich/wir wünschen dir/euch noch tolle Erlebnisse und eine sorgenfrei Fahrt. :hallo: Toller Bericht! Da bekommt man ja richtig Lust! Danke für den tollen Bericht! Ein + von mir dafür. Ich hätte nicht gedacht, das man solche anspruchsvollen Straßen mit einem Serienwohnmobil befahren kann ohne große Schäden am Fahrzeug zu haben. Wäre schön, wenn du uns auch auf deine nächsten Etappen mitnimmst. Hast du eventuell ein paar Fotos die du posten möchtest? Wäre toll.
Je besser das Spanisch, desto einfacher ist es, meine Frau kann es etwas besser als, ich habe hier einiges gelernt. Unser Vorbereitung lag in der Coronazeit, da gab es leider keine Sprachkurse mit physischer Anwesenheit, zudem habe ich da noch gearbeitet. Man kann aber auch hier Sprachkurse machen. Man kommt aber auch so ganz gut durch, Hände, Füße, Übersetzungsgsapps!!!!
Woher willst Du das wissen? Überlasse das doch bitte denjenigen, die es evtl. gerne mache würden. Uns hat es ja auch nihct überfordert. Außer der Länge und der Zeit ist daran nichts schwierig. Visa etc. Man kann in fast jedes Land einfach einreisen und bekommt i.d.R. 3 Monate in den Paß gestempelt. Visa braucht man nicht. Da gehören viele Länder zum Mercosur Verbund, das macht es etwas einfacher. KFZ Versicherung ist überall nur Haftpflicht, Kasko kennt man kaum und die meisten haben eh keine Versicherung. Ein Totalverlust durch Unfall, wäre halt der GAU. Grüße Vielen Dank für die Mühe der interessanten Zusammenfassung!!! Dafür ein Plus Bei Koblenzo drück ich mal den Button: Beitrag stört! Auch wir sind mit unserem (Fast -) Serienmobil schon Strecken gefahren, die sich andere nicht mal auf der Karte ansehen würden. Herzlichen Gruß, Richy Auf Grund einiger Anfragen, werde ich aus jedem bereisten Land eine Kurzzusammenfassunge mit ein paar Bilder für Euch zusammenstellen, also eher stickwortartig und ein paar Bilder dazu einstellen, mal sehen, wenige Bilder aus tausenden zu filtern :oops: Es gibt dann Kurzberichte aus Uruguay, Argentinien, Chile, Bolivien, Peru, Ecuador, Kolumbien. Nachtrag: Reisezeiten: Die meisten Overlander fangen im November / Dezember in Montevideo, mit der Fahrt nach Patagonien an, da ja dann auf der Südhalbkugel der Winter kommt. Wir haben erst Anfang Februar angefangen und etwas Angst gehabt, "zu spät dran zu sein", aber am Ende war es wettermäßig perfekt. Nach Patagonien geht es nach Norden, aber auch dort wird es Winter und die Höhe kommt hinzu, wobei zu unserer Reisezeit, die Schneefallgrenze bei 5.300m liegt. Die Temperaturen gehen nachts auch mal deutlich in den Minusbereich. Aber es ist ja nicht dauerhaft, mal ist man hoch, dann tief, mal fährt man an die Küste. Am kältesten war es im Norden Chiles und Bolivien, auf dem Altiplano und während der Lagunenroute bis hinein nach Peru. Hochpässe bis 5.000m waren alle noch offen. Am Ende fanden wir unsere Zeitplanung perfekt, aber beim nächsten mal würde ich dennoch einen Monat vorher dranhängen. Grüße Uruguay: Hier waren wir eigentlich nur in „Montevideo“ und „Colonia del Sacramento“, für mehr hatten wir leider keine Zeit, deshalb nächstes Mal im Januar anfangen. Vor allem, die fehlenden „Iguazu Wasserfälle“ tun etwas weh, aber auch das ein Grund nochmal herzukommen. Colonia del Sacramento Grüße