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ät PALSTEG vielen, vielen Dank und noch einen schönen Abend :D
Gewagte Vermutung. Die serienmässigen Aufbauschlösser sehen noch ganz genauso aus wie vor 20 Jahren, die Fensterriegel sind auch noch die gleichen und der Polenschlüssel funktioniert auch bei brandneuen Basisfahrzeugen. Bei nem ExMo mit KCT-Fenstern würd ich dir Recht geben, aber das heutige Durchschnittsmobil hat den gleichen Plastikkram verbaut wie Anfang des Jahrtausends. Kann man auf der Caravan trefflich besichtigen. bis denn, Uwe Außerdem ist mE das Alter des Mobils für die Banditen zweitrangig und wenig von Interesse, es geht um die Inhalte wie Bargeld, Fotoausrüstungen, Laptops, Tablets, Handys usw und diese Teile fahren in älteren wie neueren Modellen mit … Ich habe außer einem starken Zusatzschloß keine zusätzlichen Sicherungsmaßnahmen getroffen.Das Zusatzschloß benutze ich nur, wenn ich im Fahrzeug bin und schlafe, ansonsten nur das leicht zu öffnende Serienschloß.Wenn das beschädigt wird, habe ich ein Reserveschloß an Bord, damit die Herren Einbrecher zufrieden sind, finden sie einen schlecht versteckten Laptop, ein auch schlecht verstecktes Portemonnaie mit abgelaufenen Credit/Bankkarten und ein paar Blüten und ziehen weiter.Ich kann meine Tour fortsetzen, ohne mit einem durch zusätzliche Abwehrmaßnahmen verursachten beschädigten Fahrzeug nach Hause zu müssen. Ich bin mir ganz sicher, das die Herren von der Einbrecherfraktion nicht zu mir kommen werden, um zu reklamieren. (Sie wären mir aber jederzeit zu einem Gespräch willkommen) Gruß Bernd
Ich hab schon länger den Elefant2 in Verwendung. Er gibt ein besseres Gefühl und ist einfach anzuwenden. Meine "Rastplatzerfahrung" in Südfrankreich ist schon etwas her (2001). Der VW-LT war wohl einfach zu öffnen. Ich hab es erst einige Zeit später überhaupt bemerkt. Aus dem Cockpit sind ein paar Dinge verschwunden, während ich drin schlief. RK Sorry - für die Besserwisser - gefakt - soll es heissen
Auch nur Hörensagen 8) und als beszerwiszer: "gefaked" :ja: :lach: ;D allesbleibtgut hartmut Gänsehaut und Schüttelfrost erregend :eek: :eek: Gruß Bernd Sorry bezerwissern - gefaked oder gefakt - aber darum gehts letztendlich nicht
Das ist bald 20 Jahre her, kannst ja mal nachfragen, wenn noch einer lebt. Ist doch egal von wann der Beitrag ist. Ändert doch nix an dem was passiert ist
Als das geschrieben wurde hatten der Schreiber und viele hier im Forum noch nicht die Erkenntnisse von heute. Erkenntnisstand heute: - Es gibt nach vielen Jahren keinen wissenschaftlich bewiesenen Fall. - Alle Fachleute halten das ausnahmslos für technisch/medizinisch nicht möglich. Links dazu erspare ich mir. Das kannst du nach Internetrecherche hundertfach finden. Hubert
Müsste korrekt heißen: Was a n g e b l i c h passiert ist. Gruß Bernd Ok ich bin raus Hallo, nun muss ich auch mal meinen Senf dazu geben. Wir waren zwischen Weihnachten und Silvester auf den Weg nach Spanien. Unser Plan war es auch nur auf Campingplätzen zu übernachten. Der Weg führte uns über die A7 gen Süden. In Lyon gerieten wir aber in einem längeren Stau, so dass wir den gewählten Campingplatz nicht mehr rechtzeitig erreicht haben. Nachdem wir noch ein wenig suchend herumgeirrt sind haben wir die kühne Entscheidung getroffen auf einem der nächsten Autobahnraststätten zu übernachten. Wir kamen also am späten