rump
anhaengerkupplung
hallo
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BRAUCHE HILFE: Gastank überfüllt! Was tun? 1, 2


Gast am 09 Okt 2008 15:20:13

@ abo1

individuelle Antworten - das hast Du aber schön gesagt. :D

So Oberlehrerhaft fand ich ihn aber gar nicht. Ich selbst verstehe wenig bis nichts von Gasanlagen, und die Denkanstöße von ihm fand ich zumindest passend.

Nachdem ich neulich die Bilder sah, wo ein Wowa-Besitzer in Selbstmordabsicht seinen Wagen gesprengt hat (kann man natürlich in keiner Weise mit Re_tep vergleichen!!!), und dabei etliche in der Nähe stehende andere Wowas beschädigte, habe ich mich auch gefragt, ob sowas auch passieren kann, wenn jemand an seiner Gasanlage bastelt. :explodieren:

Mir ist auch ehrlich gesagt noch nicht ganz klar, wie das hier überhaupt passieren kann. :denk:

,

Carsten

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Gast am 09 Okt 2008 15:21:30

Scout hat geschrieben:Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.


Ich nehme zwei Kleine und einen Runden. :D

Gast am 09 Okt 2008 15:45:13

aldebaran hat geschrieben:Ich nehme zwei Kleine und einen Runden. :D


Mir bitte zwei Otternasen :D

Fredl

Anzeige vom Forum


rainerbo am 09 Okt 2008 17:09:42

Danke für die netten Kommentare,

was soll der Besuch miit dem Wohnmobil bei der Feuerwehr. Die Feuerwehr ist dazu da, Notfallsituationen zu bekämpfen. Und dazu gehört der randvolle Gastank erst mal nicht.
Die Feuerwehr kommt ja auch nicht schon wenn ihr euren Kamin anzündet, sondern erst wenn ihr dadurch das Haus in Brand steckt.
Den richtigen Weg ist der Eigentümer des Womos ja schon gegangen, nämlich den Gas-Fachbetrieb. Und wenn ich die Sache richtig verfolgt habe, spricht Wynen auch nicht von einer Bombe, sonst würde er das Womo nicht eine längere Strecke anreisen lassen.
Mir ging es nur darum, und jetzt werde ich auch mal deutlich, dass hier saudumme Ratschläge zum Umgang mit einem brennbaren Gas gegeben werden.
Und einen Hinweis an den netten Schreiberling, der von "Feuerwehrmann der Reserve" schreibt : Das i.R. heißt "im Ruhestand" und sagt aus , dass ich nicht so ahnungslos sein kann, sonst hätte ich die 20 Dienstjahre nicht überlebt. Denn es gibt viele solcher Kamikazen, die die Feuerwehren Tag
und Nacht auf Trab halten.

nette
Rainer

Nasenbär am 09 Okt 2008 17:52:19

So, nun wurde das ja geklärt.

Weiterhin möchte ich euch bitten, nur noch beim Thema zu bleiben.

Wer meint, im Forum würden nur noch schlechte Tips gegeben, kann ja an passender Stelle anfangen, es besser zu machen. Nur meckern ist nicht...:wink:

co11 am 09 Okt 2008 18:15:50

Advantage hat geschrieben:Hallo,

ich verstehe die "gefährlichen" Umfüllaktionen nicht, warum tauscht ihr nicht einfach die Alu-Flasche, ist doch der gleiche Gaspreis :?: oder sammelt ihr die Reste ein :?:


Der Fachhandel (auch die Firma Wynen) bietet Umfüllvorrichtungen zum Umfüllen von großen in kleine Gasflaschen(zB. Dachdecker), was soll denn da so gefährlich sein? Das Gefahren-Potential ist das Gleiche wie beim Anschließen einer Gasflasche in einem Wohnmobil.

Meine Frage ging auch in eine andere Richtung.
Also nochmal: Wenn ich den Inhalt einer 11 kg Gasflasche in eine leere 11 kg Flasche umfüllen will, wie mache ich das ohne Pumpe?

Walter

Gast am 09 Okt 2008 18:30:34

@rainerbo

dann sage mir doch bitte mal ganz konkret, was Du mir raten würdest, wenn ich abends nach 20:00h solch ein Problem habe und keinen Gasbetrieb erreichen kann.

