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Hallo, ich bin neu hier und plane den Kauf eines teilintegrierten Wohnmobil. Welche Festkosten kommen als Nebenkosten dazu, vielleicht könnt Ihr mir helfen. 1. welche Versicherungen: Haftpflicht und Vollkasko? 2. welche Kosten für HU, alle 2 Jahre? 3. Dichtheitsprüfung: wann/Kosten? 4. Gasprüfung: wann/ Kosten? Habe ich etwas vergessen, dann bitte gern ergänzen, vielen Dank schon einmal. Ganz grob: 1. Wenn Du den Totalverlust finanziell nicht verschmerzen kannst, Vollkasko, ansonsten reicht Haftpflicht. Kosten bei einem durchschnittlichen Wohnmobil mit Neupreis 75.000 Euro ca. 700-1000 Euro p.a., Haftpflicht entsprechend günstiger. 2. 165 Euro alle 2 Jahre, bei zGM > 3,50 to. ab dem 7. Jahr jährlich. 3. Nach den Vorgaben des Herstellers, jährlich 6-10 Jahre, 100-150 Euro pro Prüfung. 4. alle 2 Jahre, Kosten 40-60 Euro p.a. - Kfz-Steuer - Service / Wartung: ca 300 / Jahr - Reifen ca 100 / Jahr - Abstellplatz: 600 / Jahr (- Diesel, - Maut - Stellplatz, ...) 1. Haftpflicht ja, Vollkasko auf Wunsch 2. kostet viel, ja, normalerweise alle 2 Jahre, am Anfang 3 Jahre, wenn Mietwohnmobil jedes Jahr 3. jedes Jahr, so ca. 80 bis 200 EURO je nach Hersteller und Händler 4. alle 2 Jahre, so 30 bis 80 EUR ungefähr, je nachdem, wo Du das machen lässt Ja, z.B. Stellplatzgebühren, Steuern, Diesel, Reparaturen, Inspektionen, Wertverlust, Mautgebühren … und und und. Die Kosten wird Dir bestimmt auch noch jemand raussuchen und auflisten. Gruss Michael 2024 war bei mir nicht ohne. Alle Inspektionskosten incl. Drosselklappentausch und neue ganzjahresreifen, vollkasko und Kfz steuern 3100€ ca. Zgg. Reise- Stellplatz und Diesel. Nächstes Jahr ist Dann Zahnriemen fällig, werde ich wohl in etwa auch so kalkulieren müssen. Was ich noch so an Camping Ausstattung und Gadgets Dazu gekauft habe geht extra. Zum Glück hab ich kein anderes Hobby :-) Und... daran denken, das ist ein Fass ohne Boden. Alleine für die ein oder andere Aufrüstung gehen einige Hundert € im Monat/Jahr über den Tresen. :lol: Hallo zusammen, Wenn ich mein Wohnmobil aus dem Unterstellplatz abhole habe ich schon 1000 € und mehr bezahlt, ohne einen Meter gefahren zu sein. Wohnmobile sind ein teures Hobby, dafür sieht man viel mehr als bei anderen Urlaubsformen. Wer ein kleineres Budget hat, kommt mit Familie mit Ferienwohnungen viel billiger. Im Prinzip gibt es zwei Urlaubsmöglichkeiten: 1. Übernachtung auf Stell- und Campingplätzen, Nachteile: Gebühren pro Nacht, in der Hauptsaison und an Küsten auch in der Nebensaison muss monatelang vorher gebucht werden, man ist wenig flexibel und "frei", man sieht nicht viel vom Urlaubsort. Vorteile: Man braucht sich nicht täglich um einen Stellplatz kümmern. Diese Plätze haben z.T. bis oft Stromsäulen und Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten. Damit man etwas erlebt, sind Fahrräder und eine geeignete Landschaft dafür empfehlenswert, sonst langweilt man sich zu Tode. 2. Freistehen: meist nur eine Nacht. Vorteile: man ist flexibel und frei in seiner Urlaubsgestaltung und erlebt ungleich mehr als auf Stell- und Campingplätzen, da man viel herum kommt. Man steht nicht dichtgedrängt auf Stell- oder Campingplätzen, keine Stell- bzw. Campingplatzgebühren. Nachteile: Nicht geeignet für wohnmobilunfreundliche Länder wie z.B. Österreich, Niederlande, Dänemark, Portugal und den Balkan. Aber Europa ist viel größer. Man sollte die Regeln für das Freistehen genau kennen und einhalten (kein Campieren). Beim Freistehen gibt es keine E-Säulen und Ver- und Entsorgung. Aber es gibt Apps für Ver- und Entsorgungspunkte oder man muss eben mal zum Ver- und Entsorgen einen offiziellen Stellplatz aufsuchen. Zusätzlich gibt es Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten