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Gasüberfall doch möglich ? 1, 2, 3, 4, 5


Advantage am 02 Nov 2007 23:50:02

Hallo,

ich will keine Panik machen. Wer meine Beträge kennt weiß, dass ich bislang von sogenannten Gasüberfällen recht wenig hielt.

Allerdings kam ich jetzt doch in´s grübeln, nachdem es 2 Womo-Besatzungen aus meinem Bekanntenkreis erwischt hat.

Sachverhalt:
Beide Womo-Besatzungen waren auf dem Weg nach Spanien und haben dort auf einer Rastätte (-kein weiterer Kommentar-) angehalten, um mal kurz für 2-3 Stunden eine Fahrpause einzulegen.

1 Fahrzeug mit 2 männlichen Personen
2 Fahrzeug mit 4 männlichen Personen

nach mehrere Stunden wachte die 1. Besatzung mit starken Kopfschmerzen auf und stellte fest, dass sie ausgeraubt wurden.

Eine Person der 2. Besatzung erklärte, dass er aufwachte als er eine fremde Person im Womo feststellte.
Er war bei "Bewußtsein", aber so gut wie absolut bewegungsunfähig.
Nach starker Anstrengung war er in der Lage, sich leicht aufzurichten. Dies wurde durch den Täter bemerkt, woraufhin ihn dieser wieder sanft zurück drückte, auf den Bauch drehte und den Geldbeutel aus seiner Gesäßtasche entnahm. Unmittelbar nach diesem Vorfall war er wieder tief und fest eingeschlafen.

(Die ganze Mannschaft hatte sich in ihren Klamotten abgelegt, da es ja nur eine kurze Rast werden sollte)

Die spanische Polizei habe sich dann dahingegen geäußert, dass solche Fälle in diesem Sommer oft vorgekommen seien.

Sie gehen davon aus, dass die Fahrerhaustür an der oberen Ecke aufgebogen wird. Durch diesen Spalt leiten die Täter mittels eines Schlauches Gas ins Fahrzeuginnere. Wenn die Insassen dann "gut schlafen" dringen die Täter ins Fahrzeug ein, indem sie das Schloss ausstechen.

Von einem normalen Narkosegas gehen die Behörden nicht aus. Sie glauben eher an ein KO-Gas welches nach ihrer Meinung aus dem Ostblock stammt. Von Glück könne man reden, dass es vermutlich nicht solch ein Zeug sei, welches schwere Gesundheitsschäden verursacht.

Anmerkung: Bei den Betroffenen handelt es sich nicht um blutige Womo-Anfänger. Nachdem sie schon viele Jahre "Glück" hatten, haben sie völlig "selbstsicher" auf der Autobahnraststätte übernachtet. Getreu dem Motto "alle Anderen, aber doch wir nicht"

Bislang habe ich diese Meldungen immer als CP-Werbung betrachtet. Jetzt kommen auch mir Zweifel, vor allem wenn man die Betroffenen persönlich kennt.

Nicht zur PANIK nur zur INFO :wink:

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Gast am 03 Nov 2007 00:53:24

Ich habe bislang auch immer auf Raststätten übernachtet. Ich habe darauf geachtet "mitten drin" zu sein und mich nicht in eine abgelegene, vermeintlich ruhige Ecke, gestellt. Auf Rastplätzen ist im allgemeinen immer was los. Da Einbrecher das garnicht mögen dachte ich bislang das ich auf einem Rastplatz recht sicher stehe. Mir scheint das sehen einige hier ganz anders...

abo1 am 03 Nov 2007 01:55:35

hallo

also ich kenne Womo foren da gilt das nächtigen auf autobahnraststätten als das absolute no-no des camperwesens.

habe dann mal festgestellt dass das hier im forum nicht so gesehen wird.

ich fahre immer ab und such mir eine nette nebenstrasse im ortsverband eines nahe der abfahrt gelegenen ortes, dauert kaum mehr als 5 minuten

lg
g

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Kerli am 03 Nov 2007 02:07:48

peter-held hat geschrieben:
Ich habe darauf geachtet "mitten drin" zu sein und mich nicht in eine abgelegene, vermeintlich ruhige Ecke, gestellt.

Auf Rastplätzen ist im allgemeinen immer was los.......




Moin Moin,

genau das ist der "Punkt" :!:

Weil auf Rasthöfen bzw. Autohöfen eigentlich Tag- und Nacht recht viel "Action" ist, kümmert sich kaum ein Mensch um Leute, die an Fahrzeugen stehen :!:

Ganz alleine mitten im Wald steht man(n) garantiert sicherer :!:

Unser Tipp:
Die nächste Autobahn-Abfahrt runter ( egal ob man die Gegend nun kennt....), ab ins nächste Dörfchen. Dort findet sich garantiert irgendwo ein stilles Plätzchen zum Übernachten ( z.B. in Seitenstrassen in Wohngegenden, Parkplätze an Sporthallen, Schwimmbädern, Restaurants oder Hotels.....)

