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Hallo, Meine Autowerkstatt hat mir empfohlen, Unterbodenschutz (Wachs) und Hohlraumversiegelung zu machen. Ist dies bei einem neuen Wohnmobil sinnvoll, wenn man ggl. auch im Winter fahren möchte. Verhindert dies rosten? Was darf dies kosten, wad wäre ein fairer Preis dafür? Gruß Harald Moin, ja, das ist mehr als sinnvoll. Und je früher, desto besser und günstiger. Am besten unmittelbar nach Auslieferung versiegeln lassen. Nach ein paar Jahren kann die Aufbereitung und Konservierung richtig ins Geld gehen - 500-100€ JE METER Fahrzeuglänge. OK, bei meinem Daily Fahrgestell hab ich es selbst gemacht - eine Woche Drecksarbeit von unten.... LG Dieter
Kosten, keine Ahnung was das aktuell genau kostet, aber so mit 3000 aufwärts kannst du wahrscheinlich rechnen. Bei einem neuen Auto/Womo ist eine Versiegelung durchaus wichtig und richtig, erst recht wenn es im Winter gefahren wird. Wachs oder Fett ( Seilfett ( ursprünglich für die Drahtseile von Seilbahnen ), Mike Sanders... ). Es gibt auch Fluidfilm und Permafilm. Hohlraumversiegelung ist eh immer überall grob dasselbe. Unterboden: Fett ist elastischer, aber halt eine ziemliche Pampe wenn man da mal was am Unterboden machen muss. Wachs ist da schon ok. Wenn es mit Sommerzulassung den Winter in der Scheune verbringen würde wäre es sinnlos. Wenn du das Womo aber im Winter fährst oder irgendwo stehen hast wo der Salzer vorbeifährt sind die paar Nutscherln für den Unterbodenschutz im Hinblick auf die Gesamtkosten des Wohnmobils zu vernachlässigen. Es verhindert wirklich das Rosten. Das schützt auch die Bremsleitungen, Gasleitungen die meist unten im Freien laufen und im Alter dann gern gammeln und undicht werden. Drauf mit dem Zeug. Bei reinem Sommerbetrieb kannst Dir den Schutz sparen. Bei Winterbetrieb dringend nötig. Hohlräume besser mit Fett wie Mike Sanders. (Verteilt sich gut in allen Ecken / selbstheilend) Unterboden besser mit Wachs, da es weniger Schmutz anzieht. Ist auch etwas weniger Sauerei an den Händen bei späteren Reparaturarbeiten. Kosten ca. € 1500.- für 7m WoMo in Fachbetrieb in Süddeutschland. Gruß Grandeur Servus, Bei Winterbetrieb in unserern Regionen auf jeden Fall "sehr" sinvoll. Kosten in Kärnten für mein 7m Womo € 1.200.- (mit Rechnung ;)). LG Alfred Wenn du dabei bist, dann denk auch über Konservierung der Aussenhaut. Das WoMo wird vor allem am Fahrerhaus verdrecken und an manche Hutzen ist kaum ranzukommen um zB die Insekten zu entfernen. Hallo, wir haben das bei unserem TI, 7,50 m (EZ 11/2022) im November 2024 machen lassen und dafür 1.982€ bezahlt. Gemacht hat das die Firma Eugen Hering in Schweinfurt. Die haben sehr gute Arbeit geleistet. Je neuer das Fahrzeug, umso günstiger ist das, weil die keinen Rost o.ä. vorher entfernen müssen. Das Fahrzeug muss dann nur von unten gereinigt werden, das hat bei uns auch gereicht, da noch tip top. Unser Fahrzeug stand eine Woche dort. Ich habe für mein 5,99m WoMo (EZ 03/2014) Frühjahr 2020 während Corona knapp 800€ bei Carsten Stäbler bezahlt sowohl für Unterbodenschutz als auch Hohlraumversiegelung. Würde ich immer wieder machen obwohl wir im Winter bisher nicht unterwegs waren! Auch von mir einen Stimme für das Versiegeln der Metallteile von innen und außen, unabhängig vom Wintereinsatz. Ich habe mir einen Kanister Seilfett besorgt und alle Teile innen wie außen eingesprüht, da war