BiggiK am 22 Okt 2024 14:47:00 CKgroupie hat geschrieben:Ich kann meinen Beitrag oben nicht mehr editieren, daher hier die Berichtigung:
Der Teilintegrierte mit 5 Sitzplätzen heißt Kilig 95 plus. Und hat einen Neupreis von ca 55.000. €
Das sind die einstandspreise und wenn man fertig ist mit der Konfiguration, steht da eine ganz andere Zahl. Ich glaube kaum, das jemand das standardmodell bestellt. Aber man kann sich so ein Fahrzeug ja mal konfigurieren und schauen wo man am Ende landet. Gruß Birgit
Azalee123 am 22 Okt 2024 15:31:25 Danke, auf den Kilig war ich auch schon gestoßen. Laut Liste ist der NP 56.800€ auf Ford 130PS. Anderer Motor, Auflastung oder gleich Heavy, Pakete... Nee, das wird zu teuer :wink:
Der SuperBrig taucht in meiner Suchliste nicht auf, ist der vielleicht von privat?
Meine Mutter ist nicht mehr die jüngste und auch nicht mehr ganz fit. Sie wird die 300km vermutlich nicht mehr ohne Not mit dem Auto fahren. Und wenn könnte sie das ja auch ohne uns. Genau, das müssen wir für uns herausfinden, wie wichtig uns der 5. Sitz ist. Aber allein schon die Auflastung oder am liebsten gleich Maxi Chassis schränken die Suche erheblich ein... Ich kann ja gerade mal einen Zwischenstand geben.
Mit meinem Lieblingsgrundriss (ca. 7,4m, Halbdinette mit seitlichem Sitz, Winkel-Küche, Bad in zwei Teilen gegenüber, Einzelbetten und Hubbett) gibt es z.B. bei Mobile aktuell 5 Modelle >3,5t und mit jeweils für uns unvollständigen Ausstattungen, d.h. irgendwas muss immer noch nachgerüstet werden: - Sunlight T68 (3850kg) mit 110T km aus 2020 und weiter weg stehend für 49.990€ - Ahorn Canada TE Plus (4000kg) mit 11T aus 2020, auch weiter weg, mit 5 Sitzplätzen und schmalem Hubbett (120) für 53.900€ - Eura Mobil PRS 720 (4,4t, Maxi) mit 62T aus 2017, ganz weit weg für 55.000€ - Forster 738 (3650kg) mit 50T aus 2017, halbwegs erreichbar (2h) für 49.900€ - Sun Living S 75 SL (4,4t, also wohl Maxi) mit 51T aus 2023, weit weg für 59.400€
Mit separater Dusche innerhalb eines Badraumes kommen noch dazu: - Bürstner Ixeo (4.090kg) mit 48T aus 2014, halbwegs erreichbar (1,5h), mit guter Ausstattung für 51.999€ - Sunlight T67 (3.850kg) mit 78T aus 2015, weit weg für 50.900€
Als kürzeres Mobil (7m) gibt es kaum noch aufgelastete, konkret für uns maximal diesen hier aktuell: - Ahorn 690 Plus (3.850kg) mit 73T aus 2017, weiter weg, nicht so idealem Grundriss mit seitlicher Küche und engem Durchgang sowie unpraktischer Standardtür statt Schiebetür, dafür mit 5 Sitzplätzen, außerdem Dieselheizung, sonstige Ausstattung ganz gut für 49.999€
Alkoven gibt es mit meinen Wünschen gar nicht so richtig, weil eben die wenigsten die Halbdinette haben. Und die sind dann nicht aufgelastet. Ein Challenger wäre verfügbar, aber der liegt schon wieder über 60T €...
So, das mal als Eindruck, wie sich meine persönliche Kandidatenliste gerade darstellt. Kommentare willkommen :mrgreen:
flo1979 am 22 Okt 2024 17:07:24 Wenn Du die Wagen mit Papierauflastung auf 3650kg und 3850kg mitzählst, kannst Du auch alle bis 3,5t nehmen. Die bis Euro 6b (ca. bis 2018) sind auf 3850kg per Papier auflastbar, die danach mit Euro 6d-temp bis 3650kg. Das geht bei allen Herstellern nachträglich, das Guthaben kostet lediglich um die 300€.
ulimm am 22 Okt 2024 17:14:14 Muss dir widersprechen. Beim Renault Master 3 ist keine Papierauflastung möglich. Da geht nur 3,5 oder 4t mit Zusatzfedern.
flo1979 am 22 Okt 2024 17:28:25 ulimm hat geschrieben:Muss dir widersprechen. Beim Renault Master 3 ist keine Papierauflastung möglich. Da geht nur 3,5 oder 4t mit Zusatzfedern.