Gute und sichere Fahrt wünschen

Gast und Lia vom Jadebusen
:-)

Klausimaus am 03 Nov 2007 07:47:55

Hi !
Dass das mit den Autobahnraststätten oder - parkplätzen nicht auszurotten ist. Die vermeintliche Sicherheit durch viel Betrieb ist, genau wie Gast schreibt, gerade das Problem. Bei dem ganzen Gewusel fallen die Ganoven überhaupt nicht auf. Und achtet doch mal selbst drauf: Jeder der vielen Leute ist irgendwie beschäftigt: Auf Klo gehen, irgendwas aus dem Kofferraum holen/reinpacken, Kinder beruhigen pp.
Runter von der Bahn, ruhigen Platz suchen und gut ist.
Klausimaus

WoRo1 am 03 Nov 2007 09:51:01

Recht habt Ihr, wenn Ihr vom Übernachten auf Autobahn-Rastplätzen warnt. Ich möchte nur noch hinzufügen, dass Warnungen der Polizei vor Diebstählen aus Womos -so wie ich es mitbekommen habe - sich immer auf Autobahn-Rastplätze beziehen, insbesondere in Schweden und Frankreich.

Wolfgang

Etienne am 03 Nov 2007 10:01:18

Nach unseren negativen Erfahrungen, empfehle ich auch auch, das Womo an Supermärkten, in Süd-Frankreich, nicht alleine zu lassen.
Martina

Gast am 03 Nov 2007 11:46:16

Vor etwa 4 Jahren, als wir zum ersten Mal mit einem (geliehenen) Womo unterwegs waren, wollte man uns auf einem Autohof irgendwo an der A8 gar nicht übernachten lassen!

Wir hatten als damals total unerfahrene Womobilisten an der Kasse der Tankstelle nachgefragt, wie das mit der dort vorhandenen V/E-Station funktioniert. Als Antwort kam als erstes: "Aber übernachten können Sie hier nicht, das ist nur für LKWs!". Meinen Einwand, dass doch nur 3 LKWs auf dem riesigen, für mindestens 50 Sattelzüge ausgelegten Platz stehen würden, ließ die Dame nicht gelten. Man müsse den Platz für die Trucker reservieren, weil die doch nach 8 1/2 Stunden eine Zwangspause einlegen müssen. Wir mit unserem Wohnmobil könnten ja weiter fahren, bis wir einen geeigneten Platz gefunden haben.

Wir haben uns dann im nächsten Dorf auf den fast leeren Parkplatz vom McDonalds gestellt und nach einem Maxi-Menü (ja, ich gehe gern zu McDonalds!) an der Kasse nachgefragt, ob wir da über Nacht stehen bleiben dürften. War gar kein Problem, die Erlaubnis kam vom Filialleiter persönlich mit dem Hinweis, dass wir am nächsten Morgen auch ab 7:00 Uhr hier frühstücken könnten. Wir haben dankend angenommen und eine sehr ruhige Nacht verbracht. Seitdem haben wir Raststätten und Autohöfe (zumindest zum Übernachten) links liegen lassen, was nach Euren Berichten hier wahrscheinlich auch das Beste war.


Manfred

Waldi am 03 Nov 2007 12:20:01

Hallo Dieter

Dein Bericht kann einem dann schon zum grübeln bringen.

Waldi

Gast am 03 Nov 2007 13:36:39

Wenn ich's mir recht überlege habt ihr recht und die nächste Abfahrt ist der Raststätte tatsächlich vorzuziehen. Täusche ich mich oder hört man von diesen Gasangriffen vor allem in Frankreich?

nis-puk am 03 Nov 2007 14:30:49

Da ich noch überlege, ob ich mir Gaswarner vom Händler einbauen lasse, frage ich Euch:
Hätte es was genützt??

XX-BA 597 am 03 Nov 2007 14:35:59

Habe irgendwo (hier im Forum??) mal gelesen, dass die Gaswarner eigentlich zu spät anschlagen. Aber zumindest werden ja andere drum herum auf den Alarm aufmerksam und holen dann hoffentlich Hilfe bzw. Polizei.
Wir haben keine entsprechenden Warngeräte - warum eigentlich nicht? Man wird schon nachdenklich. Es trifft eben nicht immer nur die anderen.