Abend auf einem Rastplatz auf der A9 in der Nähe von Nimes an. Wir parkten in der Nähe der Tankstelle auf einem erleuchteten Platz unweit der Lkws. Kurze Zeit später parkte noch ein weiteres Wohnmobil in unserer unmittelbaren Nähe. Gegen 5.00 Uhr wurden wir von unseren Nachbarn geweckt. Sie berichteten ganz aufgeregt, dass sie in der Nacht ausgeraubt wurden. Handy, Kreditkarten und alle Ausweisdokumente waren weg und die Schranktüren waren alle geöffnet und die Schränke durchsucht. Obwohl sie direkt neben uns standen (keine 5m entfernt) haben wir auch nichts gehört. An der Fahrertür war die Dichtung unterhalb des Türgriffs (Dukato) beschädigt. Sonst gab es keine Aufbruchsspuren. Was wir dann erlebten war doch sehr befremdlich. Meine Frau rief mit unserm Handy die Polizei an. Nach einigen Verständigungsproblemen (keiner sprach englisch), War dann eine Polizistin am Telefon die deutsch konnte. Meine Frau schilderte ihr den Vorfall und bekam folgende Antwort: Auf den Rastplätzen in dieser Region werden täglich Touristen überfallen. Man solle dort doch nicht übernachten. Auf die Frage ob jemand von der Polizei vorbeikäme, sagte sie nur das niemand kommen würde und wir sollten doch irgendwo zu einer Polizeistation fahren. Wir sind dann mit den Überfallenen zu der nächsten Polizeistation (die wir über Google selber herausfinden mussten) gefahren und sind dort am Samstag morgens um 6.00 Uhr angekommen. Nach dem wir geklingelt hatten, kam ein Beamter zur Tür und teilte uns mit, dass die Polizeistation erst um 9.00 Uhr aufmachen würde und wir sollten dann wiederkommen. Die Erstattung der Diebstahlsanzeige zog sich dann von 9.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr hin. Das Überfallene Ehepaar aus Deutschland ist dann zurück nach Deutschland gefahren (nachdem alle Karten gesperrt wurden). Das Bargeld hatten sie so gut versteckt, dass es nicht gefunden wurde. Ihr Urlaub war damit beendet und wir sind weiter nach Spanien gefahren (ohne weitere Übernachtungen auf einem Rastplatz). Warum bei uns nicht eingebrochen wurde weis ich nicht. Vielleicht lässt sich das Schloss eines Dukatos leichte überwinden als das eines Ford Transit, oder vielleicht haben die Aufkleber in den Scheiben die auf eine (nicht hat vorhanden) Alarmanlage hinwiesen, geholfen. Wir waren jedenfalls von dem Verhalten der Polizei genauso geschockt wie von dem Aufbruch selber. Warum wird an den Brennpunkten auf der Autobahn nicht einmal eine Nacht kontrolliert? Warum stehen dort nicht zusätzlich Warnschilder die darauf hinweisen, dass dort nicht übernachtet werden darf? Gruß Heinfried
So bedauernswert die Geschichte auch ist... Woher weißt du, dass die Polizei dort nicht kontrolliert? Als Profi-Dieb warte ich bis der Polizeiwagen seine Runde gedreht hat und dann garantiert nicht so schnell wiederkommt. Zu den Schildern: Wo bitte sollte der Rastplatzbetreiber wie viele, wie große Schilder in möglichst noch mehreren Sprachen und natürlich beleuchtet, aufstellen, damit auch jeder Wohnmobilfahrer gewarnt ist. Und selbst wenn, was würde es nützen. Es ist seit Jahrzehnten ein Bestandteil des Allgemeinwissens (oder sollte es sein), dass es eine extrem hohe Wahrscheinlichkeit gibt beraubt zu werden an Autobahnraststätten. nicht übernachtet werden darf - warum das denn? es ist etwas leichtsinnig, nicht unbedingt schlau, aber warum sollte das verboten werden? und wie