Ich bin kein Gasspezialist und würde an meinem Gastank auch nicht rumschrauben. Bin doch nicht lebensmüde. Ich kann als Laie auch nicht entscheiden, ob diese Situation so gefährlich ist oder nicht. Wenn man mir aber nachweist, das ich von einem Sicherheitsrisko gewußt habe und mich nicht bemüht habe es abzuwenden, wird man mir bei einem Unglück doch die Schuld dafür geben bzw. wird mir meine Versicherung die Zahlung verweigern.

Wen soll ich also anrufen, wenn ich der Meinung bin das Gefahr im Verzug ist? Da fallen mir doch nur Deine früheren Kollegen ein.

Außerdem ist es nicht so, das die Feuerwehr erst zuständig ist, wenn das Haus brennt. Die Feuerwehr ist auch zu Prävention verpflichtet. Das wird Dir als Feuerwehrmann ja sicherlich bekannt sein.

Aber Du wirst uns ja sicherlich einen fachlich fundierten Rat geben können.

guela am 09 Okt 2008 18:47:56

Advantage hat geschrieben:Meine Frage ging auch in eine andere Richtung.
Also nochmal: Wenn ich den Inhalt einer 11 kg Gasflasche in eine leere 11 kg Flasche umfüllen will, wie mache ich das ohne Pumpe?

Walter


Hier wurde schon einmal darüber geschrieben:

--> Link

Ich stelle die gefüllte Flasche in die wärmere Umgebung und halte die zu füllende kühler (auch zwischendurch).
Die volle Flasche wird umgdreht und höher als die zu füllende gehängt und dazwischen den Schlauch ohne Steigung anschließen.

Ansonsten bin ich der gleichen Meinung - zwei Anschlüsse anschrauben sollte man schon können.
Von voller zu leerer Flasche kann schon gar nichts passieren.
Ist die zu füllende Flasche teilweise gefüllt, wird während des Umfüllvorgangs permanent gewogen.

Wie schon erwähnt, Handwerker machen das tagtäglich.


Günter

CKgroupie am 09 Okt 2008 19:41:41

Was ich jetzt immer noch nicht mitgekriegt habe (wurde das irgendwo beantwortet?):

Wieso füllt ihr eigentlich 11kg Flaschen in andere 11kg Flaschen um und tauscht nicht einfach? :?:

Re_tep am 09 Okt 2008 20:09:36

So, nun ist endlich mal ein Feuerwehrmann hier und dann so 2 Beiträge Polemik anstelle zu versuchen, mir zu helfen. Ganz ehrlich, ich weiß, daß Gas gefährlich ist, sonst hätte ich hier wohl keinen Hilferuf abgesetzt. Und daß die Feuerwehr nicht auch präventiv verpflichtet ist, zu helfen, das ist mir neu, mußte es aber leider am eigenen Leibe erfahren.
Gestern habe ich mir echt den Kopf zermatert, weil ich es schon so sehe, daß ich eine rollende Bombe bei 100% Füllung des Gastanks bin. Die Lösung ist, eine wenn auch winzige Gasblase zu haben, um abbrennen zu können. Und wenn sie nicht da ist herzustellen. Ja richtig, herzustellen. Gas dehnt sich bei Wärme aus, wurde hier auch thematisiert, also war mein Gedankengang, den Tank zu kühlen. Das habe ich getan, wie und womit sage ich lieber nicht, weil sonst wieder jemand mit erhobenen Zeigefinger kommt. :oops: Nach 3 Stunden Kühlung dann der Versuch erneut über die Außensteckdose und siehe da: BINGO, es kommt Gas. Grill dran und den Kühlschrank auf volle Pulle, der hängt am selben Strang. Nach 3 Stunden Dauerbetrieb dann noch bis 24.00 Uhr alle drei Kochstellen dazugeschaltet und brennen lassen.
Nun hat meine Gasanlage 30 mBar, man kann sich vorstellen, was für ein Tropfen auf den heißen Stein, aber auch steter Tropfen höhlt den Stein. Hatte ich gestern bzw. um Mitternacht am Manometer noch 100% Ausschlag Füllanzeige war heute nachmittag der Zeiger auf ca. 95 % runter. Was bin ich gehopst und gesprungen.
Gerade läuft meine kontrollierte Abbrennung wieder und ich hoffe auf ca. 90 % zu kommen. Dann kann ich wirklich beruhigt wieder die Fahrt antreten und die Gasanlage wieder bedingungsgemäß nutzen.
So ein Sch.... passiert mir jedoch nicht noch einmal. Ich werde jetzt immer das Manometer im Auge behalten und mich nicht auf die automatische Abschließung verlassen. Und wenn dann noch die Zapfsäule an der Tankstelle spinnt -die hat mich völlig irritiert- dann hat man plötzlich Ostern und Weihnachten an einem Tag.
An alle für die sachlichen Tips vielen Dank und ich versuche mich zu gegebener Zeit mit ebensolchen zu revanchieren.
Danke!

