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Hallo,
habe am WE mit Freunden über die Nachfolge der guten alten und modernen Diesel diskutiert-natürlich ohne Ergebnis. Fakt ist lt. etlicher Mineralölexperten, daß Mineralöl nur noch über einen sehr kurzen Zeitraum von 10-20 Jahre verfügbar ist, zu immer drastischeren Preisen. Ich hörte im Autoradio von jährlichen zu erwartenden Preissteigerungen in Höhe von 40-50 % ab sofort. Unseren Benziner kann ich ggfls. ja noch auf Gasbetrieb umrüsten lassen, da Gas längerfristig verfügbar sein wird. Was jedoch wird aus den Dieselfahrzeugen. Es ist demnächst Luxus, eine Dieselmaschine üperhaupt anzulassen-geschweige denn, für den reinen Freizeitspass!! Was passiert mit der Autoindustrie, die in den letzten Jahren zunehmend auf Dieseltechnik setzte? Wo führt das alles hin? Wie heizen wir demnächst unseren Wohnraum zu Hause??? :cry: Demnächst werde ich wohl unseren Wohnwagen nicht mehr mit dem Multivan ziehen, sondern mit unserm guten, alten Golf-dann mit Gasantrieb. ein nachdenklicher Werner
Bei der Erdölförderung wird zuerst das Gas abgefackelt oder abtransportiert. z.Bsp. nach Westeuropa. Kein Öl - dann auch kein Gas. Bei der Verbrennung von Gas entsteht CO2. "CO2" ist die neue Steuerberechnung für Kraftfahrzeuge. Also Vorsicht mit"Gasfahrzeugen" Erdöl gibt es noch reichlich, jedoch nicht mehr für alle Staaten. Der Krieg ums Öl wird immer härter und grausamer geführt. Russland und Sibieren ist das nächste Ziel - wie gehabt! ich bin auch der ansicht, dass es noch genug öl gibt. die aussagen mancher experten von vor gar nicht all zu vielen jahren, die mir noch in erinnerung sind, waren schliesslich auch, dass noch für viele jahrhunderte erdöl verfügbar ist.-
was die ganze panikmache im moment soll, bleibt daher ein rätsel. zugegeben, der verbrauch ist angestiegen aber diese ganzen endzeitszenarios von peak-oil etc. sind in meinen augen eine riesengrosse seifenblase, die solange funktioniert, wie die bevölkerung mitspielt.- mit anderen worte: eine abzocke der verbraucher. wenn der herr bush zu den saudis fährt und die darum bittet, doch bitte etwas mehr öl zu fördern, damit der preis nicht ins uferlose steigt, die sich jedoch weigern mit blick auf den zu erwartenden gewinn, ist irgendwie klar, dass dort in den nächsten jahren ein neuer schurkenstaat ausgerufen wird, den es auszurotten gilt, um an dessen öl heranzukommen.- dann kassiert eben jemand anders ab dem tag. umrüsten auf gas bringt auch nix. die gründe stehen bereits oben. und die entwicklung alternativer energien und treibstoffe werden, solange noch genug erdöl zur verfügung steht, von den mineralölfirmen derartig behindert werden, dass die forschung nicht zum zuge kommt.- allein die umweltbilanz zb. einer windmühle ist sowas von schön gerechnet... aber lassen wir das. ich halt das wie hardo (anderer thread), und lass mir den spass am womofahren nicht verderben. allerdings beschränk ich inzwischen meine fahrten auf das nötigste - zum einkaufen mit dem rad etc., damit zumindest noch ein klein wenig zum überleben übrig bleibt ;) Leif Ich gehe davon aus, dass die Hersteller von Motoren und die Zulieferer sich etwas einfallen lassen, denn die wollen ja auch weiter sehr gut leben.
Ohne die breite Nutzerschicht (Pendler, Urlauber etc) werden die ihre Gewinne schwinden sehen. Also muß etwas bezahlbares passieren. Dies gilt m.E. auch für die "Altfahrzeuge". [quote=]
wenn der herr bush zu den saudis fährt und die darum bittet, doch bitte etwas mehr öl zu fördern, damit der preis nicht ins uferlose steigt, die sich jedoch weigern mit blick auf den zu erwartenden gewinn, ist irgendwie klar, dass dort in den nächsten jahren ein neuer schurkenstaat ausgerufen wird, den es auszurotten gilt, um an dessen öl heranzukommen.- dann kassiert eben jemand anders ab dem tag. Leif[/quote] Man stelle sich einmal vor, die Erdölreserven dieser Welt lägen ausschliesslich in den USA. Dann wären wir alle längst schon bittende Marionetten eines bestimmten, ziemlich irr anmutenden amerikanischen Präsidenten. Jeff Ich bin auch der Meinung, so wie es die Experten schon vor Jahren
prognossdizierten, das der Erdölvorrat noch hunderte von Jahren zur Verfügung steht. Die Panikmache in den letzten Jahren dient nur dem Zweck, den Preis nach oben zu treiben. Mit den Einnahmen lassen sich doch wunderbare Dinge, wie z.B. Skihallen bei den Saudis u.s.w., finanzieren. Es wird Zeit, Alternativen zu entwickeln damit wir von solchen Machenschaffen unabhängiger werden. Andererseits bin ich davon überzeugt, daß, wenn es ab Morgen kein Benzin mehr geben würde, übermorgen schon andere Möglichkeiten von der Industrie angeboten werden könnten.
