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Stocki333 hat geschrieben:Blöde Frage. Was hast du und Helmut den die ganze Zeit gemacht.
Stocki333 hat geschrieben:Zellen Seriel zusammenbauen.(12 Volt.) BMS anschliessen. Noalox nicht vergessen. Ladegerät drann und Volladen.
Lieber Franz, wenn du den Tröd durchliest, dann ist das ist wirklich eine "blöde Frage" von dir ;D .
Wir haben auf das von dir empfohlene Noalox --> Link und auf die von Stefan bestellten Platten für die Holzkiste gewartet. Diese sind erst kurz vor dem Urlaub eingelangt und wir setzen nach dem Urlaub fort, weil es sich zeitlich vorher nicht mehr ausgegangen ist, den Akku fertig zu bauen.
Stocki333 hat geschrieben:Komplizierter gehts nimmer. Blöde Meldungen schreiben. Aber keine Ahnung haben wie der TE es machen soll.......
Nicht alles Franz, was du schreibst, muss man an sich heranlassen, offenbar brauchst du wieder einmal deinen Psychiater :cry: .
Stocki333 hat geschrieben:Und nicht immer nur mein Wissen, das ich hier zur Verfügung stelle ohne Einschränkung, weiterschreibst.
Ich habe -wie viele hier- deine Unterstützung und dein Wissen geschätzt, manchmal versucht, deine "Ausdrucksweise" notwendigerweise zu übersetzen, zu ergänzen, auch fallweise zu korrigieren :nixweiss: und gerne auch Links zu Beiträgen von dir weitergegeben. Da dir das offenbar mißfällt, werde ich das in Zukunft selbstverständlich unterlassen.
JUBE11 hat geschrieben:Darauf hab ich gerade mal ein Bier aufgemacht :lol: :lol:
Ich hab vorher ein Bier getrunken und dann geschrieben. :mrgreen: :mrgreen: Grinsend Franz
Albrecht0803 am 04 Aug 2024 20:18:18
Stehe ebenfalls kurz vor dem Selbstbau eines 280Ah LiFe-Akkus. Zellen sind bestellt, aber noch nicht da. Ein JBD 200A BMS soll es sein, liegt schon rum.
Eine Frage an die Experten: es gibt aktive Balancer von Helltec z.B. die eine Balanzierung mit bis zu 5A versprechen, sobald Zelle 1 des Stacks eine Spannung von 3,45V überschreitet. Könnte man so ein Ding dauerhaft parallel zum BMS draufschalten, um bei jeder Vollladung eine rasche Balanzierung zu erwingen? Dagegen wirken die 150mA Balancerstrom des BMS irgendwie mickrig.
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silver34 am 05 Aug 2024 06:33:11
Albrecht0803 hat geschrieben:Eine Frage an die Experten: es gibt aktive Balancer von Helltec ...
Es gibt 3 Zenarien wo man sowas braucht:
1. Beim Initialbalancing wenn man es schnell haben will (Die 150mA gehen genauso man braucht halt nur deutlich länger [bei mir 3 Tage, ich hab auch schon von 3 Wochen gehört])
2. Wenn man Schrott gekauft hat.
3. Am Ende der Lebenszeit des Akkus (also vielleicht in 10-15 Jahren).
Bei Normalbetrieb und wenn man ca. alle 14 Tage die voll laden läßt reichen die 150mA völlig aus (Auch das BMS balanciert orginal eingestellt ab 3,45V und bei richtiger Einstellung des z.B. Solarregler ist da alle in Butter)!
Ich will die nicht schlecht reden und die machen ihren Job gut, aber wirklich brauchen tut man die bei ordentlichem Material nicht!
Ruedi1952 am 05 Aug 2024 08:57:18
Das schreibt mein Lieferant: Wir wissen, wie wichtig es ist, die Konsistenz jeder Schiffsbatterie beizubehalten. Daher testen wir die gesamte Lithiumbatteriespannung und den Innenwiderstandsspannung, die Abweichung weniger als 0,01 V Widerstand, die Abweichung weniger als 0,02 mΩ. Ich habe zu Corona Zeit die Zellen zusammengebaut nach Anleitung von Franz. Die liefen sofort gleichmäßig, das JBD 200 BMS hat nix zu tun gehabt. Seitdem sieht man selten das Balancing arbeiten und längere Zeit schon garnicht. Siehe erstes Bild. Das zweite Bild ist der Spannungswert von einem 300 EUR Fertigakku vom gleichen Zellenhersteller der läuft genauso und da sitzt ein BMD ohne BT drinnen das vermutlich eine viel geringete Balancerleistung hat. Unser SR steht auf 14,6 V. Wenn du keine Schrottzellen gekauft hast brauchst du das nicht.
Stocki333 am 05 Aug 2024 18:00:00
silver34 hat geschrieben:1. Beim Initialbalancing wenn man es schnell haben will (Die 150mA gehen genauso man braucht halt nur deutlich länger [bei mir 3 Tage, ich hab auch schon von 3 Wochen gehört]) 2. Wenn man Schrott gekauft hat. 3. Am Ende der Lebenszeit des Akkus (also vielleicht in 10-15 Jahren).
Ich will die nicht schlecht reden und die machen ihren Job gut, aber wirklich brauchen tut man die bei ordentlichem Material nicht!
