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Hallo zusammen, wir haben bislang dreimal ein Wohnmobil gemietet. Das erste Mal ist schon 12 Jahre her, da waren wir zwei Erwachsene + Baby + Hund in einem Zweipersonen-Kastenwagen. Das Reisen als solches war toll, aber es war uns einfach alles immer zu eng und machte daher ehrlich gesagt nur wenig Spaß. Die zweite Tour war 2023, mittlerweile mit zwei Kindern und ohne Hund, in einem Weinsberg 700 Alkoven mit Doppelbett im Heck. Die Reise war ein Traum, wir hatten massig Platz, zudem spielte das Wetter mit und es war einfach nur toll. Reise Nummer 3 war dieses Jahr im Frühjahr, gleiche Besetzung, allerdings in einem Teilintegrierten mit Einzelbetten im Heck und Hubbett. Wir Eltern schliefen im Hubbett und die Kinder, mittlerweile 12 und 10 Jahre alt, zudem Junge und Mädchen, waren froh, nicht mehr auf 1,40 m kuscheln zu müssen. Der TI gefiel uns noch besser als der Alkoven, weil der wohnraum gefühlt direkt bei den fahrersitzen anfing, sobald man sie umgedreht hatte. Auch die Kopffreiheit dort und das Panoramadach darüber mochten wir sehr, der übrige Grundriss mit L-Küche und Schiebetür zum Schlafzimmer tat sein übrigens. Wir waren schwer verliebt in das Auto und hätten es am liebsten gar nicht mehr zurückgegeben. Es war ein Bürstner Lyseo und finanziell leider nicht erreichbar. Im nächsten Jahr wollen wir wieder mit dem Wohnmobil los. Und außerdem gab es das ganze Jahr über Situationen, in denen wir dachten, dass es so viel praktischer wäre, wenn wir jetzt ein eigenes Wohnmobil hätten. Ein eigenes würden wir vermutlich jährlich für mindestens einen Urlaub nutzen und zusätzlich mehrere Wochenenden oder kurzurlaube sowie Einzelübernachtungen in ihm verbringen. Kurz: wir gucken jetzt ernsthaft nach einem eigenen Wohnmobil ;D Ich zähle mal auf, was uns vorschwebt, und würde mich dann freuen, wenn ihr Tipps für mich habt, welche Modelle in Frage kommen bzw welche man gut gebraucht kaufen kann. Zu den beiden fast schon Jugendlichen Kindern hat sich mittlerweile auch noch ein mittelgroßer Hund gesellt... - TI mit Einzelbetten und Hubbett - am liebsten 7m Länge, zur Not auch 7,4m - möglichst niedrig, auf jeden Fall unter drei Meter. Wir hoffen, unseren Carport ein klein wenig ausschachten zu können, aktuell hat er 2,75 m lichte Höhe. - Gewicht entweder eine Zulassung größer als 3,5 t oder 3,5 t mit der Möglichkeit einer technischen Auflastung - nach Möglichkeit getrennte Dusche, also entweder mit Duschtür von der Toilette getrennt oder komplett getrennt auf beide Seiten des Ganges verteilt. Falls dieses Kriterium zu sehr einschränkt, würden wir uns aber vermutlich auch mit einem Schwenkbad anfreunden können. Wir waren bislang immer weitestgehend autark unterwegs, fast nie auf Campingplätzen und haben je nach Bedarf teilweise täglich mit vier Personen geduscht. Da wäre eine separate Dusche natürlich schon nicht verkehrt. - gerne entweder eine Schiebetür zum hinteren Schlafbereich oder eine Badezimmertür, die den Gang bei Bedarf verschließt - gerne ein seitlicher Sitz neben der Aufbautür, also hinter dem Beifahrersitz, so dass eine Art Rundecke entsteht. - gerne eine L-Küche mit Kühlschrank auf Arbeitshöhe - Standard Radioschacht, so dass das Radio ggf. getauscht werden könnte (wir nutzen gerne Android Auto) - als Fahrzeug am liebsten Fiat, alternativ Citroen - viel Platz für Klamotten etc. Wir haben uns heute verschiedene Carados angeschaut. Der 447 gefiel uns sehr gut, allerdings gibt es ja im Vergleich zum Bürstner-Lyseo viel weniger Stauraum und viel mehr ungenutzte Ecken. Oder ist das eine Ausstattungssache? Es fiel uns jedenfalls direkt auf. Ansonsten habe ich gefunden (getrennte Dusche): Carado T447 Sunlight T68 Forster 745 Forster 699 (keine L-Küche) Weinsberg Carasuite 700 ME Weinsberg Caraloft 700 MEH Elnagh T-Loft 530 Ahorn 690 Plus Aus finanziellen Gründen und weil uns der Wertverlust in den ersten