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Roller- Motorradträger-Anbau immer problematische unmöglich? 1, 2


ingemaus am 29 Jan 2010 12:38:36

Hallo !

Ich will nicht bezweifeln, dass jemand mit der Situation Rollerträger nicht gut zurecht kommt.
Ich will auch nicht bezeifeln, dass ein Träger für zum Beispiel 130 kg abgenommen worden ist!
Nur sind Abnahme und fahren mit Träger 2 Paar Schuhe!
Darum dieser Thread!

Nach Anbau ist bescheinigt worden, dass der Träger aufgrund seiner Stabilität und des Anbaues, 130 kg tragen kann.
Nicht mehr und nicht weniger!

Nun wird das Mobil beladen und der Träger kommt hinten drauf mit dem Roller sogar unter 130 kg, ab geht es in den Urlaub. Mit dem Träger ist alles OK! Sauber sieht er aus, vom Fachmann angebaut, vom Fachmann abgenommen
Aber kein Prüfer hat Dir oder wird Dir bescheinigen, dass das WM nun auch noch richtig den Vorschriften entsprechend, insbesonders der Vorderachsmindestlast, beladen ist.,
Dies kann auch niemand, wenn man richtig überlegt!
Dafür bist Du selbst verantwortlich!
Solange nichts passiert ist alles noch OK.!
Aber wehe es platzt ein Reifen, oder irgend etwas passiert mit weiteren Schäden oder Verletzungen, an denen Du noch nicht einmal Schuld sein musst, dann kommt der Staatsanwalt und beginnt mit einem Gutachter, Dein WM zu untersuchen.
Spätestens dann wird sich herausstellen, ob sich Dein Fahrgefühl bestätigt: Es ist alles Super in Ordnung! Oder hast Du doch zur eigenen Sicherheit vor Abfahrt gewägt, das Wägeprotokoll dabei?
Da Du als Fahrer verantwortlich bist und nicht der Anbauer oder Prüfer!, wird auch jede Versicherung abwinken, wenn es um die Schadensbegleichung geht.
Unwissenheit schützt bekanntlich nicht vor Strafe!

Auf Anfrage zum Rollerträgeranbau ist mir folgendes passiert: Ich habe mein beladenes WM gewogen und war mit der VA Mindestlast nur noch knapp im grünen Bereich.
Anfrage bei Träger- Hersteller eins: Welcher WM Typ, haben wir vorrätig, Anbau kein Problem.
Meine Frage dann, ich bin fast so schon an der Mindestlast der VA.
Geben sie mir alle Datewn, wir rufen zurück.
Etwas später, nein ein Anbau ist nicht möglich, bei diesem Überhang, nein alleine die Schwingkräfte, da müßten die Anbauteile zu groß und schwer sein.
Abgelehnt!
Dto Verkäufer zwei.
Verkäufer drei, kein Problem, kommen sie her!
Ich verwundert, dann die Aussage des Verkäufers: Ich verkaufe und baue den Träger mit Abnahme an, was sie dann später darauf laden, ist ihr Problem!! Kann ich doch nicht wissen! Ich will verkaufen!
Wie soll ich die Situation ihres WM fahrfertig kennen! ?

Erst war ich baff, dann, er hatte ja Recht! Oder?

Anruf und Nachfrage beim KBA und dort hierzu die gleiche Aussage.
Mir wird bestätigt, dass der Träger selbst 130 kg Masse tragen kann und darf! Der Anbau den Vorschriften entspricht!
Also doch nicht so einfach mit dem Anbau!!
Eigentlich wäre es richtig, wenn ich beladen vorfahre, das WM kommt auf die Waage, und wird hinten mit 130 kg plus Anbauteile und Träger, ca 40 kg gewägt.
Bescheinigt dann der Anbauer, dass auch die VA Mindestlast und HA Last lt. Vorschrift in Ordnung ist?
Könnte er, bei einem Unfall kann er immer noch behaupten, bei mir war aber alles in Ordnung, was mag da bloss der böse Halter an der Masse im WM geändert haben!?
Also was soll es, Schuld bleibt so oder so immer der FAHRER!
Soweit meine Überlegungen und festgestellte Tatsachen.
Wenn Roller oder Motorrad dann ist man mit einem Hänger immer auf der sicheren vernünftigen Seite.
Meine Meinung, aus gemachter Erfahrung!

