|
Ich bin mir nicht sicher, ob es hier richtig aufgehoben ist, für mich ist die Tankgasflasche nur ein Beispiel, das sich aber auf viele Bereiche anwenden lässt. Ich vertraue mal auf den Admin oder einen Moderator und bitte euch das Thema bei Bedarf zu verschieben und ggf. diese ersten Zeilen bis zur Anrede entfernen. Liebe Mitforisten, ich möchte ein Video auf YouTube mal zum Anlass nehmen und das Thema Gastankflasche mal von einer anderen Seite zu betrachten. In vielen Diskussionen machen immer wieder Halbwahrheiten die Runde und oft herrscht Frust über die mangelnde Rechtssicherheit. In diesem Post gebe ich meine Einschätzung wieder, warum das so ist, warum es bald besser wird und warum es so gut ist, wie es gelaufen ist: Zu meiner Person Ich bin kein Gasfachmann und kein Jurist, sondern staatlich geprüfter Elektrotechniker und genau deswegen traue ich mir sachdienliche Äußerungen zu, weil es gewisse Parallelen zwischen Gas- und Elektroinstallation gibt. Gasinstallationen kenne ich beruflich im wesentlich größerem Maßstab, statt Nennweiten DN8 oder DN10 reden wir dort von DN80, DN100 und größer, die Gasmengen werden dort auch nicht in kg/Woche sondern in Tonnen/Tag gemessen. Auch dort kommen einem manchmal DVGW-geprüfte Bauteile unter, aber eben nicht immer. DVGW und VDE, was sind das eigentlich für Vereine? Richter, Staatsanwälte und Anwälte sind Juristen, aber keine technischen Fachleute. Das geht vielen Privatleuten übrigens genauso und auch ich nehme mich davon, bis auf mein Fachgebiet, nicht generell aus. Damit es trotzdem zu gerechten Urteilen kommen kann, wenn es um technische Fragen geht, hat der Gesetzgeber einige Verbände oder Vereine dazu bemächtigt, den Stand der Technik in ihrem jeweiligen Fachbereich zu definieren. Die einfache Entscheidung, ob der Stand der Technik angewendet wurde oder nicht, hilft auch bei der Rechtsprechung über komplexe Sachverhalte. Der Stand der Technik, ist es strafbar, wenn ich mich nicht daran halte? Nein, aber es hat Konsequenzen. Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass niemand dafür verurteilt werden kann, wenn er sich an den Stand der Technik hält, auch wenn es zu Sach- und Personenschäden kommt. Führt ma etwas nach den anerkannten Regeln aus, so ist davon auszugehen, dass die Person sich richtig verhalten hat und sie somit vor der Verurteilung geschützt. So etwas nennt sich Rechtssicherheit. Nun hat der Gesetzgeber aber auch ein Interesse daran, die Innovation voran zu treiben, deshalb ist es erlaubt, wenn man sich nicht an den Stand der Technik hält, allerdings kehrt sich dann die Beweislast um. Das ermöglicht es Firmen neue Produkte auf den Markt zu bringen, die noch nicht dem Stand der Technik entsprechen. Über entsprechende Gutachten können sie nachweisen, dass ihre Lösung zwar nicht dem Stand der Technik entspricht, aber mindestens ein gleiches Schutzniveau erreicht wird. Wie kann es dann weiter gehen? Folgendes Szenario angenommen: Eine Lösung, die noch nicht Stand der Technik ist, bewährt sich am Markt. Es kommt nicht zu gefährlichen Ereignissen bei der Benutzung. Es geht also alles gut, dann nehmen die jeweiligen Vereine oder Verbände das zum Anlass, diese Lösung in den Stand der Technik mit aufzunehmen. Dadurch werden die vorher benötigten Gutachten als Nachweis des gleichen Schutzniveaus nicht mehr gebraucht. Allerdings kann es dazu kommen, dass die Fachleute weitere Erkenntnisse in den Stand der Technik mit einfließen kann. Ein neuer Standard wird geboren, der aber im Detail von der Lösung abweichen kann. Ein weiteres Szenario wäre, dass die Lösung sich eben nicht durchsetzen kann und somit vom Markt verschwindet und alles bleibt wie es ist. Warum wird jetzt alles besser? Kommen wir von