Sehr gute Zusammenfassung. Hut ab. Dafür an Gutn. 200er JBD und gut ist es. Beim Selbstbau reicht es am Anfang mit einer Lampe dn BMS zu helfen. eine Zelle die höherere Spannung hat, einzufangen. Ein Nacht auf Ladeschlusspannung stehen lassen. Und wenn der Accusatz in ordnung ist. Funktioniert der auch jahrelang ohne Probleme. Der Heltec bügelt dir nur jeden Schrott von Zellen auf Gleich. Und du weißt nie, was du gekaufst hast. Franz
andwein am 06 Aug 2024 10:01:29
Stocki333 hat geschrieben:......Der Heltec bügelt dir nur jeden Schrott von Zellen auf Gleich. Und du weißt nie, was du gekaufst hast. Franz
Also das ist einfach falsch. Ja, der Heltec balanciert schneller, aber nicht so schnell dass du das Einzelzellenbalancing nicht auf der App verfolgen kannst. Und da siehst du sehr wohl welche Zelle vorläuft oder nach hinkt. Gruß Andreas
Gast am 06 Aug 2024 10:21:39
andwein hat geschrieben:Also das ist einfach falsch. Ja, der Heltec balanciert schneller, aber nicht so schnell dass du das Einzelzellenbalancing nicht auf der App verfolgen kannst. Und da siehst du sehr wohl welche Zelle vorläuft oder nach hinkt. Gruß Andreas
Franz meinte damit das ein aktiver Balancer auch die schlechtesten Zellen auf die Reihe bringen kann, was ein passiver nicht mehr schaffen kann. Wenn du billigste schlechte Zellen verbaut hast. mit Balancer von 200mA kannst du Zellen nur bis zu einem gewissen Grad im Zaum halten. ein aktiver kann Zellen im Zaum halten die extrem schlecht sind. und sonst mit passiven nicht funktionieren würden.
Hoffe hab das verständlich erklärt.
ulimm am 06 Aug 2024 12:31:37
1) Ist sowas dann eine Mogelpackung? 2) Oder hat das keine negativen Auswirkungen und ist eine Methode, auch C-Ware nutzbar zu machen?
Aber wenn ihr von "extrem schlechten" Zellen schreibt tippe ich eher auf geringere Lebensdauer.
Gast am 06 Aug 2024 12:50:39
ulimm hat geschrieben:1) Ist sowas dann eine Mogelpackung? 2) Oder hat das keine negativen Auswirkungen und ist eine Methode, auch C-Ware nutzbar zu machen?
Aber wenn ihr von "extrem schlechten" Zellen schreibt tippe ich eher auf geringere Lebensdauer.
zu 1. nein das ist keine Mogelpackung, man bekommt was man bezahlt. zu 2. wie Franz schrieb kannst du Schrottzellen, am laufen halten. was aber auch auf die Leistung geht, nicht nur auf die Lebensdauer
aktive Balancwer sollte man nicht immer NUR positiv sehen, sondern auch den Grund hinterfragen/überdenken was möglich wäre.
basste315 am 06 Aug 2024 13:05:20
gelöscht...
basste315 am 06 Aug 2024 13:07:34
Stocki333 hat geschrieben:Der Heltec bügelt dir nur jeden Schrott von Zellen auf Gleich. Und du weißt nie, was du gekaufst hast. Franz
ulimm hat geschrieben:1) Ist sowas dann eine Mogelpackung?
Sicher nicht generell ...... Bulltron und Saftkiste verbauen auch aktive Balancer - ich würde denen keine "schlechten Zellen" oder "Mogelpackungen" unterstellen. Höchstens Apothekerpreise :nixweiss:
Helmut
Albrecht0803 am 06 Aug 2024 13:58:21
Danke für die Statements zum Heltec!
rollermanne am 06 Aug 2024 14:15:03
Albrecht0803 hat geschrieben:Danke für die Statements zum Heltec!
Zumal sich der Heltec auch per Schalter deaktivieren lässt. Benutze diesen nur aller paar Wochen mal, vorausgesetzt man kommt leicht ran.
Stocki333 am 06 Aug 2024 15:22:23
andwein hat geschrieben:Also das ist einfach falsch.
Nein, ist es nicht.
Ja, der Heltec balanciert schneller, aber nicht so schnell dass du das Einzelzellenbalancing nicht auf der App verfolgen kannst. Und da siehst du sehr wohl welche Zelle vorläuft oder nach hinkt.
Und das geht ziemlich schnell. Und du mußt expliziert dabei sein. Und wissen was es bedeutet. Da haberts ein bischen für einen Newcommer. Und ist der in kurzer Zeit ausbalanciert. Dann weiß nicht mal ich was mit dem Accu los ist. Und dann kommt ein Faktor ins Spiel den keiner mag.: Zeit. Den dann mußt du den Accu stehen lassen. Mindestens ein Monat. Und den dann laden. Und Wichtig. Die Ladungsmenge messen mit Externen BC. Dann kommst du drauf, das der Heltec permanent arbeitet. Ja und dann bist du wieder am Anfang mit der Fage. Was ist da los.?? Ein Beispiel aus der Praxis eines Selbstbau Accu 90 Ah Zellen (saugünstig) Eine Zelle hat eine hohe Selbstentladung. Das 150A JBD brauchte nach einer Woche 9 Std Balncerzeit um den Accu auf Gleichstand zu bekommen. Heltec 5A Balancer Nachgerüstet. Haut super hin. Accu super im Balancing. Nur nach 3 Monaten hat der Accu (Abgeschlossen) 12 Volt Ruhespannung. Also Fetzenleer. Frage: Wie Lange dauert die Winterpause bei Saisonkennzeichen. Was dann passiert, liest man immer im Frühjahr bei der Bleifraktion. Eines muß man sagen. Der Aktivbalancer gaugelt dir immer einen Guten Accusatz vor. Ohne Aktivbalancer weißt du nach einer Woche,was du gekauft hast, und tatsächlich bekommen. Andreas, das soll keine Kritik an deinem Post sein. Sondern nur eine Korrektur meines Postings.Zum besseren Verständnis der Aktiv Balancer. Gruß Franz
andwein am 06 Aug 2024 17:23:31
JUBE11 hat geschrieben:.....Franz meinte damit das ein aktiver Balancer auch die schlechtesten Zellen auf die Reihe bringen kann, was ein passiver nicht mehr schaffen kann. Hoffe hab das verständlich erklärt.