und tschüss ingemaus

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puget am 29 Jan 2010 12:50:22

Hallo Ingemaus,

stimme dir 100 % zu, auch . . .
. . . wenn es dein Lieblingsthema zu sein scheint :-)

dieter2 am 29 Jan 2010 13:37:08

Mein selbstgebauter Träger,beim TÜV vorgeführt und für gut befunden mit Eintragung
hat als Traglast "Im Rahmen der Achslasten" :D

Das heist der Träger selber und die Befestigung ist so gut das er soviel tragen könnte um die Achsen mehr als zulässig belasten könnte.

Und um das alte Thema wieder mal durchzukauen,der Gesetzgeber schreibt eine Mindestbelastung
der Vorderachse vor die weit unter der von Fiat ist.

Und ein Verbraucher der eine Sache benutzt und die gesetzlichen Vorlagen einhält ist auf der richtigen Seite.

Es sei Fiat schreibt in seinen Bedienungsanleitungen was rein,was ich aber noch nicht gefunden habe :roll:

Dieter

DA zu § 37 Abs. 1:
Die Forderung nach Einhaltung der zulässigen Werte für die Achsenlasten ist erfüllt, wenn

1. die zulässige Vorderachslast nicht überschritten wird,
2. die zulässige Hinterachslast nicht überschritten wird
und
3. die Mindestachslast der gelenkten Achse nicht unter 20 % des Fahrzeugmomentangewichtes liegt (gilt nicht für Sattelanhänger). Sofern die Fahrgeschwindigkeit 25 km/h nicht übersteigt, darf die Mindestachslast der gelenkten Achse bis auf 10 % des Fahrzeugmomentangewichtes gesenkt werden.

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ingemaus am 29 Jan 2010 13:46:10

Hallo puget!

An meinen WM Vorgänger habe ich dieses Thema durch!
War so schon an der VA-Mindestbelastung, trotzdem wollte der Händler den versprochenen Träger anbauen.
Ich bin, da sich die Reifen bei meinem DUC einseitig bei 10.000 km abgefahren haben, auf den Messprüfstand.
Dort lag der Sturz gerade noch im Bereich, obwohl der Roller NUR in der Garage war.
Der Sturz ist beim DUC auch nicht ein- nachstellbar.
Die Spur war in Ordnung.
Da ich mir und der Kfz Meister das einseitige Abfahren so nicht erkären konnten bin ich hinten auf das WM und habe gewippt.
Da war vom Sturz nicht mehr zu sehen.
Alleine das dauernde Durchschwingen haben wohl zu diesem Reifenbild geführt.
Da habe ich mich mit dem Thema Lasten, Massen, Achslastverteilung, Mindestachslast, ein für mich bis dahin unbekanntes Wort , beschäftigt.
Bis dato waren eigentlich für mich Probleme an der VA nur mit einer Überlastung bekannt!
Dabei dürfte doch auch bei einem kurzen nachdenken klar sein, das irgendwann eine Unterlastung zum Abheben der VA führen kann.

und tschüss ingemaus

ingemaus am 29 Jan 2010 15:50:52

Hallo Dieter!

20 % bis auf 10 % heruntergehend kenne ich auch.
Das ist das Mindestgewicht das vom Gesetzgeber für lenkbare Achsen vorgeschrieben ist. Ist richtig. Aus dem Jahre Anno und .........
Der Hersteller hat bestimmt einen Grund für sein FG, andere maßgebende Mindestmassen der Lenkachsen, für den Umbau, in seinen Umbaurichtlinien
zu fordern!
Die gesamte VA- Geometrie ist für eine Mindestlast zugeschnitten!?
Der Sturz ist nicht einstellbar.
Die Antriebswellen sind für eine Mindestachslast konzipiert. Sonst passt die Länge nicht usw. usw..
Wenn Fiat 42 % vorschreibt ist dies eine Mindestlast von 1470 kg, bei 3,5 t .