oft auf Autohöfen. Die LKWs müssen ja ihre Box auch irgendwo entleeren. Um ein Womo freistelltauglich zu machen, sind einige (etliche) Tausend Euro für eine technische Aufrüstung sinnvoll, z.B. ausreichend große LiFePO4-Aufbaubatterien, Wechselrichter für Wechselstrom 230 V, Solar und eine 2. Toilettenbox, damit man nicht alle 3 Tage entsorgen muss. Wenn es ein gebrauchtes ist sind die Nebenkosten anders. Unser bisheriger Vertrag Helvetia Vollkasko von 700 auf 1100 EUR angehoben. Neues Angebot vom Makler vor Ort eingeholt 580 EUR gleich Bedingungen und gleiche Versicherung. Stellplatz bei uns auf dem Grundstück, Ölwechsel alle 10000 km 140 EUR, Inspektion mache ich selber. Reifen 80 EUR bekommen über ein Fuhrunternehmen. Reparaturen ein Miniheki, 300 EUR EBL Reperatur, Kühler 300 EUR. Zahnriemen mit Wapu 700 EUR. HU Gasprüfung stand schon in Beiträge vorher. Das war alles seit 2017. Ich finde es echt gut wenn man selbst schrauben kann Mir ist das leider nicht gegeben Darüber hinaus ist es natürlich beim Neuwagen wohl so , dass man das aus gewährleistungsgründen machen lassen muss Ebenso gibt es natürlich grosse unterschiede bei der versicherung .. und bei dem pers Schadensfreiheitsrabatt Aber ich fürchte ich muss mal schocken. Meine Kosten für meine ausgiebige Nutzung meines Fahrzeugs kenne ich.. und man darf sich das auch nicht schön rechnen ..wobei der grösste brocken sicher der Wertverlust ist .. den manche aus verschiedenen Gründen nicht ansetzen ( günstig gekauft .l im hype gut verkauft , alte Fahrzeuge usw ) ich habe mich für einen neuen integrierten entschieden , und daher rechne ich wie folgt Rechnen wir mal 5 Jahre .. länger hatte ich nie ein Fahrzeug Wertverlust in 5 Jahren .. ca 40. 50 %. Vom Kaufpreis ( ich hatte aber schon 15% Nachlass ) Abhängig davon in welcher markt Phase du gekauft hast … bei mir rechne ich mit 70000 euro Versicherung 1800 euro im jahr macht in 5 jahren 9000 Steuer 250 macht in 5 jahren 1250 Tüv 2 mal 300 Allwetter Reifen ,. Ich fahre ca 25000 im jahr 2 satz 1500 bis 2500 euro Dichtigkeitsprüfung. 5x 150 .. macht 750 Inspektion .. 4 mal bei mecedes … ich rechne mit 4000 Gasprüfung 3 mal .. 250 Sind wir bei ca 89000 euro .. Jetzt kommt .. 100000 km diesel .. 10 l a 1,5 euro7l ..15000 Maut und fähren .. 1000 im jahr .. macht 5000 Ad blue ca 300 l macht 500 euro Cp , stellplätze , .. ca 1000 euro x 5 macht 5000 Gas .. 7 flaschen im jahr .. macht 35 x 25 euro .. 850 euro Knapp 26000 In summe also 115000 euro in 5 jahren bei fahrzeug 150000 € , 100000 km in 5 Jahren und ca 75 tage nutzung im Jahr Das ist meine leider erschreckend teure rechnung .. mit günstigerem fahrzeug oder geringerer nutzung wird es natürlich billiger ..l und andersrum teurer…das sind 23000 euro im jahr :-) Ach so … da war noch nix kaputt und tische Stühle, grill, Rad halter , roller , Kaffeemaschine,wechselrichter , solar, Teppiche vorzelte ,Anhänger usw ermöglichen es leicht auch 25000 im Jahr zu verbraten .. oder kürzer gerechnet … 2000 im Monat oder 300 je tag Ist es das wert ? Jaaaaaaaaaaaa Man muss sich das auch vorher im klaren sein muss ich für jeden Akt in die Werkstatt. Was kann ich ausgeben max. Je neuer das Fahrzeug ist umso teurer. Unser Ducato 244 EUR3 kostet 320 EUR Steuern, Vollkasko 580 EUR. BJ 06 schon lange aus Garantie raus fallen auch die Inspektionen raus. Ist auch ganz klar die Kosten von Buran könnten wir uns nicht leisten. Die kosten uns alle drei Fahrzeuge im Jahr bei weitem nicht. Ist aber auch egal jedes Geldbörse ist unterschiedlich gefüllt. Postet doch welches Bj das Fahrzeug ist
