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Hallo
Ich befasse mich damit, meinen neunjährigen Hymer B-574 durch ein neues Fahrzeug zu ersetzen. Dabei sind der Hymer 654/674 B-SL oder Carthago Chic C-Line 4.2 in der engeren Auswahl. Gesamtgewicht nicht über 3.5 t. Beide Fahrzeuge scheinen mir ebenbürtig und ähnlich im Preis. Der Hymer scheint mir mit 7.3 m sehr lang. Gibt es Forenteilnehmer, die mir mit ihrer Erfahrung Tips geben können, um mir den Entscheid zu erleichtern? Besten Dank und . Roland Hallo Roland,
wir besitzen einen Hymer B654 2004 neu gekauft. Der Händler hat beim Kauf gleich darauf hingewiesen, das WOMO auf 3900 kg aufzulasten. (prima Händler) Diesen habe ich gewogen und das Gewicht betrug 3510 kg. (Dieseltank voll; Wassertank voll; 2xSolar; 2. Aufbaubatterie; autom SAT; Fahradträger mit 2 Rädern; Stühle, Tisch) Mein Gewicht mit 90kg :oops: hat noch gefehlt. Besonderheit: kein Hubbett dafür Stauuschränke. Ich bin der Meinung, dass Du mit 3500 kg auf keinen Fall hinkommst. Wie gesagt, es ist nicht der neue B654 SL :!:
Hallo, bei beiden gehst Du bezüglich 3500 kg ziemlich ins Risiko Nimm das "Leergewicht im fahrbereiten Zustand", addiere die Gewichte der Extras dazu und darauf nochmal die 5% zulässige Gewichtstoleranz Dann wirst Du ziemlich sicher auflasten oder ein anderes Womo wählen müssen grüße klaus Hallo Roland,
das mit 3,5to wir glaube ich nix werden. Wir haben den neuen B694SL mit Markise, 2. Batterie und sind auf der Waage mit 80l Diesel und 100 l Frischwasser bei 3.690 Kg. Heinz Hallo Roland !
Ein Reisemobil der gehobenen Klasse mit 3,5 T zu fahren, halte ich auch für ausgeschlossen. Ich glaube, da war auch vor einigen Monaten ein Test in der RMI , der den Chic getestet hat, aber gleich die Empfehlung ausgesprochen hat, den in der Version über 3,5 t zu nehmen. PS: Ich bin sehr sensibel bezgl.Fahrzeuggewicht geworden, seitdem mein gekaufter Mondial schon leer überladen war und fahrbereit 500 kg Übergewicht hatte (nun aufgelastet und nur mehr 200 kg zuviel) Viele Christian Hallo Roland
Es scheint allen klar zu sein, dass ein Vollintegriertes Fahrzeug dieser Klasse mit gutem Gewissen nicht unter 3,5t zu fahren ist. Es ist reine Bauernfängerei, wenn Hersteller solche Fahrzeuge unter 3,5t anbieten. Damit sie dies überhaupt können, wird Zubehör, das früher selbstverständlich in der Grundausrüstung eingeschlossen war, heute als Option verkauft. So wird das Fahrzeug zum Beispiel mit lediglich einer Gasflasche gewogen, um Gewicht zu sparen. Aber bitte, wer fährt den im Winterhalbjahr mit nur einer Gasflasche ? ! Beide Fahrzeuge Deiner Wahl sind wintertauglich; desshalb nehme ich mal an, dass Du sie auch in den kälteren Tagen benützen möchtest. Ich habe, bevor ich mich zum Kauf eines Fahrzeuges entschieden habe, für 7 Tage ein Chic-C 4.2 gemietet. Mit relativ wenig persönlichem Gepäck, Markiese, Sat-Anlage mit TV wog das WoMo ohne Personen an Bord 3348kg. Mit meiner Frau und mir an Bord sind wir so bereits an der 3,5t Marke vorbei geschrammt. Da waren aber noch keine Fahrräder, geschweige denn ein Roller in der Garage. Also, lass Dir Zeit für die Entscheidung und bedenke eines: Die meisten Verkäufer sind in erster Linie Verkäufer und keine Berater. Viel Geduld bei der Suche wünscht Dir Christoph Hallo!
