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Auf Rastplatz bestohlen 1, 2, 3, 4


cbra am 02 Feb 2025 20:42:53

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:jaja, die ko gase sind ein problem :!:
aber mit chips und bier kann man das lösen. :idea:

allesbleibtgut
hartmut


womit wir wieder da wären :D :D :D

cbra hat geschrieben:.....
schade um die zeit und die ressourcen das immer noch zu diskutieren - wenn die substanzen da sind dann mmn eigenverschulden .....

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Kuhtreiber am 02 Feb 2025 21:10:42

RaGu hat geschrieben:Fragen:
1. Satz. Wer hat wie was nachgewiesen?
2. Satz. Sehr wohl wem bekannt und was bekannt?


Leider wie so oft hier, da wird gerufen „Herr Lehrer, ich weiß was…“ und wenn man nachfragt kommt nichts mehr. Schade 8)

purplenew am 02 Feb 2025 21:32:32

RaGu hat geschrieben:Fragen:
1. Satz. Wer hat wie was nachgewiesen?
2. Satz. Sehr wohl wem bekannt und was bekannt?


Zunächst eine Richtigstellung eines Flüchtigkeitsfehlers meinerseits:...auf einem Autobahnrastplatz hier in D durch Einsatz einer chemischen Substanz ausser Gefecht gesetzt worden...

Wenn jemand beruflich u. a. auch mit dieser Thematik zu tun hat, dann weiß er (so wie auch seine am Tatort eintreffenden Kollegen), welche beweissichernden Maßnahmen erforderlich sind, um die Spurenlage gerichtsverwertbar festzuhalten.

Polizei und nachfolgend Staatsanwaltschaft als Herrin des Verfahrens sind gesetzlich zur Erforschung von Straftaten verpflichtet. Dazu gehört auch die Sicherung aller Tatumstände, Spuren und die Vorgehensweise des Täters und mündet möglicherweise in die Durchführung gerichtsmedizinischer bzw. kriminaltechnischer Untersuchungen (DNA-Spuren, daktyloskopische Spuren, Feststellung niedergeschlagener chemischer Substanzen auf Gegenständen, Blutuntersuchungen...).

Kurz gesagt, Strafverfolgungsbehörden ist es bekannt. Auch ist dort bekannt, dass durchaus Substanzen eingesetzt werden, die zu einer Bewusstseinseintrübung des Geschädigten führen können, so dass der Täter relativ ungehindert agieren kann. Sehr fraglich und unwahrscheinlich ist allerdings, dass diese Substanzen eingesetzt worden sind, bevor ein Einstieg in das Fahrzeug erfolgt ist. Wenn es zu einem Einsatz von bewusstseinseintrübenden Mitteln kommt, dann dürften diese eingesetzt worden sein, als der Täter vor dem Geschädigten stand. Und diese Vorgehensweise kann letztendlich nicht widerlegt werden, da es ein durchaus möglicher und plausibler Tathergang sein kann.

Letztendlich indirekt vergleichbar mit dem Einsatz von KO-Tropfen zum Nachteil von Frauen durch eine entsprechend motivierte Täterschaft. Auch hier gelingt der Nachweis der Substanz/KO-Tropfen in der Regel nicht, da sich diese Stoffe sehr schnell verflüchtigen und sich auch in zeitlicher Nähe zur Tatzeit stehenden Blutuntersuchungen in der Regel nicht mehr feststellen lassen.
Gerne wird dann behauptet, dass die Frau übermäßig alkoholische Getränke zu sich genommen hätte und deshalb kein Erinnerungsvermögen an das Folgegeschehen hat, obwohl dieses zeugenschaftlich belegt widerlegt werden kann. Im Gegensatz zu den Wohnmobiltaten konnten hier allerdings auch Täter ermittelt und Beweismittel sichergestellt werden.

Thomas

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amino am 02 Feb 2025 21:38:33

Thomas wäre ein Top Politiker, viel geschrieben ohne eine Antwort :mrgreen:

purplenew am 02 Feb 2025 21:40:15

Kuhtreiber hat geschrieben:Leider wie so oft hier, da wird gerufen „Herr Lehrer, ich weiß was…“ und wenn man nachfragt kommt nichts mehr. Schade 8)


Leider hat ein sehr gutes Essen und eine damit verbundene Abwesenheit meine Aufmerksamkeit beansprucht, so dass ich nicht unmittelbar reagieren konnte. Ich hoffe, dass meine verspätete Antwort damit entschuldigt ist.

Thomas

dietmardd am 02 Feb 2025 22:20:14

Ich, für meinen Teil, bete abends vor dem Zubettgehen immer!


Ich halte Beten eher für eine Autosuggestion und keinen besonders wirksamen Schutz.

Für mich gilt:

1. Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott.
2. Die einzige hilfreiche Hand ist die an Deinem ausgestreckten Arm.

Hilfe von Fremden kann es geben, wenn Du Glück hast. Aber die ist nicht sicher.

Bezüglich Einbrüchen ins Womo verlasse ich mich nicht auf das Glück, dass es mich nicht trifft, denn viele kommen ja mit ihrer Sorglosigkeit durch.
Ordentliche und wirksame Sicherheitsmaßnahmen kosten schon etwas Geld und Recherche, was hilft und was weniger. Bei uns ist es so, dass wir eben auf unseren Reisen nicht ständig Angst haben wollen. Die Angst verdirbt einem den ganzen Urlaub, vor allem beim Freistehen.

