rkopka hat geschrieben:Da fährt man nicht so einfach mal alle paar Tage weg.
Dafür nimmt man dann den "Hollandeimer" ( :D )
Dafür nimmt man dann den "Hollandeimer" ( :D ) Vorweg, ich möchte mich bei Euch herzlich für Eure Ratschläge mit/ohne Produktbezeichnungen/Links und für den Austausch Eurer Erfahrungen bedanken. Ich nehme viel hier mit. Nun ist es an uns, uns für eine Methode zu entscheiden, wird jedoch noch etwas dauern. Eines eint jeden hier und zwar das Thema "Verkeimung", und dass man damit auf irgendeine Art und Weise umgeht. Die einen vermeiden Hightech und vertrauen vielmehr auf ein bestimmtes Vorgehen und auf ihr Immunsystem, die anderen bevorzugen vielleicht einen Rundumschutz soweit es technisch möglich ist. Hier prallen Sichtweisen aufeinander, aber ohne, dass daraus Konflikte entstehen. Hat mir sehr gefallen, vielen Dank auch hierfür. Ich möchte nunmehr kurz das Wichtigste zusammenfassen: Tipp 1 Wasserentnahme an vertrauenswürdigen Quellen, das definiert jeder etwas zwar anders, aber ist ok so. Tipp 2 Nie von sich selber ausgehen, sondern auch mal überlegen, dass andere anders mit der Hygiene am Wasserhahn, bzw. Einfüllvorrichtung umgehen. Tipp 3 Einen ausreichend langen Wasserschlauch mitführen. Einige splitten die Länge, beispielsweise 5 + 5 Meter oder 5 + 7 Meter, einige nicht. Tipp 4 Adapter mitführen - je nach Erforderniss (Land, Stellplatz, Campingplatz). Einige Tipps wurden genannt. Alles andere sind Kann-man-haben-aber-muß-man-nicht-Tipps - beispielsweise: Punkt 1: Gießkanne oder auch Faltkanister Punkt 2: Vorfilter und/oder Kohlefilter oder auch Hightech-Filtersystem Punkt 3: Hygienetücher Punkt 4: separater Kanister für Trinkwasser Punkt 5: Einfüllsystem oder auch Trichter ... usw. Was bereits für uns feststeht ist, wir werden einen lebensmittelechten wie FITT PURE Trinkwasserschlauch oder ähnlichen kaufen, ob jetzt 5 + 5 m oder 5 + 10 m, das weiß ich noch nicht. Da scheinbar von vielen Gardena empfohlen wird, möchten wir uns auch daran orientieren. Deshalb sollte der Schlauch den Gardena-Anforderungen passenden Durchmesser haben. Muß also noch schauen ob 1/2" oder 3/4" Durchmesser. Je größer der Durchmesser, umso mehr Durchfluß hat man, vielleicht auch bedenkenswert? Und einen lebensmittelechten Hünersdorff Weithalskanister 10 L HD‑PE (scheinbar kombinierbar mit 3/4"‑Ablasshahn).
nee, bleib mal bei 1/2 Zoll. In der Praxis bestimmt der Wasserdruck der Zapfstelle (mal langsam, mal Power) die Füllzeit. Das Gardena Standard-Kupplungssystem (Steckverbindung) ist für 1/2" optimiert. Selbst wenn du einen 3/4" Schlauch nutzt, verengt die Standard-Kupplung den Durchfluss an beiden Enden wieder auf das Maß des Steckers. Ein 3/4Zoll Schlauch ist deutlich steifer, schwerer und nimmt in der Heckgarage oder im Gaskasten viel mehr Platz weg. In einem dickeren Schlauch bleibt nach dem Entleeren mehr Restwasser stehen. Das erhöht das Risiko von Verkeimung (Biofilm), wenn der Schlauch in der Sonne liegt.