stellst du dir die kontrolle vor - mal ganz praktisch gesehen? ich nehme mal an dass in FRA die polizeistationen ebenso überlastet sind wie wie AUT und GER Hallo, einige Hinweisschilder wären für einige Neucamper ganz hilfreich. Da die Polizistin am Telefon sagte das es dort täglich Überfälle geben würde könnte man doch mal eine Nacht eine Polizeistreife dort abstellen. Der Erfolg wäre doch fast sicher. Es wurde auch nicht nach dem Befinden der Überfallenen gefragt, es wurde nur lapidar gesagt das deswegen niemand kommen würde. Ich hätte schon ein etwas anders Verhalten erwartet. Was hättest du denn erwartet? Ein Einsatzkommando nach dem Einbruch bei äußerst leichtsinnigen Campern? Das Kind war doch schon im Brunnen. Und was hättest du erwartet? Sollte jetzt auf jedem Autobahnparkplatz eine Polizeistation aufgemacht werden, damit Camper, die unvorsichtig und etwas doof sind, nicht bestohlen werden? Hätte die Polizei jetzt zur Anzeigenerstattung kommen sollen, damit der arme Geschädigte weniger Aufwand hat? Am besten gleich mit einem Psychologen, der ihn dann gleich therapiert? Etwas Hirn und Verantwortung kann man schon erwarten. Die dürfen durch ganz Europa fahren, aber da sind sie überfordert? Nö, ich habe ehrlich gesagt kein Mitleid mit dem Paar. Manche werden halt erst durch Schaden klug. Da wurde mal wieder alles falsch gemacht was man falsch machen kann... Selbst wenn einer bei uns rein kommen würde, hätte er den Hund an der Backe, Wertsachen Geld Etc ist alles hinten im Bett da müsste derjenige schon zum kuscheln ins Bett kommen Solange es noch genug Camper gibt, welche auf der Raststätte schlafen, ein Fahrzeug fahren wo man super schnell öffnen kann und dann noch Geld, Etc schön in Griffnähe lagern, solange werden solche Leute dazu animiert Hallo, zwischen Orange und Nimes gibt es ca. 10 offizielle Stellplätze und zwischen Nimes und Montpellier ca. 7 offizielle Stellplätze In der Gegend um Nimes sogar 5 CCP Plätze mit der Möglichkeit die Belegung zu prüfen oder zu reservieren. Nur mal so am Rande bemerkt. Das ganze Leben ist ein Risiko und endet regelmäßig mit dem Tod. Wenn ich mir ein neues Hobby anlache, dann mache ich mich kundig, damit ich mitreden kann, damit ich Erfahrungen sammle, damit ich viel Spaß dabei habe. Also wir uns vor Jahren ein rollendes Zweizimmer-Apartment zugelegt haben, las ich. Ich las viel. Technik, Routen, Ziele, Verhalten, Plätze usw. Da las ich u.a., dass vor Übernachtungen auf Rastplätzen in F gewarnt wird. Dies habe ich vorsorglich auf alle Rastplätze ausgeweitet. Bin bisher gut damit gefahren. Habe ich zu viel gelesen? Kann man eine gewisse Erfahrenheit allen Reisenden zumuten? Wie schon tausendfach gesagt - man kann jederzeit von der Autobahn abfahren und sich in irgendeinem Dorf an den Friedhof oder an die Sporthalle stellen, das ist 100x sicherer als auf der Autobahnraststätte zu übernachten. Wer das nicht hinbekommt, muss halt seine Tagesetappen mit viel Reserve planen, damit er noch auf dem CP ankommt. Und wenns mal nicht klappt eben TROTZDEM nicht auf einer Raststätte übernachten. Das ist doch nicht so schwer. Das ist übrigens nicht nur hier im Forum bekannt. Alle Autovereine wie ADAC und Konsorten warnen davor und in der Urlaubszeit geht das sogar wöchentlich durch die Nicht-Camping-Presse. Wie man das nicht mitbekommen kann, ist mir unbegreiflich. Da kann man auch gleich in