„Holla die Waldfee!“ :eek: Das kenne ich von meinem Womo aber GANZ anders: -Versicherung 500-600/Jahr ( VK + HP ) - Satz Allwetterreifen 450€ ( Vredestein, dieses Frühjahr ) - Inspektion 450-500€ bei Fiat Prof. Und wenn jemand nach „Nebenkosten“ fragt ob er dann den Wertverlust meint? :gruebel: Grüße Dirk Nun bin ich eben rentner und habe mir nach 25 jahren campen und diversen mobilen eben einen vollintegrierten geleistet. .. und die dinger sind eben teuer .. und dadurch resultieren eben die kosten Im übrigen .. 7,4 m .. wenn ich in spanien unterwegs bin .. da bin ich der kleinste neben den linern für den 3 fachen preis .. die mag ich gar nicht rechnen . Und wenn schon jemand nach den nebenkosten fragt , dann frage ich mich eben , ob er sich über die tragweite seiner Anschaffung gedanken gemacht hat . Im übrigen habe ich in meiner Aufstellung keine Finanzierungskosten , leasing oder sowas eingerechnet .. man. Kann das also noch ausweiten .. aber ich denke der klos im hals ist dick genug Wenn hier dann noch ein bwler anwesend ist , der könnte auch noch mit entgangener redite rechnen Beispiel : Hätte ich im frühjahr für 150000 euro bitcoin gekauft .. dann hätte ich heute ne halbe million
Das ist aber jetzt wirklich LowCost was Du da schreibst, klar wenn man einen Kastenwagen hat kommt man damit aus :D Wir zahlen knapp 1.000 € / Jahr Versicherung inkl gutem Schutzbrief, jede 6 Jahre gut 1.000 € für vier Allwetterreifen Continental VancoFourSeason 2 225 / 75 R 16C 121 / 120R --> Link Mindestens 2.000 € / Jahr fallen da an regelmäßige Kosten an. Dazu kommt dann Mautkosten, Kraftstoffkosten, Campingplatz - und Stellplatzkosten etc. und Reparaturkosten wenn mal etwas am Fahrzeug ist selbstverständlich.
Beinah! :D Ich fahr‘ einen Knaus Alkoven, versichert über RMV bei der Kravag und Schutzbrief hab‘ ich auch. :mrgreen: Und wenn Continental für Dich „das Maß aller Dinge“ ist: bitteschön! :D ( Gibt es eigentlich noch teurere Reifen? :gruebel: ) Ich wollte ja nur erwähnt haben dass „auch andere Mütter schöne Töchter haben“ und man dabei nicht nach Fernost gucken muss. Und man muss ja, zumindest wenn das Womo nicht mehr „flammenneu“ ist, vielleicht auch nicht immer alles in der Vertragswerkstatt bei Mercedes machen lassen? :gruebel: Grüße Dirk Hallo, kurz und knapp um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich habe mit meinem TI feste Kosten im Jahr von rd. 1000 Euro, bestehend aus rd. 500 Euro Versicherung (Vollkasko mit 500 SB) und rd. 500 Euro Werkstattkosten (im Wechsel im einen Jahr TÜV/AU, Gasprüfung und Durchsicht und im zweiten Jahr programmierte Wartung). Stellplatz für 600 Euro im Jahr (Carport) geht extra. Alles andere (Reparaturkosten, Reifen usw.) ist Kaffeesatzleserei und nicht zu beziffern. Ein finanzielles Polster wäre aber nichst schlecht, weil da schnell mal ein paar Euro über die Theke gehen können. Gruß Dieter Vielen Dank für die Hinweise schon einmal. Ich muss die mir noch in Ruhe durchlesen. Wer weitere Anmerkungen hat, dann ruhig vervollständigen. Gegenfrage, was kostet ein dreiwöchiger Urlaub mit zwei Kindern im Hotel? oder in einer Ferienwohnung? Und das sind nur drei Wochen, mit einem Womo gibt es mehr davon. Kosten/Nutzungsrechnung geht eigentlich gar nicht. Wir haben ein Hobby und das kostet Geld. Der TE redet von Festkosten und das sind nunmal Versicherung und Steuer, TÜV und Gasprüfung alle zwei Jahre oder TÜV jährlich bei über 3,5 t. Wenn hier Kosten von 115.000 Euro in fünf Jahren aufgerufen werden; ja kann man machen, geht aber auch erheblich weniger. Ich hab die Frage zum Anlass genommen, unsere Kosten zu prüfen und ich komme auf ca. 3.000,00 Euro, davon 1.500,00 Euro Steuer und Versicherung. Der Rest sind Reparaturen, TÜV und Anschaffungen. Nicht dabei ist Diesel, Campinggebühren und etc.. Wir haben unseren Zweitwagen abgeschafft, da wir jetzt Rentner sind. Das hebt ein Teil der Kosten wieder auf.