Als Freisteher mussten wir etwas tun, um diese unterschwellige Angst in den Griff zu bekommen. Das sind uns die paar Tausend Euro Wert. Unsere Sicherheitsmaßnamen (Technik und Verhalten) sind Voraussetzung für ein relativ sicheres Freistehen.

Ich bitte alle Foristen, nicht persönlich zu werden, wenn jemand eine andere Meinung hat.

Zu möglichen Gasen bei Einbrüchen. Ich schrieb schon, dass es da unterschiedliche Meinungen gibt. Auf alle Fälle gibt es spezielle Detektoren für solche Gase zum Nachrüsten, entweder weil diese wirklich eine potentielle Gefahr detektieren oder als Attrappen, um Ängstliche abzukassieren. Relativ sicher ist, dass herkömmliche Narkosegase in einem Womo kaum erfolgreich einsetzbar sind, ohne auch viele Todesfälle zu riskieren. Wer aber noch einige vage Erinnerungen an den Chemieunterricht hat, vor allem während eines Studiums, weiß, das es solche Betäubungsgase gibt. Ich zumindest kenne einige, aber ich werde diese hier nicht nennen, um Kriminellen nicht noch Tipps zu geben, die hier vielleicht mitlesen oder die in folgenden Diskussionen im Bekanntenkreis davon erfahren.

Es gibt also mit Sicherheit solche Gase, weil diese nichttödlichen Gase schon von verschiedenen Militärs und Spezialkräften der Polizei eingesetzt wurden. Das Problem ist aber, dass die angebotenen Gaswarnanlagen für Womos je nach Typ gegen CO, CO2 oder Propan wirken, aber nicht gegen alle auf einmal und nicht gegen die Betäubungsgase von Spezialkräften und Miltär.

Mit krimineller Energie kann man sich sicher solche Betäubungsgase beschaffen oder mit guten Chemiekenntnissen selbst herstellen. Chemie ist nur ein Hexenwerk für Ungebildete.

Da es einige potentielle Betäubungsgase gibt, kann es auch keinen Sensor für alle geben, so dass solche Gaswarnanlagen wenig Wert haben.

Wer sich schützen will, sollte sich deshalb nicht auf solche Gaswarnanlagen verlassen, denn das ist eine trügerische Sicherheit. Am Besten hilft, den Gaseintritt zu verhindern, indem man Nachts oder in Dunkelheit keine Fenster offen hat und alle Seitenfenster einen Aufhebelschutz bekommen.

Selmo am 02 Feb 2025 22:39:27

Danke das du uns immer wieder die Welt erklärst :roll:

Elgeba am 02 Feb 2025 22:52:30

Dietmar schreibt sehr fundierte Beiträge, die sich nicht mit Gott und der Welt beschäftigen,sondern mit dem ,was Wohnmobilfahrer wissen oder wissen sollten.
Wenn ich mir dagegen Deine Beiträge so ansehe......wenn Dir nichts Besseres einfällt, lass es einfach.

Gruß Bernd

Kuhtreiber am 02 Feb 2025 22:53:36

Selmo hat geschrieben:Danke das du uns immer wieder die Welt erklärst :roll:


Stimmt. Irgendwie wird es jetzt hier lächerlich :lol:

ChristianF am 02 Feb 2025 23:02:40

Lustig, zwei Seiten Diskussion über Alarmanlagen, angebliches Allgemeinwissen, Narkosegas und viel mehr, dabei hat der TE dazu NULL Infos geliefert udn sich seit seinem Eröffnungspost nicht mehr dazu gemeldet. Es ist alles ALLES was hier steht reine Kaffeesatzleserei, um nicht zu sagen, Spekulation (mal abgesehen von den einzelnen Berichten, wo andere erzählen was ihnen passiert ist).

pwglobe am 02 Feb 2025 23:12:23

Hallo, seit 1984 bin ich mit Campingfahrzeugen unterwegs, vom T3 angefangen bis jetzt wurden wir noch nie überfallen oder eines unserer Fahrzeuge aufgebrochen. Einmal hatten wir den Verdacht, aber es fehlte nichts. Andere Wohnmobile mit Zusatzschlössern waren aufgebrochen worden, mit erheblichen Schäden, die Täter benutzten eine große Brechstange.
Keines unserer Fahrzeuge hatte Zusatzschlösser oder sonstige Schutzmaßnahmen gegen das Eindringen, alle nur die serienmäßigen Schlösser.
Wir waren auch in den von dietmardd beschriebenen Gegenden und sogar nur wenige Kilometer von Marseille entfernt in Carro und haben unser Wohnmobil sogar dort stehenlassen um die böse Stadt Marseille zu besichtigen, sogar mit Fotoausrüstung.
In Sizilien und Süditalien ( Neapel) nichts passiert.
Warum?
Wir stehen nur da wo wir uns sicher fühlen.
Niemals übernachten wir auf Rastplätzen oder in Großstädten, außer auf einem CP.
Wertsachen bleiben nicht im Wohnmobil.
Safe fest verbaut , ein aufbrechen würde sehr lange dauern, außerdem müssten sie ihn erstmal finden. :mrgreen:
Ein wichtiger Punkt, immer Kontakt zu den Nachbarn, ein Hallo und kurzes Gespräch, schon fällt ein Fremder auf.
Deshalb stehen Franzosen auch gerne nah beieinander.

dietmardd am 02 Feb 2025 23:54:46

Am Anfang unserer Wohnmobilkarriere, also vor ca. 25 Jahren hat es uns an der Mittelmeerküste Frankreichs erwischt. Keine Ortschaft in der Nähe und wir waren auf dem Badeparkplatz ganz allein und waren nur ganz kurz über die Dünen gelaufen, um das Mittelmeer mal zu sehen. Nach ca. 5 min zurück und das Womo war aufgebrochen.