Guter Hinweis, ich hatte jetzt die Ducatos (Boxer/Jumper) im Sinn.
BiggiK am 22 Okt 2024 19:13:30 Azalee123 hat geschrieben:So, das mal als Eindruck, wie sich meine persönliche Kandidatenliste gerade darstellt. Kommentare willkommen :mrgreen:
Meine Überlegung war eher, das ihr bei einem Besuch des Bruders neben eurem Wohnmobil zusätzlich mit eurem Auto (oder dem Auto) der Mutter fahrt. Die Kosten für diese zusätzlichen autokilomer dürften nicht so hoch ausfallen. Wenn ich ein gebrauchtes Wohnmobil suche, würde ich mir keinen Zeitdruck machen. Suchauftrag einstellen und regelmäßig die neuen Einträge checken. Wenn eines in frage kommt, sollte man schnell sein. Gute Angebote sind blitzschnell weg. Ich persönlich würde private Angebote nicht von vornherein ausschließen. Die besten Wohnmobile sind von älteren Herrschaften, aus erster oder zweiter Hand. Gehegt und gepflegt und oft wenig gelaufen. Nicht alle privaten Verkäufer wollen einen übern Tisch ziehen. Und man kann ein solches mobil auch professionell überprüfen lassen wenn man das möchte. Gruß Birgit
chrisc4 am 22 Okt 2024 19:22:55 flo1979 hat geschrieben:Wenn Du die Wagen mit Papierauflastung auf 3650kg und 3850kg mitzählst, kannst Du auch alle bis 3,5t nehmen. Die bis Euro 6b (ca. bis 2018) sind auf 3850kg per Papier auflastbar, die danach mit Euro 6d-temp bis 3650kg. Das geht bei allen Herstellern nachträglich, das Guthaben kostet lediglich um die 300€.
Diese papiermässige Auflastung gibt nur die Reserve der Vorderachse frei. Das Problem ist aber das zulässige Gewicht auf der Hinterachse, das bleibt unverändert bei 2000 Kg. Das reicht bei weitem nicht! Das kann man deshalb vergessen!
ulimm am 22 Okt 2024 19:30:24 BiggiK hat geschrieben: Ich persönlich würde private Angebote nicht von vornherein ausschließen.
Ich auch nicht, aber wenn man (teil)finanzieren muss immer schwieriger. Man sollte dann schon im voraus mit seiner Bank verhandeln, ob die einem so Summen um 30000 (hab ich zumindest als fehlend so herausgelesen) kurzfristig auf Abruf und zu welchen Konditionen zur Verfügung stellen. Und nie das Limit ausreizen, irgendwas kommt immer noch nach.
Azalee123 am 22 Okt 2024 19:53:11 Stimmt, die Finanzierung wäre ein Problem bei einem schnellen Kauf von Privat oder auch von einem gewerblichen Verkäufer, der kein Händler ist und keine Finanzierung vermittelt. Hm, wie macht man das dann eigentlich...?
Stimmt auch, die Papierauflastungen kann man wie nicht aufgelastete betrachten. Eine Luftfederung für die Hinterachse würden wir schon mit einplanen wollen, sofern noch nicht vorhanden. Ohne Auflastung gäbe es auch Mobile in unserer Nähe:
Sunlight T68 (Halbautomatik) von 2020 mit 66Tkm, guter Ausstattung, gewerblicher Verk. für 57.000€ VB Sunlight T68 von 2022 mit 58Tkm, guter Austattung (u.a. SOG-Toilette?), gewerblicher Verk. für 56.000€ VB
Der o.g. T68 mit den 3850kg müsste doch schon eine Luftfederung verbaut haben, oder? Der ist ja aus 2020. Stünde weiter weg, aber günstiger und vom Händler. Und er hat halt schon gut was runter mit den 110T km in nur 4 Jahren...
