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Foto Foto
Ich kann da Sarkasmus raus lesen :? :D Freut euch des lebens :) Hallo ihr zwei,
ich schau immer mal wieder rein. Eure Bilder machen Lust auf Urlaub...aber leider... Genießt das Leben. Ich beneide euch unendlich. Herzliche Sabine Tag 019 / 18.09.2007 / ca. 135 km / CP bei Stone auf Peljesac
Ein fauler Tag an der Beach. Gitte wäscht und ansonsten faulenzen wir ausschließlich. Heute Abend geht’s zum Muschelessen nach Ston. Tag 020 / 18.09.2007 / ca. 135 km / Car-Camp Sirena, 25 km südl. Split Um 10 Uhr rollen wir wieder. Langsam, ganz langsam die Küste hinauf, gen Split. Übrigens zum ersten Mal sehen wir die Küste aus der Route Süd gen Nord. Tolle Panoramen, wahnsinnige Ausblicke und immer die Insel vor Augen. Makarska durchfahren wir, bleiben aber nicht, noch herrscht hier zuviel Tourismus vor. Nach weiteren ca. 10 Kilometern durchfahren wir einen kleinen Tunnel und direkt dahinter entdecken wir diesen grandiosen Platz, direkt und terrassenförmig am Meer liegend. Car-Camp Sirena nennt er sich und wir können uns breit an die Terrassen stellen, öffnen alle Fenster von der Meeresbrise möglichst viel in das Reisemobil zu leiten. Bambusbüsche säumen einen Teil unserer Kulisse, die uns weiter das azurblaue Meer und einen umfassenden Blick auf die Insel Brac bietet. Relativ teuer ist er mit Kuna 150, aber er ist es uns wert und wahrscheinlich zahlen wir gegenüber allen anderen einen Längenaufschlag. Heute Abend soll hier eine irische Camper-Hochzeit stattfinden. Split ist nur noch 25 Km von uns entfernt. Mal sehen ob wir Split mit dem Concorde anfahren, oder den Bus für einen Stadtbummel nach Split nehmen. Dieser Platz hier ist so schön, wir könnten lange bleiben. Wir beide denken, es ist der schönste Platz unserer bisherigen Kroatienreise. Morgen sind wir drei Wochen unterwegs. Ein Zeitraum, den die meisten von Euch wohl als Reisemobilurlaub zur Verfügung haben. Wir meinen, das ist einwandfrei zu wenig und möchten uns gar nicht vorstellen, übermorgen wie arbeiten zu müssen. Wir schicken Euch ein paar Sonnenstrahlen, etwas Brise und rund 10 Grad, die Euch wohl nun in Germany fehlen, um sommerliche Gefühle zu erhalten. Ha, da standen wir auch vor ca 3 Monaten. Uns hat Sirena auch sehr gut gefallen. Kosten waren auch im Juli 150 Kn. Tag 021 / 19.09.2007 / ca. 0 km / 25 km südlich Split
Das Wetter schlägt in der Nacht um. Regenwolken ziehen auf und verdunkeln die schon so dunkle Nacht auf dem Car-Camp Sirena noch mehr. Blitze huschen über die See und starker Wind fällt von den Bergen und zwingt das vorher so ruhige Meer Schaumkronen zu bilden. Die schöne azurblaue Farbe von gestern hat es gegen ein dramatisch anmutendes und tiefes Tintenblau getauscht. Die Bura bricht am frühen morgen vollends los. Unser Wagen steht mit der Front in der Windrichtung und dennoch biegt er sich heftig zur Seite, wenn wieder so eine Fallboe von den Bergen fällt. Wir werden kräftig durchgeschüttelt. Es hat wenig Zweck heute etwas zu unternehmen und so machen wir es uns im Wagen gemütlich. Fernsehen ist heute auch nicht angesagt, denn die Sat-Schüssel würde uns die Bura sicherlich vom Wagen fegen und vielleicht bis nach Split, oder gar weiter tragen. Die nette junge Frau, von Car-Camp Sirena, Maria ist ihr Name, lädt alle Camper am morgen zu einem kostenlosen Tee in das Restaurant ein. Von hier hat man, windgeschützt einen panoramenhaften Blick, über die aufgebrachte See, bis hin zur Insel Brac. Wir zählen nur rund 15 Fahrzeuge auf dem Camp. Wie mögen sich die Insassen der leichteren Fahrzeuge heute fühlen? Wie die, die mit Zelt unterwegs sind? Was, also, macht man an so einem eher witterungs-bescheidenen Tag? Nun, wir lesen die zahlreichen kroatischen Magazine und Prospekte, die wir vom Caravan-Salon 2007 mitgebracht haben und befassen uns schon einmal grob mit der Tour, die uns, wenn wir in Kroatien alle Ziele hinter uns gelassen haben, dann in das südliche Italien und Sizilien führen soll. Gut, das wir beim ADAC auch italienisches Kartenmaterial mit sehenswerten und lohnenden Zielen mitgenommen haben. Mal sehen was es heute Abend im Restaurant des Camps zu essen gibt. Für rund Kuna 60 gibt es meist ein kleines Menü. In diesem Moment beginnt es auch noch heftig zu regnen. Aber das ist gut so, denn noch immer ziert eine leichte Salzkruste die Außenhaut des Concorde. Das Salz ist noch ein Mitbringsel von Senj, wo uns die Bura, direkt am Meer stehend, in unseren ersten Tagen, schon einmal einen kleinen Vorgeschmack auf ihre Kraft und Wut gegeben hatte. Petra und Stefan (Peljesac) müssten heute schon wieder in Leipzig angekommen sein. Sie haben 2 Fotocds von uns mitbekommen und wenn sie Zeit haben, werden sie sicherlich die Schönsten ins Forum einstellen. Sind Achim und Rita (Krk) noch in Kroatien unterwegs? Wo stecken nun Rainer und Monika (Krk)? Auf Istrien etwa? Und ist Anita (Brac) heute wirklich, wie angekündigt, zu den Kornati-Inseln, aufgebrochen? Vielleicht treffen wir sie ja Montag an den Krka-Fällen. Rainer und Traudl (Krk) jedenfalls sind wieder gut in Würzburg gelandet. Und überhaupt, wer aus dem Forum, kreist jetzt noch in Dalmatien herum? Gestern jedenfalls kamen uns eine Unmenge Franzosen und Italiener entgegen. Es ist ja auch noch Wohnmobilreisezeit und …, vielleicht sogar die Beste, denn nichts ist mehr ist so überlaufen wie es im Sommer wohl der Fall war. In 3-4, vielleicht 5 Wochen, je nach Wetter, haben wir dann die Küsten, welche es auch immer sein werden, wieder ganz für uns alleine. Auf der einen Seite ist das ein Erlebnis und man kann die schönsten Plätze belegen, auch die, wo in der Saison, nicht einmal ein Reisemobil kurz parken dürfte. Auf der anderen Seite entwickelt man aber auch wieder so ein Gefühl völlig heimatlos, alleingelassen und einsam zu sein. Vielleicht treffen wir ja auch noch andere Überwinterer auf Sizilien. Es grüßen Euch, Jeff & Gitte & … die Bura Hallo Ihr Zwei,
