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Im Sommer, wenn der Ertrag sehr hoch ist, lasse ich den Absober Kühli über den Wechselrichter laufen. So kann ich den hohen Ertrag unterbringen und den höchst möglichen Ertrag generieren. Bin jetzt hier raus.
Dann vergaß ich wohl, dass hier recht schluderig mit Elektrikeinheiten umgegangen wird.
Wenn es wirklich nur um Wochenenden im Winter geht, die kritisch sind, könnte man noch über eine 4. Möglichkeit nachdenken: eine Energiestation mit Akku und WR, die zuhause geladen wird und das Womosystem ergänzt, wenn man es braucht.
Gild das für den CaraCompact ? Allgemein stimmt es nämlich nicht. Selbst wenn Schaudt etwas vorgibt, halten sich die Hersteller nicht unbedingt dran. Bei mir ist der KS mit einer halbwegs dicken Leitung direkt von der Aufbaubatterie versorgt. Damit hat er eine recht gute Spannungslage, knabbert aber am Ladestrom. Die "Schaudt" Variante erfordert eine eigene Leitung von der Starterbatterie, die mit 20A abgesichert wird und damit an Trennrelais oder Booster vorbei geht. Das werde ich mir vermutlich nachrüsten, wenn auch eher von der Starterbatterieleitung, die am EBL ankommt und mit einem eigenen Relais. Alternativ Umstellung auf EBL Versorgung (die SB Zufuhr ist verkabelt, weil sie zum Laden benötigt wird), was aber nicht so gut für die Spannungslage ist und das EBL erwärmt. Die direkte Verbindung zur Aufbaubatterie wiederum erleichtert den Betrieb im Stand über 12V, falls erwünscht. RK Damit ein stärkerer Ladebooster auch tatsächlich einen höheren Ladestrom bringt, ist auch eine entsprechende freie Leistung der Lichtmaschine erforderlich, denn der Ladebooster kann ja nicht irgend woher den Strom herbeizaubern. Ich an Deiner Stelle würde deshalb zunächst den eingebauten Ladebooster belassen und stattdessen erst einmal eine Solaranlage installieren. Langfristig würde ich erst einmal eruieren, welche Dauerleistung die Lichtmaschine bringen kann und wie hoch die Grundlast des Basisfahrzeuges ist. Vor allem letztere ist oft nicht zu einfach zu ermitteln.
Von den Lithium Fachleuten habe ich eher die Warnung gelesen, dass Solar sehr wohl den Li-Akku schrottet, wenn der davon permanent nachgeladen wird, ohne zwischenzeitlich auch mal signifikant entladen worden zu sein. Offensichtlich gibt es deshalb sowohl für Solar, wie auch für Booster und Netzladegeräte, "intelligente Geräte", die sich entsprechend der teils sehr unterschiedlichen Vorgaben und Empfehlungen der verschiedenen Batteriehersteller genau parametrisieren lassen, bzw. schon einprogrammiert bekommen haben und ihren Ladestrom/Spannung mit dem Zustand des Akkus synchronisieren. Dass aber grundsätzlich Laden mit der Hälfte bis zwei Drittel 2/3 des empfohlenen Dauer-Ladestrom gefährlichen, lebensverkürzenden Stress für die Akkus bedeuten soll, mit dem man gleich das ganze Wohnmobil gefährdet, halte ich dann doch eher für ein Gerücht. Ja, das Schnelladen eines BEV reduziert dessen Akku Lebensdauer ganz gewaltig, aber da reden wir dann auch über die volle Ausnutzung des, nur kurzzeitig zugelassenen Ladestroms. Im Beispiel der von Dir erwähnten Liontron also dann mal eben, statt der angedachten 70 A, ein Laden mit den satten, immer noch zulässigen 150 A.
So a`Topfen. Entweder aus dem Zusammenhang gerissen. Oder die Arbeiten mit Reglern die irgendwas machen. Auch dreht das BMS denen den Ladestrom ab. Oder schalten komplett weg. Bei Überspannung. Oder hast du hier jemals gelesen, das eine Solaranlage einen Lithiumaccu geschrottet hat. Und die Kisten stehen oft monatelang im Freien.