Britta

Tipsel am 03 Nov 2007 14:59:47

Wovor soll der Gaswarner warnen, wenn die Art des Gases nicht bekannt ist?

Soweit ich weiß erkennen die Gaswarner nur unsrer Propangas. Wenn jemand genaueres weiß, her damit, denn ich bin auch ein Angsthase 8)

Etienne am 03 Nov 2007 15:19:42

Es gibt verschiedene Gaswarngeräte, auch solche, die auf unterschiedliche Gase reagieren.

friedhelm28 am 03 Nov 2007 16:17:42

Hallo

Verschiedene Gaswarngeräte stehen zur Verfügung.
z.B. für folgende Gase: Methan, Sauerstoff, Schwefelwasserstoff, Kohlenmonoxid.

Ich glaube, es gibt mittlerweile auch Kombiegeräte.

grüße Friedhelm

hangloose-hb am 03 Nov 2007 16:38:11

Tipsel hat geschrieben:... Wenn jemand genaueres weiß, her damit, ...


bitteschön du angsthase :D
kier ein kombigerät:
"Das AMS Kombialarm ist ein autarkes Warnsystem mit eingebautem Sensor und akustischen Signalgeber.
Das System ist mit einer ganz speziellen Sensorik ausgestattet, die es erlaubt, das Gerät zugleich sowohl als Gasmelder, als auch als Narkosegaswarnanlage einzusetzen.
Weiterhin bietet das System die Möglichkeit - je nach Größe des Fahrzeugs - zwei weitere Zusatzsensoren anzuschließen.
Zum Anschluss externer Warngeräte (z.B. Blitzsignallampe) steht ein Relaisausgang zur Verfügung.
Das AMS Kombialarm spürt Narkosegase bereits bei geringsten Konzentrationen auf, also bevor sie ihre betäubende Wirkung entfalten und die Reaktionsfähigkeit der Insassen ausschalten können.
Bei den Gasen Butan/Propan/Methan liegt die Ansprechschwelle weit unter der unteren Zündgrenze des Gases, d.h. an dem eine explosionsfähiges Gemisch entsteht.
Der Anschluss sowie die Bedienung des Alarmgerätes ist denkbar einfach und kann von jedem Bediener fehlerfrei bewerkstelligt werden.
Die Einstellung der Empfindlichkeitsschwelle der Sensorik erfolgt vollautomatisch."
das gerät haben wir eingebaut und glücklicherweise noch nicht ausgelöst durch böse buben

Tipsel am 03 Nov 2007 16:52:49

Ich weiß, ich bin schwer zu überzeugen :wink: :D

Aber ich lese immer wieder, dass es kein "normales" (bekanntes) Narkosegas sein kann. Bisher wurden auch keinerlei Rückstände im Blut der Opfer nachgewiesen. Auch jüngst im Schwabenländle nicht.
Wie kann man ein Gerät herstellen, das vor einem unbekannten Gas warnt?

Propan/Butan/Methan, Sauerstoff, Schwefelwasserstoff, Kohlenmonoxid o.k. - Aber sind dies Bestandteile des "unbekannten" k.o.-Gases?

Die Geräte sind nicht gerade billig, und wenn wir uns sowas zulegen, dann sollte es auch sicher vor diesem "bisher unbekannten" Gas warnen.

Gast am 03 Nov 2007 17:38:33

Tipsel hat geschrieben:Wie kann man ein Gerät herstellen, das vor einem unbekannten Gas warnt?

Genau das frage ich mich auch!

friedhelm28 am 03 Nov 2007 18:04:47

Produktbeschreibung von AMS. Ist mal interessant.

Gas- und Narkosegaswarngerät
Modellreihe AMS – KOMBIALARM

Das System AMS KOMBIALARM ist ein autarkes Warnsystem mit eingebautem Sensor und akustischem Signalgeber. Es ist mit einer ganz speziellen Sensorik ausgestattet, die es erlaubt, das System zugleich sowohl als Gasmelder als auch als Narkosegaswarnanlage einzusetzen.

Weiterhin bietet das System die Möglichkeit – je nach Größe des Fahrzeugs – zwei weitere Zusatzsensoren anzuschließen.
Die Zusatzsensoren sind in der Ausführung zur Detektion von Gas und Narkosegas sowie in der Ausführung zur Detektion von Kohlenmonoxid erhältlich. Der Anschluss der Zusatzsensoren an die Sensorausgänge 2 und 3 an die Zentraleinheit ist in beliebiger Kombination möglich.
Zum Anschluss externer Warngeräte (z.B. Blitzsignallampe) steht ein Relaisausgang zur Verfügung.