das Fahrzeug ein knappes Jahr alt. Das meiste ist zwar lackiert, aber das ist unter dem Fahrzeug auf Dauer kein ausreichender Schutz. Man kann das durchaus selbst machen, um Kosten zu sparen, Seilfett und Sprühvorrichtung haben 100 Euro gekostet. Kompressor war vorhanden. Einseitig auf die Keile fahren, reicht zum bequemen Arbeiten. Wenn man einigermaßen konzentriert arbeitet, ist es auch keine Sauerei. Es sollte allerdings nicht zu kalt oder warm sein, so um die 20-25 Grad ist ideal. Auf jeden Fall sinnvoll, die Basis ist ein Nutzfahrzeug und nicht auf die Nutzung über viele Jahre ausgelegt sondern auf viele Kilometer. Habe ich auch letzte Woche mit Hartwachs machen lassen. War außer der Ölwanne, kein Rost dran. 7,5m für 600 Euro. Unterboden und Hohlraumkonservierung. Fand ich fair!. Vg Holger
"dringend nötig" würde ich nun nicht unbedingt sagen, aber sehr sinnvoll allemal! Wir haben uns gerade einen "neuen" Gebrauchten (Bj. 2013) gekauft und ich habe eine solche Versiegelung auch vor, da wird das Fahrzeug wohl wieder eine recht lange Zeit behalten werden. Preis wird noch eingeholt. Bei dem Vorgänger, einem Concorde Alkoven aus dem Bj. 1995 auf Fiat Ducato, den wir 19 Jahre lang hatten, wurde das nie gemacht, und das Fahrzeug stand immer draußen und wurde auch im Winter genutzt. Was soll ich sagen: er ist nun 30 Jahre alt geworden, von unten wurden in den letzten 5 Jahren mal der Querträger vorn getauscht (ist geschraubt) und auf beiden Seiten die Einstiege geschweißt, und so steht er nun auch noch sehr gut da und wird noch etliche weitere Jahre auf der Straße sein. Ich hoffe immer, dass die heutige Rostvorsorge ab Werk mindestens genauso gut ist wie die bei unseren vorherigen Fahrzeug, aber um sicher zu gehen soll der Neue eben auch eine Versiegelung von unten bekommen.
Wo hast du das machen lassen, Ibbenbüren ist ja quasi um die Ecke. Sehr interessant. Vor allem wenn Preise und Werkstatt genannt wird. Hallo, wir haben auch Unterbodenschutz und Hohlraumversiegelung machen lassen. Wenige Monate nach dem Kauf, hatten wir 2024, in Münster, um die 1000€ bezahlt. Allerdings ist unser Wohnmobil auch nur 5.95m lang. Von Hause aus wird bei Stellantis so gut wie nichts gemacht. Das fördert den Umsatz! :idea:
Carsten Stäbler bietet das leider nicht mehr an. Die haben uns die Fa. Eugen Hering empfohlen. Deshalb waren wir in Schweinfurt. Hallo, meiner ist komplett mit Mike Sanders gemacht 7,20m ~1000€ mfg Karl
Die neueren Fahrzeuge sind alle vollverzinkt. Da sind eher die Sprinter anfällig Ich würde es trotzdem machen. Als wir 'unseren' 13 Jahre alt gekauft haben, stand er rostmäßig für einen Iveco eigentlich ganz gut da, nur ein bisschen Flugrost am Rahmen und die Kabine war noch sehr gut. Hab dann einen Lackierbetrieb gefunden, die einmal von unten gesandstrahlt haben, dann Karosserielack und Wachs drüber (und in die Hohlräume) für unter 1000 Euro. Wir nutzen das Fahrzeug seitdem 10 Jahre auch jeden Winter. Am Fahrerhaus musste ich jetzt einmal kleinflächig nacharbeiten, unterm Aufbau (Leiterrahmen) ist immer noch alles wie neu. Ohne Konservierung wäre zumindest das Fahrerhaus inzwischen von unten weggerostet und der Rahmen sähe auch nicht mehr gut aus (der ist aber sehr massiv aus C-Trägern und rostet nicht so schnell durch). Wenn das Fahrzeug wirklich vollflächig verzinkt ist, reicht als Konservierung im Neuzustand auch Wachs ohne Karosserielack drunter. Insbesondere in den Hohlräumen ist das wichtig, wenn sich da Dreck sammelt und dadurch die Feuchtigkeit drin bleibt, hält auch eine Verzinkung nicht lange. Wer sich das spart, spart am falschen Ende. Es sei denn, er kauft sich eh alle 3 Jahre ein neues Mobil. bis denn, Uwe Auf jeden Fall machen lassen. Ich habe eben mir ein Angebot für ein Neufahrzeug, 7,70 m länge geben lassen. preis 2000€ Viele Grüße Klaus
