Trouw am 20 Jul 2024 09:07:12 Pechvogel hat geschrieben:Dann sag‘ doch mal wie viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte eine Messstelle im Durchschnitt bindet. Grüße Dirk
....kaum Personal, weil alles vollautomatisch geht, vom Anhörungsbogen bis hin zum kuvertieren und ablegen nach Zahlungseingang. Personal wird benötigt, wenn es um individuelle Bescheide im Widerspruchverfahren geht, dazu zähle ich jetzt auch mal die Fahrermittlung. Das sind weniger als 20%. Ja und ich weiß das, weil Ratsmitglied, Vors. Haushaltsausschuss und beruflich mit der Ordnungsbehörde ( nicht in) beschäftigt gewesen. Und Gott sei Dank gibt es Regeln, wo Blitzer aufgestellt werden dürfen. Wenn es die nicht gäbe, würde manche Gebietskörperschaft die Straßeränder damit vollpflastern. Es ist wie bei vielen Sachen, die Regeln müssen dem Menschen dienen, nicht der Mensch den Regeln! Wenn ich sag Mensch, meine ich in diesem Fall nicht nur den Fahrer.
Trashy am 20 Jul 2024 09:19:09 Das wird überall kommen. On Helsinki wechseln 30, 40 und 50 ständig. Abhilfe....überall 30 fahren und Gehupe ignorieren
Pechvogel am 20 Jul 2024 09:23:21 Trouw hat geschrieben:....kaum Personal, weil alles vollautomatisch geht, vom Anhörungsbogen bis hin zum kuvertieren und ablegen nach Zahlungseingang…
Die mobilen „Blitzer“ stellen sich ganz von allein dahin wo sie messen sollen? Richten sich selber vorschriftsmäßig aus? Wenn es sich um Fahrzeuge handelt sitzt da auch keiner drin? Die Anlagen werden nicht kalibriert? Die Daten müssen nicht ausgelesen werden? Und dann kenne ich mehrere Stellen an den Polizeibeamte mit der „Kamera“ stehen und „blitzen“. Nicht einer sondern in der Regel zwei oder drei. Machen die das dann in ihrer Freizeit? - Mittagspause? Grüße Dirk
Pechvogel am 20 Jul 2024 09:26:04 HeideMobil hat geschrieben:…In D sollen Verkehrsteilnehmer nicht dazu gebracht werden die StVO einzuhalten. Hier wird auf Masse gesetzt, die Menge der Einnahmen ist gewollt, nicht die Einhaltung der Regeln. ...
Darum hat man auch das „Flensburger-Punktesystem“ überarbeitet damit die Verkehrsteilnehmer schon bei weniger Punkten „aus dem Verkehr gezogen werden“? Grüße Dirk
Gast am 20 Jul 2024 09:29:06 Wenn man sich an die Regeln hält, braucht man eigentlich keine Zusatzgeräte, die einen "warnen". Auch wenns manchmal schwer fällt und überhaupt nicht einleuchtet.
Wir haben hier auf der Bundesstraße eine etwas abschüssige und längere Gerade. Auf diesem Stück ist Tempo 80). Rational gibt es keinen Grund, ich hatte mal vor ein paar Jahren nachgefragt beim LBM, bekam aber nie eine Antwort über das "warum". Dort steht fast jeden Tag ein mobiler Blitzer hinter einem Baum.
Ich fahre dann halt dort zähneknirschend meine 85 km/h. Nur weil ich etwas nicht einsehe, kann ich mich trotzdem nicht darüber hinwegsetzen. Mache ich es doch, muss ich eben mit den Konsequenzen leben.
rkopka am 20 Jul 2024 09:49:07 boulette hat geschrieben:Bei uns in Berlin werden gern 30 er Schilder an Kindergärten aufgestellt. Dürfen sie, wenn ein Ausgang zur Straße führt. Da giebt es schnell mal 500m Geschwindigkeitsbegrenzung, wo am 10m breiten Bürgersteig auch ein Geländer den Zweck erfüllen würde.
Und ein Geländer hält ein kleines Kind davon ab, auf die Straße zu rennen ? Das müßte schon eine höhere Wand sein. Kuhtreiber hat geschrieben:Bei uns sind die Schilder vor den Schulen zeitlich begrenzt, Mo - Fr, 7 - 18 Uhr und während der Ferien werden sie abgedeckt.
Bei uns steht: "an Schultagen". Abgedeckt wird nichts. Das ist selbst für Einheimische nicht immer klar und Fremdsprachler müssen das erstmal lesen können. Sonst fahren sie halt zu langsam für ein paar hundert Meter, auch kein Drama. Grundsätzlich bin ich aber dafür. Sprinterklasi hat geschrieben:Mit Verkehrssicherheit hat die Blitzerei schon lange nichts mehr zu zun. Die klammen Kassen müssen gefüllt werden. Wenn ich schreibe wofür, kriege ich hier eine Abmahnung. Kürzlich gelesen, da wurde die Polizei ermahnt, weil die Blitzereinnahmen zu niedrig waren.
