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Diesel ? Und was kommt danach? 1, 2, 3


Seekater am 27 Mai 2008 15:37:31

Grisu1965 hat geschrieben:.....Ich sehe es jeden Tag bei meinem Nachbarn. VW Bora Diesel. Mal eben zum Lidel ( 300 m ) mit dem Auto um zwei Teile zu kaufen. Die Kinder zum Sport bringen (1500 m ) mit dem Auto, die Brötchen am Sonntag (400 m zum Bäcker) mit dem Auto usw.
Bei denen wir alle 10 min das Auto gestartet um max 30 min später wieder da zu sein. Das ganze bestimmt 10 mal am Tag.
Ist kein Schertz.
Der Nachbar auf der anderen Seite fährt einen dicken siebener BMW. Seine Frau einen X5 und für Sonntag steht dann noch ein kleines Cabrio ala Z4 in der Garage......


Das ist - fast identisch - bei mir genauso. Allerdings bringe ich 4 Nachbarn zusammen mit derartigem "Kurzstreckenn-Immerzu-Fahrverhalten". Der eine (Kettenraucher) fährt damit sogar zum Zigarettenautomaten (rein-/rausfahren aus der Garage dauert 5x so lang, wie die eigentliche Fahrtstrecke).

Die "Krönung" war als ich mal im Jugendzentrum Bastelkurse gegeben habe. Da haben sich nahezu 100% der Kids immer mal wieder abgemeldet mit den Worten: "Da können meine Eltern mich nicht bringen/abholen". Ich habe dann mal auf der Karte nachgesehen, wer wo wohnt: Es war höchstens einer dabei, der nicht mit Fahrrad, Bus oder zu Fuß hätten antraben können (wohlgemerkt alle Kids ware alt genug dafür, die Gegend tauglich und die Uhrzeiten Kid-gerecht - es bestand also keine Notwendigkeit für "Hol-/Bringservice").


So stimme ich auch voll darin ein:
Die Preise müssen noch weitaus mehr steigen, bis endlich mal das Denken einsetzt. Zum Jammern gibt's für die Mehrheit nix.


Nur schade, daß es auch einige trifft, die sich dann wirklich kein Auto mehr leisten können (und womöglich auf dem Land ohne ausreichenden Nahverkehr es benötigen würden).


Seekater

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Gast am 27 Mai 2008 16:30:47

Seekater hat geschrieben:So stimme ich auch voll darin ein:
Die Preise müssen noch weitaus mehr steigen, bis endlich mal das Denken einsetzt. Zum Jammern gibt's für die Mehrheit nix.


Seekater


Naja, ich versteh schon, was Du meinst, und bin da auch der gleichen Meinung wie Du. Die Frage ist doch aber, ob das wirklich die Mehrheit ist.

Ich hab auch 3 Autos (Firmenwagen, Kleinwagen, Womo), und?

Bei 2 voll berufstätigen Eltern und 3 Kindern, die zur Schule, zum Sport, zu Freunden, zur Kirche etc. müssen geht das auf dem Lande nicht immer ohne Autos.

Und ja, wir können uns ein Womo leisten. Na und? Wir sind beide voll berufstätig, ich hab so manche 60 Stunden Woche (wenn ich nicht verreise), warum soll ich mir da nicht den "Luxus" eines Womo gönnen, damit wir die wenige (und unregelmäßige) Freizeit mit unseren Kindern darin verbringen können.

Das hat etwas mit Prioritäten zu tun. Und nur weil wir uns ein Womo leisten, oder weil ich meinen Döner abends um 10 auf dem Rückweg vom Flughafen mal mit dem Auto hole bedeutet das nicht, das mir das alles scheißegal ist.

Ich arbeite hart dafür, mir ein Womo leisten zu können, und nehme mir deshalb das Recht, Kosten, die mir zu hoch sind, zu kritisieren. Wo immer es geht. Und unabhängig davon, ob irgendjemand zu faul ist, seinen hintern auch nur 100 Meter zu bewegen.

Ich bin im letzen Jahr übrigens über 300 KM für örtliche Besorgungen, Besuche oder Einkäufe gefahren. Mit meinem Fahrrad....

Grisu1965 am 27 Mai 2008 16:54:56

Aldeberan,

ich glaube den Schuh brauchst du dir auch so nicht anziehen. Wir meinten da eigentlich eine andere Klientel :D
Wer ein großes Womo hat kommt um einen Zweitwagen gar nicht herum. Das ist auch ok so da in der Regel dann trotzdem nur immer ein Fahrzeug in benutzung ist.
Der Firmenwagen zählt eigentlich auch nicht da er zu deinem Job gehört.
Wir reden von den Leuten die für jeden Furz das Auto benutzen und dann am jammern sind das der Sprit doch sooo teuer ist.
Mir gefallen die Preise auch nicht und es geht mir gehörig gegen den Strich das ich rund 1,50 Euro für den Liter Diesel bezahlen muß.
Ich habe auch die Petitionen unterschrieben da ich ach der Meinung bin das wir ,also das Deutsche Volk ,endlich mal aufwachen muß und sich wehren soll gegen unsere "gewählten Vertreter"
Die machen mit uns doch eh was sie wollen und dagegen sollten wir uns wehren.


Jürgen

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nager69 am 27 Mai 2008 17:33:15

Hier will ich noch mal einsetzen!

Wir könnten uns größere und stärkere Fahrzeuge leisten. Wir könnten uns ohne Probleme einen Mehrverbrauch leisten. Wir sind in der glücklichen Lage recht viel Geld zu verdienen (Meine Frau und ich).
Aber wir tun es nicht.

Es mag verrückt klingen, aber wir leben mit dem Geld, dass wir als Existenzminimum auch bekämen (Hartz IV).
(Bis auf die Anschaffungskosten des Womos)

Vielleicht bin ich ein Spinner, Eigenbrödler, etc...... oder Extremist,

aber wir leben sehr gut und sind wirklich glücklich.....
Wir kochen jeden Tag frisch,
wir bringen unsere Kinder mit dem Tandem in den Kindergarten, unsere Tochter geht trotz (oder wegen) einer Körperbehinderung zu Fuß in die Schule, ich fahre mit dem Fahrrad in die Arbeit
Wir haben keinen Flachbildschirm und keinen Handyvertrag
Wir sind nicht im Fitnessstudio.
Wir haben das Fitnesstudio direkt vor der Haustüre (Wandern, Klettern, Radfahren, kanufahren, rudern, geocaching etc......)

Wir FREUEN uns über steigende Ölpreise - Weil sie auch andere Menschen zum Nachdenken und dann zum Handeln bringen!

Wir versuchen auch anderen Menschen (unseren Kindern) vorzuleben, dass man mit wenig Geld sehr glücklich leben kann!