Nach zwei mal Reifenschäden unterwegs ist uns das beste gut genug für unsere Sicherheit. Die Reifen sidn sehr gut und jeder muss entscheiden ob und woran er sparen will. Oft werden hier Kfz Steuer vergessen, oft fallen auch Kosten für einen Unterstellplatz an usw.
Auch wir haben etwa in gleicher Höhe Kosten fürs Unterstellen, die müssen genannt und mit rein in die Festkosten.
Das sieht der eine so, der andere anders. Meines Erachtens müssen Reifen, die ja nach 6 - 7 Jahren erneuert werden sollen mit rein, Unterstellplatz, Wartungen wie Bremsflüssigkeit usw ebenfalls. Unter 3.000 € im Jahr nicht möglich ohne Maut, Kraftstoff, CP und SP usw..... Wir liegen glaube ich bei fast 10 tsd € im Jahr für unsere Wohnmobilreisen. Für einen Campingplatz bezahlt man 20 - 60 € pro Tag, Hotel ist teurer das stimmt, aber trotzdem erscheint uns Wohnmobilreisen als teuer.
OMG, verrückt, was manche ausgeben. Mir wärs nicht mal ein Viertel wert und das kostet es auch nicht. Zum Glück.
Nöö, müssen nicht, da nicht jeder fest diese Kosten hat. Viele stellen auf eigenem Grundstück ab oder, wie zwei Nachbarn von mir, einfach auf der Straße vorm Haus. Aber sorry, was ich vergessen habe, ich zahle noch 320 Euronen Steuern im Jahr. Die kommen noch dazu, sind aber je nach Baujahr natürlich unterschiedlich. Also bei mir: 500 Euronen Versicherung, rd. 500 Euronen Werkstattkosten (ohne evtl. Reparaturen), 320 Euro Steuern, macht 1320 Euronen. Gruß Dieter
Das schrieb ich doch: Zitat von mir: ich habe die Frage zum Anlass genommen, unsere Kosten zu prüfen und ich komme auf ca. 3.000,00 Euro, davon 1.500,00 Euro Steuer und Versicherung. Der Rest sind Reparaturen, TÜV und Anschaffungen. ----also auch Reifen und, wenn du Wert drauf legst, auch Bremsflüsssigkeit, wobei die mir als leztes in den Sinn kommt. Und Maut, Diesel SP und CP-Kosten etc. gehören nicht zu den Festkosten. Unterstellkosten schon, soweit vorhanden. Bei uns steht das Womo auf unserem Grundstück. Festkosten sind die Kosten, die entstehen, wenn das Womo nicht bewegt wird. Von da an, wo es bewegt wird, habe ich die Kosten selber in der Hand und kann die auch bestimmen, somit sind das keine Festkosten. Hallo, für ein Wohnmobil unter 8m und bis 4,5t muss man monatliche Fixkosten von durchschnittlich 300€ rechnen. Dazu kommen dann die Kosten für den Urlaub, SP/ CP Gebühren, Diesel, Maut und Verpflegung. Wir haben einige Zeit Wohnmobile gemietet, rein von den Kosten war dies auf das Jahr gerechnet günstiger, da wir nur zwei mal Urlaub machen konnten. Wir haben dann trotzdem wieder ein Womo gekauft, dies war eine emotionale Bauch Entscheidung, denn wenn man rationell entscheiden würde, kann man kein Wohnmobil kaufen. Anschaffung und Unterhalt rechnen sich nie, für das Geld kann man die schönsten Fewo‘s mieten oder bequem im Hotel übernachten. Je größer und älter das WoMo ist, desto höher sind die Reparatur- und Istandhaltungskosten. Je weniger du selber reparieren kannst desto höher sind die unvorhersehbaren Kosten. Da kann aber schon einiges zusammen kommen bei den Werkstattpreisen. Je öfter und weiter du in Urlaub fährst desto höher sind die Reisekosten. Urlaub im WoMo ist sicher nicht günstig. Ich rechne mir das aber auch oft schön. Eine genau Zahl wird dir keiner nennen können.
