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Nachteile über 3,5 Tonnen 1, 2


CampingChris am 11 Jul 2024 12:49:26

Hi,

wir überlegen derzeit einen Sprinter zu bestellen den überwiegend selbst auszubauen. Was uns im Moment am meisten Kopfzerbrechen bereitet ist die Frage des Gewichts.
Um nicht irgendwann auf einem Strand oder einer Wiese festzusitzen wünsche ich mir Allrad. Eine Sitzbank für 2 weitere Passagiere wäre schön, ist aber kein Muss. Dann brauchen wir definitiv noch eine Hebebühne an der Seitentür (~ 190kg). Wenn wir dann noch einen Akku, Solarpanel und Möbelbau dazurechnen wird es verdammt knapp mit 3,5 Tonnen.

Insofern könnte man direkt den 4,1 Tonner konfigurieren. Die Frage ist nur inwieweit man sich da einschränkt. Es wird sicher Durchfahrtsbeschränkungen geben. Die erste habe ich quasi direkt vor der Tür, auf der A43 im Bereich Herne ist eine Brücke gesperrt für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen.

Meine Frage richtet sich eher an die erfahrenen Wohnmobilcamper: Ist es ein riesiger Nachteil mit über 3,5 Tonnen unterwegs zu sein? Würdet ihr eher auf Ausstattung verzichten um unter 3,5 Tonnen zu bleiben? Unser Ziel ist es nicht so sehr auf Campingplätzen zu stehen, sondern eher individuell unterwegs zu sein.

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wolfherm am 11 Jul 2024 13:27:25

Hallo,

auf diese einfache Frage wirst du gleich die unterschiedlichsten Antworten bekommen. Es geht alles.

Ich fahre seit gut 15 Jahren Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Die möglichen Einschränkungen fand ich bisher wenig störend. Toll finde ich, dass ich auch von einer Reise kulinarische Leckereien mitbringen kann, ohne auf das Zuladungsgewicht zu achten.

Wenn du schon über 3,5 Tonnen gehen willst oder musst, dann aber richtig. Dann würde ich ein 5 Tonnen Fahrwerk nehmen. Dann kannst du dich richtig austoben.

peter1130 am 11 Jul 2024 13:30:09

Nachteile:

LKw Überholverbot

Maut

jährlich Tüv nach 7 Jahren

100km/h BAB bzw. 80km/h auf Landstrassen mit Anhänger dort nur noch 60km/h

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ulimm am 11 Jul 2024 13:39:12

peter1130 hat geschrieben:Nachteile:

LKw Überholverbot



Wenn er überwiegend im EU-Ausland fährt, ist das relativ. Im Süden, Frankreich, Spanien etc. zählt ein Camper 3,5t nicht als LKW. Bedeutet auch, LKW über 3,5t Einfahrt verboten zählt für den Camper nicht. Nur absolute 3,5t muss/sollte man beachten.

Sprinterklasi am 11 Jul 2024 14:06:33

Hallo,
mit zwei Sprintern und knapp 300 000 km habe ich ca. 2x Allrad vermißt. Wichtiger wäre mir persönlich die Einhaltung der 3,5 to-Grenze. Aber die Fahrzeugausrüstung hängt natürlich von den Reisezielen ab. Ein Allradsprinter, gut ausgestattet und dann mit 3,5 to halte ich für unrealistisch. Ich habe es versucht bei meinem Selbstausbau 316cdi (ohne Allrad) mit ultradünnen Pappelsperrholzwänden, 2 lipo-Akkus (Starter- und Aufbau), kein sat(braucht man im Internetzeitalter auch nicht mehr), Alu-Gas, keine Markise und habe es trotzdem nicht geschafft. Wir haben kein Luxusgerödel an Bord, aber unter 3650 kg komme ich nicht. (Allerdings auch mit 100 l Wasser und 2 e-bikes)
Schöne Grüße, klasi

kjim am 11 Jul 2024 14:35:39

Wenn Sie unter 7.5 t,also C1 Führerschein,sind die Nachteile überschaubar,Maut und in einigen Länder Geschwindigkeit Begrenzung, .Dafür keine überraschung bei einer Wiege Kontrolle ,fahren hauptsächlich Nationalstraßen oder Bundesstraßen.

WoMoNK19 am 11 Jul 2024 14:40:20

Hallo,

CampingChris hat geschrieben:Hi,
….
Um nicht irgendwann auf einem Strand oder einer Wiese festzusitzen wünsche ich mir Allrad….


wo bitte in Mitteleuropa darf man so auf den Strand, dass man sich dort festfahren kann?

Klar, kann man sich auf einer nassen Wiese festfahren. Aber wenn man vorher mal ein bisschen
nachdenkt, dann fährt man diese Wiese möglichst nicht an, oder wenn doch dann so, dass man
ohne Hilfsmittel wieder rauskommt.

Aber ich weiß ja nicht, welche Destinationen Du mit Deinem Wohnmobil anfahren magst.

Insofern, wer gerne Allrad hat kann das ja ruhig kaufen und nutzen. Aber braucht man das
wirklich sooooo dringend?

Und zum besseren Verständnis: unter einem Allradfahrzeug verstehe ich ein Fahrzeug, dass
Gelände-geeignet ist und nicht ein Fahrzeug, wie z. Bsp. einen Knaus Van Ti

WoMo NK19

Pechvogel am 11 Jul 2024 14:45:04

Ein Selbstbau unter 3,5t?? :eek:
Und dann noch Hebebühne, Akku, Solar, Wasser,... ??
Das wird schon ohne Allrad nix! Soviel kann man garnicht weglassen.