CKgroupie am 22 Okt 2024 20:21:04
chrisc4 am 22 Okt 2024 20:25:11 Zitat "Sunlight T68 (Halbautomatik) von 2020...."
Das kann nicht sein, ab Modelljahr 2020 gibt's die Halbautomatic und die papiermässige Auflastung auf 3850 kg. nicht mehr. Der ist Modelljahr 2019 oder früher, mit dem Motor mit der Schummelsoftware. Ab Modelljahr 2020 sind die Motoren sauber und brauchen Adblue, Emissionensklasse Euro6d-temp oder besser.
Azalee123 am 22 Okt 2024 20:36:06 Ah, ok, danke! Dann ist er wahrscheinlich 2019 gebaut, EZ war halt Anfang 2020... Sorry, mein Fehler.
Wäre der andere von 2022 evtl. etwas?
flo1979 am 22 Okt 2024 20:46:12 Bei dem T68 von 2022 geht der Preis so langsam in eine sinnvolle Richtung. 110k bei dem anderen bedeutet, dass wirtschaftlich vermutlich mehr als ein Drittel der geplanten Laufleistung erreicht sind. Hast Du mal einen Link?
Azalee123 am 22 Okt 2024 21:36:30 Ich bekomme irgendwie keine Browserlinks aus der App heraus, da muss man dann immer ebenfalls die App verwenden. Und die ID finde ich in der App ebenfalls nicht, sehr nervig. Schau einfach mal, der steht in Bochum und wie gesagt aus 2022.
flo1979 am 22 Okt 2024 22:05:08 --> LinkDas ist sogar schon ein Ducato 8, also Euro 6d Final. Würde Auflastung ohne Weiteres auf 3650kg ermöglichen, mit Zusatzluftfeder natürlich auch mehr. Allerdings kann ich nicht ganz erkennen, ob der 16"-Felgen hat. Aber Stahlfelgen sind schonmal super, da die Felgen bei Auflastung eh neu müssten.
Azalee123 am 23 Okt 2024 09:25:05 Sagt mal, nach dem Stichwort "sauberer Diesel" bin ich gerade auf die Abgasskandal Thematik gestoßen, die ja offenbar auch Wohnmobile betrifft, insbesondere von Fiat. Das war mir so gar nicht klar. Was heißt das denn konkret? Sollten Käufer grundsätzlich die Finger von gebrauchten Ducatos zwischen 2014 und 2019 lassen? Oder gilt es vor dem Kauf bestimmte Dinge zu klären, beispielsweise ob etwas nachgerüstet wurde oder so?
flo1979 am 23 Okt 2024 09:59:03 Azalee123 hat geschrieben:Sagt mal, nach dem Stichwort "sauberer Diesel" bin ich gerade auf die Abgasskandal Thematik gestoßen, die ja offenbar auch Wohnmobile betrifft, insbesondere von Fiat. Das war mir so gar nicht klar. Was heißt das denn konkret? Sollten Käufer grundsätzlich die Finger von gebrauchten Ducatos zwischen 2014 und 2019 lassen?
Alle Ducato bis MJ22 basierten auf dem alten, sehr robusten 2.3l IVECO-Diesel. Dieser hatte sehr hohe NOx-Rohemissionen. Bis Euro 6b (bis etwa 2019) wurde dort offensichtlich geschummelt, man brüstete sich damit, ohne AdBlue auszukommen. Ab Euro 6 d-temp kam die Messung im Fahrbetrieb dazu (RDE) und damit musste auch dieser Motor AdBlue bekommen. Zur Erreichung der 6d-Final-Grenzwerte (ab EZ 2022 verpflichtend) wechselte man beim Ducato 8 auf den 2.2l Diesel aus dem Jeep Cherokee (ebenfalls Stellantis Konzern). Beim Boxer / Jumper wird dieser Motor ab dem neuen MJ25 ebenfalls verbaut. Davor wurde die letzten Jahre der 2.2l Diesel von PSA (Peugeot-Citroen) verbaut, der insgesamt unauffällig zu sein scheint.