Dem Gesetzgeber, mit einer veralteten Vorgabe , würden hier 10-20 % reichen!! Wahnsinn!
Kann man in der heutigen Zeit ein FG bauen, das eine Achslasttoleranz vorne von 1650 kg beladen bis 350 kg unbeladen hat?
Wohl nicht!
Ich wollte nicht mit einer VA-Last mit 350 -700 kg (bei einem 3500 kg WM) fahren.
Also Fazit: Hersteller gibt Mindestachslast aus gutem Grund vor!
Die natürlich, die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Werte, nicht auch noch unterschreiten darf.

und tschüss ingemaus

dieter2 am 29 Jan 2010 17:17:12

ingemaus hat geschrieben:Hallo Dieter!

Hersteller gibt Mindestachslast aus gutem Grund vor!

und tschüss ingemaus


Wo kann ein Käufer eines Womos mit Fiat Fahrgestell in seinen Bordbüchern/Betriebsanleitung das nachlesen :roll:

Dieter

Gerd Peter am 29 Jan 2010 17:25:30

dieter2 hat geschrieben:
ingemaus hat geschrieben:Hallo Dieter!

Hersteller gibt Mindestachslast aus gutem Grund vor!

und tschüss ingemaus


Wo kann ein Käufer eines Womos mit Fiat Fahrgestell in seinen Bordbüchern/Betriebsanleitung das nachlesen :roll:

Dieter



nirgendwo :!:

ingemaus am 29 Jan 2010 20:39:06

Hallo Gerd Peter!

Nirgendwo, genau so ist es!
Nun kann aber wer will, jeden den es interessiert, selber entsprechend wägen.
Erst dann liegt der Beweis auf der Hand und nicht nur so ein Gefühl, dass alles in Ordnung ist
Selbst TÜV und Gutachter hatten von der Mindestachslast bis vor kurzem noch keine Ahnung!
Dies hat sich aber geändert!
Der Prüfer der meinen Träger in o6 noch abnehmen wollte, hat mich nun darauf hingewiesen, dass er bei dem Überhang Bedenken hat.
Ich sollte anbauen und dann muss unter Belastung gewogen werden und dann könnte er erst genaues sagen.
Er müsse auf die Vorderachsentlastung achten!
Ist bei dem, der angebaut oder hat anbauen lassen, nicht auch erst das WM beladen gewogen und festgestellt ob ein Anbau wegen der Entlastung überhaupt möglich war?

schönes Wochenende und tschüss ingemaus

euraklaus am 29 Jan 2010 21:07:44

hallo inge ...

hast du mal mit fahrer und beifahrer gemessen ....

das problem scheint doch ganz einfah zu lösen , indem du deine lasten mehr zur vorderachse verschiebst ,,,,nicht dass ich meine du und dein mann sollten zunehmen ... aber wenn man bordwerkzeug, wagenheber , wasserkanister und biervorat z.B. unter die sitzbank schafft sollte schon geholfen sein ..

deine überzeugung , dass roller prinzipiell nicht transportabel sind ist so nicht richtig ...es gibt eben womos mit längerem radstand , kürzerem überhang oder anderer gewichsverteilung , wo der roller ohne probleme transportiert werden kann .

bei mir kommt die vorderachse durch den roller erst wieder in zulässige bereiche ...und beim fahren merkt man das teil gar nicht ....

klaus

ingemaus am 30 Jan 2010 14:05:59

Hallo Euraklaus!

Leider kann man nichts nach vorne verstauen was letzendlich Masse auf die VA bringt.
Alles was zwischen den Achsen liegt belastet immer die VA und die HA.
Die Unterschiede zwischen vorne und hinten sind bei einer Verschiebung minimal.
Nur wenn ich Masse, die hinter der HA liegt, nach vorne bringe, belaste ich die VA mehr, eine Entlastung wird aufgehoben.
Die vorgeschriebene Mindestachslast der VA muss und dies scheinst Du übersehen zu haben, auch mit einer Person, fast leeren Tank und Bergan über der Mindestlast liegen.
Auch bringt eine Gewichtszunahme nicht den gewünschten Erfolg. Darum esse ich nicht mehr!
Die Sitze sind nicht über der VA, oder noch besser davor, sondern zwischen VA und HA montiert.
Da teilt sich die Masse auch noch auf.
Nur ein Roller oder Kühlerfigur vor die VA bringt echte Masse!!