Lieber BikAir, ich bin bekennender Camper. Da gerne früh im Frühjahr unterwegs hat nicht mehr mit Zelt. Und da ich ein paar Jahre im Frühjahr jedes Wochenende von Süddeutschland aus an den Lago Maggiore gefahren bin, ist es halt kein Wohnwagen geworden sondern VW-Bus, dann Wohnmobil. Allerdings immer noch kein rollender Schaltschrank. Und ich gehe wenn möglich auf Campingplätze, weil man dort halt immer genügend sympathische Menschen trifft. Und die meisten sympathischen Wohnmobilfahrer scheinen das auch so zu machen. Dass es manchen n nicht auf Campingplätzen gefällt, wundert mich da nicht, aber die dürfen sich gerne auf Stellplätzen gegenseitig anätzen. Eine Gießkanne benutze ich übrigens, nachdem ich au einem Stellplatz mal gesehen habe, wie einer den Wasserhahn der Trinkwasserzapfstelle in den Ausguss seiner Toilettenkasette gesteckt hat, obwohl rechts davon ein Schlauchstück für diesen Zweck montiert war. Seitdem hole ich Wasser nur noch an Orten, wo (hoffentlich) keiner mit seiner Casette hinwandert. Wird mir heute noch übel, wenn ich daran denke, wie oft ich davor an solchen Versorgungsstellen Wasser geholt habe. Ulkig finde ich die Schlangen, die sich morgens vor der Abwasserstelle bilden. Und mindestens ein Dilettant ist anscheinend immer dabei. Es ekelt mich auch, dort auszusteigen, wenn ich die angetrockneten Toilettenpapierreste an den Gittern sehe. Da entstehen dann so Bilder in meinem Kopf, woher wohl der Farbton in der Umgebung her kommt. Also trage ich lieber zwei oder dreimal mein Grauwasser per Eimer und bleibe auf sicherem Terrain. Ich bin ja noch nicht so vergreist, dass ich damit Mühe hätte. Wenn ich mal keine Kiste Bier mehr tragen kann, dann muss ich wohl einen elektrischen Kugelhahn nachrüsten. Grüße
Uwe, fast jeder hat eine Art "Abwassertaxi" ohnehin im Mobil .... in solchen Situationen hab ich schon des Öfteren einfach die (leere) Cassette der Toilette benutzt. Einfach unter den Abwasertank-Auslauf, füllen und wegbringen.
mal noch als Ergänzung Punkt 6: 10 - 20l Wasserkanister auf Klapp Sackkarre Punkt 7: Makita Akkuschrauber mit Gardena Wasserpumpe Punkt 8: Neben einem langen, 2 - 3 kurze mit beidseitigem Gardena Adapter Punkt 9: Tankdeckel für Gardena Anschluß Punkt 10: Diverse Adapter für 1/2 oder 3/4"" Gewinde auf Gardena ...für die WR Besitzer, Kärcher Wasserpumpe 230V sowie Filtersystem (Keramik) zum Nutzen von Berg- Bach und Seewasser Ich glaube, es gibt fertige, fürs THW konzipierte Anhänger dafür. Gruß Uwe
Sehr zu empfehlen, macht das Leben einfacher, wenn man den Schlauch nicht halten will oder er sich selbstständig macht. Und keine Sorge, daß (so leicht) innen was passiert. Die sind nicht komplett dicht. Wenn der Tank voll ist, fließt es am Tankdeckel raus.
Da gibts noch mehr, 3/8" ? Ich hatte in Schweden mal ein sehr kleines Gewinde, für das ich keinen Adapter hatte. RK Ich nutze diesen lebensmittelechten Schlauch, kostet jetzt nicht die Welt. --> Link Er ist absolut knickfrei und auch das ist - für mich - ein Argument. Er läuft dadurch nach dem füllen sehr gut leer. Ich achte mehr auf Schadstoffe als auf Keime - in meinem Leben. Beste Gruesse Bernd
Und wieder mal ein schönes Beispiel wie verschieden die Menschen sind. Ich achte vor allem auf Keime, die vermehren sich nämlich im Körper, Schadstoffe nicht. Im schlimmsten Fall bleibt die aufgenommene Menge im Körper, typischerweise werden sie entweder wieder ausgeschieden, oder abgebaut. Ev. hat man dann am nächsten Tag einen Kater. Grüße Uwe