Nenne mir ein paar Geräte und BMS die das können im Womobereich. Du redest von Homeanlagen. Da gibt es das.
Wie heißt es in Deutschland. BILD dir deine Meinung. --> Link Ein 300 tEuro Womo neu beim Händler. Accus entladen durch Standzeit, hochgegangen. Wurde für 196000 Eier bei EBAY versteigert. Warum wohl.
Kannst du ohne Probleme machen. Nur in welchen Fenster. Das wirst du mir sicher beantworten können. Lies bitte noch mal was ich dir Tage vorher geschrieben habe. Falls du dazu Fragen hast, weil ich mich für dich, nicht korrekt ausgedrückt habe. Franz Die Antwort auf die Eingangsfrage heißt nicht "Entweder - oder", sondern "Sowohl - als auch" Natürlich Beides! 1. Mein Schaudt LB 121525 ist schaltbar (D+) d.h. ich schalte ihn nur ein, wenn ich ihn benötige. Das ist nicht nur gut für das Gewissen, sonder spart auch ein klein wenig Diesel. Zwischen April und Sept/Okt ist er eigentlich immer aus. Warum soll man mit dem Booster einen durch Solar gefüllten Akku, via Booster noch weiter malträtieren? Tut doch nicht Not. ABER: Das wäre doch mal was für Forenelektroniker, das zu Automatisieren, Akku unter xx% SoC (einstellbar) dann Booster Ein, darüber (einstellbar) - Booster Aus! Kann das jemand? Was braucht man dafür? Kaufe ich! Ja der BMV 712 kann das, aber der Ausgang ist bei mir schon belegt. Oder könnte man das Signal 2 x nutzen (parallel?) 2. Solar, bei mir 360Wp reicht aus um alles zu versorgen und ab spätem Vormittag bis Mittag, läuft mein Kühlschrank automatisch auf Solarstrom. Das ist auch gut für´s Gewissen, denn es spart Gas. 3. Mein Kühlschrank läuft auch während der Fahrt über 12V, aber nicht über den Booster, sondern den werksmäßig so verdrahteten E-Block. Der Booster liefert dazu immer seine 25A für den Aufbauakku. Also mein Rat wäre - Beides, denn egal, was man jetzt einbaut, irgendwann wird das Andere fehlen Grüße
Und wie bzw. womit "schaltest" Du den D+? Was für eine Ladespannung benötigt Deine Wohnraumbatterie? Sofern das eine (Li) mit Ladespannung über der des Bordnetz ist brauchst Du den Booster (DC/DC Wandler) immer, MB erlaubt z.B. gar keinen direkten Anschluss von Li an das Bordnetz (siehe Post zu Ausbaurichtlinien) Um dem Märchen, es gäbe keine intelligenten Ladegeräte im WoMo-Bereich entgegenzutreten: Schon der Billigbooster 121525 regelt den Lade-Strom in Abhängigkeit von Spannung (Ladezustand) und Temperatur des Akku. Bei meinem Womo war ab Werk WA121525 schon verbaut. Ich habe AGM gegen LFP getauscht und die Solarplatten aufs Dach, den SR direkt an die LFP angeschlossen. Ich schalte und regle gar nichts, außer, dass ich bei längerem Stillstand die Solarplatten deaktiviere. Bisher alles problemlos.