Was ich in der letzten Zeit an Info's zum diesem Thema zusammengetragen habe, ergibt ein Bild das - sehr wage - irgendwo in der Mitte zwischen den obigen beiden Extremdarstellungen liegt. Daß die Einschätzung - offensichtlich auch für Fachleute - sehr schwierig ist liegt an folgenden Fakten:
Aus meiner Sicht ist der eigentliche Generalirrtum, die permanente Wirtschaftssteigerung. Wir müssen - weltweit - lernen mit Ressourcen in einem konstanten Kreislauf auszukommen. Steigerungen gehen immer zu Lasten anderer Reduktionen - wir wollen das nur nicht sehen. Ebenso ist das mit der Energie: Was wir heute zu viel verbrauchen, geht alles in die Umwelt und prasselt in Form von Stürmen und Flutwellen wieder auf uns nieder. Auch dadurch wird Oilförderung gebremst werden. Einzigster Vorteil des Szenarios: Wir lernen allmählich mit der einzigst immer vorhandenen Energiequelle, der Sonnenenergie, vernünftig umzugehen. In Südspanien wird bereits die zweite Generation von Solar-Rinnen-Kraftwerken gebaut. Nur die Kfz-Industrie schläft noch immer: Der Wasserstoffmotor ist in Vergessenheit geraten, genauso wie die Hybrid-Autos. Energie muß in den heißen unbewohnbaren Ländern der Erde produziert werden und in die anderen Länder verteilt werden. Der richtige Energie-Mix wird für die Zukunft entscheidend sein. Einen "Mainstream", etwas was "alle" machen, wird's immer weniger geben. Wir brauchen die aufeinander abgestimmte Vielfalt, genauso wie in der Natur auch in der Technik: Gebäude-Emissionen-Reduktion:
Europäische Technik ist da teilweise ganz vorne dran (Gebäude, Kraftwerke, Windantriebe in der Schiffahrt) teilweise aber auch ganz hinten (Kfz-Sektor). So gesehen bleibt's - gerade im WoMo-Sektor - seeeeeehr spannend, ob sich diese Nischenindustrie langfristig halten kann, gerade wenn die hiesige Basis-Fahrzeug-Industrie "schläft" und diesen Schlaf mit den PS-Emotionen ihrer Kundschaft begründet und immer noch Autos auf den Markt bringt, die mehr PS wie die jeweiligen Vorgänger haben. "Brauchen" tut das niemand, und als Verkaufsargument ..... Wir werden es sehen. Schöne Seekater Hallo Seekater!
Sehr interessanter Beitrag! Zum Thema Gas: Ich meinte Erdgas-und Erdgas ist nicht Bestandteil der Erdölproduktion und raffinade, sondern wird m.W. separat gefördert. Werner
Hallo Seekater, hast du hierzu eine genauere Info? Nach meinem Kenntnisstand wurden bislang keine größeren Ölfelder mehr entdeckt, man beginnt derzeit mit der Ausbeutung einiger mittelgroßer Felder, die in den 70er und 80er entdeckt wurden. Die "Ernte" ist erst jetzt wirtschaftlich, vorher hat es sich wegen der geringen Rohölpreise nicht gelohnt. Problem wird dabei sein, dass man nicht mehr an Energie aufwenden darf, als an Öl dafür gefördert wird. Kostet mich die Produktion von 1 Liter Erdöl umgerechnet den Verbrauch von 1,5 Liter Rohöl, dann kann ich es gleich sein lassen. Von daher sollte man vorsichtig sein mit der Aussage, dass die Ölvorkommen der Erde noch ausreichend bemessen sind, ohne sich darüber im Klaren zu sein wie diese gefördert werden und welcher Aufwand für eine Förderung dahinter stecken. Was nutzen die verölten Sandbänke in Alaska, wenn ich das Öl nicht energieaufwandspositiv abbauen kann? Ob der Ölpreis derzeit die Folge von Spekulationsgeschäften oder wirklicher Rohölknappheit oder beidem ist, können wir wohl nicht mit Sicherheit sagen, sogar die "Experten" sind sich ja leider uneinig. Fakt ist nunmal leider, dass die größten Felder der Erde Ghawar, Burgas und Cantarell derzeit eine rückläufige Produktion haben. Allerdings haben die Eigner (Saudi Aramco für Ghawar oder Pemex für Cantarell diese Tatsachen bereits vor einiger Zeit (vor dem derzeitgen Preishoch :!: ) zugegeben, damals passierte jedoch zum Thema Preisbildung als Reaktion darauf nur recht wenig. Es kann also schon sein, dass auch ein Stück weit mitverdient wird, ohne dass die Förderung derzeit kritisch wird oder ist. Aber nicht nur die Ölverfügbarkeit ist ein Problem, auch die Umwandlung in einer Raffinerie in Kraftstoffe muss ja bedacht werden. Kapazitäten sind knapp, neue Anlagen verschlingen Milliarden und warum ausgeben, wenn ich durch künstliche Knappheit den Preis schön hoch halten kann? Wie kann es sonst zum Beispiel sein, dass eine Firma wie Petroplus für eine Raffinerie (Raffinerie Ingolstadt formals Esso, nun Petroplus, Kaufpreis über 600Mio $ !) eine riesige Menge Geld für diese ältere Anlage ausgibt? Was ich als Lösung sehe wären vielleicht Bioenergieanlagen, die aus Pflanzenresten (Erntereste, Abfälle) neue Kraftstoffe entwickeln. Allerdings greift dieses Prozedere in den Nahrungskreislauf ein, denn Biomasse ist gleichzeitg Futter für unsere Tiere. Haben wir plötzlich einen konkurrierenden Markt für Biomasse, dann stellt sich die Frage, wer mehr bezahlt? Der Landwirt oder das Biomasse- Kraftwerk? Was nützt mir dann Strom für das Licht oder mein Elektroauto, wenn der Teller leer bleibt? :( Ansonsten bliebe uns wirklich nur die Sonne, denn die ist mal abgesehen von der Aufstellung einer entsprechenden Anlage der derzeit mit Abstand kostenloseste Energielieferer frei Haus... Allerdings muss man sich deutliche Verbesserungen zur Nutzung und vor allem zur Energiespeicherung einfallen