Das ist nicht richtig. Eine Gießkanne ist ein "Muss", weil diese fast immer funktioniert, auch wo ein Schlauch wegen der Anschlussproblematik nicht geht (Ausnahme Trinkwassersäulen zum Bezahlen). Wir haben einen 180 l - Trinkwassertank. Zu Hause füllen wir diesen immer mit Schlauch auf. Beim Nachfüllen unterwegs ist der Trinkwassertank ja in der Regel nicht leer, so dass keine 180 l aufgefüllt werden müssen. Wir nutzen in der Regel jede Nachfüllgelegenheit, denn z.B. Trinkwasserhähne direkt an Entsorgungsstellen nutzen wir nicht, da mit diesen die Toi-Boxen ausgespült werden. Die Nutzung einer 10 l-Gießkanne erscheint auf den ersten Blick arbeits- und zeitaufwändiger, aber bei moderaten Füllmengen ist die Gießkanne insgesamt gesehen schneller. Den Schlauch muss man erst aus dem Womo holen und danach wieder aufrollen und im Womo verstauen. Dazu kommt, dass man erst den richtigen Adapter suchen und finden musst. Nach meiner Erfahrung ist bis etwa 50 l die Füllung mit der Gießkanne schneller als mit Schlauch. Weiterer Vorteil: Manchmal kann man das Womo nicht direkt neben dem Trinkwasserhahn parken. Zum Beispiel gibt es ein Gesetz in Italien, dass jede Stadt einen öffentlichen Trinkwasserhahn haben muss. Der befindet sich zumeist auf dem Marktplatz, aber ringsherum ist alles voll geparkt, so dass der Schlauch nicht ausreicht. Zum Schlauch: Wir haben zu Beginn einen Fehlkauf gemacht und einen aufrollbaren Trinkwasserschlauch gekauft - ähnlich wie eine Kabelrolle. Da braucht der Trinkwasserschlauch nur wenig Platz im Womo. Warum war das ein Fehlkauf? Der Schlauch in der Rolle ist nur sehr dünn und knickt sehr leicht. Solche gibt es z.B. in den Läden von Vertragswerkstätten teuer zu kaufen. Durch den Minidurchmesser dauert es sehr lange, bis ein Tank gefüllt ist. Nun könnte man ja sagen, im Urlaub hat man viel Zeit. Aber viele Trinkwasserzapfsäulen fordern zuerst einen Euro und liefern dann angeblich 100 l Trinkwasser. Diese Trinkwassermenge wird jedoch nicht durch eine Volumenmessung ermittelt (was teuer ist), sondern über die Zeitmessung (Zeitschaltuhr). Wenn diese typische Zeit abgelaufen ist, schaltet sich die Zapfsäule ab. Uns ist es mehrmals passiert (zu 100 %), dass in dieser Zeit mit dem dünnen Schlauch nur weniger als 10 l statt der zugesagten 100 l eingefüllt wurden. Bei solchen Trinkwassersäulen zum Bezahlen ist ein Schlauch besser, denn mit einer Gießkanne geht das meiste Wasser verlustig. Durch einen 3/4 Zoll-Schlauch kommt mehr Wasser in der festen Zeit der Zeitschaltuhr durch als durch einen 1/2 Zoll-Schlauch.
Das ist nicht richtig. Langfristig akkumuliert der Körper ein Leben lang etliche Schadstoffe und kann diese nicht mehr ausscheiden. Deshalb würde ich die Gefahren durch Mikroben nicht gegen die Gefahren durch Schadstoffe ausspielen. Beide Gefahren muss man beachten.
Langfristig bin ich sowieso tot. Sehr viel von diesem Schadstoffgetue ist zwar im Prinzip richtig, in der Auswirkung aber vernachlässigbar gegenüber Rauchen, Saufen, Cola und Currywurst mit Pommes. Das nützt vor allem den vielfältigen modernen Versionen der Bildzeitung oder auch seriöser Warentests, sowie den Analysenlaboren und Analysengeräteherstellern, die sowas dann auch immer mal wieder pushen. Und was soll sich ein Plasikschlauchhersteller auch einfallen lassen, um den Umsatz für sein Produkt anzukurbeln oder sich vom Mitbewerber abzusetzen. Gruß Uwe
Ich habe Dich so verstanden, dass egal was man macht, es nur darauf hinausläuft, den Zeitpunkt, wo dann eine Desinfektion notwendig wird, nur hinauszuschieben. Noch eine Frage, mit welcher Vorrichtung befestigst Du die Gießkanne an der Decke der Heckgarage? Ein System mit Luftkontakt und wenig Wasserdurchsatz, dazu schwankende und teils höhere Temperaturen kann nicht keimfrei sein. Deswegen stirbt man nicht gleich daran, aber man sollte es im Hinterkopf haben. Wer es trinkt nimmt auf jedenfalls mehr Keime auf als jemand, der nur spült oder die Gurke abwäscht oder als Kaffeewasser kocht. Deswegen trinken wir es nicht. Eine