Azalee123 am 23 Okt 2024 10:20:00 Danke! Okay, verstehe ich es richtig, dann hätte man beim Ducato: - bei 2.3l bis 2019 einen robusten, aber dreckigen und geschummelten Diesel ohne AdBlue mit Euro6(<d) (bleibt das so oder ist man in irgendeiner Nachrüstungspflicht oder so?) - bei 2.3l nach 2019 einen weiterhin robusten, aber korrekt messenden Diesel mit AdBlue mit Euro6d-temp - bei 2.2l ab 2022 einen weniger(?) robusten, aber saubereren Diesel mit AdBlue und Euro6d-final
Unkritisch wäre es bzgl. dieser Thematik bei Peugeot und Citroen, richtig? Was ist mit dem Renault Master?
peter1130 am 23 Okt 2024 10:57:39 Wenn ich die Wahl habe immer ohne Adblue. Die Extrakosten und den Ärger damit willst du nicht.
Ob das wirklich jemals Konsequezen hat das Fiat da angeblich geschummelt hat ist eh die Frage.
flo1979 am 23 Okt 2024 11:40:00 peter1130 hat geschrieben:Wenn ich die Wahl habe immer ohne Adblue. Die Extrakosten und den Ärger damit willst du nicht.
Extrakosten? In Frankreich im Leclerc 5€ pro 5-Liter-Kanister bezahlt, also ähnlich wie hier an der Tanke. Ärger: Klar, es kann mehr kaputt gehen und gelegentlich passiert das auch bei den AdBlue-Pumpen. Aber dafür wird der Diesel nur dadurch wirklich sauber.
Azalee123 am 23 Okt 2024 12:01:46 Unsere AdBlue Kosten waren auf unseren beiden Mietpreisen mit jeweils um die 7000km auch überschaubar. Und Umweltschutz ist uns prinzipiell schon wichtig, also wenn schon viel fahren, dann wenigstens so sauber wie möglich.
Weiß jemand wie es bei Renault aussieht, also bei den älteren?
ulimm am 23 Okt 2024 12:18:34 Der Master 3 von 2020 hat Adblue, ca. 2L/1000km Verbrauch.
Azalee123 am 23 Okt 2024 12:20:10 Ach und noch eine Frage zum Maxi Chassis vs Auflasten bzgl. der Bodenfreiheit: Beim Maxi hat man ja zunächst mal keine Luftfederung drin. Ist die Bodenfreiheit trotzdem vom Fahrwerk her höher? Oder würde man mit einer Luftfederung (ich weiß, da gibt es ja auch verschiedene) mehr erreichen? Ich denke da an die vielen Schlaglöcher, die uns selbst auf richtigen, also geteerten Straßen schon begegnet sind (und wir waren beide Male mit Maxi unterwegs), oder an nicht geteerte Wege, die wir natürlich bislang bestmöglich vermieden haben. Wenn das durch die eine oder andere Variante mehr ginge, wäre das super.
Olli2305 am 23 Okt 2024 16:51:03 Hallo weiter oben hast du mal nach Ford gefragt, der Motor läuft Problemlos, das Fahrzeug empdinde ich bis Baujahr 19/20 auch komfortabler als den Fiat, den neuen Duc bin ich noch nicht gefahren. Die Problematik mit dem Zahnriemen sollte mittlerweile auch bei den Freien Werkstätten bekannt sein. Preislich kein großer Unterschied beim Zahnriemenwechsel. Den Ford gibt's Serienmäßig von Ford als 4.1t, mit 2,5t Hinterachslast, Aufpreis je nach Aufbauhersteller um 600€. Zur Bodenfreiheit egal ob Ford oder Fiat, ist für normale Straßen ausreichend, wenn du so tiefe Schlaglöcher hast, das du aufsetzt, möchtest du da auch nicht mehr fahren. Höherlegung bring abseits der Straßen und im Fährhafen einen Vorteil, sonst fährst du dich halt da fest,,wo du ohne nicht hingefahren wärst.
UweHD am 23 Okt 2024 17:55:57 Thema Bodenfreiheit: Ja, der Maxi hat bei gleichem Gewicht etwas mehr Bodenfreiheit, weil das Fahrwerk mit der höheren Federrate mehr positiven Federweg aus der Ruhelage bereitstellen kann ("es sinkt weniger ein"). Der Unterschied ist aber nicht gravierend.