Argentinien: Was soll man dazu sagen, das Land von Eva und Juan Péron, das Land dauerhafter Wirtschaftskrisen, einer Inflation von 100% pro Jahr, das Land des besten Rindfleisches und himmlischen Rotweines (Malbec) wunderbarer Nationalparks --> Link mit vielen Tieren, Pinguine, Orcas, Wale, Seelöwen, Guanacos, Geier, Kondore, Seeelefanten usw…..phantastischen und freundlichen Menschen, viele, ja sehr viel Pampas und oft sehr sehr schlechten Straßen. Nationalparks, wir haben natürlich nicht alle besucht, aber sehr viele, es fehlen aber noch 3 gute Parks, nämlich „Isla Valez“ (Orcas, Seelöwen Pinguine), Punta Tombo (größte Pinguinkolonie) und „Cabo Rasa“ (größte Seelöwen, Seeelefantenkolonie), die liegen alle auf dem Weg nach Süden. Oben Buenos Aires, einer mondänen, fast schon europäischen Stadt im Kolonialstil, lebensfroh, Stadt des Tangos, allein schon eine Reise wert und ganz unten Patagonien mit der Magellanstraße, Ushuaia, dem Beagle Kanal dem „Parque Nacional Tierra del Fuego“ und dem „Fin del Mundo“ Viele machen von hier noch eine Antaktiskreuzfahrt, meiner Holden war das aber zu kalt. Nach Ushuaia, hinauf Richtung Norden, einfach umwerfend, Lago Grey, El Chaltén mit Fitz Roy, Perito Moreno Glacier, entlang des Lago Argentina zur „Carretera Austral“ bis hinauf nach Puerto Montt, oder von oben hinein nach Chiloé, Ein tolles Land, alleine auf den ersten 5.000km kamen wir aus dem Staunen kaum heraus, wobei es dazwischen auch sehr viele langweilige Pampaskilometer gab. Nach Oben war es dann nur noch atemberaubend. Argentinien - immer eine Reise Wert und gerne wieder.ie ein paar Bilder, es hätten auch 100 sein können :D Phantastische Landschaften! Danke für die Fotos. Hallöchen, schade das ihr Brasilien ausgelassen habt, die Wasserfälle und auch Pantanal, aber 7 Monate sind schon echt arg kurz für Südamerika. Gruß aus Colonia del Sacramento, wo ich noch bis 15. bin dann tucker ich langsam Richtung Grenze, bis zum 21.11. muß ich aus Uruguay raus sein.
Es sind nicht 7 sondern am Ende 9,5 Monate. Brasilien passte einfach nicht in den Plan, das werden wir noch mal separat bereisen. Mit dem WoMo in den Regenwald, ist ja auch nicht so der Brüller :D Grüße Nachtrag Argentinien Fast vergessen, aber eine Institution - Der südlichste befahrbare Punkt der Welt Hallo. Danke fürs mitnehmen. Glückwunsch, ihr habt euch vermutlich einen Lebenstraum erfüllt. Und nach Alaska hbt ihr ja auch nicht mehr weit. Bischen Gold graben ist gut nach der vielen Sitzerei im Womo. Sicher der Gesundheit förderlich. :mrgreen: Gruß Franz Teil 2: Chile Chile ist ein sehr schönes und vielfältiges Land, das wir recht oft „befahren“ haben. Das liegt aber einfach nur daran, das man auf dem Weg nach Süden (Ushuaia) oder Norden mehrfach von Argentinien nach Chile und zurück wechseln muß. Die Nationalparks befinden sich oft in beiden Ländern und so habe ich leider im ersten Bericht, den Lago Grey und Torres del Paine“ zu Argentinien gezählt, gehört aber zu Chile. Hier sieht man die Anden, die hier sehr spitze Berge haben, große Seen, Gletscher und Flüsse, also alles was das Herz begehrt. Am fast 1.900 qkm großen „Lago Buenos Aires, wie er in Argentinien heißt und „Lago General Carrera“ wie er in Chile heißt, fahren wir dann wieder