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Hallo, wir haben seit 1,5 Jahren ein Wohnmobil von 2011 und sind damit sehr happy . Nun haben wir keinen Stellplatz hier bekommen und nutzen auch doch irgend wie alle 4-6Wochen für kleinere verlängerte Wochenenden. Ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum , falls nicht bitte mitteilen ☺️ Vielleicht könnt ihr uns Tipps geben um Schäden zu vermeiden innen wie auch außen im Winter. Wir haben die Matratzen schon hochgestellt . -Macht ein Entfeuchter Sinn ? Diese Behälter mit den Steinen. - alle 2 Wochen das Wohnmobil mit einem Lüfter aufheizen für ein paar Stunden wird das so noch empfohlen ? - wir überlegen für außerhalb eine Abdeckung nur für oben zu holen . Macht sowas überhaupt Sinn ? Sind diese auch wirklich wasserdicht ? Wir stellen leider schief dadurch bildet sich oben leider bei Regen immer eine Pfütze. Macht man zwischen der Abdeckung und dem Wohnmobil dann noch abstandshalter wegen der Schimmel Bildung ? Wir sind Anfänger aber vielleicht habt ihr ja einige Tipps für uns :) ich freue mich auf eure Rückmeldungen :)
Im Wohnmobilforum bist Du immer richtig! :lol: :lach:
Ein Wohnmobil ist nicht luftdicht. Im Gegenteil gibt es, in den Dachluken z.B. oder oft auch im Bad, Zwangsbelüftungen. Was willst Du dann Entfeuchten? Halb Deutschland? ;D
Wenn Du aus Deinem Wohnmobil eine Tropfsteinhöhle machen willst: unbedingt! :lach: Kalte Winterluft kann weniger ( Luft- ) Feuchtigkeit aufnehmen als wärmere Luft. Jedesmal wenn Du also aufheizt holst Du dir Feuchtigkeit ins Womo. So ähnlich gilt das auch für "Alle 2 Wochen den Motor warm laufen lassen". Verschlimmert die Situation nur!
Das die Abdeckung Feuchtigkeit vom Dach abhält glaube ich eher nicht. Ist aber eine Glaubensfrage. Klar, wenn die Abdeckung wasserdicht ist, kommt kein Regen ans Dach. Aber Feuchtigkeit unter der "Plane" trocknet auch nicht im Wind. Und bei Frost friert die Abdeckung am Dach fest. Bei Sturm "schlägt" sie u.U. ans Dach bzw scheuert an den Ecken. Auf Abstandshalter heißt zwischen den Abstandshaltern gibt es wieder Pfützen in der Abdeckung die dann evtl. frieren. ABER: gegen Dreck hilft so eine "Plane". Dann kann man sich im Frühjahr den Kärcher sparen!?! Und wenn Wasser auf dem Dach steht: Womo schräg stellen. Entweder auf Keile, oder... Grüße Dirk :D Gut, Kurz, Richtig und verständlich ! :D auch oder gerade für einen Laien erklärt, ohne gleich die Frage wieder ins Negative zu ziehen. Dafür mal ein Positiv :ja: Gruss von der schönen Mittelmosel Achim Hallo, unser Womo steht seit 8 Jahren im Freien ohne Probleme. Schränke sind alle offen, Polster und Matratzen hochgeklappt. Heizen tun wir nicht aber wir nutzen einen Entfeuchter. Natürlich kommt durch die Zwangsbelüftung immer wieder frische evtl. feuchte Luft ins Fahrzeug. Nein ich will nicht ganz Deutschland entfeuchten wie hier schon vermutet wurde, aber in meinem Womo will ich sie auch nicht. Sonst machen wir nichts. Bestimmt wird es hier im Forum noch einige gute Tips von anderen Usern geben. Grüße James
Bei den anderen Punkte schließe ich mich dem Vorredner an. - Immer mal aufheizen ist schlecht. Ich lasse im Winter unterm Carport immer die Dachluken offen. Frische Luft hilft gegen Schimmel. - Im ersten Jahr hatte ich auch einen entfeuchter im Wohnmobil, als dieses noch nicht unter dem Carport stand. Bringt absolut 0,00 nix. -- Als das Wohnmobil noch nicht unter Carport stand, hatte ich auch eine Hülle drüber. Warum? Naja, die Dachluken sind ja alles Plaste. Meine Befürchtung war, wenn da Schnee antaut und dann wieder gefriert, wird das für das Plaste sicher nicht so toll sein. Solltes du eine Hülle brauchen, meine müste noch auf dem Dachboden liegen. Kannst du haben. Hat bei mir für ein Wohnmobil 3m Hoch und 6m lang gepasst. Wenn der Wagen nicht geheizt wird, ist es wichtig, die Wasserleitungen vollständig zu entleeren, um Frostschäden zu vermeiden. Ansonsten alles so, wie von Dirk beschrieben. Gruß Hallo, grundsätzlich gilt innen/ außen gleiche Temperatur zur Winterlagerung. Wenn man aber, wie wir auch, zwischendurch immer wieder für ein WE oder Kurztrip unterwegs ist kann man entweder immer alles entleeren und die gleiche Temperatur herstellen oder man heizt durch. Wir haben uns für das heizen entschieden, funktioniert mittlerweile seit Jahren gut. Wenn Frost angekündigt ist wird die Heizung auf 10 Grad gestellt und geheizt. Bevor wie wegfahren hochgestellt auf 21 Grad. Aber gerade das heizen wird hier im Forum sehr kontrovers diskutiert. Für uns bedeutet es einfach nur 2 Flaschen Gas zusätzlich im Winter und ein paar Kilowattstunden Strom.