wir sind noch auf in Kroatien unterwegs. Wir waren bis jetzt auf den CP Valkanela (Istrien), Bi-Village (istrien), Pila (Krk), Imperiale Padova III (Rab) und im Moment sind wir auf dem AC Strasko auf Pag. Hier gibt es auch einen kostenlosen Internetzugang. Gestern hatten wir auch recht heftigen Regen und es war recht frisch, doch jetzt scheint wieder die Sonne. Auf dem CP ist nicht mehr viel los. Es ist ruhig und der Strand ist fast leer. In den nächsten Tagen wollen wir noch auf den CP Simuni und anschließend auf den Zaton bei Zadar und Nin. Hallo U 2,
dann lass mal sehen, wo wir uns treffen können. Unsere Planung ist: Freitag: Splitt Samstag bis Montag: Krka-National-Park. Dann langsam gen Norden rollen. Da Ihr ja online seid, braucht Ihr in meinem Tagebuch, wenn es vorbeiflitzt, ja eigentlich nur "HALT" schreiben. :D Habt Ihr meine Handynummer? Viel Spaß, Jeff Hallo Bianka und Tino,
ich habe ja völlig überlesen, daß Ihr schon unterwegs seit. Wünsche Euch einen ganz tollen und erholsamen Urlaub und kommt knitterfrei durch die schöne Landschaft. Wenn´s auch noch ne Weile dauert, freue ich mich jetzt schon auf Euren Reisebericht. Bis bald und noch viel Spaß... Hi Jeff u. Gitte,
lese immer mit Spannung Euer Tagebuch, liest sich wirklich klasse und ihn Gedanken bin ich dann auch immer da. Das sind alles richtig toll aus. Gibt das mal ein Buch nach der Reise ??? Wünsche Euch alles Gute und noch restliche ca. wunderschöne 139 Tage. Was macht Gitte´s Gesundheit, alles wieder o.k. ? Heute gibts mal KEINE Worte, heute gibts was auf die Augen ...
Jeff und Gitte Fotos Hallo Hajot,
Gitte war heute wieder beim Arzt. Es geht ihr langsam aber sicher jeden Tag besser. Danke der Nachfrage. Jeff und Gitte Schööööööööööööööööööööön und soooooooooooooooooo lecker
Liebe grüsse an Gitte und ihr weiterhin gute Besserung Tag 022 / 20.09.2007 / ca. 0 km / SP Sirena südlich Omis
Morgens borgt uns Milan, der SP-Betreiber seinen kleinen Opel. Knapp 300.000 km hat er auf dem Buckel, besteht rein äusserlich aus Schrammen und Beulen und beherbergt innen einen gepflegten, kleinen Müllplatz. Aber egal, damit können wir fahren und rollen gen Split. Man mag es nicht glauben, aber, es finden sich in der Innenstadt von Split nicht einmal mehr Parkplätze, die eben den kleinen Opel beherbergen könnten. Wir rollen auf verstopften Parkplätzen umher, um diese dann nach 15 Minuten genervt wieder zu verlassen. In Split geht’s nichts um diese Zeit, zudem auch noch Markttag ist. Okay liebes Split, dann eben nicht. Zurück geht es, auf die Magistrale nach Omis, wo wir im Schatten der Platanen essen und bummeln. Am Nachmittag sind wir wieder auf dem SP Sirena, 5 km südlich von Omis. Die Bura hat merklich nachgelassen und wir trauen uns die Schüssel hochzufahren. Abends gehen wir bei Milan essen. Es gibt Filetsteak, well-done, mit viel Knoblauch und gegrillten Gemüse. Ein wahrer Genuss und Milan schenkt, weil er mit uns das Ende der Bura feiern möchte, fleißig Kräuterschnaps ein. Milan findet wohl immer einen Grund zum feiern. Der Sonnenuntergang an diesem Abend ist auch ein wahrer Genuss. Tag 023 / 21.09.2007 / ca. 110 km / Insel Murter Es soll weiter gehen. Um 10 Uhr sind wir startklar und wir rollen gen Norden. Vorbei an Split grüssen wir die Stadt, wollen es uns aber nicht noch antun, es heute mit knapp 10 Metern Länge in dem Gewühle einzutauchen. Es folgt Sibenik und dann rollen wir auf die Insel …., wo wir aus dem Forum Anita und Reinhold treffen. Am Hafen von Betina halten wir ein Schwätzchen und trinken Kaffee. Inzwischen ist es 16 Uhr geworden und Zeit das Nachtlager aufzusuchen. Wir finden ein Car-Camp direkt am Wasser und blicken hinüber zu dem Städtchen Murter, auf der Insel Murter. Ein herrlicher Flecken Erde ist das hier. Einen Ausflug auf Murter können wir nur empfehlen. Die Tischbeine von unserem Campingtisch stehen fast im Wasser. So nah steht auch der Camper an den blauen Wassern dieser schönen Bucht vor Murter. Hallo ihr Lieben,
es ist wunder wunder schön. Viele schöne Sonnenuntergänge noch und gute Besserung Sabine Sagt mal, diese Car-Camps ist das so was wie ein Stellplatz? Wo an der Küste geht es damit los und hat jemand Erfahrung wie diese Plätze Preismäßig und Platzmäßig in der Hauptsaison aussehen???? Hallo Gitte, hallo Jeff,
wie ihr wisst sind wir ab 26.9. unterwegs nach Kroatien. Nach reichlicher Überlegung sind wir davon abgekommen über Rijeka gen Split zu fahren, sondern über die A1 als erstes Senj anzusteuern. In euerm Tagebuch (004/ 02.09.07) beschreibt ihr einen wunderschönen SP in Senj den wir gerne ansteuern würden, hättet ihr zufällig die Koordinaten oder eine genaue Wegbeschreibung? Auf dem Weg Richtung Split wollen wir uns evtl. mit "Trockentaucher" und wenn möglich natürlich mit euch treffen. Wir werden uns per SMS bei euch melden. Bis dahin geniessen wir weiterhin eure tollen Berichte und Fotos und fangen so ganz langsam an zu packen. Fredl und Bina Tag 024 / 22.09.2007 / ca. 190 km /