Schade, dass die Eingangsfrage bisher nur auf das leidige und in vielen Beiträgen schön ausgiebig diskutierte Gewichtsthema reduziert wird. Das sollte eigentlich jeder mit sich selbst ausmachen. Gefragt war m.E. aber nach den allgemeinen Erfahrungen mit den beiden Fahrzeugen. Würde mich auch interessieren. Vielleicht kommt da ja noch was. LG Eugen
Sorry, daß ich die Eingangsfrage nicht wirklich beachtet habe, aber die Sache mit dem Gewicht war denke ich auch wichtig. Mit meinem Hymer 694SL habe ich wirklich gute Erfahrungen gemacht, sofern man von der kurzen Betriebsdauer (5 Monate) davon sprechen kann. Ausser einer defekten Türdichtung und einem kleinen Problem an einer LED Einheit war bisher nichts. Es klappert nichts, alles ist sehr gut und sauber verarbeitet. Das "Wohlfühl- Gefühl" ist gigantisch und der 2,3l Duc läuft wunderbar leise. Ich kann gegen die oft geschmähte Hymer- Qualität nichts sagen. An die Fahrzeuglänge, bes. der lange Überhang, gewöhnt man sich sehr schnell. Dafür entschädigt das Auto aber mit einem tollen Kofferraum. Der Kauf erfolgte aus einem reinen Bauchgefühl heraus und wir haben es noch nicht bereut. Hoffentlich bleibts so. LG Heinz Hier muß ich Eugen zustimmen. Nun laßt doch das Gewicht Gewicht sein.
wiegt doch mal eure PKWs, denke ihr Gewichtsfanatiker werdet ruhiger werden und schweigen, dann fahrt ihr nicht mehr mit Vorsatz :!: Hallo Roland
Wir sind nach 20 Jahren Hymer auf Concorde umgestiegen und haben es nicht bereut! Von der Qualität und Verarbeitung 3 Klassen besser als Hymer. Im Gegensatz zu Hymer und Carthago(obwohl Carthago immer Werbung mit dem Doppelboden macht , sind nur rechts und links ein paar Klappen nutzbar) ein vollwertiger Doppelboden, den man auch nutzen kann.Schaut Euch mal den Credo an ! apropo 3,5 tns. Ich halte 3,5 tns für Selbstbetrug. Fahrt einmal beladen und betankt auf die Waage.Die Leergewichte bei den integrierten 3,5 Tonnern schwanken so zwischen 3,1 und 3,2 tns. Mit Markise und Satelliten Schüssel und ein paar Lebensmitteln und Getränken seit Ihr schnell oberhalb von 3,5 tns. Die 5 % Toleranzschwelle bei Kontrolle durch die Polizei ist keine Mussbestimmung.Wenn die Polizei schlechte Laune hat, heißt es ausladen oder stehen lassen. Gott bewahre, aber wenn Ihr einen Unfall habt, seid Ihr bei Übergewicht nicht versichert !!! Den Kopf in den Sand stecken und sagen, mein Gewicht interessiert nicht, das ist fahrlässig. dschaps
damits bezüglich der Gewichtstoleranz kein Mißverständnis gibt: die 5% sind das was laut DIN der Hersteller von seinen Katalogangaben abweichen darf, sowohl nach unten als auch nach oben! wenn das Womo in der Grundaussstattung fahrbereit mit 3100 kg angegeben ist, und 150 kg dazu kommen (Motor, TV, Klima, Markise, größerer Kühlschrank) sind das laut Katalog 3250 kg, sollten 250 kg Zuladung bleiben. Wenn ich jetzt dieses Womo auf die Waage fahre und es wiegt 3400 kg hast Du noch 100 Kg Zuladung und der Hersteller ist auf der sicheren Seite!! Die A....Karte hast Du gezogen Mag sein daß das Thema Übergewicht hier übergewichtet ist, aber angesichts der eingangs angedachten Typen und 3500 kg kann man nicht genug darauf hinweisen auch zu Ende zu denken grüße klaus
Hallo Roland, schau Dir den Thread unter Deinem an,dann fällt Dir die Entscheidung möglicherweise sehr viel leichter! Da sehe ich auch für Hymer in D rabenschwarz. lg peter Ich bin durchaus der Ansicht, dass das Gewicht des Fahrzeuges, beziehungsweise die mögliche Zuladung, ein entscheidender Faktor beim WoMo Kauf sind. Was nützt dir das schönste Reisemobil, wenn du grosse Einschränkungen beim Beladen in Kauf nehmen musst.