Spülung mit Wasserstoffperoxid (Einwirkzeit) ist nach der Saison sicher sinnvoll. Ich habe an der Decke der Heckgarage Lochwinkelschienen angebracht, da kann man mit Gummiband einiges ranhängen, Schlauch, Gießkanne, Hindermann, Netz mit Bällen, Fahrradhelme usw. alles "gardenisiert" ein schlauch ca 5m von gardena, ein faltschlauch, ein "wunderschlauch" (der sich strecken kann) - je nachdem wie weit der wasserhahn weg ist - alles 1/2" zuhause 3/4" gartenschlauch wassertank innen trinkwasserzertifiziertes topcoat keine corfilter ( hatte mal einen, den hab ich wo liegenlassen) wassereinlass gardena, kugelhahn (auch zum drosseln vom zufluss) kleiner PE catchtank - vorfilter der druckpumpe, aktivkohlefilter, druckminderer - system alternativ kann ich auch mit dem gartenschlauch direckt in den druckminderer ich spüle jedenschlauch ein zeiterl durch vorm füllen. zum trinken nehmen wir flascehnwasser oder füllen am hahn täglich ein paar flaschen - duschen, zähneputzen etc aus dem tank seit ewig so - bislang keinerlei probleme je nach reiseverhalten und temperaturen wird ein oder zweimal je saison moderat desinfiziert in der saison wird das wassersystem mindestens wöchentlich bespielt (praktisch jedes WE, und dazu ca 10 bis 12 wochen reisen) Ich hab einen 3m Schlauch. Wahrscheinlich nicht lebensmittelecht. Diverse Gardenaadapter und den Vorfilter von Kärcher (glaube ich). An der Nachfüllstelle nutze ich nur meinen schlauch. Wenn möglich schraube ich auch meinen Hahnadapter an. Gießkanne oder längeren Schlauch habe ich noch nie benötigt Wenn es mal nicht passt, nehme ich die nächste Station. Normalerweise fülle ich rechtzeitig nach, so dass ich im Notfall noch ein zwei Tage Reserve habe. Wenns ganz eng wird haben wir einen 5l Kanister Trinkwasser. Den nutzen wir auch für Kaffee und Sodastream. Alles andere (Nudelwasser, Zähneputzen, Gemüsewaschen) machen wir mit dem Wasser aus dem Tank. Der Tank und die Leitungen werden einmal im Jahr mit Chlor gespült. Tank bleibt während der Saison gefüllt (ab der ersten Ausfahrt). So lange das Wasser nicht unangenehm riecht, bin ich entspannt. Hier wird wie leider oft stark polarisiert. Anscheinend gibt es nur "das bisschen Keime kann jeder ab, was mich nicht umbringt macht mich härter" oder "Vertraue niemandem". Man sollte schon bedenken, dass die Hygiene im Sanitärbereich neben der Entdeckung von Antibiotika (Penicillin) und Entwicklung von Impfstoffen am meisten zu einer Verreingerung der Sterblichkeit in den letzten schätzungsweise 150-200 Jahren beigetragen hat. Zum Thema "Unser Brunnen war nur 5 Meter neben dem Plumpsklo und wir haben auch überlebt", empfehle ich, sich mal die Geschichte von John Snow --> Link) zu Gemüte zu führen. Wer gut Englisch kann kann, kann dazu das Buch "The Ghost Map" lesen --> Link oder als E-Book --> Link Moin ZNMAC, zu deiner Aufstellung: Wenn du Mitteleuropa verlassen möchtest, ist die Gießkanne und ein Wasserdieb unerlässlich! Oder hast einen min 500l-Tank und bist bereit, große Umwege in Kauf zu nehmen ;-) Zapfstellen mit Gewinde sind selten, oft auch so geformt, dass ein Wasserdieb nicht dichtet. LG vom Mikesch
Komisch, eine Gießkanne habe ich noch nirgendwo vermisst, der Wasserdieb dagegen ist noch ein guter Tipp, den haben wir schon ein paar wenige Male genutzt, zuletzt in Mexico, in Europa dagegen noch nie. Grüße In Griechenland und der Türkei sind eine Gießkanne und ein Wasserdieb sehr hilfreich. In Deutschland braucht man die Gießkanne vermutlich nur auf dem Friedhof :ja: Nach lesen dieses Threads bin ich wohl bisher (30 Jahre)höchst leichtsinnig mit meiner Gesundheit umgegangen. Jetzt mache ich „ Nägel mit Köpfen“! Schluss mit Faltkanister und Schlauchtrommel! Statt Fahrräder am Heck, kommt dieses Teil auf die (noch anzuschaffende) Motorradplattform. :idea: --> Link :) :) :)