Man kann das auch interpretieren: es ist Fakt, daß Autos zu schnell unterwegs sind (siehe dein Beitrag). Die Polizei muß das durch Kontrollen im Zaum halten. Die Blitzereinnahmen sind da nur ein Anzeichen dafür. Und für das berühmte Kind an der Straße habe ich auch kein Auge mehr, muß ja auf Blitzer aufpassen.
Du sollst auf Verkehrsschilder achten, das reicht schon, weil dann die Blitzer nichts zum Blitzen haben. Nicht die Blitzer sind das Problem, sondern dein Zuschnellfahren. Ich hab allerdings bei mir etwas ähnliches bemerkt. Ich bin in Schweden durch einen Ort gefahren, wo gerade sehr viele Schüler unterwegs waren. Alle paar Meter gab es einen Zebrastreifen mit Schwellen. Das ist im Womo nicht sehr angenehm und man muß (noch) langsamer fahren. Ich hab an mir gemerkt, daß ich hauptsächlich auf die Streifen und Schwellen geachtet habe und nur sehr wenig auf die Kinder :oops: . Zumindest war ich langsam. Besonders schlimm ist wie oben schon erwähnt die dauernde Vorschriftenwechselei, teilweise alle 200-300 m mal 30,50,70 in beliebiger Änderung.
Meine Stadt hat schon seit langer Zeit 30km/h im Ortsgebiet, außer auf Vorrangstraßen. D.h. der Durchzug und der größte Teil der Öffis kann schneller fahren, man braucht nicht allzuviel Schilder. Einige mehrspurige Straßen mit getrennten Radwegen oder Radverbot(Tunnel), wo sich kaum mal ein Fußgänger hinverirrt, haben auch 60km/h. Es geht im Kern wohl darum, die Mobilität der Bevölkerung einzuschränken, denn wer nicht fährt macht natürlich auch keine Abgase.
Eine Geschwindigkeitsbegrenzung schränkt die Mobilität praktisch gar nicht ein, außer vielleicht auf der AB, wenn ich lange Strecken fahre und später ankomme. Aber das kann auch jetzt schon passieren und geht in anderen Ländern auch. Wo ist da der Zusammenhang ? Da sind Euro Fahrverbote und Sperren von Straßenzügen viel eher ein Punkt. hopfabaua hat geschrieben:Bin letztens in München von Donnersberger Brücke bis kurz vor Stadion, wo jetzt 30 wg Luftreinhaltung ist, hinter 2 Autos hergefahren, die nach Tacho 30 fuhren, und beide Spuren damit blockierten. So eine Sch...., das waren echte 26 nach Navi, da wirst verrückt.
Wow, du hast 4km/h verloren ! Das ist ja eine Katastrophe. D.h. deren (und dein) Tacho haben genau die erlaubten 30 angezeigt. Aber das geht ja nicht, nach Tacho zu fahren. Es muß schon der GPS Wert + 5-20km/h sein. Ich halte sicher nicht jede Beschränkung für sinnvoll. Manchmal kommt es auch auf das Fahrzeug an. In Kroatien gab es oft 40km/h Beschränkungen auf der Landstraße vor Kurven. Mit dem PKW ist das recht wenig. Mit dem Womo war es gut sich dran zu halten ! Am Ende ist es oft der Geldbeutel, der mir wichtig ist. Ich verschwende ungern Geld. Also halte ich mich an die Schilder. Das geht nicht immer gut, aber bisher hatte ich deutlich weniger als eine Strafe pro Jahrzehnt. Und jede davon hat mich sehr geärgert. Nicht, daß ich sie bekommen habe, sondern daß ich nicht aufmerksam genug war (auf die Schilder). RK
Pechvogel am 20 Jul 2024 09:55:16 DerEinsteiger hat geschrieben:…Wir haben hier auf der Bundesstraße eine etwas abschüssige und längere Gerade. Auf diesem Stück ist Tempo 80). Rational gibt es keinen Grund…
Doch, es gibt bestimmt einen Grund. Grundlos darf das Schild da nämlich nicht stehen! Nur erschließt sich einem der Grund u.U. nicht. Sei es das es ein Unfallschwerpunkt ist, das es aus irgendwelchen Gründen zu Sichtbehinderungen kommen kann, das der Fahrbahnbelag, vielleicht auch je nach Wetterverhältnissen, den Bremsweg verlängern lässt,… Grüße Dirk
Elgeba am 20 Jul 2024 10:17:11 Radaranlagen sollten vor allem an Schulen aufgestellt werden. Obwohl ich Rentner bin, fahre ich in Teilzeit Omnibusse, vor allem mit Schülern, was sich da vor mancher Schule morgens abspielt, spottet jeder Beschreibung, vor allem die " Helikoptereltern" scheren sich einen Dreck um die Sicherheit anderer Schüler, Hauptsache, sie sind schnell wieder weg. Wir haben an der B 417 ein Polizeitrainingsgelände, an der Straße werden die Rookies an der "Geschwindigkeitsmessanlage" ausgebildet, so weit, so gut.Diese Geräte können aber nicht zwischen Bus und LKW unterscheiden,ich bin dort letztes Jahr 51 mal geblitzt worden,obwohl ich mit dem Bus 80 KM/h fahren darf, LKW aber nur 60 KM/h, spätestens der Auswerter hätte sehen müssen, was da los war.Leider nicht, ein riesen Papierkrieg,denn ich bin ja nicht der Einzige, der da ständig geblitzt wird, müsste nicht sein, wenn mal einige Leute bei der Arbeit die Augen aufmachen würden. Das dürfte den Steuerzahler einiges kosten, so lässt sich kein "Gewinn" generieren.