hinüber nach Chile, 130 km auf unbefestigter Straße am Gebirge entlang nach Puerto Guadal, Richtung „Carretera Austral“ eine anspruchsvolle und beindruckende Fahrt, weiter über Rio Tranquillo nach Coyhaike, insgesamt rund 300 km Piste. Aus Gasmangel und Wettergründen haben wir die Carretera aber in Coyhaíke abgebrochen und sind in Argentinien weiter nach Norden gefahren um dort von oben noch einmal in die Carretera hinein zu fahren, mit der Fähre hinunter bis Chaitém und dann auf die Halbinsel Shiloe, einfach nur schön. Es war immer die Frage, wie man nach Norden fährt, durch Argentinien oder durch Chile. Am Ende war es Argentinien. Wir haben insgesamt 3 Abstecher nach Chile gemacht, 1. Nationalparks, 2. Carretera von unten und oben, sowie Shiloe und den 3. nach Valparaiso, Pichilemu und Santiago. Alle waren wunderbar und völlig verschieden. Und ja, auch Chile wäre nochmal eine Reise wert. Pichilemu, ein Surferspot am Pazifik ist wunderschöne, Valparaiso eine Traumstadt, voller Architektur, Kunst und Wandbemalungen, Santigao de Chile, die quirlige mondäne Stadt mit den alten Gebäuden im Kolonialstil und mit Lastarria dem Künstler- und Restaurantviertel - einfach herrlich. Also - Koffer packen! Hallo, auch Teil 2 sieht spannend aus. Danke fürs zeigen. + Von mir auch großes an Lob BikeAir :daumen2: Wow - was für eine erlebnisreiche lange Tour .......... "man lernt nie aus" habt ihr euch bestimmt hundert Mal auf dieser langen Reise gesagt. Es gehört sehr viel Mut dazu, so etwas durchzuziehen - einfach Klasse sowohl Bericht wie auch die Fotos
Das stimmt schon, aber es ist immer kurzweilig und abwechlungsreich und vor allem lernt man endlos viel über die Länder die man bereist. So viel kann man sich gar nicht vorbereiten
Nein, Mut braucht man nicht wirklich, es ist halt einfach nur vieles anders und / oder neu und ungewohnt. Menschen, Landschaften, einfach alles und es ist genau so sicher oder unsicher wie zu Hause. Man muß sich nur dazu entscheiden oder überwinden mal was Neues zu machen und natürlich die Zeit haben, oder sie sich nehmen. Aber Danke für die "Blumen" Grüße Hallo BikeAir, du hast gesagt, das ihr mit einem normalen Serienwohnmobil unterwegs seid. Ich weiß nicht, ob ich es überlesen habe...magst du sagen mit was für einem Wohnmobil ihr unterwegs seid? Steht oben im Eingangstext, bei Fragen einfach ein PN. Grüße Super Reise, danke dafür. Haben wir auch auf der Bucket List - aber ohne Kinder :D bis denn, Uwe So ich habe mal wieder etwas Zeit - Hier ist ein kurzer Bericht zu Bolivien. Bolivien war ein Land, das wir so gar nicht auf dem Zettel hatten und auf einmal war es da, mit dem Altiplano, einer 1.800km langen und 400km breiten Hochebene, mit einer mittleren Höhe von 3.600m. Es ging hinauf bis über 5.000 m und man war viele Wochen in dieser Höhe unterwegs. Diesel gab es für Touristen eigentlich nicht, weil man dafür immer die Preise umstellen muß, also wenn dann schwarz „sin boleta“ und es war der schlechteste Diesel ganz Südamerikas. Ein Diesel der keine schwarzen Wolken ausgestoßen hat, war definitiv „kaputt“ Aber unseren Ducato mit DPF hat das alles nicht interesseirt, der leif einfach. Bolivien hat uns etwas gespalten hinterlassen. Einerseits Städte wie die eigentliche