Warum das? Ein Zahnriemen an einem 244er Ducato aus 2004 zu wechseln ist preiswerter als an einem 250er mit Klima & Co. Motorwasserpumpe und Lichtmaschine so ähnlich. Kühlschrank, Herd und Aufbauwasserpumpe sind gleich teuer bei alten oder neuen Mobilen. Die Frage ist eher wie wahrscheinlich ist es dass innerhalb der nächsten 5.000km was kaputt geht?! Wasserpumpe oder Radlager beim alten Transit gehen nach Kilometern kaputt. Das kann evtl. und unter Umständen abschätzen. Differenzdrucksensoren, AGR-Ventile oder „verstellbare Turbolader“ fallen irgendwann plötzlich aus. Der Unterschied ist eher in der „Bauform“ zu suchen?!! VIs lassen sich u.U. aufwändiger reparieren ( = höhere Lohnkosten ) als TIs oder Alkoven weil sie oft „hoffnungslos verbaut“ sind oder die Motorhaube eher ein „Guckloch“ darstellt. Aber auch da gibt es, auf beiden Seiten, Ausnahmen. Grüße Dirk
Sorry wenn ich das nicht so verständlich schrieb. Je älter desto mehr kann kommen. Eine 20 Jahre alte Concorde ist sicher anfälliger als ein 2 Jahre alter Carado Ich finde es bemerkenswert, dass der Themenstarter sich so genau mit den Folgekosten auseinander setzt. Viele Andere machen das nämlich nicht und fallen dann aus dem siebten Kartoffelhimmel, wenn die Kasse durch Nebenkosten, Maut-, Diesel- und Standplatzgebühren schlagartig geleert ist. Die Werbung suggeriert die Totale Urlaubsfreiheit, das Abenteuer auf Rädern. Aber die Kosten werden viel zu selten beleuchtet. Aber, man kann auch Kosten drücken. Angefangen beim Vergleich der Versicherungsprämien, über die Wahl des Abstellplatzes, der Stellplätze unterwegs und der notwendigen Mautgenbüren. Auch Wartungskosten gibt es, selbst beim Vertragshändler, in einer Preisspanne von-bis. So zeigte ein Preisvergleich zwischen einer FORD-Vertretung zur anderen 500€ Differenz, bei gleichen Leistungen. Das gilt für einige Bereiche. So kann die Kostenspanne schon etwas weit auseinander liegen. Die Mautgebühren von Metz bis an die Spanische Grenze und zurück betragen derzeit Cat2 ca. 270€. Aber nicht jeder will durch Frankreich fahren, oder zumindest nicht auf der mautpflichtigen Straße. Mit ACSI-Card bezahlen wir in Spanien 540€ für drei Wochen Campingplatz. Freisteher kommen viel günstiger weg. Eltern mit Kindern auf einem Campingplatz zur Hauptsaison werden viel mehr zahlen müssen. Das hat jetzt nichts mit den Nebenkosten zu tun, aber die Art des Urlaubes und das Gastgeberland sind nicht unerheblich mitentscheidend für die Gesamtkosten. Ggf. kann man hier ausgleichend tätig sein. Routen ohne Maut planen, auf sehr weite Reiseziele verzichten, auf günstigen Stellplätzen stehen und trotzdem die Welt sehen. LG Carsten Hallo ??? ..... (Dirkcomp) Gerne meine Kenntnisse nach 9-jähriger Nutzung eines Mobiles: Wir fahren ein Integriertes Wohnmobil und nutzen das Mobil ca. 4 x 3Wochen in der Saison. Es ist ein Fiat- Heavy 4,25t, 150PS, L=7,30m, mit Saisonkennzeichen 04-10, mit ganzjährigen Scheunenstellplatz, und ca. 30.000Km Fahrleistung bis dato. Hier sind alle Fahrzeugkosten einschließlich Kraftsoff aufgeführt. Wertverlust: Kaufpreis ~90.000€ minus aktuellen geschätzten von Wert 55.000€ ergibt 35.000€ Stellplatz unter Dach abgeschlossen ganzjährig (50€ x12Mon. x 9Jahre) ergibt 5.400€ TÜV, ASU, Service, Gasprüfung alle 2 Jahre das sind 4 x ~700€ das sind 2.800€ TÜV +ASU (im 7. und 9.Jahr) = 400€ Dichtheitsprüfung 4 Jahre x150€ ergibt 600€ Steuer plus Vers. (VK + Haftpfl.) 