Gruß Bernd
Trouw am 20 Jul 2024 11:02:43 Pechvogel hat geschrieben:Die mobilen „Blitzer“ stellen sich ganz von allein dahin wo sie messen sollen? Richten sich selber vorschriftsmäßig aus? Wenn es sich um Fahrzeuge handelt sitzt da auch keiner drin? Die Anlagen werden nicht kalibriert? Die Daten müssen nicht ausgelesen werden?
...ich schrub "...kaum Personal" nicht kein Personal. Was du aufführst, das sind zwei Männiken. Die holen ihr Gehalt, Urlaub- und Krankheitskosten, AG-Anteil, alles zusammen an einem Tag ein. Bei der Polizei ist es noch anders, die fahren Streife, laufen durch die Fußgängerzone oder eben blitzen, und das nur an Stellen, wo häufig Hauptverkehrsunfallursachen vorkommen, in diesem Fall Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit.
KAWAMANE am 20 Jul 2024 11:04:02 Moin, Es wird ja oft von Abzocke geredet. Ich stelle mich jetzt mal ganz dumm (fällt mir nicht schwer). Eine Gemeinde hat einen gewissen Finanzbedarf und eine Finanzierungslücke. Zwei Möglichkeiten: Erstens: Für alle Gemeindemitglieder die Grundsteuer erhöhen (oder etwas ähnliches). Zweitens: In der Hauptdurchgangsstraße einen Blitzer installieren. Würde ich in der Gemeinde wohnen, wäre ich für Zweitens.
Gruß Bruno
cheldon am 20 Jul 2024 11:05:37 IMG_7199.jpeg Häufig wechselnde Temposchilder haben wir auch in Frankreich registriert. Ich stelle dann den Tempomat auf der Landstraße auf 80. die Blitzer App warnt zuverlässig. In der Türkei hab ich die mal aus Bequemlichkeit nicht aktiviert und promt durfte ich bei der Ausreise nach GR die Gebühr, ca. 40€ mit der Kreditkarte bezahlen Meist wählen wir unser Routen jedoch so aus, dass sich ein höheres Tempo verbietet.
Gast am 20 Jul 2024 13:23:07 Pechvogel hat geschrieben:Nur erschließt sich einem der Grund u.U. nicht. Sei es das es ein Unfallschwerpunkt ist, das es aus irgendwelchen Gründen zu Sichtbehinderungen kommen kann, das der Fahrbahnbelag, vielleicht auch je nach Wetterverhältnissen, den Bremsweg verlängern lässt,…
Bitte keine Teile weglassen, die relavant sind. Ich schrieb, dass ich vom LBM (Landesbetrieb Mobilität, für die Aufstellung zuständig) keine Antwort bekommen habe. Die Straße ist kerzengerade, rund 600 Meter einsehbar. Die Fahrzeuge bergauf werden nicht eingebremst, nur die "bergab" fahren. Wobei das kein Berg ist, sondern nur eine minimale Steigung. Fahrbahnbelag scheidet aus, sonst sollte der Logik folgend auch die Gegenspur begrenzt sein. Und für das schlechte Wetter hat sich ein Zusatzschild "bei Nässe" ja weitestgehend bewährt. Auch das ist hier aber nicht montiert. Es stört mich ja nicht mehr. Ich weiß, dass sie dort regelmäßig stehen und dass sie auf diese Weise Ortsunkundige zur Kasse bitten. Auf der anderen Seite gibt es hier wiederum Abfahrten bei einer vierspurigen Schnellstraße, da sind die vorgegebenen 60 km/h schon sportlich, wenn man sie mit diesem Tempo nutzt, vor allem mit dem Wohnmobil. Hier wäre m.E. sogar eine geringere Geschwindigkeit angeraten, wenn man die Stelle nicht kennt. Liegt natürlich in der Eigenverantwortung jedes Einzelnen. Aber je mehr Schilder aufgestellt werden, desto weniger hilft die weiter. Ach ja, zum Thema "Logik": Ich stelle fest, dass Rechts vor Links auch ausstirbt. Wenn man dann mal eine der wenigen Kreuzungen ohne Regelung mit Schildern findet, dann stehen die VT oft da und schauen sich ratlos an, bzw. warten, bis man dem von rechts kommenden explizit ein Handzeichen gibt. Das Gegenteil sind dann Parkplätze auf Supermärkten, wo viele offenbar der Meinung sind, diese Regel gelte wiederum nicht.
Pechvogel am 20 Jul 2024 13:52:39 DerEinsteiger hat geschrieben:…Das Gegenteil sind dann Parkplätze auf Supermärkten, wo viele offenbar der Meinung sind, diese Regel gelte wiederum nicht.