Und wenn Du JETZT schon überlegst,.... dann geh´ gleich über 3,5t.
Die Baustelle vor Deiner Haustür ist auch irgendwann mal fertig und die 3,5t dann wieder weg.



Grüße
Dirk

mithrandir am 11 Jul 2024 14:45:22

peter1130 hat geschrieben:Nachteile:
LKw Überholverbot
Maut
jährlich Tüv nach 7 Jahren
100km/h BAB bzw. 80km/h auf Landstrassen mit Anhänger dort nur noch 60km/h

Ich hänge mal noch den zusätzlichen Führerschein an, falls man nicht alt genug ist.

Mein erstes Womo war auch über 3,5 t. Die EInschränkungen waren mir beim Kauf gar nicht bewusst, haben mich aber auch nicht gestört.
Überholverbot und Tempolimit bin ich ab und zu das Risiko einer Strafe eingegangen, nie was passiert.
Bei Brücken habe ich ab und zu auch eine Regelübertretung begannen, wenn ich mir sicher war, dass ich tatsächlich weniger als 3,5 t hatte.
Mit unter 3,5t (Kinder sind weg, deshalb Downgrade) sehe ich den Vorteil nur darin, dass ich mich nicht um die Mautthematik kümmern muss.
Der Rest ist gleichgeblieben.

huohler am 11 Jul 2024 14:48:51

mithrandir hat geschrieben:Mit unter 3,5t sehe ich den Vorteil nur darin, dass ich mich nicht um die Mautthematik kümmern muss.
Der Rest ist gleichgeblieben.


Wo muss man sich mit unter 3,5t nicht um Maut kümmern, aber über 3,5t?
Ich kenne es nur so wie in Belgien und neuerdings in Deutschland: Da wo PKWs Mautfrei fahren, fahren auch Wohnmobile Mautfrei.

Hubert

rkopka am 11 Jul 2024 14:55:10

WoMoNK19 hat geschrieben:wo bitte in Mitteleuropa darf man so auf den Strand, dass man sich dort festfahren kann?

Dänemark ! Ich bin nur sehr vorsichtig auf den Strand gefahren und mußte an einer Stelle schon etwas kurbeln um weiterzukommen. Dort gibts aber (sicher) auch die entsprechenden Hilfen, die einen rausholen können.

RK

seppr am 11 Jul 2024 15:19:41

Ich habe auch so angefangen: Nur mit Tricks und kleinen Schwindeleien bekam ich die 3,5 im Schein.
Aber ich kann die gefährliche Österreichpassage fast nicht vermeiden auf dem Weg in den Süden. Und dort wird auf Autobahnen an mehreren Stellen automatisch gewogen: Man fährt über Sensoren in der Fahrbahn und merkt es nicht. Wer über 3,5 T hat und ohne Go-Box unterwegs ist wird herausgewunken, amtlich korrekt gewogen und abkassiert. Etwa 300.- Euro. Seitdem steht 4,8 T in meinem Schein. (Kein Sprinter, aber ähnliche Größe).

Hauptnachteil: Kilometerabhängige Maut in vielen Ländern. München-Salzburg-Wien-Grenze Ungarn kostet etwa 100 Euro Maut, in Ungarn geht es dann so weiter.
Weiteter Nachteil für den schnellen Sprinter: Auf Autobahn maximal 100 km/h, auf Landstraßen 80.

Das Problem der Gewichtsbeschränkung von Straßenetappen ist relativ. Gilt nur für seehr gesetzestreue Fahrer. Einem schweren Sprinter sieht man die 4,1 Tonnen nicht an und kontrolliert ihn auch nicht. Nur die schweren Gewissensbisse nagen an der sensiblen Seele.

Aber auf Allrad würde ich bei dem schweren Fahrzeug nicht verzichten. Wer gerne ins Gebirge fährt braucht zum Anfahren auf Steigungen auch einen niedrigen 1.Gang, etwa wie ihn der VW Crafter hat. Gibt es den beim Sprinter auch?

Die Beschreibungen des Themenstarters zu seinen Anforderungen zeigen mir deutlich, dass er mit einem 3,5 Tonnen Fahrgestell nicht glücklich werden wird.

Sepp

ollimk am 11 Jul 2024 15:23:17

Werfe auch gern nochmal ein, dass die in Deutschland leider absurden Überhol- und Durchfahrtverbote in anderen Ländern keine Bewandnis haben und somit auch keine Einschränkung darstellen. Wir leben in Schweden und für unsere 4,25-Tonner gelten hier inklusive Höchstgeschwindigkeiten die absolut gleichen Regeln wie für PKW. In Norwegen wird die Maut zum PKW-Tarif berechnet, ansonsten auch kaum Unterschiede zu PKW.

Es kommt also ein bisschen auf die Destination an, ob man die Einschränkungen als stark oder gering empfindet.

Wer am liebsten in Österreich weilt, dürfte ein Womo bis 3,5t klar als besser empfinden (gierige Mautpreise und lächerlich niedrige Höchstgeschwindigkeit bei > 3,5t).