Barcelona in Markenklamotten, Rolexwecker, vollem Schmuckornat und Bargeld in allen Hosentaschen flanieren gehen. Passiert sicher auch nix :-) bis denn, Uwe Es gibt überall "bewachte" Stellplätze außer Campingplätzen. Ein "Camping Car Park" hat nicht nur Schranken und einen Zaun, auch Kameras, Strom usw. und viele Mitcamper so das ich diese als sicher bezeichnen würde. Da mag auch mal etwas vorkommen, aber im Gegensatz zu Autobahnraststätten wo es sehr laut ist und alle fest schlafen eine sehr gute Wahl. Wie hat mal ein weiser Mann so treffend bemerkt: Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens, recht hat er. Gruß Bernd
Spaßmodus an: Ge-faked wäre meiner Meinung nach richtig, vom Englischen abgeleitet. Da man heutzutage aber schreibt man wie man spricht :mrgreen: sollte es konsequenterweise "gefeekt" geschrieben werden. Spaßmodus aus: Beste Gruesse Bernd
Mein Eindruck viele fühlen sich sicher wenn um sie herum Fahrzeuge und Menschen sind. Je mehr Wohnmobile desto sicherer ist es so der Irrtum. Wir stehen am Friedhof da ist es totenstill und gruselig und da lungern in aller Regel nur Vampire und Untote rum. :mrgreen: Beste Gruesse Bernd
Dann müsstest Du mich ja schon mal getroffen haben :loldev: Thomas
Doch! :? Manchmal ist das schwierig. Wir bekommen das ganz oft nicht hin, und übernachten dann auf Rastplätzen. Nicht nur in F, auch in SO-Europa etc.. Sollten allerdings mein Bauchgefühl, und meine Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr reichen, und wir tatsächlich bestohlen werden, werde ich das Ganze nochmal überdenken. Aber, ich würde - wenn man uns wirklich beklaut - keine Extra-Schichten der Polzei erhoffen (ein Familien-Mitglied ist übrigens bei der Polizei 8) ). Ich kann nicht sagen, ob unser bald 50-Jahre alter LKW wenig Reichtum vermuten lässt und wir deshalb bisher Glück hatten und verschont wurden, aber wenn dem so wäre, hätte ich nix dagegen :rolleyes:
Das ist nicht richtig! Diese Fachleute sind Scharlatane und keine Fachleute. Was ist richtig? Der Einsatz von sogenannten Narkosegasen bringt tatsächlich nichts. Diese sind zwar wegen ihrer Verbreitung relativ leicht beschaffbar, aber diese funktionieren nur dann bestimmungsgemäß, wenn sie richtig dosiert werden und das ist in einem Womo nicht möglich, da sich diese Gase nicht gleichmäßig verteilen. Also wirken diese zu schwach oder bei sehr großer Überdosierung tödlich und letzteres wäre sofort international bekannt geworden. Richtig ist leider auch, dass es solche Gase/Aerosole tatsächlich gibt. Diese nichtletalen Chemiewaffen sind beim Militär, Geheimdiensten und Spezialeinsatzkommandos der Polizei im Einsatz, sicher auch in D.. Größere Feldversuche dazu gab es schon vor ca. 50 Jahren im Vietnamkrieg. Diese Mittel wurden z.B. von Flugzeugen aus versprüht. Nur ein derartiges Mittel ist allgemein bekannt geworden: LSD bzw. Ableger davon. Diese Mittel sind streng geheim, schon damit die Zielpersonen sich nicht dagegen schützen können. Nun dürften aber Gangster solche Mittel eigentlich nicht haben. Es ist aber bekannt, dass man viele Menschen in den Sicherheitsapparaten mit viel Geld schmieren kann. Dann wäre so ein Gas aber für einfache Womoeinbrüche zu teuer. Es wird allgemein davon ausgegangen, dass beim Zusammenbruch der osteuropäischen Staaten (insbesondere der Sowjetunion) nicht nur solche Gase/Aerosole in kriminelle Hände geraten