Jahren zu groß ist, möchten wir keinen Neuwagen. Wir würden wohl am liebsten einen nicht zu alten gebrauchten kaufen. Ich dachte an Modelle im Alter von etwa vier bis acht Jahren? Oder was meint ihr? Kaufen möchten wir mangels eigener Expertise nur vom Händler mit Gebrauchtwagengarantie. Bei mobile findet man ab und zu einen Kandidaten unter 50.000, in der Regel aber zwischen 50000 und 60000 und auch etliche darüber. Nicht viel mehr als 50T schwebt uns vor, aber wir müssten knapp die Hälfte ohnehin finanzieren, so dass es da letztlich auch auf das konkrete Angebot ankommt. Ich freue mich über jeden Input und beantworte gerne noch Fragen :) Danke schön! Für eure Kriterien wäre noch der Adria Matrix passend, den gibt es von 700 bis 750cm Länge. Der Kurze hat m.W. aber hinten Querbetten, der lange hingegen Einzelbetten längs. Moin, wir haben einen Eura Profila one 699 HB aus 2015, bis auf das Bad ist da alles so wie gewünscht :-) Schau doch auch mal bei Ahorn. Die haben aktuell einen Rimor Hygge 95 Plus für unter 57k€ im Angebot. Könnte den Großteil euer Anforderungen erfüllen. Steht auf der Homepage unter „Gebrauchte“, Bj 24.
Man sollte aber nicht vergessen, dass da schnell einige 1000€ zukommen wenn man Markise, Fahrradträger, Solar und auflastung haben will. Und wenn das Fahrzeug annähernd baugleich zu Ahorn Canada ist (sieht zumindest so aus) ist da vermutlich auch nur ein 80L Wassertank drin - etwas wenig bei 4 Personen und öfter duschen. Nicht vergessen! Die 3,5 to sind schnell erreicht! Mit Hubbett und 4 Personen, das wird fast unmöglich. Wir haben kein Hubbett (ca. 60 Kg) und sind 2 Personen, mit 2 Ebiks in der Garage, sehr wenig Frischwasser im Tank und sind am Limit! (Wir haben Markise, Satanlage, 2 Aufbaubatterien, Dachklima.)
Was schrieb der TE: Gewicht entweder eine Zulassung größer als 3,5 t oder 3,5 t mit der Möglichkeit einer technischen Auflastung
Deswegen meine Antwort! Wenn 3,5 to nicht ausreichen, wie geht es dann weiter? Dann lieber jetzt darauf achten und gleich ein Fahrzeug kaufen, mit einem höheren zulässigen Gesamtgewicht.! Bürstner Lyseo Harmony Line TD 684 G Mit FIAT Ducato Triebkopf (siehe Link) 3,5t dann ohne die LKW-Einschränkungen, mit Goldschnitt-Luftfed. auflastbar. Als Mercedes (3,85t ab Werk) hat den ein Bekannter von mir, seine Kinder wiederum fahren mit den zwei Enkelkindern dann im Sommer damit immer durch Europa, sonst fährt er alleine mit Hund. Guggscht Du hier: --> Link
Ich vestehe nicht, was du willst, der TE will ja sowieso von vornherein ein Fahrzeug ÜBER 3,5 t (oder zumindest mit der Option Auflasten) ....
Ahorn/Rimor auf Renault Master Basis sind auf 4t auflastbar über die Luftfedern. Kostenpunkt bei Einbau Ahorn ca. 2000€ beim Kauf, später ca. 2500€. Je nach Fahrzeugtyp und Ausstattung selbst bei 2 Leuten nötig, so wie bei unserem.
Wird aber eng mit 50000. Danke schön mal für eure Antworten! Wir haben Familienbesuch, ich melde mich später oder morgen ausführlich! Nur kurz zur Auflastung: Dass 3,5t nicht reichen, ist uns klar. Wenn wir die Suche aber auf >3,5t von vornherein einschränken, ist die Auswahl recht dünn. Deshalb würden wir auch 3,5t Mobile nehmen, sofern sie problemlos auflastbar sind. Apropos, wie ist das denn genau? Es gibt doch die Art der Auflastung, bei der nur der Eintrag in den Papieren geändert wird, und die, bei der Umbauten nötig sind. Woran erkenne ich das? Ein Heavy Fahrwerk zum Beispiel kann doch immer direkt ungetragen werden, richtig? Und bei den leichten ist es modellabhängig? Sorry, sicher doofe Fragen, aber technisch hab ich da nicht so viel Ahnung... :roll:
Es ist nicht nur das Gesamtgewicht zu beachten, sondern auch die Achslasten und da ist so gut wie immer die Hinterachse schnell am Limit, besonders bei längeren Überhängen. Da geht meist ohne Zusatzluftfederung hinten nichts mehr. Zudem braucht man immer entsprechend tragfähige Felgen und Reifen mit entsprechendem Lastindex.