Was man so ganz trivial ja auch nicht beantworten kann! :eek: Steht auf dem Parkplatz z.B. ein Schild „nur für Kunden“ gilt die StVO nicht. Steht da kein entsprechendes Schild so dass jeder den Parkplatz nutzen kann, gilt sie wiederum. --> Link. Und wenn die StVO NICHT gilt, dann gelten die Regelungen dessen dem der Parkplatz gehört. Im Zweifelsfall heißt es dann „gegenseitige Rücksichtnahme“. Grüße Dirk
Gast am 20 Jul 2024 15:16:37 Ein Supermarkt ist immer für die Öffentlichkeit zugänglich, solange er keine Schranke hat, die das allgemeine Befahren der Öffentlichkeit verhindert. Letzteres habe ich noch bei keinem Markt gesehen, jedenfalls nicht zu den Öffnungszeiten. Schranken haben nur manche, um Nachtparker zu vermeiden. Das Schild "nur für Kunden" zählt hier m.E. nicht dazu, weil der Parkplatz weiter zugänglich ist.
Steht ja auch hier: "Außerdem zählen aber auch private Flächen dazu, wenn deren Eigentümer sie für die Allgemeinheit zugänglich gemacht hat. In diesem Fall spricht man von tatsächlich-öffentlichen Verkehrsflächen. Voraussetzung ist, dass diese für eine unbestimmte Zahl von Nutzungsberechtigten offen zugänglich sind."
GertE am 20 Jul 2024 15:20:46 Ich fahre seit 54 Jahren ein Kraftfahrzeug und habe bisher kaum Bußgeld bezahlen müssen. Glück gehabt oder vorschriftsmäßig gefahren? Seit es die „Maßreglung“ durch Blitzer unmittelbar hinter oder vor vielen Schildern gibt, plane ich das Bußgeld in die Urlaubskasse ein. Dieses auf und ab trifft ja hauptsächlich die Auswärtigen. Einheimische kennen die Strecken und viele fahren eh nicht nach den Schildern. Auf meiner letzten Fahrt durch die Pfalz bin ich durch einen elendlangen Ort mit vielen Einmündungen und vielen Tempo30iger Schildern gefahren. Wie weit der jeweilige Geltungsbereich ging, war nicht immer zu erkennen und mir zunehmend egal. Ich habe mich dann für 30 durchgängig entschieden. 16 Uhr, die Schlange hinter mir wurde immer länger. Waghalsige Überholmanöver die Folge. Die Schilder dienten offensichtlich nur dazu den Durchgangsverkehr zu beschneiden. Wir Wohnmobilfahrer werden den Trend nicht mehr umkehren, aber es nervt und ob’s dem Straßenverkehr hilft???
purplenew am 20 Jul 2024 15:46:10 DerEinsteiger hat geschrieben:Das Gegenteil sind dann Parkplätze auf Supermärkten, wo viele offenbar der Meinung sind, diese Regel gelte wiederum nicht.
Auf öffentlichen Parkplätzen ohne eine ausdrückliche Vorfahrtsregelung gilt üblicherweise kein rechts vor links. Der Bundesgerichtshof hat das höchstrichterlich entschieden (BGH, Urteil vom 22.11.2022, Az.: VI ZR 344/21). Die Entscheidung betrifft Parkplätze, die öffentlich zugänglich sind, so z. B. Supermarktparkplätze. Die Fahrgassen auf Parkplätzen gelten nicht als Straßen, so dass keine Kreuzung im Sinne der Straßenverkehrsordnung (StVO) vorliegt, auf der "rechts vor links" gelten könnte. Parkplätze sind in erster Linie zum Parken sowie zum Be- und Entladen und nicht zum schnellen Fahren gedacht. Daher fehlt ihnen der "eindeutige Straßencharakter", der eine Anwendung der Regel "rechts vor links" rechtfertigen würde. - - - - - - - Aus der StVO: Gemäß § 8 Abs. 1 StVO ist die Rechts-vor-links-Regel nur an Kreuzungen und Einmündungen einzuhalten. Ein Parkplatz zählt zu keinem von beiden, weshalb „rechts vor links” hier üblicherweise nicht angewendet werden kann. Eine Ausnahme besteht, wenn auf dem Parkplatz deutlich markierte Fahrspuren vorhanden sind. Damit sind allerdings nicht die Wege gemeint, die für die Suche nach einem Parkplatz/Stellplatz üblicherweise genutzt werden. In der Regel gibt es die erwähnten markierten Fahrspuren mit der Folge "rechts vor links" äußerst selten. Daher sollte man im Regelfall immer aufeinander Rücksicht nehmen und sich jeweils über die Vorfahrt verständigen. Thomas
Gast am 20 Jul 2024 17:18:12 Danke für die Infos. Ich bezweifle, dass viele davon gehört haben. Das würde so manches merkwürdige Verhalten auf dem Parkplatz erklären. Manche scheinen da komplett "lost"
purplenew am 20 Jul 2024 21:01:51 Elgeba hat geschrieben:Wir haben an der B 417 ein Polizeitrainingsgelände.....