Intelligent ist sehr relativ. Den Strom muß jedes Ladegerät regeln (außer es ist aus der Steinzeit). Die Unterschiede liegen eher in den Variationen für verschiedene Batterietechnologien und dem Standby Laden bis hin zu Einstellmöglichkeiten für alle Parameter, was man nicht zwingend braucht und für viele eher verwirrend ist. D.h. es geht weniger um die "Intelligenz" als um die Parametrisierungsmöglichkeiten. RK
Ja, Intelligenz ist relativ, dem stimme ich zu! Aber wo regelt ein Standard EBL den Strom?? Ich spreche jetzt von "regeln". Nicht von Umschalten nach einer bestimmten Zeitspanne oder ab einer bestimmten Spannung. Das ist kein Regelkreis sondern ein Steuerkreis.Zitat: Die Steuerung hat einen offenen Wirkungsablauf, d. h. es existiert keine Rückmeldung. Man bezeichnet diesen Wirkungsablauf als Steuerkette. Regelung → geschlossener Wirkungsablauf: Die Regelung hat einen geschlossenen Wirkungsablauf, d. h. zwischen System 1 und System 2 findet eine Rückmeldung statt. --> Link Gruß Andreas
Der sich einstellende Strom und die Spannung sind Regelparameter, die nach Vergleich mit der Vorgabe jeweils bis zu einem Limit das System das Leistungsteils regeln. Ein bestimmter Spannungs/Stromzustand triggert dann auch noch abweichende Vorgaben und ändert damit den Regelkreis. Sobald die Batterie sich ändert, regelt das System für den gewünschten Strom oder Spannung nach. Ein Netzteil, das einfach nur eine Spannung ausgibt, wäre nur eine Steuerung. Sowas gab es früher auch als Ladegerät. Alle heute aktuellen begrenzen auch den Strom und die Spannung, was nur durch eine Regelung nach den sich einstellenden Ausgangswerten machbar ist. RK Sorry Andreas für die etwas unpräzise Verwendung von Steuerung und Regelung. Womit wir wieder bei der berühmten Frage sind. Regle oder steuere ich ein Fzg. ???
Was macht er bei Temperatur. Spannend Frage oder:?? Intelligent wäre er dann, wenn die LG oder SR die BMS Einstelldaten ausgelesen und dadurch die Ladung anpassen. Können sie das nicht, kanns eng werden.in bestimmten Situationen. Darauf stell ich mich ein. Hallo Tom Ich schreibe das mal ohne Wertung. Also nicht falsch verstehen. Das ganze Prozedere ist extrem Theorielastig. Auch was den Ausbau betrifft. Und nimm eine Meinung an. Es wird nie 100% geben . Mit 90 % sollst du zufrieden sein. Siehe auch BikeAir. Aber das sind Dinge die man später in Angriff nehmen kann. Ich würde einen 2 Booster einbauen. gesteuert über D+ und einen Schalter dazwischen. So hast du, wenn dus brauchst zusätzlichen Strom beim Fahren. Wechselrichter 2000 Watt, Solartronic oder ähnlich. Kosten nicht die Welt und sind zuverlässig. Module 300-400Watt. Und einen Victron SR. Dann kannst du noch nachdenken über ein zusätzliches Ladegerät. 10A reicht in der Regel. Damit bist du sicher bei den 90%. Wenn nicht darüber. Der Rest sind Peanuts. Aber bedenke. Viele fahren mit einer ähnlich Konfiguration durch die Gegend. Viele ohne Booster. Den hast du aber und brauchst du auch. Und was Schreiben die hier. Strom genug. Es wird immer Ausnahmen geben. Die haben grosse Kapazitäten verbaut. Kann man machen, muß aber nicht. Du wirst eine Entscheidung treffen müssen. Darum kommst du nicht herum. Und Input hast du ja genug bekommen. Und nimm dir die Meinungen zur Brust, die hier geschriebn wurden. Hier schreiben Praktiker. Keine Theoretiker. Franz
Einfach einen Schalter (Kippschalter) in die D+ Ader bauen und den irgendwo montieren. Mir macht aber grad die Idee Spaß das auch zu automatisieren. Z.B. unter 60% Einschalten, über 80 - 85% Ausschalten. Den Rest erledigt das Solar. Fragt sich nur, womit? Ideen bitte :D Grüße
Fragt sich eher, wozu? Nicht für das Schnapsglas Sprit auf 100 km. Schalt doch über einen Spannungswächter. Weiß ja welche Spannung dein Accu bei dem gewünschten Zustand hat. Das nur so aus dem Bauch raus. Franz Bei der geringen Hysterese, vor allem bei LiFePO, wird das mit einem Batteriewächter über die Spannung nichts werden. Da braucht es schon einen Batteriecomputer, der das über die Kapazität macht.