Ja. Wenn ein Wohnmobil mit Ducato-Basis auf Heavy-Chassis aufgebaut ist, dann ist es technisch für 4,0t (Citroen) oder 4,xt (Fiat, da kenne ich den Wert nicht genau) ausgelegt und kann ohne Umbauten darauf eingetragen werden. Oftmals werden diese Fahrzeuge für den Verkauf vom Hersteller lediglich auf dem Papier abgelastet, um die 3,5t Führerscheininhaber als Käuferkreis zu gewinnen. Bei Mobilen auf dem sog. Light-Chassis muss für >=4t einiges umgebaut werden, i.d.R. mindestens auf Räder mit höherer Traglast und verstärkte Hinterachs-Federung (z.B. mit Zusatz-Luftfeder) Wer also mit mehr als 3,5t kalkuliert, sollte gleich auf ein Modell mit Heavy-Chassis zurückgreifen. Da sind dann auch die Bremsen stärker ausgelegt, was nie schaden kann.... wer einmal irgendwo im Gebirge vollbeladen einen Pass runtergefahren ist, weiß was ich meine :) Hallo Azalee123, Fahrzeuge auf Light-Chassis ab dem Modelljahr 2020 können ohne Änderungen am Fahrwerk auf 3.650 kg aufgelastet werden. Reisemobile bis (inklusive) Modelljahr 2019 können auf 3.850 kg aufgelastet werden. Das wird euch aber wenig bis gar nichts nutzen, da - bei einem "light Chassis - die Hinterachse nur bis 2000kg Tragkraft haben darf. Bedingt durch den meist langen Überhang ist dort aber (fast) immer mehr Gewicht drauf, sodass man schnell überladen ist. Darüber hinaus sind die (Original und häufig Leichtmetall) - Felgen für eine Auflastung zu schwach. Hier Auflastungshinweise im Überblick (am Beispiel von Linnepe): generelle Infos (Ratgeber) --> Link Ablauf der Auflastung nebst einer "Checkliste" --> Link eine Übersicht, was zu ändern ist --> Link Ich würde immer zur Auflastung > 3650 bzw. > 3850 kg tendieren, da 1.) das Fahrzeug > 3500 generell als "LKW gilt und somit (zumindest in Deutschland) entsprechende Geschwindigkeitsbeschränkungen (auf Landstraßen und Autobahnen) und Überholverbote greifen b.) die KFZ Steuer entweder bis 3500 kg zGG oder > 3500 kg zGG "greift" - unabhängig ob "nur" 3650 kg zGG, 3850 Kg zGG oder 4090kg zGg (ohne verstärkte Vorderachs- Federn) bzw. 4150 kg zGG mit verstärkten Vorderachsfedernb. Light Chassis in BEIDEN Fällen musst du bei Auflastung > 3850 kg zGG eine entsprechende Luftfederung an der Hinterachse zzgl. der 4 passenden Rad-/Reifenkombinationen hinsichtlich der Tragkraft bei der TüV Abnahme nachweisen. Bei Heavy Chassis siehe Link --> Link kann bis 4700 kg aufgelastet werden Das Heavy- oder auch Maxi-Chassis hat der Light-Variante vor allem verstärkte Achsen mit höheren Tragfähigkeiten voraus. Zudem ist die Bremsanlage leistungsfähiger und 16-Zoll-Räder sind hier serienmäßig Light Chassis haben Lochkreisdurchmesser 118 mm max. Traglast Felge 1.000 kg, max. Achslast 2.000 kg Heavy Chassis haben Lochkreisdurchmesser 130 mm max. Traglast Felge 1.275 kg, max. Achslast 2.550 kg "Vorteil" vom Light Chassis (bis insges. 4150 kg zGG) ist die beschlossene , aber noch nicht umgesetzte europaweite Reglung, dass man auch mit neuerem Führerschein (bald) diese Gewichtsklasse ( bis 4250 kg zGG) fahren darf. "Nachteil" vom Light Chassis sind u.a. die etwas schwächeren Bremsen. Der "Vollständigkeit" halber: gibt es auch noch andere Anbieter für die Luftfederung wie z.B. Goldschmitt. Wie aber hier der Name schon 'signalisiert' kostet die Goldschmitt deutlich mehr, zumal sich diese Firma das Gutachten (erforderlich für TüV Abnahme und Eintragung in die Fahrzeug-Papiere) nochmal extra bezahlen lässt. (ich meine so plus/ minus 150 Euro für die Luftfederung hinten, für die Vorderfedern kommt der Gutachten-Betrag dann doppelt hinzu) aus Erfahrung sei noch gesagt, dass auch eine Mischung (z.B. vorne Goldschmitt und hinten Linnepe) beim "Light" Chassis eingetragen werden kann. In solch einem Fall "disharmonieren" lt. TüV aber die beiden Gutachten, sodass man sich den Preis für das Gutachten der vorderen Goldschmitt-Federung sparen kann. Entsprechend wird mit der Luftfederung (mehr o. weniger) nur die Hinterachse von normal 2000 kg Tragkraft auf 2240 kg und das zGG dann "nur" auf insges. 