Ganz in der Nähe dieses Fahrtrainingszentrum der Polizei ereignete sich am 16.07.2024 der folgende Verkehrsunfall: Am Dienstagnachmittag kam es auf der Kreuzung "Hühnerkirche" an der B417 bei Hünstetten zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Bussen. Von 31 Menschen in den Bussen wurden elf so schwer verletzt, dass sie in verschiedene Krankenhäuser mussten. Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Großeinsatz. Vielleicht führen ja solche Vorfälle dazu, dass dort die Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit überwacht wird. Führt die B417 (Hühnerstraße) nicht auch auf vielen Kilometern durch ein Waldgelände (möglicherweise erhöhte Wildwechselgefahr)? Zudem habe ich in einer Datenbank das gefunden: Die Hühnerstraße ist eine Straße, die sich - je nach Abschnitt - unterschiedlich gestaltet.Streckenweise gelten zudem unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzungen (80 km/h, 100 km/h). Je nach Streckenabschnitt stehen 2 bis 3 Fahrstreifen zur Verfügung. Der Fahrbahnbelag besteht aus Asphalt. Was ich noch sehen konnte ist, dass einige Streckenabschnitte eine durchgezogene Mittellinie (Zeichen 295 Fahrstreifenbegrenzung) haben. Oft erfolgt dieses "indirekte" Überholverbot in Kombination mit einer Geschwindigkeitsbeschränkung. Thomas
purplenew am 20 Jul 2024 21:59:13 Elgeba hat geschrieben:Wir haben an der B 417 ein Polizeitrainingsgelände, an der Straße werden die Rookies an der "Geschwindigkeitsmessanlage" ausgebildet, so weit, so gut.Diese Geräte können aber nicht zwischen Bus und LKW unterscheiden,ich bin dort letztes Jahr 51 mal geblitzt worden,obwohl ich mit dem Bus 80 KM/h fahren darf, LKW aber nur 60 KM/h
Du weißt, dass dort ständig von der Polizei die Geschwindigkeit überwacht wird. Du bist dort fälschlicherweise 51 mal in einem Jahr gemessen worden. Du könntest die wenigen Meter an der Dir bekannten Messstelle doch vielleicht einfach nur 60km/h mit Deinem KOM fahren. So könntest Du ganz einfach die Maschinenfehler und das menschliche Versagen kompensieren. Würde Dir viel Aufwand ersparen und Deine Nerven schonen :-) . Thomas
Elgeba am 21 Jul 2024 00:13:38 Ich brauche ganz bestimmt keine Belehrungen oder Verhaltensvorschläge von Amateuren, nach etwas über 1,5 Mio unfallfreien Kilometern weiß ich selbst, was ich zu tun oder zu lassen habe. Den von Dir gegoogelten Unfall hat es gegeben, einer der Fahrer war von der Sonne so geblendet, dass er das Ampelsignal nicht gesehen hat. Ich fahre bestimmt nicht langsamer als ich muss, weil eine Schlafmütze ihren Job schlecht erledigt, in dieser Sache läuft aber eine Beschwerde beim RP. Gruß Bernd
purplenew am 21 Jul 2024 01:12:53 Elgeba hat geschrieben:Ich brauche ganz bestimmt keine Belehrungen oder Verhaltensvorschläge von Amateuren...
Oha, ich wurde erkannt :D . Elgeba hat geschrieben:...nach etwas über 1,5 Mio unfallfreien Kilometern...
Da haben die anderen Verkehrsteilnehmer aber bestimmt gut mit aufgepasst, so wie sie es bei mir auch machen. Elgeba hat geschrieben:...einer der Fahrer war von der Sonne so geblendet...
Was würde der Fachmann und Kenner (nicht ich) dazu sagen: Dann war die Fahrgeschwindigkeit wohl nicht den Witterungs- und Sichtverhältnissen angepasst. " Ironie an" Muss ich bei starker Blendung durch die Sonne überhaupt langsamer fahren? " Ironie aus" Elgeba hat geschrieben:...in dieser Sache läuft aber eine Beschwerde...
Eine Beschwerde, immer gut :daumen2:. Wer einen Fehler macht, der :haendereib: kriegt es mit mir zu tun. Ich bewerte hier nicht den o. a. Verkehrsunfall und bedaure, dass überhaupt jemand dabei verletzt worden ist. Thomas
Camper510 am 21 Jul 2024 08:12:12 Elgeba hat geschrieben:...einer der Fahrer war von der Sonne so geblendet...
purplenew hat geschrieben:Dann war die Fahrgeschwindigkeit wohl nicht den Witterungs- und Sichtverhältnissen angepasst..
Das sehe ich aber genauso. Wenn die Sonne stark blendet, dann muss man halt langsamer fahren.
Elgeba am 21 Jul 2024 10:34:50 Diese Ampelkreuzung ist bei tief stehender Sonne berüchtigt, es hat schon mehrere Unfälle auch mit tödlichem Ausgang gegeben.
Gruß Bernd
HartyH am 21 Jul 2024 10:37:46 Elgeba hat geschrieben:...Diese Geräte können aber nicht zwischen Bus und LKW unterscheiden,ich bin dort letztes Jahr 51 mal geblitzt worden,obwohl ich mit dem Bus 80 KM/h fahren darf, LKW aber nur 60 KM/h, spätestens der Auswerter hätte sehen müssen, was da los war.
Hallo Bernd, kurze Korrektur: Die Höchstgeschwindigkeit auf Bundesstraßen für LKW's richtet sich nach dem Gesamtgewicht des Fahrzeuges. Bei Lkw mit 3,5 bis 7,5t ist die Höchstgeschwindigkeit 80 km/h und ab 7,5t sind es 60 km/h.