Seitdem haben wir uns zunehmend vorgesehen und technisch aufgerüstet, so weit das damals mit einem gemieteten Womo möglich war.

Seitdem haben wir etliche Einbrüche in Womos bei anderen Wohnmobilisten unmittelbar mitbekommen, zuletzt 2024 auf dem städtischen zentrumsnahen Stellplatz in Santiago de Compostela (Zielort des Jacobsweges) und haben mitbekommen, wie die Opfer mit der Polizei sprachen. Der Einbruch war nicht Nachts, sondern mitten am Tage, da erfahrungsgemäß zu dieser Zeit alle Wohnmobilisten im Zentrum der Stadt und die Wohnmobile ungeschützt sind. Gestohlen wurde damals neben Klappcomputer auch der Wachhund, der im Womo zurück gelassen wurde, um das Womo in der Abwesenheit zu bewachen. Den Verlust des Hundes hat den Opfern am meisten geschmerzt. Das eingebrochene Womo verfügte über keinerlei Sicherheitstechnik. Vielleicht liest das damalige Opfer hier mit. Es war ein dt. Wohnmobil.

Womos mit Zusatzschlössern sehen für Diebe zunächst interessant aus, weil in den Womos Wertvolles vermutet wird. Aber was nutzt ein Zweitschloss an der Aufbautür, wenn es doch nur Sekunden dauert, durch ein Seitenfenster einzusteigen oder Fahrerhaustüren zu öffnen. Beides kosten nur wenige Sekunden un macht keinen Lärm.

Diebe wollen auf keinen Fall erwischt werden und vermeiden tunlichst Lärm und Zeitaufwand. Laut Polizei lassen Diebe vom Einbruch ab, wenn dieser nicht in max. 1 Minute erfolgreich ist, bei Womos sicher noch eher. Der max. Zeitaufwand in Häuser beträgt ca. 5 Minuten, aber das ist sehr selten, dass Einbrecher so lange an einem Haus "arbeiten".
In der Regel suchen sich Einbrecher ein leichteres Opfer, wenn der Einbruch nicht sofort gelingt. Ein leichtes Opfer sind Womos ohne erkennbare Sicherheitstechnik.

Pechvogel am 03 Feb 2025 00:11:59

dietmardd hat geschrieben:…In der Regel suchen sich Einbrecher ein leichteres Opfer, wenn der Einbruch nicht sofort gelingt. Ein leichtes Opfer sind Womos ohne erkennbare Sicherheitstechnik.

Aber das Womo des TE verfügte über „erkennbare ( zusätzliche ) Sicherbeitstechnik“! :gruebel:



Grüße
Dirk

brzrkr2023 am 03 Feb 2025 00:15:10

Wie ist die Zubehörsicherung Überwunden worden ,
Hab mal das System gegoogelt,
Hmmmm, wurde gebogen, gedrückt, gebohrt?

dietmardd am 03 Feb 2025 00:33:00

In Sizilien und Süditalien ( Neapel) nichts passiert.


Wer sich mit der Sicherheitslage in Süditalien nicht näher beschäftigt hat, hält als Womo-Fahrer Neapel und Sizilien für sehr gefährlich, da Mafialand. Aber der Mafia gehören ein großer Teil der Tourismusinfrastruktur, z.B. Hotels. Wenn Touristen bestohlen werden, ist das sehr schlecht fürs Geschäft, denn das vertreibt künftige Touristen. Deshalb unterdrückt die Mafia unabhängige Kleinkriminelle sehr hart. Fazit: Mafialand ist für Touristen viel ungefährlicher als andere Gegenden in Italien. Nicht alle Orte in Süditalien sind Mafiahochburgen. Z.T. erkennt man das auch an der Sauberkeit. In Mafiaorten wird der Müll abgefahren, in Nichtmafiaorten oft nicht. Dort stapelt sich der Müll z.T. meterhoch bzw. meterweit am Straßenrand. Nur wer Schutzgeld fur die Mafia zahlt oder Mafialand ist, hat eine funktionierende Müllabfuhr, denn der Mafia gehören nicht nur sehr viele Hotels, sondern auch die Müllabfuhr. Weitere für Womos gefährliche Großstädte sind Rom und Mailand und die kleinere Stadt Modena (Essighochburg) machte auf uns auch keinen guten Eindruck in Bezug auf Sicherheit. In Modena lungerten damals sehr viele schwarze Migranten herum, wollten Scheiben putzen oder etwas verkaufen (oft chin. Plagiate), es gab viel z.T. aggressive Bettelei und eine unübersehbare Straßenprostitution schwarzer Huren. Seitdem mieden wir Modena. Ob das noch immer so ist, weiß ich deshalb nicht.

In Süditalien ist nur eine Stadt sehr gefährlich, da keine Mafia als Ordnungsmacht und sehr viele Kleinkriminelle. Man sollte da als Womo nicht einmal anhalten (z.B. um etwas zu besichtigen oder einzukaufen), sondern durchfahren. Es handelt sich um die Stadt Reggio Calabria.