4090 kg aufgelastet. (auf der Vorderachse ist - meist - noch genug "Gewichts-Reserve" vorhanden). Goldschmitt bietet 3 verschieden starke Federn (stark, mittel und 'weiche' Variante) für die Vorderachse an, während Linnepe bedauerlicherweise nur zwei Varianten (stark oder 'weich') anbietet. Die verstärkte Federung der Vorderachse ist auch unter dem Namen Coil Spring bekannt Eine stärkere Federung an der Vorderachse habe ich bewusst gewählt, da die "Schläge" bei Fugen wie auf Brücken, Beton-Autobahnen und bei Schlaglöchern besser "geschluckt" werden (ist mein persönliches Empfinden rund 1500 km nach Einbau). An der Vorderachse habe ich mich für Goldschmitt (die 'mittlel-starken' Federn - ohne extra Gutachten) und hinten für Linnepe AirLift Maxi entschieden (Gutachten von Linnepe liegt beim Umbausatz kostenfrei bei), sodass ich bei unserem Light Chassis auf insges. 4090kg eingetragenes zGG kommen kann; die Hinterachse ist - bei 7,4 Meter länge und Ebikes in der Garage - somit bis 2240 kg belastbar. UweHD hat schon Recht, aber: bei einem 'gebrauchten' Wohnmobil ist die Entscheidung über das Chassis, auf dem aufgebaut wurde, ja schon gefallen und musst nehmen, was angeboten wird. at UweHD gestatte mir noch eine kleine Anmerkung Die Chassis von Fiat, Citroen und Peugeot sind (nahezu) baugleich, sowohl beim Light- als auch beim Heavy Chassis. Das Typenschild unter der Motorhaube gibt da genaue Auskunft über die werksseitige Achs- bzw. Ges. Last (siehe Linnepe 3. link): Erkennungszeichen: Kennbuchstabe A, B, C, G, L für Light Chassis - mit jeweiliger Achslast-Ausführung auf dem Schild Kennbuchstabe D, E, H, M für Heavy Chassis - mit jeweiliger Achslast-Ausführung auf dem Schild Da du ja oben in deiner Liste auch einen Ahorn hast, die sind auf Renault Master 3 aufgebaut. Die haben eine zulässige Achslast von vorne/hinten 1850/2100kg bei 3,5t. Mittels Luftfedern hinten (oder auch verstärkte Zusatzfedern, ungefähr die Hälfte des Preises- werden aber nicht von Ahorn angeboten/Verkauft- wird der Wagen auf 4t aufgelastet. Wahlweise mit Achslast v/h 1850/2200kg bei Standardbereifung oder v/h 1850/2400kg bei 235 Reifen statt der 225 Ach je, das liest sich ganz schön kompliziert... Aber vielen Dank für die ausführliche Erklärung und die Links! Wenn ich z.B. bei Mobile nach Fahrzeugen suche, woran erkenne ich denn dann, was für ein Chassis verwendet wird, wenn es nicht gerade in der Beschreibung steht? Eigentlich gar nicht, oder? Hallo Azalee123, ich zitiere mich mal selbst
wenn es also nicht angegeben wird, frage / schau nach dem Typenschild Beispiele vom Typenschild - siehe link aus meinem Beitrag --> Link Ja, genau, das meinte ich ja. Anhand der Modellbezeichnung kann ich es nicht erkennen, richtig? Oder ist es so, dass z.b sämtliche Wohnmobile größer als 7 m Länge grundsätzlich ein Heavy Chassis besitzen? Solche Faustregeln gibt es nicht, oder? Natürlich würde ich bei ernsthaftem Interesse entsprechend nachfragen, aber in der Flut der Fahrzeuge bei Mobile.de versuche ich bestmöglich zu filtern.