Hast schon recht damit. Aber der kennt seinen Accu. Mit der 80% Volladung wird das schlecht gehen. Aber man kann den Booster bei 13,6 Volt abschalten lassen. Durch den Ladestrom ist ja die Spannung höher. ca. 0,3 Volt. ALso ist der Accu noch nicht ganz voll. Rest macht Solar. So würde ich es lösen ohne 2 BC. Keine 100% Lösung aber brauchbar. Franz Moin,
es wurde nicht interpretiert - es wurde ja so geschrieben. Die Angabe der Leistung dann als Energie zu sehen - das wäre die Interpretation. :mrgreen: Freundliche spitzfindige :wink: Grüße Georg Moin,
Sehe ich auch so - aber mir droht auch ein entsprechendes Nutzungsprofil: Kann zwar zunehmend länger in der Sonne stehen 8) - muss aber auch mal länger im Trüben fischen. :?
dito
Kann man - im Grunde schaltest Du damit ja nur das D+-Potential, das dann am Eingang des jeweiligen Gerätes anliegt. Und im Grunde liegt dasselbe D+-Potential ja eh schon an mehreren Geräten (Kühlschrank, Booster, Treppe, Sat-Schüssel, ...) an. Falls man mehrere D+ auf ein Gerät geschaltet hat (z.B. S+-Simulation am D+Eingang des Kühlschranks), sollte man über Dioden entkoppeln, um Seiteneffekte zwischen den Geräten zu vermeiden. [/quote]
Kann man aber trotzdem nacheinander ausführen, wenn man jetzt eher das eine und erst später das andere Nutzungsprofil hat. Grüße Georg
Ja Stocki den kenne ich, wobei ich schon lange nicht mehr geschaut habe, ob er noch da ist :lol: Ich hatte am Anfang den BMV 712 auf Spannung (Schaltausgang) für den Kühlschrank eingestellt. Das ging zwar, war aber suboptimal, weil die Hysterese einfach zu groß ist. Mal war bei > 90% SoC Schluß mal bei 85% Mit % SoC ist es dagegen perfekt. So konnte ich stellenweise, wenn ich Gas sparen musste bis 40% SoC runtergehen, das wäre über die Spannung nocht so möglich gewesen. Vielleicht hole ich mir da mal noch einen 712er gebraucht oder so. Dann könnte man auch die Einstellungen über die App machen, hätte schon einen Charme. Kann man das Telefonverbindungskabel dafür, eigentlich parallel abgreifen? Grüße aus Mexico
Frag mal nach bei Victron. Wenn du glück hast, erwischt du einen der weiß, was er sagt. Franz
In der Theorie stimme ich dir zu! In der Praxis sieht es bei den Standard 230V Ladegeräten für Wohnmobile anders aus. Und darüber reden wir hier. zu 1. Ja, die Quellenspannung der Batterie steigt mit der Ladung, sie nimmt weniger Strom auf weil die laderspannung gleich bleibt zu 2. Ja, und sowas ist leider Standard zu 3. Leider nein, weder Schaudt noch CBE machen das, schau dir die Schaltbilder an. Aber ich gebe dir recht. Wenn es so wäre würden wir über einen Regelkreis sprechen. Mein Einwand kam eigentlich nur deshalb, weil immer noch sehr, sehr viele Forenteilnehmer glauben, das Ladegerät würde den Ladestrom regeln. Das tut weder Schaudt noch CBE. Sie setzen einfach nach einem bestimmten Zeitlimit die Spannung hoch um von der I Phase in die U Phase zu gelangen. Da wird aber nicht der Strom gemessen, da ist einfach die Zeit abgelaufen. Freundliche Grüße, Andreas Das die Ladegeräte den Strom nicht regeln, da stimme ich zu. Die Ladegeräte liefern ihren maximalen Strom so lange, bis die Ladespannung ihren vorgegebenen Wert erreicht hat. Erst ab da wird die Spannung, je nach eingestelltem Batterietyp, für eine bestimmte Zeit konstant gehalten. Während dieser Zeit sinkt der Ladestrom kontinuierlich. Danach wird die Spannung auf die Erhaltungsladespannung abgesenkt. Es gibt natürlich auch noch andere Kennlinien, die das Umschalten auf die Erhaltungsladung nicht an der Zeit sondern am gemessenen Ladestrom festmachen.