Denke es kommt auch darauf an wie oft man im Winterhalbjahr unterwegs ist.Bei einer Nutzung alle 14 Tage sicher Heizung an,ist man aber nur zu Weihnachten und einmal 8 Tage im Februar unterwegs und ansonsten steht das Fz kann man getrost entwässern und ohne Heizung gut auskommen. Heizen oder nicht ist sicher auf das Nutzungsverhalten bezogen.
Kein Entfeuchter, nutzt nichts wg Zwangsbelüftung Keine Plane, nicht sturmsicher, scheuert, arbeitsintensiv Aber alle Wasserleitungen entleeren, Tanks entleeren, Nesspresso entleeren Handbremse nicht anziehen, nur Gang einlegen So stehen meine WoMos seit 40 Jahren im Freien, nicht Sahara sondern Alpenvorland Gruß Andreas Also unser "Neuer" Chausson 777 steht nun - gut verpackt mit Hintermann-Gesamtplane (und Giebelprofilen darunter) und Schaumstoffecken für die Zurrgurte der Plane neben unserem Haus und wartet auf den Winter, weil wir auch keinen Einstellplatz bekommen haben. Wir sind hier im Schneegebiet auf 820m in den Schweizer Alpen. Alles ist sauber entwässert, geheizt wird nichts. Er steht leicht erhöht mit den Vorderreifen, damit das Wasser besser abläuft. Ich kann Dir im April sagen ob das alles so erfolgreich war ...... oder wir nächstes Jahr was anders machen. Viele Grüße Kurt Wenn man sich mit dem entwässern nicht sicher ist ob alle Winkel ,besonders bei Druckpumpen und deren Vorfiltern leer werden kann man auch nach Entleerung des Wassertanks und leerpumpen als zusätzlichen Schutz die Pumpe aus einem Gefäß welches man auf den Boden des Tanks stellt einen gehörigen Schluck billigen Vodka ansaugen lassen um die empfindliche Pumpe zumindest damit zu befüllen und zu schützen. Wir hatten bisher 4 Wohnmobile und 2 Wohnwagen. Alle standen mehr oder weniger länger im Winter still, die Wohnwagen oft Monate. Keines der Fahrzeuge wurde eingepackt, in keinem wurde Entfeuchter verwendet. Wir hatten nicht mal Polster aufgestellt oder ähnliches. In keinem Fahrzeug gab es Schäden, Schimmel oder ähnliches. Das jetzige Womo wird durchgeheizt mit 5°C, da wir regelmäßig zum Skifahren gehen. Steht es länger als 2 Wochen, dann bleibt die Heizung aus und wir machen es winterfest (Getränke raus, Wasser raus), sonst machen wir nix dran. Gruß Axel
Ich hatte mal ein Meßsystem im und um das Womo. Die Feuchtigkeitswerte außen waren immer höher als drinnen (kein Entfeuchter). Außerdem waren die Innenwerte immer in einem gesunden Bereich. Polster aufstellen ist bei den meisten Bänken nicht unbedingt nötig, ist aber auch kein Aufwand. Ich hatte mal einen Anflug von Schimmel unter einem Polster, das ich vergessen hatte, als ich das Womo im Winter mal bewegen mußte. Das war an der Stelle der Sitzbank über dem Gaskasten, wo die Isolierung nach außen sehr viel dünner ist. Besonders an den Kanten der Bretter, wo es evt. nicht 100% dicht war. Ich hab da jetzt Abstandsmatten, falls ich es nochmal vergesse. RK
Offene Luken sind eine Einladung für Ungeziefer und Nagetiere
Offene Luken sind eine Einladung für Ungeziefer und Nagetiere Wenn das Fahrzeug bei Euch am Wohnort steht, würde ich empfehlen, alle paar Wochen mal für zB eine halbe Stunde gut durchzulüften, insbesondere wenn es kalt ist. Wie hier schon geschrieben wurde nimmt kalte Luft sehr gut Feuchtigkeit auf. Ebenso würde ich vorschlagen, innen alle Klappen offen zu lassen. Weiterhin schmiere ich alle Tür- und Klappendichtungen aussen vor dem Winter mit einem Nigrin Dichtungsschutz (sieht aus wie ein Schuhputzschwamm) ein. Durchheizen haben wir mal überlegt, halten es aber für unsinnig. Insbesondere, weil ein warmes Fahrzeug Tiere anzieht, allen voran Marder. Hallo zusammen, unser Kawa steht seit 3 Jahren über Winter in der Einfahrt. Matratzen und Polster nehme ich alle raus, Tank entleeren die Wasserleitungen durch pusten, keine Heizung. Alle paar Wochen an schönen Tagen durchlüften und alle Klappen offen. Bisher keine Probleme. Gruss Manfred Hallo Dirk, du "Pechvogel" aus NRW, Eins von den " + " ist von mir. Vor einiger Zeit schrieb ich hier, ich wüsste nicht genau was ich von deinen Beiträgen halten solle. Ist bedeutend "besser" geworden. GUT und zutreffend geschrieben.! viele Grüße Heinrich N. aus W