160€ + ~500€ x 9Jahre ergibt 5.940€ Diesel aktuell für 29202Km – 3058L = Ø10,47L (lt. Spritmonitor) 4.248€ Zahnriemen erneuern kostete 700€ Kühlschrankrep. 1.Heizpatrone, 2.Bedienfeld, 3.Gasbrenner - erneuern bezahlt 700€ Verbraucherbatterie (LiFeYPo4-120Ah) erneuern + Wechselrichter installieren Mit Zusatzbatterie LiFePo4-150Ah in Eigenregie erstellen. Kosten 1.600€ Verstärkte Vorderachsfedern einbauen lassen 500€ Garagenregale in Eigenregie einbauen mit Ersatzkassette Toil. Kosten 400€ Mobil – waschen/reinigen selbst und 1x jährlich mit Dachreinigung: 9x115€ macht 1.035€ Diverse eigen Reparaturen, Toilette erneuern (vergilbt) Türscharniene der Badtüre erneuern, Wasserhahn Küche erneuern, Türschloss – Aufbau repariert, Kosten 300€ Fahrer u. Beifahrersitz Sitzauflagen neu beziehen (Sitzauflagen verschließen) bezahlt 500€ Ein Satz Reifen erneuern im 9. Jahr geschätzt 800€ Gesamt Kosten in neun Jahren addiert: 60923€ Das sind ca. 6750€ mit Wertverlust, ohne Wertverlust immerhin noch ca. 2900€ für das Wohnmobil im Jahr. Freundliche Grüße erstaunlicher thread - ie weit können sichtweisen und bedingungen auseinandergehen als "nebenkosten" würde ich alles betrachten was unabhängig davon anfällt ob man fährt oder nicht - und da gibts dann auch eine grauzone. komplett unabhängig sind steuer und versicherung - bei uns fein weil NULL - da wechselkennzeichen abstellplatz - ist extrem regional und individuell - geht offenbar von 0 bis 100,--/monat, wie man carport am eigenen grund berechnet bleibt jedem selbst überlassen grauzone service - je mehr man fährt umso eher fallen die km-abhängigen intervalle an, sonst halt zeitintervalle. bei neufahrzeuge, muss man die ersten jahre sehr pünktlich in die vertragswerkstatt, danach kann man ein bisserl regulieren. bei unserem iveco daily (2018) gibt das im 5-jahresschnitt in der vertragswerkstatt (mit stammkundenbonus) ca 300/Jahr inkl "pickerl Reifen - ganz ähnlich - entweder abgefahren oder überaltert. bei uns eher abgefahren, ca alle 3 jahre ein satz für ca 600,-- 2xjährlich radwechsel mach ich selber - wagenheber und drehmomentschlüssel kalkuliere ich nicht wasch und pflegezeug ... 50,-- / jahr zusatz jedes jahr ein bisserl gebastel - upgrade vom radio oder navi, irgendeine andere optimierung, kleine reparatur - geschätzt 500,-- jahr cp, maut, spritverbrauch etc ist für mich alles reisekosten und nicht nebenkosten Ich hatte schon Jahre da war kaum was, dann kam mal eine Inspektion mit neuen Reifen, Bremsen, Batterien und ein wenig anderer Kleinkram, da waren schnell > 5k€ auf einen Schlag weg. Jetzt zickt der Kühli RMDT, Reparatur kaum möglich….was da aufgerufen wird brauch ich keinem erzählen…. Man sollte einfach eine kleine Reserve in der Hinterhand haben.