CKgroupie am 09 Okt 2008 20:22:51

Hallo Re_Tep,
gratuliere, dass Du das Problem gelöst hast! 95% ist doch schon was und jetzt kriegst Du den Rest auch noch hin!

rainerbo am 09 Okt 2008 20:40:29

@ schimisbella

Wenn Du an einer Gastankstelle in eine solche, für Dich nicht zu beurteilende Situation kommst, müsste erstmal der Betreiber der Gastankstelle die Situation bereinigen können. Wie es in der Praxis aussieht, kann ich nicht beurteilen.
Mit Sicherheit liegst Du aber richtig mit der 112. Wenn auch dort kein Spezialist für Flüssiggastanks sitzt, hat er aber auf jeden Fall Notrufnummern von örtlichen Gasbetrieben parat.
Ich war selber ein paar Jahre in der Feuerwehrzentrale eingesetzt,
und ich könnte mir nicht vorstellen, bei einem solchen Notruf den Anrufer
abzuwimmeln. Zur Not würde ich einen Gasfachmann unter Mithilfe der Polizei aus dem Bett heben.
Aber das ist nur das Vermitteln von Hilfe. Selbst tätig geworden wären wir mit Sicherheit auch nicht, da dies, wenn es sich auch bescheuert anhört, erst zuständig sind, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, nämlich eine Undichtigkeit aufgetreten ist.
Aber wie gesagt, ich wäre schon bemüht, dem Geschädigten Hilfe durch einen Fachmann zukommen zu lassen, um mir nicht hinterher Vorwürfe machen zu müssen.
Um das Thema abzuschließen noch folgende Anmerkung.
Die meissten von uns, ich warscheinlich auch, würden den Gashahn am Herd öffnen und kontrollieren ob Gas oder Flüssigkeit kommt.
Ich finde es aber nicht richtig in einem Forum dazu aufzufordern, Gas abzulassen, Leitungen abzuschrauben etc. Ich weiß doch garnicht, wer der Empfänger dieser Hinweise ist und was der daraus macht.
Wenn das in die Hosen geht, heißt es dann "Ich wollte doch nur helfen"

Zum Thema Feuerwehr und Prävention sieht es bei uns in Hessen so aus, dass wir uns in privaten Wohnhäusern nicht präventiv betätigen. Dafür gibt es entsprechende Gesetze für Bauvorhaben.
Anders sieht dies in öffentlichen Gebäuden und Versammlungsstätten aus.
Das sind u.A. Kaufhäuser und Discos. Die werden regelmäßig von speziell
ausgebildeten Kollegen auf Einhaltung der Vorschriften überprüft.
Im privaten Bereich können wir nur Empfehlungen, wie z.B. das Nachrüsten von Brandmeldern, empfehlen.

netten
Rainer

Gast am 09 Okt 2008 20:53:11

rainerbo hat geschrieben:
Mit Sicherheit liegst Du aber richtig mit der 112. Wenn auch dort kein Spezialist für Flüssiggastanks sitzt, hat er aber auf jeden Fall Notrufnummern von örtlichen Gasbetrieben parat.
Ich war selber ein paar Jahre in der Feuerwehrzentrale eingesetzt,
und ich könnte mir nicht vorstellen, bei einem solchen Notruf den Anrufer
abzuwimmeln. Zur Not würde ich einen Gasfachmann unter Mithilfe der Polizei aus dem Bett heben.