Ja, du hast eine mögliche Erklärung geliefert. Aber hat der Franz das auch so gemeint wie du es interpretierst? Ich habe das so nicht zwischen den Zeilen interpretiert, aber vielleicht fehlt mir da das "Interpretationsgen" Wir sind hier in einem Forum wo sehr viele mitlesen und die lesen was Franz geschrieben hat, sorry. Was er geschrieben hat ist falsch oder zumindest sehr übertrieben. Sorry Franz, ich lese und antworte Freundliche Grüsse, Andreas
Gast am 06 Aug 2024 17:46:30
andwein hat geschrieben:Wir sind hier in einem Forum wo sehr viele mitlesen und die lesen was Franz geschrieben hat, sorry. Was er geschrieben hat ist falsch oder zumindest sehr übertrieben. Sorry Franz, ich lese und antworte Freundliche Grüsse, Andreas
Das ist nicht nur das was Franz sagt, ich versuchte es nur etwas klarer darzustellen.
Ich habe schon exrem schlechte Zellem mit guten gemischt, beim Testen und habe genau diesen Effekt festgestellt.
Den Kann man zwar weg disskutieren, aber nicht weg testen. Aber nur meine Feststellung der niemand folgen muss.
Stocki333 am 07 Aug 2024 08:03:34
andwein hat geschrieben:Was er geschrieben hat ist falsch oder zumindest sehr übertrieben. Sorry Franz, ich lese und antworte
Nein ist es nicht. Sondern gelebte Praxis. Den du mußt das im Kontex sehen. Der Accu mit Heltec wurde mit 9 A geladen. SR Anlage. Und bei diesen Strömen passiert folgendes. Der Accusatz der ja auc bei einem SOC von 70 % geringe Differenzen in der Zellspannung hat. Wird durch den Ladestrom ja in den Bereich gehoben, wo der Heltec zu arbeiten beginnt bzw muß. Und in der Zeit die bei diesem Ladestrom auf Voll vergeht.Arbeitet der Heltec. Und schafft es den Accusatz bereits in der Balance zu halten. Bzw es werden sich nur geringe Differenzen ab 13,6 volt bis 14,4 Volt zeigen. Nur wenn du mit höheren Ladeströmen arbeitest. Wird der Heltec das nicht schafen. Weil die Zeitspanne zu kurz ist. Man muß das immer im Kontex Ladestrom und Kapazität sehen. Bei einem 200 - 280 Ah Accu und einem EBL Ladestrom von 15 -18 Ampere Hast du noch ein schlechters Verhältnis als in meinem Beispiel. Erst wenn du mit hohen Ladeströmen arbeitest. Wird ´man den Effekt von ungleichen Zellspannungen bemerken. Jetzt wird das ganze hoffentlich verständlicher für dich. Auf dein Antwort bin ich gespannt. Den aus Diskusionen lernt man. Du und ich. Den es hilft mir wenn man auch andere Meinungen liest. Freundliche Grüsse Franz
andwein am 07 Aug 2024 09:37:43
Stocki333 hat geschrieben:......Wird durch den Ladestrom ja in den Bereich gehoben, wo der Heltec zu arbeiten beginnt bzw muß. Und in der Zeit die bei diesem Ladestrom auf Voll vergeht.Arbeitet der Heltec. Und schafft es den Accusatz bereits in der Balance zu halten. Bzw es werden sich nur geringe Differenzen ab 13,6 volt bis 14,4 Volt zeigen. Nur wenn du mit höheren Ladeströmen arbeitest. Wird der Heltec das nicht schaffen. Weil die Zeitspanne zu kurz ist.
Ja, wenn du mit wirklich schlechten Zellen und großen Qualitätsunterschieden arbeitest wird auch ein aktiver 5A Balancer den Ausgleich bei sehr hohem Ladetsrom nicht schaffen. Aber ein 50mA Top Level Bancer wird dann es erst recht nicht schaffen! In beiden Fällen sollte dann das BMS mit einer Zell OVP abschalten. Und in beiden Fällen bleibt dir dann nur die History um den OVP zu erkennen. Aber das Arbeiten des aktive Balancer wird ja nicht durch die Höhe des Ladestroms ausgelöst sondern durch die Spannungsdifferenzen der zu ladenden Zellen. Deshalb wäre es gut wenn deine Argumentation auf die Spannungs- und nicht auf die Höhe der Ströme beruht. Freundliche Grüße, Andreas
Stocki333 am 07 Aug 2024 10:25:09
andwein hat geschrieben:In beiden Fällen sollte dann das BMS mit einer Zell OVP abschalten. Und in beiden Fällen bleibt dir dann nur die History um den OVP zu erkennen.
Korrekt. Aber woher kommt der Fehler.
Aber das Arbeiten des aktive Balancer wird ja nicht durch die Höhe des Ladestroms ausgelöst sondern durch die Spannungsdifferenzen der zu ladenden Zellen. Deshalb wäre es gut wenn deine Argumentation auf die Spannungs- und nicht auf die Höhe der Ströme beruht.
Hier muß ich dich korrigieren. Mein Beispiel war dazu gedacht, zu verstehen, wie sich die Ladeströme auf die Fehlersuche und Beurteilung des Zellpaketes auswirken. Das was du meinst ist eien andere Baustelle. Den bedenke eines. Hat eine Zelle eine höhere Selbstentladung. WIrd der Heltec das immer ausgleichen. Und die Spannungen des Accuzellen gehen gleichmässig nach unten. Nur schneller. Das ist die Krux. Siehe auch den Tröt wie man einen Accu ohne BT auf die Schliche kommt. Wie er funktioniert. Diese Überlegungen die wir hier behandeln. Sind dort auch zu deuten. Wenn auch nur über eine Umwegmessung der Spannung. Schwieriges Thema, ich weiß, und auch nicht leicht zu verstehen. Und an dem Tröt hab ich lange gearbeitet. Um diese komplexe Struktur für Laien verständlich rüberzubringen. Mit einem Accu der einen Defekt hatte im Langzeitverhalten. Franz
Albrecht0803 am 03 Sep 2024 21:25:39
So, jetzt ist es auch gei mir soweit. 4 Envision 315Ah B-Grade-Zellen sind heute endlich eingetroffen. EinJBD SP04034-H-S V13 wartet schon länger im Karton.