allgemeinen Überlegungen zurück zur Gastankflasche: Der technische Standard für Gastankflaschen steht in den Startlöchern und es ist davon auszugehen, dass das Regelwerk demnächst gültig wird. Damit werden alle Diskussionen zu diesem Thema im Internet im Allgemeinen und in diesem Forum im Speziellen gegenstandslos. Zumindest dann wenn sich die EarlyAdaptor zu Ende ausgekotzt haben, weil sie ihre Installation noch einmal anpassen (lassen) müssen. Ich persönlich danke ihnen trotzdem, weil sie (wahrscheinlich ohne dass es ihnen bewusst war) einen Kampf ausgefochten haben, von dem nun alle anderen profitieren können. Meine Prophezeiung lautet, in einem Jahr wird sich keiner mehr erinnern können, warum es überhaupt mal Diskussionen über das Thema gab. YouTube-Videos, deren Click-Baut heute noch wirkt, sind morgen kalter Kaffee! Warum ist das nun gut gelaufen? Weil die Welt nun mal nicht statisch ist, sie verändert sich laufend. Unsere Gesetzgeber haben sich sehr oft etwas dabei gedacht und dass ist nicht immer etwas, um die Bürger über den Tisch zu ziehen. Habt wieder mehr Vertrauen! Beschäftig euch mit dem großen Ganzen und verfangt euch nicht in den Details. Das hilft auch bei demokratischen Prozessen! Wie gesagt, ich bin kein Jurist, daher nagelt mich nicht auf die eine oder andere Formulierung fest. Und nun: Feuer frei! Ich bin gespannt auf eure Kommentare, Chips und Cola liegen bereit! Nö .. sehe ich ganz und gar anders , und mag so ne BASTA Politik nicht auch vom TE nicht Ausserdem vermittelt der ellenlange Post des TE nix neues zur Sache , welche mE unausgegoren ist Warum .. ja das sind tausendfach diskutierte Themen .. und die sind lange nicht abgehakt , daher irritiert mich so ein undemokratischer Post 1 Wo ist der Unterschied in der Gefährdung zwischen einer Taus und einer Tank Flasche ? .. keiner , ausser einer sei tatsächlich so doof und tankt bei ausgebaut liegender Flasche .. was es meines Wissens bisher nicht gab 2 Warum eine Aussenbetankung vorschreiben ,auch bei einem belüfteten vom Wohnraum getrennten Gaskasten , wenn mit direktbetankung mehrere Bauteile und verbindungen eingespart werden , welche zu undichtigkeiten führen können .. 3 was soll diese blöde schnellkupplung , wenn man am Entnahmeschlauch doch wieder rumdrehen muss 4 Stahlbänder machten Sinn bei einer Fixierten Befestigung .. das mit den Flügelschrauben zum schnellen lösen könnte man sich mit den originalBänderm sparen .. denn bei den Tauschflaschen gehen die ja auch 6. Im Europäischen Ausland lacht man sich über die deutsche regulierungswut tot , und auslönder dürfen mit ihren Tankflaschen auch weiter bei uns fahren .. wir nicht .. nur im Ausland .. super oder ..ob das in der eu gestand hat ? 7 Ich habe ein Angebot vorliegen meine Anlage mit 2 Tankflaschen regelkonform aufzurüsten .. das geht knapp an 1000 euro , und darum gehts diesem begrenzeten Interessnverband .. Ich warte da mal ab ,,zur Not bau ich eben zur Gasprüfung und Tüv meine Tauschflaschen ein , und die Tankflaschen nur im Ausland
Gesetzgeber=Parlament. Stimmt mit Fraktionszwang ab. Von den Lobbyisten ganz zu schweigen. Warum sollte man der Schwatzbude vertrauen? Aber ich will Dir nicht Deinen Glauben nehmen. Meiner ist seit Beginn des Jahrtausends weg. Hallo, sinnlose erste Post, und besser wird garnichts. MfG, klasi Ist doch alles Kinderkak... was die da ausbrüten. Es geht um Geld, viel Geld und Wichtigtuerei. Meine Tankflasche wird wie eine Tauschflasche behandelt, steht genauso da mit Gurten gehalten. Hat auch eine EU Zulassung als Gasflasche. Zum Befüllen, dann steht das Auto, Flasche muß also nicht X G aushalten, wird direckt betankt. Dieses fest installieren ist also Quatsch, beim Fahren eine normale Gasflasche,nebenan steht die Tauschflasche, beim Tanken steht die Karre. Ich gehe davon aus, der TE hat was geraucht, so ein sinnfreier Post. Der Hinweis auf : demokratische Prozesse ....... Nachtigall ick hör Dir Trappsen.. Nicht das der Trööt in eine gewollte Richtung abdriftet.. Sollte mich irren dann ist es ja gut. MfG