Natürlich regeln die den Strom. Auch eine Begrenzung des Stroms auf einen Wert ist eine Regelung (nach dem abgegebenen Strom), da das nur durch Ansteuerung der Leistungsstufe erreicht wird. Sonst würde immer mehr Strom fliessen, bis das Ladegerät abbrennt. Ab Erreichen der Ladeendspannung, muß der Strom nicht mehr begrenzt werden, da die Batterie keinen höheren Strom anfordert. Damit ist die Stromregelung an einer Randbedingung angekommen und die Spannungsregelung arbeitet. Auch das wird nach der Ausgangsspannung eingestellt. Sonst müßte die Steuerung genau wissen, wie die Eingangsspannung ist, daraus ein Verhältnis bilden und das fix ausgeben oder es mit einer Reglung(!) nach der Eingangsspannung ermitteln. Nur macht das keinen Sinn. In der Praxis hat man den Wert der Ausgangsspannung und den Wert des Stroms über einen Shunt und regelt damit die Endstufe. Das ist nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal, sondern die einfachste Art, es zu machen. Die Änderung der Spannungsvorgabe nach der Zeit, ist dann tatsächlich schon ein raffinierterer Teil der Regelung. RK in der Anleitung zum Schaudt Booster 121525 habe ich folgende Daten gefunden (im Originaltext wird statt dem "bei" das hier verbotene at- Zeichen verwendet): Eingangsspannung (Ue) 12,0 bis 15,0V (für max. Ladestrom) max. Ladestrom 20A bei Ue = 12,2 V und UL = 14,7 V 24A bei Ue = 12,2 V und UL = 12,5 V 25A bei Ue = 14,6 V und UL = 14,7 V 30A bei Ue = 14,6 V und UL = 12,5 V Messung: Fahrzeug mit LiMa-Spannung 12,6 V bis 15,0 V; Spannungsfall auf der Leitung zu Starterbatterie: 0,4 V; Wohnraumbatterie: 14,7 V (fast voll) bzw. 12,5 V (fast leer) Ob nun "Steuerung" oder "Regelung": Daraus lese ich, dass der Booster bei hohem Angebot (volle Starterbatterie) und hoher Nachfrage (leere Wohnraumbatterie) einen hohen Ladestrom bereitstellt, während bei wenig geladener Starterbatterie, der Ladestrom deutlich verringert wird. In Abhängigkeit von zwei externen Messgrößen verändert der Booster sein Verhalten, sprich den Ladestrom. Oder interpretiere ich das falsch?
Du interpretierst das richtig! Aber nur der Klarheit wegen: meine vorherigen Antworten zu Beiträgen beziehen sich auf Standard 230V Ladegeräte und nicht auf Ladebooster. Ladebooster regeln, vor allem wenn sie mit Sense Leitungen zu Start- bzw. Aufbaubatterie ausgerüstet/installiert sind. Sie sind diejenigen die aktiv das Geschehen beeinflussen. Standard 230V Lader stellen einen Strom zur Verfügung und der wird von der Batterie abgenommen oder nicht. Gruß Andreas
S.o. Etwas komplizierter ist es schon. Sie regeln die Ausgangsspannung so, daß sich kein zu hoher Strom oder Spannung einstellt. Beim Booster kommt noch die Regelgröße Eingangsspannung dazu. Sich auf die "Regelung" einzuschiessen, bringt IMO nichts. Die gibt es überall. Selbst die uralten Ladegeräte hatten implizit sowas drin, indem sie bei höheren Strömen einen immer schlechteren Wirkungsgrad erreichten und damit den Strom begrenzt haben, damit nicht sofort die Sicherung geht. Eher sollte man auf die Einflußgrößen schauen, die bewertet werden. RK So zurück zur Ausgangsfrage: 3 Tage stehen um diese Jahreszeit ... Bin seit heute morgen unterwegs. Gestern Nachmittag die serienmäßige 70 Ah Varta Nassbatterie mit Landstrom über den EBL 252 