Hauptstadt, Sucre, wunderschön und kulturell sehenswert, oder unsere geführte Tour über die Lagunenroute, 900 km durch die völlig irre Natur, mit Lagunen in allen Farben, Flamingos geothermischen Aktivitäten, das Salar de Uyuni, die größe Salzwüste der Erde, atemberaubend, aber auch Uyuni als Stadt, die dreckigste und staubigste Stadt ever. Schon Morgens früh, lag eine Staubglocke über der Stadt. Bolivien ist voller Minen und so sehen die Städte auch aus, arm, dreckig, vermüllt, staubig. Potosi, die Silberminenstadt, in der die Spanier ihr ganzes Silber von der indigenen Bevölkerung hat schürfen lassen und wobei insgesamt 6 Mio Menschen gestorben gegangen sind, liegt auf über 4.000m und die Straßen sind verdammt steil, wir haben es so gerade hinaufgeschafft. In dieser Höhe hat ein Auto 40% weniger Leistung, die Drehzahl über 2.000 rpm zu halten war die Aufgabe, sonst war es vorbei. Anfahren wäre nicht mehr gegangen. Ja und dann noch La Paz, die Backsteinstadt im Tal und El Alto auf fast 4.200m - nur Ziegelbauten, kein Putz, keine Farbe, kaum Kultur. Das Öfinetz besteht hier aus Seilbahnen, made in Austria. Gut, das wir das gesehen haben, aber man braucht das kein 2. Mal mehr. Und am Ende Boliviens, kurz vor Peru, der Titicacasee, ein riesiger und wunderschöner See, der auch schon an Wassermangel leidet, vor allem aber durch hunderte illegale Silberminen schleichend vergiftet wird und man die Fische eigentlich nicht mehr essen soll, schön aber wieder, die schwimmenden Inselstädte aus Schilf hat, auf denen die indigene Bevölkerung lebt, die sich aber durch den Fischfang auch schleichend selbst vergiftet - ein Drama! Bolivien war für uns das widersprüchlichste Land in Südamerika, schön und doch nicht schön, sehenswert und doch nicht sehenswert, aber eine große Erfahrung und Bewußtseinserweiterung. Hier noch ein paar Bilder von La Paz bis zum Titicacasee Hallo BikeAir tolle Reise und toller Bericht. Da kommen Erinnerungen an unsere Reise hoch, allerdings nur 7 Monate und nur Argentinien und Chile in 2011-2012. Nachzulesen auf unserer Homepage. Allen, die die Möglichkeit haben, die wärmste Empfehlung es auch zu tun!
Nichts, in meinem jetzigen "alten" Leben, würde mich freiwillig dorthin bringen. Nur meine eigene Meinung, aber das sieht jeder wie er will. Ich hab mal vor Kurzem Jemandem folgende alte Geschichte aus meinem Leben erzählt: "Ich war 81 mal drei Tage auf den Malediven. Eine Bootstour mit einem Reiseführer stand auf dem Programm. Wir fuhren mit so einem TuckTuck zu einer sehr kleinen, unbewohnten Insel; nur ein paar Palmen standen in der Mitte. Dort stiegen Alle aus und stapften im heißen Sand herum. Da sagte der deutsche Reiseführer "so stelle ich mir das Paradies vor, unberührt, unglaublich ruhig und schön, nichts stört" Ich nüchterner Realist sagte: "so stelle ich mir die Hölle vor, nichts zu essen, nichts zu trinken, keinerlei Schatten, und die Sandflöhe versuchen mühsam sich durch die Fußsohlen zu bohren. Und falls binnen drei Tagen kein Retter kommt, ist man verhungert, verdurstet und verstorben" Ich glaube, er fand mich sehr blöd ... ich selbst bin am Tag danach von den Malediven geflohen, wohin der Flieger gegangen wäre, war mir an dem Abend völlig egal. Es wurde rein zufällig Zürich.