...... He Leute, das ist endlich mal DAS Post, in dem die Zusammenhänge verständliche erklärt werden. Vielen DANK dafür. Genau SO kenne ich es auch. Wem die Situation nicht passt, oder wer etwas verändern will, der möchte seine müden Knochen mal bewegen und an den Stellen seinen Unmut laut werden lassen, an denen es auch Wirkung hat. Ich kopiere hier aus dem anderen Tread meinen Vorschlag: aus --> Link : Hi, noch eine Möglichkeit, Bewegung in das Thema zu bringen ist folgende: Man schreibt auf ser Seite: fragdenstaat.de Dort wird man seine Sorgen erst mal los. z.B. Freier Zugang zu Vorschriften und Normen, Fragen nach dem Stand der "gesetzlichen Umsetzung " von Gastankfalschen....... usw. Das kostet nichts und hat z.b. die Fa Eisenschmitt, die Jahrelang Nachrichten für Piloten nur per Abbo zugänglich macht, die sind nun frei. Auch alle anderen Informationen sind "auf einmal kostenlos" verfügbar...... geht doch ;) Es muß sich nur jemand finden, der das ein paar passende Worte verfasst. Die Zuständigen Stellen kenn diese Seite und reagieren. Tun sie das nicht, schöpfen die Betreiber dieser Seite die rechlichen Möglichkeiten aus. einfach mal auf der Seiter rumschauen..... viele grüße neyoo Wem also das Vorgehen der Gaslobby nicht passt, der kann seinen Umut kunt tun. Es wird sich nichts ändern, wenn wir hier rumheulen und jammern. Wobei mir das Vorgehen der Gaslobby ziemlich egal ist, wenn meine Gastankflasche vom Grill im Garten mal im Wohnwagen oder im Womo seinen Dienst tut. Ebenso, wie mein Heizlüfter mal im Womo, im Keller oder sonstwo arbeitet. Es gibt "Wunschträume" privater Vereine, die denken, sie könnten mit Ihren "gutgemeinten" Ratschlägen die Welt knebeln und auch noch fleißig abkassieren. Und zusätzlich noch wichtige Informationen nur gegen Geld rausrücken. viele grüße neyoo Hallo also so ganz sinnfrei ist der Beitrag des TE nicht, vieles entwickelt sich weiter und muß daher in die Regularien aufgenommen werden. Und jetzt das große ABER und das möchte ich mal anhand seines Fachgebiets behandeln. Vieles was diese Verbände vorschreiben scheint mir dafür gemacht, den Verbänden und ihren Mitgliedern Umsätze zu generieren. Da ist der VDE, fast jedes Jahr neue Regularien die nicht öffentlich zugänglich sind außer man kauft sich die Ausgaben des VDE zu einem Schweinegeld. Und jetzt ein paar beispiele aus der Praxis. Früher allgemein üblich, 1,5² Kabel ist mit 16A abgesichert, heute dürfen es teilweise nur noch 10 A sein, warum. Als ich 2014 meine Solaranlage installiert habe hat der Elektriker der die restlichen Arbeiten gemacht hat den Trennschalter vor dem Zähler ausgetauscht, Vorschrift. Vorher 63A, 3 polig mit einem Betätiger, jetzt 35 A 3-polig mit getrenntem Betätiger die dann wieder mechanisch verbunden sind. Und jetzt darf mir der TE erklären wie ich da meine 32A Drehstromsteckdose, die übrigens abgenommen war, unter hoher Last betreiben soll. Seit 2018 Überspannungsschutz vor dem Zähler notwendig, muß nachgerüstet werden wenn was am Zählerschrank gemacht wird. Wie hoch waren die Schäden durch Überspannung und welche Umsätze werden durch die Nachrüstung generiert. Das Verhältnis würde mich mal interessieren. Könnte gerade so weitermachen, Überspannungsschutz Solar, war 2014 nicht notwendig, jetzt geht ohne nichts mehr. ....... Also in meinen Augen sind die neuen Regularien zu mindestens 50% um neue Umsätze zu generieren. Gruß Joachim "neyoo fragdenstaat.de" hast