WWWWwwwwwwwooooohhhhhh!!! Wir könnten auch schreiben … Live … vom Mond, denn wir sind auf der Insel Pag gestrandet. Die letzte Nacht war nicht so toll, obwohl wir uns keinen schöneren Ausblick über das Städtchen Betina, auf der Insel Murter, bis hinüber zum Festland hätten wünschen können. Um 3:00 Uhr ging es los. Herscharen von Stechmücken wollten wohl auch den Krimi auf Pro 7 sehen und machten es sich im Schlafzimmer gemütlich. Zum Fernsehen gehört was zum trinken und dafür kam ihnen unser Blut gerade recht. Die Katzen waren die ersten, die ihren Schlafplatz verlegten und dann eröffneten wir die Jagd auf die Stukkas. Gegen 9:30 Uhr waren wir völlig unausgeschlafen aufgebrochen, um 10:00 Uhr verließen wir das vom Bauboom geplagte Eiland. Mal sehen, wo wir heute Abend stehen, lautet immer die Frage am Morgen. Die Insel Pag sollte unser Ziel werden, ohne das wir daran zunächst größere Erwartungen knüpften. Dann kam die Überraschung und Fotomotive lauerten quasi hinter jeder Kurve. Wie kann man Pag beschreiben? Versuchen wir es einmal so. Man nehme etwas Mondlandschaft, mixe es mit etwas Wüste Sinai. Dekoriere beides mit ein wenig der australischen Whitsunday-Inselwelten und füge die Farben des Toten Meeres hinzu. Dann pflanze man 1000 Jahre alte Olivenbäume hinter endlosen Steinwällen und was bekommt dabei heraus? Genau, die Insel Pag! Allerdings kann sich dieser optische Mix nur dann einstellen, wenn man Pag bereist und zwar vor Zadar, über den Landweg und die Brücke zu dem Eiland. Kaum rollen wir über die Brücke, stellt sich auch sogleich der WWWWwwwwooooohhhh-Effekt ein. Raumschiff Concorde – Charisma 1 hat die Erde soeben verlassen! Vor und hinter der Brücke befinden sich große Parkbuchten, die man für ein Fotoshoting unbedingt anfahren sollte. Würden wir hier ein Foto von uns machen und das Schild Pag fototechnisch manipulieren und ein sehr fernes Land dafür darauf schreiben, würde uns jeder abnehmen, das diese Aufnahme auch im Jemen, oder in Saudi-Arabien entstanden sein könnte. Weiße Geröllwüsten, soweit das Auge reicht. Das Meer, wie ein dunstiges Totes Meer vor uns. Diese Farbe kann man eigentlich gar nicht beschreiben. Sie ist als würde man ein tiefes Tintenblau tausendfach verwässern bis so ein zartes Azurblau dabei herauskommt. Nach einigen Kilometern ändert sich die Landschaft schon wieder. Wir durchrollen 6-8 Meter hohe Bambuswäldchen, die sich bis an die Straße heran schieben, als wollten sie diese noch heute überwuchern. Wie kommt der Bambus auf Pag und vor allem, wozu. In Asien baut man daraus Hütten, aber hier …, hier auf Pag? Die Bauten die wir sehen sind Neubauten und zwar ganze Wälder davon. Sie reichen von den Bergen bis in die Buchten. Dies aber nur an verschiedenen Orten, ansonsten ist die Insel ziemlich ursprünglich, unberührt, karst, romantisch und eher ungewöhnlich, für eine europäische Landschaft. Vor dem Ort Pag beginnen die Salzfeldanlagen, in den flacheren Gewässern der Bucht von Pag. Pag selbst, der Ort, wird durch die Bucht geteilt. Eine Passage verbindet diese beide Ufer. Aber auch hier, wird fleißig gebaut und schon in wenigen Jahren, werden hier Marinas, Hotelanlagen und Eigentumswohnungen die noch schroffen Hänge besiedeln und von der Bucht dann nur noch wenig preisgeben. Es ist noch früh am Tag und wir wollen noch mehr von der Insel sehen. Bis an die nördliche Spitze, bis Lun und Tovarnele rollen wir. Vorbei an und zwischen Steinmäuerchen aus uralten Zeiten, die wir nur anhand der Olivenstämme zu schätzen vermögen. Es wird eine atemberaubende Fahrt und wir schießen um die 100 Fotos. Wer einen CP ansteuern möchte, findet ein 3-4 Sterne CP vor Simuni. Der CP rankt sich von den Hängen bis hinunter zu einem Halbinselchen mit weiß leuchtenden Sandstränden. Wir hingegen denken es ist an der Zeit mal wieder frei zu stehen. Dies gedenken wir in Pag selbst zu tun. Schon oben von den Bergen kommend erspähen wir mit dem Feldstecher den Platz. Er liegt hinter dem inzwischen geschlossenem Schwimmbad an der Beach. Und während ich diese Zeilen tippe, rangiert auch schon das nächste Womo auf dem Platz. So nun wird die Kiste aber ausgeschaltet, wir wollen noch an die Beach, Es grüßen Euch, diesmal vom Mond, … oder so, live … Jeff & Gitte Pag Die Frage wegen der Car-Camps
Wir sind überrascht, wieviel dieser Camps es inzwischen an der Küstenmagistrale gibt. Manche sind sehr klein und eher schwer zu erreichen, wenn man mit 9,30 Meter durch die Gegend kurvt. Meist liegen sie direkt am Meer. Preise Nachsaison zwischen € 12 und Euro 18. Frage wegen SP in Senj Den Platz kann man nicht verfehlen. Er liegt am nördlichen Eingang von Senj. Es gibt aber die nächsten 20 Kilometer südlich noch einige viel schönere. Einfach anhalten und anschauen. Z. B. der mit dem Ledersofa :D Tag 025 / 23.09.2007 / ca. 35 km / Auf der Insel Pag
Die Nacht war ruhig, niemand hat uns gestört, oder gar weggeschickt. Es gesellten sich noch weitere 4 Camper zu uns, Franzosen und Italiener. Wir wollen heute noch auf Pag bleiben uns es wagen, den vielleicht prominentesten Platz zu beschlagnahmen. Mal sehen, ob man uns lässt. Dieser Platz, 250 Meter vor der Brücke zum Festland, an der alten Ruine, hoch oben, über dem Meer. Wenn die Sonne unter geht, werden wir hier die vielleicht spektakulärsten Aufnahmen unserer Reise auf den Chip feuern. Gitte macht Frühstück, es gibt Kaiserschmarn mit Zimt und Sahne. Währendessen lade ich die ersten Fotos des Tages, 97 Stück sind es, auf den Rechner. Ganz verliebt sind wir in diese karge, einsame, schroffe, unwirtliche, zerklüftete und für das Auge doch so ruhige Landschaft. Die Sonne scheint und zwischen der Farbe des Meeres und des Himmels kann man schon gar nicht mehr unterscheiden. Wir stellen uns erstmal, um nicht weiter aufzufallen, an den Touristenpunkt an der Brücke. Später, wenn es dunkel wird, schleichen wir die 9,30 Meter ( … heimlich?!) zur Burgruine. Oben auf dem Berg steht noch ein MG 3 fest montiert. So als hätte es eben noch Salven über die Weiten des Meeres gefeuert. Wie gerne würde ich hinauf kraxeln und Fotos machen, alles ist jedoch eingezäunt. Die Kühlschränke in der Steinwüste … Zwischen den hunderten von Metern aufgestapelter Steinwälle entdecken wir ausrangierte Kühlschränke. Es sind nicht Zwei, oder Drei, nein es sind eine ganze Menge, fein säuberlich aufgereiht, wie in einer Großküche. Warum wir das schreiben wollt Ihr wissen? Nun, es erinnert uns an Australien, besser