Wer Marseille für ungefährlich hält, ist völlig ahnungslos, denn in Europa gibt es keine Stadt, die auch nur annähernd so gefährlich ist inklusive Gewaltkriminalität. In Marseille leben Hunderttausende oder mehr illegale Migranten, die ohne Papiere nicht arbeiten dürfen und von der Kriminalität leben. Wegen der Gefährlichkeit der Stadtviertel mit den illegalen Migranten hat Marseille eine hohe Mauer um diese gebaut, fast so wie die Berliner Mauer es mal war. Aber die Kriminellen können über Zufahrtsstraßen ins restliche Stadtgebiet, so dass auch diese Stadtteile unsicher sind. Weiter sehr riskant ist Paris, insbesondere die Vororte, die NoGo-Areas sind. Die dort lebenden Migranten schützen z.B. die Kriminellen vor der Polizei, indem sofort Aufstände ausbrechen, wenn sich dort Polizisten sehen lassen. Die Vororte sind also die Rückzugsgebiete für Kriminelle, die in Paris "arbeiten".

Die Hauptstadt der Taschendiebe ist Barcelona. Laut Polizeistatistik werden mehr als 50 % der Touristen bestohlen. Aber es soll kaum Gewaltkriminalität geben.

brzrkr2023 am 03 Feb 2025 00:39:33

Naja, stimmt alles aber geht dss nicht ( ein bischen) am Thema vorbei? Camorra mafia, ndrangheta, cosa nostra & Wer auch immer sind ganz andere soziale Themen..sind wohl eher kleinstkriminelle die hier ihr Eldorado suchen und wenn sie pech haben von meiner JPX beglückt werden.

..

dietmardd am 03 Feb 2025 00:46:20

Aber das Womo des TE verfügte über „erkennbare ( zusätzliche ) Sicherbeitstechnik“!


Ein Zusatzschloss an der Aufbautür bedeutet nicht, dass die Fahrerhaustüren und die Seitenfenster über zusätzliche Sicherheitstechnik verfügen. Die Schlösser taugen nichts und besonders leicht bekommen Diebe Zentralverriegelungen auf. Jedes Seitenfenster kann man blitzschnell mit einem Schraubenzieher öffnen und nach dem Einbruch wieder zudrücken.

Die Diebe erkennen auch sofort, ob das Zusatzschloss ein sogenanntes Sicherheitsschloss sind. Sicherheitschlösser lassen sich blitzschnell und ohne Lärm öffnen, entweder mit 2 Nadeln oder mit einer vibrierenden Nadel. Nichts ist unsicherer als ein Sicherheitsschloss.

Da professionelle Einbrüche über Sicherheitsschlösser, Zentralveriegelungen, Fahrerhausschlösser und Seitenfenster oft kaum sichtbare Spuren hinterlassen, kann es durchaus sein, dass der Womo-Besitzer nicht weiß, wie der Einbruch gelang und oft kann dies auch die Polizei nicht ermitteln, oft weil deren Aufklärungselan sich in Grenzen hält (nur "Aufnahme" des Vorfalls, aber keine Spurensicherung) und weil z.B. ein Einbruch über Zentralverriegelungen und Sicherheitsschlösser keinerlei Spuren hinterlässt.

dietmardd am 03 Feb 2025 00:54:54

Naja, stimmt alles aber geht dss nicht ( ein bischen) am Thema vorbei? Camorra mafia, ndrangheta, cosa nostra & Wer auch immer sind ganz andere soziale Themen..sind wohl eher kleinstkriminelle die hier ihr Eldorado suchen


Ich hatte doch beschrieben, wie Mafia und Kleinkriminalität zusammen hängen. Es geht also nicht am Thema vorbei, sondern ist für die konkrete Sicherheit von Womos von großer Bedeutung. Mafiagebiete sind schlecht für Italien, aber für Touristen aller Art und damit auch für Womos gut, da die Mafia die Kleinkriminalität hart bekämpft, da die Tourismusinfrastruktur (z.B. Hotels) der Mafia gehören und Kriminalität ist schlecht fürs Geschäft, da es die Touristen vertreibt. Kleinkriminalität und damit Womoeinbrüche gibt es eher dort, wo die Mafia nicht Staat im Staate ist, also als Ordnungsmacht ausfällt.

tiroler am 03 Feb 2025 08:21:44

Es ist schon Lustig, es werden Beiträge in alle Richtungen geschrieben
ABER der Themenstarter hat dazu kein einziges Wort darüber verloren wie es passiert ist, z.B. Tür aufgebrochen, Fenster eingeschlagen,
Vielleicht hat er auch sein Fahrzeug nicht abgesperrt ......

mv4 am 03 Feb 2025 09:02:51

Der TE wird sich bei den vielen sinnfreien und kontraproduktiven Antworten die hier teilweise von sich gegeben wurden eher nicht mehr melden....und ich kann ihn da verstehen

sein Anliegen war es ...andere zu Warnen. Wenn ihr mit jeden so umgeht der eigentlich nur andere vor Schaden bewahren wollte...dann wird sich in Zukunft keiner mehr das antun wollen ...

wolfherm am 03 Feb 2025 10:20:29

Der TE ist sicherlich noch unterwegs und hat nicht so viel Zeit wie einige hier….. :D