lassen. Ich meine ich sehe, dass eine etwa 800,- € teure Solaranlage bei guten Sonnenverhältnissen vielleicht so 1-2 Ampere liefern kann, ein vergleichbarer mobiler fossilstoffbetriebener Motor liefert allerdings 8,9 oder 10 und mehr Ampere an Strom. Oder anders ausgedrückt hätte ich Probleme damit in ein Flugzeug zu steigen, was mit Solarantrieb funktioniert, selbst wenn unterwegs garantiert immer die Sonne scheint... Bei der Entwicklung von alternativer Energien brauchen wir daher 2 Leitgedanken: 1. Die Gewinnung muss effizient sein 2. Die Energiekraft muss ausreichend bemessen sein Nur so bleibt es auch für den einfachen Menschen bezahlbar ! Derzeit sehe ich unter Berücksichtigung der beiden o.g. Kriterien auf unserem aktuellen technischen Stand wenn überhaupt nur die Nutzung von Kernenergie und Wasserstoff. Aber sehen wir es positiv, ich glaube die globale Menschheit steht derzeit an der Schwelle eines neuen Abschnitts in der Geschichte. Wir alle werden live dabei sein, lehnen wir uns also in unserem Campingstuhl zurück und genießen die Show :D Um allerdings auf die Kernfrage des Eingangsthreads zurück zu kommen: Im Moment kann ich mir für einen einfachen Dieselmotor ohne größere finanzielle Investition nur das Betanken alternativer natürlicher Öle (wir tanken Rapsöl, derzeit nur gemischt) im Gegensatz zu fossil aufbereiteten Erdölen vorstellen. Björn Ob das jetzt OT wird weiß ich nicht, aber ich möchte mal einen Gedanken von Mojib Latif vorstellen:
Wenn man alle derzeit und weltweit verbrauchte elektrische Energie aus Sonnenlicht herstellen wollte, und man mal annimmt, wir könnten die Energie im Sonnenlicht zu 100% nutzen (was wir im Moment nicht können), wie größ wäre dann die Fläche, die man (vorzugsweise in einer Wüste) mit Solarpanels bedecken müßte? Unglaubliche 10 x 10 Kilometer. Mehr nicht. Wenn wir jetzt die nächsten 30 Jahre dazu verwenden, Solarpanels zu bauen, die vielleicht 30% oder 50% Wirksamkeit haben, und wenn wir dann eben an 5 verschiedenen Stellen auf der Welt (oder 50 oder wasweisich) 10x10km Solarpanels aufbauen, dann hätten wir billigen Strom für alle. Und solche Beispiele für Möglichkeiten der Energiegewinnung gibt es doch zu hauf. Wir müssen nur jetzt anfangen, sie zu entdecken, entwickeln und zu nutzen. Die einzige Gefahr, die ich momentan für uns sehe ist, das wir wie die Maus auf die Schlange starren und nichts tun. Denn dann erledigen wir uns selbst in weniger als 100 Jahren. Abgesehen davon glaube ich, wir haben gute Zukunftsaussichten.
Björn, ganz im Ernst: Ich sehe das so. Ich habe demnächst phantastische 4 Kinder, da stecke ich doch nicht den Sand in den Kopf. Auch die 4 werden noch Wohnmobilfahren. Egal, ob mit Gas, Gülle oder Sonne. Dafür zu sorgen ist doch eine wunderbare Aufgabe. Naja, solange die Treibhausgasproblematik nicht gelöst ist, schafft das doch eher mehr als weniger Probleme.
EON will die Preise um satte 25% erhöhen.
Gas ist ja wie Öl eine Rohstoffreserve, die mittelfristig zur Neige geht. Umrüsten auf Gas hilft nur für den Moment, wird aber mittelfristig ebenfalls einem enormen Preisdruck unterliegen. Die drei größten Rohstoffvorkommen mit dem größten Energiegehalt aus fossiler Quelle sind doch Erdgas, Erdöl und Kohle. Nach den neuesten Berechnungen (auch wenn man bei Öl durchaus von einer sog. "Erdölkonstante" ausgehen kann... :roll: ) reicht Öl noch etwa 40 Jahre, Erdgas noch etwa 60 Jahre und unsere beliebte Kohle noch etwa 170 Jahre. Vielleicht sind die deutschen Konzerne gar nicht so dumm, wenn sie die Förderung von dt. Kohle aktuell einstellen und statt dessen billige Importkohle einkaufen. Die Kohle bleibt ja trotzdem noch verfügbar... Denn eines Tages wird die Importkohle auch zur Neige gehen und dann verfügt Deutschland plötzlich über die kommenden Rohstoffreserven und im Ruhrgebiet rauchen die Schornsteine wieder :D Wenn kümmern dann noch ein paar Risse an den Häusern im Saarland oder Umsiedlungen ganzer Dörfer und Städte im nordwestlichen Rheinland? Björn Das stimmt ;D Das Problem ist dabei, dass die Meldungen/Suchergebnisse alle unterschiedlich sind, mal ist es Mexico, mal China... Und auf der Seite 1 der Suchergebnisse ist gleichzeitig ein Artikel des Wall Street Journal, welches einen Preis von 50 US$ für das Barrel vorhersagt. ;D Von daher kann man die Suchergebnisse wohl kaum verwenden. Ich denke Seekater meint dieses hier: --> Link aber sicher bin ich mir natürlich nicht, daher meine Frage. Warum ich das frage: Ich bin besonders wegen der von Seekater genannten Größe stutzig geworden. Denn ich war der Meinung, dass die größten Ölfelder bereits lokalisiert, jedoch allenfalls noch nicht angebohrt sind. Wirklich neue Felder zu finden sind doch eher Wunschträume: --> Link und natürlich: --> Link Aber wenn es trotzdem möglich ist (vielleicht mit der Block-Methode ;D ), dann sind weitere Reisen ja gesichert und der Ölpreis wird fallen, hurra :flower:
Hallo Ina, das sind dann 125%. Eon hat aber auch schon eine 2. Erhöhung von ca. 10 % angekündigt: 125% x 1,1 = 137,5 %!!!!!!!!!!!!! Evtl. noch in diesem Jahr! Heimische Kohle: die Schächte werden ja bei einer Stillegung "verfüllt"! Da kommt man nicht mehr so einfach dran. Wenn man einen späteren Abbau in Erwägung ziehen will, so müssen die Schächte über den Zeitraum bis zum Abbau "gepflegt" werden. Also so eine Art Feuerwehr, die untertage alles "in Schuss" hält. Das ist aber noch nicht beabsichtigt. Rolf Hallo,