Kuhtreiber am 11 Jul 2024 15:27:45

Ein großer Nachteil ist, dass immer mehr Straßen für Fahrzeuge mit mehr als 3,5t gesperrt sind. Bei uns werden es immer mehr, bei unserem Urlaub heuer in Frankreich war es schon extrem.
Aber für den TE ist seine Frage eh hinfällig. Einen Sprinter, mit oder ohne 4x4 und Hebebühne und… wird es nicht bis 3,5t geben.

Gast am 11 Jul 2024 15:39:53

Auch wenn für manche diese Grenze bzw. deren Einschränkungen vernachlässigbar ist, waren sie für uns ein K.O. Kriterium.
Ja, man ist im Urlaub und "der Weg ist das Ziel". Dennoch möchte ich mal irgendwann auch ankommen und nicht hinter den LKW festhängen, weil ich mich mal wieder an ein Überholverbot halten muss.

Und für die über 200 Euro nach Wien und zurück kann ich auch eine Woche den Aufenthalt auf einem schönen Campingplatz finanzieren, auch (oder gerade weil?) wenn ich eine fast sechstellige Summe für das Fahrzeug ausgebe, heißt es nicht, dass mir das Geld aus der Tasche wächst.

babenhausen am 11 Jul 2024 15:49:32

Auch wenn für manche diese Grenze bzw. deren Einschränkungen vernachlässigbar ist, waren sie für uns ein K.O. Kriterium.
Ja, man ist im Urlaub und "der Weg ist das Ziel".
Und für die über 200 Euro nach Wien und zurück kann ich auch eine Woche den Aufenthalt auf einem schönen Campingplatz finanzieren, auch (oder gerade weil?)

Gerade weil eben der Weg das Ziel ist kann ich besonders in A Land und Bundesstraßen empfehlen denn es gibt reichlich Landschaft zusehen;jedenfalls mehr als wenn man stumpf auf der Autobahn durchdrischt und allenfalls mal eine halbe Stunde gewinnt denn so groß ist gerade z.B Österreich auch nicht :razz:
Ich weiß von was ich in A spreche, die Herren rechnen mich mit 3 Achsen ab...

Pechvogel am 11 Jul 2024 15:52:05

DerEinsteiger hat geschrieben:..Und für die über 200 Euro nach Wien und zurück kann ich auch eine Woche den Aufenthalt auf einem schönen Campingplatz finanzieren, auch (oder gerade weil?) wenn ich eine fast sechstellige Summe für das Fahrzeug ausgebe, heißt es nicht, dass mir das Geld aus der Tasche wächst.

Das geht aber alles nur sofern Du mit unter 3,5t auskommst!
Wirst Du mal mit über 3,5t, um bei dem Beispiel zu bleiben, in Österreich angehalten, sind die 200€ nach Wien und zurück gar nicht mehr so teuer! :eek:



Grüße
Dirk

Pechvogel am 11 Jul 2024 15:54:55

An den TE:
OT an:
Du weißt aber schon das es nicht reicht den ausgebauten Sprinter mit 3,49t beim "TÜV" auf die Waage zu parken?
Es gibt da Regeln und Formeln bei wieviel Insassen und Fahrzeuglänge und .... da noch an "Luft" bis zu den 3,5t bleiben müssen!?! :eek:
OT wieder aus:



Grüße
Dirk

rkopka am 11 Jul 2024 16:06:10

babenhausen hat geschrieben:Gerade weil eben der Weg das Ziel ist kann ich besonders in A Land und Bundesstraßen empfehlen denn es gibt reichlich Landschaft zusehen;jedenfalls mehr als wenn man stumpf auf der Autobahn durchdrischt und allenfalls mal eine halbe Stunde gewinnt denn so groß ist gerade z.B Österreich auch nicht :razz:

Das kommt drauf an, welche Route man fährt und wie dort die Bundesstraßen liegen. Eine halbe Stunde gewinne ich ja schon fast, wenn ich den Gleinalmtunnel zahle, statt drum rum zufahren.
Salzburg - Spielfeld sind etwa 300km, mit PKW und AB (laut Google Maps) 3,5h. AB weg und man ist bei 5h und das schon mit PKW Geschwindigkeit. Kiefersfelden-Brenner (eine eher kurze Route durch A) ergibt 1h Differenz. Und zu gewissen Zeiten(WE im Sommer) ist es nicht mal erlaubt.

Und nicht immer und nicht für jeden ist der Weg das Ziel sondern das Ziel. Wenn ich das Nordkapp sehen will, halte ich auch nicht an jeder Sehenswürdigkeit in Deutschland.

RK

huohler am 11 Jul 2024 16:20:07

Kuhtreiber hat geschrieben:Ein großer Nachteil ist, dass immer mehr Straßen für Fahrzeuge mit mehr als 3,5t gesperrt sind. Bei uns werden es immer mehr, bei unserem Urlaub heuer in Frankreich war es schon extrem.

Dir ist aber bewusst dass das Verbot für LKW (LKW im roten Kreis - in Deutschland gleichbedeutend für alles über 3,5t) in Frankreich nicht für Wohnmobile sondern nur für den gewerblichen Güterverkehr gilt. Straßen mit Begrenzung auf <3,5t sind ziemlich selten und dann meist eher Feldwege.

Hubert

babenhausen am 11 Jul 2024 16:22:07

Kiefersfelden-Brenner (eine eher kurze Route durch A) ergibt 1h Differenz. Und zu gewissen Zeiten(WE im Sommer) ist es nicht mal erlaubt.