an die Wüsten der Antipoden und den Gebieten, in denen einst die Ureinwohner, die Aboriginals lebten. Doch wie kamen die Tausenden von Kühlschränke in die rote Wüste des 5. Kontinents? Die wahre Geschichte geht so … Als die Engländer feststellten, das in den Wüsten Gold, Opale und Smaragde zu finden sind, machten sie sich auf die Schätze zu bergen. Aber, hier lebten nun mal die Ureinwohner und mit denen wollte man schnell, kurzen Prozess machen. Wie auf Tasmanien, der Nachbarinsel, konnte man nicht mehr verfahren. Dort wurden jedem Jäger der Ureinwohner, pro Ohr eines solchen erlegten noch 3 Pfund Sterling bezahlt. Deshalb gibt es auf der Nachbarinsel auch gar keine Ureinwohner mehr. Sie wurden alle getötet. In den Wüsten Australiens strebten die Engländer daher eine List an. Sie luden die Stammesältesten in die Städte ein und führten ihnen die Vorteile von Kühlschränken vor. Die Kühlschränke waren voll gepackt mit Speisen, Fleisch und natürlich Bier, Schnaps und Wasser und …, alles gut gekühlt. Der schwarze Mann glaubte es wäre ein Zauber und da immer gleich nachgelegt wurde, würden sich die Kühlschränke wie von Zauberhand immer wieder füllen. Das überzeugte sie und sie tauschten Land gegen Kühlschrank. Nachdem die pfiffigen Notare die Urkunden fertig hatten, hatte der schwarze Mann Kühlschränke und die Engländer Besitzurkunden für das Land. Schon bald stellte die Aboriginals fest, das die Kühlschränke sich nicht nur leerten, sondern, mangels Elektrizität auch keine Kühle erzeugten. Nutzloses lies man dann einfach in der Wüste zurück und so stehen sie heute noch da, als Zeugen der Täuschung ahnungsloser Ureinwohner durch den weisen Mann. Das hat wohl nichts mit den Kühlschränken auf Pag zu tun, es fiel uns aber wieder ein und wir finden, es ist eine interessante, wenn auch gemeine und kriminelle Geschichte. Inseln auf denen nur Steine wachsen ? Wie kommt es das eine Insel wie Mljet für den Honig bekannt ist und über Tausende von Gräsern, Büschen, Bäumen und Pflanzen verfügt und eine Insel wie Pag offensichtlich nur Steine wachsen lässt? Auch hierzu eine kleine australische Geschichte. Hoch oben im Norden der Ostküste, am Barrier-Reef und den Whitsunday-Islands, liegen hunderte von Inseln. Sie waren einst bewachsen, manche trugen ganze Regenwälder auf sich. Die ersten Siedler fanden sie nutzvoll und brachten per Boot die ersten Schafe hinüber auf die Islands. Dort sollten sie sich vermehren und kein Dingo konnte sie zerfleischen. Zu einer Art Fleischfabrik wurden die Inseln missbraucht und natürlich, vermehrten sich die Schafe bei dem warmen Tropenklima sehr schnell. Schafe müssen aber auch fressen und sie haben die Eigenschaft, alles zu fressen, selbst die Wurzeln werden aus dem kargen Boden herausgezogen und genossen. Nach einigen Jahren, die Pflanzenwelt war inzwischen verschwunden, die Sonne hatte den Boden ausgelaugt und der tropische Regen das bisschen Erde ins Meer gespült, gab es nur noch wüste Steininseln. Kein Halm konnte dort noch wachsen. Und so gibt es heute vor der Küste der Antipoden Inseln, die nackt wie der Mars sind. Ist es Pag auch so ergangen? So, genug der kleinen Geschichten. Wir warten nun darauf das es endlich dunkel wird. Hier ein kleiner Vorgeschmack des Platzes, den wir meinen. Siehe Foto! Es grüßen Euch, Jeff & Gitte und Bärchen & Zwickelchen Fortsetzung vom 23.09.2007
Manchmal soll man eben doch den Tag vor dem Abend loben! Dachten wir doch, auf dem Touristenplatz an der Brücke bleiben wir unentdeckt, bis wir unsere knapp 10 Meter runter zur Burgruine über dem Meer schmuggeln. Vielleicht sollten wir noch erklären, das diese Brücke nach Pag besonders gesichert ist. Zwei Posten schieben hier Dienst. Riesige Scheinwerfer können Brücke und Gewässer taghell ausleuchten. Jedenfalls kommt nach ca. 3 Stunden die Polizei. Was wir hier 3 Stunden lang machen, wollen sie in schwer verständlichem Englisch wissen. Wir geben zu verstehen, dass wir auf den Abend und Sonnenuntergang warten, um Fotos zu machen. Wir verstehen noch, dass wegen uns ein Helikopter schon drei Stunden nicht fliegen kann. Verstehen tun wir nur Bahnhof. Helikopter? Hier in der Wüste? Platz ohne Ende? MMMMMmmmhhhhhh??? Jedenfalls sind wir bereit den Platz aufzugeben, als einer der Polizisten uns anweißt, genau den Platz aufzusuchen, auf dem wir uns die Nacht verstecken wollten. Na, die Einladung nehmen wir gerne an und so stehen wir schon sehr viel früher unterhalb der Burgruine, über dem Meer. Vor uns, ein Panoramablick zur Brücke und dahinter zum Festland. Dachten die wir wollten vielleicht die Brücke sprengen? Al Quaida und so …? Erst später begriffen wir was sie wollten. Wir stehen auf dem Platz für die Nacht und genießen den Ausblick. Nach dem zweitem Bierchen hören wir ihn …, ihn den Helikopter, der aufsteigt, komische Runden dreht und immer wieder der Brückenlinie folgt. Wir schießen unzählige Fotos, ohne zu wissen, was die Aktion bedeutet. Mittels Fernstecher erfahren wir dann den Grund. Ein Werbespott über einen neuen Wagen wird hier abgedreht. Ein neuer Erlkönig wird auf Film gebannt. Unzählige Male fliegt der Helikopter und macht seine Einstellungen. Mal vor, mal hinter dem Wagen. Mal von der Seite, mal von oben, mal hinterher, mal vorneweg. Es wird langsam langweilig zuzuschauen und ich beschließe, mangels Zaun von dieser Seite des Berges, den Hang zu erklimmen und mich an das Flugabwehrgeschütz heran zu machen. Es gelingt und ich schieße zahlreiche Fotos von der Berg- und Meerwelt unter mir. Ein toller Tag war das die schweren, weißen Steine von Pag werden wir lange in unserer Erinnerung mit uns mitschleppen. Gute Nacht und ein Prost, Jeff und Gitte Fotos Tag 026 / 24.09.2007 / ca. 165 km / Inselwechsel von Pag nach Rab