Wir haben trotz Maxi-Chassis eine ZLF nachgerüstet, da wir ein steilen Auffahrten zu Grundstücken, Feldwegen und natürlich auch Fähren sonst mit dem Heck zum Aufsetzen neigten. Die ZLF hilft da enorm, da man sie in einer solchen Fahrbahnsituation kurzfristig hochpumpen kann. Darüber hinaus erhöht sie den Fahrkomfort (auch wenn es auf den ersten Blick unlogisch erscheint, aber das wird schon in einem anderen Thread weidlich durchgekaut)
Gast am 23 Okt 2024 18:01:33 UweHD hat geschrieben:Thema Bodenfreiheit: Ja, der Maxi hat bei gleichem Gewicht etwas mehr Bodenfreiheit, weil das Fahrwerk mit der höheren Federrate mehr positiven Federweg aus der Ruhelage bereitstellen kann ("es sinkt weniger ein"). Der Unterschied ist aber nicht gravierend.
Nun ja, mit dem Maxi muss ich bei rund 3,8 t bis 4 t Beladung auf ebenem Boden vorne auf die 2. Stufe der Keile fahren um gerade zu stehen, was ca. 7 cm ausmacht... Wenn Du das als nicht gravierend bezeichnest..... Gruß Dieter
UweHD am 23 Okt 2024 21:02:41 lonely0563 hat geschrieben: ...Nun ja, mit dem Maxi muss ich bei rund 3,8 t bis 4 t Beladung auf ebenem Boden vorne auf die 2. Stufe der Keile fahren um gerade zu stehen, was ca. 7 cm ausmacht...
Meines Wissens stehen die aktuellen Normalchassis auch hinten höher als vorne. Die genaue Differenz kenne ich leider nicht - da müsste mal jemand hier so nett sein und bei seinem Mobil nachmessen. P.S.: Unser Coral benötigt vorne sogar 10cm Keile, wenn die ZLF mit normalem Fahrdruck befüllt ist (1,5 - 2Bar)
Azalee123 am 25 Okt 2024 15:03:18 Also die Sache mit dem Auflasten ist wirklich nervig :cry: Ich würde ja wie gesagt am liebsten direkt ein Fahrzeug mit Maxi Chassis nehmen, aber die gibt es recht selten. Und dann muss ja auch noch der Rest passen. Aufgelastete kann man oft nicht richtig zählen, weil die Achslast hinten nicht immer erhöht wurde. Kalkuliere ich eine Auflastung für ein Light Chassis, am besten gleich auf 4to, von vornherein mit ein, muss ich entweder unser Budget erhöhen oder anderweitig deutlich Abstriche machen (älteres Fahrzeug, mehr Kompromisse im Grundriss etc.). Bin gerade ein wenig frustriert und demotiviert. Dann kommt noch dazu, dass wir uns gar nicht mehr so sicher sind, wie praktisch diese über den Flur geteilten Bäder wirklich sind. Besser für unsere Situation mit den zwei Fast-Teens wäre eigentlich ein großes Bad mit integrierter, separater Dusche. Aber tatsächlich finde ich keinen solchen Grundriss, kennt hier jemand so einen? - TI mit Hubbett oder Alkoven (dann mit klappbarem Alkoven und drehbaren Vordersitzen) - Einzelbetten - Bad mit separater Dusche (richtig mit Duschwand und Dusche wirklich allein, also nicht die Variante, wo man sich zum Händewaschen in die Dusche stellen muss) - Küche gerne links, zur Not auch rechts, der Platz hinter demjenigen, der gerade kocht oder abspült, ist entscheidend Der Bürstner Lyseo 728 ist so einer, aber der ist zu teuer und gebraucht kaum zu haben: --> Link
UweHD am 25 Okt 2024 22:18:19 Azalee123 hat geschrieben: ...Dann kommt noch dazu, dass wir uns gar nicht mehr so sicher sind, wie praktisch diese über den Flur geteilten Bäder wirklich sind. Besser für unsere Situation mit den zwei Fast-Teens wäre eigentlich ein großes Bad mit integrierter, separater Dusche. Aber tatsächlich finde ich keinen solchen Grundriss, kennt hier jemand so einen?