Wir haben als Basisfahrzeug einen 21'er Citroen Jumper in der "Heavy" Ausführung. Lt. CoC Bescheinigung beträgt die "technisch zulässige Gesamtmasse" 4005kg. Ich war bislang der Meinung, dass die Fiat-Variante mit dem "Maxi"-Chassis eine höhere technisch zulässige Gesamtmasse als 4005kg im CoC eingetragen hat - ich kann mich aber auch täuschen
Weder - noch. Es gibt etliche 7,5m Fahrzeuge auf dem Light-Chassis, primär aus 2 Gründen: Das Light-Chassis ist etwas günstiger und es ist etwas leichter als das Heavy. Man schafft damit also eher die 3,5t Grenze (falls man das möchte) Unseren Adria Coral mit 7,5m gab es auf jeden Fall in beiden Chassis-Varianten, der Heavy war gegen Aufpreis zu konfigurieren. Danke euch. Noch eine Frage: Wenn jetzt in einer Beschreibung "Luftfederung an der Hinterachse" steht, das zulässige Gesamtgewicht aber dennoch mit 3,5 Tonnen angegeben ist, kann ich dann von einer verstärkten Achse ausgehen? Also dass hinten mehr als 2000 Kilo Last sein dürfen? Dann wäre das Fahrzeug technisch aufgelastet, aber aus anderen Gründen in den Papieren mit nur 3,5 Tonnen eingetragen?
Für eine Auflastung mittels Zusatz-Luftfeder benötigt man ein entsprechendes Gutachten und man muss das in die Papiere eintragen lassen. Andernfalls hat die Achse (offiziell) die gleiche Tragfähigkeit wie vorher ohne Luftfederung. Zu einer Auflastung gehört außerdem, wie gesagt, auch die passende Bereifung mit ausreichender Tragfähigkeit. Das muss nicht unbedingt vorhanden sein, nur weil eine Luftfeder verbaut wurde. Okay. Bei den Felgen ist es vermutlich umgekehrt: Die typischen Leight-Felgen am Auto sind doch ein Zeichen, dass es definitiv KEIN Maxi Fahrwerk besitzt, richtig? Umgekehrt könnten die üblichen Maxi-Felgen in 16 Zoll aber auch in einem normalen Fahrwerk verbaut sein, oder? Ich versuche immer noch, die Angebote zu sortieren, ich kann ja schlecht zig Händler anrufen, sondern würde lieber bestmöglich eine Vorauswahl treffen... Btw ein "Breitspurfahrwerk" ist noch mal etwas anderes...? Und generelle Frage, die sich wahrscheinlich nur sehr subjektiv beantworten lässt: Würdet ihr bei vergleichbaren Preisen und grundlegender Ausstattung eher einen jüngeren Gebrauchten, dafür von einem eher günstigen Hersteller, (denke so an Carado etc.) kaufen oder einen älteren (um die 10 Jahre), dafür aber von einem höherwertigen (Bürstner, Eura...)?
Nein, der Lochkreis der Light-Version unterscheidet sich vom Lochkreis der Heavy-Version. Man kann die Serienfelgen daher untereinander nicht tauschen und somit die Serienfelgen des Heavy nicht an einem Light montieren. Allerdings gibt es auch für den Lochkreis des Light entsprechende Reifenkombinationen im Aftermarket, die eine höhere Tragfähigkeit aufweisen und eine Auflastung ermöglichen. Du wirst daher die Chassis-Variante in den Anzeigen auf Mobile.de nicht so einfach anhand der Bilder erkennen können. Da hilft wohl nur anschreiben und nach den Angaben auf dem Typenschild im Motorraum fragen. Aber wenn man Aufpreis für ein Heavy Fahrwerk bezahlt hat,wird man das wohl auch beim Verkauf bewerben, oder? Wir haben ein t447 und auch 2 Teenager, funktioniert mit dem hubbett was meiner Meinung nicht geht, sind diee3,5 t Haben ein Fahrzeug mit Maxi Fahrwerk und 4,25 t und selbst da brauchen wir jedes kg...OK Fahrzeug ist auch gut ausgestattet was alles etwas wiegt, dann viele Hobbys und ohne volle Heckgarage darf man eh nicht fahren