Die Holzummantelung ist fertig konstruiert, es müssen jetzt zur Erforschung der Befestigungsmöglichjeiten im Citroen Jumper unter dem Beifahrersitz die beiden 100Ah Bleiklötze raus. Ich gehe davon aus, dass man die Li-Batterien nicht auf die flache Seite legen muss, sondern, dass die Höhe ausreicht, sie mit seitlicher Ausrichtung der Anschlusspole (Pole vertikal übereinander) unter den Sitz zu bekommen. Da haben die Akkus dann eine Höhe von 174mm, zuzüglich natürlich der Wandstärken der Boden- und Deckelplatten der Holzkiste.
Eine Heizung von drei Seiten her ist ebenfalls vorgesehen, da gibt es hauchdünne Carbon-Heizfolien von Mi-tec.
Die initiale Balancierung werde ich nicht mit dem BMS machen, sondern entweder einzeln mit einem vorhandenen Labornetzgerät, oder seriell zusammengeschaltet mit einem aktiven Heltec Balancer.
Weiter kommen nicht die mitgelieferten Zellverbinder zum Einsatz, sondern flexible Elemente (geflochtene Cu-Verbinder), um mechanische Belastungen auf die Pole auszuschließen. In Richtung der vier gestapelten Blöcke wird mittels 4 M10-Gewindestangen eine moderate Verpressung aufgebracht, die dann hoffentlich auch der Neigung zum Aufblähen der Zellen entgegenwirkt.
Werde das Projekt per Photo dokumentieren und hoffe auf Hilfe aus dem Forum, sollten sich unerwartete Probleme ergeben.
basste315 am 04 Sep 2024 06:42:37
Nicht vergessen:
Isolierplatten zwischen die Zellen, da am Gehäuse + anliegt Temperatursensor zwischen den Zellen anbringen Pole glatt schleifen und Noalox --> Link als Antioxidationsmittel ganz dünn auf die Verbindungen geben
Initialbalancen und Kalibrierung vor dem Sitzeinbau machen!
Helmut
Stocki333 am 04 Sep 2024 07:04:06
Albrecht0803 hat geschrieben:Die initiale Balancierung werde ich nicht mit dem BMS machen, sondern entweder einzeln mit einem vorhandenen Labornetzgerät,
Bitte, sitzt du hier nicht einem Irrtum auf. Nicht die Zellen einzeln Volladen. Gedanklich. Es gibt 2 Möglichkeiten des Initialbalancing. Klasische Methode. Die Zellen Parallel Verschalten und auf 3,65 volladen. Dauert sehr lange. Da 4 x 280 = 3360 Ah Oder die neuere Methode. Seriell verkabeln, Also den Accu betriebsbereit machen für den EInbau. Volladen auf 14,4 Volt und schaun was der Accusatz macht. Ohne Heltec. Das Balncing ist an einem Tag normalerweise erledigt. Geh noch schneller wenn du dem Balncer hilfst mit einer Lampe. Auf 14,55 Volt nachladen. Sollte das nicht funktionieren. dann kannst du den Heltec einschalten. DEn würde ich abschaltbar machen. Dann den Accu entladen. Bis Notabschaltung. Mit WR. Und ab 12 Volt Accuspannung den Ladestrom auf 20 A absenken und dann laufen lassen bis zu Notabschaltung bei 2,75 Zellspannung. Dann in einem Zug volladen. Ohne Heltec. Und dann siehst wie der Zellsatz ist. Dann kannst du den Sitz aufbauen. Nicht vorher und dann die Entladung und Ladung machen. Alles ganz entspannt das Ganze. Franz
Albrecht0803 am 04 Sep 2024 08:55:27
Ok, da noch ein paar Teile auf Auslieferung warten, kommt die langsame Parallelmethode durchaus in Betracht. Die Initialbalancierung ist bei der großen Kapazität und den in Relation geringen BMS-Ausgleichsströmen besonders wichtig. Wenn das nicht von Anfang an stimmt, dürfte das BMS einige Mühe haben, die Zellen auszugleichen, oder scheitert sogar daran. Habe ich in einem anderen Kontext (LifePo Starterbatterie für einen Flugmotor) schon mal erlebt. Aber damals war der Akku auch von unterirdischer Qualität.
Stocki333 am 04 Sep 2024 09:22:59
Albrecht0803 hat geschrieben:Ok, da noch ein paar Teile auf Auslieferung warten, kommt die langsame Parallelmethode durchaus in Betracht. Die Initialbalancierung ist bei der großen Kapazität und den in Relation geringen BMS-Ausgleichsströmen besonders wichtig.
Auch die Initalbalancingmethode hat ihre Tücken. Selber schon passiert. Obwohl ich die Methode immer noch anwende, wenn der Zeitrahmen passt.
Wenn das nicht von Anfang an stimmt, dürfte das BMS einige Mühe haben, die Zellen auszugleichen, oder scheitert sogar daran.
Schau, das ist doch ganz einfach. Wenn du vorher mit den Zellen gespielt hast. Passiert das oft. Und wenn der Accu in die Nähe der Ladeschlussapnnung deines LG kommt. Und du hast grössere Differenzen.WIrst du zum Hilfsarbeiter deines BMS. Lampe 12 V 55Watt. Die Zelle die auf 3,55 Volt vorreilend ist. LG aus und die Zelle mit der Lampe entladen. ca. 0,1 V unter der Zelle mit der niedreigsten Spannung. Dann wieder laden bis eine Zelle 3,55 erreicht. Selbes Spiel wieder. Differenzen um 150mV macht dann das BMS locker. Über Nacht. Dann ist die Kiste bereit zum Entladen. Sichere und einfache Methode. Nett das ganze Verkomplizieren. Franz
Habe ich in einem anderen Kontext (LifePo Starterbatterie für einen Flugmotor) schon mal erlebt. Aber damals war der Akku auch von unterirdischer Qualität.
