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Warum gehen meine Gelbatterien kaputt ?


snurfer am 23 Sep 2007 16:53:45

Ich habe in meinem Wohnmobil eine 80 AH EXIDE Gelbaterie verbaut und habe eine Elektroversorgung von der Firma Calira (Calira EVS 16/12 - DS/IO). Seit 1,5 Jahren sind mir nun schon zwei Gelbatterien kaputt gegangen und die dritte macht auch schon wieder Probleme. Woran kann der Fehler liegen ? Ist vielleicht das EVS defekt ?

Die Lichmachine hat einen Ladestrom von 14,1 bis 14,3 Volt bei 3000 upm. Wenn ich das Fernlicht dazuschalte, regelt der Lichtmaschinenregler den Strom und der Wert von 14,3 Volt bleibt erhalten. Der Lichmaschinenregler müßte demnach in Ordnung sein.

Das Calira EVS 16/12 hat einen Ladestrom von sechs Stunden mit 14,37 bis 14,4 Volt und regelt danach auf 13,8 Volt runter. Eine Amperemesung kann ich aufgrund fehlender Meßtechnik nicht durchführen.

Die Gehäuse der Batterien haben sich immer ein klein wenig verformt. Es sieht immer so aus, als ob jemand ein Vakuum aus dem Gehäuse zieht. Nachdem ich die Batterie jetzt einmal mit einem Votronic Ladegerät (speziell für Gelbatterien einstellbar) aufgeladen habe, war diese Verformung wieder weg. Woran liegt denn das schon wieder ?

Hat jemand auch schon solche Probleme gehabt ? Über Tipps und Informationen würde ich mich freuen. Vielen Dank !


Cord

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agu am 23 Sep 2007 17:23:13

Die gehen kaputt, weil Du Dir keine Mühe gibst.
Ich habe via Google in 3 Minuten herausgefunden, daß o.g. Lagegerät nur für 12 V BLEI-Akkus benutzt werden darf und spätestens nach dem zweiten Defekt sollte man man die Gebrauchsanweisung des Ladegerätes lesen.

"nichts für ungut "

--> Link

Gast am 23 Sep 2007 19:30:30

snurfer hat geschrieben:...Die Gehäuse der Batterien haben sich immer ein klein wenig verformt. Es sieht immer so aus, als ob jemand ein Vakuum aus dem Gehäuse zieht. Nachdem ich die Batterie jetzt einmal mit einem Votronic Ladegerät (speziell für Gelbatterien einstellbar) aufgeladen habe, war diese Verformung wieder weg. Woran liegt denn das schon wieder ?.....


hallo, cord!
nach innen gewölbt oder nach außen?
wenn nach außen gewölbt, bedeutet das für gewöhnlich tiefentladung und i.d.f. das ende der batt.
kann schon sein, dass die verformung wieder einwenig zurückgeht; ich bezweifel aber dass deine zu tode gequälte batt. noch viel aufnehmen wird beim laden......

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achimHH am 24 Sep 2007 00:09:25

agu hat geschrieben:Die gehen kaputt, weil Du Dir keine Mühe gibst.
Ich habe via Google in 3 Minuten herausgefunden, daß o.g. Lagegerät nur für 12 V BLEI-Akkus benutzt werden darf und spätestens nach dem zweiten Defekt sollte man man die Gebrauchsanweisung des Ladegerätes lesen.

"nichts für ungut "

--> Link


Sorry Andre,

Du hast wohl nur den ersten Abschnitt beim
Verwendungszweck in der Gebrauchsanweisung gelesen.
denn im 2. Abschnitt steht unter anderem :

"Ihr bevorzugtes Einsatzgebiet sind Gelbatterien"...

und den Punkt mit: keine Mühe geben,
deswegen kaputt gehen usw....
den vergessen wir wohl ganz schnell... ;-)

"nichts für ungut " :wink:

achim

kintzi am 24 Sep 2007 04:04:43

Hallo snurfer, Beileid für das Batteriesterben, zumal die Sache jedesmal 240€ kostet. Habe eine 80er Ex-Gel seit 3 Jahren in Gebrauch und hat noch fast volle Kapazität. Gel ist recht empfindlich auf Überspannung u. Batterie-Temp.-abhängig. Besonders sollte bei über 30°C die Endspannung zurückgenommen werden. Leider hat das 16/12 keinen Temp.-fühleranschluss mit Regelung, des weiteren sind die fixen 6 h Absorptionsldg. ohne Umstellmöglichkeit ein Kompromiss. Flüssigbatt. haben 3 h, Gel 10 h z. B. bei unserem Cal 30/20, 6 h kann für bd. gelten, Flüssigbatt. braucht etwas mehr Wasser, Gel wird nicht ganz voll. Dies dürfte aber kaum f. das Batt.-Sterben verantwortlich sein. Glaube, dass die Ladeendspannungen evtl. zu hoch sind, Schaudt hat mir für Gel bei einem weiteren LG ohne Temp.-Kompensation 14,2V eingestellt(LAS 1218). 14,4 geht noch für 20°C, bei höhere Batt.-Temp.sollte unbedingt heruntergeregelt werden. Würde mit Calira reden oder mailen, sind nett u. kompetent. Ansonsten hatte ich einmal einenTotalausfall auch bei einer 80er Exide n. 9 Mon Betrieb, wurde v. Ex. nach U-suchung als Garantiefall anstandslos anerkannt, hoffe, dass Du alle defekten Batt. dort hast auch untersuchen lassen. Noch ein letztes: Gel nie unter 30% Restkap. entladen. Richi

kintzi am 24 Sep 2007 04:31:16

Hallo, da fällt mir noch etwas ein: Am 12-poligen Steckverbinder gibt es eine Messleitung B+ am Kontakt 11, wenn diese durch leichte Korrosion an den Kontakten dem Steuergerät verminderte Spannung zeigt, wird die Ladespannung auch höher geregelt. Gleichzeitig kann es zu Schwierigkeiten bezgl. Durchschalten des Ladestroms zur Batt. 1 (Starterbatt.) kommen. Richi

agu am 24 Sep 2007 07:28:53

achimHH hat geschrieben:
agu hat geschrieben:Die gehen kaputt, weil Du Dir keine Mühe gibst.
Ich habe via Google in 3 Minuten herausgefunden, daß o.g. Lagegerät nur für 12 V BLEI-Akkus benutzt werden darf und spätestens nach dem zweiten Defekt sollte man man die Gebrauchsanweisung des Ladegerätes lesen.

"nichts für ungut "

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Sorry Andre,

Du hast wohl nur den ersten Abschnitt beim
Verwendungszweck in der Gebrauchsanweisung gelesen.
denn im 2. Abschnitt steht unter anderem :

"Ihr bevorzugtes Einsatzgebiet sind Gelbatterien"...

und den Punkt mit: keine Mühe geben,
deswegen kaputt gehen usw....
den vergessen wir wohl ganz schnell... ;-)

"nichts für ungut " :wink:

achim


Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil. 8)

Krabbe am 24 Sep 2007 09:20:13

Wenn die Batterie nach innen gewölbt ist, dann wurde sie (mehrfach) überladen. Dann gast auch die Gel-Batterie und wenn die zu stark gast, dann öffnet sich ein Überdruckventil und läßt Druck ab. Nach dem Laden, wenn die Batterie nicht mehr gast und das restliche Gas im Inneren rekombiniert ist, dann hat sich aufgrund des jetzt fehlenden Fluids ein Unterdruck gebildet. Deshalb ist die Batterie nach innen gewölbt: Es fehlt an Fluid.

Wie nutzt Du das Wohnmobil? Das Problem ist, dass die Ladeschlußspannung der Batterie temperaturabhängig ist. Je wärmer es ist, desto geringer muß die Ladeschlussspannung sein. Wenn Du jetzt viel in wärmeren Gegenden bist, dann wäre das schon mal ein Indiz.
Gerade bei Gelbatterien rate ich immer zu speziellen Ladegeräten mit externem Temperaturfühler, der die Batterietemperatur mißt.

abo1 am 24 Sep 2007 10:21:13

hallo

aus meiner sicht wurden die wesentlichen knackpunkte schon genannt:

- überladung durch fehlende temperaturkompensation und nur bedingt geeignetes ladegerät

- tritt besonders dann so rasch auf wenn du viel im hochsommer unterwegs bist und/oder deine batterie an einem sehr heissen platz montiert ist

- vermutlich daher überladung (indiz ist auch die einwölbung, d.h. sicherheitsventil hat geöffnet = gelbatterie kaputt)

weitere überlegungen:

- achtest du - wie oben schon angemerkt - darauf das die batterie nie tiefentladen wird ? mind 30% rest muss in der batterie verbleiben, ist meistens eine restspannung von ca 11 bis 11,5 volt

- hast du evt extrem starke verbraucher für die diese gel batterien nicht geeignet sind (gewaltiger wechselrichter für dachklima oder so ..?)