Deshalb wollen wir ja auch >3,5t :wink: Wie kommt ihr mit den Schränken hin bei 4 Personen? Wir fanden die recht dürftig, als wir kürzlich einen (Neufahrzeug) besichtigt haben. Gewicht: Ich suche jetzt nach WoMos mit Light Chassis, die schon technisch aufgelastet sind (Luftfederung und Räder) oder nach solchen, die direkt ein Maxi Fahrwerk haben. Letzteres wäre mir lieber, gibt's aber seltener. Alter: Spricht etwas gegen ein ~10 Jahre altes Wohnmobil mit Gewährleistung vom Händler? Bzw. falls das für euch nicht in Frage kommen würde, was wären die Gründe? Winter: Wir fahren im Winter eigentlich nicht in den Urlaub, das würde sich wohl auch mit WoMo nicht ändern. Aber eine einzelne Übernachtung z.B. bei Besuchsfahrten (mein Bruder hat wenig Platz ;-)) oder am Vorabend schon mal zu einem Auswärtsspiel der Tochter fahren, das sollte schon drin sein. Worauf muss man dann achten? Beheizter (Ab-)Wassertank? Wie wichtig ist ein Doppelboden mal abgesehen von dem gewonnenen Stauraum? Stellplatz: Unser Carport ist rund 7m tief. Ein 7m-Mobil würde also theoretiscih (ohne Fahrradträger) hineinpassen, 7,4m würde schon herausragen. Ist das eigentlich erlaubt, weiß das jemand? Das Heck (oder die Nase) würde dann auf die Straße ragen, weil auf unserer Straßenseite kein Gehweg ist. Eigentlich rechnen wir aber damit, dass das Mobil nicht direkt am Haus stehen kann. Einen weiteren Stellplatz haben wir auf dem Grundstück nicht, und auf der Straße vor dem Haus wäre es zwar erlaubt, würde aber die Nachbarn sicherlich bald ziemlich nerven (Wohngebiet, 30er Zone, keine mega breite Straße also). Kann man es einfach irgendwo in der Nähe an die Straße stellen, wo es nicht so stört? Oder auf einen öffentlichen Parkplatz, der kein entsprechendes Verbotsschild besitzt? Händler: Ich suche gerade deutschlandweit. Allerdings müssten wir im Gewährleistungsfall dann auch dorthin fahren, richtig? Oder wie üblich ist es, dass ein Händler auf Kulanz die Freigabe erteilt, zu einer anderen Werkstatt zu gehen? Dann wäre es noch toll, wenn es Meinungen zu ein paar konkreten älteren Modellen gibt, die ich so im Netz gefunden habe: 1. Bürstner Ixeo 55 (2014)? 2. Ahorn 690 Plus (2017)? 3. Sunlight T68 (2016)? 4. Carthago Chic Line T Plus (2012)? 5. Eura Mobil PRS 720 (2017)? Danke schön!! Hallo
Du solltest Dich schon entscheiden, ob Du ein Fahrzeug 7 Meter und größer haben willst, weil dass wird auf jeden Fall die 3,5 Tonnen Grenze reißen wird, oder ob Du auch mit einem kleinerem Fahrzeug zurecht kommst, dass dann unter 3,5 Tonnen bleibt, dass dann aber wohl kaum länger als 6,50 Meter / 6,70 Meter sein wird. Hier hilft es auch mal in den Führerschein zu schauen, wer in Deiner Familie Fahrzeuge über 3,5 Tonnen fahren darf. Aber bei 4 Personen würde ich generell Fahrzeuge unter 3,5 Tonnen aussen vor lassen, weil Ihr werdet mit allen Personen, Equipment etc. nicht hinkommen. Und nur so als Vorschlag: ich würde mir kein Fahrzeug kaufen, das gleich zu einem Projekt wird, sprich, dass man dann noch auflasten muss. Weil da sind für Dich / Euch so viele Unbekannte dabei, das kann dann gleich sehr schnell sehr aufwendig und nicht kalkulierbar werden. Ich würde da immer zu einem Fahrzeug greifen, dass schon aufgelastet ist und eine auf dieses Gewicht angepasste Zulassung hat.
Ich kenne kein Fahrzeug auf Ducato / Citroen Basis, welches KEIN Standart Schacht für ein DoppelDin Radio hat. WoMo NK19
Hatte ich doch schon vorab, bitte alles lesen.
Gut, danke.
