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Aufbaubatterien


PeterDD am 07 Jul 2007 19:15:39

Hallo,

die Preise für Nassbatterie, AGM-Batterie und Gelbatterie verhalten sich etwa wie 1:2:3.

Rechtfertigen eigentlich die Gebrauchseigenschaften diese hohen Preisunterschiede?

Was genau sind die Vor- und Nachteile dieser drei Batterietypen?


Peter

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kintzi am 07 Jul 2007 23:31:49

Hallo,zu Nassbatt. als Versorger: Sind am billigsten u. robustesten, musst halt immer nach Flüssigkeit schauen u. evtl. dest. Wasser nachfüllen.Temp.-führung der Ladespannung empfohlen, jedoch nicht zwingend. Zu Gel: sind am empfindlichsten bzgl. Ladespannung, darf nie 14,4V überschreiten, Temp.-Führung zwingend. Teuer u. nicht ausfallsicher. AGM wahrscheinlich die Zukunft, aber Ldg. muss mit 14,7-14,8 erfolgen, u. das können die wenigsten EVS oder Ladegeräte u. Temp.-führung zwingend. Grosser Vorteil: hohe Ströme bei Entladung u. bei Ladg. möglich, deshalb schnellladbar .Lebensdauer am höchsten vor Gel u. Nassbatt., Selbstentladung nass am höchsten, dann Gel, am geringsten bei AGM. Gel(fast) u. AGM (sicher) sind auslaufsicher, AGM werden im Luftverkehr eingesetzt, da in jeder Lage betriebssicher u. dicht. Richi

PeterDD am 08 Jul 2007 11:37:20

Hallo Richi,

danke, kurz, präzise und übersichtlich dargestellt.

Ich bin eigentlich ein Verfechter von Nassbatterien, weil die Haupteigenschaft der Gel-Batterie "auslaufsicher" für mich nicht ausschlaggebend ist. Das mein Wohnmobil auf dem Kopf steht, versuche ich nach Möglichkeit zu vermeiden.

Meine beiden 80 Ah Aufbaubatterien schwächeln nach knapp drei Jahren Gebrauch. Der Säureprüfer zeigt nach knapp 30 Stunden Ladung der Batterien am Ladegerät gerade mal "mittel" an. Die relativ geringe Lebensdauer der Batterien ist wohl dem Umstand zu verdanken, dass sie fast nur von der Lichtmaschine bzw. von Solar aufgeladen wurden und wohl selten richtig voll waren. Dazu kommen noch ca. 500 Ladezyklen von schätzungsweise je 50 % der Batteriekapazität.

Jetzt stehe ich vor der Entscheidung wieder Nassbatterien oder AGM. Das Preis/Nutzen-Verhältnis dürfte dabei doch wieder mehr zu den Nassbatterien neigen, weil bei den AGM wahrscheinlich weder mit der Lima noch mit dem eingebauten Ladegerät eine Vollladung erreicht werden kann.


Peter

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Gast am 08 Jul 2007 11:55:44

Hallo,

kann man den Batterietyp (z.B. von Gel auf Säure) eigentlich so ohne Weiteres wechseln
oder braucht man dann auch ein neues Ladegerät?

Das WoMo, das wir zu kaufen beabsichtigen, ist ein Dethleffs, der als Aufbaubatterie eine
85 A Gel unter dem Fahrersitz hat, Ladegerät ist unter dem Beifahrersitz.
Größenänderung sind deshalb von vornherein zu scheitern verurteilt, weil mehr nicht reinpasst.

Gast am 08 Jul 2007 13:00:22

kimbi hat geschrieben:Größenänderung sind deshalb von vornherein zu scheitern verurteilt, weil mehr nicht reinpasst.


Das ist so nicht richtig, wir fahren auch einen Dethleffs und wir haben die Originale 85 Ah Gel Batterie, die unter dem Fahrersitz war, gegen zwei größere 95 Ah ersetzt. Die neuen haben wir an einem anderen Ort verbaut und haben den Platz unter dem Fahrersitz jetzt als Ablage. Unser Ladegerät lies sich umstellen von Gel auf Säure, von daher war ein Austausch ohne Probleme möglich.