Ob ER damit so alleine ist........... Mußt Du eigentlich jeden Reisefaden, mit Deiner schlechten Laune und Deinen ausschließlich negativen Einstellungen schreddern. Unfassbar Grüße Peru, ja was soll man sagen, eines der schönsten und interessantesten Ländern auf dieser Reise, wobei es am Anfang der Reise so aussah, als wäre es gar nicht möglich, Peru überhaupt zu bereisen, denn es wurde überall gestreikt, die wichtigsten Straßen wurden blockiert, niemand kam herein, niemand heraus. Wir trafen Overlander, die Nachts aus dem Land geflohen sind, weil sie Angst hatten, gar nicht mehr heraus zu kommen, oder ewig fest zu sitzen. Wobei die Leute alle sehr freundlich und friedlich waren, aber Straße dicht, heißt eben -Straße dicht! Wir hatten schon einen Plan B und einen Plan C, die wir aber dann nicht brauchten. Als wir dann 5 Monate später dort ankamen, war das alles Schnee von gestern und Peru, war traumhaft schön. Bei Peru denken alle nur an Machu Picchu, aber es gab hier schon Kulturen, die bis zu 4.000 Jahre älter waren, als die der Incas. Die Pyramiden , wie z.B Huaca Pucllarna oder Caral, wurden aus Lehmziegeln erbaut. Caral ist übrigens die älteste Siedlung auf dem gesamten amerikanischen Kontinent und die Anfänge der Stadt sind 5.000 Jahre alt. Peru bietet aber noch mehr, alte Kolonialstädte, wie die weiße Stadt Arequipa, den Colca Canyon, wo die Anden Condore auf „Augenhöhe“ mit den Besuchern fliegen, aktive Vulkane, das wunderschöne Cusco und dann natürlich das heilige Tal der Incas, mit Pisac, Moray, Ollantaytambot und dem absoluten Highlight Machu Picchu. Mit dem Besuch des heiligem Tales der Incas, ging für uns ein Kindheitstraum in Erfüllung, und Machu Picchu war die Krönung des Ganzen. Es war einfach nur ein Traum, dort oben in zu stehen und auf die Stadt herunter zu schauen - einfach nur atemberaubend und wir alle konnten nicht genug davon sehen. Danach 3 Tage Fahrt nach Nazca an die Küste, eine Abfahrt durch und aus den Anden, am Ende mit 4.900 Höhenmetern in einem Stück, zusammen mit gefühlt 1.000 25m Sattelzügen ohne Hinterachslenkung, um dann die berühmten Nazca Linien zu bestaunen. Ein wenig Entspannung mit Gleitschirmfliegen in der Sandwüste von Huacachina und am Pazifik, dann weiter nach Norden. Nach Lima, der quirligen alten Kolonialstadt und danach wieder hinauf in die Anden, dann es war an der Küste einfach zu heiß. Die Cordillera Blanca, mit 180 km Länge und 50 Bergen über die 5.700m, davon 16 über 6.000m Höhe, ist die höchste Gebirgskette des amerikanischen Kontinents und die Lagunen dort oben sind wunderschön, also hinauf mit dem Ducato über Rumpelstrecken bis 4.900m, dagegen ist das Stilfser Joch ein Kindergeburtstag. Alleine der Anblick dieser hohen weißen Berge ist schon mega beeindruckend und die Anzahl noch dazu. Über die NS 102 fuhren wir wieder wieder an den Pazifik eine großteils unbefestigte, 1 bis1,5 spurige Straße durch ein enges steiles Tal, die Straße aus dem Fels gehauen und eröffnet, ein Erlebnis der besonderen Art. 8 Stunden für 230 km. Wir trödelten uns weiter nach Norden, der war aber leider nicht mehr so schön, die Kultur wird weniger, die Vermüllung nimmt ungeahnte Ausmaße an, es war einfach nur erschreckend und am Ende waren wir froh, das wir den Müll nicht mehr ertragen mussten, als wir nach Ecuador eingereist sind, denn dort war alles blitzesauber. Verkehr: Bolivien war verkehrstechnisch schon schlimm, die Autofahrer noch schlimmer, weil rücksichtslos gegenüber allem und jedem. Peru setzt dem noch einen oben drauf, setzt sich ein Peruaner in ein Auto, gibt er vorher sein Hirn und jeden Restverstand irgendwo ab und mutiert zu einem der