@rainerbo

das war doch mal eine gute Stellungnahme von Dir.

Genau so würde ich mir die Hilfe der Feuerwehr vorstellen.

Scout am 09 Okt 2008 21:01:03

Hallo Re_Tep,

Ich freue mich, dass es so geklappt hat.
und mich nicht auf die automatische Abschließung verlassen. Und wenn dann noch die Zapfsäule an der Tankstelle spinnt

Das Problem mit der Überfüllung liegt aber nicht an der Zapfsäule. sondern an dem Tank. Der Füllstop beendet die Betankung bei 80% automatisch. Der könnte defekt sein. Du solltest den Tank überprüfen lassen.


Wolfgang

rainerbo am 10 Okt 2008 00:19:01

Hallo,

ich habe mal meine Fühler ausgestreckt. Die Fa. Rheingas hat eine 24-Stunden Notrufnummer, und die sogar kostenlos.

0800 - RHEINGAS oder 0800 - 74 34 642



nette
Rainer

abo1 am 10 Okt 2008 00:59:21

hallo

wie bist du auf die idee mit dem kühlen gekommen?
hätte uns eigentlich auch einfallen können .....


lg
g

co11 am 10 Okt 2008 08:12:02

CKgroupie hat geschrieben:Was ich jetzt immer noch nicht mitgekriegt habe (wurde das irgendwo beantwortet?):

Wieso füllt ihr eigentlich 11kg Flaschen in andere 11kg Flaschen um und tauscht nicht einfach? :?:


Die Frage können Dir nur die "Umfüller" beantworten. Ich habe aus einem ganz anderen Grund nachgefragt: Wir beliefern Labore unter Anderem auch mit Gasflaschen (nur 11 kg) und kommen im Monat auf etwa 55-65 Flaschen.
Diese befülle ich bei einem Freund, der eine Abfüllanlage betreibt. Auf dessen Gelände habe ich einen eigenen 2,9 to Tank stehen und benutze nur seine Anlage. Im Frühjahr 2008 hat mein Freund eine neue Befüllanlage gekauft, mit elektonischer Waage, digitaler Füllstandanzeige und automatischer Abschaltung der Pumpe. Vor dem Befüllen muß die Flaschengröße gewählt werden, 5 kg; 11 kg; 33 kg oder Aluflasche usw.
Diese Anlage hat unteranderem ein Sicherheitsmerkmal, das bei einer nicht ganz leeren 11 kg Flasche, das Mehrgewicht (zB. 3 kg Restgas) erkennt. Und schon schaltet die Pumpe nicht ein. Der Hersteller packte dann die Vorschriften für neue Befüllanlagen aus und zeigte uns die Änderungen, die seit Oktober 2007 gesetzlich erfüllt werden müssen um die Abnahme der Anlage zu bekommen.
Und hier hat mein Problem begonnen. Wir bekommen aus vielen Laboren Flaschen mit Restgas zurück. Hauptsächlich aus reinen "Damen Laboren".
Die bitten unseren Fahrer nach dem Inhalt der Gasflasche zu sehen. Der schüttelt dann an der Flasche und sagt: viel ist nicht mehr drinn.
Dann wird die Flasche getauscht, eine neue ins Labor getragen, und wir haben schon wieder eine unbefüllbare Falsche. (ca. 25 Stk im Monat)
Daher meine Frage nach dem Umfüllen, denn so einfach, wie es beschrieben wurde geht es nicht, wir haben dann immer noch zu viel Restgas in den Flaschen und es dauert unendlich.
Also haben ich mir in einem bodenlosen Container die alte Anlage wieder fit gemacht und befülle meine Flaschen wie früher. Blick auf die Waage und Gaszufuhr manuell gestoppt. Sche.. Elektronik!
Mein Freund benutzt die alte Anlage in letzter Zeit auch wieder öffter, wenn die Elektronik aus fällt und der Kundendienst auf sich warten lässt.
Das hat zwar nichts mit dem Thema "überfüllter Tank" gemeinsam, aber eben mit Umfüllen.