aufgeladen, bis der Ladestrom mit der Messzange gemessen bei 0 lag und V= 12,8. Heute morgen ca. 1 h gefahren und heute Abend um 19 Uhr war nach dem Tag mit Heizung und Kühlschrank auf Gas und ca. 3 h Licht die Spannung runter auf 12,1 V, Gott sei Dank hatte ich noch in 10 km Entfernung einen Stellplatz mit Landstrom gefunden! -> dringender Handlungsbedarf, da noch einige Fahrten in den nächsten Wochen "fest" geplant sind, und geöffnete Stellplätze mit Landstrom Mangelware. Geplanter Akku: Die 210 Ah Bulltron Polar mit 100 A empfohlenem max Ladestrom. Reicht für 3 Tage und passt in die Heckgarage an den Platz des Serien-Akkus. Polar vielleicht nicht zwingend nötig, aber in der großen Heckgarage im Winter die sichere Wahl, um auch bei kaltem WoMo laden zu können. Die Lion ist etwas günstiger, aber irgendwie habe ich das Gefühl nicht gerade die zuverlässigste, wenn man so hier durch das Forum blättert. Interessant fände ich die auch die "Saftkiste", aber noch mal teurer und nur Untersitz verfügbar. Aufladung: Solar keine Lösung, weil kein Ertrag. Meine 5,6 kWp Anlage auf dem Haus lieferte den ganzen lieben Tag lang "immense" 2,5 kWh. 300 Wp brächten also um die 150 Wh oder gute 10 Ah. Spätere Nachrüstung für den Sommer ggf. aber problemlos möglich. Booster, auch nicht der Burner. 25 A und ein LiFePo Profil hat der serienmäßig vorhandene Schaudt 121525, mehr als 40 A (incl. Kühlschrank im Fahrbetrieb) soll man vom MB-Bordnetz nicht abzapfen. -> Kein Handlungsbedarf, da kaum Verbesserungspotential. Bleibt: Landstrom, vorhandener EBL 252 bringt max. 15 A für Starter und Aufbau-Batterie ist einfach zu langsam ... Ergänzung durch einen Victron Phoenix Smart IP43 12 V 50A 1+1 230V. Passt neben die Batterie in die Heckgarage, passiv gekühlt, also lautlos unter dem Bett. Lädt, wenn's sein muss mit 50 A schnell (ca. 1 Tag Standzeit in 1 h Laden), aber immer noch weit unter der Empfehlung von 100 A maximalem Ladestrom und kann per App aber auch runtergeregelt werden. Den Einbau hatte ich mir so vorgestellt: Bestehende Verkabelung zur Nassbatterie (plus mit 50 A Absicherung) auf einen Plus und Masse Verteiler legen, an dem man später auch noch Solar und/oder Wechselrichter anschließen kann, neue Batterie (mit Hauptschalter an Masse) und Victron Ladegerät ebenfalls auf dem Verteiler anklemmen. Ladegerät mal ganz schnöde mit dem Kaltgerätestecker in die 230 V Steckdose der Garage stecken, dessen Kabel kann man später, d.h. bei besserem Wetter, immer noch "schön" zu dem 230 V Verteiler ziehen. Frage an die Experten: Kann ich die restliche Verkabelung unangetastet lassen? Was mache ich mit dem 5 A abgesicherten Kabel (vom EBL?) zum Aufbau Akku? sichere ich die kurzen Leitungen von Akku und Lader zum Verteiler jeweils ab? Welche Stärke? Diese kurzen, dicken Leitungen würde ich konfektioniert kaufen. Habe ich das richtig verstanden, dass man bei der Bulltron auf diesen Test der Lions auf Zell-Spannungs-Unterschiede vor dem Einbau verzichten kann, zumal ich das Ding quasi "offen" bzw. ganz einfach zugänglich in der Garage und nicht unter dem Sitz verbaue? Auf einen Messshunt würde ich vorerst (ohne Solar/WR) verzichten, bei dem einfachen System müsste das BMS eigentlich alles Wissenswerte liefern? Ein klassisches Beispiel eines Threads, wo durch