Grundsätzlich würde ich Deinen Ausführen ja folgen aber genau hier rechnest Du dir dein Womo „schön“: wenn für das Wechselkennzeichen Steuern und Versicherung zu zahlen sind dann fallen die Tage, die das Wechselkennzeichen am Womo ist, durchaus bei den Kosten ins Gewicht. Grüße Dirk
nicht in österreich die verrechnung geht nach dem "teuersten" auto" - alle anderen sind praktisch kostenfrei dabei. man hat halt nur eine garnitur kennzeichen. nachdem der pkw bei uns etwas mehr leistung hat als das Womo läuft das kostenfrei mit. - muss aber unter 3,5t sein.
Das hat nichts mit Österreich zu tun sondern mit kaufmännischem Rechnen. Wenn das Wechselkennzeichen am Womo ist dann zählen die Ausgaben, in dem Zeitraum in dem es am Womo ist, zu den Kosten des Womos. Den PKW darfst Du ja in dem Zeitraum nicht nutzen?!! ( zumindest nicht im öffentlichen Verkehrsraum ). Im Gegenteil: Steuern und Versicherung für das Kennzeichen sind, in dem Zeitraum wenn es am Womo montiert ist, sogar „extra / ungewöhnlich hoch“ wenn die Abgaben für das Kennzeichen nach dem teureren PKW berechnet werden. :eek: Grüße Dirk Nein, das Kennzeichen (des teuren PKW) würde er ja eh bezahlen, ob ein WoMo das ist oder nicht. Ich finde diese Regelung auch Klasse. Theoretisch kann ich ja nur mit 1 Fahrzeug fahren. An den eingangs angefragten Fixkosten kann man ja nicht viel ändern. Antworten hierzu kamen ausreichend. Irgendwo zwischen 1500-3000 Euro im Jahr für Haftpflicht/Vollkasko/Inhalt, Steuer, TÜV, Dichtigkeitsprüfung, Gasprüfung, alle 6 Jahre Reifen, je nach Fahrzeuggröße und Laufleistung. Wer sein Mobil nicht auf dem Grundstück oder auf dem Schotter gegenüber abstellen kann, muss die Kosten für einen Stellplatz natürlich obendrauf rechnen. Was allerdings einen sehr großen Brocken ausmacht, ist die Wartung und ggfs. nötige Reparaturen, die Basteleien lasse ich mal außen vor, das sind ja freiwillige Optimierungen. Die wenigsten werden eine überdachte Bühne/Grube zuhause haben. Aber die meisten kennen doch einen Kfz-Menschen bzw. einen Nebenerwerbs-Fachmann, der beleglos abrechnet. Nach der Gewährleistung hat meine Kiste keinen Citroen-Betrieb mehr gesehen. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man die vorgeschriebenen Teile mitbringt und für den Wechsel ein paar Euro hinlegt (in meinem Falle 20 Euro in die Kaffeekasse und 10 Euro in die Hosentasche des Enkels, der brav nebendran steht und das Werkzeug reicht), oder am Tresen der futuristischen Citroen-Professional-Werkstatt 800 Euro für 1,5 Stunden Arbeit inkl. Teile. Was ist denn .. beleglos abrechnen..? :lol: So, jetzt habt ihr mich angefixt :-D An der Diskussion, welche Kosten als Fix-/Nebenkosten usw. bezeichnet werden, beteilige ich mich nicht, dass kann jeder für sich selbst beurteilen. ZUr Beurteilung meiner Kosten unten: Ich fahre seit 2011 ein eigenes Wohnmobil von 2011-2021 Alkoven mit 4 Personen, Verkauf 2021 zu 7000 unter Kaufpreis 2021 neues Womo gekauft Preis 56500 € von da an nur noch zu zweit Der Überwinterungsplatz gehört mir. Wir sind im Schnitt 3-4 mal im Jahr unterwegs gewesen, ein "großer" Urlaub (3 Wochen) Da ich meine Kontobuchungen monatlich erfasse und zuordne, sind meine Daten ziemlich zuverlässig. Die monatlichen Kosten 2011-2022: Gesamtkosten pro Jahr: 2.959,69 € (Urlaub und Fahrzeug) fahrzeugbezogen: 1.529,05 € --> mit 700 € Abschreibung pro Jahr: 2.229,05 € Urlaubskosten: 1430,64 € (davon Spritkosten: 432,67 €) Die monatlichen Kosten 2022-heute: Gesamtkosten pro Jahr: 5149,96 € (Urlaub und