Tja, das mag zwar für den ein oder anderen ein unvorstellbares Leben sein - aber waren die Menschen in früheren Zeiten unglücklicher??????

Es ist doch das Glück wonach wir streben - und die Gesellschaft sagt uns wo wir es finden - im Moment noch im Porsche, im Mercedes oder im ?????

Gebt euren Kindern und Enkeln noch die Chance glücklich zu sein und in einer lebenswerten Umwelt zu leben!

Die Nachbarn von oben haben wir auch.......

Warum ist eigentlich der polnische Erntehelfer auf dem Feld glücklich mit weniger Geld als der Hartz IV Empfänger auf dem selben Feld mit mehr Geld??????
Der Hartz IV Empfänger will halt so leben wie die Eliten und die Mittelschicht und auch einen BMW fahren....
Wenn die Eliten der Gesellschaft aber nun als Statussymbol das Fahrrad entdecken und über Handy nicht erreichbar sind - was dann??????? (Frei nach dem Motto, ich kann mir leisten, ohne Handy umherzureisen und auf dem Rad kann ich am besten über Probleme nachdenken! Diese Zeit leiste ich mir!)

Wir, die wir uns dieses teure Hobby Wohnmobil leisten können, müssen anfangen, kleinere Autos zu fahren, Fahrrad zu fahren etc.....
Dann ziehen die andern auch nach (Die gesellschaftlichen Werte ändern sich)

So, jetzt habt ihr genug von mir als Spinner gelesen.

aus Bous

Alex aus SLS

Gast am 27 Mai 2008 17:48:56

nager69 hat geschrieben:
So, jetzt habt ihr genug von mir als Spinner gelesen.

aus Bous

Alex aus SLS


Find ich gar nicht so spinnerig. Sind halt nur andere Prioritäten, die ich aber ganz symphatisch finde.

Ich wäre froh, Tagesmutter und Arbeit mit dem Rad erreichen zu können.

Und zum Thema Glück: Geschäftsführer und Firmeninhaber mit 40 sind entweder geschieden oder saufen, oder beides.

Oder sie fahren Wohnmobil... :D

Grisu1965 am 27 Mai 2008 17:54:24

Alex ich danke dir für deinen Beitrag.
Du bist in meinen Augen absolut kein Spinner. Im Gegenteil ich bewundere das.
Vor allem aber finde ich es gut das du auch deine Kinder dazu erziehst sich nicht jeden Schmarn von der Werbung diktieren zu lassen.
Ich habe jetzt 43 Jahre gebraucht um in deine Richtung umzudenken. Wir sind zwar nicht ganz so konsequent aber auch wir sagen mitlerweile das wir nicht immer den neuesten Schnik Schnak brauchen.
Flachbildschirm, wer braucht so was wirklich?
:D


Jürgen

nager69 am 27 Mai 2008 18:06:15

Na ja,

ganz so konsequent sind wir auch nicht - wir fahren schließlich Wohnmobil - und nur selten mit Tandem und Zelt in den Urlaub - Erst mit dem Womo hin und dann dort umher mit Übernachten im Womo - ich spüre halt inzwischen auch meine Knochen auf dem Zeltboden......

Und oft genug erwische ich mich beim "unvernünftig" sein und fahre dann doch bei Regen die 10 km in die Arbeit....

Aber trotzdem danke für die Zustimmung -

und einfach mitmachen und den Ölscheichs ihr Öl lassen und uns unser Glück finden.....

aus Bous

Alex aus SLS

Gast am 27 Mai 2008 18:13:06

Grisu1965 hat geschrieben:Vor allem aber finde ich es gut das du auch deine Kinder dazu erziehst sich nicht jeden Schmarn von der Werbung diktieren zu lassen.

Jürgen


Wobei das eine Sache ist, an der man altern kann. Erklär mal dem größten Bayernfan der Welt mit 8 Jahren, warum die bestimmt kein Bayerntrikot für 79 Euros kaufen wirst. Aber es lohnt sich für die Kinder, das so zu tun. Glaube ich jedenfalls.

Aber jetzt wird es echt OT. Einen schönen Abend allen hier.

Gast am 27 Mai 2008 18:17:10

Hallo zusammen,

privat geb ich Euch Recht, da kann man schon viel machen.
Ich fahre kurze Strecken mit dem Rad, mein Mann sowieso :D , die Kids radeln auch viel, NUR, beruflich trifft uns das schon.
Und da lässt sich auch nichts sparen, wir müssen zum Kunden, verwenden viel Farbe, die wiederum mit dem Oelpreis zusammenhängt.
Also - kann ruhig noch teurer werden, stimmt so nicht.

tekzenchelou am 27 Mai 2008 18:22:41

aldebaran hat geschrieben:Und zum Thema Glück: Geschäftsführer und Firmeninhaber mit 40 sind entweder geschieden oder saufen, oder beides.

Oder sie fahren Wohnmobil... grin.gif


jetzt musste ich mal laut lachen, ich bin 40 geworden, seit kurzem Geschäftsführer, schon länger glücklich geschieden, saufe gerne am Wochenende und hab sogar 2 Wohnmobile an denen ich selber rumbastel.... :D

Aber reich bin ich nicht grade, sagen wir mal es geht mir gar nicht so schlecht wenn man sich andere ansieht, gefahren wird auch nur wenn's nötig ist und das Bier und die Kippen alle sind und eben zur Arbeit, das schaff ich mit dem Fahrrad eben nicht, es sind gut 4-5 km Berg hoch die packt sogar der Iveco fast nur im 2. Gang mit 40-45.

Trotzdem sind diese hohen Spritpreise Mist, die echten Abzocker sind doch die vom Finanzamt!
Die ärmeren Leute mit den älteren Autos (und da gehör ich auch noch dazu, der Iveco hat auch schon 13 Jahre drauf und braucht 15 Liter auf Kurzstrecken) die sind doch wieder die Dummen und der Staat kassiert am Meisten ab die Säcke, unsere Minister tanken doch nicht selber!

Weg mit der Mineralölsteuer und es geht uns allen wieder besser!

Die Franzosen haben heute im Radio drüber gesprochen, die Ségolène will die "TIPP flottante" drücken die den Benzinpreis eigentlich stabil halten sollte, dafür hatten die die Steuer erfunden...
Mal sehen was draus wird.

GeoHeiner am 27 Mai 2008 19:25:16

Seekater,
Dein "Wasserstoffmotor" mag technisch möglich sein, nur kann ich kein Fahrzeug kaufen der solch einen Motor hat. Deshalb, so meine ich, gibt es zu den Dieselfahrzeugen gerade für das Transportgewerbe (incl. Womos) z. Zt. keine wirkliche Alternative.
Leider !