Das AMS KOMBIALARM spürt Narkosegas bereits bei geringsten Konzentrationen auf, also noch bevor sie ihre betäubende Wirkung entfalten und die Reaktionsfähigkeit der Insassen ausschalten können. Bei den Gasen Butan/Propan/Methan liegt die Ansprechschwelle weit unter der unteren Zündgrenze des Gases, d.h. dem Punkt, an dem ein explosionsfähiges Gemisch entsteht. Das System zeichnet sich durch einen vergleichsweise sehr niedrigen Stromverbrauch aus.
Die Einstellung der Empfindlichkeitsschwelle der Sensorik erfolgt vollautomatisch.

Anschluss an 12 Volt Gleichstrom (DC).

Einsatz: Caravan, Wohnmobile, LKW-Fahrerkabinen

Friedhelm

koi am 03 Nov 2007 18:21:28

Hallo zusammen,

der Bericht von Advantage bringt mich schon ins Grübeln.

Wir übernachten nicht auf Raststätten und fahren grundsätzlich einige KM von der Autobahn weg. Auch dachten wir immer das mit den Gasüberfälle sind reine Panik mache. Sorry!

Wieviel Gas muß in ein Womo gesprüht werden, um alle Personen zu betäuben?
Auch haben wir immer die Dachluke geöffnet wenn wir schlafen. Strömt das Gas da raus oder setzt es sich am Boden ab?

Wenn wir übernachten oder das Womo parken, egal wo, spannen wir grundsätzlich die Kette zwischen die Türen, doch wenn einer ins Womo möchte, die Fenster sind ja auch noch da.

Einen grübelnden

Anita

migula am 03 Nov 2007 19:02:09

Ich denke, dass das "mitten drin sein" genau das Problem ist! An den Raststätten ist tatsächlich ständig Betrieb. Wohnmobile, Lkw, Pkw keiner weiss wer zu welchen Fahrzeug gehört. Selbst wenn Gepäck vom Mobil in ein Pkw geladen wird, denkt sich eigentl. niemand etwas dabei. Wenn ein Pkw einen Mobil-SP anfährt ist dies auffällig!

Igel am 03 Nov 2007 21:19:19

Gaswarngerät soll doch eigentlich warnen, wenn Gas aus der Anlage durch einen Defekt in den Wohnraum eindringt oder?

Wie soll den das Warngerät vor Gas warnen, das unbekannt ist!

Wenn denn doch, ist das ja schön, wenn die Insassen bereits träumen.

Sehr suspekt !!!!

Gute Träume

Rolf

Kerli am 03 Nov 2007 21:44:30

Hallo Leute,

aber jetzt mal ganz ganz ehrlich:

Wer kennt wirklich Womo-Besitzer persönlich, die mit irgendwelchen Gasen betäubt und auch überfallen wurden :?:

Wir z.B. nicht :!:

Okay, hier im Forum gibt es jetzt ja scheinbar mind. einen Fall,
trotzdem denke ich, es wird immer wieder sehr viel "Wirbel" ( oder auch "Werbung" ) um dieses Thema gemacht.

Erfinder, Hersteller und Händler reiben sich sicherlich die Hände........
;-)

Achtung, Ironie-Modus an:

Sogesehen wurden wir in den letzten Jahren scheinbar 15 - 20 mal mit irgendwelchen "Gasen" außer Gefecht gesetzt und dabei "ausgeraubt".................zumindest war das Gefühl so, wenn wir dann Vormittags mit dicken Schädeln wieder aufwachten !

Ein oft noch trüber schwerer Blick Richtung Tisch und Sitzgruppe erklärte allerdings recht schnell alles:

Wir hatten Abends mal wieder viel zu tief und viel zu lange in große Gläser und noch größere Flaschen geguckt !!!

Und "ausgeraubt" hat uns wohl auch keiner,
denn tagszuvor hatte meine bessere Hälfte zum Einkaufsbummel in der "fremden" Stadt natürlich mal wieder mein Portemonnaie mitgenommen und wie das dann oft so ist, viele tolle Sachen gefunden, die es natürlich nur hier gab und wenn überhaupt, woanders auch viel teurer gewesen wären !!!
;-)

Ironie-Modus aus

So, das sind also nun unsere Erfahrungen zum Thema "Gas-Überfälle" im Wohnmobil.

Natürlich kennen wir auch Leute, die kennen Leute und die kennen Leute..........usw. usw. usw.

Macht euch nicht verrückt :!:

Friesische Küstengrüße

Gast und Lia
8)

Advantage am 03 Nov 2007 22:51:50

Hallo

es ging hier nicht um´s verrückt machen, oder um die Autobahnraststättediskusion.