Jagstcamp-Widdern am 03 Feb 2025 10:54:37

zur ablenkung würde mir noch 100m kabel mit 3x1,5mm² und adapter auf cee einfallen... :roll:

allesbleibtgut
hartmut

hampshire am 03 Feb 2025 10:56:41

Jagstcamp-Widdern hat geschrieben:zur ablenkung würde mir noch 100m kabel mit 3x1,5mm² und adapter auf cee einfallen... :roll:

Ich dachte gerade an Nudelwasser, Kreisverkehrregeln oder Fäkalentsorgung...

wolfherm am 03 Feb 2025 10:57:25

Jetzt werdet mal nicht albern….in eurem Alter…. :D

:thema:

dieterpapa am 03 Feb 2025 10:58:10

Moin,

so bedauerlich der Einbruch für den Betroffenen ist, so interessant wurde die Diskussion aber…

Dietmardd hat ja so einiges angerissen, was man tun kann, um sein WoMo sicherer zu gestalten.
Mich würde jetzt einmal folgendes interessieren:

- Türzusatzverriegelung: an Haustüren gibt es ja massive Querriegel zum nachträglichen Anbau. Wäre das nicht auch eine Möglichkeit?
- inwieweit sind jetzt WoMo mit doppeltem Boden und damit sehr hoch gelegenen Fenstern mehr/weniger gefährdet?
- es wurde eine Möglichkeit der Verbesserung des Fensterschutzes „angerissen“ - wo kann man sich da konkreter informieren?
- bei mir gibt es nur eine Tür am Aufbau, dort ist schon ein relativ hochwertiges Schloss verbaut. Alle Staufächer haben Alarm sowie Zentralverriegelung. Inwieqeit sind eigentlich die grossen Schiebefenster an Fahrer-/Beifahrerseite gefährdet?

LG Dieter

huohler am 03 Feb 2025 11:04:45

Ich denke - "Wie kann man ein Womo sichern" als auch das Thema "Alarmanlagen" sind eigene Themen die hier im Forum schon oft behandelt wurden. Sollte es neue Erkenntnisse geben kann man dazu auch ein neues Thema aufmachen. Hier würde es doch das Thema zu sehr zerschreddern.

Hubert

Agepi am 03 Feb 2025 11:15:21

dieterpapa hat geschrieben:Inwieqeit sind eigentlich die grossen Schiebefenster an Fahrer-/Beifahrerseite gefährdet?

LG Dieter


Ich benutze für die Schiebefenster Teleskopstangen. Vorne größere und für das kleine Schiebefenster eine kleinere. Somit können die nicht so leicht aufgeschoben werden.
LG HP

pwglobe am 03 Feb 2025 11:22:12

Hallo, was nützen massive Riegel und Sicherungsmaßnahmen bei einer Pappschachtel, denn nichts anderes sind die meisten Wohnmobile.
Ich habe in Italien gesehen wie ein Einbruch mit Brechstange aussieht, dann sollen sie mein Schloß aufbrechen, der Schaden ist wesentlich geringer.
Die Zusatzschlösser waren komplett aus der Wand gerissen, teilweise hatten die Seitenwände große Löcher, die Schlösser haben gehalten, die Wände nicht.
Wenn es jemanden beruhigt kann er sich die Dinger montieren, aber muss sich auch der evtl. Folgen bewusst sein.
Zu deiner Frage Dieter, auch bei uns braucht man eine Leiter um in die Fenster einzusteigen, ausschließen möchte ich es nicht.
Wir haben auch eine Alarmanlage, alle Klappen, Fenster und Türen sind überwacht, bei einem Alarm wird das Presslufthorn mit 150dB vom IVECO aktiviert, bis der Luftkessel leer ist.
Ist für meine Frau zur Beruhigung.

MilesandMore am 03 Feb 2025 12:05:33

mowgli hat geschrieben:Meine Wertsachen und Papiere sind nachts in einem Fach am Kopfende meines Bett. Spätestens wenn er (der böse Bube) dort suchen würde, würde ich es merken.


Genau das ist der Punkt!
Bei uns genauso, Wertsachen sind hinten am Bett kopfseitig verstaut nachts bzw. auch tags wenn wir z.B. an einem Supermarkt parken.

Unsere verbaute Mercedes Türkontakt Alarmanlage weckt uns jedenfalls nachts zuverlässig wenn die Chassistüren geöffnet werden sollten.

Von zusätzlichen Riegeln vorne sehen wir ab, bei einem Notfall will man schnell rauskommen und nicht erst schlaftrunken einen Schlüssel suchen und aufschließen wenn es z.B. innen brennt oder verqualmt ist.

Die Aufbautür ist mit einem Elefanten ein gebogener Stahldraht verriegelt und nur durch zerstören zu öffnen.

Auf Rastplätzen bleibt grundsätzlich einer im Fahrzeug selbst wenn wir nur anhalten und nicht übernachten.

Grundsätzlich gilt für mich, Diebe sind da wo es sich lohnt weil genug potentielle Opfer vorhanden sind.
Auf einem einsamen Parkplatz im Dorf oder im Wald lauert keiner.

Mein Beileid hat der Ersteller denn wir hatten in den 80igern einen Fall bei dem uns 50km von Marseille auf einem vollbesetzten Strandparkplatz der Camper geöffnet wurde und beide gepackten Rucksäcke geklaut die auf der Klappsitzbank lagen, der Bulli hatte 90% getönte Scheiben hinten nicht einsehbar. In den Rucksäcken war ALLES wir hatten nur noch ein vollgetanktes Auto und den Autoschlüssel.
Am schlimmsten war das persönliche Sachen weg waren meine Frau hatte eine Locke unserer Tochter im Geldbeutel ein Schmuckstück das nicht wertvoll war aber eine Erinnerung und einiges andere.

