cbra am 26 Feb 2018 09:41:29 teuchmc hat geschrieben:Naja,OWLer, janz schön grosse Frxxxe und Arroganz gegenüber den Loiden, die das Mobil "nur zusammensetzen" weil sie "ihre Miete zahlen müssen". Wenn Deine Qualität so hoch ist, brauchst Du doch gar nicht mehr zu wissen, wo die Kabel liegen. Sonnigen weiterhin. Uwe
naja - soo daneben finde ich das nicht und die ausdrucksweise "janz schöne Frxxxe.." ist ja auch etwas arrogant. ich gehe mit dem OWLer durchaus konform dass es einfach besser passt (layout für kleine menschen) und das mit der qualität sehe ich such so - aber das ist doch durchaus ok. der serienhersteller muss zuallererst so gestalten dass die montage so schnell und billig wie möglich geht, weil anders wären die sehr billigen preise nie haltbar. und wenn ich mir (manchmal beim reparieren oder bei freunden) so anschau was da ausgeliefert wird verstehe ich das aus sicht der produktionskostenoptimierung durchaus, aber ich würde es nicht haben wollen. wenn ich mir hier die selbtsbau und werkzeugthreads ansehe gibt es vieles was sehr sehr gut gemacht ist, und mMn aus sicht des erbauers besser als ein serienprodukt. bei mir selber hätte ich das layout und das gewicht nicht bekommen, bzw. nicht zu einem preis und lieferzeit die mir gepasst hätten. dafür ghabe ich es nicht "hübsch" gemacht weil uns das komplett egal ist. statt 1 jahr länger bauen lieber 1 jahr früher urlaub. wir sehen das teil als gebrauchsgegenstand. und ja - es ist vorteilhaft die details zu kennen, die repoaraur im schadensfall geht schneller, ein umbau ebenso. und es ist gut zu wissen welches kabel wo liegt, nicht nur im schadensfall sondern auch bei erweiterungen etc. ander hier bauen perfekte möbel, slideouts oder sternenhimmel - alles sehr gut, und so nicht in serie erhältlich und auch die die ganz billig ausbauen - super. ein kastenwagen mit bett drin - reicht sehr vielen für einen tollen urlaub, nix kann kaputtgehen - richtig gemacht. die threads hier zum serienmurks und den umabuet zeigen doch dass serie sehr oft nicht ganz ausreicht, aber für die mehrzahl ein guter kompromiss , weil keine möglichkeit oder wille komplett selber zu bauen, dann bleibt es eben beim pimpen. muss nur jeder seinen perfekten kompromiss finden, das hat aber nix mit arroganz zu tun
Gast am 26 Feb 2018 09:59:24 Bin kein Selbstbauer, aber klasse Statement, cbra :daumen2:
Gruß Micha
knauhy am 26 Feb 2018 17:19:17 angelatorsten hat geschrieben:Ach ja, wir haben 2011 mit dem Projekt begonnen und die restlichen Arbeiten enden erst nächste Woche! Denn am 15.12.2017 starten wir in unseren Traum! Das war ein langer Weg! --> Link
Interessanter Thread - ich habe zwar nicht die Zeit und nur eingeschränkt die Fähigkeiten, aber neugierig bin ich doch immer. Ein Freund von mir hat einen ähnlichen Ausbau gemacht (ebenfalls Iveco + Shelter), deswegen gucke ich da immer ein bißchen eher hin. Zum Thema Ausbau/lohnen - es kommt halt immer drauf an, was man will. Die "Werksoptik" eines fertigen Wohnmobils wird man vermutlich nur relativ schwer hinkriegen und die verwendeten Materialien werden tendenziell auch eher schwerer sein, als das, was man zu kaufen kriegt. Wenn die Optik auch gerne etwas rustikaler sein darf und das Gewicht keine (große) Rolle spielt, wird man mit wohl eher das kriegen, was man will.