Du hast aber ein verdammt schnelles Wohnmobil.... auf einer Strecke von etwa 120 Km eine Stunde Zeitgewinn gegenüber einem 4,5To? Wie schnell ist denn die Karre Ferrari v12 mit Knallgasladung? :lol:
Jaja Hauptsachen die Touris bleiben auf den Autobahnen...da ist jedes Mittel recht :lol:

Kuhtreiber am 11 Jul 2024 16:23:48

huohler hat geschrieben:Dir ist aber bewusst dass das Verbot für LKW (LKW im roten Kreis - in Deutschland gleichbedeutend für alles über 3,5t) in Frankreich nicht für Wohnmobile sondern nur für den gewerblichen Güterverkehr gilt. Straßen mit Begrenzung auf <3,5t sind ziemlich selten und dann meist eher Feldwege.

Hubert


Das ist mir bewusst. Auf den Schildern stand nur 3,5t, roter Rand. Und die Straßen waren nicht selten sonder sehr verbreitet. Es waren auch keine Feldwege, es waren normale Straßen innerhalb und außerhalb.

Gast am 11 Jul 2024 17:04:18

DerEinsteiger hat geschrieben:Und für die über 200 Euro nach Wien und zurück kann ich auch eine Woche den Aufenthalt auf einem schönen Campingplatz finanzieren, auch (oder gerade weil?) wenn ich eine fast sechstellige Summe für das Fahrzeug ausgebe, heißt es nicht, dass mir das Geld aus der Tasche wächst.


Warum musst Du immer so übertreiben? Nach Wien und zurück sind (von Salzburg) mit Emmissionsklasse 4 knapp 60 Euro einfacher Weg, hin und zurück somit unter 120€.... Also weit weg von "über 200 €"...

--> Link

Das mal nur, dass diese Falschen Behauptungen richtig gestellt werden... :ja:

Gruß Dieter

rkopka am 11 Jul 2024 17:05:26

Kiefersfelden-Brenner (eine eher kurze Route durch A) ergibt 1h Differenz. Und zu gewissen Zeiten(WE im Sommer) ist es nicht mal erlaubt.
babenhausen hat geschrieben:Du hast aber ein verdammt schnelles Wohnmobil.... auf einer Strecke von etwa 120 Km eine Stunde Zeitgewinn gegenüber einem 4,5To? Wie schnell ist denn die Karre Ferrari v12 mit Knallgasladung? :lol:

Das ist was Google Maps angibt, wenn man AB und Maut wählt oder nicht und das ganze für einen PKW. Je nach Straßen kann das für ein Womo u.U. etwas weniger Differenz geben.
PKW 130/100 erlaubt (Womo nutzt das eher nicht aus), Womo >3,5t 80/70 erlaubt (wenn man legal fährt). Da wären die Unterschiede rein vom erlaubten her geringer. LKW kann man bei GM nicht auswählen. Und wer sich nicht um die Vorschriften kümmert, verringert die Differenz weiter.
Momentan zeigt es 1:20 vs. 2:10 GM-PKW ; ÖAMTC Routenplaner PKW 1:55 vs. 2:46 Womo 2:30 3:20 Gespann 2:45 3:28 (das sollte einem Womo >3,5t näher kommen)

Jaja Hauptsachen die Touris bleiben auf den Autobahnen...da ist jedes Mittel recht :lol:

Hast du die Bilder von den Ausweichrouten gesehen, auf denen über km nicht mal eine Rettung durchkam, Anlieger praktisch verdammt waren, zuhause zu bleiben und wo es sich genauso oder mehr als auf der AB gestaut hat, weil einige ein paar Euro sparen wollten ? Außerdem trifft es "uns" ja wohl nicht, wenn wir im Frühjahr oder Herbst unter der Woche fahren.

RK

Luppo am 11 Jul 2024 19:09:11

Mir ist das Fahren „wie mit dem PKW“ wichtig.
Was heißt das? Ich fahre, ohne mir Gedanken um Einschränkungen machen zu müssen.
Geschwindigkeit, Gewicht, Maße (na gut, gibt schon niedrige Unterführungen).
Ich mag es einfach nicht, ständig darüber nachzudenken, ob ich da fahren oder parken darf.
Weiß nicht, ob ich mich verständlich ausgedrückt habe.
Deswegen halten wir relativ problemlos die 3,5 to. Wir liegen bei Abfahrt ca. 50 kg drüber, aber bis zur ersten Kontrolle ist der Tank auch nicht mehr voll.
Die 3,5 to. werden sich allerdings bei deinen Wünschen nicht umsetzen lassen.

Ahorne7500 am 11 Jul 2024 19:31:11

Pechvogel hat geschrieben:An den TE:
OT an:
Du weißt aber schon das es nicht reicht den ausgebauten Sprinter mit 3,49t beim "TÜV" auf die Waage zu parken?
Es gibt da Regeln und Formeln bei wieviel Insassen und Fahrzeuglänge und .... da noch an "Luft" bis zu den 3,5t ...

Hallo,

Wir haben auf Arbeit vor kurzem einen 3,5t Master3 auf 2,8t ablasten lassen.
(Nicht zum ersten Mal.)
Nachdem ich den Tüv-Prüfer schon fast überreden musste,
machte die Frau beim StVA auch einen missmutigen Eindruck.

Es wurde auch die zulässige Anhängelast runter gesetzt.

Wird also schwer, den Tüv zu überzeugen.
.