Walter

abo1 am 10 Okt 2008 09:13:04

co11 hat geschrieben:...
Das hat zwar nichts mit dem Thema "überfüllter Tank" gemeinsam, aber eben mit Umfüllen.
.


hallo

hoffentlich ned ....

g

rainerbo am 10 Okt 2008 10:19:34

Hallo,

ich hatte heute morgen ein Gespräch mit einem Fachmann der Fa. Rheingas. Ein kritisches Überfüllen von Gastanks bzw. Flaschen an der Tankstelle ist pumpentechnisch nahezu unmöglich. Die Pumpe schafft es nicht, das Gas komplett zu verflüssigen.
Zur Überprüfung ob Gas oder Flüssigkeit ausströmt kam von ihm folgender Rat : Druckminderer abschrauben und Gasentnahmeventil kurz
öffnen. Zischt es nur und man sieht nichts, kommt Gas. Tritt ein weißer Nebel aus, handelt es sich um Flüssigkeit. Dann so lange ablassen bis nur noch Gas kommt. Dieses Ablassen aber bitte nur unter Beachtung der schon erwähnten Gefahren. Bitte auch beachten, dass Propan eine narkotisierende Wirkung hat.
Weiter sagte er mir, dass eine Befüllung bis 95% heute fast Standard sei.
Auch die Gefahr des Überdrucks sieht er bei Temperaturen unter 30 Grad nicht.
Weiterhin sagte er, dass mit Wohnmobilen und Wohnwagen, welche die zugelassenen Bauteile wie Regler und Verbinder benutzen, wenig Probleme entstehen. Gefahren gehen von denen aus, die sich im Baumarkt mit irgendwelchen Schläuchen und Verbinder eindecken und ihre eigenen Konstruktionen einsetzen.
Seit diesem Sommer habe ich auch zwei Gastankflaschen und habe aus der ganzen Geschichte folgende Regel für mich festgelegt :
Beim Tanken den Tankvorgang überwachen, wenn die Menge den geschätzten Bedarf übersteigt - abschalten und nicht warten bis der Füllstopp einsetzt.

Ganz wichtig noch : Re_tep Du sollst wirklich den Mechanismus des Füllstopp überprüfen lassen, da im mobilen Bereich durch die ständige Bewegung ein Hänger möglich ist.
Ich wollte Dir gegenüber auch nicht polemisch sein, ich gebe aber keine Ratschläge wenn ich mir nicht sicher bin, ob es auch wirklich richtig ist.
Zudem wenn von deren Umsetzung auch noch eine Gefahr ausgeht.
Diese oben genannten Tipps kommen jetzt aus erster Hand und deshalb kann ich sie mit gutem Gewissen veröffentlichen.
Auf jeden Fall bin ich aber auch froh, dass die Angelegenheit ohne weiteren Schaden bereinigt werden konnte. Mit Sicherheit beobachtest Du in Zukunft die Tankuhr auch sehr genau.

nette und störungsfreie Touren
Rainer

Re_tep am 15 Dez 2008 19:44:39

Wollte euch nur mal eben den neuesten Stand mitteilen. Der Gastank war wieder einmal leer. Dieses Mal bin ich wegen der Wintermischung zum Gasvertrieb gefahren und siehe da: Bei 80% schaltet das Tankventil automatisch ab. Also, alles in Butter, so wie es sein muß. Natürlich kann bei meinem letzten Tankvorgang der Schwimmer gehangen haben, in Anbetracht der anderen merkwürdigen Ereignisse an der Tankstelle glaube ich jetzt aber noch eher an eine manipulierte Gassäule, zumal der Fehler (Tanken ohne Drücken des Totmannschalters) immer noch auftritt. Ein Bekannter, der Autogas in einen Pkw-Tank füllt, erzählte mir davon. Gibt es eigentlich irgendwo eine überwachende Stelle, der man mal so einen Tip geben kann, wo es wirklich ignorante Tankstellenpächter gibt???