du es schon mal probiert-wenn ja - hast du eine Antwort etc. bekommen :?: da kannst du auch gleich an den lieben Gott schreiben, da bekommst du eher noch eine Antwort oder Hilfe. Moinsen, irgendwie hat der TE recht! Wenn man nur das Große sieht, dann passt es! Aber ... diejenigen die die ausführend Tätigkeiten und die Gelder einstecken, die nutzen ihre Macht zu ihren Gunsten aus. Mein Fall: Die Gasprüfung war ab- bzw. ausgesetzt, der TÜV-Techniker hat mich aufgefordert einen gültigen Prüf-Nachweis für die Gasanlage zu erbringen. Die Plakette war nicht ausreichend, die war noch für 3 Monate gültig. Ergebnis - ohne Nachweis kein TÜV. Auch der Hinweis auf die Aussetzung der Prüfung half nichts, stattdessen wurde mir ein Pamplet von TÜV Dokumenten überreicht, die laut TÜV Zentrale die Prüfung immer noch verbindlich macht. Dabei gäbe es 2 Möglichkeiten: entweder für 20 Euro ohne Plakette oder für 30 Euro mit Plakette und Nachweis. Ich habe das Prüfbuch geholt - und TÜV machen lassen. Das ist es, die Prüfstationen sehen ihre Einnahmen schmelzen. Und dazu noch folgende Hinweise: Was bedeutet eine (TÜV-) Gas- Prüfung? Es ist immer eine Momentaufnahme, 5 Minuten später kann es schon ganz anders sein. Haftung des Prüfers? - Ausgeschlossen! Und warum wurde die Gasprüfung ausgesetzt? Achja: Die Messmittel lassen sich nicht auf den geforderten Zeitraum von 2 Jahren nicht eichen! Also Augen auf bei der Gasprüfung - wann wurde das Messgerät zuletzt geeicht. Das Geld dafür spart sich das Prüfunternehmen auch mal gerne. Es grüßt Thomas Ich möchte eines klarstellen, es gibt verschiedene Details an dem von mir beschriebenen Prozess , die ich für verbesserungswürdig halte. Zum Beispiel wünsche ich mir mehr Transparenz, was die Normen angeht. Ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass es dabei auch oft um den Schutz geistigen Eigentums geht. Es ist nämlich nicht egal, ob Spezial-Normen wie die NAMUR (Normingsausschuß für Mess- und Regeltechnik) für alle Welt einsehbar sind. In diesem Gremium definieren die großen deutschen Prozessindustriekonzerne in Zusammenarbeit mit deutschen Mittelständlern die Standards für das was im Kleinen unsere Gasanlagen im Wohnmobil und die Prozessanlagen im Rhein-Main-Gebiet und Mitteldeutschland im Großen sind. Auf diesem Gebiet sind übrigens deutsche Unternehmen absolute Spitzenklasse, die sogenannten Hidden-Champions, weil sie nur Insidern bekannt sind. Das ist etwas, wo uns Deutschen kein Land der Welt etwas vormachen kann und das soll natürlich auch so bleiben. Sorry, ich schweife ab. Mit --> Link hat das Bundesministerium für Justiz zumindest für bundesdeutsche Gesetzte ein Portal geschaffen, in dem die Gesetze frei verfügbar sind. So stelle ich mir Transparenz vor. Normen sind allerdings deutlich schwerer lesbar, weil sie sich teilweise zu Wiedersprechen scheinen. Auch dort handelt es sich um einen Prozess und Texte beziehen sich teilweise noch auf alte Normen, weil sie sich noch in Überarbeitung befinden und andere sind schon überarbeitet, aber die zitierte Norm noch nicht. Man muss sich schon sehr gut auskennen und die Entwicklung verfolgen, um sich zurechtzufinden. Mein Vorschlag für mehr Transparenz wäre beispielsweise eine Wikipedia für Normen. Für jede Norm müsste es einen Eintrag geben, in dem zwar nicht der genaue Normentext verfügbar ist, aber eine grobe Inhaltsangabe und Informationen über die geplante Entwicklung. In dieser Wiki-Normia hätte dann zum Beispiel gestanden, dass die Behandlung der Tankgasflasche in der nächsten Revision der Norm XY geplant ist. Jeder den es interessiert, könnte dort nachlesen und es würde weniger Raum für Spekulationen geben. Das würde den allgemeinen Blutdruckspiegel hier im Forum senken.