endloses Zerreden und Theoretisieren ein an sich sinnvolles Vorhaben im Nirwana endet. Die 40A -Grenze ist dem Abgriff an der Starterbatterie geschuldet. Dieser Strang wird geprüft und ggf. ertüchtigt. Die Standard-Lima eines Sprinters kann 150A. Reicht also. Der Kühlschrank in diesem Fz. ist parallel angeschlossen. Kein Abzweigen des Ladestroms vom Booster. Ist so! Ende der Diskussion! Eine leere LiFePO4-Batterie (will heißen minimum 10%) kann in den erlaubten Temperaturgrenzen mit 0,5C geladen werden, ohne dass etwas passiert. Ich hab praktisch dieselbe Konstellation. Womo steht schön teilverschattet unter den Bäumen vor meinem Haus. Ich wüsste nicht, wann die Solaranlage unter den Konditionen meine Batterie nicht in kurzer Zeit vollbekommen hätte. Wenn ich unterwegs bin lasse ich bei schönem Wetter tagsüber den Absorber auf Batterie laufen, denn die Solaranlage liefert ausreichend. Das funktioniert von März bis Ende September völlig problemlos. Ich hab einen 200Ah Akku und einen 30A Booster. Reicht bei mir völlig, weil ich keine E-Bikes brauche. Bin noch jeden Berg mit Treten hochgekommen. Bei Kunden mit E-Bikes verbaue ich generell die Kombi 280-300Ah (je nachdem, was gerade verfügbar ist) und 50A Booster. Und das reicht eigentlich immer. Fakt ist nach dem letzten Beitrag des Themenerstellers, dass er ein massives Ladeproblem hat. Und ich vermute, dass es auch von der falschen Verkabelung bei diesem Modell ab Werk betroffen ist. Da wird nämlich während der Fahrt nicht mehr geladen, weil die Sicherungsplätze für Aufbaubatterie und Kühlschrank durch falsch eingepinnte Abgriffe vertauscht sind. Der Booster hängt dann auf dem Platz des Kühlschranks und grillt diese Sicherung. Das wars dann. Da ist ausschließlich Laden über Landstrom möglich. Die Polarbatterie halte ich für Blödsinn. Die Garage in dem Fahrzeug ist besser teilbeheizt, als der Platz unter dem Fahrersitz beim Ducato und da hat man in der PRAXIS auch keine Probleme. Außer du willst im Winter nach Nordnorwegen, aber dann darfst du in der Garage auch mit dem Eispickel rein und das gefrorene Kondenswasser raus klopfen. Leute, hört endlich auf immer alles völlig zu verkopfen! Man kann generell alles machen und umsetzen, wenn man a) weiß was man vor hat und welche Auswirkungen zu berücksichtigen sind und b) den echten Praktikern einfach vertraut, statt den Theoretikern an den Lippen zu hängen. Das ist gerade hier teilweise echt schlimm und deswegen bin ich auch oft aus den Threads raus, weil es einfach zu anstrengend wird. Die Geduld vom Stocki hab ich einfach nicht. Mein Vorschlag an den Themenersteller: Bring die Kiste vorbei, wir schauen uns alles an, besprechen, was gewünscht wird und was Sinn ergibt und dann wird das gebaut. Und das funktioniert dann auch! Ich hab an meinem Fahrzeug nie mehr Landstrom gebraucht. Ich fahre viel und das ganze Jahr. Und meine Kundschaft genießt ebenfalls ihre Freiheit abseits von der Sucht nach blauen Steckdosen.
Ich würde so gerne ein Positiv vergeben ... mangels Zulassung daher so.
Mehr ist dazu nicht zu sagen, einfach eine treffende Analyse. Und weil "Ostseebaer" noch nicht kann vergebe ich dafür ein Pünktchen Gruß Andreas Deiner Meinung schlies ich mich zu 100 % an. Und ein Wichtiger Punkt zum Laden über das geplante LG.