@Björn, offensichtlich ist das Kohleabbau-Problem nicht nur auf die Risse in Häusern begrenzt. Wenn heute im Ruhrpott alle Wasserpumpen abgestellt würden, dauert es gar nicht lange und große Landstriche würden überflutet. Ich finde Seenlandschaften sehr reizend, glaube allerdings, dass die jetzigen Bewohner dieser Landschaften dies ganz anders sehen würden. :eek: Energieen jeglicher Art, sind bis auf nachwachsende Rohstoffe, endlich. Wir alle sollten sicherlich lernen, etwas bewusster mit vorhandenen Energieträgern umgehen. Es kann auch nicht schaden, wenn man(n/frau) sich nach alternativen (Fahrzeug) Antrieben umsieht. Z.B. kann man auf der Internetseite der --> Link sich über eine energiesparendere Fortbewegungsart informieren. Sicherlich ist dies auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ein erster Schritt. MfG Paule2
Hallo, ein Antrieb eines PKW´s mit Autogas (LPG) reduziert im Vergleich mit einem reinen Benzinantrieb den CO2-Ausstoß um 20-25%.... Ist überall nachzulesen. Nichtsdestotrotz find ich es auch einfach auch von der staatlichen Seite nachlässig, die Autoindustrie nicht mehr in die Pflicht zu nehmen. Ich denke, die Technologien um Kraftfahrzeuge anders und generell umweltfreundlicher und wohl auch billiger zu betreiben sind da. Und auch vernünftig zu betreiben....siehe das Beispiel Elektroauto. Welcher Hersteller bietet denn ein "vernünftiges" alltagstaugliches Elektrofahrzeug an ?? Keiner !! Obwohl die mit Sicherheit schon fertige Konzepte in der Schublade haben. Elektroauto???
Ermittele mal den Wirkungsgrad zum Laden einer Batterie - Vom Kohle/Gas-Kraftwerk bis zu Deiner Steckdose an der Dein E-Auto geladen wird. Vergiss es! Wir Camper fangen mit der reduzierung von CO2-Ausstoß an. Alles mit Zelt aufs Fahrad und ab zum Campen - Wohnmobile werden verschrottet.
Nun seid doch mal etwas differenzierter und macht nicht jeden ernst gemeinten Versuch, Lösungen zu finden, einfach madig. Man kann doch nicht pauschal sagen: "E-Autos - Vergiss es." Wer zum Beispiel Ökostrom bezieht, oder eine PV-Anlage auf dem Dach hat, für den mag das bei Kurzstrecken doch die ideale Lösung sein.
Niemand macht etwas madig, nur wie soll es umgesetzt werden. Alles nur Sprüche! Schlage vor, aldebaran ist unser Tester und sein Womo fährt nur noch auf "Dachstrom" Vergesst nicht, alle Vorschläge sind hier von Klein-Lkw-Besitzer. Eigentlich müßten wir sehr kleinlaut sein, denn nur ein Womo verbraucht soviel wie 4 bis 5 Kleinwagen mit jeweils 5 Personen besetzt. Ich bin für Steuern ohne Grenzen :D
Die Rede war von Fahrzeugen, und nicht nur von Wohnmobilen. Fang doch mit dem Kleinlautsein schon mal an und lies erstmal richtig. :D Jeder ist Herr (Frau) seines Verbrauchs,
mit dem Womo kann man mit 8,5 Liter in den Urlaub fahren - und mit dem Berlingo PKW auch mit 4 kg Erdgas/Methan/Biogas oder mit nem smart mit 3 L Diesel. würde jeder seine Fahrweise dem optimalen Verbrauch anpassen haätten wir sicherlich eine Bundesweite/Weltweite Energieersparnis bei den fahrzeugen von 20% - ohne sich neue Fahrzeuge zu kaufen. Jetzt kann man noch auf Flüssiggas oder Erdgas/Biogas bei Benzin PKWs umrüsten - und wir haben nochmals eine CO2 Ersparnis von 20 bis 30%. Wo ist das Problem????????????? Warum müssen Womos mit 100 in den urlaub heizen und nicht mit 80, obwohl sie so 20-30% Sprit sparen könnten. Mein Schluss ist, dass der Sprit scheinbar immer noch zu teuer für eine Umweltschonende Fahrweise ist......... aus Bous Alex aus SLS Über soche Dinge kann ich zur Zeit nicht nachdenken, habe den Kopf mit anderen Sachen voll gepackt. Aber von mit paar Anmerkungen. Heizen, Werner natürlich mit Holz, wir Heizen unsere 3 Wohnhäuser mit Wärmetrasse verbunden,(meins und das meiner 2 Jungs)mit Holz. Auch wenn Holz etwas gestiegen ist im Preis, aber wenn man ca. 40 rm Holz für Warmwasser und Heizung im Jahr benötigt, dann ist es schon der erste Schritt. Die Frage ist auch die, ab wann lohnt sich ein Holzvergaser, liefer so ca. 70 qm Späne pro Woche nach Thüringen in die Spanplatte, da könnten viele Autos Wochen lang fahren. Habe heute wieder für 250 € billig Diesel getankt, kam nur 1,455 es ist zum :ooo:
Die 4-5 Kleinwagen mit den jeweils 5 Leuten würde ich gern mal sehen... Warum eigentlich soll ich kleinlaut sein? Mein Womo verbraucht zwischen 8,5 und 10,5 Litern (siehe Alex zum Thema fahrweise) und ist mit 5 Personen besetzt. Lt. den Papieren erzeugt es 309g CO2 und wir fahren ca. 5500 KM pro Jahr. Wenn ich demgegenüber einen 14 tägigen Urlaub in der Dom. Rep. in einer Hotelanlage betrachte, dann bläst allein das Flugzeug vermutlich sehr viel mehr CO2 in die Luft als mein Womo im Jahr. Die Transfers zu den Flughäfen (von / nach FRA ca. 900 KM) sowie evtl. Mietwagen kommen da noch hinzu. Wenn ich dann ich bedenke, das ich im Womo nur einen Bruchteil der Ressourcen verbrauche, die ich einem Hotel benutze, steht das Womo ziemlich gut da. Oder? Wenn die Bahn schlau ist macht sie mehr so Angebote, den Zug ist manche Strecke fast so teuer wie Auto.