Elgeba am 21 Jul 2024 11:12:55 Für mich fängt der LKW jenseits der 7,5 to an.Die Beschwerde beim RP habe übrigens nicht ich selbst gestellt, sondern der Verkehrsverbund, für den wir fahren, mein Bus ist ja nicht der einzige, der da betroffen ist, da muss erst mal festgestellt werden, zu welchem Unternehmen das Fahrzeug gehört, wer der Fahrer war, Stellungnahme des Fahrers (habe ich in der Anlage abgespeichert und muss es nur Ausdrucken), beim Unternehmen abgeben, die schicken das weiter an die zuständige Behörde,ca. 3 Wochen später kommt die Einstellung.
Gruß Bernd
Enola am 21 Jul 2024 11:13:22 Elgeba hat geschrieben:...Diese Geräte können aber nicht zwischen Bus und LKW unterscheiden...
wie denn auch, oder erwartest du, dass die Blitzer connected sind? In Deutschland? Geht das mit 2G? :mrgreen: Elgeba hat geschrieben:...spätestens der Auswerter hätte sehen müssen, was da los war.
erwartest du nicht auch hier zuviel betreffend Infrastruktur und Netzverbindungen? :lach: Du siehst ja an deinen 51 zugestellten Bescheiden, ist nix mit Vernetzung. Will man nicht=hat man nicht=kann man nicht
pwglobe am 21 Jul 2024 14:50:38 Hallo, man muss sich einfach entschleunigen. Warum muss in D immer über Geschwindigkeit diskutiert werden. Wenn ich mir nicht sicher bin fahre ich einfach weiter mit 30km/h und warum soll ich 100 fahren nur weil es erlaubt ist? Hier sind so viele Rentner und alle müssen schnell ans Ziel. Zeit lassen und entspannt reisen. Da ich im PKW eine Schildererkennung habe, wurde sie im Womo nachgerüstet, gibt es für kleines Geld im Netz.
Trouw am 21 Jul 2024 16:10:58 pwglobe hat geschrieben:Da ich im PKW eine Schildererkennung habe, wurde sie im Womo nachgerüstet, gibt es für kleines Geld im Netz.
Also unser Womo ist angenehm ruhig während der Fahrt, wobei unser Pkw dauernd tütet, auch wegen der Verkehrszeichenerkennung. Freiwillig würde ich eine Verkehrszeichenerkenung nicht einbauen; ja, Ton kann man auch ausschalten, aber dann brauch ich es nicht.
wolfherm am 21 Jul 2024 16:36:52 Moderation:Jetzt bitte nicht schon wieder eine Diskussion über Sinn oder Unsinn von Assistenten und euren persönlichen Gewohnheiten. Das hatten wir schon etliche Male.
Enola am 21 Jul 2024 17:27:53 wolfherm hat geschrieben:[mod]Jetzt bitte nicht schon wieder eine Diskussion über Sinn oder Unsinn von Assistenten und euren persönlichen Gewohnheiten. Das hatten wir schon etliche Male.[/mod]
ob Sinn oder Unsinn, setzt man es ein, entschleunigt es ungemein. Ist halt eine einfache Herangehensweise gegen die Schilder und Blitzerflut. Weil finanziell (und Gefängnisaufenthaltstechnisch) kannst du dir das hier auf die Länge tatsächlich nicht mehr erlauben. Der Einwand im Eingangspost war unter Anderem, nur noch Augen für den Tacho. Von daher lass ich deinen Einwand nicht gelten, ist ein probates Hilfsmittel, um konzentriert dem Verkehr zu folgen zu können.
redddi am 21 Jul 2024 20:44:55 DerEinsteiger hat geschrieben:Scheinbar hält man aber die Fahrer generell für zu doof, die Schilder richtig zu lesen und zu interpretieren.
Sind sie ja auch, wenn sie die Schilder lesen, interpretieren und sich dran halten würden gäbe es keine Blitzerfotos.
redddi am 21 Jul 2024 20:56:54 Pechvogel hat geschrieben:, mobilen und festen, Blitzer in der Anschaffung kosten. Dazu regelmäßige Kalibrierungen, Wartungen, die kosten für die Bedienung, Auswertung, …. Da entsteht eher ein volkswirtschaftlicher Schaden als eine gewinnbringende Einnahmequelle.
Grüße Dirk
Nein. wir wollten vor ein paar Jahren einen Blitzeranänger für die Verbandsgemeinde angschaffen. Die Anschaffungskosten für den reinen Anhänger lagen bei 120.000 - 150.000 Euro. Laufende Betriebskosten betragen (exclusive Personal) bei ca 40.000 Euro im Jahr. Personalkosten sind variabel, viele Tätigkeiten werden mittlerweile von sowie vorhandenem Personal ausgeübt (Führerscheinstelle, Zulassungsstelle, Ordnungsamt). Der Anhänger hat sich nach 4 Jahren amortisiert.