Genau das ist der Knackpunkt! Warum müssen Tauschflaschen anders befestigt werden als Gastankflaschen? Klar, man will verhindern, dass ein unbedarfter die Flaschen raus nimmt und außerhalb betankt. Dann soll sie aber möglichst schnell ausbaubar sein. Diesen Wiederspruch versucht man durch "Regel" zu heilen.... Die Idee mit dem Verploben ist dort ausreichend. Warum muss man da so einen Bohem drum machen. Zum Teil schafft man aber künstlich Problem, wo es gar keine gibt, damit findige Theoretiker ihre Daseinsberechtigung haben.
Klarer Fehlerstart. Nach über 10 Jahren steht man in den Startlöcher? Meine Gastankflasche war jetzt zur Zehnjährigen. Und ich war nicht der Erste, der vor 10 Jahren eine solche Gastankflasche eingebaut hat.
Bei mir kommt da kostenpflichtiges Hallo, da es immer weniger Tankstellen für Gas gibt, erledigt sich das Thema in naher Zukunft von alleine. Dann braucht es auch die Diskussionen hierüber nicht mehr.
Ich habe grundsätzlich kein Problem mit sinnvollen Regeln, sofern sie denn zu Ende gedacht und plausibel sind. Es sind ja nicht nur die vorgenannten Ungereimtheiten, es gibt viele unterschiedliche Gaskästen, innenliegend, mit Tür in die Garage, oder nach außen, mit oder ohne Gasauszug, Flaschen hinter- oder nebeneinander, bei manchen geht ein Außenanschluß (wofür??) bei anderen nicht. Wofür brauche ich einen Schnellverschluß oder gar eine Verplombung? Muß ich dann, wenn ich eine Tank gegen eine Tauschflasche tausche immer wieder zum TÜV das sind doch alles nur zusätzliche Fehlerquellen und warum brauchen Tauschflaschen diese nicht? Also, kommt da etwas raus, was plausibel ist und Sinn macht und eben nicht den Eindruck hinterläßt, nur Lobby- und Geschäftsinteressen zu vertreten, dann werde ich mich dran halten, ansonsten kommt mein Duo-Tankflaschenpack zum Prüftermin raus und danach wieder rein. Warum will man eine Konstruktion mit vielen neuen Verbindungen und möglichen neuen Fehlerquellen schaffen, aber der Unbedarfte stellt seine neue Tauschlkanne rein und prüft die Verbindungen noch nicht einmal auf Dichtigkeit. Ich habe daher so meine Zweifel, dass die kommende Lösung wirklich eine Lösung sein wird. Grüße
Ist da was am mir vorbeigegangen? Gefühlt kriegst du mittlerweile bald an jeder 3. Tanke Gas, jedenfalls in unserer Gegend.
Wir haten vor über zehn Jahren eine Gastankflasche angeschafft um eben nicht "in unserer Gegend" Gas zu tanken, denn das geht auch mit Tauschflaschen. Im Ausland können wir unsere deutschen Gasflaschen nicht tauschen bzw. nur an wenigen Stellen. Daher tanken wir Gas nach, in Spanien fast an jeder Repsol oder Cepsa kann man Gas tanken. Seit zehn Jahren verfolge ich den Tanz, ist wie "den Namen tanzen" völlig sinnfrei und völlige Zeitverschwendung. Zur Gasprüfung nehmen wir unsere lediglich angegurtete Gastankflasche raus udn ein Platz bleibt im Gaskasten leer. Nach der Gasprüfung kommt sie wieder rein. Alle die ich kenne machen es so und niemand redet darüber oder regt sich gar auf. Daher gab es niemals für mich oder alle die ich kenne, ein Theater und somit auch kein Ende dieser Lächerlichkeiten.