Es muss dir einfach bewusst sein, welche Einschränkungen du in Kauf nehmen willst. Ich kann mir kein Urteil über den Hymer anmassen, da ich dieses Fahrzeug nur in Ausstellungen gesehen habe. Den Carthago C 4.2 jedoch bin ich dieses Frühjahr 7 Tage in den Dolomiten gefahren und war sofort begeistert vom Wohlfühlklima in diesem Fahrzeug. Nur das Querbett hat uns nicht richtig gefallen. (Ich bin wohl zu alt und / oder zu dick für die Kraxlerei) Christoph Hallo,
auch ich fahre wieder einen Hymer B 694 SL seit März und bin 100% mit dem Fahrzeug zufrieden. Früher hatte ich auch einige Hymer, dazwischen einmal einen Rapido, bin aber sofort wieder auf Hymer umgestiegen. Wie gesagt, bis heute nicht bereut. Ich hatte auch ein Problem mit der Dichtung an der Aufbautür, wurde jedoch anstandslos bei meinem Lieblingswerkstattmeister der Fa. Moser in Mainz, Herrn Brings, beseitigt. Ich denke, es ist hier überhaupt unmöglich ein Urteil darüber abzugeben, welches Fahrzeug nun wirklich das Bessere ist. Das muß letztendlich jeder für sich selbst entscheiden. Nur sehe ich, im Gegensatz zu einigen Vorschreibern, für Hymer nicht schwarz. Hymer wird sich immer am Markt behaupten. Heinz-Campoverde Hi,
also ich will auf die Eingangsfrage eingehen und sage auch gleich vorweg, dass ich einen neuen Hymer-SL-Integrierten fahre, also womöglich parteilich bin, ohne es sein zu wollen (man weiss ja nie, welche Streiche einem das Unterbewusstsein spielt). Ich persönlich hatte zudem als Vorgänger einen Carthago (aber war heuer nicht mehr bereit, deren - in meinen Augen unberechtigte - Mondpreise zu bezahlen) . Ich bin zwar roandabout in Bezug auf den neuen Hymer, nachdem zugegebenerweise einiges nachgerichtet werden musste - aber auch wurde !!! in der Garantiezeit, serh zufrieden und überzeugt von meinem Kauf. Ganz eindeutig. Dennoch neige ich dazu, den Cahrthago zunächst insgesamt einen Tick höherwertiger einzuschätzen wie den Hymer ansich, was die Fertigungsqualität insgesamt, insbesondere aber auch den inneren Möbelbau angeht. Und zweifelsohne haben die Carthagomöbel einen ganz besonderen Chick, wenngleich die Hymermöbel auch serh gute Standardware sind. Was die Aufbauqualität angeht, sehe ich sie konstruktiv und fertigungstechnisch in etwa gleich - insbesondere, weil die Adapter- und zwischenleistenfreie Verklebung des Womoaufbaus bei Hymer mit Sicherheit allerhöchte, höchstwertige Fertigungskunst darstellt. Andererseits hat Carthago innen kein Sperrholz sondern auch Alu, dass zudem mit Teppich beklebt ist, der im Gegensatz zu der Hymer-Innenpapiertapete Innenfeuchte aus der Bewohnung usw aufnehmen, speichern und wieder abgeben kann. Das kann die Hymerinnenwand nicht. Also insgesamt ein leichter Tuch zugunsten Carthago beim Kabinenbau, der ja einzig massgeblich die Lebensdauer eines Womos bestimmt. Aber zu all diesen Betrachtungen gehört ja auch der Preis. Wenngleich da Cahrthago auch neuerdings preislich runter gekommen ist von ihren