Dann können wir unsere Womos hinten drauf stellen und sparen am Urlaubsort die Hotelkosten. Camping on Train heist das neue Zauberwort :D
Wow, der ist gut, den bringe ich bei der nächsten Versammlungsrunde auf den Tisch :D
Dein Womo hat min. 3.500 Kg und 92KW. Ergibt nach Gewicht 5x Kleinwagen a= 700Kg Wir basteln zur Zeit an den Motoren und sind bei ca. 3Ltr. Diesel im Fahrbereich Mittelgebirge. In Norddeutschland brauchen wir nur 2 bis 2,5Ltr/100km. Du siehst, dass ich was tue! Du hast noch Deinen "Gasbrand" vergessen. Der liegt im Winter bei 11Kg alle 48 Stunden. Ladezeiten am 230V-Netz usw.
au mehdorn....................wehdorn.............. einer von denen, der seine Schafe im Trockenen hat, da mußt Du warten, bis der weg ist. :!: :!: :!: :!:
Sobald der Motor für meinen PKW oder auch Womo tauglich ist, sag bitte bescheid. Das finde ich SUPER!!! :respekt: Mein Gasbrand ist übrigens übersichtlich, da ich im Winter nicht fahre. Ich wünsche allen einen schönen Abend. Ob man jetzt noch große Ölvorkommen findet oder nicht, ist für doch eigentlich nicht die entscheidende Frage. Die Vorräte gehen zur Neige, der Verbrauch steigt, da kann man eigentlich nur über die Zeiträume spekulieren oder phantasieren wann denn nun endlich Schluß ist mit dem Öl.
Dort wo man Alternativen hat zu Ölprodukten kann man sie ja schon nutzen, wenn man das will. Heizung muß nicht auf Öl oder Gas laufen, da kann man heute schon auf andere Energieträger umstellen, Holz, Sonne geht doch schon alles. Wir haben unsere Ölheizung vor drei Jahren rausgeschmissen und nutzen jetzt eine Pelletheizung. Würde ich neu bauen, würde ich Erdwärme nutzen. Nur bei den Womos und bei den LKWs gibt es zum Diesel z.Zt. keine wirkliche Alternative. Also werden wir nur verbrauchsoptimiert fahren können, da kann man ja einiges tun, vom Luftdruck in den Reifen bis zur Geschwindigkeit kann das jeder für sich selbst regeln. Ich habe jedoch den Eindruck, dass Alternativantriebe nicht mit der notwendigen Vehemenz entwickelt werden. Die Brennstoffzelle war schon mal als großer Durchbruch angekündigt, ist aber irgendwie nicht so auf der Tagesordnung wie mir scheint. Vielleicht habe ich das aber auch nur nicht so Recht im Blick. Die Preise für Diesel werden steigen, mindestens solange, bis es zu Ferienbeginn keine Staus mehr auf den Autobahnen gibt. Warum sollten Mineralölkonzerne und Ölproduzierende Länder auf die Gewinne auch verzichten, wenn der Markt es hergibt ? Nur weil wir darunter leiden ? Unser Geld ist ja nicht weg, es geht nur woanders hin. Glitzerpaläste in den Arabischen Emiraten etc. werden heute davon gebaut. Früher, zu Zeiten des Kolonialismus wurden hier bei uns die Reichtümer angehäuft, die man den kolonisierten Ländern abgerungen hat. Heute wird uns etwas abgerungen. Wenn wir denn nur unsere technische Intelligenz besser nutzen würden, um dem zu entgehen. Aber unsere Vorstandsbosse sind vielleicht manchmal zu sehr damit beschäftigt nur auf den shareholder value zu schauen, oder damit, wie sie ihr eigenes Schäfchen ins trockene Liechtenstein unterbringen können, oder sie vertreiben sich die Zeit mit irgendwelchen kaffeebraunen Schönheiten. Dabei hätten wir doch reichlich technologische Intelligenz und Potenzial. Warum nutzen wir das nicht. Warum gibt es hier nicht die den Pioniergeist, eine Aufbruchstimmung in dieser Umbruchsituation: So jetzt zeigen wir was wir können. Immer nur Jammern gilt nicht. Tun wir was ! Und noch ein kleiner Sparbeitrag.