Gast am 08 Jul 2007 13:07:26

Hallo Olaf,

Danke für die Antwort.
Die 2.te Batterie sollte in der Heckgarage montiert werden. Vielleicht lässt sich da ja gleich was ändern.
Mal schauen, was der Händler dazu sagt, wenn es bei uns mal soweit ist.

Scout am 08 Jul 2007 16:29:28

Hallo!
Bei mir hat sich eine der beiden Gelbatterien mit 80 Ah nach 6 Jahren verabschiedet. Ich möchte aus Kostengründen keine Gelbatterien mehr verwenden.
Die Batterien sind in den Sitzkonsolen verbaut. Da Nassbatterien gasen, müssen die Gase ins Freie abgeleitet werden.
Muss man die Batterien in einen geschlossenen Kasten stellen, oder ist das Batteriegehäuse so gestaltet, dass darin die Gase gesammelt und abgeleitet werden können?
Reicht es aus wenn man durch den Boden der Sitzkonsolen ein Loch bohrt und Schläuche ins Freie führt?

Wolfgang

Gast am 08 Jul 2007 17:09:36

An unseren Batterien sind Schläuche, die die Gase nach aussen unter das Fahrzeug abführen.

hartmut49 am 09 Jul 2007 06:33:08

Hallo Marianne,
2 Batterien,zusammen geschaltet, sind nicht unbedingt, das Beste!
Die Be- und Entladung, richtet sich immer, nach, der schlechtesten Batterie.
Es kann sogar sein, daß die Eine, die Andere, kaputt macht.
Sie sollten, auch räumlich, möglichst dicht zusammen sein !
Was, ich bis vor Kurzem, noch nicht wußte, daß Tiefenentladung, schon bei 12,5 Volt Spannung, der Batterie beginnt !
Man darf, die Spannung, auf jedem Fall, nich so weit, runter fahren, bis, das rote Lichtlein brennt.!
Deshalb, ließ, bei meiner letzen Batterie,die Leistungkraft, schon nach 3 Jahren,nach.
Nach dem, ich mir, nun einen kleinen,
7" Flachbildschirm , zulegte, hat die Solaranlage
(100 WPA )die Spannung, in 2 Stunden Sonnenschein,wieder auf 14 Volt.
Wenn bei mir die Spannung, mal unter 12,5 Volt abfällt, lasse, ich, wenn so stehe, daß ich andere, nicht störe, kurz , den Motor an.
Auf der Panele sieht man dann, daß, bis zu 20Amp. geladen wird, und in kurzer Zeit ist die Spannung, wieder über 12,5 Volt.
Ich wünsche Euch allzeit, gute, und prickelnde Spannung
Hartmut

abo1 am 09 Jul 2007 11:29:12

hallo

zum teil entspricht das geschriebene aus meiner sicht nicht den technischen tatsachen, aus welchem grund auch immer

nur mal so als anmerkung:

- eine batterie (selbst die kaputteste) "frisst" keinen strom. strom kann auf die tour nicht vernichtet werden, wenn ausgleichsströme fliessen dann "wandert" wohl kapazität von einer batterie zur anderen, die ist dann aber halt ben dort "abrufbar".

kleine ausnahme ist evt ein zellenschluss. da könnte die kaputte batterie beginnen als verbraucher zu wirken, aber nicht mal da bin ich mir ganz sicher ...

zellenschlüsse kommen vor, aber nicht häufig oder planmässig

- bei 12,5 volt beginnt keineswegs die tiefentladung.
bei welcher spannung die tiefentladung beginnt kommt auf den zustand der batterie an. diese spannung (bei ca zu 60% entladene batterie) lässt sich nur mit einem batteriecomputer ("batterietankuhr") oder durch eine spezielle messung an einem vordefiniertem widerstand feststellen

bei neuen batterie wird diese wohl bei oder ein wenig unter 12 volt liegen. je älter eine batterie ist desto höher liegt diese spannung ...

richtig ist dass eine zweitbatterie jedenfalls räumlich sehr knapp neben der eigentlichen aufbaubatterie situiert werden sollte

lg
g

Gast am 09 Jul 2007 15:00:18

Scout hat geschrieben:Muss man die Batterien in einen geschlossenen Kasten stellen, oder ist das Batteriegehäuse so gestaltet, dass darin die Gase gesammelt und abgeleitet werden können?