OWLer60 am 27 Feb 2018 07:00:17 Teuchmc Sorry wenn ich dir widerspreche, aber das hat nix mit Arroganz oder großer Fresse zu tun. Hier wurde nach einer Meinung gefragt und ich habe meine Meinung vertreten.
Letztendlich wurde auch leider nur ein Teil aus meinem Beitrag herauszitiert. Ich habe nämlich auch geschrieben: "Und mit dem nächsten Satz möchte ich keinem Hersteller etwas unterstellen..."
Es geht mir bestimmt nicht darum irgendetwas oder irgendwen schlecht zu machen oder als minderwertig anzusehen. Schade dass nur ein Teil von meinem Beitrag zitiert wurde
teuchmc am 27 Feb 2018 15:10:55 Naja,OWLer60,ich habe auch nur meine Meinung kundgetan und gemault,weil Du den MITARBEITERN der Firmen einfach unterstellst, daß denen ihre Arbeit am Arsch vorbeigeht nur weil sie ausversehen Miete zahlen müssen.Nicht mehr und nicht weniger. Naja,Cbra, hier gings nicht um Sinn oder Unsinn oder wat ooch imma. Ich bin ja nicht ganz blxd,nur ein bißchen. Sonnigen weiterhin. Uwe
HeikoLRO76 am 21 Dez 2018 16:53:43 Ich habe diesen Tread gelesen und es waren interessante Ansätze dabei.
Mich würde aber mal interessieren wie realistisch und kostenspielig es ist ein grösseres Fahrzeug um zu bauen/anzuschaffen ? Und was es alles für probleme gibt? Weis das die mal 20l/100km Diesel brauch aber nicht was die so an Versicherung/Steuern u.s.w. kosten? Welches grosse Auto ist günstig, Arbeitszeit/Renovierungszeit egal .... :lol:
Denke da an So ein 7,5to oder 5to. Umzugskoffer , oder Mittelgrosser Omnibus (brauch man keine Fenster einbauen) .... u.s.w.
Gruss Heiko
Harro am 22 Dez 2018 14:38:22 Hallo zusammen, nachdem dieser Thread schon über mehrere Jahre geht, kann ich nach nach vier Jahren mit einem Eigenbau meine Erfahrungen beisteuern. Die Fakten: 2014 einen Vier Jahre alten Iveco Daily mit 55.000 km gekauft 1,5 Jahre gebaut Kosten: insgesamt ca 23.000€ Für das Geld hätte ich einen ca 15 Jahre alten kommerziell gebauten Kastenwagen als WoMo bekommen oder lange nach einem Schnäppchen suchen müssen. Meine Meinung: Finanziell für mich ganz ok Grundsätzlich galt aber für mich: Als Ruheständler habe ich Zeit, der Ausbau war in Vollzeit möglich und der Werkzeugkeller in Komplettausstattung innerhalb von 30 Jahren gewachsen. Ich habe zwei rechte Hände... Vorab mußte ich ein halbes Jahr "lernen" und mich in die Materie einarbeiten und planen sowie Bezugsquellen ermitteln. Die Investitionen des Ausbaus haben sich über fast 4 Jahre erstreckt, da die Wünsche nach und nach größer wurden als der Grundausbau. Auch ein Vorteil, denn ich habe nur das eingebaut, was ich zu brauchen glaubte. Das Womo ist gaslos, Kochen mit Spiritus und Heizen mit Diesel. Solar 200W, Kompressorkühlschrank 12V. Aber ganz wichtig: Das Erfolgserlebnis, wenn ich etwas elegant lösen konnte und dabei gelernt habe. Nach einer Weile freute ich mich auf die erste Ausfahrt wie ein Kind auf Weihnachten. -- unbezahlbar -- Ein Echtholzausbau mit Biolackflächen macht extrem viel Arbeit wenns schön werden soll. Das Erfolgserlebnis rechne ich gegen die vielen Arbeitsstunden. Und es sieht nicht rustikal aus!!! Das größte Kompliment für mich ist, wenn der Nachbar auf dem Stellplatz nach Anschauen des Innenraums fragt: Bist Du Schreiner? Nein, bin ich nicht. Ich meine, wer ungeduldig und schnell etwas schickes haben will, sollte fertig kaufen. Die "Apfelsinenkisten-Ausbauten" sind funktionell, deutlich billiger, aber nicht mein Ding. Wer alles Werkzeug anschaffen muß und keinen Platz zum Bauen und nicht viel Zeit hat - Finger weg! Wer keine Lust hat, sich Schlosser- Schreiner- und Elektrikerwissen anzueignen - ebenfalls noch mal drüber nachdenken! Mir hat es super Spaß gemacht. Über den Wiederverkaufswert denke ich lieber nicht nach... Wir fahren, bis der TÜV uns scheidet! Viele Grüße Harald 
Gast am 22 Dez 2018 15:00:18 b0tti hat geschrieben:Heutzutage arbeite ich lieber 2 Std. länger im erlernten Beruf, den ich liebe und beherrsche und beauftrage damit einen Fachmann, der das wahrscheinlich besser macht, als ich in dieser Zeit.