Pechvogel am 11 Jul 2024 19:51:15

Ahorne7500 hat geschrieben:..Wir haben auf Arbeit vor kurzem einen 3,5t Master3 auf 2,8t ablasten lassen.
(Nicht zum ersten Mal.)
Nachdem ich den Tüv-Prüfer schon fast überreden musste,
machte die Frau beim StVA auch einen missmutigen Eindruck.

Es wurde auch die zulässige Anhängelast runter gesetzt.

Wird also schwer, den Tüv zu überzeugen.
.

Und ein Transporter ist noch lange kein Wohnmobil!



Grüße
Dirk

CampingChris am 11 Jul 2024 20:41:20

Hi Leute,

erstmal vielen lieben Dank für Eure Antworten.

Zu der Strandfrage: ich habe gelesen man könne in Rømø - Dänemark legal auf den Strand fahren. Aber keine Sorge, ich kaufe mir jetzt keinen Sprinter um einmal Europas Strände umzupflügen.

Eure Antworten bestärken mich auch in dem Entschluss keinen 3,5 Tonnen Sprinter zu konfigurieren. Dann kann ich mich ja jetzt mit der Frage auseinandersetzen ob 4,1 T oder 5,5 T...

Mir geht es auch weniger um die technische Seite, sondern z.B. um Durchfahrtsbeschränkungen. Ich habe da bislang nie drauf geachtet. Es könnte ja sein dass Du da in Land XY komplett verloren hast. Nach dem Motto: da darfst von der Bahn noch runter, aber dann ist auch bald Sense. Aber ich glaube so extrem ist es nirgends.

Zu der Frage wo wir unterwegs sein werden: Sicherlich viel Niederlande, weil es von uns so nah ist. Wir sind in 2 Stunden in Zandvoort und da sieht die Welt schonmal anders aus. ICh mag auch Österreich, meine Frau nicht so sehr. Ich würde gerne auch bis nach Portugal. Tatsächlich waren wir seit 2016 nicht mehr weg im Urlaub (freie Tage zu Hause natürlich schon).

Gast am 11 Jul 2024 20:50:28

hin und zurück somit unter 120€.... Also weit weg von "über 200 €"...
Selbst das wäre es mir nicht wert..... Mal von den anderen Einschränkungen abgesehen.
Und wenn ich das richtig lese, ist der Mautkalkulator ohne Mehrwertsteuer unten steht "nur Nettopreise vorhanden". Kommen also wohl nochmal 24 Euro auf die 120 oben drauf.

MilesandMore am 11 Jul 2024 21:48:52

CampingChris hat geschrieben:Mir geht es auch weniger um die technische Seite, sondern z.B. um Durchfahrtsbeschränkungen. Ich habe da bislang nie drauf geachtet. Es könnte ja sein dass Du da in Land XY komplett verloren hast. Nach dem Motto: da darfst von der Bahn noch runter, aber dann ist auch bald Sense.


Die Frage kannst du dir selbst beantworten.
Wenn dem so wäre, wie bekommt dann der Bäcker oder Supermarkt oder jedes Gewerbe in der Innenstadt seine Waren?

Mit dem Lastenfahrrad oder mit VW Bussen?

Die kommen mit 7,5to Ladebühnen LKWs.

Wir sind seit 3 Jahren mit 4,5to unterwegs in Europa und haben bisher noch kein Ziel nicht ansteuern können WEGEN des Gewichts.
Ich schreib's gerne nochmal - es ist die Länge, Breite und Höhe die dir Grenzen setzen wird - nicht das Gewicht.
Ausnahmen die jetzt bestimmt kommen - bestätigen die Regel.

Das Geld für den Allrad würde ich mir sparen.
Bin 8000km durch Algerien, Tunesien, Syrien, Jordanien ohne Allrad gefahren.
Drastisch gesprochen - Allrad schützt nicht vor mangelnder Offroad Kenntnis.
Ein 4x4 Sprinter versackt in zu weichem Sand genauso schnell wie ein 2x4.
Auch der 4x4 muß ausgebuddelt werden und mit Blechen freigefahren werden, letzteres mag etwas schneller gehen.

Copy1_sahara bw123.jpg





Beste Gruesse Bernd

hampshire am 11 Jul 2024 22:39:06

CampingChris hat geschrieben:Ist es ein riesiger Nachteil mit über 3,5 Tonnen unterwegs zu sein?

Nein, riesig ist der Nachteil nicht. Hier und da ist es etwas teurer. Hier und da kannst Du nicht so schnell fahren oder bist im Überholen eingeschränkt. Hier und da gibt es Straßen, die Du nicht fahren darfst. Mehr ist es nicht. Mancher nennt das riesig. Ich finde, dass das gut zu "ertragen" ist wenn man gleichzeitig den Genuss des Mehr an Platz und die Sorglosigkeit beim Laden hat.
CampingChris hat geschrieben:Würdet ihr eher auf Ausstattung verzichten um unter 3,5 Tonnen zu bleiben?

Verzicht ist es nur wenn man etwas unbedingt will und es sich versagt. Wir kommen mit einer vergleichsweise großen Reduktion auf das Wesentliche im Wohnmobilurlaub sehr gut zurecht und fahren unter 3,5t. Wäre das anders oder hätten wir ein besonderes Hobby, welches nach Gewicht und Platz verlangte würden wir eben mit einem schwereren Mobil reisen.
CampingChris hat geschrieben:Unser Ziel ist es nicht so sehr auf Campingplätzen zu stehen, sondern eher individuell unterwegs zu sein.