Pechvogel am 21 Jul 2024 21:14:06 redddi hat geschrieben:…Personalkosten sind variabel, viele Tätigkeiten werden mittlerweile von sowie vorhandenem Personal ausgeübt (Führerscheinstelle, Zulassungsstelle, Ordnungsamt)…
Sorry aber das ist doch „schön rechnen“! Oder verdienen die Mitarbeiter bei Führerscheinstellen, Ordnungsämtern,… kein Geld? Das wird letzten Endes alles von unsern Steuergeldern bezahlt. Schön natürlich wenn die Gemeinde die Einnahmen generiert und die Ausgaben auf z.B. den Kreis schieben kann. Den Steuerzahler interessiert „unter‘m Strich“ aber nur ob sich der Aufwand lohnt oder nicht. „Lohnt“ natürlich nur aus Sicht der Finanzen. Der Sicherheitsaspekt steht ganz wo anders! Grüße Dirk
redddi am 21 Jul 2024 21:16:03 Autofahrer entlarvt geheimen Zahlentrick, mit dem sich jeder Blitzer überlisten lässt --> Link
Pechvogel am 21 Jul 2024 21:26:16 redddi hat geschrieben:Autofahrer entlarvt geheimen Zahlentrick, mit dem sich jeder Blitzer überlisten lässt --> Link
Völliger Blödsinn! ICH kenne genug Blitzer die interessiert nicht mal die gefahrene Geschwindigkeit! :eek: Da geht es dann eher um Fahrzeuglängen ( Straße für LKW verboten ), Abstände ( ok, in Verbindung mit der Geschwindigkeit ), Fahrzeugbreiten ( neuerdings gibt es „Blitzer“ die die linke AB—Spur überwachen ),… Grüße Dirk
wolfherm am 21 Jul 2024 22:20:55 :ton: :ton:
Pechvogel am 21 Jul 2024 22:43:41 wolfherm hat geschrieben: :ton: :ton:
Sorry Wolfgang ( und natürlich auch an „redddi“ ), war aber auch nicht so gemeint! Und um Smileys einzufügen war ich zu langsam, als es mir mal aufgefallen ist. :D Grüße Dirk
Elgeba am 21 Jul 2024 22:49:28 In meiner Heimatstadt kann man sogar "Blitzerroulette" spielen, es gibt 14 "Starenkästen" aber aus Kostengründen nur 5 Kameras.....
Gruß Bernd
redddi am 21 Jul 2024 23:35:03 Pechvogel hat geschrieben:Völliger Blödsinn! ICH kenne genug Blitzer die interessiert nicht mal die gefahrene Geschwindigkeit! :eek: Da geht es dann eher um Fahrzeuglängen ( Straße für LKW verboten ), Abstände ( ok, in Verbindung mit der Geschwindigkeit ), Fahrzeugbreiten ( neuerdings gibt es „Blitzer“ die die linke AB—Spur überwachen ),…
Klar ist es völliger Blödsinn. Sag bloss, Du kennst den Postillon nicht, der schreibt nur solchen Blödsinn. Aktuell sind (soweit mir bekannt) folgende Messeinrichtungen in Betrieb: Abstandmessungen, insbesondere von Autobahnbrücken Geschwindigkeitsmessungen mit Radar mit Laser, bis zu 4 Fahrspuren kann System erfassen als Durchfahrtmessstelle mit optischem System (3 Laser hintereinander) als Induktionsschleife im Boden eingelassen sogenannte Laserpistole, wobei in den letzten Tage viele die Zulassung verloren haben und wahrscheinlich etliche Verfahren neu aufgerollt werden müssen, aber das ist noch in der Schwebe, Rotlichtblitzer, automatische Wiegestationen, in Osterreich schon lange etabliert, in Deutschland auf dem Vormarsch sowohl LKW als auch Wohnmobil Wiegung mit automatischer Ausleitung, auch vor einigen Gewichtsbeschränkten Brücken, Mautkontrollstationen, das sind die blauen Säulen am Strassenrand auf Bundesstrassen, Dann gibt es noch die Sektion Control nach dem Vorbild in England, wobei die in Deutschland aus datenschutzgründen nicht eingesetzt wird, es gibt eine automatisierte Kennzeichenerkennung, die technisch möglich ist und quasi im Vorbeifahren ein Kennzeichen scannt und sofort abgleicht, ob mit dem Fahrzeug was nicht in Ordnung ist (Steuer/Versicherung nicht bezahlt, Fahrer mit Haftbefehl gesucht), wird aber aus Datenschutzgründen im Moment nicht umgesetzt, aber China lässt grüssen, die arbeiten schon mit Gesichtserkennungskameras und Software. Handyüberwachung mit speziellen Kameras und "intelligenter" Software, selten auch eine Breitenüberwachung in Baustellenbereichen, aber technisch sehr schwer umzusetzen und deshalb eher selten. Uffff, genug geschrieben für heute. Gute Nach
redddi am 21 Jul 2024 23:41:13 BURAN hat geschrieben:Ich empfehle den ooono .. kostet 40 Euro und
Ach so .. jetzt darf ich nur noch 100..
kann man sich auch aufs Handy laden, die App heisst Blitzer.de. Blitzer.de ist die Datenbank auf die Oono zugreift und nein, es funktioniert nicht in ganz Europa. Die Daten sind nur so gut wie User sie einpflegen. Das funktioniert in Deutschland recht gut, je weiter man südlich oder nördlich kommt, umso dünner ist die Datenlage, man hat aber absolut keine 100 % Zuverlässigleit was da von irgend welchen Rosstäuschern (Werbeplappler) angepriesen wird.