Diese Ansicht habe ich mir - leidvoll (!) - abgeschminkt. Was mir im Laufe meines Lebens an Schaden durch "hochqualifizierte" und vor allem teure Fachmänner zugefügt wurde, übersteigt die Summe eines kompletten Wohnmobils. Und das waren vor allem Iveco-Fachbetriebe, hochpreisige Schreiner und Schlosser und Installateure. Ich hatte zeitweilig den Geschmack auf der Zunge, von 100 % Quote zu sprechen - also dass nahezu alles, was ich an Fachleute beauftragt habe, hinterher mangelhaft wurde. Ich rede da auch nicht von Kleinigkeiten, sondern von "im Kern des Auftrags fehlgeschlagen". Zum Beispiel Schließanlagen, die an allen (!) Türen und Klappen nach einigen hundert Kilometern so verzogen waren, dass sie nicht mehr abzuschliessen waren. Oder Komplettlackierungen, unter denen nach 2 Jahren der Rost nur so sprießte, oder die im Sonnenlicht ausblichen. Oder Reparaturen am Motor, die eigentlich Kleinigkeiten waren (lockeres Sensorkabel), aber einen Nach- und Nach-Austausch aller teuren Motorbestandteile "notwendig" machten. Dreimal getauschte Hinterachsen. Wegen Pfusch beim Einbau. Bei Inspektionen nicht wieder befestigte Dieselleitungen, die bei der Rückfahrt durchscheuerten. Vertauschte Blinker. Abreissende Anhängerkupplung, da "falsche" Schrauben verwendet. Fachwerkstatt! Ich MUSS selber machen, weil ich den Eindruck habe, dass man selbst mit viiieeel Geld keine fachlich ordentliche Handwerksleistung mehr zukaufen kann. Diese Erfahrung mache ich an meinen Wohnfahrzeugen seit Jahren. Ich glaube, die Industrie kann nur noch einigermaßen Qualität produzieren, wenn sie weitestgehend automatisiert und möglichst alle menschliche handarbeit zu vermeiden versucht. Und selbst dann fällt die Qualität oft der "Gewinn- und Prozessoptimierung" zum Opfer.
HeikoLRO76 am 23 Dez 2018 21:13:02 Habe mal bißchen gegoogelt bei "Mobile" :) und ein Basisfahrzeug für meine Vorstellungen und Buget gesehen. Dazu habe ich mal 2 fragen: 1. Wird das Basisfahrzeug zum Problem? Ich habe ein Ford Transit in der Nähe gefunden 9Sitzer, BJ1996, auf Bildern kein Rost der wenig gelaufen hat und gut in schuss sein soll für 2500€ 2. Als was melde ich das Fahrzeug an oder lasse ich was ändern? (Bus,Transporter,Wohnmobil) Danke Euch :juggle:
Tinduck am 23 Dez 2018 21:18:59 Ein Neunsitzer dürfte zum Ausbauen eher unpraktisch sein, wegen der durchgehenden Fenster und der damit fehlenden Isolation. Könnte man natürlich von innen blind machen, aber man kann auch ne andere Basis kaufen.