Wenn man seine Tour nicht gerade von Zapfstelle zu Zapfstelle plant ist eine Gießkanne sehr hilfreich. Zur Verdeutlichung: ![]() Gruß Scout Hallo, da wir nur in Mitteleuropa bzw. Westeuropa unterwegs sind und das füllen von 350l mit der Gießkanne zu aufwändig ist, haben wir einen 5m und einen 15m Trinkwasserschlauch. Für den Notfall hatten wir noch einen 50l Kanister mit Tauchpumpe, da er nie benutzt wurde bleibt er zuhause. Der lange Schlauch hat uns aber schon gute Dienste geleistet. Filter oder sonstige Wasseraufbereitung brauchen wir nicht. Das Wasser aus dem Tank wird genauso genutzt wie das Wasser zuhause aus dem Hahn, außer es ist zu stark gechlort dann trinken wir es nicht direkt. Die Anschlüsse sind aus Edelstahl (waren als Zubehör beim Schlauch dabei) mit Gardenakupplung, den Wasserdieb für unterschiedliche Querschnitte habe ich selbst gebaut, der hat sich auch schon bewährt. Ich desinfiziere grundsätzlich jeden Wasserhahn vor der Nutzung. Kassettenschwenker nutzen zu oft auch den Trinkwasserhahn.
Das ist auch noch ein Thema, was wir für uns klären müssen: womit, wann und wie die Tanks zu säubern sind.
Meinst Du damit, dass du das Wasser durchlaufen läßt?
Das ist wie ich zuvor erwähnte noch ein offenes Thema, was mein Mann und ich noch recherchieren und besprechen müssen. Meine Vermutung ist, dass je nachdem was verbaut ist, einiges kontraproduktiv ist.
Umwege gerne, nur keine fürs Wasser. Habe überlegt, uns für solche Fälle keine Gießkanne sondern einen Weithals-Kanister mit geeignetem Ausguß zu recherchieren und zu kaufen.
Zwar werden wir Mexiko nicht bereisen, aber Peru vielleicht, dann jedoch ohne WoMo. Aber habe den Wasserdieb (welch ein Wort) auf meiner Kaufliste.
Von der Türkei weiß ich es auch.
Bei einer Sahara oder Offroud-Tour vermutlich sinnvoll, da man nur wenige "Hähne" hat. Für solche Fälle wie oben habe ich einen Faltkanister. Kann klein zusammengelegt werden. Und auch als Notkanister in der Küche verwendet werden. Gießkanne erinnert mich nur an Friedhof. Natürlich hängt es vom eigenen Verhalten und der Reiseplanung ab, ob man eine Gießkanne braucht oder will. Tatsächlich ist mir jetzt ein Fall eingefallen, bei dem der Schlauch zu kurz war. Ich war bei Bekannten und habe vor dem Haus geparkt und genächtigt. Warum auch immer, der Wassertank war fast leer. Dann habe ich halt meinen 5l Trinkwasserkanister benutzt und den Tank damit befüllt. 30 l haben gereicht. Ich brauchte ja nur Wasser für die Morgenhygiene und evtl. nachts mal Toi. Aber klar, wer mit einem anderen Mindset unterwegs ist, darf sich gerne eine Gießkanne mitnehmen. Das Thema ist ja nicht "Welche Gerätschaften zum Auffüllen sind Vorschrift"
Wie sagte mal meine Frau: " Am Ende führen alle Wege nach Rom" :mrgreen: Grüße ... und die bekannten waren ein gieszkannenfreier haushalt?
Ehrlich gesagt will ich mein Wohnmobil nicht mit einer Gießkanne befüllen, die als "Gießkanne" benutzt wird, auch nicht mit meiner. Damit gießt man ja mitunter auch mal Dünger oder sonstigen Chemiekram. Die steht im Freien, wird nicht penibel sauber gehalten. Da ist auch schon mal Dreck aus dem Regenfass oder das ein oder andere Insekt/Spinne drin. Bevor ich dann die Gießkanne schrubbe, nehme ich halt meinen sauberen, wenn auch kleineren Trinkwasserkanister. War ein Einzelfall und verkraftbar. Ich finde es befremdlich, dass hier fast so was wie ein Rechtfertigungsdruck besteht, warum man eine Gießkanne oder eben keine mitnimmt. Wenn jeder einfach nur reinschreibt was er mitführt und auf Nachfrage erklärt warum das ein oder andere exotische Teil dabei ist oder eben nicht, dann kann sich ja jeder Unentschlossene seine Gedanken machen, was davon relevant ist und was nicht.