Aber, und das ist das Gute an den steigenden Preisen, der Druck alternative Antriebstechniken zu entwickeln wird größer.
Statt Mineralölsteuersenkungen zu fordern würde ich eher dafür plädieren verstärkt mit Steuergeldern Preis- oder Fördergelder für die Entwicklung von Alternativen auszuloben. Das muß nicht in der Autoindustrie entwickelt werden, das kann an Hochschulen, Fraunhofer-Gesellschaft oder sonstwo geschehen.
Aber die Forderung stelle ich schon an Vater Staat, das er mit dem erhöhten Steueraufkommen aus der Mineralölwirtschaft Zukunftstechnologien fördert und nicht einfach alles in den allgemeinen Haushalt fließen läßt.
Und ob ich noch aus irgendwelchen Ölsanden oder durch neue Fördertechniken noch irgendwie eine bessere Förderquote erreiche, löst das Problem nicht. Es verschiebt es maximal um einige Jahre, das macht keinen Sinn.

Wir brauchen alternative Antriebstechniken, die so schnell wie möglich zur Serienreife gebracht werden können. Wenn man so will eine neue "Dampfmaschine", denn wie auch immer die Alternative aussehen wird, sie wird wahrscheinlich unsere Infrastruktur in großen Teilen mit umkrempeln. Stellt Euch vor, man braucht keine Tankstelle mehr oder sie müßten alle grundlegend umgebaut werden !
Es könnte sich so etwas wie eine neue "industrielle Revolution" entwickeln.
Nur Mut, gehen wir es an. Es bieten sich doch gewaltige Chancen.

nager69 am 27 Mai 2008 19:53:36

Richtig Heiner!

lasst uns alle konstruktivem Ideen für Neuerungen zusammenpacken: Die Mobilität einfach neu entdecken.
Du hast Recht -

nur das ist wie der Marxismus - theoretisch super - wenn nur der blöde Mensch nicht wäre.
Da war Max Weber schon näher dran: Ein System dient zuallererst der Systemerhaltung....
Und nur hier können wir ansetzen, denn zur Revolution gehts uns zu gut!

Wir müssen es anderen vorleben - wir müssen Werte schaffen -Wir als Meinungsbildner im System müssen und können das System nur von innen verändern indem wir es vorleben!
Ein von "oben" (Staat, Poliotiker) verändertes System stößt immer auf Widerstände. Wenn aber die Menschen weiter sind als die Politiker, dann sieht es anders aus.
Siehe auch Krippendiskussion in Westdeutschland. Erst kam die Bewusstseinsveränderung in der Bevölkerung und dann haben die Politiker auf den Druck hin reagiert..... Bis auf die Frau von Herrn Lafontain

Nur beim Sprit sollte die Richtung zu weniger Verbrauch und Anreize hierfür gehen und nicht den Sprit verbilligen! (Die Steuermehreinnahmen für die Anreize nutzen!)

aus Bous

Alex aus SLS

Gast am 27 Mai 2008 20:03:33

Warum sollte sich vorerst an der Technik was ändern, es wird eben nur teurer und es kann dadurch noch viel mehr verdient werden. :wink:

Da liegen noch Mengen für die nächste Zukunft, solange das funktioniert könnt ihr Änderungen vergessen.

--> Link

--> Link

Gast am 27 Mai 2008 20:06:22

Hallo

Diesel und was kommt danach...

@geo Heiner
genau dein Beitrag bringt es auf den Punkt.


Wie pulverher schon schrieb:
Wurde eigentlich schon mal genauer betrachtet, wie die Erdölförderer mit den Fahrzeugherstellern, oder ganze Staaten am Vertrieb des teuren Safts beteiligt sind?

Diese Konzernverflechtungen sind undurchschaubar und genau aus dem Grund werden innovative Lösungen noch lange in den Schubladen liegen bleiben.
Fragt mal Ingieneure, Professoren an den THs.
Seitens der Industrie werden viele Innovationen und Kenntnisse auf dem Gebiet alternativer Energiegewinnung und Antriebsmethoden aus erneuerbaren, nachwachsenden Rohstoffen, abgeblockt und ignoriert..

Fadenscheinige Gründe gegen die Serienfertigung:
- mangelnde Marktfähigkeit
- zu hohe Umrüstungskosten der Produktion
- oder einfach kein Bedarf und Interesse
- keine Subventionierung seitens des Staates

Deshalb und nur deshalb, kann es sich nicht jeder Leisten,
ökologisch sinnvolle Anschaffungen zu machen.

An alle die hier Mitschreiben und wirklich gute Kenntnisse haben,
lässt sich gegen diesen Missstand keine Petition verfassen und einreichen?

Es ist so einfach...lest mal hier
--> Link

Irgendwie muss diese immense Besteuerung doch einen Sinn bekommen.

Gast am 27 Mai 2008 20:23:32

he76xe hat geschrieben:An alle die hier Mitschreiben und wirklich gute Kenntnisse haben,
lässt sich gegen diesen Missstand keine Petition verfassen und einreichen?



Ich will ja nun nicht von naiv sprechen, aber wer hier glaubt das die paar Schauspieler in Berlin im Weltsystem der Macht (Kapital) auch nur irgendetwas zu melden hätten, wo lebt ihr bloß???

Glauben wirklich noch Leute das Politiker die Politik bestimmen. :kuller:

Gast am 27 Mai 2008 20:36:43

@womomario

nöööö, naiv bin ich nicht.:D

Es geht hier auch um deutsche Gesetze für den deutschen Markt.

Wir in den westlichen und in den östlichen Bundesländern durften doch erleben, dass die Macht vom Volk ausgeht...

Aber schöööön das wir mal drüber gesprochen haben...

GeoHeiner am 27 Mai 2008 20:50:44

he76xe,
ich weiß leider zu wenig über die technologischen Alternativen die in unseren Hochschulen schon entwickelt wurden und in den Schubläden schlummern.
Wenn es sie gibt, dann muß man das öffentlich machen, wenn es denn Erfolg haben soll. Raus an die Presse, raus in die Internetforen etc. Dann, ja dann entwickelt das soviel Eigendynamik, das es gar nicht aufzuhalten ist, wenn es etwas taugt.
Auf die Einsicht von Politikern kann man m.E. nicht vertrauen, denen traue ich nicht. Da ist mir einfach zuviel Filz und Lobbyismus im Spiel.

Gast am 27 Mai 2008 20:52:15

he76xe hat geschrieben:Wir in den westlichen und in den östlichen Bundesländern durften doch erleben, dass die Macht vom Volk ausgeht...