Die Nacht war perfekt und ruhig. Der Mond beschien die Ruine. Ein fast unheimliches Panorama, mit den dunklen Inseln im Hintergrund und der Reflektion des Mondlichts auf dem hellen Karstgestein und der See. Man könnte meinen Graf Dracular würde in jedem Moment vor den Umrissen der Ruinen erscheinen. Ein Kölner hatte noch die gleiche Idee und gesellte sich uns hinzu. Gitte versorgte, wie immer, die Hunde und Katzen, die hier von den Touristen und Fischern leben. Um 9:00 Uhr heute Morgen rollen wir zurück in Richtung Zadar und biegen schon bald, Richtung Karlobag auf die Magistrale Jadranska, an der Küste, Richtung Norden ab. Morgens mutet die Küste und die Inseln am schönsten an, wenn die Sonne noch gelblich leuchtet und die Farben alle pastelartig anzusehen sind. Gerade die lange Insel Pag, die uns noch weitere 50 km gut sichtbar im Westen begleitet leuchtet fast rosarot. Das Meer dagegen lilablau, eine perfekte Farbharmonie. Autoverkehr heute zwischen 10 und 13 Uhr auf der Magistrale von Zadar, 14 km nördlich von Karlobag gleich Null. Ein äußerst angenehmes Reisen, ohne Drängler und Kurvenschneider. Vor wenigen Tagen noch begegneten uns jede Menge Reisemobile aus Frankreich. Heute, nicht Eins. In Karlobag frühstücken wir unterhalb der Kirchruine, dann geht’s noch 14 km weiter, bis zum Fährhafen für Rab. Gitte kauft das Ticket, so was kann sie sehr gut. „Wie lang ist das Reisemobil?“, fragt der freundliche Herr hinter der Theke. „Äääähhhhmmm, 6,90 Meter?!“, antwortet Gitte. Der Mann lächelt und grummelt: „Wohl eher 10 Meter!“ „Na-gut, dann wollen wir die 6,90 Meter mal glauben!“, gibt er grinsend von sich und wir zahlen statt rund € 50,00 nur € 32,00. Manche Dinge sollte man eben unbedingt den Frauen überlassen. Nach 30 Minuten landen wir auf Rab an und rollen auch gleich weiter bis zum CP Padovia 3, direkt vor den Toren der Stadt Rab., welche mit 23 km Länge ein recht kleines Eiland ist. In dritter Reihe stehen wir günstig am Weg zur Beach und haben einen kleinen Blick auf den Strand, Meer und Landzunge. Jetzt, Ende September, ist der Platz, so schätzen wir, zu 70% gefüllt. € 18,00 kostet der Platz inkl. Strom, jetzt, in der Nachsaison. Das Gute ist, wir haben direkten Wasseranschluss und können unser Entsorgungsschlauch auch direkt in den dafür vorgesehenen Flansch verschwinden lassen. Endlich mal kein Wassertaxi durch die Gegend zerren. Gitte macht nun die Wäsche und ich tippe diese Zeilen, während die Katzen gespannt auf der Panoramascheibe blicken und dabei eine Menge andere Katzen und Hunde entdecken. Mal sehen was der Tag noch bringt. Der weitere Plan sieht vor drei Tage hier zu verweilen, dann die Fähre nach Baska auf Krk zu nehmen und dann weiter auf die Insel Cres einzuschiffen. Von dort soll es weiter nach Istrien gehen. Hier einmal unser kurzer Kommentar zu den Inseln, die wir besuchten, bzw. kennen: Peljesac: Landschaft und Natur pur. Panoramen die das Auge verwöhnen. Eine grüne Insel, eine ruhige Insel. Ideal zum ausspannen und für Ausflüge in das Landesinnere und entlang der Küsten. Korcular: Die Kulturinsel mit dem mittelalterlichen Städtchen Korcular als Krönung. Die Stadt Korcular ist eine echte Perle, die man nicht auslassen darf. Korcular ist ruhig, anmutig und schön. Murter: Eher die Familieninsel mit großzügigen CPs direkt an flachen Stränden. Die Orte Murter und Betina sind sehenswert. Landschaftlich sehr schön, vor allem der Blick hinüber zu den Gebirgen des Festlandes. Pag: Die raue, wüste, wilde, einsame Insel. Ein Erlebnis der besonderen Art, zumindest von Zadar bis zur Stadt Pag. Pag ist interessant und ein Ausflug bis zum Ende der Insel lohnt sich schon wegen der uralten Olivenbäume und den Schutzmauern, die unendlich lang Ländereien umzäumen. Mag man Geröllwüsten und Einsamkeit, dann mag man auch Pag. Rab: Die Kleine unter den Inseln. Die östliche Inselseite ist wie Pag, die westliche eher wie Peljesac. Die Stadt Rab ist wie Korcular ein kleiner Traum aus dem Mittelalter. Krk: Krk hat von allen Inseln etwas. Bei Baska die weißen Gebirgsschluchten, die sich tief ins blaue Meer stürzen. Die Stadt Krk, eine Miniaturausgabe der Altstadt, wenn man so will,l von Trogir, zum Beispiel. Cres: Die weiße, karge, stumme Insel, die sich bei Osor mittels Drehbrücke mit Losinj vereint. Das Städtchen Cres ist sehr anmutig. Allen Inseln, so unterschiedlich sie auch sein mögen, würden wir für ihre Besonderheiten 5 Sterne geben. Wer die Küste Kroatiens bereits erkundet hat und dieses Land aus einer völlig anderen Perspektive heraus kennen lernen möchte, dem sei ein Islandhopping dringend empfohlen. Eine solche Inselreise könnte dank der Fährverbindungen so funktionieren: Krk-Brücke zur Insel Krk. Von Krk nach Cres mit der Fähre. Über die Drehbrücke in Osor auf die Insel Losinj. Von dort (Mali Losinj) mit den Fähren auf, oder vorbei an den Inseln Premuda, Silba, Olib und Ist, nach Zadar. Von Zadar aus auf die Kornati-Inseln. Zurück nach Zadar und wenn man will nun die Küstenstrasse Richtung Norden auf die Inseln Pag und weiter auf Rab. Oder Richtung Süden auf die Insel Murter, dann Peljesac und Mljet und Pag und Rab auf der Rückreise machen. Das alles ist durchaus, wenn man gemütlich reist, in 4 Wochen zu schaffen. Wer dann noch mehr Zeit hat, sollte wenigstens drei Tage Montenegro bereisen. Die Bucht von Kotor ist ein fjordgleicher Traum unter südlicher Sonne. Fotos von heute Hallo, Ihr zwei Rumtreiber !!! :D
Wir sind leider wieder zu Hause :cry: Wir hatten noch eine schöne Zeit auf dem CP BI Village in der Nähe von Pula. Wetter war prima, wir haben dort noch Bekannte vom letzten mal wiedergetroffen. Wie ich gelesen habe, seid Ihr wieder auf dem Weg gen Norden, ich bin ganz heiß auf Deine Berichte und Fotos :!: :!: Gute Fahrt und viel Spaß noch.................. Am Nachmittag wollen wir das Örtchen Rab erkunden.