- wie lädst du während er fahrt? es gibt fälle wo (evt durch den vorbesitzer) die LiMa modifiziert wurde um ein diodentrennrelais verwenden zu koennen. dabei wird die spannung der LiMa um ca 0,7 volt angehoben, sie speist dann mit 14,5 bis 14,8 volt ein. solange das diodentrennrelais verbaut ist macht das nichts denn das lässt an die batterien bauartbedingt nur die 13,8 +/-. wird dieses aber (evt bei einem defekt) durch ein "übliches" trennrelais ersetzt dann gelangt zu hohe spannung an die batterien und bei langen fahrtstrecken kann das die batterien schädigen.

lange rede kurzer sinn: WENN du viel unterwegs bist dann koennte auch eine falsche ladespannung durch die LiMa unterwegs das problem sein.
das lässt sich ganz leicht prüfen indem du die batterien zuerst mittels ladegerät volllädst und dann während einer prüffahrt nach ca 15 minuten fahrtstrecke die spannung misst die an den aufbaubatterien anliegt. diese sollte nicht ueber 14volt liegen.
evt wäre es clever wenn du dazu jemanden mit hast ;-) messen und fahren glechzeitig kommt nicht so gut ...

lg
g

snurfer am 24 Sep 2007 18:15:51

Krabbe hat geschrieben:Wie nutzt Du das Wohnmobil? Das Problem ist, dass die Ladeschlußspannung der Batterie temperaturabhängig ist. Je wärmer es ist, desto geringer muß die Ladeschlussspannung sein. Wenn Du jetzt viel in wärmeren Gegenden bist, dann wäre das schon mal ein Indiz.
Gerade bei Gelbatterien rate ich immer zu speziellen Ladegeräten mit externem Temperaturfühler, der die Batterietemperatur mißt.


Ich nutze das Wohnmobil ganzjährig nur in den nordischen Ländern (Deutschland, Dänemark, Österreich und Schweiz). Extremtemperaturen kommen somit kaum vor.

snurfer am 24 Sep 2007 18:43:20

abo1 hat geschrieben:weitere überlegungen:

- achtest du - wie oben schon angemerkt - darauf das die batterie nie tiefentladen wird ? mind 30% rest muss in der batterie verbleiben, ist meistens eine restspannung von ca 11 bis 11,5 volt

- hast du evt extrem starke verbraucher für die diese gel batterien nicht geeignet sind (gewaltiger wechselrichter für dachklima oder so ..?)

- wie lädst du während er fahrt? es gibt fälle wo (evt durch den vorbesitzer) die LiMa modifiziert wurde um ein diodentrennrelais verwenden zu koennen. dabei wird die spannung der LiMa um ca 0,7 volt angehoben, sie speist dann mit 14,5 bis 14,8 volt ein. solange das diodentrennrelais verbaut ist macht das nichts denn das lässt an die batterien bauartbedingt nur die 13,8 +/-. wird dieses aber (evt bei einem defekt) durch ein "übliches" trennrelais ersetzt dann gelangt zu hohe spannung an die batterien und bei langen fahrtstrecken kann das die batterien schädigen.

lange rede kurzer sinn: WENN du viel unterwegs bist dann koennte auch eine falsche ladespannung durch die LiMa unterwegs das problem sein.
das lässt sich ganz leicht prüfen indem du die batterien zuerst mittels ladegerät volllädst und dann während einer prüffahrt nach ca 15 minuten fahrtstrecke die spannung misst die an den aufbaubatterien anliegt. diese sollte nicht ueber 14volt liegen.
evt wäre es clever wenn du dazu jemanden mit hast ;-) messen und fahren glechzeitig kommt nicht so gut ...

lg
g


zu A: Die Batterie wurde in der gesamten Zeit nie tiefentladen.

zu B: Von der Batterie geht nur die Versorgung für Licht, Wasserpumpe, Heizung und Kühlschrank (Gasbetrieb) ab. Ansonsten habe ich keine extremen Verbraucher.

zu C: während der Fahrt wird die Batterie über die Lima mitgeladen. Wie ich schon geschrieben habe, habe ich einen Ladestrom über die Lichtmaschine zwischen 14,1 Volt und 14,37 Volt. Das Trennrelais ist in dem Calira EVS 16/12 integriert.

Ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht, warum ein Gelbatterieadegerät mit einer Ladespannung von 14,4 Volt bzw. 13,8 Volt Erhaltungsspannung funktionieren soll und eine Ladespannung von 14,4 Volt an der Lichtmaschine schädlich sein soll ? Ist Volt nicht gleich Volt ?