Fahrzeug) fahrzeugbezogen: 2541,10 € Urlaubskosten: 2608,85 € (davon Spritkosten: 273,88 €) Wie kommt es, dass sich die Kosten beim neuen Fahrzeug so stark erhöht haben? Der neue hatte einen Schaden am Schalthebel und einen Marderschaden, die hier reinspielen. Wenn man die 800 EUR abzieht, landen wir im Bereich des alten Fahrzeugs. Bzw. ich hoffe die Frequenz solcher Reparaturen pendelt sich auf dem Niveau des alten Fahrzeugs ein, dann passt es wieder (rechnen muss man ja immer damit). Bei den Urlaubskosten vermute ich, dass wir es uns einfach besser gehen lassen als früher. Wir kochen seltener im Womo und gehen lieber Essen. jeder Eigner ist anders, urlaubt anders, fährt mehr oder weniger, hat ne andere Schadenfreiheitsklasse und wohnt woanders., usw, usw. Die Defekte sind auch bei jedem anders. Deshalb ist es nett gemeint seine Kosten aufzuschlüssel, aber für andere nicht zielführend, aber nur meine Meinung. Doch ist schon zielführend man kann sehen das ein neues Fahrzeug teurer ist wie ein älteres. Unser altes BJ 06 hat noch weniger kosten. Zu hoffen die Kosten gehen runter bei einem neuen Fahrzeug, der Glaube stirbt zuletzt. Versicherung 580 VK mit TK und Schutzbrief, Steuer 320 EUR. Stellplatz hinter unserem Haus. HU und Gasprüfung wie bei jedem anderen auch. An Buran, Reperaturen machen wir in der Scheune von einem Bekannten. Kaufe die Teile im I Net z.b. Rockauto.com die kosten fast nix. Bsp Vorderachse von meinem Jeep TJ Bj 97 revidiert Simmering undicht. Eine "Fachwerkstatt" mit Stundenlöhne über 200 EUR hätte mangels Wissen keinen Simmering tauschen können. Die hätten nur für viel Geld "mehrere Tausend EUR" eine neue Achse einbauen können, es gibt aber keine neue Achse komplett. So hat mich das ca. 200 EUR gekostet. Genausowenig können die einen Motor oder Getriebe überholen.
...niemand muss sich selbst belasten :lol: ohne Anspruch auf Übertragbarkeit auf andere---- ich führe bei Spritmonitor.de regelmässig Fahrtenbuch (Tanken/Steuer/Versicherung/Stellplatz/CP/ Reparaturen und alle anderen Kosten). Abschreibung und Wertverlust sind dabei nicht drin. Für die letzten 4 Jahre komme ich bei 200 Tagen Nutzung pro Jahr /15000 km Jahr auf 20 Cent pro gefahrenem Kilometer.
Das ist richtig, deswegen ist es ja gut, wenn wir hier möglichst viele unterschiedliche Profile sehen. Dann können sich Neulinge das anschauen, sich überlegen welcher Typ für sie am besten passt und haben einen ungefähren Einblick, was auf sie zukommt.
Ich denke doch, siehe oben.
na dann müsste ich mir die womo zeit aber bei den anderen autos gutschrieben, quasi geld von der linken in die rechte tasche stecken. das ist dann schon a bisserl übertrieben mmn. das womo kostet weder steuer noch versicherung - find ich gut - fertig
Ok, aber dann kostet der PKW auch weder Steuer noch Versicherung, sondern nur das Kennzeichen. Grüße Dirk
Um das österreichische System sind und viele neidisch. Merke ich wenn man sich mit anderen in SP unterhält. Auf de anderen Seite sind die Preise für Fixkosten in DE viel niedriger. Alleien die Motorbezogene Steuer und andere Feinheiten in A sind nicht ohne. Da ist die Regelung die wir hier haben, mit dem Bezahlen der höchsten Klasse, und Nutzen der anderen Fzg ohne wesentlichen Aufpreis mehr als Fair. Also Dirk , lass uns armen Schluchtis den kleinen Vorteil. Wir wollen einfach nicht alles weg-und schönrechnen. Sonst bekommen wir die Krise. Wir beneiden euch ja darum, das ihr nur 12 x die Rente im Jahr bekommt. Franz |
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