sind, sondern, was viel schlimmer ist, das Know How der Herstellung. Selbst Atomwaffen sollen verschwunden sein. Ich würde mich nicht wundern, wenn solches Zeug in kriminellen Kanälen gehandelt wird und das Zeug in Kellerlaboren hergestellt wird, wenn erst einmal das Know How der Herstellung bekannt ist. Schließlich werden auf diese Weise synthetische Drogen massenhaft hergestellt und ein mögliches nichtletales Gas/Aerosol sind nun mal Rauschgifte bzw. daraus modifizierte Mittel. Und Rauschgifte sind heute in der kriminellen Szene spottbillig und zumeist leicht herstellbar. Wir sind seit ca. 25 Jahren Freisteher und haben deshalb ein Sinn für Gefahren entwickelt, wo Dauersteher auf CP/SP dagegen ahnungslos sind. Als ich hier im Forum auf mögliche Gefahren hingewiesen habe, werde ich oft als "Sonderling" behandelt. Wir waren am Anfang unserer Karriere aus gleicher Ahnungslosigkeit selbst Opfer eines Einbruchs geworden und haben daraus gelernt. Es ist also klug, aus seinen Fehlern zu lernen. Noch klüger ist der, der auch aus den Fehlern anderer lernt, also auch hier im Forum. Wir sind schon mehrmals "Zeugen" von Einbrüchen bei anderen geworden, zuletzt im vergangenem Jahr in Santiago de Compostela auf dem städtischen Womo-Stellplatz - mitten am Tag, denn da sind alle Wohnmobilisten im Stadtzentrum. Damals wurde ein dt. Womo ausgeraubt, bei dem z.B. ein Klappcomputer gestohlen wurde. Der Hund, der im Womo zurück gelassen wurde, um das Womo zu bewachen, wurde gleich mit gestohlen, aber nach ein paar Tagen wurde dieser zum Glück wieder in einem Tierheim abgegeben. Vielleicht lesen die damaligen Opfer hier mit. Ich habe hier schon ein paar mal geschrieben, wie Diebe ganz schnell (in Sekunden) ins Womo hinein kommen (3 leichte Wege) und was man dagegen machen kann. Diese leichten Zutrittswege sollten zusätzlich gesichert werden, damit das Womo für Diebe unattraktiv wird. Lt. dt. Polizei geben Diebe in der Regel auf, wenn sie nicht innerhalb von max. 1 Minute nicht hinein kommen. Der Einbruch sollte auch keinen Lärm machen, z.B. durch rohe Gewalt. Zeit und Lärm sind also für Diebe kritische Faktoren. Wer sein Womo also sicherheitstechnisch so aufrüstet, dass zum Knacken deutlich mehr als 1 Minute gebraucht wird, der schreckt Einbrecher in 99,9% der Fälle ab, denn es gibt ja genug leichtsinnige und ahnungslose Opfer. Der zweite genau so wichtige Faktor ist das eigene Verhalten. Man sollte kritische Städte und Regionen vermeiden. Nachdem ich als gefährlichste Stadt in Europa Marseille genannt hatte und das auch begründete, hat ein anderer Forist aus diesem Forum behauptet, dass er ohne Sicherungen und ohne Bedenken durch Marseile gelaufen ist. Eine größere Ahnungslosigkeit gibt es nicht. Gefährlich sind auch Großparkplätze an Tourismus-Hotspots, bei Einkaufts-Malls und Baumärkten. Nirgendwo können Einbrecher mit so geringem Risoko so leicht einbrechen, egal ob in PKW oder Wohnmobile. Es ist purer Luxus für Einbrecher, wenn die potentiellen Opfer massenhaft zu den Einbrechern kommen und dann auch noch ihr Fahrzeug mit der Fernbedienung der Zentralverriegelung abschließen. Leichter kann man es den Dieben nicht machen. Ergänzung: Wir stehen beim Freistehen immer in Fluchtrichtung. Da kommt man in Gefahrensituationen schneller fort, als wenn man erst rangieren muss. Schließlich gibt es auch Waldbrände oder plötzliche Hochwasser, wo eine schnelle