WM Hersteller müssen zur Homologation ( Typ Genehmigung) irgendwo in Europa zur Abnahme, und einen entsprechenden Achslastverteilungsplan vorlegen.
Dies können sie auch, aber wohl ohne entsprechende Belastungsmessungen.
Hier scheint sich ein Homologation- Tourismus, aus welchen Gründen auch immer entwickelt zu haben.
Mein Laika hat die e Nummer 13, diese soll aus Luxemburg sein.
Frage mich als Laie, warum muss ein Italienischen WM in oder von Luxemburg homologisiert werden?
Gehört aber eigentlich nicht direkt zum Thema, zeigt aber wie problematisch ein Trägeranbau sein kann, wenn der Achslastverteilungsplan nicht richtig ist, bzw. kontrolliert wurde..
Also Augen auf und wenn es überhaupt interessiert nachwägen.
Wenn mir allerdings jemand erzählen will, er merke keinen Unterschied ob mit Träger und Roller oder ohne, tut mit leid, glaube ich nicht!
Da merke ich selbst große Unterschiede, ob Roller in der Garage oder nur Fahrräder, trotz HA Antrieb und Zwilling..
Zum Abschluss: Ob langes oder kurzes Chassis, ob langer oder kurzer Radstand, alle haben mehr oder weniger Probleme, aber Probleme!

meint und tschüss ingemaus

andwein am 30 Jan 2010 16:37:44

Hallo @ingemaus,
es ist immer wieder nett, deine fundierten Beiträge zu dem Thema Gewichtsverteilung, Achslasten etc. zu lesen. Man kann immer wieder etwas dazulernen.
Andreas

Capella1 am 30 Jan 2010 17:09:00

Meiner Meinung nach sollte man natürlich auch irgendwann einmal erkennen, daß das Womo einfach nicht geeignet ist für solche Belastungen.

Willi

bärnd am 30 Jan 2010 17:24:05

Mich beschäftig diese Thema auch. Was gibt es denn für Erfahrungen wenn man einen auf einen Roller zugeschnittenen möglichst kleinen Hänger nimmt?
Oder verlasse ich damit das Thema?

ColGe116 am 30 Jan 2010 18:10:42

Hallo Ingemaus

Mit meinem alten WM hatte ich auch das Problem der Vorderachsentlastung. Ein großer Überhang mit dem 125er Roller in der Heckgarage, da ging der Fiat X250 so in die Knie, dass die Vorderräder zu stark entlastet wurden. Bei kurvigen Bergauf - Fahrten drehten die Räder sehr schnell durch. Auf der Messe in Düsseldorf sagte mir mal ein Händler ganz ehrlich, dass bei etwas größeren Überhängen in Verbindung mit Vorderradantrieb, ein Motorradträger keinen Sinn macht. Er sagte es wäre zum Teil fahrlässig was einzelne Hersteller dem Kunden aufschwatzen - nur um zu verkaufen. Die Verantwortung trägt im Nachhinein der Fahrer und der Eigentümer.

Was die Homologationsnummer E13 anbelangt, so gibt es in Luxemburg ein Homologationsbüro das sehr viel in Italien tätig ist. Warum?

Ein Hersteller wie z.Bsp Laika beantragt irgendwann eine Homologation, nicht nur für ein Teil - sondern meistens gleich für eine ganze Serie von Teilen oder Fahrzeugen. Dies kostet viel Geld! Natürlich sucht der Hersteller sich das Homologationsbüro aus, welches das beste Angebot macht - Hin-und Rückflug des Prüfers, Unterkunft und Spesen inklusive der ganzen Homologationsbriefe usw...