pilote600 am 16 Dez 2008 09:49:47

rainerbo hat geschrieben:Hallo,

ich hatte heute morgen ein Gespräch mit einem Fachmann der Fa. Rheingas. Ein kritisches Überfüllen von Gastanks bzw. Flaschen an der Tankstelle ist pumpentechnisch nahezu unmöglich. Die Pumpe schafft es nicht, das Gas komplett zu verflüssigen.
Zur Überprüfung ob Gas oder Flüssigkeit ausströmt kam von ihm folgender Rat : Druckminderer abschrauben und Gasentnahmeventil kurz
öffnen. Zischt es nur und man sieht nichts, kommt Gas. Tritt ein weißer Nebel aus, handelt es sich um Flüssigkeit. Dann so lange ablassen bis nur noch Gas kommt. Dieses Ablassen aber bitte nur unter Beachtung der schon erwähnten Gefahren. Bitte auch beachten, dass Propan eine narkotisierende Wirkung hat.
Weiter sagte er mir, dass eine Befüllung bis 95% heute fast Standard sei.
Auch die Gefahr des Überdrucks sieht er bei Temperaturen unter 30 Grad nicht.

Seit diesem Sommer habe ich auch zwei Gastankflaschen und habe aus der ganzen Geschichte folgende Regel für mich festgelegt :
Beim Tanken den Tankvorgang überwachen, wenn die Menge den geschätzten Bedarf übersteigt - abschalten und nicht warten bis der Füllstopp einsetzt.
Zudem wenn von deren Umsetzung auch noch eine Gefahr ausgeht.
Diese oben genannten Tipps kommen jetzt aus erster Hand und deshalb kann ich sie mit gutem Gewissen veröffentlichen.


nette und störungsfreie Touren
Rainer



Hallo Rainer,

"Größe ist Fehler zuzugebn, und daraus zu lernen" Ich hoffe du merkst dass auch ein BFM mit 20 Jahren Berufserfahrung nicht alles wissen kann.
Klar kommen hier Vorschläge und Ideen die manchmal daran zweifeln lassen ob der Schreiber darüber nachgedachthat, doch sollte man auch nachdenken bevor man alle user hier über einen kam scheert und als verantwortungslose, hirnlose Hobbybastler hinstellt.
Hättest du das Gespräch mit dem Gasfachmann vor deinem ersten posting gehabt, würden wohl heute mehr von deiner Meinung halten, und vieleicht gibst du ja wirklich mal einen tollen Rat, nur ........

rainerbo am 16 Dez 2008 12:54:37

@pilote600

Hallo Ralph,

ich habe nie behauptet, dass ich nach 20 Jahren Berufserfahrung alles weiß, sondern dass ich in den 20 Jahren viel erlebt habe. Und gerade Gas war immer ein heikles Thema mit Toten und Verletzten. Aus diesem Grund stehe ich auch zu dem, was ich da geschrieben habe. Deswegen habe ich auch nur das Statement des Sachkundigen widergegeben und nochmals auf die Gefahren hingewiesen.
Auch habe ich Keinen als hirnlosen Hobbybastler betitelt.
Und über den Kam scheeren werde ich auch keinen.

Rainer

oldie2002 am 16 Dez 2008 13:04:25

der vernünftigste tipp in diesem ganzen thread kam von rantanplan.

das rumgehacke auf einem bfm i.r. der vor den gefahren von gas und selbstmörderischen tipps gewarnt hat, finde ich echt ätzend.

gut, dass die überfüllung des tanks ein positives ende gefunden hat.

abo1 am 16 Dez 2008 13:22:06

oldie2002 hat geschrieben:der vernünftigste tipp in diesem ganzen thread kam von rantanplan.
das rumgehacke auf einem bfm i.r. der vor den gefahren von gas und selbstmörderischen tipps gewarnt hat, finde ich echt ätzend.


hallo

abgesehen davon dass man auch das nachträgliche bewerten von in einem thread angegebenen tipps ätzend finden könnte bin ich nicht deiner meinung

ich schätze die rechtlichen tipps von rataplan sehr, aber mit dem hinweis den tankhersteller anzurufen zieht er um neun uhr abends die kuh nicht vom eis

der richtigste hinweis kam - glaube ich - vom threadstarter selber

durch kühlen des tanks reduziert sich der druck
dadurch reduziert sich der pegel der flüssigphase des gases und es wird entweder die entnahme vom gasförmiger phase über den üblichen weg möglich, oder es kann zeit gewonnen werden für weitere massnahmen.