Da müsste dann ja Dusche und Bad nebeneinander auf einer Seite des Fahrzeugs sein. Das ist bei einem Teilintegrierten mit Längsbetten nicht darstellbar, wenn man vorne noch eine Sitzgruppe haben möchte - da für reichen die 7,5m einfach nicht aus. Davon abgesehen ist das sog. Raumbad eine tolle Sache. Der Platz wird optimal genutzt, und man kann i.d.R. das komplette Bad nach vorne (zum Wohnraum) und nach hinten (zum Schlafzimmer) abtrennen. Man hat dann quasi drei separate Räume: Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnküche. Ideal gerade dann, wenn man mal so etwas ähnliches wie Privatsphäre haben will. Meine Frau liegt z.B. öfter mal zum Lesen hinten im "Schlafzimmer" und macht die Trennwand zu. Vorne kann man dann trotzdem alles erreichen inkl. Bad und Dusche und man stört sich nicht.
Azalee123 am 25 Okt 2024 22:55:27 UweHD hat geschrieben:Da müsste dann ja Dusche und Bad nebeneinander auf einer Seite des Fahrzeugs sein. Das ist bei einem Teilintegrierten mit Längsbetten nicht darstellbar, wenn man vorne noch eine Sitzgruppe haben möchte - da für reichen die 7,5m einfach nicht aus.
Hast du den Link oben angeklickt? Beim Lyseo ist das genau so, ich wusste nur nicht, dass diese Aufteilung so selten ist. Davon abgesehen ist das sog. Raumbad eine tolle Sache... Privatsphäre...
Ja, das kann ich mir schon gut vorstellen. Aber nicht alle haben eine feste Tür zwischen Schlafzimmer und Raumbad, bei den zuletzt aktuellen Sunlight T68 und Weinsberg 700 ME sind es nur Vorhänge. Da liegen die Kids dann evtl schon (abends) oder noch (morgens) im Bett und die Eltern kommen erst mal duschen - gefühlt direkt im Schlafzimmer... Oder die Tochter ist gerade im Bad und ihr Bruder will vom Wohnraum ins Schlafzimmer. Keine Ahnung, ein einziges größeres Bad wäre mir lieber, aber sicherlich kann man euch auch mit dem Raumbad gut arrangieren und seine Vorteile schätzen lernen. Der Weinsberg Carahome 650 MEG hat im Prinzip auch so einen Grundriss, nur eben mit Alkovenbett statt Hubbett. Mit dem reißt man nur sowohl die 7m als auch die 3m :lach:
Azalee123 am 25 Okt 2024 23:45:01 Azalee123 hat geschrieben:[Mit dem reißt man nur sowohl die 7m als auch die 3m :lach:
Äh, nein, sorry, war beim falschen Mobil. Der 650 MEG ist natürlich mit 699cm unter 7m :wink:
Doppelmoppel6572 am 26 Okt 2024 07:32:57 Moin, bei Weinsberg haben alle Fahrzeuge mit dem Zusatz "Suite" ein Hubbett. Dieser hier hat auch Einzelbetten und ein Längsbad: --> LinkAllerings fehlt hier immer der 5. Sitz. Alle Wünsche wird man nicht erfüllen können. Ein Wohnmobil ist meistens auch immer ein Kompromiss.
Azalee123 am 26 Okt 2024 08:14:45 Danke dir. Ja, auf die Carasuite Ford Modelle bin ich auch schon gestoßen. Die kurze Variante unter 7 m wäre ja eigentlich super, aber an der Stelle wäre mir tatsächlich der seitliche Sitz (nicht zum Fahren, sondern als Erweiterung der Sitzgruppe) wichtiger als die Badlösung. Das Bad mit dem verschiebbaren Waschbecken finde ich prima, genau das hatten wir im gemieteten Carahome 700 DG in 2023. Das hat sehr gut funktioniert.
Noch eine Frage (unglaublich was man alles beachten kann): Ich habe mich zum Thema Bordbatterie und Ladebooster ein wenig belesen. Den Empfehlungen nach sollten wir unbedingt einen Ladebooster im Auto haben. Unser Urlaubsstil ist derart, dass wir (zumindest bislang) fast jeden Abend auf einem anderen Platz stehen, die allermeisten Plätze ohne Strom, also einfache, oft kostenlose Stellplätze oder sogar ganz frei. Wenn ich es richtig sehe, dann ist beim neuen Fiat Ducato 8 der Ladebooster serienmäßig mit drin, vorher konnte man ihn bei der großen Motorisierung optional hinzubuchen. Das wäre also auch ein Punkt, auf den wir achten müssten?