völlig ungerechtfertigten, sprich vieeeeeel zu hohen Mondpreisen (zumindest bei den auch gewichtsmässig abgespeckten), sind sie immer noch den einen oder anderen 10.000-€-Schein teurer wie die schon sehr teuren Hymer-SL-I. Allerdings rührt einen dann wieder zu Tränen, wenn man bei den Carthago-Preisen das Display für Tank- und Batterieanzeige im Carthago sieht. Das ist so was von von anno dunnemals, das glaubt man dann bei den Preisen gar nicht. Hymer hat hier ein Super-Display, dass mir neben den Spannungen auch die Kapazität der Aufbaubatterie in den gerade vorliegenden Prozent anzeigt und, wieviel Ampere gerade solarmäßig in die Aufbaubatterie oder in die Fahrzeugbatterie fliessen oder entnommen werden aus ersterer. All so was fehlt völlig im so superteuren Carthago. Aber wie gesagt. Insgesamt stufe ich den Carthago etwas, und zwar eben auch nur etwas !, werthaltiger im Womobereich ein. Aber jetzt kommt es, warum ich das neuerdings deutlich relativiere, ich mir die Mühe dieser Zeilen mache und liebe Carthago-Fahrer, das vorweg, ich will Eure Freude mit diesen schönen Gefährten keineswegs in irgendeiner Weise schmälern !! Aber, kurz: Ein Freund hatt einen ganz neuen neuen Cathago-I und hat statt meinen kurz über 80t€ dafür fast 120t€ ausgegeben (aber auch ca 0,7 m länger) . Und der STAND jetzt mit seinem ganz neuen Ding mit der Womovorderfront genau in Richtung eines heranziehenden Gewitter-Unwetters. Und als die ersten schweren Böen da waren, der schwere Regen einsetzte, das Wonmo demgemäß wankte (was wollen wir unterwegs machen, in so was gerät man halt rein) da tat es plötzlich einen schweren Schlag am Aufbau und vor seinen Augen tat sich etwa fast in der Mitte der Frontscheibe ein Riss von oben bis unten auf. Entweder nun, die Scheibe war unter Spannung eingebaut. Aber selbst wenn - passiert ist es ja in einem Momment, wo der Strum den Aufbau ordentlich durchschüttelte, also belastete und dabei hat sich der Aufbau, insgesamt und besonders vorne im Bereich A- und wohl auch B-Säule dermassen verwindet und gebogen, dass sogar die schwere Frontscheibe riss. So viel zu der Carthago-Stabilität - da sieht man mal, was der Leichtbau-Wahn von Womos um die +/- 7m, die auf auf 3,5 t getrimmt werden, in der Stabilität bringen kann. Das ist jedenfalls meine Meinung dazu. Und ich meinbe auch, dass dass einem bei einem Womo NICHT passieren darf und ich war auch in ähnlichen Unwettern und kann Gott sei Dank in Erfahrung berichten. Mein Hymer hält das locker aus. Und das hätte ich auch nicht gedacht, niemals, das hier Carthago so schwächelte. !! Einem anderen Freund ist mal mit seinem grossen Frankia fast identisches passiert in Marokko. Aber der ist auch auf einer Asphaltstrasse urplötzlich in eine auf diese hingewehte Sanddüne von fast einem Meter Höhe rein gefahren, die das Womo urplötzlich völlig abgebremst hat. Da hat dann auch der Aufbau ähnlich reagiert und die Frontscheibe ist von oben bis unten gerissen. Aber