Beste Gruesse Bernd

dietmardd am 03 Feb 2025 17:15:37

- es wurde eine Möglichkeit der Verbesserung des Fensterschutzes „angerissen“ - wo kann man sich da konkreter informieren?


Ich verwende solche: --> Link

Letztes Jahr kostete es etwas über 400 € für alle Fenster zusammen. Für das bisschen Blech recht teuer, aber wirksam. Man muss aber bei der Bestellung die genauen Fensterbezeichnungen und -größen angeben, da das Material darauf zugeschnitten ist. Die genaue Fensterbezeichnung war bei uns auf das Fenster aufgedruckt. Ich war bei der Bestellung zu faul, alles abzuschreiben und hatte diese Stellen einfach fotografiert und die Fotos geschickt.

Wenn man guggelt nach Wohnmobil Fenster Einbruchsschutz o.ä. findet man im Internet mehr.

- inwieweit sind jetzt WoMo mit doppeltem Boden und damit sehr hoch gelegenen Fenstern mehr/weniger gefährdet?


Wir haben einen Hymer BMLT mit doppelten Boden. Wenn man etwas sportlich und nicht zu viel Speichermuskeln hat, dann kommt ein Erwachsener ohne weitere Hilfsmittel wie z.B. eine Leiter durch ein aufgebrochenes Fenster über der Sitzecke und auch durchs Küchenfenster.

Die Fenster neben den Längsbetten liegen höher, da unter den Betten die große Garage und sind für einen Erwachsenen zu klein, um da hinein zu kommen. Aber auf Womos spezialisierte Einbrecherbanden sollen oft auch Kinder dabei haben, die dann durch kleine Fenster hindurch kommen.

dietmardd am 03 Feb 2025 17:39:06

Hallo, was nützen massive Riegel und Sicherungsmaßnahmen bei einer Pappschachtel, denn nichts anderes sind die meisten Wohnmobile.


Absolute Sicherheit gibt es bei Womos nicht. Aber man kann sein Womo bei Dieben unattaktiv machen.

Regeln:
- Diebe verabscheuen Krach, denn der steigert das Risiko der Entdeckung enorm. Es dürfte außerordentlich selten sein, dass Diebe deshalb Brechstangen verwenden. Außerdem sehen Leute mit einer Brechstange von vornherein verdächtig aus. Kleine Einbruchswerkzeuge, die man unsichtbar am Mann tragen kann, sind unverdächtiger. Vielleicht waren es eher Betrunkene oder Vandalen, denn Diebe müssen schon sehr dumm sein, solchen Lärm zu machen.
- Einbrecher haben laut Polizei ein sehr enges Zeitlimit, denn jede Sekunde bzw. Minute länger steigert deren Risiko. Danach sollen mehr als 90 % der Diebe einen Einbruchsversuch abbrechen, wenn er länger als 1 Minute dauert. Ganz selten versuchen sich Diebe länger als 5 Minuten. Bei Womos dürfte das Zeitlimit noch kleiner sein, denn zumeist entscheidet sich schon nach max. 10 Sekunden, ob ein Einbruch gelingen kann, da das Öffnen eines Seitenfensters, von Fahrerhaustüren und Aufbautüren und eine Überwindung einer Zentralverriegelung nicht länger dauert.

Gelingt ein Einbruchsversuch in diesem Zeitlimit nicht, dann wenden sich die Diebe lieber einfacheren Opfern zu, die es ja zu Hauf gibt. Das gilt für Häuser und auch für Womos.

Wenn das Womo aus Panzerstahl wäre, könnte man es mit entsprechender Gewalt (Sprengmittel, Schweißbrenner ...) knacken, aber warum sollte man das als Dieb tun? Aufwand und Risiko ständen in keinem vernünftigen Risiko zum möglichen Diebesgut.

Professionelle Diebe können erkennen, ob die Seitenfenster und die Aufbautür und z.T. auch die Fahrertür geschützt sind und versuchen nicht einmal einen Einbruch. Schade um Zeit und Mühe.

Dumme Diebe denken dann, dass bei so viel Schutz vielleicht etwas zu holen gibt.

Schlaue Diebe wissen eher, das die Eigner von Womos mit Zusatzsicherungen sicherheitsbewußt sind und keine Wertsachen im Womo zurück lassen. Also lohnt für diese ein Einbruch auch aus diesem Grund nicht.

dietmardd am 03 Feb 2025 17:53:48

Früher hatten die Türen im Fahrerhaus sehr stabile Griffe. Deshalb verwendeten wir zur Sicherung der Fahrerhaustüren massive Stahlketten, die in die Türgriffe mit einen massiven Haken eingehängt wurden. Diese Kette wird zwischen den beiden Fahrerhaustüren gespannt. Bekommt ein Dieb das Schloss einer Fahrerhaustür auf oder kommt mit Hilfe des Knackens der Zentralverrieglung die Schlösser auf, dann kann er trotzdem die Türen nicht öffnen, da sie von der Kette zusammen und damit zu gehalten werden. Es sollte aber eine massive Kette sein, denn bei einem Band zerstört der Dieb vielleicht das Fenster mit einem Glasschneider und zerschneidet das Band. Eine massive Stahlkette bekommt ein Dieb nicht so einfach kaputt.
Es wäre sinnvoll, eine Stahlkette in einem Stoffschlauch zu verwenden. Solche Ketten gibt es im Baumarkt oder die Frau schneidert so einen Stoffschlauch.