dazu kann dann evt in der folge auch mal ein anruf bei wynen zählen

lg
g

pilote600 am 16 Dez 2008 14:51:24

rainerbo hat geschrieben:Hallo zusammen,

die Antworten zu diesem Thema, haben mir zeitweise die Haare zu Berge stehen lassen.
Ich war bis jetzt der Meinung, dass man in einem Forum mit nützlichen und brauchbaren Informationen versorgt wird, aber seit diesem Thema bin ich am Überlegen ob ich jemals einen Rat aus dem Forum befolgen werde.
Seid ihr euch überhaupt im Klaren, dass es sich hier um ein leicht entzündliches Gas handelt, welches in einem bestimmten Gas-Luftgemisch
(genauer gesagt : zwischen der oberen und unteren Explosionsgrenze)
verheerendes leisten kann. Da wird geraten das Gas kontrolliert abzulassen. Da Propan schwerer als Luft ist, kann mir doch niemand garantieren, dass sich nicht irgendwo etwas Gas ansammelt und es zu einer Zündung kommt. Ein kleiner Funke, für den es Tausende Entstehungsmöglichkeiten gibt, reicht aus. Habt ihr auch schon mal darüber nachgedacht, dass das abgelassene Gas durch Gullis in die Kanalisation geraten und sich dort ansammeln kann. An einer ganz anderen Ecke wirft dann jemand seine Zigarettenkippe in den Gulli und der Gullideckel fliegt ihm um die Ohren.
Unterstellt mir bitte nicht, dass ich maßlos übertreibe. Nach 20 Jahren Berufsfeuerwehr habe ich schon sehr viel in diese Richtung erlebt.
In unserer Feuerwache stehen auch ein paar geborstete Gasflaschen als Ausstellungsstücke, die ihr euch gerne mal anschauen könnt.
An alle Bastler und Selbstumfüller auch mal folgende Frage: Habt ihr euch mal Gedanken gemacht wenn es bei solchen Experimenten zu einem Versicherungsfall kommt? Die Versicherung wird euch Vorsatz unterstellen
und ihr bleibt wahrscheinlich auf dem Schaden sitzen. Aber natürlich seid ihr sicher "mir passiert doch nichts"
Und weil sehr viele so denken, rücken die Feuerwehren Tag und Nacht aus um Leuten dann wieder aus der Gefahr zu helfen.

nette
Rainer
Berufsfeuerwehrmann i.R.



Hallo,
ich werde und wollte nicht auf dir rumhacken, doch einige sätze aus deiner Antwort möchte ich so nicht stehen lasen:

liest man dein 1. posting in diesem threat, so scheerst du schon alle über einen kam, und stellst dich auch indirekt als den großen wisser zum Thema Gas hin. Gas ist und bleibt gefährlich, vor allem in Geschlossenen Räumen. Und das es negative Folgen haben kann, wenn man Propangas in einen Gulli leitet (auch unbeabsichtigt) ist wohl auch jedem klar. Doch dir muss doch eigentlich auch klar sein, dass Prpangs nur in den von dir angesprochenem Mischungsverhältniss zünden wird. Dieses Verhältniss ist bereits nach wenigen Metern in freier Natur nicht mehr zu bewerkstelligen!!!
Dies ist kein Postulat, sondern einfach die Schlussfolgerung aus der Tatsache dass der Gefahrenradius um einen Gastank, oder ein Gaslager nur wenige Meter beträgt. Also so ein Szenario, das jemand an seinem Womo Gas abläst, dieses sich dann in einem Gulli samelt und ganzwoanders zu einem Unfal führt..... gebe mir ein Beispiel!!!!!!!!!!

rainerbo am 16 Dez 2008 16:00:38

Mein letzter Kommentar zu diesem Thema :

@Pilote600

Ralph,

gäbe es weniger von diesen Klugscheissern, hätte ich vermutlich meinen Dienst bei der Berufsfeuerwehr nicht mit 48 Jahren als Schwerbehinderter
quittieren müssen.

Rainer

pilote600 am 16 Dez 2008 17:09:36

@ re-tep
Danke dir für deinen Tip mit dem Kühlen. Es ist zwar simpel, doch das sprichwörtliche Ei des Kolumbus. Wenn ich mir vorstelle, soetwas wie dir, passiert mitten im Hochsommer ... da bleibt eventuell nicht viel Zeit sich zu überlegen was man machen kann bis im besten fall das Überdruckventil anspricht und soviel Gas ablässt wie sich der Druck erhöht.