flo1979 am 26 Okt 2024 10:56:45 Eigentlich benötigen alle Fahrzeuge mit aktiv geregelter Lichtmaschine einen Booster, da sonst die Spannung einfach nicht zum Laden ausreicht. Welche Fahrzeuge das konkret betrifft weiß ich nicht. Aber bereits unser ex Alhambra von 2015 hat über die Lima "rekuperiert", also den Akku möglichst nur im Schubbetrieb geladen. Ist aber keine Rocket-Science nachzurüsten.
peter1130 am 26 Okt 2024 17:49:28 Bei Fiat ist die "intelligente" Lima erst 2019 0der 20 gekommen. Vorher brauchte man nicht unbedingt nen Booster. Kommt aber auch auf den Boardakku an.
Azalee123 am 28 Okt 2024 18:08:06 Danke euch.
Ich bin gerade immer wieder hin und hergerissen zwischen "Zuschlagen", weil ein Angebot ganz gut klingt und die wesentlichen Punkte erfüllt sind, und "Abwarten", weil zum einen ja noch ein besser passendes kommen könnte oder näher dran gelegen, und weil zum anderen wir ja keine besondere Fahrt über den Winter geplant haben. Wir würden das Wohnmobil also jetzt zum Beginn des Winters kaufen, es die nächsten Monate bis zu den Osterferien sehr wenig nutzen, aber trotzdem natürlich bereits bezahlen. Wie ist das denn generell mit den Herbstangeboten? Ist jetzt die beste Zeit des Jahres, um ein gebrauchtes Wohnmobil zu kaufen? Die ganzen Mietfahrzeuge sind jetzt natürlich im Abverkauf, außerdem suchen wahrscheinlich zum Frühjahr hin mehr Leute?
chrisc4 am 28 Okt 2024 18:34:08 Wenn du einen Unterstellplatz auf einem privaten Grundstück hast, dann könntest du jetzt kaufen und gleich mit Saisonkennzeichen 3-10 anmelden. Dann wäre das Wohnmobil sogar ab der Anmeldung versichert und würde erst ab März Geld kosten. Nur so eine Idee :)
flo1979 am 28 Okt 2024 20:08:21 Also ich denke nicht, dass die Preise im Januar höher sind als jetzt. Würden die Abverkäufe gut laufen, wären Roadfans und CamperBoys nicht pleite gegangen.
KnausTabbert hat gerade schon wieder die Prognose gekürzt. Denke nichts dass der Markt so schnell dreht.
huskimarc am 28 Okt 2024 20:30:37 Da die Wohnmobile blase so langsam am Platzen ist gehen die Preise eher zurück bzw noch mehr steigen können sie glaub kaum, ich habe 21 ein Fahrzeug gekauft und 1 Jahr später hätte es 20 t Euro mehr gekostet ..
Azalee123 am 29 Okt 2024 08:14:53 Danke. Mein Gefühl ist eigentlich auch eher, jetzt nichts zu überstürzen, sondern wirklich zu warten, bis vom Gefühl her genau das richtige auftaucht und idealerweise auch in der Nähe steht. Ich habe z.B. mit Händlern in drei bis vier Stunden Entfernung telefoniert. Da bliebe nur entweder zweimal hinfahren (einmal zum Gucken, einmal zum Abholen) oder die Katze im Sack zu kaufen und nur zum Abholen hinzufahren.
Ein heißer Kandidat wäre da noch, aber wie die meisten hat er eben ein Light Chassis. Ich habe jetzt so oft gelesen, dass man nichts anderes mehr fahren möchte, wenn man erstmal einen Maxi gefahren hat, also wegen der Straßenlage, dem Kurvenverhalten, dem geringen Schwanken etc. Das Problem ist, dass wir bisher ja nur Maxis gefahren sind. Ich habe ein bisschen Sorge, dass wir es umgekehrt dann also überhaupt nicht gut finden würden, wie sich ein Lightfahrwerk unter uns verhält. Da hilft dann Auflasten auch nur bedingt, oder?
Warum werden eigentlich so wenig Maxis bestellt? Die Empfehlungen sind doch überall, ab sechs Meter Maxi, bei mehr als drei Personen Maxi und so weiter. Wenn man gewichtsmäßig hinkommt, könnte man dann ja immer noch auf 3,5 Tonnen ablasten, wenn das der Grund ist, hätte aber trotzdem das bessere Fahrwerk drunter. Klar, maxi ist teurer, aber so viel jetzt auch nicht...