Danke! Grüße Dirk Hallo an alle und wow vielen lieben Dank für die vielen Antworten und zahlreichen Tipps. War wohl die beste Entscheidung die Frage hier zu stellen :) . Die Antworten werde ich mir gleich direkt erst mal in Ruhe durchlesen, ) da kommt bestimmt nochmal die ein oder andere frage auf :)
Das stimmt so nicht. Oder gab es - für mich unbemerkt - eine Physikreform? Kalte Luft kann nur wenig Feuchtigkeit aufnehmen. Wenn man die vorhandene Warme Luft, die mehr Feuchtigkeit enthalten kann, durch kalte Luft ersetzt, bringt man die Feuchtigkeit heraus. Die Feuchtigkeit in der Luft ist erstmal unkritisch. Kritisch wird es erst, wenn die Luft die Feuchtigkeit nicht mehr halten kann. Dann kondensiert diese an allen möglichen Gegenständen und kann Schaden anrichten. Völlig richtig. Die Löslichkeit von Wasser in Luft nimmt mit der Temperatur zu. Trifft die warme und feuchte oder gar gesättigte Luft auf kalte Gegenstände (Außenwand), so kondensiert die Feuchtigkeit an der Oberfläche (Brillenträger kennen das beim Eintritt in beheizte Räume). Bleibt die Oberfläche lange genug feucht, bilden sich Schimmelkulturen aus der Luft, bzw. Stockflecken. Deswegen ist es Sinn der Lüftung einen Luftaustausch zu bewirken, um feuchte oder gar gesättigte Luft gegen trockene Luft auszutauschen und die feuchte Luft in die Atmosphäre zu entlassen. Kalte Luft bringt weniger Wasser mit, deswegen ist eine Lüftung im Winter effektiv. Im Sommer bringt das nicht viel, da die Tauschluft zu warm und zu feucht ist. Andererseits sind die Temperaturdifferenzen der Luft und an den umgebenden Bauteilen viel kleiner, heißt, kaum Kondensat. Deswegen entsteht Kondensation überwiegend im Winter, damit auch mögliche Stockflecken. Immer, wenn morgens die Frontscheibe beschlagen ist, beginnt im Wohnmobil die Gefahr der Kondensation. Daher der Tipp, nicht heizen und ab und zu im Winter stoßlüften. Heizen und dann wieder abkühlen lassen ist kontraproduktiv. Durchheizen ist denkbar, aber ökologisch und ökonomisch Unsinn. Stoßlüften ist übrigens auch das Mittel der Wahl während des Bewohnens, denn da wird die Luft im Innenraum zusätzlich durch Kochen, Duschen und die Atemluft des Menschen mit Feuchtigkeit beaufschlagt. Nicht ständig Luken offen lassen, damit nichts auskühlt, sondern früh und abends alles auf, am besten mit Unterstützung eines Maxxfans, wenige Minuten und dann wieder alles zu. Der Rückgang der Feuchtigkeit ist auf dem Hygrometer gut zu erkennen. Das sollte jeder zur Kontrolle im Fahrzeug haben. Nochmals vielen lieben Dank fur die ganzen Tipps an alle . Einiges haben wir tatsachlich schon umgesetzt . Jetzt müssen wir es auf jeden Fall noch gerade stelle mit einer unterkonstruktion da es doch hier etwas schief steht und sich rechts eine Pfütze oben bildet. Ich habe jetzt alle Sachen wie Handtücher etc. rausgenommen und die Matratzen hochgestellt , auch die sitzkissen hinten haben wir hochgestellt . Da der Boden bei dem alten Schätzchen immer sehr kalt war hatten wir hier einen Teppich reingelegt eine Art Industrie Teppich . Den hab ich aber jetzt auch aufgestellt , da ich bedenken hab , dass dieser von unten feucht wird. Beuler Wasser haben wir auch abgelassen und die