Wenn nächstes Jahr der Leasingvertrag für den A4 ausläuft, kommt ein kleineres Fahrzeug her, welches weiß ich noch nicht, aber ein kleineres und sparsameres Modell wird es auf jeden Fall. Und es muß nicht wieder Audi sein, da sind dann die Verbrauchswerte das erste Kriterium, dann der Preis, dann der Komfort. Hallo Heiner,
du hast völlig Recht - aber ich würde die schuld nicht bei den Konzernbossen suchen - sondern jeder bei sich selbst - solange die Autos mit den niedrigen PS Zahlen und dem niedrigen Verbrauch im Autohaus bleiben und der Kunde 100 PS und mehr nachfragt wird das nicht passieren - Ein Beispiel ist der Audi A2, der vor Zehn ja schon einen Verbrauch von 3 Litern auf 100 km hatte, aber mangels Nachfrage eingestellt wurde...... Und wer lacht und lachte nicht alles über unseren Smart Diesel - Viel zu viel Geld für so ein bischen Auto - Ich hab mit damals die Gesamtkosten pro km ausgerechnet - und es gab kein günstigeres Auto auf dem Markt..... Wir Käufer haben die Macht!!!! Und solange wir im Forum darüber Reden, ob ich die 130 PS Maschine oder besser die 3,0 Liter 160 PS Maschine haben will, brauch mir keiner von denen über den Dieselpreis jammern, denn 100 PS aus 1,5l Hubraum würden für Tempo 80 auch für ein Womo ausreichen - und nochmals zum Spritspren beitragen!!!!!!! Aber es ist ja so schön, schnell mal als "Sicherheitsreserve" an dem vor mit Fahrenden LKW vorbeizuziehen. Und schon ist der Verbrauch in die Höhe geschnellt! Meiner Meinung darf erst der über den Dieselpreis jammern, der vorher alles getan hat, den eigenen Verbrauch auch zu reduzieren!!!!! Nur der Brauch darüber nicht jammern - weil er weniger verbraucht und somit geringere Kosten hat!!!! Für unsere Umwelt und gegen die Scheichs können wir also selber am meisten tun!!!!!! Und die Konzernbosse werden auf unsere Nachfrage reagieren: Versprochen!!!!! Sie werden den Motor mit wenig PS, das leichte Auto etc auf den Markt bringen: Wir müssen sie nur nachfragen und kaufen - sie sind schon da!!!!! Siehe Audi A2 TDI 3L (vollwärtiges Familienauto) oder Lupo 3L oder Smart CDI etc.......... aus Bous Alex aus SLS Jawohl Björn, kam eben u.a. in der Tagesschau, das Oilfeld liegt vor der Küste Brasiliens. Exakt so sehe ich das auch. Eben und drum ist das eine Sackgasse – Nahrung ist ein Grundbedürfnis, Mobilität nicht. Nein, die Photovoltaik, die Du ansprichts krankt erstens noch unter eheblichen Wirkungsgradproblemen und ist – auch beim derzeitigen Oilpreis, noch nicht wirklich Konkurrenzfähig. Photovoltaik wird allenfalls einen Beitrag im Energiemix liefern, beispielsweise mal wenn Dachpfannen direkt aus Photovoltaikelementen bestehen und zum "Normalfall" geworden sind, wenn man ein Haus deckt. Hier wirkt das gesamte Verbundnetz – großflächig als Energiespeicher. Am einen Ort scheint die Sonne, am anderen nicht. Ein Flugzeug (vom Modellbau mal abgesehen) wird aufgrund der von Dir schon angesprochenen Probleme absehbar NIE mit Sonnenantrieb laufen. Nein falsch, Du hast die Möglichkeiten der Sonnenenergie noch nicht erfaßt. Solarrinnenkraftwerke sind bereits jetzt wirtschaftlich (Brennglaseffekt, der einen Wasserkreislauf zum Turbinenantrieb beheizt) und in zweiter Generation bereits in Spanien im Einsatz, von der Wüste gar nicht zu reden. Und zum Wasserstoff: Siehe oben (Seite 1). Kernenergie ist nur die Energie, der Politiker, die physikalisch keine Ahnung haben und die Energie der Großkonzerne, die in der Vergangenheit da bereits zu viel rein investiert haben. BRD ist bei der Weiterentwicklung der Kernenergie bereits längst abgehängt und hat jahrzehntelange Rückstände in der Kernenergietechnik. Das hat – bei allem politischem Gezerre, bei uns bereits keine Zukunft mehr und würde nur das (riskante) Sterben – ähnlich wie in der Montanindustrie – verlängern. Und die Kosten…… bei allem Respekt vor den "Kumpels", die CO² Emissionen sind nicht ohne, und bei Rheinbraun die Filterprobleme zusätzlich….. Als "Reserve" meinetwegen, doch langfristig wie gesagt, nur der Mix, keine einzelne Energiequelle. Selbst wenn Aldebarans Info sehr falsch sein sollte – wovon ich eigentlich ausgehe – berechne mal die Summe aller Dachflächen bei uns, da kannst Du bei Sonnenschein alle Pumpspeicherwerke im Land füllen. In Berlin gibt's am Spreekanal ein Bürohochhaus, das hat die Fasadenverkleidung aus Photovoltaikelementen und ist schon heute – übers Jahr – Energieautark. Neee, selbst wenn das alles möglich ist, wird ein Fallen des Oilpreises durch den dann gigantischen Mehrverbrauch von Indien und China schon verhindert werden. Die wollen dann auch 'was haben…….. E-Autos machen im Nahverkehr durchaus Sinn, jedoch nicht auf diese