Vom CP aus kann man es sehen und es dürften so 300 Meter bis dorthin sein. Das war natürlich gleich ein Fehlschluss, denn, was man so nah sieht, muss nicht auch nah sein. Gleich drei Buchten müssen wir vollends umrunden, um nach Rab zu gelangen. So wurden aus den geschätzten 300 Metern schnell mal 1,5 Kilometer. Drei Kirchtürme ragen über Rab in den Himmel, hunderte von Booten liegen im Hafen und die kleinen Gassen laden zum bummeln ein. Kaum zu glauben, dass viele Einheimische von dem Kitsch, den sie hier auf den Ständen sortiert, leben können. Glasperlen, Muscheln, T-Shirts mit den dümmsten Sprüchen die man sich nur vorstellen kann, Geschnitztes, Gemaltes Geblasenes, eben alles was man bestimmt nicht gebrauchen kann und sowieso irgendwann bei jedem im Müll landet. Wir streben nach ausgiebiger Erkundung von Rab ein kleines Restaurant am Hafen an und gönnen uns einen Grillteller. Nach soviel Erkundung und gutem Essen haben wir eigentlich keine Lust den Weg zum CP zurück zu marschieren und heuern für Kuna 30 ein Wassertaxi an. Schnell sind wir zurück beim Camper und genießen noch den lauen Sommerabend mit Blick auf das Wasser. Die Nacht ist ruhig und am frühen Morgen packen die meisten vor uns ihre Sache und reisen ab. Nun ist der Blick fast völlig frei. Besonderheiten des CP Padova III in Rab: Zum ersten Mal wird uns eine Einscheckgebühr berechnet. 4,60 Kuna, pro Person dafür, das wir unsere Namen und Pässe hinterlassen. Kaum jemand wird ahnen, dass wenn er weniger als drei Tage bleibt, eine Sonderzahlung von 20% auf den Gesamtpreis zu leisten hat. Wer Bar bezahlt bekommt auf der anderen Seite wieder 10% Rabatt. Ein Wohnmobil unter 8 Metern zahlt in der Nachsaison pro Tag Kuna 22,30. Alles über 8 Meter zahlt gleich fast das doppelte, Kuna 42,40. Tag 027 / 25.09.2007 / ca. 0 km / CP Padova auf Rab, vor Rab Es ist spät geworden letzte Nacht und wir kommen erst gegen 10:30 Uhr aus den Federn. Es wird ein absolut fauler Tag im Schatten. Eigentlich drehen wir nachts, oder wenn wir weggehen die Markise immer rein. Diesmal sahen wir keine Veranlassung, was ein Fehler war. Plötzlich, mitten in der Nacht fegte eine kurzer, aber starker Sturm über Rab. Ein schneller Einsatz hat die Markise gerettet. Ergo, niemals die Markise draussen lassen. Gerade hier in Kroatien schlägt das Wetter schnell einmal um. Heute scheint wieder die Sonne. Tag 028 / 26.09.2007 / ca. 0 km / Heute bleiben wir noch auf Rab. Die Fahrräder kommen einmal zum Einsatz und wir rollen durch die drei Buchten zum Städtchen Rab. Morgen wollen wir weiter rollen. Wenn es geht möchten wir die Fähre nach Krk nehmen. Dies soll keine Roll on Roll off sein und nur bei gutem Wetter verkehren. Da schlechteres Wetter über Italien im Aufbruch ist, kann es sein, das wir zurück über das Festland nach Krk und Cres müssen. Wir werden sehen. Heute Abend gibt es Muscheln, die wir vom Fischmarkt geholt haben. Rab Hallo,ihr Zwei
wieder einmal tolle Bilder-dort waren wir auch im Sommer-schnief- Habe im Sommer mal gefragt,ob der Platz Camping Cheques akzeptiert-tut er.So würdet Ihr jetzt nur 14 Euro bezahlen.( Vom 1.09-27.10).Wäre doch ne Alternative,oder? Gibt es um diese Zeit auch noch die Wassertaxis? In eigener Sache ...