Warum? Damit die Kette beim häufigen An- und Ablegen keinen Schaden im Fahrerhaus bzw. an den Türen macht.

Jetzt verwenden wir diese Ketten nicht mehr, da immer mehr neuere Womos und auch unser neu gekaufte Womo keine stabilen Türgriffe mehr hatten/haben. So eine Kette ist nicht teuer, aber diese entbindet nicht vor dem Schutz von Seitenfenster und Aufbautür. Für ältere Womos mit geeigneten Türgriffen wäre so eine Kette eine preiswerte Sicherung. Bei älteren Womos sieht man aber noch so eine Kette.

dietmardd am 03 Feb 2025 17:57:33

Natürlich hege ich Mitgefühl mit den Opfern eines Einbruchs in ihr Womo.

Andernseits sollte für uns gelten:
- Es ist schlau, aus seinen Fehlern zu lernen.
- Es ist aber noch schlauer, auch aus den Fehlern anderer zu lernen.

Man muss ja nicht jeden Fehler selbst machen.

Luppo am 03 Feb 2025 18:17:19

Bei den möglichen Schäden durch Einbruch auch daran denken, dass es sich irgendwann auch nicht mehr lohnt, das ganze Wohnmobil zu klauen, wenn mit Brecheisen die Außenhaut demoliert wird oder mit großer Gewalt entsprechende Verformungen am Aufbau vorgenommen werden. Meist sind das Auftragsdiebstähle, die Auftraggeber möchten ein unversehrtes Wohnmobil.
Anders schaut es beim reinen Diebstahl innen aus, da kann der Zustand danach egal sein.

Elgeba am 03 Feb 2025 18:57:43

Ich plane meine Touren so, das ich immer auf CP übernachte,egal ob für eine Nacht oder mehrere.Evtl.Besichtigungen mit Öfis,Roller E-Bike oder Taxen,in Ausnahmefällen auch Leihwagen. Ist nicht ganz billig, aber allemal billiger als teure Sicherungen einbauen zu lassen, die dann vielleicht dazu führen, das zusätzliche Schäden durch Einbruch verursacht werden.

Gruß Bernd

Tinduck am 03 Feb 2025 21:15:43

Wir übernachten, wie und wo wir gerade lustig sind - aber keinesfalls auf Autobahnraststätten.

Keine Alarmanlage, keine Zusatzschlösser. Wer unser Fahrerhaus aufbricht, findet nix und kommt auch nicht weiter, weil der Durchgang nach hinten zu ist. Was man so liest, kommen die schnellen Jungs ja meist durch die vorderen Türen rein, weil das in ein paar Sekunden nach Schema F und ohne Lärm geht.

Was die Auswahl der Opfer angeht - ist sicher kein Nachteil, in einem über 20 Jahre alten Womo durch die Gegend zu fahren.. :)

bis denn,

Uwe

Elgeba am 03 Feb 2025 22:03:50

Da gebe ich Dir absolut recht.


Gruß Bernd

mithrandir am 04 Feb 2025 10:08:19

Elgeba hat geschrieben:Geht der Blödsinn jetzt wieder los?
Gruß Bernd


Die Frage kann man jetzt getrost mit "Ja" beantworten :lol:

pwglobe am 04 Feb 2025 12:00:46

Hallo, um mal den Einsatz von Gas in die Relation zu den Kosten darzustellen.
Das billigste Gas ist CO2: 200€ bis 300 für 10KG
Lachgas 7,5kg 300€
Stickstoff 50l 500€
könnte man jetzt fortsetzen
Medizinische Narkosegase sind noch viel teurer.
Wenn ich jetzt als cleverer Einbrecher anfange zu rechnen und die Kosten zum möglichen Gewinn vergleiche würde ich auf Gas verzichten. :lol:

jetzt noch der technische Teil
Die meisten Gase sind schwerer als Luft und Wohnmobile sind nicht Luftdicht, z.B. unser Phoenix hat nach unten eine Entlüftung.
leichte Gas entweichen entweder durch die Zwangslüftung oder durch offen Dachluken.
Funktioniert rein technisch nicht, außer große Mengen Gas und dann kommen wieder die Kosten ins Spiel.

Die einzige Möglichkeit der böse Bube ist schon drin und benutzt Chloroform.

Aber die Campingindustrie will schließlich ihre teuren Gaswarner verkaufen, wobei ein Feuermelder und Kohlenmonoxidmelder sinnvoll sind, aber die gibt es in jedem Baumarkt.

Elgeba am 04 Feb 2025 12:11:31

Erschwerend kommt noch hinzu, dass Narkosegase nur an Berechtigte abgegeben werden,also Problem Beschaffung.