Gast am 29 Okt 2024 08:53:52 Azalee123 hat geschrieben: Ich habe ein bisschen Sorge, dass wir es umgekehrt dann also überhaupt nicht gut finden würden, wie sich ein Lightfahrwerk unter uns verhält. Da hilft dann Auflasten auch nur bedingt, oder?
Auflasten nur auf dem Papier bringt gar nix, weil sich technisch eben genau gar nix ändert, und zusätzlich die Achslast hinten bleibt.... Auflastung mit Luftfahrwerk hinten ist nicht billig, die Achslast lässt sich je nach Gutachten erhöhen, das "Schwanken" wird minimal weniger und der Fahrkomfort hinten verbessert sich etwas... Eines bleibt aber immer: Die deutlich schlechteren Bremsen im Lightfahrwerk... und wer die Verantwortung für Kinder hat, sollte das berücksichtigen.... Gruß Dieter
flo1979 am 29 Okt 2024 09:52:30 Die Frage ist halt, wie viel einem bei den 3,5t fehlt. Selbst mit 4 Kids und Hund kämen wir mit den 3,65t easy aus, auf die das Auto inkl. Bremse ausgelegt ist. So müssen wir halt auf das ein oder andere verzichten. Aber klar, wenn man auf Teufel komm raus einlädt, erreicht man jedes Limit. Wäre spannend, was Euer Mietfahrzeug so gewogen hat.
Den Maxi auf 3,5t ablasten kann man machen. Kostet halt dann nochmal 40kg an Zuladung. Dazu darf man bei Erstzulassung nach Dezember 23 in Österreich trotzdem schon die teure Maut über 3,5t zahlen, bei EZ davor ab Januar 29. Dazu berichten viele, dass sich das Maxi-Fahrwerk deutlich holziger fährt. Unser Light liegt wirklich komfortabel auf der Straße. Trotz Alkoven verspüre ich kein wirkliches Wanken. Die Seitenwindempfindlichkeit ist da, aber liegt eher an den einprogrammierten 5,5bar des RDKS auf der VA. Habe ich mal reduziert und es war erheblich besser.
Nachrüstung einer Luftfederung sehe ich aber auch nicht so kritisch. Die Bremse hat das Problem mit dem Gewicht weniger in einer Gefahrensituation sondern auf langen Gefällestrecken. Heutige Motoren haben aufgrund des optimierten Innenwiderstands nur noch eine überschaubare Motorbremsleistung.
peter1130 am 29 Okt 2024 11:38:44 Die Bremse ist deutlich schlechter das ist sicher. Ich habe das gleiche Fahrzeug was ich mit Maxi Chassis besitzte als Light vor dem Kauf des Maxis gemietet.
Das ist ein ziemlicher Unterschied sowohl im Gefälle als auch bei einer Notbremsung.
Azalee123 am 29 Okt 2024 12:16:41 Also wenn ich hier von Auflasten schreibe, dann meine ich immer die technische Auflastung, nicht nur die auf Papier.
Wir laden nicht viel ein, aber darum geht es ja eigentlich auch nicht. Es geht um die Hinterachse, das Fahrverhalten und - bedingt - auch um die Bremsen. Aber es geht auch um die Verfügbarkeit. Wenn sich kein passendes Maxi findet, begraben wir dann den Wunsch nach einem Womo? Eher nicht...
flo1979 am 29 Okt 2024 13:57:50 peter1130 hat geschrieben:Das ist ein ziemlicher Unterschied sowohl im Gefälle als auch bei einer Notbremsung.
Hast Du wirklich mit dem Mietwagen eine Notbremsung nach dem Motto "Don't be gentle it's a rental" ausprobiert? Heutige Scheibenbremsen sind eigentlich alle so ausgelegt, dass sie das Fahrzeug immer zum Blockieren bringen können. Vielleicht meinst Du aber auch das Pedalgefühl, das sagt aber wenig über die eigentliche Bremse aus. Aber ist auch egal, ab einem bestimmten Gewicht wird die Serienbremse des Light sicher nicht mehr ausreichen.
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