Diesmal habe ich eine mehr als zuverlässige Quelle, kein Alkohol, no Drops.

Mich hat nur geschockt, dass es anscheinend doch ein Gas gibt, welches einem offensichtlich auch in kleinen Dosen ko setzt.
Bislang war ich immer der Meinung, dass hierfür gößere Mengen erforderlich seien und schon gar keine Betäubung bei geöffneten Dachluken möglich sei.
Ich habe auch einen Gaswarner, wenn :?: der aber anschlägt und ich schon bewegungsunfähig bin, nützt der mir nichts mehr.

Jetzt muss ich meine früheren Postings mehr als überdenken.

Die Übernachtung auf der Rastätte war selbstverständlich mehr als nonsens. Aber vier gestandene Männer fühlen sich eben unverletzlich.

ICH KENNE JETZT WOMO-BESITZER PERSÖNLICH; DIE MIT GASEN BETÄUBT UND ÜBERFALLEN WURDEN :!:

Für mich ist diese Sache jetzt nicht mehr weit weg !!!

Bin mal gespannt wann die ersten Meldungen von Stellplätzen eingehen, wenn es auf den Rastplätzen nichts mehr zu holen gibt, kaufen sich die Täter vielleicht einen Stellplatzführer ???

PS: Betreibe keinen Stell - oder Campingplatz, auch keinen Handel mit Gaswarnern.

FranzS am 03 Nov 2007 23:37:15

Advantage hat geschrieben:

Eine Person der 2. Besatzung erklärte, dass er aufwachte als er eine fremde Person im Womo feststellte.
Er war bei "Bewußtsein", aber so gut wie absolut bewegungsunfähig.
Nach starker Anstrengung war er in der Lage, sich leicht aufzurichten. Dies wurde durch den Täter bemerkt, woraufhin ihn dieser wieder sanft zurück drückte, auf den Bauch drehte und den Geldbeutel aus seiner Gesäßtasche entnahm. Unmittelbar nach diesem Vorfall war er wieder tief und fest eingeschla

Nicht zur PANIK nur zur INFO :wink:


Hallo Advantage,
kannst Du herausfinden wie sich die Täter vor dem Gas geschützt haben?
Irgendwie müssen diese Verbrecher sich doch vor ihrem eigenen Gas schützen und evtl. sogar noch Gasmasken o.Ä. mit den entsprechenden Filtern mitschleppen.

FranzS

Kerli am 04 Nov 2007 00:14:07

Hallo Leute,

ich denke trotzdem, immer ruhig Blut :!:

Es gibt leider immer wieder irgendwelche "Unglücksmeldungen",
die uns erstmal aufhorchen lassen :!:

Wie z.B.

- Mann wird vom eigenen Wohnmobil erschlagen
- Blitz schlägt ins Wohnmobil ein
- defekte Gasleitung im Wohnmobil, 2 Tote

usw. usw.

Es gibt in Deutschland über 400.000 zugelassene "Wohnmobile" :!:
Dem gegenüber stehen wie viele dieser "Gas-Überfälle" :?:

Okay, wenn euch so 'n "Warngerät" besser schlafen läßt,
dann unbedingt kaufen.

Aber auch mit solchen Geräten kann man weiterhin überfallen werden.

Die "richtige" Stellplatzwahl ist evtl. günstiger :!:

Friesische Küstengrüße

Gast und Lia
8)

mittelmeertaucher am 04 Nov 2007 00:41:57

Gast hat geschrieben:Die "richtige" Stellplatzwahl ist evtl. günstiger :!:

Friesische Küstengrüße

Gast und Lia
8)


Und was bitteschön ist die richtige Stellplatzwahl :?:

Administrator am 04 Nov 2007 00:52:33

Ich gebe - wie jedesmal bei Narkosegas-Diskussionen - zu bedenken, daß an den meisten Wohnmobilkühlschränken eine offene Flamme brennt und damit die üblicherweise behaupteten Mittel (z.B. Starthilfespray, Äther oder Alkane) ausscheiden dürften. Andernfalls würde man ständig von explodierten Wohnmobilen an Raststätten lesen.

Hinzukommt, daß fraglich ist, ob der gewöhnliche Narkosegas-Wohnmobilräuber - wenn es ihn denn gibt - überhaupt daran denken würde. Wenn es diese Narkosegasüberfälle gäbe, würden (zumindest die weniger intelligenten Räuber) nicht an die Kühlschrankflamme denken und es hätte bereits öfter explodierte Wohnmobile an Raststätten gegeben.