Das ist eher keine Frage des Fahrzeuggewichts.

Wer alles gleichzeitig will hat ein Rezept für Unzufriedenheit gefunden.

rkopka am 12 Jul 2024 00:00:54

Luppo hat geschrieben:Ich mag es einfach nicht, ständig darüber nachzudenken, ob ich da fahren oder parken darf.

3,5t hilft da zwar etwas. Was immer bleibt, sind die Länge und die Breite des möglichen Parkplatzes. Und selbst wenn das paßt, müssen noch die möglichen Verkehrsschilder stimmen.

CampingChris hat geschrieben:Unser Ziel ist es nicht so sehr auf Campingplätzen zu stehen, sondern eher individuell unterwegs zu sein.
hampshire hat geschrieben:Das ist eher keine Frage des Fahrzeuggewichts.

Es kommt auf sehr auf den Ort (Land) an und wie sehr man gewillt ist, ein Risiko einzugehen (wenn es nicht erlaubt ist).

RK

BadHunter am 12 Jul 2024 06:31:07

Ich fahre jetzt das aktuelle Wohnmobil seit 18 Jahren mit über 3,5 t, wirkliche Nachteile habe ich für mich noch nicht gesehen, im Gegenteil, man fährt entspannt durch die Gegend.
Klar, jährlich Tüv, aber einmal im Jahr geht das Fahrzeug sowieso in die Werkstatt zur Inspektion, dann wird das gleich mit gemacht.
Maut? Klar, Boxen in Österreich und Slowenien, aber das sind eben Urlaubskosten die mir vorher bewusst und klar sind, und im Urlaub möchte ich entspannen, da kommt es mir nicht auf
den Euro an!
Geschwindigkeitsbeschränkungen? OK, da können jetzt alle mal drauf einschlagen, aber man sieht unserem Fahrzeug das zGG von aussen nicht an. Ich fahre auf der AB auch schon mal 110 oder kurz zum Überholen 120, habe aber noch nie in den ganzen Jahren ein Knöllchen irgendwo bekommen. Meist fahren wir auch mit Motorradanhänger in ganz Europa, und ich fahre dann max. 100 Km/h auf der AB und auch auf Landtraßen. Ich weiß, hier oder da könnte es teuer werden, vor Allem im Ausland, aber in den ganzen Jahren, wie gesagt, kein einziges Knöllchen.
Was wohl passieren würde wenn ich auf Landstraße tatsächlich 60 fahren würde? Andere Autofahrer würden mich lynchen...

Fähre fahren wir selten, mal nach Schweden, da war das Gewicht kein Thema, und trotz Gesamtlänge mit Anhänger haben wir für Hin- und Rückfahrt zusammen mit der TT-Line ab Travemünde gerade mal 149 € bezahlt.

Wie gesagt, mir sind die Unterschiede (ich möchte es nicht Nachteile nennen) bewusst und von vornherein klar, aber ich möchte keinesfall im Urlaub bei Gepäck und Komfort sparen müssen!

Gast am 12 Jul 2024 06:43:43

gerade mal 149 € bezahlt
gerade mal 149 hier, dann gerade mal 99 dort, wieder 199 woanders. Es summiert sich halt irgendwann auf. Sicher ist diese Urlaubsform längst nicht mehr billig. Aber nicht jeder lebt nach dem Motto "Hau raus, Kapelle"
aber ich möchte keinesfall im Urlaub bei Gepäck und Komfort sparen müssen!
So hat halt jeder seine Präferenzen.

Muss man wirklich an Komfort und Gepäck sparen, wenn man z.B. nur zu zweit unterwegs ist? Oder ist es nicht eher mal eine Gelegenheit, auszumisten?
Ich glaube, diese Argumentationskette wird auch in 20 Jahren noch Bestand haben.

babenhausen am 12 Jul 2024 07:18:59

Muss man wirklich an Komfort und Gepäck sparen, wenn man z.B. nur zu zweit unterwegs ist? Oder ist es nicht eher mal eine Gelegenheit, auszumisten?


Kommt darauf an was für ein Fahrzeug du auswählst. Ein 5.5 m langer Alkoven bringt einfach deutlich weniger Leergew. auf die Waage als sein 7.5 oder 8 Meter langer großer Bruder mit 3 Achsen der dann schon mal Leer 3,8 To bringt. Bei 7 Meter kann es schon sein daß man sich auch noch Gedanken um das Gewicht der Zahnbürste machen muss um die magische 3,5 To einzuhalten.

Pechvogel am 12 Jul 2024 07:39:10

babenhausen hat geschrieben:…Ein 5.5 m langer Alkoven bringt einfach deutlich weniger Leergew. auf die Waage als sein 7.5 oder 8 Meter langer großer Bruder…

Alkoven scheidet aber aus! Genau wie übrigens auch der Allrad des TE! :eek:
Beides braucht mehr Sprit und
DerEinsteiger hat geschrieben:…nicht jeder lebt nach dem Motto "Hau raus, Kapelle"…

Oder sind das einfach nur höhere Betriebskosten?
Dann gehören die Kosten für eine Fährfahrt auch dazu. Die berechnet sich übrigens nicht nur nach Gewicht sondern auch nach Fahrzeuglänge! Genau wie LKW-Waschanlagen auch! Also besser kein Womo über 6m Länge kaufen?!!? :gruebel:
Und zu dem Thema passt dann auch wieder die Geschwindigkeit:
ab 100km/h steigt der Spritverbrauch überproportional an.
Also dürfte man, um nicht das Geld „zum Fenster raus zu werfen“, nicht über 100km/h fahren.
Dann ist aber das Gewicht wiederum egal.