Der Doppelboden eines 3m hohen Mobils ist prinzipbedingt nur sehr dünn, meist unter 10cm tief. Als Stauraum dient der nur bedingt, ist aber nützlich für die frostfreie Verlegung der Infrastruktur und einen fußwarmen Boden. Beides ist bei Nutzung im Sommer nur nebensächlich und wäre für mich kein Kaufkriterium. Allerdings fällt ohne Doppelboden auch der Vorteil eines ebenen Innenraumes bis zum Fahrersitz weg. Parken im eigenen Carport würde ich priorisieren. Grundsätzlich ist es nicht verboten, beim Parken auf die Straße zu ragen, das wäre beim Längsparken ja auch der Fall (sofern Parken grundsätzlich erlaubt ist). Eventuell ist es notwendig, das Heck seitlich mit Rückstrahlern kenntlich zu machen. Je nach Wohnsituation würde ich das Risiko eingehen. Bei Kritik kann man ja einwenden, dass man das Fahrzeug alternativ eben komplett an die Straße stellen könnte und einen (bzw. 1,5) zusätzlichen Parkplatz im Wohngebiet blockiert - ob man das wirklich haben möchte? Okay, danke. Ist alles nicht so einfach mit den Stellplätzen, weil unser Doppelcarport in der Regel von unseren beiden Autos besetzt ist. Wenn das Wohnmobil darin stünde, dann müsste eins von denen an die Straße. Ich suche gedanklich immer noch nach einer Möglichkeit, mit zwei Fahrzeugen, also Wohnmobil plus ein Auto auszukommen, aber mit so einer großen Kiste wollte ich die vielen kurzen Fahrten, die im Alltag so anfallen, nicht machen... Ich muss zu den Parkplätzen sagen, dass wir eigentlich die luxuriöse Situation haben, dass bei uns fast niemand sein Auto dauerhaft auf der Straße stehen hat, weil es sich überwiegend um Einfamilienhäuser handelt, die zwei Stellplätze besitzen. Es gibt also Parkplätze, verboten ist es auch nicht, aber gern gesehen eben auch nicht.
Das ist ein sehr guter Vorsatz. Mit unserem 7,5m TI ist bereits das Parken auf einem Supermarktparkplatz nicht immer leicht, einfach weil der notwendige Rangierraum gerne mal gedankenlos zugeparkt wird. Man muss sich also den Platz genau aussuchen, so dass man im Zweifelsfall relativ gerade wieder ausparken kann. Im Alltag würde ich mir das nicht geben wollen, das reicht mir schon am Urlaubsort. ...und ich weiß wovon ich spreche, wir fahren regelmäßig im Sommer nach Korsika :D Also du kannst keinesfalls dein Wohnmobil um 40 oder 50 cm in die Straße hereinragen lassen. Ich würde mein Wohnmobil auch ganz sicher nicht irgendwo entfernt am Straßenrand dauerhaft stehen lassen. Die werden nämlich gerne mutwillig beschädigt. Ihr wollt ein Wohnmobil kaufen und solltet vorher einen Stellplatz suchen. Es wäre ja Ärger wenn das teure Stück Schaden erleidet. Sicher kann man ein paar Wochen lang an der Straße stehen, oder wenn man packt, aber doch nicht dauerhaft. Gruß Birgit
Woran machst du das fest? Jedes parkende Auto "ragt" knapp 2 Meter in die Straße hinein, und das ist offensichtlich kein Problem. Zudem würde das Heck direkt vor dem Carport auf die Straße ragen, also keine öffentliche Parkfläche belegen. Zum Thema Wohnmobil parken auf der Straße: Hier in unserem eher kleinen Ort (aber im BaWü Ballungsgebiet) parkt mindestens jedes zweite Wohnmobil an der Straße, weil die Grundstücke bei vielen Anwohnern einfach zu klein sind. Warum auch nicht - so lange sie das vor ihrem Haus machen, stören sie maximal ihre eigene Aussicht aus dem Küchenfenster. Mein Wohnmobil ist einfach auf der recht engen Straße vor meinem Haus geparkt. Hat noch nie jemand was gesagt. Ist ja auch nur mein eigenes Fenster, wo ich die Sicht versperre. Die Müllabfuhr kommt weiter durch die Straße und wenn sich mal jemand was anliefern lässt, ist es auch kein Problem. Es scheint niemanden zu stören.
Ich denke es kommt auf die Situation vor Ort an. An unserer kleinen Straße wäre es unmöglich ein Wohnmobil abzustellen, da käme kein Paketdienst oder großes Fahrzeug mehr vorbei. Ein Wohnmobil ins carport ist natürlich prima, man findet leichter einen Parkplatz für ein Auto als für ein Wohnmobil. Wir haben seinerzeit auf unserem Grundstück einen Parkplatz angelegt fürs Wohnmobil. Geht aber eben nicht überall. Ich würde mich ansonsten irgendwo auf einem Abstellplatz einmieten, der idealerweise abgeschlossen ist. Idioten gibt’s immer mehr, die aus Neid anderer Leute Eigentum stehlen oder beschädigen. Da wäre noch die Frage zu klären, wie hoch ist der Carport, kann ein Wohnmobil darunter abgestellt werden? Abstellen an der Straße würde ich vermeiden. Gruß Bernd Und wenn da am Rand ein Bürgersteig herläuft, sind auf dem nur bis 2,8t erlaubt. So bei uns in der Sackgasse, wo das Parken einseitig auf dem Gehweg geduldet wird.