Ausderasche am 22 Jul 2024 00:22:23 Ich habe jetzt alles gelesen und nichts verstanden! Über was regt ihr Euch auf? Dass ihr Verkehrsschilder nicht lesen könnt? Oder sie nicht kennt (und damit Assistenzhilfe braucht) oder kennen wollt? Oder nicht akzeptieren wollt? Oder bei Verstößen bezahlen müßt? Oder nicht bezahlen wollt oder weil es unsinnig ist zu bezalhen, weil das Schild überflüssig ist? Oder die Überwachung? Oder der Überwachende? Oder weil Bußgelder klamme Stadt, Länder oder Bundeskassen oder Kassen von beauftragten Privatunternehmen füllt?
Ich habe einen einfachen Tipp für Euch: Haltet Euch an die Verkehrsregeln und Verkehrsschilder und wenn sie Euch nicht passen: Es gibt bestimmt eine Behörde, wo Ihr meckern könnt. Macht Euch in jedem Einzelfall schlau und meckert dann da!
Achso......die ganzen Schnellen treffe ich immer an der nächsten roten Ampel wieder. Die stehen dann 2-3 Fahrzeuge vor mir, aber weiter sind sie auch nicht gekommen. Möglicherweise sind sie aber etwas ärmer!
Und im Womo unterwegs? Da fahre ich gerne rechts ran oder blinke rechts, um auf gerader Strecke überholen zu lassen. Das klappt aber meistens nicht, weil dieses Verhalten sind die Verkehrsteilnehmer von heute in ganz Europa nicht gewohnt? Sie müssen ja ganz schnell irgendwohin! Da starrt man - frau ja nur noch auf Assistenten und nicht auf die Verkehrssituation!
Wünsche Euch weiter eine nutzlose Diskussion.
Gruß Frank
Gast am 22 Jul 2024 05:54:25 Bei manchen fragt man sich, wie sie es im Leben überhaupt bis hierhin geschafft haben.....
HalbvetteVenus am 22 Jul 2024 08:48:13 Bei uns im Ort (kleine Gemeinde vor den Toren von Karlsruhe) wurde vor ein paar Jahren Tempo 30 für den ganzen Ort eingeführt. Anfangs wurde viel gemeckert. Von "da brauche ich fast doppelt so lange" (was ja ohnehin eine Milchmädchenrechnung ist) bis hin zu "im 2. Gang fahren verbraucht mehr und ist lauter als bei 50" konnte man viele Argumente dagegen hören. Fazit für mich: -es ist deutlich leiser geworden (wir wohnen quasi in zweiter Reihe parallel zu einer Hauptstraße und hören den Unterschied) -der Verkehr hat abgenommen (vielleicht auch deshalb, weil die nahegelegen Umgehungsstraße nun eher genutzt wird) -meine Nachbarskinder fahren nun wieder mit dem Fahrrad zur Schule -Anfangs wurde viel geblitzt und mich hat es auch mal erwischt (obwohl ich eigentlich eher als der "Lahmarsch" beim Autofahren gelte). Inzwischen halten sich aber eigentlich fast alle daran und man sieht immer seltener einen Blitzer. -wenn die Autobahn überfüllt ist, kommen weniger Autos durch unseren Ort. Meine Vermutung: das Navi empfiehlt ja das Verlassen der Autobahn anhand der berechneten Zeit-Einsparung. Je niedriger die erlaubte Geschwindigkeit, desto geringer die Einsparung.
Die Landstraße zum Nachbarsort wurde inzwischen auch von Tempo 100 auf 70 km/h reduziert. Auch hierbei konnte für mich bis jetzt keine negativen Auswirkungen feststellen.
taps am 22 Jul 2024 14:08:13 Hallo, 1.das Grundproblem in Deutschland ist doch, dass Verkehr immer nur von der Seite der Autofahrer betrachtet wird. Als gäbe es bei uns keine anderen Verkehrsteilnehmer.
2.Neulich sprach ich mit einem Gegner von Tempolimit auf Autobahnen, der mir aber bestätigte, wie entspannt es sich in anderen Ländern mit Tempolimit fährt. Kurios oder?
3. In Berlin wurde eine Zone 30 in der Leipziger Straße eingeführt um die Luft zu verbessern. Jetzt ist durch diese Maßnahme die Luft besser geworden, also führt man wieder 50 ein. Geht`s noch?
Gruß Andreas
rkopka am 22 Jul 2024 15:02:17 taps hat geschrieben:1.das Grundproblem in Deutschland ist doch, dass Verkehr immer nur von der Seite der Autofahrer betrachtet wird. Als gäbe es bei uns keine anderen Verkehrsteilnehmer.
Und das wo wir in Amerika als Paradies für Fußgänger und Radfahrer angesehen werden (NL ist natürlich noch besser). Dort ist allein die Existenz eines Radfahrers auf einer Straße schon ein Affront, der manchmal tödlich endet. RK
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