rücksichtslosesesten Verkehrsteilnehmern, die uns (und anderen) je begegnet sind. Verkehrsregeln gibt es keine, jedenfalls waren keine erkennbar. Wer bremst verliert und wer rücksichtsloser drängelt hat gewonnen. Wir haben das unbeschadet überstanden, wieso? Keine Ahnung Insgesamt haben wir Peru fast 2 Monate lang bereist. Toller Bericht, haben demnächst auch vor nach Südamerika mit unserem Camper zu fahren. Wie waren denn eure Erfahrungen mit dem Kompressor, was für einen habt ihr benutzt? Danke im Voraus Hallo, Südamerika -> Gute Wahl :wink: :wink: Kompressor war ein Flüster Kompressor HEMAK HK-SK6 Link zum eBay Artikel sehr empfehlenswert! Falls Du Interesse an unserer Reise haben solltest, schicke mir eine KN, dann schicke ich Dir den Link - gilt für andere Interessenten ebenso Eigentlich fehlen hier noch ein paar Teile, hinauf bis Mexico, aber ich bin Rentner - keine Zeit mehr :lol: :lol: :lol: Grüße Ich hatte fast vergessen, das es ja noch Fortsetzungen offen sind, also hier der nächste Teil, über Ecuador mit Galapagos und Kolumbien, womit dann Südamerika in einer Kurzfassung durch wäre. In Ecuador ging es zuerst von Guayaquil mit dem Flugzeug auf die Galapagos Inseln, wo wir eine 8 tägige Rundreise mit einem kleinen Schiff machten. Die Flora und Fauna dort ist atemberaubend und war absolut eine Reise wert. Wer die Gelegenheit hat, sollte es nicht verpassen, auch wenn es kein Schnäppchen ist. Über Salinas (Whale Watching) ging es in die Berge nach Quenca, einer der größten Panamahut Manufaktur Südamerikas. Der Hut bekam seinen Namen durch Theodor Roosevelt, der einen solchen bei einem Besuch in Panama trug. Weiter ging es über die Vulkantour, Baños (Tungurahua), den Quilotoakrater und den rauchenden Cotopaxi nach Quito, wo wir hoch über de Stadt wohnten. Ein mehrtägiger Ausflug in den Regenwald, gehörte natürlich auch dazu. 2,5 Stunden mit 600 PS über den Rio Napo in den oberen Amazonas Regenwald, mit allem was dort „kreucht und fleucht“ . Ecuador war einfach nur herrlich schön. Danach ging es nach Kolumbien. Am Ende der Regenzeit, einfach eine grüne „Hölle“ im positiven Sinne, alles dicht bewaldet, feucht und einfach nur grün. Bezaubernde niedrig bebaute und bunte Städte, wie Villa de Leyva, Manizales, Jardin oder Jericho, gefolgt von Medellin, der ehemaligen Drogenhauptstadt, wo in der Comuna 13, noch vor wenigen Jahren die Kugeln zwischen Polizei und Syndikaten hin- und her flogen, das aber heute zu einem Kultur und Tourismuszentrum mutiert ist. Dazu die phantastischen Kakao- und Kaffeetouren. Seit dem wissen wir, das die hiesige Schokolade meist sehr wenig mit Schokolade zu tun hat und der Kaffee auch mit sehr differenzierten Augen betrachtet werden sollte. Der Norden hat uns dann etwas weniger gut gefallen, es gab schöne Plätze am Meer, aber auch viel Müll und Armut. Cartagena war die letzte Station, vor der Verschiffung nach Mexico. Eine schöne Stadt, aber sehr heiß, schwül und unangenehm und das im November. Unser Fazit über unsere Reise durch 7 Länder Südamerikas ist ganz einfach, Wenn Du die Gelegenheit hast, mache es einfach! Hast Du keine Gelegenheit dazu, mache es trotzdem! :ja: Es war unbeschreiblich, die Reise unseres Lebens und wir werden wohl irgendwann zum Wiederholungstäter werden und noch die Dinge machen, die wir auf der ersten Reise nicht machen konnten. Das ist wirklich eine kurze Kurzfassung. Die Langfassung auf Polarsteps, mit allen Texten und Bildern besteht aus 4 Bänden á 400 Seiten. Hallo, danke für den zweiten Teil. Was ist besser als reisen. Mehr reisen 8)
Dem ist nichts hinzuzufügen :wink: :wink: Grüße |
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