@ Reiner

Es tut mir ehrlich leid, dass du durch einen Arbeitsunfall deinen Beruf aufgenben und Teile deiner Lebensqualität aufgeben musstes. Dennoch gibt das dir nicht das Recht mich als "Klugscheisser" zu bezeichnen.

Ich bat dich um Fakten, nicht um Weisheiten, gekommen ist nichts!!!!

re-tep bat um Hilfe, nachdem du erst mal die Tips der anderen als Blödsinn verurteilst hast, kam dann viel später von dir der Tipp das Gas abzulassen, übrigens genau der "Schwachsinn" den du zuvor angeprangerst hast.

Gas ist gefährlich, vor allem in geschlossenen Räumen!!!!!!

Jetzt gehen wir aber mal an die frische Luft. Du hast selbst angesprochen das Propan einen Zündbereich hat. Nicht angesprochen, aber Tatsache ist es benötigt auch eine Zündtemperatur!!!!

Die nun folgenden Daten sind in Wikipedia nachzulesen:

Propan ist hochentzündlich und bildet zwischen einem Volumenanteil von 1,7 % bis 10,8 % in Luft explosive Gemische. Seine Zündtemperatur liegt bei 470 °C

Damit eine Verbrennung "funktioniert", müssen bestimmte Stoffe vorhanden
sein oder bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden:
• Sauerstoff ---> ist in der Luft genügend
• brennbarer Stoff ---> Propangas ist die unbestritten
• in einem bestimmten Mengenverhältnis ---> siehe oben und unten die Rechnung
• Zündtemperatur ---> sieh oben und unten die Fakten

OK, soweit Fakten, nun rechnen wir mal!
Also bei der Annahme in einem Gastank eines Wohnmobils befinden sich 100 Liter Propangas (mehr hat wohl kaum einer dabei) und dieses Gas lasse ich nun in den freien Raum,

So müssen mindestens 926 Liter, aber max 5882 Liter Luft vorhanden sein um ein exlosionsfähiges Gemisch zu erzeugen. Rechnen wir weiter:
Wohnmobil 7m lang 2,3 m Breit Bodenabstand 0,3m = 4830 Liter Luft!!!!!!! Direkt unter dem Womo haben wir ein super zündfähiges Gemisch. Lesen wir abe rdie „Tips“ genau, so wird ausdrpcklich gesagt „bei Wind“, gehen wir mal 5m vom Womo weg, nehmen wir mal an in jede richtung, dafür senkt sich das gas auf 10cm. Hier vermischt sich nun unser Gas mit knapp 21 000Liter Luft, in Prozent = weniger als 0,5% gemisch zu mager!!!!!
Mal ein Beispiel, versucht mal einen Gasbrenner wie er bei Dachdeckern benütz wird anzuzünden in dem man die Flamme!!!! in 50cm Entfernung des Brenners zündet?!?!?
Soviel mal zum expolsionsfähigen Gemisch!!!!!!

Nun zum Thema Zündtemperatur:

470°C, eine glimmende Zigarette hat ca 300°C.


Das sind Fakten!!! HAt nun mit Klugscheisserei nichts zu tun, also bitte mässige deinen Ton gegenüber anderen Forumsmitgliedern!!!

Re_tep am 16 Dez 2008 19:59:11

So, ich war threadstarter und lasst mich bitte auch der-schliesser sein:
Ich wünsche euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Alle Tips hier im Forum habe ich für mich aufgenommen, auch wenn ich zugegebenermassen im ersten Augenblick etwas kopf- und ratlos war. Deswegen danke an alle und wir machen alle weiter so, dann wird das schon klappen.

conga am 16 Dez 2008 20:27:06

Sorry,
aber einen kleinen Denkfehler von Ralph muss ich korrigieren, obwohl ich bisher nix mit dem Thread zu tun hatte und auch finde, dass Schluss sein sollte:
100 Liter Propan sind flüssig im Tank, das ergibt ein Vielfaches an gasförmigen Propan!
Damit ergibt sich ein ganz anderes Mischungsverhältnis bzw. ein viel größeres Luftvolumen für die explosive Mischung.

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