In dem Fall darf man natürlich nicht mit Teilen des Fahrzeugs auf den Bürgersteig ragen, denn das ist grundsätzlich nicht zulässig. Das Parken auf dem Bürgersteig kann per Schild explizit erlaubt sein, dann aber nur auf der Straßenseite. Auf der straßenabgewandten Seite muß ein ausreichend breiter Durchgang gewährleistet sein. Aber das ist hier doch gar nicht das Thema, denn von einem Bürgersteig ist nicht die Rede. Es geht hier lt. Eingangspost um ein Carport 90° zur Straße, das zwar hoch genug aber nicht ganz lang genug ist für ein TI mit 7,5m Länge. Wie schon geschrieben: - kein Gehweg vor dem Carport - Höhe ist innen 2,75m, ausschachten evtl. möglich (nein, höherstellen geht nicht, Carport ist fest mit dem Gebäude verbunden) Weil jemand fragte: Wir haben beide den alten Führerschein :wink: Gibt es noch Tipps zu gebrauchten Mobilen? Welche Marken kann man gut auch in älterem Zustand kaufen? Würdet ihr eher ein günstiges neues/junges (XGO etc.) oder ein älteres, ehemals teures Auto nehmen? Und da wir ja einen Teil finanzieren müssten: Wo schließt man die Finanzierung am besten ab? Beim Händler, die gerne diese 150 Monate Finanzierungen vermitteln, oder eigenständig?
Händler haben oft recht gute Konditionen für eine Finanzierung. 150 Monate Finanzierung? Wahrscheinlich wirst du das Wohnmobil keine 12,5 Jahre fahren. Wenn es finanziell so eng ist, das ihr das Geld nicht innerhalb von 5 Jahren abbezahlen könnt, würde ich mir das noch mal überlegen. Wenn dann die laufenden kosten dazu kommen, ist das ein teures Vergnügen für einen Urlaub im Jahr und ein paar Wochenenden. Gruß Birgit
oha, sportlich. Mindestens 25cm ausschachten - wie kommst du in die Grube rein? Denn unter 2,95m Höhe ist bei Hubbett kaum was zu bekommen (zumindest im vorderen Bereich). Und ihr müsstet ja auch noch einen Teil der Strasse ausheben um den Überhang >7m parken zu können.
XGO wird meines Wissens bei Rimor gebaut, genau wie Ahorn und ist dem sehr ähnlich, auch im Preis. Nachteil ist dass du immer nach Bielefeld musst (zumindest in der Garantiezeit für Dichtigkeit). Bei einem gebrauchten ist es egal. Aber statt XGO schaut euch dann lieber gebrauchte Ahorn Canada TE/TF oder Alaska TE an. Wir haben letztes Jahr für einen 3 Jahre alten Ahorn Canada TF mit 18000km noch 59k bezahlt - und das von Privat, aber immerhin, Solar/Wechselrichter/Markise/Fahrradträger/SOG/Aussengasanschluss/Booster/TV/SAT und 2 Aufbaubatterien waren schon drin. Dazu kamen dann aber noch gute 2500 für Auflasten und neue GanzjahresReifen. Aber die Preise sind ja seit letztem Jahr wieder gefallen. Nee, ich habe ja nicht gesagt, dass wir 150 Monate abbezahlen wollen :wink: Das ist nur das, was einem standardmäßig vom Händler vorgeschlagen wird, jedenfalls von dem, mit dem wir kürzlich gesprochen hatten. Wir würden das ganze lieber in fünf Jahren oder so über die Bühne bringen, pro 10.000 € eine Rate von 100 € im Monat bei einer solch langen Laufzeit, da hat man am Ende um die Hälfte der Finanzierungssumme an Zinsen bezahlt. Mit Carport ausschachten meinte ich auch tatsächlich nur den Carport und keineswegs die Straße. Unser Carport steigt von der Straße her leicht an, wir müssten also ebenerdig reinkommen, damit wir die nötige Höhe erreichen. Das Dach endet außerdem etwa einen Meter vor der Straße, das Wohnmobil wäre also so oder so nicht vollständig unter Dach. Da wäre es dann wahrscheinlich besser, die Nase herausschauen zu lassen als das Heck. Zum Carport werde ich demnächst mal versuchen,einen Termin bei unserem Gala-Bauer zu bekommen, der den Carport damals gepflastert hat. Ich habe einen 3,5 Jahre alten Forster 699 mit wenigen Kilometern, mit Einzelbetten und Hubbett gefunden. Der soll beim Händler gute 55 000 kosten, hinzu kämen noch 1800 für die zunächst mal kleine Auflastung auf 3850 kg, Sprich Luftfederung. Die Felgen gingen wohl. Ist das realistisch? Kommt mir ehrlich gesagt ein wenig zu viel vor, zumal er kein Solar, kein Sat-TV und auch sonst nichts besonderes an Ausstattung hat. |
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