Gruß Bernd

Jagstcamp-Widdern am 04 Feb 2025 12:19:26

die richtich bösen buben wählen aus nach tagesform: heute nehme ich das, ach nee egt gefällt mir jenes beszer...
und in zeiten der allgemeinen verschwörung ist die beschaffung kein problem! :ja:
jeder kennt jemand, der jemand kennt....

allesbleibtgut
hartmut

Ganzalleinunterhalter am 04 Feb 2025 17:28:04

Ich hätte an den Thread Ersteller die Frage, wie genau der Eigentumsüberträger letztendlich
pustewind hat geschrieben:trotz extra Türsicherung (Fiamma Safe Door) eingestiegen

in das Wohnmobil gelangt ist ?
Die zitierte Safe Door ist ja eigentlich für die Außensicherung bei Abwesenheit vorgesehen.

Das Thema Übernachtung auf Rastplätzen müsste eigentlich immer wieder mal aufploppen - klar - die alten Hasen kennen es, aber es kommen ja immer wieder Neue Wohnmobilisten hinzu und entweder wurde es überlesen oder es war für die aktuell Geschädigten nie Thema.
Als ich vor 20 Jahren diesem Forum beigetreten bin, hatte ich von den Einbrüchen auf den Französischen Rastplätzen nie was gehört, da wir damals noch mit PKW unterwegs waren. Aber Dank den Postings hier und Gesprächen mit Betroffenen habe ich mein Verhalten und die Sicherheitstechnik am Wohnmobil entsprechend angepasst.
Z.B. beim Einkaufen in Supermärkten "bleibt einer bei den Pferden "
Zum Übernachten immer runter von der Autobahn, zur Not in einen kleinen Ort wenn kein CP oder SP in der Nähe.
Türkette im Fahrerhaus, Elefant an Aufbautüre, alle Fenster und Klappen Alarmgesichert.

dietmardd am 04 Feb 2025 18:08:45

ist sicher kein Nachteil, in einem über 20 Jahre alten Womo durch die Gegend zu fahren..


Diese Medaille hat zwei Seiten:

- Zunächst machte ein altes Womo den Eindruck, dass die Besitzer nicht reich sind und es deshalb nicht viel zu holen gibt. Andererseits sind die Besitzer oft schon viele Jahre unterwegs und da sammelt sich viel "Ausrüstung" an.
. Aber: Die damalig verbauten Schlösser und Fenster sind vermutlich leichter zu knacken als aktuelle.

Bei den Diebstählen von PKWs ist es angeblich so, falls kein sichtbarer Wertgegenstand von außen zu sehen ist:

- Wer ein ganzes Auto klaut, um es später im Ganzen oder in Teilen verkaufen will, klaut meist recht neue Autos.
- Wer nur mal eine Spritztour machen will (oft Jugendliche), klaut oft ältere Autos, weil die leichter zu knacken sind.

Auf Womo-Diebe kann man das nur bedingt übertragen. Ältere Womos erscheinen nicht so attraktiv, aber sie sind leichtere Beute. Neue Womos sind auf alle Fälle attraktiv für professionelle Diebe, weil diese mehr Know How und Technik haben. Ältere Womos sind mehr interessant für Änfänger-Diebe, einfach weil diese leichter zu knacken sind.
Andererseits laden die primitiven Schlösser und "unsicheren" Fenster neuer Wohnmobile geradezu zum Einbruch ein. Wie ich schon schrieb, man kann die Seitenfenster mit einem Schraubenzieher in 1 s ohne Lärm aufhebeln. Im Sommer ist der Kunststoff der Fensterhebel elastisch, so dass die "Nasen" beim Aufhebeln oft nicht einmal abbrechen.

Fazit:
Im Prinzip ist an dem Zitat schon etwas dran, aber ich würde mich nicht darauf verlassen, denn ältere Womos sind auch für geldklamme Diebe interessant, welche auch mit weniger Beute zufrieden sind und eher spontan klauen, z.B. Rauschgiftsüchtige, Alkoholiker - welche etwas für den nächsten Schuß suchen und besimmte Jugendliche, für den Adrenalin-Kick.

Diebstahl des ganzen Womos:
Hier sind neuere Womos deutlich attraktiver. Besonders gefährdet sind grenznahe Gebiete, wo die Diebe oft schon über der Grenze sind, bevor der Diebstahl bemerkt wird.
Bei dummen Dieben helfen GPS-Tracker und leise Alarmanlagen, die den Besitzer vom Diebstahl anfunken. Profi-Diebe verwenden Jammer und Ortungsgeräte für Funkanlagen. Diese Jammer gibt es für Mobilfunk, aber auch für Satellitenfunk. Bei Profi-Dieben sind also solche stillen Alarmanlagen und GPS-Tracker sinnlos.
Es kommt also in Wirklichkeit darauf an, die Wegfahrt des Womos zu verhindern oder zeitlich sehr aufwendig zu machen, z.B. durch eine Bearlockgetriebe oder -lenksäulensperre. Gegen ein Abschleppen mit einem Abschleppfahrzeug helfen diese Bearlock aber nicht, aber so ein Abschleppen erhöht die Aufmerksamkeit von möglichen Zeugen.
Elektronische Wegfahrsperren sind zumindest für Profi-Diebe absolut wirkungslos. Ein Profi-Dieb überwindet diese wie auch beim PKW in Sekunden.

brzrkr2023 am 04 Feb 2025 19:05:26

Hallo Gmeinde

Klärt mich bitte auf:
Was ist ein ELEFANT im Bezug zur Aufbautürsicherung???

Grüsse und Dank an alle evtl. Zoologen :lol:

palstek am 04 Feb 2025 19:16:32

brzrkr2023 hat geschrieben:Was ist ein ELEFANT im Bezug zur Aufbautürsicherung???


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