Ich weiß zwar nicht, ob russische Geheimdienstnarkosegase explosiv sind, ich weiß aber, was selbst bei "professioneller" Nutzung dieser Mittel mit den Opfern passiert, siehe: [target]http://www.abendblatt.de/daten/2002/10/28/86102.html[/target]

Vermutlich reicht das schon, wenn die ganze Nacht die Abgas-Schwaden der Kühllaster in Richtung Womo-Stellplätze herüberziehen um Kopfschmerzen zu machen :wink:

Kerli am 04 Nov 2007 01:00:31

mittelmeertaucher hat geschrieben:
Und was bitteschön ist die richtige Stellplatzwahl :?:




Meine Aussage bezieht sich auf diesen Thread hier,
also auf "Gas-Überfälle" auf Rasthöfen oder Autohöfen usw. :!:

Dazu hatte ich bereits auf Seite 1 etwas geschrieben.

Friesische Küstengrüße

Gast und Lia
:-)

groovy am 04 Nov 2007 06:52:20

Hallo,
mir fehlt immer noch der Beweis.
Auch Dieters Posting besteht doch nur aus Vermutungen.

MfG Volker

Waldi am 04 Nov 2007 08:19:43

Da es in diesem Fall detailiert beschrieben wurde halte ich es nicht unbedingt für eine Vermutung.

Waldi

wolfherm am 04 Nov 2007 11:05:23

Hallo,

bei Narkosen wird die Menge immer nach dem Gewicht des zu Betäubenden berechnet, damit es nicht zu tödlichen Narkoseunfällen kommt. Jetzt stell ich mir das gerade mal vor: Es liegen unterschiedlich konstituierte Menschen im Mobil. Bei der eingeführten Menge ist der eine noch munter, der andere schon schläfrig und der dritte wahrscheinlich schon tot. Deshalb halte ich diese Geschichten, die auch nicht wahrer werden, wenn es einer aus meinem Bekanntenkreis behauptet, für sehr unwahrscheinlich. Wir haben noch nie von Todesfällen dabei gehört, aber es sollen schon Tausende Opfer geworden sein. Wahrscheinlich sind bei den Einbrechern gute Narkoseärzte dabei.

Der beste Schutz ist ein sicherer Platz.

groovy am 04 Nov 2007 11:06:16

Waldi,
wenn ich vermute und auch detailliert beschreibe das es warscheinlich Gas war,dann ist es doch kein Beweis ,oder :?:

MfG Volker

Gogolo am 04 Nov 2007 11:45:17

Wenn es wirklich Gas war, das hier (oder in ähnlichen Fällen) im Spiel war, dann kann das m.E. nur so abgelaufen sein, dass die Täter in der sog. Tiefschlafphase (ca. 2 Stunden nach dem einschlafen - da kann man fast jeden Menschen "wegtragen") gewaltsam aber leise in das WoMo eingedrungen sind und dann gezielt jeden einzelnen Schläfer mit einem Narkosemittel paralysiert haben. Dazu würde es auch reichen, wenn die Täter den Schläfern ein mit Äther getränktes Tüchlein auf Mund und Nase legen.... und davon bekommt mann/frau anschließend Kopfweh. Die Täter selbst brauchen keinerlei Gasmasken o.ä. und müssen auch keine Explösion fürchten. Die notwendige Ausrüstung ist einfach und überall erhältlich.

Eine andere Vorgehensweise kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Keinesfalls kann der gesamte WoMo-Raum mit Narkosegas geflutet werden.


Habe die Ehre

Gogolo, kein Einbrecher - aber anderweitig geschützt.

Kerli am 04 Nov 2007 11:50:18

Moin Moin,

gehen wir mal davon aus, das dieser ( Über-)Fall so eingetreten war.

Das ist dann natürlich tragisch, aber scheinbar auch "nur" dieser eine Fall hier im Forum........oder :?:

Und deswegen kaufen sich jetzt alle so 'n "Narkose-Warngerät", ohne wirklich zu wissen, ob diese Teile auch rechtzeitig und zuverlässig ihren "Dienst" verrichten.

Dann doch lieber die sauer verdiente "Kohle" in einen guten "Rauchmelder" investieren, das ergibt meiner Meinung nach viel mehr Sinn :!:

Aber gut, jeder wie er halt mag, muß oder will.