er sagt auch, er hat in dem Momment nicht richtig aufgepasst und zwar viel zu schnell. Und da hier auch Concord angesprochen wurde. Nun, Carthago, insbeondere aber Concord spieln ja nun in einer zu Hymer-SL-I noch mal ganz anderen Liga und können sich mit ihren extrem hohen Preisen Dinge bezahlen lassen, die Hymer die Kunden vielleicht gar nicht bereit sind, zu bezahlen. Aber in Richtung Concord hatte ich auch ein Quasi Schlüsselerlebnis. An dem Tag,an dem mein Hymer zum ersten mal für durchaus umfangreiche Garantienachbesserungen in die Hymerwerkstatt kam, stand ich als erster frühmorgens vor dem noch verschlossenen Firmentor. Und kurze Zeit später parkte hinter mir eine neueer Concord ein. Wir kamen ins Gespräch bei der Warterei vor 8 Uhr. Es war ein selbstständiger Handwerksmeister, der ein Leben lang einen ordentlichen Betrieb geführt und diesen nun an seinen Sohn übergeben hatte. Kurz, der Mann war auch irgendwie vom Fach, hatte auch wie ich seinen ersten Servicetermin für Garantiearbeiten und was der mir an Mängneln von seinem neuen Concord berichtete, das hätte ich niemals bei einem Concord, seiner hat 160t€ gekostet, für möglich gehalten. Kurz, die ganze Branche hat ein riesiges Qualitätsproblem.
Ich meine nicht die 5 % Toleranz der Herstellerfirma, sondern: Wenn bei Polizeikontrollen ein Womo gewogen wird, drücken manche Polizisten bei Übergewicht über dem zuläss. Gesamtgewicht bis zu 5 % die Augen zu und lassen einen weiter fahren, wenn die Polizei aber schlechte Laune hat tut sei dieses eben nicht !! dschaps Hallo!
Gehört zwar nicht zur Frage, aber wenn ein WM mit 3,5 t dann, so ist die Aussage von Adria Fahrern, nur Adria. Die fahren mit dem 670 sl und einer Gesamtlänge von 7,4 m und haben Probleme diesen an 3,5 t heranzubringen! Natürlich mit Maxi FG und 3.0 l Motor, Markise, Solar usw usw. Vor lauter Verzweiflung wir extra Bier und Wasser und Schwiegermutter mitgenommen. Nachzulesen unter ADRIA im Forum. und tschüss verwunderte ingemaus
DER war echt gut!!!! *brüll* :daumen2: Die Leute können einem richtig Leid tun, i hau mi o !!!! Die Besitzer müssen die Brüder Grimm sein :D :D moin rider,
Du hast halt ein überschäumendes Temperament :) Dabei seid ja gerade Ihr und die Schweizer diejenigen, die diese Probleme erst "wirtschaftlich" ausgenutzt haben :eek: Und wir mit dem Überholverbot natürlich auch :) Aber dschaps als mein Nachbar und Klaus sehen das realistisch. Was nützt mir n 3,5 Tonnen Phoenix, Carthago oder Hymer, wenn ich nur mit leerem Wassertank, ohne Vorräte und einem einzigen Jäckchen losfahren darf :eek: ? da nützt auch die 5 % Klausel nicht wirklich viel! Entweder richtig Luxus, dann extra zahlen, oder Einschränkung, dann nix extra zahlen. Jeder muss das selbst entscheiden.... :P Auf Toleranzwerte, fehlende Kontrollen und Nachsicht zu hoffen, bringt nichts ausser Ärger und Nervenstress. Wenn das wirklich so einfach wäre, würden ja nicht hier immer wieder solche Threads