Kann Vmax nur beipflichten. Auch bei mir gab es am Anfang einige Probleme, die aber überwiegend durch laienhafte Nachrüstungen beim völlig planlosen Händler zu verantworten waren.
Alle Garantieangelegenheiten wurden ohne wenn und aber seitens EURA geregelt. Ich glaube das steht und fällt mit dem jeweiligen Händler. Da gibt es meiner Meinung nach mehr schwarze als weisse Schafe.
Ich lasse alles über die Gebr. Schmitz in Sprendlingen regeln, da die A: Plan und B: einen guten Draht zu EURA haben.
Dass sich EURA nicht mit jedem einzelnen Endverbraucher befassen kann, liegt ja auch auf der Hand. Dafür gibt es schliesslich den Fachhandel, wobei da wieder das Problem mit den vielen schwarzen Schafen zum tragen kommt. Die haben meistens keine Lust sich mit dem Werk auseinander zu setzen. Versucht doch mal mit Daimler ein Problem auf direktem Wege zu klären. Da läuft das auch nicht besser. Das ist doch bei allen grossen Läden so.
Anfangs war ich als gelernter Maschinenbauer auch etwas entsetzt, wie
Wohnmobile (übrigens in allen Preisklassen und auch bei den teilweise hochgelobten Premiumherstellern) zusammengeschustert werden. Da nehmen die sich wohl alle mehr oder nichts. Zumindest ist das meine Erfahrung aus zahlreichen Gesprächen mit anderen WoMo-Besitzern.
Da haben ja fast alle Ihre individuellen Erfahrungen. Nachbessern muss man an fast allen Fahrzeugen. Kommt wohl auch darauf an, wie kritisch man ist. Da ich berufs bedingt mit hundertsteln und tausendsteln rechne, war die Grobschusterei der Wohnmobilwelt schon ein Schock.
Bevor wir unseren EURA Aktiva 820EB gekauft haben, haben wir einen Urlaub mit einem geliehenen Hymer B gemacht und waren von der Verarbeitung entsetzt. Das war auch nicht besser als im EURA. Eher schlechter.
Ich glaube man muss sich einfach nach und nach durch die Fahrzeuge durcharbeiten und die Schwachstellen beheben. Dann hat man auch lange Freude daran und lernt als Nebeneffekt auch alle entlegenen Ecken und Kanten seines Fahrzeuges kennen. :-) Ich für meinen Teil habe das mittlerweile so gemacht und gerade erst in der vergangenen Woche, beim Einbau eines elektrischen Ablassventils, wieder eine fehlerhafte Schlauchverbindung entdeckt, die mir vermutlich langfristig den Doppelboden unter Wasser gesetzt hätte. Also immer mal rein und drunter krabbeln und hier und da fühlen und fummeln hält Mensch und Material fit :D
Meine abschliessende Theorie: Der Grund dafür dass es soviele alte ''Schätzchen'' unter den Wohnmobilen gibt, muss daran liegen, dass diesen erfahrenen Hasen bewusst ist, dass ein neues Mobil erstmal eine Menge Ärger und Sorgen bereitet, bis alles sicher und zuverlässig funktioniert und alles so ist, wie man es sich individuell wünscht. Dann gibt es eigentlich auch lange lange Zeit keinen vernünftigen Grund sich ein neues Mobil zu kaufen, es sei denn, dass man sich in regelmäßigen Abständen selbst quälen möchte, oder aber das Fahrzeug irgendwann so alt ist, dass es nicht mehr anders geht.
In diesem Sinne.
: Frank