Darum schrieb ich doch in dem anderen Thread: "Mit den Regel, wollen sie doch besch... werden".
Rechte Spalte --> Infopoints (man muss da hingehen und in den Bibliotheken die Norm einsehen - nicht online)
Kann es sein, das es da regionale Unterschiede gibt? In meiner Gegend gibt es immer mehr Tankstellen die LPG anbieten.
Halo, bei uns müsste ich 20km fahren bis zur nächsten Gastankstelle. In Frankreich, unserem Hauptreiseland, wurden sehr viele Gastankstellen geschlossen, Freunde von uns mussten über 80km fahren um Gas zu tanken. Laut Maps hatten die Tankstellen in der Nähe noch Gas, aber vor Ort war nichts mehr. Gasflaschen gibt es an jedem Supermarkt und jeder Tankstelle.
Dann ist das so. Wir haben in Bochum eine Automatengastankstelle in 1 km Entfernung und auf unseren Reisen sehen wir ständige eine Tankstelle wo wir auch Gas tanken können. Wir tanken nach, wenn wir meinen das die Flasche nur noch halb voll ist, wenn die leer sein sollte haben wir noch eine graue 5 kg Lpg Tankstellen gibt es ohne Ende Gibt ja auch genügend lpg autos . Wer sie nicht findet nimmt die app von --> Link Aber letztlich ist es für den eigenen regionalen Nutzen eh egal .. da dort auch tauschflaschen erhältlich sind wichtig wird das auf reisen wo man die deutsche flasche nicht tauschen mag .. und ein wesentlicher vorteil .. ich zahle nur das gas das ich brauche .. wie oft habe ich früher halbvolle flaschen getauscht um über den urlaub zu kommen
Und wenn die Norm hinter einem Paywall ist, kommen die Chinesen (oder sonstwer) da nicht ran, weil sie keine 500 Euro investieren wollen? Das ist eines der lächerlichsten Argumente, die ich je dafür gehört habe, dass die Normen Geld kosten. Mein Standpunkt dazu: Gesetze, Verordnungen, Richtlinien und Normen, die den Bürger direkt betreffen, MÜSSEN unentgeltlich einsehbar sein, sonst kann niemand erwarten, dass sich jemand daran hält. Genau aus diesem Grund sind ja inzwischen auch alle Gesetze gratis online verfügbar. Heutzutage würde ich eine analoge Bibliothek schon fast nicht mehr als 'öffentlich' betrachten... bis denn, Uwe
Ich möchte mich rechtherzlich für das Negativ bedanken, warum sinnfrei. weil diese Niederschrift nicht zielführend ist. Meiner Meinung bringt das uns, Inhabern von Tankflaschen in keinster Weise weiter. Die Reglementierungen werden immer schlimmer und man ist denen hilflos ausgeliefert. Es kann ja Mancher das anders sehen, aber es sind nun einmal Tatsachen, das hat auch nichts mit politisch zu tun, es ist einfach so. Obwohl es noch nicht Gesetz ist, bekommt man Gasprüfung mehr :!:
Wobei ihr Inhabern von Tankflaschen von den Gastankfirmen durch Falschinformationen zum Einbau von Gastankflaschen animiert wurdet, die nicht regelkonform waren. --> Link Nun müsste ihr halt mit den Konsequenzen durch Neuregelungen zurecht kommen. Eines dürfte sich sein, für Einbauten die nicht konform mit den Regeln erfolgt sind gibt es vermutlich keinen Bestandsschutz. Gruß Scout
Das mag ja durchaus unterschiedlich sein, je nachdem wo man wohnt, aber ist doch egal, wenn man losfährt kommt man doch "alle Nase lang" an einer LPG Station , es sei denn man heizt im Winter durch :lol: In Frankreich gibt es fast 1.400 LPG Tankstellen, auch da wird man doch mal irgendwo an eir LPG Tanke vorbeikommen, oder? Kann aber jeder machen wie er möchte, ich möchte jedenfalls auf den Komfort, fast überall Gas tanken zu können, ohne Flaschen tauschen oder kaufen zu müssen, nicht mehr verzichten. Grüße