bis denn,
Uwe
HeikoLRO76 am 23 Dez 2018 21:39:55 Tinduck hat geschrieben:Ein Neunsitzer dürfte zum Ausbauen eher unpraktisch sein, wegen der durchgehenden Fenster und der damit fehlenden Isolation. Könnte man natürlich von innen blind machen, aber man kann auch ne andere Basis kaufen.
bis denn,
Uwe
Hmm, fand es einerseits nett wegen der rundumsicht mit den Fenstern und zum anderen habe ich auch angst vor dem einbau von Fenstern in einen Kasten. Wenn ich bedenke das 1 Fenster mit Winbau vielleicht 500€ kostet, sind ja auch schnell mal 2000€ weg... oder?
teuchmc am 23 Dez 2018 23:06:42 Moin Heiko! Also gehst Du jetzt auf Selbstausbau.Kann man eben auch für günstig machen, wenn die Ansprüche es zulassen.Wie ist eigentlich das Zeitproblem, welches ja wohl immer im Raum steht, mit deinem jetzigen Weg vereinbar? Solltest Du nicht unterschätzen. Zu Deiner Frage "Basis Kfz". Bei nem Transit ist bis ca.Bj.14 IMMER mit massiven Rost ab einem gewissen Alter zu rechnen. Schau mal beim "Waldschrein" in seine Trööts rein.Es gibt relativ wenige Ausnahmen von der Regel und die erkennt man schon am Preis, der wesentlich höher wie der Durchschnitt ist. Bei dem von Dir angegebenen MK III/IV kommt es viel auf die vorhergehende Wartung und Pflege an. Die 2,5l-Diesel sind mechanisch ziemlich stabil. Es gab bei bestimmten Leistungsklassen öfter wohl Probleme mit Lucas-ESP.Die 1,6l-Benziner sind so gut wie ausgestorben.2.0l-OHC sind bei regelmäßigen Ölwechsel ziemlich problemlos, allerdings mit 77/78Ps sehr grenzwertig in den Fahrleistungen. Dafür aber relativ durstig. 2.0l-DOHC sind mit 116Ps brauchbar, aber auch nicht unbedingt sparsam. Zyko-Dichtungen sind öfters mal ein Problem, was relativ teuer in der Instandsetzung kommt,weil fast alle Teile von Ford kommen müssen.Weiterführende Infos findest Du in div. Ford-Foren.Die Getriebe reagieren allergisch auf Ölmangel. Ohne Servo ist man gut am Kurbeln. Weiterhin kannst Du dir jegliche sogenannte Umweltplakette bei den Dieseln abschminken.Dann solltest Du dich mit der Teileversorgungslage befassen, welche nicht mehr unbedingt als problemlos gilt. Beim FFH brauchts nen fähigen und willigen, welcher ein Herz für die ollen Transen hat. Ansonsten Spezies wie Motomobil z.B. Nochmal meine Frage. Wie gut sind Deine persönlichen Schrauberfähigkeiten eigentlich? Solltest Du wegen jeden Schxxß in die WS müssen, wird es nur teuer. Zum Thema"Fensterbus" gibt es hier z.B. Chessus seinen Ausbau. Mal lesen. Sonnigen weiterhin. Uwe
surfguy am 31 Dez 2018 09:26:55 Hallo, wir haben uns einen Fiat Ducato 3.0 L4H3 Maxi Bj. 2013 zum Motorradtransporter für 2 BMW's inkl. Hubbett ausgebaut, weil es sowas auf dem Markt nicht von der Stange gibt. Hat sich finanziell nicht gelohnt, aber war die einzige Möglichkeit so < 3,5 t Gesamtgewicht mit Kompromissen so ein Teil zu haben. Wir sind absolut happy, auch wenn es viel Arbeit gemacht hat. Wenn es auf dem Markt eine Standardlösung gibt, ist die immer (alles zusammengerechnet) billiger.
Viele Grüße
Kurt
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