Art und Weise. Stromerzeugung der Zukunft sollte in der Grundlast aus einem Mix aus Wind-, Wasser- und Photovoltaik entstehen. Spitzenlasten werden dann mit Solarrinnenkraftwerke über mittlere Entfernungen (Mittelmeerraum) gedeckt und ganz am Ende stehen dann noch einige Wasserstoffkraftwerke. Dagegen "mauert" aber noch die derzeitige Kraftwerkslobby, weil noch zu viel Investition in den konventionellen Kraftwerken steckt, von denen wir derzeit sogar zu viel haben. Die aktuellen Stromprobleme liegen im fehlenden Netzausbau, was dadurch begründet ist, daß neue Windparks in der Nordsee entstehen, was gänzlich andere Standorte sind, die andere Hochspannungstrassen benötigen würden. Das "torpediert" man und erhält sich dadurch die Rendite der bereits abgeschriebenen Alt-Kraftwerke. "Stromtransport" für Spitzenlasten aus Spanien hoch, ist da natürlich erst recht noch Zukunftsmusik. Exakt Alex und nicht nur das: Wieso muß der PKW der zu 90% im Stadtverkehr läuft durchschnittlich 90 PS haben (was bei BRD-Neufahrzeugen sogar schon die Untergrenze ist). Außer beim kurzfristigen Beschleunigen und bei Höchstgeschwindigkeit (was eh' nicht mehr geht) braucht man nie mehr wie 40 - 50 PS. Wäre 40 – 50 PS beim PKW Standard, würde der Verkehr genauso Rollen wie heute, keiner bräuchte auf etwas verzichten und das 3,5l Auto wäre Durchschnitt. Wir gesagt – wir kaufen unsere Autos nur für die Emotionen, den Druck im Rücken beim gelegentlichen Beschleunigen und den Sound der Maschine ….. sonst für nix und gegen die Umwelt. Nötig ist das nicht. Genauso beim WoMo ("Wir" sind da um keinen Deut besser): Wofür Sprinter und Co mit 156 PS oder jetzt gar über 200 PS. Im 3,5t brauche ich derartige Leistungen NIE, und oberhalb 3,5t auch nicht, da darf ich eh' nur 80 km/h fahren…… Ich stimme Dir, Alex voll zu. Der Sprit ist noch viel zu billig. Gute Idee. Vielleicht klappt's. Immerhin hat die Bahn Ihre eigenen Kraftwerke…… Doch, nur hat man die "vergessen". Gasbetrieb geht ja nun, laßt uns mal "Wasserstoffmotor" dazu sagen, der in der Sahara durch Elektrolyse erzeugt wird und mit Tankschiffen zu uns gekarrt wird. Wäre was für Oilmultis (Transportlogistik), Kraftwerkbetreiber (Elektrolyse in der Wüste) und die Kfz-Industrie (es bleibt beim Motor). Nur finden die drei nicht zueinander…….. Doch da tut sich 'was, allerdings aus meiner Sicht nicht mit der nötigen Vehemenz: Mit dem Kleinladegerät "Efoy" ist ja gerade im WoMo-Sektor die erste Brennstoffzelle in Serienproduktion am Markt. Allerdings gibt's zwei Schwachpunkte: Lebensdauer und Preis. Allerdings ist auch da die Kfz-Industrie selbst schuld: Wenn man uns Jahrzehnte "füttert" mit Extras, die nur das männliche Ego zum Spielen schön findet, keiner (wirklich) braucht – außer die Kfz-Industrie für Ihre Gewinnspanne – dann fällt es eben schwer uns wieder einen "pures" Fahrzeug vorzusetzen, in dem außer einem teueren Antrieb nicht viel drin ist…….. Das Hybrid-Auto wäre da der richtige Weg uns umzuerziehen. Ich saß kürzlich einmal im Toyota Prius – tolle Sache. Für die größe des Wagens mit 4l…… tolle Leistung – in Japan, nicht bei uns. Exakt. Einige zarte Pflänzchen sind zu bemerken. Immerhin wird (seit Kurzem) nach andersartiger Ingenieuqualifikation gesucht, mehr Kreativität, weniger Macht beim Vertriebsdiktat. Beim üblichen Entwicklungstempo wären dann in 10 Jahren neue Produkte da ……… Allerdings sieht's beim Nachwuchs schlecht aus: Auch unsere (verzogene) Jugend schielt nach schnellem Verdienst: Ingenieurstudium ist nicht so "In" wie es sein sollte – leider. Ist zwar gut für den Arbeitsmarkt, aber noch geht viel zu wenig Jugend in die technischen Berufe. Speziell die Damenwelt wäre hier gefragt, die heutige Technik braucht nämlich keine Muskeln mehr. Exakt so. Und noch eins "oben drauf": Wir sollten zu sehen, was unsere Kids am PC machen, nicht spielen, Geld verbraten sondern Software entwickeln…… früh übt sich was einer werden will, der unsere (notwendige und machbare) Technik von morgen entwickelt. Und danach weg vom PC und mit dem Fahrrad zur Schule, nicht mit Taxi Mama. Hält fit, spart Sprit und beflügelt den Geist. Excellenter Thread. Seekater Früher gab es mal Holzvergaser wenns denn sein muss, heute gibts McDonalds, die haben Öl genug in der Frittenpfanne und sind froh es loszuwerden anstatt teuer entsorgen zu müssen.
Bald werden McDo und Co geplündert :lol: Gestern hab ich das erste Mal über 80 Teuros für nen vollen Tank Diesel bezahlt... :cry: und die Sache mit dem Erdölfeld vor Brasilien hab ich auch gehört, ist sogar schon ne Zeitlang her, die haben ein Problem mit der Tiefe dort und brauchen noch ein paar Jahre um es raufholen zu können.