Scout, damit magst Du völlig richtig liegen, (link) - gut Zusammengefasst! dennoch, bei allen unterschiedlichen Auslegungen, ist doch die eigentliche Frage, warum man überhaupt einen Unterschied zwischen einer Tauschflasche und einer befüllbaren Gasflasche macht. Beides sind Flaschen, beide haben das gleiche Füllvolumen, beide werden identisch genutzt und nur weil eine einen 80% Füllstop hat, macht man einen Unterschied? Das ist doch Absurd, oder? Aber selbst wenn beide zukünftig ( glaube ich nicht) gleichgestellt wären, dürfte man aber eigentlich immer noch nicht selber tanken, wobei "Hat das schon mal irgend jemanden interessiert" Vielleicht erringt ja diese unsere Ignoranz des Verbotes noch Bestandsschutz :lol: Grüße
Das widerum sieht zum Beispiel die zuständige Schweizer Behörde ASTRA, also keine Privatperson oder sonstige Forumsmeinung, auf Nachfrage von gastankflasche ganz anders. --> Link Kurz gesagt, die Nachfüllflasche wird gehandhabt wie die Tauschflasche, kann im Gaskasten oder draussen von qualifiziertem Personal befüllt werden. Befestigung wie gehabt. Es wird nicht darauf eingegangen, dass ein Verein in Deutschland Gesetze oder Normen erlässt. Findet man nicht notwendig, ein weiteres Gesetz/Norm zu erlassen. Fest eingebaute Gastanks dürfen hierzulande auch von Privaten eingebaut werden, mit der Einschränkung auf Verwendung von zertifizierten Teilen und einer Abnahme durch eine Prüfstelle. keep it simple. Funktioniert. Schweizer sind halt schlau! - es war halt leider schon oft so, daß Dinge die nicht in Deutschland "erfunden" wurden halt einfach nicht gut für uns sind, eigentlich schade, oder? Grüß3 Kudos für die Schweiz. Das hat man halt davon, wenn man irgendwelche privaten Vereine (mit eigenen finanziellen Interessen bzw. als Lobby für eine Branche) damit betraut, den Stand der Technik zu definieren. Ist ja auch überhaupt kein Interessenkonflikt, wen wundert, dass sowas dabei rauskommt. Bock zum Gärtner gemacht? Was Lobbyismus, Korruption und Selbstbedienung angeht, kommen wir in D immer näher an die sprichwörtliche Bananenrepublik. bis denn, Uwe
Mit der Installation einer Gastankflasche will man sich in die Lage versetzen diese an einer Tankstelle füllen zu können. Deshalb sollte man auch beachten, was die Tankstellen Regel, die Betriebssicherheitsverordnung, dazu meint. Danach gibt zwei Arten von Druckgasbehältern ortsfeste Druckgasbehältern und ortsbewegliche Druckgasbehältern. Ortsbewegliche sind z.B. die normalen Gasflaschen, die dürfen an der Tankstelle nicht befüllt werden. Ortsfeste sind z.B. die Gastanks, die dürfen an der Tankstelle befüllt werden. In Beiträgen bin ich schon öfters darauf eingegangen. Ob jetzt eine Gastankflasche als ortsbeweglicher oder ortsfester Gastank gilt wird die Zukunft zeigen. Gruß Scout Wäre vielleicht cleverer, das danach zu Regeln, ob ein Behälter (welcher Art auch immer) einen Füllstopp hat oder nicht, und nicht danach, ob er fest eingebaut oder nur Ladung ist. Aber das wäre ja pragmatisch. Geht ja gar nicht. bis denn, Uwe Doch .. geht .. im Ausland
In der derzeit (noch) gültigen Fassung der Betriebs-/Einbauanleitung ist die ALUGAS Travelmate ein ortsfest verbautes Druckgerät zur Selbstbetankung. --> Link Seite 3, "Verwendungszweck"
Ein ausgewogener und sachlicher Beitrag, ich habe dafür ein Pünktchen vergeben Gruß Andreas