Flucht lebenswichtig sein kann. Man liest fast jedes Jahr, wo CP/SP z.B. in F plötzlich überflutet wurden mit großen Schäden an Menschenleben und Material. Scharlatane, Fluchtrichtung, Waldbrände, Hochwasser. Brrrh, wir campen nur. Langweilig. Hallo, wir wählen unsere Etappen immer so aus, dass wir eine Auswahl an Zwischenzielen haben. Das können offizielle Stellplätze sein, ein Parkplatz am Friedhof oder Sportplatz und ein Bauer oder Winzer. In einen Stau stellen wir uns nicht mehr, wir fahren ab und suchen uns einen schönen Platz, entweder um den Stau auszusitzen oder gleich zu übernachten. Das kann auch schon mal nach 160km an der hessischen Bergstraße sein, frei nach der Devise: Der Weg ist das Ziel. Man hat doch ein Wohnmobil um dem Zeitdruck und dem Stress zu entfliehen und nicht um sich auch noch beim Reisen unter Druck zu setzen. Deshalb mein völliges Unverständnis bei der Ausrede: Mir blieb keine andere Möglichkeit, ich musste auf der Raststätte übernachten. Denn zwei Stunden vorher, wäre genug Zeit gewesen um einen schönen und sicheren Platz zu finden. Wir machen es auch so wie Peter. Wenn wir Kilometer machen wollen habe ich keine Lust im dunklen noch einen Stellplatz zu suchen. Deshalb habe ich immer 2-3 Stellplätze im ungefähren Zielgebiet vorher rausgesucht - nie Campingplätze o.ä. wo man bis zu einem bestimmten Zeitpunkt einchecken muss! Wir sind heute im Großraum Cadiz angekommen. Bis Nordspanien haben wir dreimal auf vorgeplanten Stellplätzen übernachtet auf denen wir ausnahmslos im Dunkeln ankamen. Dabei nehmen wir gerne in Kauf auch mal 20 Minuten von der Route abzuweichen. Dafür aber immer ruhige Stellplätze in kleinen Orten wo ich kein Problem hätte bei offener Tür zu übernachten. Der ruhige, sichere Schlaf macht den Umweg mehr als wett. Ich habe kein Mitleid für Wohnmobilisten die auf Rastplätzen Opfer waren. Ähnlich Influenzern die am Abgrund für ein Selfie abstürzen. Da stand übrigens auch kein Schild dass das gefährlich ist. :lol: Hubert Ich kann Peter da nur zustimmen. Ich plane meine Touren so, das ich immer weiß,wo ich abends stehen werde,nämlich auf einem CP möglichst mit Restaurant, die Etappen plane ich so, das ich keinen Streß habe und unterwegs auch noch etwas besichtigen kann. Am Ziel bleibt das Womo auf dem CP, und ich führe meine Besichtigungen etc.mit dem Roller,Öfis oder Taxen durch, in Ausnahmefällen auch mal mit einem Leihwagen. Ich habe keine Lust,mir Gedanken machen zu müssen, ob mein Fahrzeug sicher ist, und wenn ich drin bin möchte ich ruhig schlafen können, auf einem Parkplatz vor allem an der Autobahn oder auf einem SP mit Tag und Nacht fahrenden Fahrzeugen geht das nur schlecht, auf einem CP mit Nachtruhe (kein Fahrzeugverkehr) dagegen um so besser,zwei Fliegen mit einer Klappe,Sicherheit und Nachtruhe.Funktioniert seit über 27 Jahren zwischen Nordkap und Sahara. Gruß Bernd
Dann gehts dir wie uns. Wir schreiben aber auch nicht gerne Romane
Das kommt immer drauf an, wo man hin will und wieviel Zeit man hat. Bei z.B. 2 Wochen nach Spanien muß man schon etwas fahren, sonst ist man nach 2 Wochen erst da. Ist vermutlich etwas stressig, aber soviel Urlaub habe ich auch nicht. Ein fixes Ziel habe ich nur sehr selten. Es sind fast immer Rundtouren, wo ich von Ort zu Ort fahre. Einen Leihwagen zu nehmen, kommt mir beim Womourlaub etwas komisch vor. Außer z.B. Überwinterung in Spanien.