Und ein Hinweis an den TE. Höre auf den Rat von cinzano. Auch die 280 Ah Investieren statt der 200Polar. Franz Kurzer Bericht, was ich nun gemacht habe: Es gab im November ein Angebot bei der "Saftkiste" und da habe ich mir die 300 Ah Version gegönnt, die zwei Features mitbringt, die mir zusagen: einen internen Batterie-Hauptschalter und neben Bluetooth auch noch einen, für 10 Jahre kostenfreien, integrierten LTE Zugriff, über den sich der Akku schalten lässt und mit dem Statusmeldungen und Warnungen auch dann übermittelt werden, wenn man sich nicht am WoMo befindet. Zum schnellen Laden habe ich ein Victron 50 A 230V Ladegerät beschafft, das ohne Lüfter passiv gekühlt wird und sich ebenfalls per Bluetooth umfangreich einstellen lässt, z.b. kann man den Ladestrom auf 5, 25 oder 50 A begrenzen. Der Einbau war im Pepper auf MB recht einfach, da der serienmäßige Nass-Akku in der Garage verbaut ist. Dieser wurde mitsamt des Entlüftungsschlauches und der Aufgang-/Befestigungswanne ausgebaut und an den Platz die Saftkiste gestellt, die zwischen Winkelblechen steht und mit einem Zurrgurt befestigt ist. An der Originalverkabelung wurden keine Änderungen vorgenommen. Das Ladegerät wurde im darüber liegenden Fach an die Rückwand des Kleiderschranks mit einer Konterplatte montiert und die Kabel (vorkonfektionierte 16 mm2 mit einer 100A Midi-Sicherung) von dort durch eine 30er Bohrung zur Batterie geführt. Auf eine Zwischenverteilung habe ich verzichtet, da nur je 2 Kabelschuhe an den Polen der Batterie angeschraubt sind. Die 230 V Versorgung des Ladegeräts passiert per Kaltgerätestecker, den ich derzeit bei Bedarf (und Landstrom ...) in die 230 V Steckdose der Garage einstecke, feste Verlegung an die 230 V Verteilung, ggf. mit Ein/Aus Schalter aber geplant. Erste Erfahrungen: Das Laden geht ganz prima, wenn man z.B. über Nacht am Landstrom hängt, auch nur über den EBL, wenn es schnell gehen muss, zusätzlich über den Victron. Dabei schaltet die Saftkiste auch schon über 5 Grad die integrierte Heizung ein und sorgt für eine höhere, zweistellige Zelltemperatur, bevor das BMS richtig auf macht. Selbst bei vollen 50 A Ladestrom brummt der Victron nur ein wenig und wird nur so warm, dass man ihn noch gut anfassen kann. Und die 300 Ah sind eine sichere Bank, selbst beim gegenwärtigen Schmuddelwetter mit langer Nutzung von Licht, TV, Heizung, usw., ist ein langes Wochenende mit satten Reserven machbar. Sehr angenehm ist der integrierte Hauptschalter, den man auch per LTE-Netz jederzeit/überall schalten kann und der bei Arbeiten an den Polen jeden Kurzschluss vermeiden kann. Dennoch werde ich irgendwann einen redundanten, mechanischen Hauptschalter zusätzlich einbauen, falls das BMS mal Probleme macht ... Was noch nicht geht, ist Laden während der Fahrt. Der Schaudt Booster zeigt zwar grünes Licht, wurde auf Lithium und ohne Temp-Fühler umgestellt, nur kommt in der Saftkiste kein Ladestrom an. Da der Rückruf "falsche Sicherungsbelegung" aber erst im Februar erledigt wird, warte ich aber ab, ob sich dieses Ladeproblem nicht danach in Luft aufgelöst hat, bzw. haben sollte. Wechselrichter, ob nun mit oder ohne Vorrangschaltung, oder Solar sind erst mal auf Eis gelegt, dann braucht es natürlich auch einen abgesicherten Verteiler und den erwähnte Hauptschalter. Einziger Wermutstropfen bei der Montage: die 16mm2 freien Enden sauber in den Victron zu montieren. Da sollen keine Aderendhülsen verwendet werden, aber man muss höllisch aufpassen, das dabei keine einzelnen Drähte aus der Klemme geknickt werden, die dann einen Kurzschluss geben können. Lieben Gruß |
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