Grüße
Dirk

hast29 am 12 Jul 2024 08:12:57

Hallo,

Wir fahren seit 2 Jahren Ü3,5 t und das war eine bewusste Entscheidung.
Es nervte nur noch ständig die Frage des überladen seins.
Die Angst in einen Unfall verwickelt zu werden und schuld zu bekommen weil man überladen (fahrt ihr im Urlaub auf die Waage?) unterwegs ist. Was dann an Kosten ( Versicherung zahlt nicht etc.) auf einen zu kommt möchte man gar nicht wissen.

Ich bin mit Camping groß geworden. Ich bin jetzt 50 Jahre in Campingfahrzeugen unterwegs. Mein Großvater legte das Vorzelt noch in den WW weil er dann besser auf der Straße lag :D .
Die Zeiten sind lange vorbei.

In den letzten 2 Jahren haben wir kaum Einschränkungen erfahren. Sicher ist die Maut in Frankreich höher und so manche Ortsdurchfahrt gesperrt. Oft zu recht, mit dem Wohnmobil unter 3,5 t wäre es in so manchen Ort eng geworden..die Größe das Fahrzeugs ist die selbe. Manches Verbot hätte ich mit in Italien gewünscht… :lol:
Die erhöhten Betriebskosten nehme ich in kauf. Bin aber sicher und versichert unterwegs.

Zum Allrad: Nice to have…aber nicht wirklich nötig. In 4 Jahren Allrad …wir haben es in der Wüste von Marokko eingesetzt…aber in Europa vielleicht 2 oder 3 mal….und beim gezielten OffRoad Fahren.

Tinduck am 12 Jul 2024 08:44:19

Die Nachteile über 3,5 Tonnen müssen wir leider in Kauf nehmen - mit 5 Personen unterwegs geht sonst eigentlich nur noch ein extrem spartanisches Mobil, das nicht wirklich ganzjahrestauglich ist. Wobei das einzige, was uns ab und an nervt, das Überholverbot in D ist. Der Rest kostet halt nur mehr Geld.

Und weil das klar war, macht es uns auch nichts aus, direkt über 5 Tonnen zu gehen - würde ich dir auch empfehlen. Nimm den 5-Tonnen-Sprinter und tob dich aus. Bei 4,1 Tonnen, Allrad, Hebebühne etc. pp. wirst du vor dem gleichen Problem stehen wie mit 3,5 Tonnen - du musst rechnen, was du mitnehmen darfst, oder extrem leicht ausbauen. Nachteile von 4,1 auf über 5 Tonnen gibt es keine, wenn man mal den höheren Spritverbrauch aussen vor lässt.

Allrad brauchten wir bis jetzt nicht - mit einer Ausnahme: auf Island konnten wir nicht ins Hochland fahren, weil da Allrad vorgeschrieben ist. Die dänischen Strände (man kann in Dänemark an der Nordsee an sehr vielen Stellen auf den Strand), Winter in den Alpen, holprige/matschige Feldwege, isländische Pisten ohne Allradpflicht und auch die meisten nassen Wiesen (eine nicht :D ) haben wir mit Heckantrieb, Zwillingen und Diff-Sperre geschafft.

Wenn dir gute Schlechtwegetauglichkeit (ich sag jetzt mal nicht Geländegängigkeit) wichtig ist, schau dir vielleicht auch noch mal die Iveco Allradler an. Die haben noch richtige Sperren und nicht dieses Elektronikgezumpel, das mit 2 Rädern in der Luft oder im Sand nicht gut klarkommt. Allerdings geht der Daily schon mehr in Richtung LKW, muss man mögen.

bis denn,

Uwe

Gast am 12 Jul 2024 08:46:40

ab 100km/h steigt der Spritverbrauch überproportional an.
Also dürfte man, um nicht das Geld „zum Fenster raus zu werfen“, nicht über 100km/h fahren.
Keiner sagt, dass man mit 150 über die Pisten bügeln soll und es geht auch nicht nur um die Geschwindigkeit allein.

Aber wenn man mal bei einem LKW-Überholverbot dahinter hängt, weil der völlig untermotorisierte und überladene 20 Tonner vorne mal wieder am Berg klebt, ist man froh, daran vorbeifahren zu können. Dazu braucht es nicht mal 100 km/h
Sicher ist im Urlaub "der Weg das Ziel". Aber irgendwann möchte ich auch bitte ankommen.
Ich glaube, diese Diskussion ist auch schon so alt wie es Wohnmobile gibt und wird immer wieder geführt, solange es sie gibt :mrgreen:
Eigentlich ist sie auch müßig, da jeder seine anderen Vorlieben dazu hat.

Tinduck am 12 Jul 2024 09:06:28

Ist halt alles eine Frage der persönlichen Risikoabschätzung.

Ständig 100 kg drüber, weils doch nicht so geil klappt mit den 3,5 Tonnen, oder dann halt mal ein Überholverbot missachten, wenn man niemanden behindert?

Das Leben ist eine Grauzone...