eröffnet. Und daß unsere Wohnmobilzeitschriften mit "Aufhängern" wie "Carthago" unter 3,5 to mit Doppelboden und WW-Heizung Hoffnungen schüren, ist publizistisch gewollt mit den obigen Folgen und zusätzlich gewürzt mit ner 80 Ah "Taschenlampen" Batterie im Aufbau für 40 Leuchten mit Lichtbändern und einem Funktionalbad , bei dem man nach dem Duschen erst den Restbereich säubern muss!!! :? Wohlgemerkt, kein Neid, nicht bös gemeint, halt nur realistisch, meine ich Viele Frank Hallo Frank
:daumen2: grüße klaus
Hallo Frank ! Gut gesprochen, wohl wahr :gut: ! Ich wundere mich auch immer wieder, wie schnell der vermeintliche Fortschritt weiterschreitet, was angeblich die Kunden alles wollen ! Bäder mit Regendusche und Handbrause, Lichtbänder und beleuchtete Firmenlogoschilder im Innenraum, beleuchtete Türgriffe, motorbetriebene Bettengestelle, das 190x120 große Queensbett mit viel Platz rundherum zum Tanzen, usw. Dafür aber dann 100 ltr. Frischwassertanks, den ich auf der Fahrt noch auf 40 ltr. ablassen soll, die 80 Ah Batterie , der 17 ltr. Fäkaltank. Ich frage mich, wo wir in 10 Jahren sind, wenn´s so weiter geht? Christian Hallo Gemeinde!
Im vergangenen September bin ich umgestiegen von Bürstner/Fiat Ducato 14 (3,4 to) auf RMB/MB412D mit 4,6 to. Die KfZ-Steuer ist nur unwesentlich höher, die Versicherung ist nach ein bisschen Verhandlung fast gleich, und die 100-km-Beschränkung ist sowieso nur theoretisch, weil ich wegen des Verbrauchs sowieso nie schneller als 100 fahre. Mit dem Überholverbot kann ich leben - man muss halt ein bisschen aufpassen... (wie alle anderen auch!) Der Zugewinn an Staumöglichkeit (jetzt ca. 1.000 kg gegenüber ca. 500 vorher) ist gewaltig und entledigt aller Sorgen. Also: Wo ist das Problem für jemanden, der sich für ein Fahrzeug über 3,5 to entscheiden soll? Oder habe ich etwas Entscheidendes übersehen? :?: Ja, die GoBox im Ösiland und die Schwerlastabgabe bei den Tüpfleschießern. :loldev: Hallo Rider,
im Ösiland können sich die Piefkes mit einem Fahrzeug >3,5 to problemlos auch ohne Go-Box bewegen, und die Schwerlastabgabe in der Schweiz ist eine feine, weil gerechte Sache! Worüber diskutieren wir eigentlich? :roll: Hallo Goldmund,
auch nach langen Überlegen finde ich keinen gravierenden Nachteil bei Fahrzeugen > 3,5 t. Der Vorteil übewiegt ganz klar. Unser "Neuer" (Carthago) hat 5,1 t und ich freue mich darüber, was man alles zuladen kann ohne auf Beschränkungen Rücksicht zu nehmen. Hallo Thomas,
bingo! Auf diese Nachricht habe ich gewartet... :daumen2:
... ab dem 7. Jahr jährlich Tüv ... höhere Mutgebühren in ganz Europa (wo es Maut gibt)[ok, als Transitland hat die CH dann Vorteile] ... Durchfahrtsverbote in vielen Gemeinden Frankreichs ... Nachtparktafelpflicht (ok, macht keiner) ... Alle Schilder mit dem LKW Symbol gelten wenn nicht durch zusätzliches Gewicht eingeschrängt ... Führerschein Klasse C1(E wenn noch der smart mit soll) ... bei der kommenden Mautänderung in D wird eventuell die Klasse ab 3,5t früher betroffen sein als die drunter, und es kann dann auch teurer werden Na ob das NAchteile sind muss jeder für sich entscheiden. Aber die Frage ob nun bis oder über 3,5t kann sich doch kein ehrlicher Womofahrer stellen, die Antwort gibt das Fahrzeug und die Waage. also,