Da würd ich mir nen anderen Betrieb suchen. 2000 Euro für einmal Unterbodenwachs und Hohlraumversiegelung ist deutlich zu teuer. Das sind nur ein paar Stunden Arbeit und das Material kostet auch nicht die Welt. Für den Preis kann man in anderen Betrieben vorher noch Sandstrahlen und neu Karossierlack plus Wachs bekommen. Hat bei uns (7-m-Fahrzeug) weniger als die Hälfte gekostet, inzwischen wäre man wohl auf 2 k€. Aber nicht nur für Hohlraum- und Unterbodenversiegelung. bis denn, Uwe
Völlig überteuert. Material 100 Euro, 4 Stunden Arbeit inkl. Abkleben.
Wie heißt denn die Werkstatt und wo befindet die sich? Ich werde bei meinem Neuen auch gerne das machen lassen und suche noch ne gute Werkstatt mit vernünftigen Preisen Unterbodenschutz lohnt sich meiner Erfahrung nach immer. Ich denke nicht, dass der Unterschied zwischen Winter und Sommer entscheidend ist – der wichtigste Faktor ist Feuchtigkeit und die daraus entstehende Korrosion. Die Geschwindigkeit der Rostbildung wird vor allem durch Wasserströmung und Wasserdruck erhöht, und dafür reicht bereits ganz normales Wasser, auch ohne Salz. Deshalb halte ich eine Behandlung des Unterbodens durch Einsprühen sowie das Aussprühen der Hohlräume mit verschiedenen Schmiermitteln für sehr wirksam (Hohlräume sollten nur behandelt, aber nicht verschlossen werden). Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um ein neues oder ein älteres Fahrzeug handelt. Voraussetzung ist lediglich, dass die Flächen vorher gründlich gewaschen und entfettet werden. Die verwendeten Schmiermittel besitzen starke korrosionshemmende Eigenschaften. Sie können auch in bereits angerostete Bereiche eindringen, Feuchtigkeit verdrängen und die weitere Rostbildung deutlich verlangsamen oder sogar stoppen. Was den Arbeitsaufwand betrifft: Wenn man eine Spritzpistole zur Verfügung hat und das Wohnmobil so anheben kann, dass man bequem unter das Fahrzeug kommt, dauert die eigentliche Behandlung nach dem vorherigen Waschen ungefähr eine Stunde. Das Schmiermittel verteilt sich anschließend auch in Bereiche, die beim direkten Sprühen nicht erreicht wurden. Die Materialkosten liegen ungefähr bei bis zu 120 €. Hallo, ich habe nach drei Jahren (fahre aber nicht im Winter) 2014 in einer Fachwerke Mike Sanders drauf machen lassen. Wurde alles gründlich gereinigt, am Fahrzeug war noch nix dran. Rahmen durchgespült und übers WE trocknen lassen. Dann satt MS überall drauf und rein. Ist jetzt 12 Jahre her, unten drünter noch wie neu, nur halt gelblich verfärbt durch das Fett, aber immer noch satt drauf, wenn man drüber fährt. Ich finde, hat sich bei mir gelohnt. Gruß Dieter Moin, das würde ich nicht so pauschal sagen. Z.b. bei unserem vollintegrierten Fahrzeug ist der Unterboden vom Aufbauhersteller aus Siebdruckplatte (wasserfest verleimte Sperrholzplatte, beidseitig mit einer Phenolharzschicht beschichtet) konstruiert worden. Die rutschhemmende Struktur (Sieb) ist nach innen gerichtet und die glatte Rückseite (Film) im Außenbereich. Da