Glaubst Du das wirklich??? :roll:
Da waren Damals welche Pleite und Anderen gings wohl auch nicht gerade sehr gut.
Oder besser, wem hat das Damals in den Kram gepasst und wem nicht, wer davon ist heute noch da und wer nicht, und wer verdiente mit der Osterweiterung und wem brach sie das Genick. :wink:

zum Thema: von was für Steuern soll der marode Statt denn sonst leben, oder besser gesagt welche Steuern sollten denn anstatt dieser sonst noch erhöht werden um das auszugleichen, was wäre Dir denn angenehmer.??? :D

Gast am 27 Mai 2008 21:04:53

@womoMario

ich möchte hier in diesem "fred" nicht auf dein Frage eingehen
das würde nicht passen...

Aber sind heute alle sooooo zufrieden und geht es der Mehrheit und vielen Mittelständischen Unternehmen gut?

Gast am 27 Mai 2008 21:09:09

he76xe hat geschrieben:Aber sind heute alle sooooo zufrieden und geht es der Mehrheit und vielen Mittelständischen Unternehmen gut?


Und wem der wirklich was zu melden zu entscheiden hat, hat daran ein Interesse?

Ich glaube Du verstehst es (mich) nicht. :wink:

Gast am 27 Mai 2008 22:09:35

@geo heiner
erst seit diesem Jahr 2008
können und dürfen in Deutschland
Forscher und Unis ihre Forschungergebnisse im Internet
kostenlos und frei zugänglich veröffentlichen.

Seit 2003 haben viel dafür gekämpft und wären fast an der Lobby der Fachverlage und an ignoranten Politikern gescheitert.
Es ging um das UrheberrechtGesetz das 2008 dann endlich geändert wurde.

@womomario
Diese Menschen haben nicht aufgegeben, sondern 2006 eine Petition eingereicht und mitgezeichnet.

GeoHeiner am 27 Mai 2008 23:32:10

Um die Ausgangsfrage wieder aufzugreifen, Diesel, und was kommt danach ?
Eine interessante Alternative Druckluftauto.

--> Link
--> Link

Es tut sich also was. Wir brauchen nächstes Jahr für den täglichen Berufsverkehr meiner Frau sowieso ein anderes Auto. Das Druckluftauto werde ich mir auf jeden Fall anschauen, wenn es denn bis dahin produziert wird.
Und das als Alternative von einem nicht etablierten Autohersteller. Das gefällt mir. Wenn es denn funktioniert. Da gibt es ja auch einige kritische Stimmen.
Aber wenn es funktioniert, dann ist das Ding ein Selbstläufer. Dann wird man mit der Produktion nicht mehr hinterher kommen.

LowCostDriver am 28 Mai 2008 08:45:44

GeoHeiner hat geschrieben:Um die Ausgangsfrage wieder aufzugreifen, Diesel, und was kommt danach ?
Eine interessante Alternative Druckluftauto.

--> Link
--> Link



Ein toller Fund :gut:
Wenn so ein kleiner Motor wirklich einen Kompressor antreiben kann (und nicht den Antriebsstrang), der Verbrauch um 2 Liter liegt und das Fahrzeug damit problemlos fährt, man das Auto vielleicht doch noch alternativ an der Steckdose laden kann, dann wird auch für uns (Auto wird zum Pendelverkehr Bahnhof P&R <--> Zuhause genutzt) dieses Fahrzeug eine wirkliche Alternative darstellen!
Wir würden es kaufen, besonders zu dem Hammer- Preis (selbst wenn eine 5 oder 6 vorne steht...)


Björn

Gast am 28 Mai 2008 09:18:22

LowCostDriver hat geschrieben:...dann wird auch für uns (Auto wird zum Pendelverkehr Bahnhof P&R <--> Zuhause genutzt) dieses Fahrzeug eine wirkliche Alternative darstellen!


Björn


Wir haben gestern Abend mal überlegt, wozu wir unsere 3 Autos eigentlich benutzen. Das interessante Ergebnis ist, das wir (Familie mit demnächst 4 Kindern) in 80% aller Fälle kein Familienauto oder Womo brauchen, sondern ein dreisitziges Mobil mit begrenzter Ladekapazität und einer Reichweite von weniger als 60 KM.

Neben Kindersitzhalterungen, Nebelscheinwerfern, wenn möglich einer heizbaren Frontscheibe und einem ordentlichen Radio mit CD Wechsler sind eigentlich kaum weitere Ausstattungsmerkmale notwendig. Eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h wäre ausreichend, ein zügiges fahren (Drehmoment wie beim CRD oder so) soll möglich sein.

Das Auto muß geringe Betriebskosten haben (das beinhaltet Energie, Versicherung, Wartung/Reparatur, Steuern) und in der Anschaffung unter 10.000 Euros kosten. Es sollte eine Lebenserwartung von mindestens 10 Jahren haben. Der Antrieb sollte möglichst unabhängig von Öl / Gas sein, wobei das noch kein KO-Kriterium ist.

Wir haben beschlossen, das wir unser Auto verkaufen, sobald wir ein Mobil für dieses Anforderungsprofil gefunden haben.

Kennt einer so ein Mobil? Gibt es das schon? Oder kommt dem etwas sehr nahe?

Wir überlegen und rechnen jetzt ebenfalls, ob es hinsichtlich des Firmenwagens nicht günstiger ist, das Auto abzuschaffen und bei Bedarf auf Mietwagen bzw. Bahn / Taxi umzusteigen. Der Charme wäre, das man jeweils das passende Auto dann hat, wenn man es braucht.

Tipps sind willkommen.

Gast am 28 Mai 2008 09:24:25

tekzenchelou hat geschrieben:jetzt musste ich mal laut lachen, ich bin 40 geworden, seit kurzem Geschäftsführer, schon länger glücklich geschieden, saufe gerne am Wochenende und hab sogar 2 Wohnmobile an denen ich selber rumbastel.... :D


Ich lerne also, das man mit 2 Wohnmobilen sogar Scheidung und Alkohol in den Griff bekommt. :D

Sollte man Wohnmobile da nicht von der Krankenkasse verordnet bekommen?


:lol:

Gast am 28 Mai 2008 09:35:08

GeoHeiner hat geschrieben:Und das als Alternative von einem nicht etablierten Autohersteller.


Das passt ja fast genau zu dem, was ich oben geschrieben hab. Da werde ich ein Auge drauf halten, vielen Dank für diesen Tipp!

Und man sieht: Innovationen werden von Autoherstellern kommen, nicht von Energiekonzernen.

Und das es ausgerechnet eine "nicht etablierte" Firma ist zeigt m.E., das Markt sehr wohl funktioniert. Leidensdruck -> Krise -> Nachfrage -> Innovation

Wenn dieses Auto tätsächlich erfolgreich gebaut wird und im täglichen Einsatz besteht, dann Wette ich um ein Faß Bier, das es in absehbarer Zeit vergleichbare Autos mit Stern, vier Ringen oder blauweißen Rauten geben wird.