Online gehen … Wir bekommen einige PMs und auch ein paar Antworten in unserem Kroatienthread. Wenn wir diese nur sehr kurz beantworten, dann liegt das daran, das wir nur sehr kurz online gehen. Leider ist UMTS sehr teuer in Kroatien und neben der normalen Flatrate müssen wir pro Minute 0,35 €-Cent zuzahlen. Daher schreiben wir den Bericht offline und stellen ihn nebst Fotos nur kurz ins Forum. Leider lesen wir so auch nicht die anderen Threads und Reiseberichte, was uns echt fehlt. Surfen ist schon gar nicht mehr angesagt. Also bitte nicht verärgert sein, wenn wir uns in Sachen Antworten rar machen. Sobald wir Gelegenheit haben einen Router anzuzapfen, stellen wir auch die schönsten Fotos der Reise ein, kommentieren diese und fassen Kroatien noch einmal kurz zusammen. Wir danken allen, die uns auf unserer Reise begleiten. Neues Ziel … Wie schon berichtet, haben wir unser Ziel geändert. Überwintern auf Sizilien heißt nun die Devise. Da wir darauf hin angeschrieben wurden, hier eine Erläuterung dazu. Wir hatten ja für die Reise nach Jordanien, auch hier im Forum, geworben, aber leider niemanden gefunden, der mit uns reisen würde. Jedenfalls nicht diesen Winter 2007-2008. Für 2008-2009 haben wir nun zwei sehr symphatische Ehepaare gefunden, die, die Reise mitmachen möchten. Dies ist aber nur ein Grund, warum wir nun diesen Winter auf Sizilien überwintern werden. Der zweite Grund ist rein privater Natur, aber eben auch sehr triftig. Hätten wir Reisepartner für die Fernreise Syrien-Jordanien für diesen Winter gefunden, hätten wir diese natürlich nicht hängen lassen und wären gen Syrien und Jordanien gereist. Das versteht sich von selber. Den Reiseplan Syrien-Jordanien Winter 2008-2009 stellen wir unter Fernreisen ins Forum. Wer Interesse hat kann sich ja melden. Wie es bis jetzt aussieht, werden wir mit drei Reisemobilen ab September 2008 unterwegs sein. Sonstiges … Gitte ist seit einer Woche wieder vollständig gesund und auch wieder gut drauf. Unsere Tochter wird uns im November auf Sizilien besuchen. Darauf freuen wir uns sehr. Vielleicht schafft es unser Sohn bei all dem Stress ja auch noch. Gitte selbst wird in der zweiten Dezemberhälfte für 10 Tage nach Düsseldorf fliegen. Weihnachten feiern wir Zwei dann irgendwo auf Sizilien, wie auch unseren 29sten Hochzeitstag und unsere eigentlich schon 47-jährige Freundschaft. Itlaien Nun ist Italien ja ein nicht ganz so spannendes Reiseziel und es stellt sich die Frage, ob wir auch von dieser Reise LIVE … im Forum berichten sollen. Unser Tagebuch, was eigentlich dem Reisebericht entspricht, schreiben wir sowieso. Wir würden das Tagebuch in unseren Forums-Blog stellen, es sei denn, Ihr möchtet den Bericht im Forum lesen. Wer ab Oktober noch in Italien rollt, vielleicht sogar überwintern will, darf sich gerne melden. Unser Plan ist die Ostküste hinunter zu rollen bis nach Reggio und dann übersetzen nach Sizilien. Es grüßen Euch, Jeff & Gitte Ihr Lieben,
macht doch weiter wie bisher, immer wenn ic lese bekomme ich das totale Urlaubsfeeling. Es ist soooo schön un dihr schreibt so nett. Am nächsten Tag zu lesen wie es euch erging, was ihr neues gesehen habt ist immer wieder schön. Herzliche Sabine
doch, und vor allem über alles, was nicht Norditalien ist, liest man viel zu wenig!
Genau das würde mich interessieren! Und dann die Westküste wieder hoch! :) Hallo Jeff und Gitte,
bitte macht auch in Italien weiter, da ihr zu meiner Lieblings-Abend-Internet-Lektüre geworden seid. Bin selber nur einmal bis Neapel und dann rüber zum Gargano gekommen. Einen schönen Winter Viele Henning Hallo Jeff und Gitte,
ganz ehrlich, mittlerweile seid Ihr zur Pflichtlektüre geworden und wir würden Eure Beiträge vermissen - wenn es von Euch aus machbar ist, bitte weitermachen :D :D LG Solveig Tag 029 / 27.09.2007 / ca. 245 km / Von Rab nach Istrien
Buchempfehlung 1000 Places to see – before you die ( 1.000 Plätze die man sehen sollte – bevor man stirbt ) Zugegeben der Titel ist schon hammerhart, wenn man das Buch jemanden jenseits der 50 oder älter schenkt. So fragte uns unser Sohn auch vorher, ob wir daran Anstoß nehmen würden. Natürlich tun wir das nicht und bekamen dieses Buch für unsere lange Reise und die vielen dunklen Winterabende, die vor uns liegen, geschenkt. „1000 Places …“ , ist eine Lebensreiseliste für Weltreisende und Menschen mit Fernweh. Die schönsten und lohnenswertesten Ziele werden, geographisch geordnet, vorgestellt, beschrieben und teils auch bebildert. So trifft dann der Titel wieder den Inhalt, denn wer diese 1000 Ziele gesehen hat – hat die Welt gesehen. Wer nicht reist, weiß zumindest was er verpasst hat. „ Das Leben wir nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an der Zahl der Orte die wir bereisten und die uns den Atem raubten …“ … von Unbekannt Wir können das Buch sehr empfehlen. Ausgabe: 2006 Tandem Verlag GmbH, ISBN 3 – 8331 – 2133 -5 Das Wetter ist umgeschlagen. Die ganze Nacht donnert es und Blitze huschen über das Meer, sagt Gitte jedenfalls. Ich bin davon nicht wach geworden, habe bestens durchgeschlafen. Um 9:00 Uhr rollen wir gen Fährhafen auf Rab. Die Fähre nach Krk geht erst morgen früh zu der völlig unchristlichen Zeit von 6:00 Uhr, … und das ist nicht mal sicher, bei dem Wetter. Ergo, … übers Festland, geht es weiter. Wir nehmen wieder die gleiche Fähre, mit der wir die Inselwelt Rab angesteuert hatten. Die Strecke vom Festland Richtung Senj müsste man eigentlich ganz, ganz langsam gehen, immer wieder inne halten und staunen, so schön und atemberaubend sind die Aussichten auf die kahlen Inselwelten. Wir sehen die nackten Geröllseiten von Rab, Cres, Losinji, Krk und viele andere, kleine Inselchen dazwischen. Hinter uns tun sich gewaltigen Gebirge der Kvaner-Bucht auf. Landschaftlich ist dieser Abschnitt der Schönste der Jadranska-Magistrale. So rollen wir ganz langsam, stoppen sehr oft, schießen eine Unmenge Fotos und freuen uns, an diesem herrlichen Sommertag und zur richtigen Zeit, bei richtigem