Nicht in der Vergangenheit leben sondern im Jetzt. Franz
Albrecht0803 am 04 Sep 2024 17:46:26
Erst mal Danke für die Tipps. Habe mich zunächst mit dem Ausbau des Sitzes rumgeplagt. Das Ding ist ja mörderisch schwer! Die Bleiklötze sind auch raus und ich passe die neue Akku-Gehäusekonstruktion an die gegebenen Befestigungsmöglichkeiten an. Gegen Wochenende sollten die dafür erforderlichen Holzzuschnitte vorliegen.
Auch fehlen im Moment noch die flexiblen Zellverbinder, deshalb die Tendenz, die Parallelladung vorab mit den mitgelieferten Verbindern und freigewordenen Kabeln der Bleibatterien anzugehen.
Nato-Schalter und Noalox sind heute eingetroffen.
Stocki333 am 04 Sep 2024 18:04:34
Albrecht0803 hat geschrieben:Nato-Schalter und Noalox sind heute eingetroffen.
Wenn du nicht mit den Zelen versuche gemacht hast. Macch es so wie ich es geschrieben habe. Kanst auch 2.5mm2 Kabel als provisorische Verbinder nehmen zum Seriel verschalten. Und die Balncerkabel nicht vergessen Ich verlöte die Immer mit Rundösen. Schrumpfschlauch darüber. Sauber abschmirgeln. Das 200er BMS braucht unbedingt den MInus anschluss an Zelle 1. Das BMS korrekt einstellen. Und dann mit 8-9 A mit dem NT volladen auf der Werkbank.Ausbalancieren lassen oder helfen dabei mit der Lampe. Stehen lassen mit NT auf 14,5 Volt. Hast du dann die Teile. Kannst den Zusammenbauen und der Accus ist fertig. So mache ich es immer. Noch ein Punkt. Bau dir 2 Busbar ein Für Plus und Minus. Dort wird alles angeschlossen. Auch der Accu und sonstiges Gedöns. Noch ein wichtiger Punkt. Die Schrauben bei den Zellenköpfen. Ja nicht zu fest anziehen. die halten nix aus. Meisten Alu. Aufpassen. Viel Spass. Franz
Natron am 05 Sep 2024 12:56:20
Mal wieder ein Update von mir. Es gab eine kleine Pause, da andere Arbeiten erst mal vorgezogen werden mussten und dann kam leider noch ein paar Krankheitstage dazwischen. Aber mittlerweile ist einiges passiert.
Top-Balancing ist erledigt mit 14,58V und 4mV Zellendifferenz
Akku komplett entladen bis eine Zelle bei 2,75V war. Bis 12,3V liefen die Zellen schön zusammen, ab 12,2V liefen die Zellen auseinander. Die eine Zelle lief dann ordentlich weg mit 140mV Differenz am Schluss.
Dann wieder aufgeladen auf 14,4V. Den Balancer habe ich deaktiviert, da ich erst mal sehen wollte wie der Akku dann ausschaut. 16mV Differenz ohne Balancer ist wahrscheinlich ganz gut?
Und dann den Balancer auf 7mV Differenz eingestellt. Nach wenigen Minuten war die Differenz unter 10mV.
Balancer steht jetzt auf 10mV für die produktive Nutzung. Der Victron SR ist auf 14,2v eingestellt.
Gesamtkosten liegen alles in allem eher bei 700€ für 310Ah. Offiziell haben die Zellen nur 306Ah aber der Akku hat bestimmt mehr und 310Ah klingt besser :lol:
Jetzt muss ich noch das Gehäuse Zusammenschrauben, die externen Anschlüsse fertig machen und ein paar andere Kleinigkeiten. Fotos von der fertigen Batterie kommen dann später.
Stocki333 am 05 Sep 2024 14:03:43
Arbeitest du mit Overkill. Noch ein Tipp. Das rote Kabel zum BT. EInen Schalter rein und dann kannst du BT abschalten. Falls du einen WR hast. Enrladen auf Notabschaltung. und dann volladen. Die differenz ist das Entscheidende. So aus dem Bauch raus. Den Heltec kannst entsorgen. äh verkaufen. Wirst du nicht brauchen. Franz
Natron am 05 Sep 2024 15:03:23
Hallo Franz,
ich habe den Akku schon komplett leer und wieder voll gemacht. Im Beitrag auf den Du genantwortet hast sind die jeweiligen Werte. Ich würde mich freuen wenn Du dazu was sagen könntest.
In Kurzform beim Entladen ab 12,2V fingen die Zellen an auseinander zu laufen. Bei 11,5V waren es 100mV Differenz, bei 11,28 wurde abgeschaltet weil die schwächste Zelle 2,75v erreicht hatte. Die Zelldifferenz war 140mV. 140mV klingt recht viel oder ist das OK?
Wieder aufgeladen mit 14,4V Differenz 16mV erst mal ohne eingeschaltetem Balancer, da ich wissen wollte wie die Werte ohne Balancer ausschauen. Nach aktivieren des Balancers ging die Differenz runter auf 6mV und jetzt in Ruhe hat der Akku 14,31V und 1-2mV Differenz.
Der Heltec war Albrecht.
Grüße
Stefan
Stocki333 am 05 Sep 2024 15:42:01
Soory hab nicht gesehen das der Beitrag von dir ist.
Bei 11,5V waren es 100mV Differenz, bei 11,28 wurde abgeschaltet weil die schwächste Zelle 2,75v erreicht hatte. Die Zelldifferenz war 140mV. 140mV klingt recht viel oder ist das OK?