Seekater am 28 Mai 2008 09:50:11

Grisu1965 hat geschrieben:Aldeberan,
ich glaube den Schuh brauchst du dir auch so nicht anziehen. Wir meinten da eigentlich eine andere Klientel :D ……

aldebaran hat geschrieben:
nager69 hat geschrieben:…..So, jetzt habt ihr genug von mir als Spinner gelesen.
aus Bous
Alex aus SLS

Find ich gar nicht so spinnerig. Sind halt nur andere Prioritäten, die ich aber ganz symphatisch finde.
…….
Überall volle Zustimmung meinerseits (ganz besonders an Alex)

GeoHeiner hat geschrieben:Seekater,
Dein "Wasserstoffmotor" mag technisch möglich sein, nur kann ich kein Fahrzeug kaufen der solch einen Motor hat. Deshalb, so meine ich, gibt es zu den Dieselfahrzeugen gerade für das Transportgewerbe (incl. Womos) z. Zt. keine wirkliche Alternative.
Leider !
……Wir brauchen alternative Antriebstechniken, die so schnell wie möglich zur Serienreife gebracht werden können. Wenn man so will eine neue "Dampfmaschine", denn wie auch immer die Alternative aussehen wird, sie wird wahrscheinlich unsere Infrastruktur in großen Teilen mit umkrempeln. Stellt Euch vor, man braucht keine Tankstelle mehr oder sie müßten alle grundlegend umgebaut werden !
Es könnte sich so etwas wie eine neue "industrielle Revolution" entwickeln.
Nur Mut, gehen wir es an. Es bieten sich doch gewaltige Chancen.
Heiner, wir definieren lediglich "Alternative" anders. Ich sprach von technischen Möglichkeiten, Du von derzeitig erwerbbaren Produkten. Das was ich auf der ersten Seite dieses Threads geschrieben habe schildert letzlich – in extrem groben Zügen – genau die von Dir angedeutete "industrielle Revolution", die bestimmt mehrere Generationen noch dauern wird. Technik muß letztlich in Harmonie mit Natur und Umelt sein – auch wenn wir das heute manchmal als Widerspruch empfinden. Wir Menschen müssen unsere körperlichen UND geistigen Fähigkeiten einbringen. Nicht nur das eine (körperlich wie in der Vergangenheit) oder geistig wie in der Gegenwart. Es ist eben Unsinn im Alltag jegliche Bewegung zu vermeiden und sie dann im Fitneßstudio wieder zu produzieren. Das was sinnvoll in den Kreislauf reinpaßt sollte angewendet werden: Also Entfernungen die zu Fuß/mit dem Rad bewältigt werden können sollten auch so bewältigt werden. Erst wenn's nicht geht greift man zu anderen (technischen) Mitteln.
Oder ein anderes Beispiel: Materialfluß. Wir haben heute getrennte Systeme der Produktion und der "Wertstoffe (gelber Punkt, Schrotthändler)". Dies gehört zusammen, da alles in der Natur ein Kreislauf ist. Momentan sind Metallpreise seeeeehr hoch. Schrotthändler boomen, die Stahlpreise gehen "durch die Decke". Endziel wäre doch, daß ein jeder Hersteller, immer, seine Produkte nach Ende des Nutzungszeitraums zurück nimmt, denn nur er, der Hersteller, weiß genau, was für Stoffe drin sind und wird sich – je größer die Rohstoffknappheit ist – sogar freuen Material zu bekommen, von dem er genau weiß, was er erhält. Heute wird mehr die Materialschlacht geführt, bei der man gar nicht so sehr weiß, was man bekommt: Letztlich ist die Stahlqualität bei Kfz-Herstellern nur auf dem Papier definiert. Eine Wareneingangskontrolle für all die Coils (Blechrollen) die da reinkommen, hat keiner mehr. Weder der der Stahlhändler noch der Kfz-Hersteller.

Nur es ist ein weiter Weg bis dahin, der sicherlich mehrere Generationen dauern wird. Doch ich stimme Dir voll zu: Anfangen damit:
Was: Siehe mein Beitrag Seite -1- dieses Threads
Warum: Siehe GeoHeiners-Beitrag
Wie: Siehe Alex Beitrag


GeoHeiner hat geschrieben:Um die Ausgangsfrage wieder aufzugreifen, Diesel, und was kommt danach ?
Eine interessante Alternative Druckluftauto.

--> Link
--> Link

Es tut sich also was. Wir brauchen nächstes Jahr für den täglichen Berufsverkehr meiner Frau sowieso ein anderes Auto. Das Druckluftauto werde ich mir auf jeden Fall anschauen, wenn es denn bis dahin produziert wird.
Und das als Alternative von einem nicht etablierten Autohersteller. Das gefällt mir. Wenn es denn funktioniert. Da gibt es ja auch einige kritische Stimmen.
Aber wenn es funktioniert, dann ist das Ding ein Selbstläufer. Dann wird man mit der Produktion nicht mehr hinterher kommen.
Yes, das sind einige der Dinge, die ich meinte. Stichwort "Kurzzeit-Energiespeicher". Letzlich führt das auch zu einem "Hybrid-Auto" nur mit einem anderen Energiespeicher und einer anderen Bremsenergie-Rückgewinnung als das die derzeit üblichen Hybride (Elektromotoren, Akkus) machen.

Derartige Energiespeicher brauchen wir auch bei unserer sonstigen Energieversorgung: Was tagsüber an Solarenergie (in ferner Zukunft) zu viel produziert wird, wird per Pumpspeicherwerk in die Stauseen transportiert, die Nachts wieder "leerlaufen" und die Energie per Turbine freigeben. Ähnlich wäre das mit der Windenergie bezüglich Sommer/Winter. Erfordert natürlich Aus-/Umbau vieler Stauseen, was naturverträglich geschehen muß, die Einführung eines Wassermanagement erfordert (Energieerzeugung darf kein Hochwasser beim Abfluß erzeugen, umgekehrt ist's im Sommer bei Niedrigwasser wieder höchst-willkommen, genauso wie wenn im Herbst/Frühjahr Hochwasser bedämpft werden). Da gibt's massenhaft zu tun.