Wasserpumpe von der Batterie getrennt ( die ist uns letzten Winter abgeplatzt ) Eine Abdeckung haben wir nach euren Rückmeldungen jetzt erst einmal nicht geholt . Ich bin immer noch unsicher und hab Angst das da was nicht hält / dicht ist wenn er so steht aber andererseits ist man ja auch im Regen damit on tour . Nochmals vielen lieben Dank super das es dieses Forum gibt :) Unser Reisedrache steht immer abfahrbereit auf dem Grundstück, wir nutzen ihn auch im Winter beruflich. Die Heizung läuft wie bei Peter auf 10C den ganzen Winter. Matratzen sind nicht hochgestellt sie ruhen auf Frolis da kommt genug Luft ran. Alle 14 Tage spätestens aber einmal im Monat fahre ich zum Gastanken das sind dann 80km Autobahn hin und zurück. Wenn ich auf den Feuchtemesser schaue vor der Abfahrt dann liegt der oft im Bereich 60% nach der Rückkehr unter 30%. Das Fahren und aufheizen bläst die feuchte Luft durch die Zwangsentlüftung raus. Zudem wird der Motor richtig warm Motoröl bei 110C und Getriebe 80C. Abgedeckt wird das Fahrzeug nicht hab zuviel Bedenken daß die Folie scheuert auf dem Lack und Hauben im Wind. Beste Gruesse Bernd Da wir von November bis März das Womo nicht nutzen, haben wir eine Plane für das Dach besorgt. Die ist sehr dick, gepolstert und reicht noch bis vorne über die Windschutzscheibe. Das anbringen dauert zu zweit vielleicht 2 stunden . Das Dach wird mit Styroporplatten so ausgeglichen, dass zwischen satschüssel und Luken keine Taschen entstehen. Dann wird alles stramm verzurrt, die scheuerstellen mit Schaumstoff gepolstert. Hält, ordentlich gemacht, auch stürmen stand. Der Zugang zum Wohnmobil durch die Tür bleibt jederzeit möglich, so kann gelegentlich gelüftet werden. Polster und Matratzen lagern wir im Keller. Würde ich im Winter fahren wollen, würde ich keine Hülle verwenden, denn den Aufwand möchte ich nicht mehrfach haben. Heizen kommt für mich nicht in frage. Gruß Birgit Danke Biggi für deine Antwort :) ja das mit dem heizen haben ja mittlerweile mehrere geschrieben also lassen wir das auch :)
Hallo, ich springe mal in den Beitrag, weil es haargenau mein Problem aufgreift. Ich habe gerade mein WoMo in Süddeutschland stehen, da hat ja bekanntlich der Winter begonnen. Ich hatte beim Trockenlegen brav alle Gummidichtungen mti Nigrin bestrichen und dennoch ist die Schiebetür an der Seite festgefroren. Als ich heute die Kassettentoilette rausholen wollte, musste ich 20 Min. enteisen und zusehen, wie die Gummidichtung halt mitkam. Ich habe das Gefühl, dass das Nigrin zwar vielleicht die frontale Auflagefläche gut schützt, aber bei Schneeregen irgendwie der Schnee sich von oben in die Spalte auf die Dichtung aufsetzt und dann festfriert. Wie man das verhindern kann, ist mir nicht klar. Ich hatte bei meinen Türgriffen (die auch geschmiert wurden) schon überlegt, mit Magneten ein Stück Plane über den Griffen zu befestigen, damit von oben nicht soviel Wasser/Schnee in die Mechaniken läuft. Jemand eine Idee? Anders bei der Klappe zur Toilette. Die war doch arg eingefroren. Wäre es da vielleicht ein gute Idee, bspw. mit Vaseline dick die Gummis einzuschmieren, um da auch die Bauräume um die Dichtungen etwas mitzufüllen? Das würde ich bei den Türen natürlich nicht machen wollen, das hätte ich ja ständig an der Hose. Aber an die Kassettentoilette muss ich selten ran, da würde es nicht stören. Was meint Ihr? Viele Grüße Chris
Das ist kein geeignetes Mittel um Tür/Fensterdichtungen zu schützen! Entweder Talkum oder Glyzerin. Beide Mittel pflegen und schützen vor zusammenkleben/frieren. Seit 45 Jahren eingesetzt bei Womo im Freien, Sommer wie Winter. Gruß Andreas |
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