Das Öl der MC Frittenbuden wird gesammelt, aufbereitet und dann als Treibstoff für die LKW der MC Logistik benutzt. Das machen die schon seit Jahren so. grade gefunden: ein artikel der zumindest ein wenig die umstände der ölförderung beleuchtet und u.a. mir in teilen auch recht gibt, dass noch genügend öl vorhanden ist, aber im moment mit dem "leicht verfügbaren" abgezockt wird.
--> Link
Schöner Fund, danke! :) Im Fernsehen werden doch ständig irgendwelche Stars gecastet. Warum werden statt Superstars nicht mal Supersparer gesucht. Da könnte man dieses Format endlich mal sinnvoll einsetzen :D :D
Vorbilder die etwas sinnvolles leisten, sind in unserer Gesellschaft leider (noch) nicht gefragt. Aber das wird noch kommen. Ich frag mich schon seit Jahren, was sich unsere Autoindustrie eigentlich dabei denkt mit ihren immer größer und stärkeren Kisten. Jedes Modell ist länger und breiter als das Vorgängerfahrzeug und damit auch schwerer. Da ist weniger Verbrauch natürlich schwer zu erzielen. Toyota hat eine Technik schon seit mehreren Jahren, die zumindest im Ansatz in die richtige Richtung geht. Aber das Hybridauto ist noch kein richtiger Erfolg. Der Diesel ist also für viele immer noch zu billig. Günter
Schöne Infos, danke.
Yes sehe ich genauso, das Fernsehen sollte sich weniger um Superstars, sondern um Supermanager bemühen. (Hatte gerade eben wieder mitbekommen, wie eine große deutsche AG versuchte einen Vertrag mit sittenwidrigen Kündigungsklauseln - abhängig vom eigenen Umsatz - abzuschließen). Ich denke das wird kommen. Mal wieder die USA: In Kalifornien gibt's mittlerweile Ehrencodex, Moralvorstellungen, denen sich Manager unterwerfen müssen (anscheinend machen das aber noch nicht alle so.....) Andererseits ist mir das "Schielen nach Vorbildern" manchmal auch etwas zu ausgeprägt. Im kleinen Bereich kann man als Erwachsener durchaus auch mal selbst Vorbild sein (z.B. den eigenen Kindern). Seekater Wurde eigentlich schon mal genauer betrachtet, wie die Erdölförderer mit den Fahrzeugherstellern, oder ganze Staaten am Vertrieb des teuren Safts beteiligt sind?
Die sind bestimmt kreuz und quer miteinander verbandelt, was auch das Desinteresse an billigerer Energie erklären würde. Mir fällt gerade ÖMV= Österreich oder Mercedes Benz = Saudi(e) Arabische ein :wink: Umsatz- und Mineralölsteuern sind auch wunderbare Abzockmöglichkeiten und deshalb wird das alles, solange wie möglich, wohl bleiben wie es ist. Ich frag jetzt mal ganz provokant worüber ihr euch eigentlich aufregt? Solange noch das zweit und Drittauto vor der Türe steht gehts uns doch scheinbar nicht schlecht.
Ich sehe es jeden Tag bei meinem Nachbarn. VW Bora Diesel. Mal eben zum Lidel ( 300 m ) mit dem Auto um zwei Teile zu kaufen. Die Kinder zum Sport bringen (1500 m ) mit dem Auto, die Brötchen am Sonntag (400 m zum Bäcker) mit dem Auto usw. Bei denen wir alle 10 min das Auto gestartet um max 30 min später wieder da zu sein. Das ganze bestimmt 10 mal am Tag. Ist kein Schertz. Der Nachbar auf der anderen Seite fährt einen dicken siebener BMW. Seine Frau einen X5 und für Sonntag steht dann noch ein kleines Cabrio ala Z4 in der Garage. Ich bin nicht Neidisch, Soll jeder das fahren was er meint nur scheinbar ist der Sprit dann doch noch nicht teuer genug. Wir haben extra einen Kastenwagen gekauft weil ein Kaufgrund war das wir kein Zweitauto wollen. Ich nutze das Womo jeden Tag als Alltagsauto. Meine Frau hat ein Jobtiket (Wir haben ein sehr gutes ÖPV Netz) Wenn mal Kleinigkeiten Eingekauft werden müssen wird das Fahrad genommen oder zum Bäcker auch mal zu Fuß gegangen. Ansonsten wird einmal oder zweimal im Monat ein großeinkauf getätigt. Im Sommer bleibt das Auto öfter mal stehen und ich fahre mit dem Rad auf Arbeit. Also was soll das gejammer wenn sich alle noch das zweit und Drittauto vor die Türe stellen????? Schaut euch doch Sonntag mal in der Eifel oder sonstigen Ausflugsgebiten um. Da sind Staus von Ausflugsfahrern die einfach nur so Spaziern fahren. Ich gönne jedem sein Hobby, aber das gejammer geht mir in Anbetracht dessen doch mächtig auf die E...r Jürgen
Es gibt genug Menschen in Deutschland, die können sich das alles nicht leisten. Für viele ist der Sprit fast unbezahlbar.
Heinz damit hast du ebenfalls absolut Recht. Scheinbar ist das aber noch eine Minderheit die noch nicht so auffällt. Das von mir beschriebene oben sehe ich jeden Tag mit meinen eigenen Augen. Auffällig ist es das allerdings auch in Wohngebiten in denen viel auch, ich sag jetzt mal, soziale Randgruppen wohnen. Da sind die Autos dann allerdings älter aber trotzdem min. zwei pro Familie. Ich habe da auch noch Verständniss für, wenn beide das Auto benötigen um zur Arbeit zu kommen. Aber einfach nur weil es ja chick und so schön bequem ist da hörts dann bei mir auf. Auf ein nachfragen warum denn drei Autos habe ich mal als Antwort bekommen, das man das heute doch haben muß sonst gehört man nicht dazu. :x Hallo gehts noch??? |
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