Doch zunächst Mal:
GeoHeiner hat geschrieben:…… zu wenig über die technologischen Alternativen die in unseren Hochschulen schon entwickelt wurden und in den Schubläden schlummern.
Wenn es sie gibt, dann muß man das öffentlich machen, wenn es denn Erfolg haben soll. Raus an die Presse, raus in die Internetforen etc.
Müssen gute Ideen beworben, in verwertbare Produkte umgesetzt werden und erneut beworben und vermarktet werden. Schlüssel ist dabei die Bildung, damit die Menschen ihre langfristigen Perspektiven erkennen können und "am Ball bleiben". Daran hapert's momentan bei uns. Und das Ergebnis:
GeoHeiner hat geschrieben: --> Link
--> Link
Kommt mal wieder aus Japan (die ähnliches Lohngefüge haben wie wir). Allerdings wird dort anders gedacht, herrscht eine andere Arbeitsmoral auf allen Ebenen (nicht nur oben, sondern auch unten) und ist auch sonst noch vieles anders.

Drum nochmal:
Toll dieser Thread – der erste in allen WoMo-Foren – der sich offen mit Zukunftsperspektiven, Ideen und der zugehörigen eigenen Einstellung beschäftigt – ohne in Frustjammern abzugleiten.

Top

Seekater


PS: Für mich steckt hinter all diesen vermeintlich verschiedenen Dingen doch immer wieder eines: Weg vom absoluten Denken, nicht ein "Mainstream", eine Technik, ein Produkt, (eine Denkweise, ein Konzern, eine Nation) für alles, sondern in der Technik genau dieselbe Vielfalt, genau dieselben vielen kleinen Kreisläufe, wie sie in der Natur auch vorherrschen. Vielleicht kann man das sogar mit der Aufklärungsepoche vergleichen: Vielfalt im Denken tut Not und ist keine Widerspruch zu Andersdenkenden.

Gast am 28 Mai 2008 09:59:07

Seekater hat geschrieben:Für mich steckt hinter all diesen vermeintlich verschiedenen Dingen doch immer wieder eines: Weg vom absoluten Denken, nicht ein "Mainstream", eine Technik, ein Produkt


Ich glaube, das wird ein zentraler Leitsatz der Zukunft sein. Sowohl in der Energieerzeugung als auch ebenso bei Nahrungsmitteln.

Und wer mag schon Soylent green.....

Gast am 28 Mai 2008 10:07:06

WOMOMario hat geschrieben:Ich will ja nun nicht von naiv sprechen, aber wer hier glaubt das die paar Schauspieler in Berlin im Weltsystem der Macht (Kapital) auch nur irgendetwas zu melden hätten, wo lebt ihr bloß???

Glauben wirklich noch Leute das Politiker die Politik bestimmen. :kuller:


Es gebt für jede Dummheit 2 Verantwortliche: Den, der sie macht, und den, der sie nicht verhindert.

Wer Bürgerrechte nicht wahrnimmt hat sie sich m.E. auch nicht verdient. Schade.

Und zu Deiner frage: Ich lebe in einem wunderbaren Land, reich an Erfahrungen, Ideen, Geschichte und Verstand, das über fette Jahre hinweg selbst etwas fett geworden ist, und jetzt wieder dynamisch werden muß.

Und daran mitzuwirken ist für mich eine großartige Sache, die ich zudem mir selbst und meinen Kindern schulde.

Seekater am 28 Mai 2008 10:10:08

aldebaran hat geschrieben:......Wir haben gestern Abend mal überlegt, wozu wir unsere 3 Autos eigentlich benutzen. Das interessante Ergebnis ist, das wir (Familie mit demnächst 4 Kindern) in 80% aller Fälle kein Familienauto oder Womo brauchen, sondern ein dreisitziges Mobil mit begrenzter Ladekapazität und einer Reichweite von weniger als 60 KM.
......
Das Auto muß geringe Betriebskosten haben (das beinhaltet Energie, Versicherung, Wartung/Reparatur, Steuern) und in der Anschaffung unter 10.000 Euros kosten. Es sollte eine Lebenserwartung von mindestens 10 Jahren haben. Der Antrieb sollte möglichst unabhängig von Öl / Gas sein, wobei das noch kein KO-Kriterium ist.
.....

In Großserie dürfte es da einige Kleinwagen mit konventionellen Antrieben geben, die angeblich laut IAA mehr werden, jedoch derzeit alle teuerer sind. In Kleinserie (soweit ich das sehe aber nur mit 2 Sitzen) dürfte es auch Alternative Antreibe (Elektro) geben, die unter 10T€ liegen sollten. Meinem Wissen nach ist da der Stand der Technik 100 km/h Reichweite.
--> Link
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Seekater

Seekater am 28 Mai 2008 10:12:28

aldebaran hat geschrieben:Wenn dieses Auto tätsächlich erfolgreich gebaut wird und im täglichen Einsatz besteht, dann Wette ich um ein Faß Bier, das es in absehbarer Zeit vergleichbare Autos mit Stern, vier Ringen oder blauweißen Rauten geben wird.

Ich halte da jedenfalls NICHT dagegen...... :D


Seekater

Gast am 28 Mai 2008 10:27:34

Seekater hat geschrieben:Ich halte da jedenfalls NICHT dagegen...... :D


Seekater


Schade, irgendwo muß das Bier doch herkommen....

PS: Danke für Deine Tipps!

GeoHeiner am 28 Mai 2008 11:06:51

Ich spendier es, freiwillig !

LowCostDriver am 28 Mai 2008 13:36:34

Habe beim Suchen nach möglichen Alternativen noch einen interessanten Beitrag beim WDR gefunden.

Es ersetzt zwar nicht den Diesel, aber der Verbrauch soll deutlich reduziert und vor allem aber die Emissionen auch ohne Partikelfilter in erheblichem Maße eingedämmt werden.
Die Wissenschafter kippen offenbar WASSER in den Diesel.

Ein Traum wird wahr... :D

--> Link

Hier ist wohl sogar schon ein Bus mit dem Wasserdiesel im Einsatz:
--> Link

tekzenchelou am 28 Mai 2008 13:46:52

LCD hat geschrieben:Die Wissenschafter kippen offenbar WASSER in den Diesel.


Das kenn ich, haben se früher schon bei Jagdfliegern eingespritzt um die Leistung zu steigern. Kann man in diversen Flugsimulationen auch machen...
:D

Seekater am 28 Mai 2008 14:07:05

LowCostDriver hat geschrieben:.......Die Wissenschafter kippen offenbar WASSER in den Diesel.

Ein Traum wird wahr... :D

--> Link

Hier ist wohl sogar schon ein Bus mit dem Wasserdiesel im Einsatz:
--> Link


Sehr interessante Info,

die Ergebnisse sollte man doch etwas mehr anwenden........ Dann jedoch wird's irgendwie ambivalent: Wenn dann die Dieseltechnologie noch mehr zunehmen sollte, muß noch mehr Diesel produziert werden, was nicht geht. Benzin- und Diesel-Produktion aus Erdoil sollen einen festen Zusammenhang haben. Das eine geht nicht ohne das andere.
Vielleicht sind die Strategen von DB doch nicht ganz so falsch. Da soll man am "Diesotto" sein, Hochdruckeinspritztechnologie und Verbrauchswerte wie beim Diesel, jedoch mit Benzin und dessen Verbrennungswerten.