Friesische Küstengrüße vom "gasfreien" Jadebusen

Gast und Lia
8)

XX-BA 597 am 04 Nov 2007 11:51:37

Sicherlich kein Beweis, der einem Richter reichen würde. Die Überschrift ist ja auch als Frage formuliert und dient lediglich der Information. Was der einzelne damit anfängt, ist doch jedem selbst überlassen.
Dass die Warngerätehersteller hier das große Geschäft wittern und aus dem Thema gern mehr machen, als tatsächlich dahinter steckt, kann ich mir sehr gut vorstellen. Aber dass derartige Vorfälle absolut auszuschließen sind und alles nur eine Erfindung der Hersteller ist, glaube ich auch nicht.

Die Problematik, dass immer wieder lieber belebte Plätze als die abgelegenen aufgesucht werden, liegt sicherlich auch daran, dass an einigen Stellen sogar dazu geraten wird. Auf der Seite einer Versicherung ist z.B zu lesen, dass man abgelegene Ecken und dichtes Gebüsch meiden sollte, da die Diebe dort ungestört handeln können. Besser ist es sich in der Nähe von Lkws oder anderen Urlaubern hinzustellen.

Bei uns kommt es auch immer wieder vor, dass wir vor der Einsamkeit eher zurückschrecken und belebtere Ecken vorziehen. Autobahnraststätten sind uns dann aber wiederum viel zu laut, so dass die nicht zur ersten Wahl gehören.
Ein gewisses Restrisiko wird wohl nie ganz auszuschließen sein.

Gibt es eigentlich Fälle in denen so ein Warngerät auch wirklich mal angeschlagen hat?

LG Britta

abo1 am 04 Nov 2007 12:00:03

XX-BA 597 hat geschrieben:
Gibt es eigentlich Fälle in denen so ein Warngerät auch wirklich mal angeschlagen hat?

LG Britta


hallo

mir ist kein derartiger fall bekannt

rauchmelder schon, bei mir erst gestern wieder als ich vergessen hatte beim rausflexen einer batteriehalterung unter dem womo die batterie rauszunehmen

aber gaswarner?

hat aber wohl auch damit zu tun dass derartige warngeräte trotz ihres kaum nennenswerten preises (liegt ja wohl in der groessenordnung einer oder max zwei tankfüllungen, also ca 0,2% der typischen womo neuanschaffungskosten) in der camping gemeinschaft ein wenig geächtet werden.

wenn ich mir die postings so durchlese erinnere ich mich an einen spruch mit dem ich kürzlich beruflich konfrontiert wurde.

er lautet in etwa:

sie gehören also zu jenen, die eine wirklich gute these nicht deswegen einfach über bord werfen, nur weil sich in der praxis gezeigt hat dass die ergebnisse andere sind ....

lg
g

Schnulzenfutzy am 04 Nov 2007 12:00:12

Hallo, wir haben einen Gaswarner installiert. Bisher hat er einmal angeschlagen und zwar in Fulda auf dem Stellplatz. Ich habe erst einmal die Dachluke ganz geöffnet und eine Zeit abgewartet , konnte aber geruchsmässig nichts feststellen. Am Morgen habe ich mir unser Fahrzeug genau angesehen und habe festgestellt das an der Aufbautür Spuren von einem Öffnungversuches waren. Entweder wurden sie durch den Gaslarm vertrieben oder unsere amerikanische Tür hat den Versuch standgehalten. Mfg Schnulzenfutzy

migula am 04 Nov 2007 12:02:22

Dieser Meinung bin ich auch! Es wird einfach Mal versucht die Tür zu öffnen. Wenn dann Bewegung im Mobil entsteht oder Stimmen gehört werden geht man weiter. Eine Alarmanlage erscheint mir somit sinnvoller als ein Gaswarngerät.

bert am 04 Nov 2007 12:43:23

Ist schon tragisch aber irgendwie fehlt mir auch der Glaube an die ganzen Gasüberfälle.
Denke auch dass es da um eine direkte Betäubung der Personen gehandelt hat.
Man muß sich nur die Preise unserer Campingasfüllung hernehmen.
Was kostet dann Narkosegas, da wird fast jeder Einbruch zum Verlust :? wenn man das Gas dazurechtnet.

Ich bin der Meinung runter von der Autobahn und ein ruhiges Plätzchen suchen.
Das " Gesindel" fährt meistens von Rastplatz zu Rastplatz da ist dann natürlich leicht Beute machen. Solche Leute waren auch zur Tarnung schon mit Wohnmobilen unterwegs, denn wer denkt was schlechtes wenn ich mich neben einen Camper stelle?

Bergbewohner1 am 04 Nov 2007 13:53:33

Wenn ich große Strecken gefahren bin, dann such ich mir nicht noch ein abgelegenes Plätzchen, dann stelle ich mich auf eine Raststätte, schalte die Cobra-Anlage ein und schlafe meistens, trotz relativ viel Lärms meistens auch ein.
Sollte ich ein mal überfallen werden, dann werde ich selbstverständlich darüber berichten.