711er am 24 Sep 2007 20:09:35

fahre seit 3 jahren mit damals geschenkten 5 jährigen gel-batterien .

werden nur durch solar geladen.

funzen sommer wie winter 1a.

gruß

klaus

abo1 am 24 Sep 2007 21:20:28

snurfer hat geschrieben:Ich verstehe aber ehrlich gesagt nicht, warum ein Gelbatterieadegerät mit einer Ladespannung von 14,4 Volt bzw. 13,8 Volt Erhaltungsspannung funktionieren soll und eine Ladespannung von 14,4 Volt an der Lichtmaschine schädlich sein soll ? Ist Volt nicht gleich Volt ?


hallo

volt ist schon gleich volt

aber ein ladegerät "erkennt" anhand der spannung der batterie in welchem ladezustand sie ist und regelt dann die spannung (und damit auch den ladestrom) herunter wenn die batterie voll wird (oder zu heiss wird). bei voller batterie liefert das ladegerät njr mehr 13,8 volt oder sogar weniger wenn es seine erhaltungskennlinie fährt (13,2 bis 13,9 bei meinem CTEK)

der LiMa sind all diese zusammenhänge aber völlig egal
sie liefert ihre 14,4 volt in einem zug und wenn deine batterie voll ist liefert sie weitere ihre 14,4 volt obwohl deine battere dadurch überladen wird ...
abhilfe schaffen hier entsprechende Laderegler die benfalls eine kennline fahren und so die akkus gezielt aufladen (stering etc)

trotzdem glaube ich nicht daran dass das die ursache deiner problem ist. die überwiegende mehrheit aller womos wird standardmäsig so ausgeliefert und bei den meisten halte die gels zumindestens so um die drei jahre rum, oft auch länger
lediglich wenn du ein extremer km-fresser bist der gleichzeitig relativ kurz freisteht und meist nur wenig energie aus den akkus entnimmt koennte das bei dir der fall sein
und selbst da würde ich meine hand ncht ins feuer legen für diese these, 14,4 volt ist einfach zuw enig für eine so kurze batterielebensdauer ...

lg
g

meilinger am 20 Feb 2013 13:21:49

Hallo Cord,
zunächst einmal zu dem scheinbaren Problem des Einziehens und Aufbauchens. Das ist völlig normal und typisch für GEL-Batterien. Deshalb also keine Sorge.
Daß eine GEL-Batterei aber schon nach 1,5 Jahre aufgibt, ist schon ungewöhnlich. Da müssen andere Gründe existieren. Ich will einmal einige nennen:
1. Tiefstentladung: Die Batterie wurde sehr oft unter 12,4 Volt (50 % der Kapazität) entladen. Das kann man mal machen, aber nicht dauerhaft.
2. Standzeit ohne Ladungserhaltung. Dein Fahrzeug stand im Winter irgendwo und die Batterie war lange Zeit unter 50 % der Ladung.
3. falsche Ladung: Dein Ladegerät hat beim Laden nicht abgeschaltet und die Ventile der Batterie haben mehrfach geöffnet. Dadurch ist Flüssigkeit
verloren gegangen. Die Batterie ist also ausgetrocknet. Das kann man nicht reparieren, denn Flüssigkeit darf nicht nachgefüllt werden.
4. Werksfehler: Du hast einen schleichenden Kurzschluß. Das heißt, daß irgendwo zwischen zwei Platten der Separator verrutscht ist und so eine
Verbindung zwischen positiver und negativer Platte entsteht.

Du kannst das messen lassen, indem Du bei einem Boschdienst mit einem Prüfgerät BAT 121 die Startfähigkeit prüfen läßt. Da es ja keine Starterbatterie ist, steht auch kein Kaltstartwert auf der Batterie. Aber bei einer 80 Ah Starterbatterie z.B. hat man einen Kaltstartwert von 850 A. Laß also davon 80 %, also 680 A einstellen. Das Ergebnis wird dir zeigen, ob die Batterie kaputt ist oder nicht. Ist die Batterie größer, nimm den Wert einer Starterbatterie in gleicher Größe (kann der Bosch-Mann dir sagen) und nimm davon wieder 80 %.


Meiliner

a.miertsch am 20 Feb 2013 13:58:08

meilinger hat geschrieben:Hallo Cord,



Meiliner


Ähhem, ist Cord noch im Forum? Schau mal auf das Datum.
Aber was du schreibst ist schon i.O.Soweit ich als Laie das beurteilen kann.
Albert

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