Mir persönlich greift das alles allerdings noch zu kurz: da müßte mindestens noch Energierückgewinnung beim Bremsen dabei sein (was dann wieder zum Hybrid führt).


Seekater

Gast am 28 Mai 2008 14:35:51

LowCostDriver hat geschrieben:Die Wissenschafter kippen offenbar WASSER in den Diesel.

Ein Traum wird wahr... :D


Beim bunkern von Diesel für Segelboote in Griechenland ist das seit Jahren eine bekannte Maßnahme. Ist aber illegal, weil der Motor davon irgendwann ausgeht. :D

PeterK am 28 Mai 2008 14:38:58

Meiner Meinung nach wird die nächste Stufe der Voll-Hybrid sein: Reiner E-Antrieb, Energie-Zwischenspeicherung mit LiPo - Akkus oä, mobile Energieerzeugung über Diesel/Gas/Benzingenerator oder Brennstoffzelle , Bremsenergie-Einspeisung + evtl Solar.

Wir hatten bei uns im Betrieb schon vor ca. 10 Jahren einen Fiat Ducato Elettra im Stadtverkehr eingesetzt. Reiner E-Antrieb (~50kW) am Serien-Getriebe und 28x 6V-Panzerbatterien. Die Ladefläche war erst nach kompletter Umplatzierung der Akkus nutzbar, Fiat hatte die auf ner besseren Palette einfach mitten in den Laderaum gestellt und mit dem Rahmen verschraubt ...

Das Fahren war ganz angenehm, die Fahrleistungen mit knapp 100km/h und 60-80km Reichweite auch ok. Problematisch waren das Akku-Gewicht (1to), die Ladezeit (über Nacht) und die recht geringe Lebensdauer des Akkupacks ... darum haben wir ihn auch nach 2 Jahren wieder hergegeben ... heute ärgert es mich.

Gast am 28 Mai 2008 15:57:02

Ich zweifle, das Versuche, herkömmliche Verbrennungsmotoren zu optimieren, wirklich erfolgreich sein werden.

Bei einem prognostiziertem Anstieg der Treibstoffpreise von 30% jährlich wird das Einsparpotential kaum ausreichend sein. Bereits in 10 Jahren wird das Preisniveau von Benzin/Diesel vermutlich nicht mehr marktfähig sein.

Als Beispiel: Ich habe mein Auto jetzt im 4ten Jahr, und in der Zeit haben sich die Spritpreise nahezu verdoppelt. Ich bräuchte also nach 4 Jahren ein Auto, das nur noch die Hälfte Verbraucht. Das wird mit Optimierungen vermutlich nicht gehen.

Auch evtl. Neufunde von Öl werden m.E. nicht dazu führen, das der Treibstoff billiger wird. Oft lohnt sich die Fördung nur bei dem derzeitigen Preisniveau. Hinzu kommt, das man bei fehlenden Alternativen in immer stärkere Abhängigkeit von den paar Lieferanten gerät. Dies wird sicherlich irgendwann zu geopolitischen Problemen führen.

Ich glaube, wer weiterhin auf Benzin/Diesel setzt, der reitet einen toten Gaul.

Wir müssen radikal weg vom Öl, hin zu Energien, die billig und umweltneutral sind, und vor allen nicht in Konkurrenz zu Nahrungsmitteln stehen.

Außerdem wird es zukünftig nicht mehr den universellen Antrieb geben, sondern, je nach Verwendungszweck und Energieangebot, die unterschiedlichsten Antriebsarten. Sei es Elektrik, Wasserstoff, Preßluft. Alkohol, Sumpfgas oder was auch immer.

Schade für den alten Herrn, der seine Entwicklung wie sauer Bier angepriesen hat. Wie erklärt man sowas in 30 Jahren seinen Kindern?

PS: Hat gestern jemand den Beitrag im ZDF gesehen, in der es u.a. um diese europäische Energieagentur ging? Die haben tatsächlich jahrelang behauptet, es gäbe genug Öl, ohne jemals nachzuprüfen. Es stellte sich heraus, das die die Angaben der Mineralölwirtschaft so übernommen haben. Jetzt wollten Sie selbst mal in den "Tank" schauen, und fanden kaum noch Öl.

Ohne Worte...

nager69 am 28 Mai 2008 18:45:25

Heute hab ich was erlebt......

in meinem normalen Beruf bilde ich ErzieherInnen aus und versuche ihnen das Lernen von Kindererziehung zu ermöglichen.

...... heute war die letzte Abschlussprüfung und bisher war danach immer ein großes Besäufnis vor der Akademie.

Aber heute Nachmittag nicht. Es wurde kein Alkohol getrunken - Begründung: Sie müssten noch fahren und morgen wieder arbeiten.

Ich glaube, dass sich die Menschen bei uns im Land auf den Weg gemacht haben und sich immer bewusster über ihr Handeln werden. (Dank des Spritpreises und)
Nicht nur in Bezug auf das Auto - aber auch!!!!!

Ich verfolge mit Interesse diesen Thread und hoffe, dass sich noch einige finden, die diesen Weg mitgehen(spinnen).

aus Bous

Alex aus SLS

Gast am 28 Mai 2008 19:10:01

@ Alex

Die Spritpreise am Limit, und nichtmal ein Besäufnis.

Dieser Weg, er wird kein leichter sein....

:D

Gast am 28 Mai 2008 19:40:31

Also Alex,
dieser "Verdienst" gehört der Polizei und nicht den Spritpreisen.
Es wird mehr kontrolliert, der Führerschein ist auf Probe - die Menschen werden also nicht besser, sondern besser kontrolliert.
:wink:

viking92 am 28 Mai 2008 22:30:48

Ich sach nur: Daniel Dingel :wink:
--> Link

Die Welt wär zu schön


Seekater am 29 Mai 2008 08:57:05

Also jetzt geht's ein bischen sehr durcheinander; ich versuch' mal die Dinge ein bischen auseinander zu halten:

viking92 hat geschrieben:Ich sach nur: Daniel Dingel :wink:
--> Link

Die Welt wär zu schön

Vom Ansatz her ist das eine tolle Sache, jedoch ist die website sehr "philosophisch-politisch" und sehr wenig physikalisch, auch wenn einige wesentliche Dinge (Thermosätze) genannt werden.
Hier wird im Prinzip ein Wasserstoffmotor vorgestellt (ein serienmäßiger Motor der auf Wasserstoff umgestellt wurde). Das tolle dabei: Der Wasserstoff wird aus einer Wassertankfüllung dabei selbst erzeugt. Die dazu nötige Energie kommt aus einer Batterie und der Umwelt !! Und das ist der Haken dabei: Angenommen der geschilderte "offene Hochspannungsprozess" funktioniert wie in Ansätzen erkennbar, würde er nie schnell genug sein. Das heißt der Motor dürfte schneller den Wasserstoff verbrauchen als er erzeugt wird. Da die nötige Energie aus der Umgebung genommen wird, muß der Prozeß (solange Saft in der Batterie ist) sehr langsam sein.
Das Fahrzeug müßte also auf freier Strecke anhalten, seine Batterie leernuckeln und dabei Kälte und Wasserstoff erzeugen. Dann kann wieder gefahren werden, die Batterie aufgeladen und der Wasserstoff verbraucht werden, bis das Ganze von Vorne beginnt.
Ich denke das ist nicht sehr praxistauglich und dürfte der eigentliche Grund sein, warum man davon nichts mehr hört.