Im sogenannten Fachhandel gibt es besondere "Gießkannen" für den Camper, die man nicht zu Hause im Garten benutzt. Ich habe ständig eine ganz normale Gartengießkanne in meinem Auto. Die bleibt auch immer im Auto und wird auch nur bei Bedarf zum Füllen des Frischwassertanks benuzt. Als "Freisteher" ist eine Gießkanne nach meiner Meinung und für mich unverzichtbar. Aber wie Du bereits gesagt hast, jeder so wie er es möchte und für sich für richtig hält. Es gibt keine Ausstattungspflicht und man (ich) muss niemanden meine Meinung aufzwingen. Thomas Ich habe keine Gießkanne. Wenn nötig einen 5L Kanister und einen Trichter. Kanister hat den Vorteil, bei gleichem oder weniger Raumbedarf kann man Wasser mitnehmen. Mit Gießkanne nicht zu empfehlen. Mein Wasserdieb ist ein abgeschnittener Fahradschlauch. Passt auf jeden Wasserhahn, muss man eben mit der Hand "abdichten". Mit dem handelsüblichen Wasserdieb hat man bei manchem Hahn sein Problem. Immer praktisch denken, und kein Wasser trinken. dafür gieb es :bia: :kaffe: :wein:
Punkt 11: kleines Mini-Chemielabor zur Analyse der Wasserqualität
Hallo fomo, lustiger Gedanke, ja. Aber wirklich wichtige Parameter im interessanten Konzentrationsbereich sind in endlicher Zeit und auch zu noch machbaren Preis (habe jetzt schon an >1000€ gedacht) nicht zugänglich. Wichtig wäre ja eine Unterscheidung von z. B . Noroviren oder Legionellen von den in jedem offenen Wasser vorhandenen Einzellern und Bakterien. Und einfache Schnelltests auf Nitrat oder pH bringen nicht wirklich was verglichen mit Nase und Verstand. Grüße Uwe PS: Tollen Wagen habt ihr übrigens.
Auf dem Balkan, ausgenommen Griechenland mit den Chlor-Zapfstellen, wirst du mit einem Schlauch kaum Wasser bekommen, auch der Wasserdieb hilft nur selten. In der Türkei kommst du ohne Gießkanne gar nicht weit. Gut, uns sieht auch weder ein Stellplatz und schon gar nicht ein Campingplatz. Dennoch, auch die sind dünn gesät und im Winter eh dicht. LG
Tomas genau so ist es und dass schon seit 20 Jahren und die wird nur im Camper benutzt und sonst zunichts. Georg
Dann gibt solchen Leuten doch einfach mal einen Tip. Wir haben einen 230 Liter Fäkalientank und dort kommen über die Toilette 4 Teelöffel Ammovit ein. Das löst alles was ich den Tank kommt restlos auf und es stinkt nicht mehr nach Fäkalien. Das sagt die KI dazu: AMMOVIT ist ein ökologischer Sanitärzusatz, der hauptsächlich zur Behandlung von Fäkalien in Campingtoiletten, Wohnmobilen, Booten und Kleinkläranlagen eingesetzt wird. Im Gegensatz zu herkömmlichen chemischen Zusätzen basiert es auf einer biologischen Wirkweise. Funktionen und Wirkung Zersetzung: Es beschleunigt den biologischen Abbauprozess und zersetzt Feststoffe sowie Toilettenpapier, wodurch der Tankinhalt pumpfähig wird. Geruchskontrolle: Das Mittel reduziert unangenehme Gerüche deutlich. Umweltfreundlichkeit: Da es biologisch abbaubar ist, kann der behandelte Inhalt oft über die normale Kanalisation oder an entsprechenden Entsorgungsstationen entsorgt werden. Anwendung und Dosierung Einsatzbereiche: Ideal für Kassettentoiletten in Wohnmobilen, Mobiltoiletten in Bussen oder Booten sowie für Trockentoiletten und Sammelgruben.