Die Batterien müssen nicht in einen geschlossenen Kasten - die sind dicht.
Scout hat geschrieben:Reicht es aus wenn man durch den Boden der Sitzkonsolen ein Loch bohrt und Schläuche ins Freie führt?

Genau so ist es. Dafür haben die Batterien einen Entlüftungsstutzen.

Thema Batterien:
Typische Entladeschlussspannungen (tiefer soll es nie gehen - ab da sind Schädigungen sicher) sind bei Bleiakkus: 0,87 * Nennspannung = also für 12V Akkus ca. 10,5V. Dies ist bei alten wie neuen Akkus gleich. Je älter die Akkus werden, desto weniger Kapazität habe sie.

Scout am 10 Jul 2007 11:31:56

Hallo!
Ich bin auf der Suche nach Blei-Säure Versorgungsbatterien.
Es gibt Blei-Säure Batterien die zusätzlich die Bezeichnung Solar haben.

Ich kenne als Batterietyp Starter- und Versorgungsbatterien.
Dass die Solarbatterien keine Starterbatterien sind, kann ich mir vorstellen. Was unterscheidet diese von Versorgungsbatterien?

Wolfgang

rapid am 10 Jul 2007 15:04:33

abo1 hat geschrieben:richtig ist dass eine zweitbatterie jedenfalls
räumlich sehr knapp neben der eigentlichen aufbaubatterie
situiert werden sollte

Warum das denn?

Entscheidend ist doch nur die Verbindung beider.
Sprich Querschnitt, Länge und der daraus resultierende
Widerstand der Brückenkabel zwischen den Batterien.
Nimmt man länger macht man dicker im ausgleichenden
Verhältnis und gut. Oder hast du bei langen, sehr dicken
Kabeln sicherheitstechnische Bedenken (was hier ja
eigentlich nicht das Thema ist...)?

rapid

abo1 am 10 Jul 2007 15:26:25

hallo

genau genommen sollte, um eine gleichmässige entladung der batterien zu ermöglichen, der anschluss KREUZweise erfolgen.

d.h.
plus an batterie 1 pluspol
minus an batterie 2 minuspol

damit tut man(n) sich schwer wenn die nicht beieinander stehen ...

lg
g

PS:
ansonsten hast du recht, sollte egal sein
zusätzliche sicherung auf beiden seiten der verbindungsleitungen und die sache flutscht ...

durnesss am 11 Jul 2007 00:21:30

abo1 hat geschrieben:hallo

genau genommen sollte, um eine gleichmässige entladung der batterien zu ermöglichen, der anschluss KREUZweise erfolgen.

d.h.
plus an batterie 1 pluspol
minus an batterie 2 minuspol

...


Da kann ich mir jetzt aber
keine physikalische Begründung vorstellen.
Die sind doch direkt parallelgeschaltet.

Thomas

Varadero_BW am 11 Jul 2007 09:01:00

durnesss hat geschrieben:Da kann ich mir jetzt aber
keine physikalische Begründung vorstellen.
Die sind doch direkt parallelgeschaltet.


Jeder elektr. Leiter (Kabel) hat einen Wiederstand für den Strom. Nur nicht der Supraleiter, aber den gibt es nicht zu kaufen.
An solchen Wiederständen fällt eine Spannung ab wenn sie mit Strom durchflossen werden. (Strom * Wiederstand = Spannung) Und Spannung mal Strom ist gleich verbrauchte Leistung in Watt, was dabei in Wärme umgesetzt wird. Das merkt man bei einem 3000 Watt Wechselrichter unter Voll-Last bei nem 25mm² Kabelquerschnitt sehr deutlich.

Auch wenn es zwischen 2 Batterien die paralell geschaltet sind nur wenig ist, es wird doch Leistung verbraten und damit die Batterien unterschiedlich stark belastet. Es ist zwar wirklich nur sehr wenig, und je dicker die Leitungen je weniger, je kürzer die Leitungen je weniger, aber es ist physikalisch tatsächlich so.

Weniger Wiederstand, gegenüber Kupferkabel, haben übrigens solche aus Silber..... oder Gold ..... (Oma gibt mir Deine Zähne ich brauch Gold für Kabel... :-) )



Frank

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