Ganz anders das hier:
LowCostDriver hat geschrieben:.......Die Wissenschafter kippen offenbar WASSER in den Diesel.

Ein Traum wird wahr... :D

--> Link

Hier ist wohl sogar schon ein Bus mit dem Wasserdiesel im Einsatz:
--> Link
Hier wird durch "Wasser im Diesel" die Verbrennung rußfrei gemacht und der Dieselverbrauch reduziert.
aldebaran hat geschrieben:
LowCostDriver hat geschrieben:Die Wissenschafter kippen offenbar WASSER in den Diesel.

Beim bunkern von Diesel für Segelboote in Griechenland ist das seit Jahren eine bekannte Maßnahme. Ist aber illegal, weil der Motor davon irgendwann ausgeht. :D
Der Vergleich mit Segelbooten in Griechenland ist leider nur halb richtig. Ein einfaches "Kippen von Wasser in den Dieseltank" bewirkt nur relativ wenig, weil sich nur solange Bewegung im Tank ist, ein bischen Wasser mit Diesel mischt. Nur wenn dieser Diesel-Wasser-Mischanteil in den Motor gelangt, dürften die Effekte auftreten und auch dann nur, wenn die "Mischung" stimmt.
Die weitaus größte Wassermenge mischt sich nicht mit dem Diesel: Oil schwimmt ja bekanntlich auf dem Wasser. Demzufolge bildet sich eine "Wasserblase" am Tankboden und hat ein Diesel auch einen Wasserabscheider. Gerät nämlich Wasser pur in den Diesel, kann er nicht nur ausgehen, sondern auch an "Wasserschlag" zugrunde gehen.

Deshalb ist nach dem obigen Prinzip ein bischen mehr nötig:
Entweder muß der definierte Wasseranteil im Hochdruckteil unmittelbar vor der Einspritzung zugemischt werden und auch dann sind Tenside (Waschpulver) nötig, um die Mischung stabil zu halten.
Ein anderer Weg wird in dem anderen Link gegangen. Hier wird in der Raffinerie weitaus mehr als "nur ein paar Tenside" nötig um den "behandelten" Diesel dauerhaft mit Wasser mischen zu können.

In beiden Fällen wäre aus meiner Sicht nötig zu klären, was die Tenside beim Verbrennungsvorgang bewirken und was dann für Abgase daraus werden. Im ersten Fall ist ja nur wenig davon beteiligt, im zweiten Fall deutlich mehr und auch noch andere Chemikalen als nur Tenside.

Also das ist nicht nur "Wasser in den Tank kippen". Da steckt schon etwas mehr dahinter.






Interessant ist natürlich dann wieder dieser (dritte) Ansatz:
PeterK hat geschrieben:Meiner Meinung nach wird die nächste Stufe der Voll-Hybrid sein: Reiner E-Antrieb, Energie-Zwischenspeicherung mit LiPo - Akkus oä, mobile Energieerzeugung über Diesel/Gas/Benzingenerator oder Brennstoffzelle ,Bremsenergie-Einspeisung + evtl Solar.

Hier wären wir mittlerweile doch schon deutlich näher dran, z.B. eine "große" efoy-Brennstoffzelle, die permanent gleichmäßig läuft als Ladegerät für den Akku. der beim Fahrbetrieb entladen wird und durch Bremsenergie-Rückgewinnung lange nicht so schnell leer wird. (Allerdings wäre das dann kein "Hybrid" mehr, das Fahrzeug hat ja nur einen Antrieb, einen elektrischen.)

Wo ist der "Bastler" der derartiges schon versucht hat. Läuft da etwas bei der Kfz-Industrie ???


Seekater

canter am 29 Mai 2008 10:02:29

Es gibt ja verschiedene ANsätze in der KFZ Industrie die eigentlich schon vielversprechend sind. Egal ob BMW mit Wasserstoff/Clean Energy, Lexus/Toyota und Honda mit Hybrid. Nur ist die Not ( Absatzzahlen ) noch nicht da diese Konzepte richtig voranzutreiben. AUch arbeitet die Öl ( Bush ) Lobby kräftig dagegen. In den USA ( Californien ) gab es schon vor 10 Jahren ein E AUto und ca. 10 Tankstellen. Das Ding hat gut funktioniert. Allerdings wurde das Patent und alle greifbaren Fahrzeuge von einem Ölunternehmen gekauft und vernichtet bzw. liegt ganz weit unten in der Schublade.
Schnell und einfach umzusetzen wäre jedoch ( mal abgesehen von KFZ ) wenn jeder Hausbesitzer eine Photovoltaikanlage aufs Dach, Erdwärme zum Heizen und Warmwasser und einen Wärmetauscher aufs Dach bauen würde. Da würde so grob je Haushalt 1800l Öl pro Jahr gespart!! Staatlich gefördert und den Strom verkauft man an EON & Co.

Und bei KFZ ist halt ein wenig Selbstbeschränkung angesagt. EIn Panda JTD braucht 3,3l. Selber gefahren und getestet. Mit Klima dann 3,8l. Das ist schon was anderes als ein 7er oder egal welches andere Auto.
Und das Argument "Urlaub" zählt wirklich nicht richtig. Da mietet man halt für 2 Wochen was größeres. Oder braucht ihr für den täglichen 25km Arbeitsweg 250PS und 2t Leergewicht für eine Person im Auto?

Einen echten Effect werden wir aber nur erreichen wenn energietechnische Entwicklungsländer wie USA, China,... auch aufwachen und die Menschen dort auch anfangen auf den Energieverbrauch zu achten. Und das egal ob bei KFZ, Klimaanlage oder der geliebteb Kreuzfahrt. So ein Kutter vernichtet an einem Tag mehr Schweröl wie ich im ganzen Leben und haut den Dreck ungefiltert raus.

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