Sprichst du jetzt von Womo- oder Hausinstallationen?????? Womo werden Adern mit Litzen verlegt, im Haus Volldraht!!!!!!! Zur Hausinstallation: Früher wurden Kabel in Leerrohr gezogen, damit guter Schutz. heute werden Kabel einfach ohne Rohr Unterputz verlegt, weniger Schutz. Vielleicht hat sich die Normengebung dewr billigeren Verlegeweise angepasst?? Sind ja Fachleute und Installateure in diesen Normengremien. Mal was zum Nachdenken, oder Gruß Andreas
Hallo Andreas ich hatte als Beispiele die Hausinstallation aufgeführt. Zu deinen Beispielen: in Rohre wurden in der Regel Drähte und keine Kabel eingezogen und ich würde sagen der Schutz ist so ziemlich der Gleiche, kommt aber aufs Rohr an und Stegleitungen gab es schon damals und gibt es immer noch. Ja, in diesen Normen sind Fachleute und Installateure die an diesen Normen verdienen, aber wie gesagt viele der Normen haben ihre Berichtigung aber in meinen Augen nicht alle. Aber eigentlich geht es ja hier um den Gasverein und seine Normen, sorry fürs abschweifen. Gruß Joachim
Regelt denn die ASTRA bei Euch auch, was an der Tankstelle passieren darf und was nicht? Hier in Deutschland ist doch die Crux, dass aus Sicht der Straßenverkehrsbehörden bzw. Fahrzeugprüfung (entspricht wohl grob Eurer ASTRA) etwas verlangt bzw. erlaubt wird, was an der Tankstelle nicht betankt werden darf. M.W. war es in Deutschland nie verboten, eine sogenannte "Tankflasche" wie eine Tauschflasche im Gaskasten zu befördern und an den Entnahmeanschluss anzuschließen. Nur befüllen durfte man sie halt nicht. Und das ganze Dilemma mit TÜV etc. fängt an, wenn man versucht, die "Tankflasche" so einzubauen und auszurüsten, dass sie auch befüllt werden darf.
Eben, deshalb steht meine Alutankflasche auch als normale 11 kg Gasflasche im Gaskasten, neben der Tauschflasche. Ohne irgent welche Füllschläuche, mit den Gurten gesichert. Das füllen ist dann eine andere Baustelle.
Natürlich ist eine Gastankflasche fest eingebaut, die kann man nicht ohne Werkzeug heraus nehmen, genau so wie die Festtanks.Die Tankflaschen sollen ja nun heraus nehmbar werden, das diese im Brandfall von den Löschkräften unter Einsatz ihres Lebens und mit Schutzhandschuhen raus genommen werden können. Das möchte ich mal sehen, wie einer in den Flaschenkasten mit den Handschuhen zwei Schnellkupplungen löst und die 2 Sternschrauben rausdreht. Was in sich ja schon Widerspruch ist, die Tanks müssen "besser" gesichert werden, die Tankflaschen müssen heraus nehmbar sein. Aber es geht ja nicht nur um die Tankflaschen, sondern die Gastanks sollen nun 3 Bänder bekommen und auch noch einen TÜV geprüften Prallschutz in Fahrtrichtung. Montage soll laut mündlicher Auskunft von der DEKRA nur noch am Rahmen zugelassen sein und wenn es bei meinem Hymer gar nicht möglich ist, die Tanks am Rahmen zu befestigen, dann müßten diese raus. Ich war ja vor knapp 2 Jahren mit dabei, wo meine von der DEKRA geprüften Tanks wieder eingebaut wurden, ist eine "Schweinearbeit", die Bänder sind so stabil, dass es eine wirkliche Quälerei ist, diese wieder zu spannen. Wenn bei einem Ereignis es zur Beschädigung des WoMos kommt, dann dürfte der Gastank das Letzte sein, was wegfliegt.
Es kann ja Jeder Schreiben was er gerne möchte, das es kein Jurist geschrieben hat, brauchte der TE nicht extra zu betonen, Dann wartet er auch noch auf Kommentare, Chips und Cola liegen bereit! Qualifizierter geht es ja kaum noch, was hat er damit bezweckt :?: Ich kann es mir nicht vorstellen, es bringt doch keinen weiter, der mit den neuen Vorschriften( noch nicht beschlossen) klar kommen . muß. |
Anzeige
|