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 12 Jul 2024 09:10:23

DerEinsteiger hat geschrieben:...weil der völlig untermotorisierte und überladene 20 Tonner vorne mal wieder am Berg klebt, ist man froh, daran vorbeifahren zu können. Dazu braucht es nicht mal 100 km/h...

Ich glaube im jetzigen Jahrtausend wirst Du eher hoffnungslos untermotorige und überladene Womos finden die von den LKWs den Berg hochgeschoben werden als umgekehrt. :D
Und wenn Du nicht mal die 100km/h brauchst, dann macht Dir das auch nix aus mit 78km/h hinter dem LKW den Berg hoch zu fahren. Runter geht´s dann ja wieder mit 88km/h. :D



Grüße
Dirk

Luppo am 12 Jul 2024 09:13:08

Man kann darüber ewig diskutieren und zu keiner Empfehlung kommen.
Wir fahren halt lieber mit 30 oder 40 kg zu viel rum und können uns überwiegend wie mit dem PKW bewegen, ein anderer mag nicht auf die Ritzenhoff-Sektkelche und den Kaffeeautomaten verzichten.
Letztendlich ist es doch gut so, jeder wird nach seiner Auffassung glücklich.

flo1979 am 12 Jul 2024 10:00:26

Ich habe mich gestern mal auf google.fr auf die Suche nach konkreten Infos zu Frankreich gemacht.

Die erste Antwort in einem französischen Forum auf eine Frage zum überladenen Fahren: "Prüfe den Luftdruck" :mrgreen:

Nirgendwo außer in Deutschland käme man auf die Idee, das Thema derart intensiv zu diskutieren. Ich behaupte, die völlig akzeptierten 15km/h zu schnell kosten deutlich mehr Menschenleben als ein 3,5t Ducato mit 3,6t.

rkopka am 12 Jul 2024 10:01:37

BadHunter hat geschrieben:Ich fahre auf der AB auch schon mal 110 oder kurz zum Überholen 120, habe aber noch nie in den ganzen Jahren ein Knöllchen irgendwo bekommen. Meist fahren wir auch mit Motorradanhänger in ganz Europa, und ich fahre dann max. 100 Km/h auf der AB und auch auf Landtraßen.

Da wäre ich aber vorsichtig an manchen Stellen. Bei Section Control und einigen anderen Blitzern stellen sie auch die Klasse fest. Ich wurde schon mehrmals geblitzt (mit 3,5t kam aber nichts). Eine Reihe von Wowa Fahrern hat hier gezahlt, weil sie im Gespann zu schwer und zu schnell waren.

gerade mal 149 € bezahlt
DerEinsteiger hat geschrieben:gerade mal 149 hier, dann gerade mal 99 dort, wieder 199 woanders. Es summiert sich halt irgendwann auf.

Auch mit 3,5t zahlt man eine Menge. Meine letzte Rostock-Trelleborg (hin und zurück) war bei €350 für 6,6m ! Da ist überall die Länge (und Datum) viel wichtiger als das Gewicht.

Muss man wirklich an Komfort und Gepäck sparen, wenn man z.B. nur zu zweit unterwegs ist? Oder ist es nicht eher mal eine Gelegenheit, auszumisten?

Ausmisten ist immer gut. Wenn man aber mehr machen will als nur Wandern, kommt halt mehr mit (Sportgeräte...). Außerdem werden die Womos immer schwerer (Sicherheit, Ausstattung).

hast29 hat geschrieben:Sicher ist die Maut in Frankreich höher und so manche Ortsdurchfahrt gesperrt. Oft zu recht, mit dem Wohnmobil unter 3,5 t wäre es in so manchen Ort eng geworden..die Größe das Fahrzeugs ist die selbe. Manches Verbot hätte ich mit in Italien gewünscht… :lol:

Ich hab in Italien auch schon ein Womoverbot für ein Dorf gesehen - und es war voll gerechtfertigt ! Ich wurde zum Tauchen mit einem kleinen Pickup abgeholt und der ist mit Müh und Not durch die Straßen gekommen.

Pechvogel hat geschrieben:Ich glaube im jetzigen Jahrtausend wirst Du eher hoffnungslos untermotorige und überladene Womos finden die von den LKWs den Berg hochgeschoben werden als umgekehrt. :D
Und wenn Du nicht mal die 100km/h brauchst, dann macht Dir das auch nix aus mit 78km/h hinter dem LKW den Berg hoch zu fahren. Runter geht´s dann ja wieder mit 88km/h. :D

Das müssen dann aber ältere Womos sein. Selbst mein 130PS Alkoven schafft fast alle LKW, außer vielleicht wenn es sehr steil und der LKW leer ist. Mit dem alten 92PS hatte ich aber genau die Probleme.

RK

Camper510 am 12 Jul 2024 10:34:11

Tinduck hat geschrieben:..und Differenzial-Sperre geschafft..

Dein WoMo hat eine Differenzial-Sperre?
Tinduck hat geschrieben:Die haben noch richtige Sperren und nicht dieses Elektronikgezumpel, das mit 2 Rädern in der Luft oder im Sand nicht gut klarkommt..

Sperren waren nur bis zur Einführung von schnellen Computern das Maß der Dinge, aber heutzutage haben sie nur noch Vorteile, wenn sie zu 100 % sperren. Die meisten sperren aber nur zu 70 bis 80 % und da sind ABS gesteuerte Sperren genauso gut. Erst recht bei schnellen Wechseln von weichem auf hartem Untergrund.

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