Punkte dazu. Kein Strom dazu mit dem du entladen hast. Normalerweise will ich immer einen Shoot 0,1 Volt bevor der Abschaltet. ANb 11,5 Volt alle 0,1 Volt einen Shoot machen und der letzte vor der Abschaltung ist der gültige. So gehts. Denn das BMS sendet die Daten ans BT Modul zeitverzögert. Oft über 10sec. Aber ich würde mir da keine grossen Sorgen machen. Ist im Rahmen. Und es waren keine 140 mV. Den du hast ja den Shoot erst gemacht nach der Abschaltung. Da zieht die Spannung schon hoch. Weil nicht tiefentladen. Darum weißt du auch nicht das Verhalten der anderen Zellen.Im Entlademodus. Ist aber vollkommen egal. Tut nix zur Sache, sind nur Feinheiten. Zb. Hätte der Accu bei 11,5 und eine Zelle wäre bereits bei 2,75. Geht ein rotes Licht an. So nicht. Rückkehrdifferenz ist super. Noch etwas ist mir aufgefallen. Du hast 310 Ah im BMS eingetragen. Hast aber 306 Ah gekauft. Kapazität wird beim Laden berechnet. In einem Zug hochladen. Nicht unterbrechen. Und nicht mehr ins BMS reingehen.= NOGO. Freu dich über deinen Accu, der wird dich die nächsten 15 Jahre begleiten. Jetzt zauberst du noch eine saubere Verkabelung hin ( Kein Turmbau zu Babel) und dann geniesen. Franz
Albrecht0803 am 05 Sep 2024 18:28:16
Moin Franz,
Habe noch nichts mit den Zellen angestellt, kann also Deinem Vorschlag noch folgen. Der erste Schritt ist jetzt die mechanische Integration. Ist mit den großen Zellen schon recht eng unter dem Sitz. Die passenden Kabelösen (6mm Durchmesser für 0,5 bis 1,5mm, Balanceranschluss) sind eingetroffen. Ein Sicherungsgehäuse mit Sicherung (70 und 100A) ist ebenfalls schon da.
Busverteiler sind bestellt.
Die Originalverkabelung am Bleiklotz war recht dünn. Wie dünn genau, weiß ich nicht. Ich habe einen 2000 W Sinus WR, der kommt mit dickeren Strippen daher. Den hatte ich bisher direkt an den Batteriepolen angeschlossen und mich auf dessen interne Sicherungen verlassen. Das wird jetzt natürlich alles durch das BMS laufen. Wobei der WR nur für Ebikes, Computer, Telefon etc. gebraucht wird. Kein Fön, keine Klimaanlage, kein Backofen, keine Kaffeemaschine oder Herdplatte. Könnte man mit 25mm^2 auskommen?
Und noch eine Frage: Das BMS hat zwei Temperatursensoren, wohin kommt der zweite? Und einen Überhitzungsunterbrecher gibt es zusätzlich, der muss wohl möglichst dicht an die Heizfolie verlegt werden.
Wegen schlimmer Bandscheibenschmerzen wird es wahrscheinlich jetzt langsamer vorangehen, der Sitz war wohl zu schwer…
Stocki333 am 05 Sep 2024 19:40:29
Albrecht0803 hat geschrieben:Moin Franz, Und noch eine Frage: Das BMS hat zwei Temperatursensoren, wohin kommt der zweite? Und einen Überhitzungsunterbrecher gibt es zusätzlich, der muss wohl möglichst dicht an die Heizfolie verlegt werden.
Die Sensoren kommen zwischen Zelle 1 und 2 Und 3 und 4. Und zwarim die Mitte der Zellen. Das GFK x2 In der Mitte der Zwischeneinlage, bis zur Mitte einen Schlitz. So hast du die optimale Positin für die Sensoren. Der Thermoschalte gehört wahrscheinlich oben auf die Zellen. Will dazu nix schreiben. Da ich das noch nie Gebaut habe mit Heizung. Wenn dann veresuche ich nur das zu schreiben, was ich auch kann.
Habe noch nichts mit den Zellen angestellt, kann also Deinem Vorschlag noch folgen. Sehr gut. Dann wird es gut funktionieren mit dem Fertigen 12 Volt.
Die Originalverkabelung am Bleiklotz war recht dünn. Wie dünn genau, weiß ich nicht. Ich habe einen 2000 W Sinus WR, der kommt mit dickeren Strippen daher.
Egal kommt auf die Busbar. Hat vorher funktioniert und wird auch am Lithium funktionieren. Vom Accu zur Busbar. Das sollte gleich sein mit den WR Kabeln. 2x25mm2 geht auch. SR Regler gehört auf die Busbar.
Wobei der WR nur für Ebikes, Computer, Telefon etc. gebraucht wird. Kein Fön, keine Klimaanlage, kein Backofen, keine Kaffeemaschine oder Herdplatte.
Wie könntet ihr bis jetzt in der Wildnis in Europa Überleben. Ohne diese überlebenswichtigen Sachen. Sachen gibts.
Wegen schlimmer Bandscheibenschmerzen wird es wahrscheinlich jetzt langsamer vorangehen, der Sitz war wohl zu schwer…
Brauch dir dann nicht schreiben. Accu muß Fertig sein und Getestet.Wenn alles passt. Dann kommt der Sitz drauf. Nicht früher. Wenn was unklar, dann Fragen. Ich begleitete dich. Franz
Natron am 05 Sep 2024 21:34:45
Hallo Franz,
herzlichen Dank für Deine Einschätzung. Das freut mich, dass auch Du mit dem Akku soweit zufrieden bist :)
Stocki333 hat geschrieben:der letzte vor der Abschaltung ist der gültige.
Entschuldigung, ich habe den falschen Screenshot gepostet. Hier ist der letzte bei 11,3V. Entladen wurde ab 12v mit 5A.
136mV Zelldifferenz ist nicht wenig, aber es sind ja auch große Zellen und ich werde wahrscheinlich nie mehr den Akku so weit entladen :D Und oben rum läuft er ja wirklich super. Daher bin ich zufrieden.
Grüße
Stefan
Stocki333 am 05 Sep 2024 21:49:37
Natron hat geschrieben:136mV Zelldifferenz ist nicht wenig, aber es sind ja auch große Zellen und ich werde wahrscheinlich nie mehr den Akku so weit entladen :D Und oben rum läuft er ja wirklich super. Daher bin ich zufrieden.