LowCostDriver am 04 Nov 2007 14:13:16

Gogolo hat geschrieben:Wenn es wirklich Gas war, das hier (oder in ähnlichen Fällen) im Spiel war, dann kann das m.E. nur so abgelaufen sein, dass die Täter in der sog. Tiefschlafphase (ca. 2 Stunden nach dem einschlafen - da kann man fast jeden Menschen "wegtragen") gewaltsam aber leise in das WoMo eingedrungen sind und dann gezielt jeden einzelnen Schläfer mit einem Narkosemittel paralysiert haben. Dazu würde es auch reichen, wenn die Täter den Schläfern ein mit Äther getränktes Tüchlein auf Mund und Nase legen.... und davon bekommt mann/frau anschließend Kopfweh. Die Täter selbst brauchen keinerlei Gasmasken o.ä. und müssen auch keine Explösion fürchten. Die notwendige Ausrüstung ist einfach und überall erhältlich.

Eine andere Vorgehensweise kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Keinesfalls kann der gesamte WoMo-Raum mit Narkosegas geflutet werden.


Habe die Ehre

Gogolo, kein Einbrecher - aber anderweitig geschützt.


Das halte ichmal für die beste Erklärung.

Wie gesagt, auch bei uns persönlich wurde im verhängnisvollen Sommer 06 eingestiegen.
Die Jungs waren auf Motorrädern unterwegs und haben 2 Mobile leer gemacht.
Gasflaschen für den vollen Wohnmobilraum halte ich auf dem Mopped für mehr als unwahrscheinlich.

Aber die Idee die Leute bereits schlafend mit Ortsbetäubung zu überraschen würde auch die Mobilität des Einbrechers erklären, der sich trotz "Narkosegas" im Wohnmobil frei bewegen kann.

Wird der Innenraum nicht mit Gas "geflutet" nützt auch der beste Gaswarner nichts.

Und lautlos einsteigen, dies hat mit die Polizei von Vordingborg bestätigt, wird von den Tätern geübt.
Die kennen die neuesten Fahrzeuge (sogar bei unserem neuen 06er Mietmobil wussten sie, wie man mit einem Klick die Alarmanlage lahm legen kann) bestens und dringen lautlos ein.
Danach ist es ein leichtes die Leute direkt zu betäuben, wenn sie eh schon schlafen.

Kerli am 04 Nov 2007 14:50:58

LowCostDriver hat geschrieben:
Und lautlos einsteigen, dies hat mit die Polizei von Vordingborg bestätigt, wird von den Tätern geübt.




Hallo,

für Türen kann ich diese sehr preiswerte "Alarmanlage" empfehlen:

Bild

Kinderleichte Anbringung, machen im Einsatz richtig Krach und sind wirklich sehr preiswert :!:

Bei uns umme Ecke beim "Postenhändler":
3 x Stück inkl. Batterien = 2,99 Euro :!:

Friesische Küstengrüße vom Jadebusen

Gast und Lia
:-)

LowCostDriver am 04 Nov 2007 17:10:52

DAS IST ES!
Ich schätze mal, da ist ein Magnet und der erzeugt ein Magnetfeld, wird das unterbrochen geht der Alarm los.
Dadurch, dass das Teil mit Batterie funktioniert, ist es unabhängig vom Bordnetz.

Mensch Gast, wie heißt der Laden, der das anbietet?
Das hole ich mir auch!

Kerli am 04 Nov 2007 17:33:10

LowCostDriver hat geschrieben:
Mensch Gast, wie heißt der Laden, der das anbietet?
Das hole ich mir auch!




Die Dinger bekommt man(n) wirklich fast überall:

In Baumärkten wie z.B. Obi, Hagebau, Praktiker, Hornbach, Max Bahr, Bauhaus, BayWa usw.

In Sonderposten-Märkten wie z.B. Tedi, Jawoll, Zimmermann, Euro Fuchs, Zeemann, Kloppenburg, Sagenhaft, Schauen + Kaufen, Wiglo, Groschenmarkt, Pfennigland, Connys Haushaltswaren, Knüller, Thomas Philips, Posten-Börse, Komma 10, Picks Raus, Sconto-Möbelmarkt usw.

In großen Supermärkten wie z.B. real, Famila, Netto, Kaufland, Markant, Wal-Mart, Extra, Edeka usw.

Und natürlich auch bei "3,2,1.....meins".
Dort z.B. 4 x Stück ab 1,99 Euro plus Versand.

Friesische Küstengrüße vom Jadebusen

Gast und Lia
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