ich hab Womos größer als 3,5 to gefahren, als ich noch 2-3 meiner Kinder mitnahm. Die waren umgerechnet auf die Personenzahl eher kleiner als mein jetziges Womo für 2! :) Und wenn ich in Rente geh`, dann wirds wieder ein Großer... :D Sch..ß was auf die Extra Ausgaben. Die Lebensqualität zählt. Also vernünftige Proportionen... :P . Beim Womo sowieso (warum soll ich schneller als 100 km/h fahren?) Und bei mir auch. Schön wenig entsorgen, versorgen, Stromleitungen verzweifelt anschließen und mich ohne Bettenumbau schon nachmittags ganz lang machen auf dem Sofa... 8) Wer`s mal erlebt hat...... Frank P.S.: Rider, für den Wegezoll, den wir bei Euch bezahlen müssen, solltet Ihr dann mal größere Tunneldurchfahrten bauen. Und endlich dadurch zur Zivilisation kommen, indem Ihr SP´s einrichtet. Einige vielleicht sogar ohne Gebühr..... :wink:
Ich denke, dass die Mautkosten zwar manchmal ärgerlich sind, aber:
Wer sich ein >7m-WoMo leistet (womöglich aus der o.g. Carthago-Klasse) hat normalerweise viel Geld dafür ausgegeben und sollte die dann doch relativ geringen Maut-Mehrkosten durchaus tragen können. Für uns stellt die Schweit i.d.R. nur ein Transitland dar: Da bin ich mit der Schwerlastlösung sogar billiger als die Jahresvignette der Leichtbauklasse... Wenn die Ferien passend liegen, reicht die 10-Monate/10 Tage-Karte sogar für 2 Sommer- und einen Herbst/Osterurlaub.... Für mich stellt sich eher die Frage, ob es ein 7m-WoMo sein soll/muss - also fahre ich mit meiner Wohnung durch die Lande oder habe ich ein fahragiles Gefährt mit Küche/Bad/Schlafmöglichkeit? (man ahnt es velleicht: Ich tendiere in letzter Zeit immer mehr zu letzterem....) Hallo Paul,
ja, so geht es mir auch! Das "gesegnete Mittagsnickerchen" ist durch nichts zu ersetzen - besonders bei einem separaten Bett über der Garage. Über den Rest der Argumente braucht man nicht zu streiten. Jedem Tierchen sein Pläsierchen... :hallo:
Sooo blöd sind wir nicht, sind ja nicht auf den Kopf gefallen. Noch mehr Störche???? Nix da.....! Wir haben extra eine Europabrücke gebaut damit ihr möglichst schnell durch seid, das reicht. Stellplätze auch noch......sag mal bist du noch zu retten? :vogel: 8) komm Du mir an die Nordsee 8)
Ich sag schon mal Birger Bescheid...... :twisted: Wenn ich net diese Grippe hätte, würde ich Dich jetzt mal so richtig ein"norden"!!! :twisted: 8) Ich weiß, iss o.t. Musste sein Frank04 Das Problem welches ich mit 4,4 t habe ist, dass der Sohn nicht damit fahren darf und fast keine Fahrschule den Führerschein C1 (bis 7,5 t) anbietet! na zuerst möchte ich mal auf die gerissene frontscheibe eingehen...die hier in einem beitrag angesprochen wurde...