Da kenn ich ganz andere Sachen. Und die Accus funktionieren auch. wenn auch nicht so sauber im oberen Bereich wie deiner. Ich weiß der Test ist ein notwendiges Übel. Es hat aber auch einen riesen Vorteil. Du weißt was der Accu macht, wie er sich verhält. Dieses Verhalten kann ich nicht vermitteln, sonder das mußt du erleben. SO wie du noch mehr erleben wirst. Und ist auch eine Vorraussetzung für den Genuss den du mit diesem Accu haben wirst. So bleibt mir nur noch eines zu schreiben. Stellplatzkino geniessen lernen. Und immer genug Saft im Accu. Franz.
Stocki333 am 06 Sep 2024 08:04:35
HAllo Zusammen Nachdem das ein Tröt ist, das auch einige betriift. die Accus selber bauen. Gibt es definierte Bedingungen zum Testen des Accus. Das ist aber nur meine Erfahrung. Der Accu ist ausbalanciert und die Differenz ist auf den eingestellten Wert. von 10 mV. Jettz beginnt das Entladen auf eine untere EInstellung von 2,75 Volt.bzw. 11,0 Accuspannung. Auch wenn der Accu neu ist und noch keinen Zyklus hinter sich hat. Entlade ich immer, wenn möglich, mit höheren Strömen.= WR Betrieb. Jdoch gehe ich nicht über den Wert der vom Zellhersteller angegeben wird. zb. 0,5 C Bei 280Ah wären das immerhin 140 A. Soviel mal zu den möglichen erlaubten Strömen. Alle Accus. Wenn sie neu sind und Entladen werden das Erste mal. Haben ein Verhalten. Die Zellspannungen gehen unter 12 Volt auseinenander. Je geringer der Ladestrom desto ausgeprägter ist das. Bei höheren Strömen sind die Differenzen dann oft geringer wenn man in die Nähe der 11,0 Volt kommt. Je höher die Packungsdichte der Zellen wird, desto ausgeprägter ist das. SInd von der Grösse ja 280 Ah Zellen. Mit jetzt nahezu 310 Ah.Damit das verstanden wird, was ich mit Packungsdichte meinte. Je höher die Packungsdichte, desto geringer der Entladestrom. Was ich aber wieder aufhebt, durch die Berechnung über 0,5 C. Im Gegensatz dazu verhalten sich Zellen mit hohen erlaubten Entladeströmen Viel besser im unteren Spannungsbereich. Die laufen auch schöner runter an die 2,75 Volt. Und auch tiefer, wenn man das erlaubt. Nachfolgend 2 Shoots von einem neuen Accu mit Zellen die auf 3C spezifiziert sind.
Stocki333 am 06 Sep 2024 08:11:18
Es handelt sich hier um einen neuen Accu der gerade aus China kamm und wahrscheinlich vor 3 Monaten gebaut wurde. Also keine Lagerware ist. Der Hersteller dieses Accus baut auch die Zellen. Also wissen die, was sie da verbauen.
Stocki333 am 06 Sep 2024 08:35:16
Also macht euch wegen eurer Differenz keine so grossen Gedanken. wäre eine Zelle dabei die in dem Bereich von ca 11,6 nach unten abhaut. Habt ihr eine defekte Zelle oder sehr schlechte Zelle. Und aus Erfahrung kann ich euch sagen. Das wird immer schlimmer. Erst so an die 4 - 5 Zyklen pendelt sich das ein. Gute Entladeströme um die 50 -70 A mit den hohen Kapazitäten geben eine bessere Auskunft über die Zellqualität. Weil dann die Fehler sofort auftauchen. Man liest das ja oft, " Um die Zellen zu schonen." Vergesst das. Die Accus wollen arbeiten. Oder kommt jemand auf die Idee, bei Tausch der Starterbatterie. Das Auto anzuschieben, um die Batterie zu schonen. Und bevor ihr den Sitz wieder aufbaut, bzw schon bei dee ersten Entladung. Kontrolliert alle Kontaktstellen auf Erwärmung. Ist die beste Methode um Spannungsabfälle zu erkennen. Also legt eure Bedenken ab, und freut euch, das ihr die Möglichkeit habt, 230 Volt Geräte im Womo zu nutzen. Ohne an Landstrom zu gehen. Ohne Bedenken, das es der Accu übel nimmt. Löst euch von dem Bleidenken. Ab damit in die Tonne. Viel Spass mit eurem Selbstbau. Nach der ersten Reise werdet ihr erst richtig verstehen, was ihr gebaut habt. Und darauf könnt ihr Stolz sein. Berichte einfach mal wie es nach der ersen Reise ist. Viele lesen das hier mit. Feedback ist immer wertvoll. Franz
Lakritz am 07 Sep 2024 09:57:10
Albrecht0803 hat geschrieben:Eine Heizung von drei Seiten her ist ebenfalls vorgesehen, da gibt es hauchdünne Carbon-Heizfolien von Mi-tec.
btw.: ich habe beide Batterietester/Kapazitätsprüfer noch da. Mindestens einen davon könnte ich günstig abgeben. Bei Bedarf, KN an mich.
basste315 am 07 Sep 2024 10:06:44
Carbon-Heizfolien von Mi-tec
Lakritz hat geschrieben:Die habe ich auch verwendet. --> Link
Rein interessehalber: Wo hast du den/die Temperatursensor(en) gesetzt ?
Helmut
Lakritz am 07 Sep 2024 10:23:21
basste315 hat geschrieben:Rein interessehalber: Wo hast du den/die Temperatursensor(en) gesetzt ?