Fotolicht, alles genießen zu können. Eigentlich wollten wir ja nach Cres, aber Gitte meinte das wir doch schon vor zwei Jahren dort waren und etwas mehr Zeit dazwischen brauchen, um die Insel neu entdecken zu können. Okay, so sei es, wir rollen weiter. Den Moloch Rijeka umfahren wir. Opatija überlegen wir noch anzurollen, aber da schlägt ein Gewitter herunter, die Fahrbahnen verwandeln sich in Kanäle, der Himmel ist schwarz und so lassen wir uns in die 5,5 Kilometer lange, schwarze Röhre für Kuna 40,00 einsaugen, um am anderen Ende auf Istrien heraus zu kommen. Wir erinnern uns an Rovinj, auf Istrien, wo wir vor 2 Jahren, auf einen SP völlig kostenlos, oberhalb der Stadt, standen. Da wollen wir hin. Um 15 Uhr erreichen wir Rovinj und freuen uns auch gleich über das einladende Schild „Reisemobilparkplatz mit Ver- und Entsorgung, 500 Meter“. Wir ziehen ein Ticket und stellen uns brav zwischen die anderen, etwas größeren Schwestern, die Busse. Kuna 25,00 steht auf dem Ticket, das ist günstig, hier bleiben wir. Gitte aber lässt das Ticket irgendwie keine Ruhe. Sie nimmt es immer wieder in die Hand, liest es, versucht es zu verstehen. Dann geht sie hinaus, zum Parkplatzhäuschen und interviewt den wohl sehr unfreundlichen Herrn darin. Kuna 25,00 bekommt sie barsch und frech erläutert, sind für eine Stunde. Das wären für 24 Stunden Kuna 600,00, … ergo knapp € 100,00, pro Tag! Sie bittet den Herrn die Schranke zu öffnen, denn wir möchten sofort wieder fahren. Er meckert sie an, das er nur dann öffnet, wenn wir die Kuna 25,00 bezahlen, schließlich hätten wir ja auf dem Parkplatz auch gestanden, wenn’s auch nur 5 Minuten waren. Wer also auf diesem SP Ver- und Entsorgen möchte, muss dafür Kuna 10,00 bezahlen, plus Kuna 25,00, um die Versorgungsstelle auch anfahren zu können. Das sind immerhin über € 5,00, eine bodenlose Frechheit, finden wir. Was soll`s, es hat keinen Zweck sich mit den Leuten anzulegen und so zahlt sie und wir rollen weiter. An der gleichen Straße, wo sich der SP befindet, gibt es Richtung Meer einen Reisemobilplatz, einen CP besser gesagt. Gitte geht hinein, erfragt den Preis. Die erste Nacht kostet € 24,00, plus Strom, plus 20% Mehrwertsteuer, plus Kurtaxe, plus …, plus, … plus. Mit knapp € 30,00 wären wir dabei. Pro ersten Tag! Die zweite Nacht kostet „nur“ € 18,00, plus alle anderen Kosten. Der Concorde legt bei diesem Preisen bereits automatisch, ohne Rücksprache mit uns, den Rückwärtsgang ein. Rechnen wir das doch spaßeshalber einmal hoch. In Schnitt kostet dieser Platz in der Nachsaison € 22,00. Das sind im Monat € 682,00. Nehmen wir an der Stellplatz hätte 30 m². Dann wären das € 22,73 pro Quadratmeter im Monat. Dafür könnten wir zum Beispiel in prominentester Lage in Frankfurt, Berlin, Hamburg oder Düsseldorf ein Büro mit Komplettausstattung anmieten. Wir denken, wir müssen es den Leuten, die uns dermaßen unverschämt, wie eine Weihnachtsganz ausnehmen wollen, nicht auch noch so leicht machen. Zugegeben, Rovinj ist ein tolles Ziel, eine tolle, mittelalterliche Stadt und bestimmt wären wir heute Abend dort auch schön essen gegangen, so aber, verschlägt es uns die Sprache und wir sagen nur noch Tschüss. Rovinj ist für uns kein Ziel mehr. Wir steuern den Limsky-Kanal an, stehen direkt am Wasser, kostenfrei und richten uns, bei starkem Regen, hier im Fjord, für die Nacht ein. Ein paar Tage mehr hätten wir schon gerne auf Istrien verbracht, jedoch vera….., können wir uns auch ohne die Kroaten. Wie geht’s weiter? Italien ist angesagt! Es grüssen Euch, Jeff & Gitte P.S. Soeben geht ein Hagelschauer hernieder. Mal sehen wie das Dach morgen aussieht. Hallöle Ihr Zwei,
bitte , bitte weiterschreiben :) , egal von wo :wink: ! Auch wenn Ihr nicht immer feedbacks bekommt....ich lese oft Eure Berichte. Das ist mein fast täglicher Kurzurlaub :flower: Bleibt gesund , damit die 1000 Places to see – before you die , komplett besucht werden können :gut: Buchempfehlung
1000 Places to see – before you die ( 1.000 Plätze die man sehen sollte – bevor man stirbt ) Das Buch hat mir meine Schwester zum Geburtstag geschenkt und ich habe mir alle Orte, die ich bisher davon gesehen habe, markiert, es fehlen noch einige. also sollte ich gesund mit Geld sehr alt werden, um das zu sehen, was och noch sehen möchte. Ich lese Eure Reiseberichte sehr gerne, obwohl ich schreibfaule, wenig dazu schreibe Lg mirazu Tag 030 / 28.09.2007 / ca. 310 km / … nach Italien
In der Nacht zogen unendlich viele Gewitter über uns hinweg, aber, wir haben gut gestanden und auch tief geschlafen. Der Camper hat eine gute Aussenreinigung bekommen. Das Wetter am Morgen ist von Starkregen geprägt. Wir beschließen Istrien zu verlassen und rollen über die Autobahn Trieste - Venedig gen Italien. Für den Mautbereich, rund 120 km, zahlen wir nur knapp 5 Euro. Venedig und Mestre umfahren wir. Zu oft, insgesamt vier Mal, haben wir die Lagunenmetropole schon besucht und auch schon dort übernachtet. Hinter Chioggia finden wir einen kostenlosen SP mit V&E und nehmen diesen, denn 300 km sind erst einmal genug für heute. Der Ort heißt Mesola und liegt in der Po-Ebene. Zwar ist der Ort nicht so attraktiv, aber wir haben eben alles was wir brauchen. Wasser! V&E! Wir haben übrigens keinen Hagelschaden davon getragen. Und nun geht es weiter unter „Live … Überwintern in Italien“ im Forumsthread „Italien“. Hallo Gitte und Jeff,
herzliche aus dem verregneten Norddeutschland. Wir hoffen sehr, dass es Euch gut geht. Wenn Ihr keine Berichte im Forum plaziert, ist der Besuch dann eigentlich nur ein schnelles "rein + raus" ........ ! Ihr seid eigentlich "die Quotenbringer" und sorgt mit Euren Berichten für sehr hohe "Einschaltquoten" .... ! Wir freuen uns auf die nächsten Berichte von Euch !!! P.S. Habt Ihr die Idee mit dem Bildband einmal durchdacht ?
Tut es. Sie sind im Moment, bzw gestern, tief in den Abruzzen und haben kaum Empfang. Sei aber toll dort und ihnen geht es gut |
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