Leute, es ist doch vollkommen egal, ob jemand eine Gießkanne oder einen Kanister, einen Topf oder einen Wassersack verwendet! Wichtig ist ein Behälter, mit dem man ausreichend Wasser von einer Zapfstelle zum Mobil transportieren kann, wenn man dort keinen Schlauch anschließen kann. Wir haben einen 15 Liter Trinkwasserkanister mit Auslaufstutzen, der kann zum Wasserholen verwendet werden, aber auch als alleinige Wasserquelle, wenn ich zB für eine Übernachtung nicht den Tank befüllen möchte. Der war zB sehr hilfreich zu Silvester in Holland, als die Außenzapfstelle wegen Minustemperaturen nicht benutzt werden konnte.
Lieber Herr Kalle, zum Glück kommt das von der KI und nicht von Dir, ist nämlich nicht weiter als Marketinggewäsch. Im Sicherheitsdatenblatt kann man nachlesen, dass Ammovit aus einer Mischung aus FeIISO4 und NiSO4 besteht. Wirklich ökologisch ist was ganz anderes, aber Du kannst das mit gutem Gewissen weiterverwenden, wenn Du korrekt entsorgst, größere Abwasserbehandlungsanlagen kommen gut damit zurecht, manche setzen sogar selbst Eisensulfat zu. Was macht das Zeugs? Im wesentlichem bindet es Sauerstoff, indem das Fe2+ zum Fe3+ aufoxidiert wird, und es bindet die sonst als H2S entweichenden, nach faulen Eiern stinkenden Schwefelverbindungen, indem diese als sehr schwerlösliche sulfide ausgefällt werden. Sicher ist Dir auch schon die dunkle Farbe deines Schwarzwassers (woher der Name wohl kommt) aufgefallen. Ausserdem verhindert es, dass sich der pH-Wer zu weit ins alkalische verschiebt und behindert so die aus der Reaktion NH4+ + OH- <-> NH3 Bildung des Ammoniaks, welches als Gas entweichen würde und beißend stinkt (und nebenbeibemerkt in konzentrierter Form ein durch Lähmung der Atemmuskulatur schnell tötendes Gas ist). Grüße Uwe Ich lese hier immer Gardena. Kopiert von der Gardena-Webseite: Sämtliche GARDENA Pumpen, Hauswasserautomaten, Schlauchkupplungen, Schläuche, Rohre und auch alle anderen Produkte sind nicht trinkwassergeeignet. Mich störts nicht, bin alt, werde an was anderem sterben. Gehe ich mal von aus. Aber vielleicht ist ja sicher sicher?
Bei der Wasserversorgung fürs Womo ist sowohl die Kontaktzeit als auch die Kontaktfläche sehr gering, insoweit vernachlässigbar. Wenn das Zeugs als trinwassergeeignet verkauft werden soll, dann müssen die sich sicherlich an eine ganze Reihe von bürokratischen Nachweisen halten. Grüße Uwe
Da bin ich voll bei dir, genauso ist es bei mir auch. Gießkanne war beim WoWa mit dabei, sogar in Lebensmittel echt, nie benutzt immer Schlauch oder Faltkanister, war kleiner und leichter bei mehr Inhalt und kann mit Hahn auch mal im Winter benutzt werden, wenn man für die Tagestour nicht voll auf rödeln möchte.
Einspruch Euer Ehren :mrgreen: Wir waren vergangenen Sommer / Herbst auf dem Balkan, von Slovenien bis runter nach Albanien, Wasser haben wir überall bekommen, meist mit Schlauch, eine Gießkanne hat mir nirgendwo gefehlt. An Friedhöfen habe ich manchmal mit Kanister gezapft und dann mit Makita / Gardena- Wasserpumpe in den Tank gepumpt. Ich habe aber auch schon mal aus einer alten Wasserflasche eine Trichter- Schlauchverbindung gebastelt, zum Zapfen aus Waschbeckenhähnen. Alles ohne Gießkanne - was mache ich falsch? :lol: Grüße
ich schätze dass an alle diese zapfstellen einer unserer wasserdiebe passt und dann gehts mittels gardena in den schlauch ja - und für den absoluten notfall haben wir einen gardenisierten 10l falkanister dabei btw. - ich mag das wort "gardenisiert" - danke dafür ich überlege mir, der volkshochschule einen kurs anzubieten: "wie fülle ich an einem reise- wohnmobil trinkwaszer nach? equipment, sicherheit, etikette..." 6 x 2h für 150 ocken/nase. was meint ihr? hartmut |
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