das ist sicherlich kein carthago-probleme oder beim hymer besser...das kann überall passieren...hatte ich z.b. an meinem dethleffs..ist die originalscheibe...auch schon das sie plötzlich gerissen ist.. an einem audi a4 hatte ich das in einem jahr 3 mal...unter anderem die fahrertür zugemacht geh vom fahrzeug weg...und hörs hinter mir knarren... und zum gewicht.. bin immer erstaunt wie hier einfach dinge übernommen werden...von angeblichen nachteilen bei über 3,5 t... vor allen dingen was maut angeht...bzw. schwerlastabgabe...wie auch schon andere schreiben..in der schweiz billiger als die vinigette..es sei denn ich beweg mich oft in der schweiz und das tun die wenigsten...oder in italien..da kosten über 3,5 t nicht mehr als unter 3,5 t... überholverbot ok...wenn mans ganz rechtlich sieht... stimmt es...aber ich hab schon mehr wie einmal vor den augen der polizei..z.b. auf der A2 dort stauen sich manchmal die lkws schon kilometerlang auf der rechten spur...und mitte und links ist frei..überholt ohne das was passiert ist... auch in anderen situationen...ich hab manchmal den eindruck als wenn die einen gar nicht kontrollieren wollen..denn auch die wissen das ein reisebuss mit 50-60 leuten alles darf..also denk ich manchmal die lassen einen schon in ruhe... hoffe es bleibt weiter so... :) Frank hat mit seinen Postings schon recht. Ob mich die Kiste im Jahr zusätzlich 500 kostet oder nicht, ist bei der dadurch gewonnenen Qualität irrelevant.
Jährlich zum TÜV, ist doch für einen guten Zweck und wenn ich jedes Jahr zum selben Prüfer geh, bin ich ganz schnell wieder weg und etwas leichter.
Und wir dürfen eines nicht vergessen: den Einsatzzweck !!!!!! Denn es ist wohl ein Unterschied, ob ich nur 5 Wochen Jahresurlaub habe und ein "fahraktives" Fahrzeug mir wünsche, in dem ich nur zum Schlafen reingehe und sonst kaum, oder ob ich , (so wie wir dieses Jahr schon 7 Monate) in dem Fahrzeug lebe. Da weiß ich schon Stauraum und separate Betten sowie zwei Kleiderschränke, als auch 300 ltr. Wasser, etc. zu schätzen. Das läßt sich aber mit 3,5 t nicht realisieren. Christian Hallo
Besten Dank für die zum Teil ausführlichen Mitteilungen. Gegen den Schluss haben sich die Beiträge fast nur noch mit dem Gewicht 3.5 Tonnen oder mehr befasst. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass Carthago sich jetzt scheinbar auch in der Gewichtsklasse bis 3.5 t etablieren will. Am Schweizer Caravansalon wurden 4 (!) solcher Fahrzeuge aufgestellt und speziell als 3.5-Tönner beworben. Wenn ich Eure Beiträge lese, dann müssen sich Wohnmobilisten schon ein bisschen veralbert vorkommen, wenn sie ein solches Fahzeug kaufen und dann vermutlich immer überladen herumfahren. Da sollten die Womo-Hersteller schon mit offeneren Karten spielen. . Roland
Ich halte die Strategie dieses Herstelers schon für fast kriminell! In diesem Jahr habe ich mich mit einigen Carthago Besitzer mit Fahrzeugen neusten Baujahres unterhalten, deren Fahrzeuge allein nur durch Fahrer und Beifahrer überladen waren :roll: Dabei wurde ein 3100KG Fahzeug bestellt und mit 3250 KG ausgeliefert worden. Vertraglich ist dem Hersteller nicht beizukommen, da 5% Mehrgewicht im Vertrag zulässig sind. So nun rechnet selber aus. Sprit, Wasser, ne Cola im Kühler damit er nicht umsonnst läuft, Mutti an Board und der Hundi muss daheim bleiben. Was haben die sich gefreut Maut zu sparen, aber nachdem wir über mögliche Kosequenzen der ständigen Überladung diskutiert haben, stand einigen der Schweiß literweise auf der Stirn. Och nö, die paar Euronen für Maut, Zubehör und TÜV ab dem 7 Jahr werd ich noch zusammenkratzen :D |
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