Hi Helmut, Den Temperaturfühler habe ich silikonversiegelt auf einen der QR-Codeaussparungen gesetzt. Lieber wäre mir gewesen, ich hätte ihn mit entsprechender Aussparung zwischen die Zellen setzen können. Das ging aber nicht, weil ich in den Batterieabmessungen millimetergenau begrenzt war. (siehe Photo Außeneinbau) Da es aber für die Heizmatten aber komplett ausreicht, einigermaßen genau zu messen, passt das schon. Muss man halt den Temperaturbereich, innerhalb dessen geheizt werden soll, etwas großzügiger einstellen, damit der Zellkern auch warm genug wird. Oder bei zu kühlen Temperaturen eine der beiden 280AH-Akkus (außen) komplett abschalten. :wink: Geheizt wird (falls nötig) an jeder Längsseite der Zellen, sowie von unten. Geregelt wird das nicht über das BMS (obwohl Heizport vorhanden), sondern über einen externen Thermoschalter. Grund: Ich möchte auch heizen können, wenn das Womo steht und keine Ladung anliegt.
Innen:
Außen:
basste315 am 07 Sep 2024 10:46:17
Lakritz hat geschrieben:Hi Helmut, Den Temperaturfühler habe ich silikonversiegelt auf einen der QR-Codeaussparungen gesetzt.
Sollte reichen, am Idealort zwischen den Platten geht es ja schlecht, da sind ja die Heizmatten.
Lakritz hat geschrieben:Oder bei zu kühlen Temperaturen eine der beiden 280AH-Akkus (außen) komplett abschalten. :wink:
Vermutlich hast du beide Akkus parallel geschaltet. Da würde ich besser nicht einen einzelnen Akku wegschalten, insbesondere, wenn ohnehin eine Heizung vorhanden ist.
Kompliment, schaut nach sauberer Arbeit aus und "verdient" sich die Plexiglasauslage ;D
Helmut
Lakritz am 07 Sep 2024 10:54:39
basste315 hat geschrieben:Sollte reichen, am Idealort zwischen den Platten geht es ja nicht, da sind ja die Heizmatten.
Auf der kurzen Seite der Zellen wäre es gegangen, wenn Platz vorhanden gewesen wäre. Aber ich denke auch, dass es auch so passt.
basste315 hat geschrieben:Vermutlich hast du beide Akkus parallel geschaltet. Da würde ich besser nicht einen einzelnen Akku wegschalten, insbesondere, wenn ohnehin eine Heizung vorhanden ist.
Ja, 54qmm parallel geschaltet. Aus welchem Grund würdest Du einen einzelnen Akku nicht wegschalten? Wenn z.b. der Außenakku abgeschaltet wäre, fungieren seine Plus/Minus-Sammelschienen doch nur noch als reine Sammelschiene und der Akku bleibt außen vor.
basste315 hat geschrieben:Kompliment, schaut nach sauberer Arbeit aus und "verdient" sich die Plexiglasauslage ;D
Jups :wink: und danke für die Blumen. :top:
basste315 am 07 Sep 2024 11:06:49
Lakritz hat geschrieben:Ja, 54qmm parallel geschaltet. Aus welchem Grund würdest Du einen einzelnen Akku nicht wegschalten? Wenn z.b. der Außenakku abgeschaltet wäre, fungieren seine Plus/Minus-Sammelschienen doch nur noch als reine Sammelschiene und der Akku bleibt außen vor.
Beim Aussenakku sollte ja ohnehin das BMS den Akku schützen und bei tiefen Temperaturen den Ladeport abschalten und erst zuschalten, wenn (ggfs. durch die Heizung) wieder ausreichend Temperaturen im Akku sind. Der Akku ist also sicher und kann weiterhin gemeinsam mit dem Innenakku Strom abgeben.
Wenn du den Außenakku völlig abtrennst, können unnötig Spannungsunterschiede zwischen den beiden Akkus entstehen. Andererseits sollten diese nach dem Zusammenschalten sowieso rasch wieder ausgeglichen sein.
Es macht Sinn, beide Akkus in längeren Nutzungspausen (Winterruhe) abzuschalten --> Link
Helmut
Lakritz am 07 Sep 2024 11:18:57
basste315 hat geschrieben:Beim Aussenakku sollte ja ohnehin das BMS den Akku schützen und bei tiefen Temperaturen den Ladeport abschalten und erst zuschalten, wenn (ggfs. durch die Heizung) wieder ausreichend Temperaturen im Akku sind. Der Akku ist also sicher und kann weiterhin gemeinsam mit dem Innenakku Strom abgeben.
basste315 hat geschrieben:Wenn du den Außenakku völlig abtrennst, können unnötig große Spannungsunterschiede entstehen. Andererseits sollten diese nach dem Zusammenschalten sowieso rasch wieder ausgeglichen sein.
Na, das sehe ich komplett anders als Du. Wenn ich den Außenakku manuell abschalte, kann ich das sehr definiert z.b. bei einem 80% SOC machen. Ebenso kann ich sehr definiert wieder hinzuschalten, z.b. bei einem Innenakku SOC von 80%. Mal davon ausgehend, dass beide Akkus dann auch in etwa dieselbe Spannung haben würden. Ansonsten setze einfach anstelle des SOC die Spannung in V ein. Es geht mir grad nur darum, zu verdeutlichen, was ich sagen will.
Überlasse ich das aber komplett dem BMS, kann folgendes Szenario passieren:
Der Außenakku gibt bis zu einem SOC von < 10% noch Strom ab, läd aber schon nicht mehr. Dann kann er bei entsprechenden Temperaturen z.b. auch 2 Monate bei diesem geringen SOC bleiben, was schon ungünstig genug wäre. Tiefenentladen gelagert zu werden, darüber freut sich kein Akku. Und obendrauf kommt dann, dass er ggf. genau dann wieder zugeschaltet wird, wenn der Innenakku gerade einen SOC von 100% hat. Hört sich nicht gerade nach einer günstigen Konstellation an, ist aber je nach Temperaturverlauf und Ladeverhalten/ladezustand des Innenakkus durchaus denkbar. Ich mag es lieber definierter und schalte den Außenakku bei 70% SOC und entsprechenden temperaturen ab (oder heize ihn, aber das kommt dann auf die Temperaturvorhersage und meine Verbrauchsvorhersage an).
btw., Winterruhe gibts bei mir nicht, daher stellt sich die Frage überhaupt erst.