Das mache ich auch, wenn es einfach geht, aber weniger wegen Katastrophen sondern, falls ich mal im Gatsch stecken bleibe. Rausziehen geht (vernünftig) nur nach vorne. RK
Was ist zu schwierig? Von der Autobahn ab zu fahren und 5-10 Minuten zum nächsten Dorf? Sorry, wer das nicht macht, ist nur zu bequem oder zu sorglos. Es hilft auch, wenn man seine Etappen eben nicht bis 23:00 plant. Wir sind an einem normalen Fahrtag spätestens um 19:00 auf unserem Übernachtungsplatz und haben dann trotzdem 600-800 km geschafft, je nachdem, wann wir losgefahren sind. Dann ist man auch nicht übermüdet und 'muss' auf einer Raststätte schlafen. Wenn wir spät losfahren (typischerweise Freitags nachmittags), fahren wir schon mal bis in die Nacht, aber dann ist Übermüdung auch kein Thema wegen der kürzeren Strecke. Man muss halt Prioritäten setzen und sich dann daran halten. bis denn, Uwe Früher haben wir öfter an Autobahnraststätten übernachtet, mittlerweile fast nie. und wenn wir im regnerischen Novmber irgendwo mitten in Frankreich sind rechne ich nicht mit grossen problemen. Dazu kommt dass unser auto doch ziemlich ungewöhnlich ist - die unterkanten der Fenster sind mehr als 2m über dem boden. doppelboden, Fahrkabine und Wohnbereich sind nicht verbunden, die gesamte Optik ist sehr "anders", der Hund mittelgross - 25 kg. meist kennen wir entlang unserer standardrouten gute übernachtungsplätze abseits der autobahn/schnellstrasse, wenn nicht recherchieren wir etwas vorher oder auch während der fahrt. "wie lange noch - ca 2h - ok, ich such mal was...) in letzter zeit nutzen wir da gerne p4n oder die camperapps des jeweiligen landes - irgendwelche parkplätze, stellplätze, wasauchimmer. jedenfalls keine CP mit checkin. wenn wir abstellen kommen alle halbwegs wertsachen (navi, tablets, telefone,...) aus der fahrerkabine/aus dem sichtbereich - immer. bis jetzt lief es immer gut - in über 40 jahren und über 300.000km - weitgehend freistehend kein problem gehabt. ein bisserl vorsicht aber v.a. weit weg vom standardwomo. Hallo RK Wegen zwei Wochen Spanien würde ich mir die Hetzerei nicht antun, da gibt es andere Ziele. Gruß Bernd
Bernd, das ist Deine Sichtweise als Rentner, wir als arbeitendes Volk mit Schulkind sehen das naturgemäss anders. 8) Wenn wir aber am Freitag um 12 Uhr los fahren haben wir auch 26 Stunden "Zeit" um am Samstag um 14 Uhr beim Check-In zu stehen. :lol: :lanz:
Sehe ich auch so. Aber nächstes Jahr will ich zur Sonnenfinsternis, und mein Urlaubskonto ist nicht so toll (6 Wochen Australien haben ihre Spuren hinterlassen), und andere Ziele locken auch noch. Daher habe ich meinen Plan mal mit 2 statt 3 Wochen gerechnet und es ginge sich aus. Nur halt stressig mit viel Besichtigung und wenig Erholung. Da kommt noch ein weiteres mögliches Problem dazu. In der Hauptreisezeit kann man auf vielen CP gar nicht für eine Nacht reservieren oder sie sind früh am Nachmittag schon voll. D.h. man muß sich sowieso was anderes suchen. Wenn man Strecke machen will, kann das auch mal später sein mit entsprechenden Pausen untertags. Früher bin ich stehegeblieben, wenn ich müde war und nach dem Schlaf weitergefahren egal welche Uhrzeit. Da war halt auch mal ein Rastplatz in F dabei mit dem "üblichen" Resultat. RK |
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