ist teilweise ziemlich dick schützende Mumpe verarbeitet worden wie z.b. im beigefügten Bild oben rechts von außen am Batteriekasten zu erkennen ist. In die Hohlräume vom Chassis würde ich mit Hochdrucksprühtechnik noch Hohlraumwachs einbringen, aber insgesamt finde ich den Unterboden des jetzt ungefähr seit 2 Jahren zugelassenen Autos mit knapp 28 Tkm Laufleistung soweit ausreichend geschützt und würde da auch keinen Handlungsbedarf erkennen. Bei dem Holzboden ist wohl vorteilhaft im Innenraum keine unnötige Nässe wirken zu lassen und entsprechend regelmäßig auch das wasserführende System im Fahrzeug auf Dichtheit zu prüfen. Hallo Stefan, ich habe auch einen Holzboden, der wurde natürlich nicht behandelt, nur das Fiat-Fahrgestell, also alles, was aus Metall ist. Den Boden behandele ich mit dem einschlägig bekannten Mittel für Holzunterböden und das regelmäßg, so alle zwei Jahre. Gruß Dieter Holzteile: Die Mittel, über die hier diskutiert wird, funktionieren auch auf Holzteilen problemlos. Meine eigene Erfahrung: Vor etwa 8 Jahren habe ich den Unterboden und die Holzböden eingesprüht. Im Jahr 2024 habe ich das Wohnmobil verkauft und bei der Vorbereitung für den Verkauf den Zustand des Unterbodens und der Holzböden kontrolliert. Letztes Jahr habe ich auf die gleiche Weise ein integriertes Wohnmobil von **Dethleffs** behandelt. Diesen Sommer werde ich mir nach dem Winter den Zustand des Unterbodens anschauen (Unterboden und Holzteile von unten). Ergebnis: unveränderter Zustand. Ich hab's bei der örtlichen Iveco/Fiat Werkstatt hier in Soltau für 400,-€ bekommen.
In 4 Stunden einfach drüberjauchen… Ideal zum ein verbrauchtes Wohnmobil auf „gepflegt“ zu bringen. Sorgfältig geht das nicht im 4 Stunden. Bei älteren WoMo kommt man ums Trockeneisstrahlen nicht drumrum. Mit Wasser reinigen ist wenig sinnvoll. Was passiert mit bereits unterrosteten Bereichen? Salzkruste bekommst mit Wasser auch nicht ab und in den Hohlräumen bleibt tagelang das Wasser stehen. Wenn man dann mit Wachs arbeitet sieht hübsch aus, aber schützen tut es dann nur an den gesunden Stellen. Trockeneisstrahlen, dann die sichtbaren korrodierten Bereiche entrosten (Strahlen oder Fertan), dann Chassislack und dann Hohlräume mit Mike Sanders oder anderem Fett und Unterboden Wachsen. (Dazu muss aber oben + Bremsen + Auspuff abgedeckt werden Wer das für 400.- macht, bitte her mit der Adresse. Gruß Grandeur Ich habe den Unterbodenschutz und die Hohlraumversiegelung mit Seilfett selbst gemacht. Das Fahrzeug war ein gutes halbes Jahr alt. An einem freundlichen und längere Zeit trockenem Tag eine Fahrzeugseite auf die Keile, gibt genug Platz für die Arbeiten. Mit einer Druckluftpistole und dem Verlängerungsschlauch Fett satt in die Hohlräume eingeblasen und sämtliche Metallflächen eingesprüht. Bei dem kleinen Sprühradius musste ich nichts abkleben. Seilfett 80 Euro. Seitdem mache ich alle 1-2 Jahre eine Inspektion. Seilfett habe ich in einer Spühdose dabei. Wo ich es für nötig halte wird nachgesprüht. Wenn die Dichtigkeitsgarantie vorbei ist werde ich die Schichtplatten mit Owatrol tränken.
Hier ging es um Korrosionsschutz bei einem Neufahrzeug. Da ist der Aufwand in der Tat recht gering, weil nicht gestrahlt und lackiert werden muss. Wer da 2000 Euro für haben will, rechnet wohl damit, dass der Kunde keinen Plan hat. bis denn, Uwe |
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