Heute bieten solche Büros ganze Dienstleistungspakete an und versuchen, gegenüber anderen Büros in Europa preislich das günstigste und zeitlich das schnellste Angebot zu unterbreiten. Das Problem bei vielen Homologationsbüros besteht darin, dass ihr Vorgehen zu bürokratisch ist und viel zu viel Zeit in Anspruch nimmt (Ministerien).

Die Hersteller wollen aber meistens Ihre Zertifikate lieber gestern als morgen. Wenn der besagte Prüfer dann noch ein in Luxemburg lebender Italiener ist, dann nehmen die Hersteller gerne ein Angebot außerhalb des Landes an. Wenn der Hersteller zufrieden mit der Dienstleistung des Prüfers ist, dann greifen sie immer wieder auf dessen Angebote zurück. Nicht nur Laika, sondern auch einige andere italienische Hersteller lassen Ihre Fahrzeuge in Luxemburg homologieren. Es ist einfach eine Preis/Leistungsfrage.

Schönen Tag noch

Jerry

2takt tommes am 30 Jan 2010 18:41:24

Also ich ziehe mit meinem Womo (3,5T 95PS)
einen 2 Tonnen Tandemachser,Geschlossener Hänger 4m Lang 2m Breit(Ladefläche)
Womo darf 1,6 T gebremst ziehen und der Hänger hat Beladen ein
Gesamtgewicht von 1,6T na vielleicht auch 1,7 :wink: .

Einen kleinen Hänger für einen Roller merkst du gar nicht!
Selbst bei unserem großen Hänger(ist schon ein imposantes Gespann :wink: )merkt man es auf gerader
Strecke Kaum wenn man auf der rechten Spur mitschwimmt.
Auch Geschwindigkeiten(Überholvorgang)von bis zu 120 sind Problemlos möglich.Hänger läuft 1 a Hinterher ohne jegliche Mucken.
Fahren auch im Frühjahr mit diesem Hänger nach Italien,über die Alpen :wink:
Na da könnte man dann ein paar PS mehr vertragen aber es geht.
Einen kleinen Hänger,geschlossen ob Plane oder Koffer,(ich würde nen Koffer nehmen)würde ich immer der Lösung mit der Schiene vorziehen.
Außerdem hast du dann auch noch super Stauraum für Grill,Fahrräder,
Stromerzeuger,Paddelboot oder sonst was was nicht unbedingt ins Womo muss oder soll!
90-100 auf Autobahnen sind mit Anhänger immer möglich und meiner
Erfahrung nach auch kein Problem.Hatten deswegen noch nie Ärger mit
der Trachtentruppe :D
Musst du sogar Teilweise fahren um auf der rechten Spur kein Hinderniss zu sein.Mitschwimmen.....
Auch Rangieren oder ähnliches ist mit so einem kleinen Hänger kein Problem und wenn es mal zu eng wird zum Rangieren oder so kannst du ihn
Abhängen und von Hand bewegen.Wiegt doch nix der Kleine.
Fast alle meiner Bekannten Fahren auch Womo mit Anhänger(Motorsport)
Alles nur Gewohnheitssache.
Mit Achslasten usw hast du dann auch nix am Hut.
Allerdings würde ich keinen Baumarktbillighänger zum Reisen nehmen,kaufen!
Aber das ist Ansichtssache.....
Meine Meinung bevor Transportschiene -Preis,Leistung etc.
Lieber Kleinen Hänger dran.
Den merkst du gar nicht
:)
und Platz zu haben (Stauraum )ist doch auch nicht schlecht.

Was meinst du wieviel Kisten Bier da rein gehen :bia:
Der einzigste Nachteil ist das du nicht ganz so schnell Reisen kannst-Darfst!
Aber will man nicht Reisen!nicht Rasen

Wenn wir zu unseren Rennen fahren ,besonders hinterher der Rückweg
ist es manchmal doch etwas Ätzend immer nur 90-100 Fahren zu müssen.
Wollen,Müssen dann nach Hause.......
Aber geht ...
Viel schneller wären wir ohne Hänger auch nicht.....
Immer locker bleiben
Gute Musik an
und an das schöne im Leben denken
Dann geht das
Das sind meine Erfahrungen bezgl.Anhänger. :wink:

2takt tommes am 30 Jan 2010 18:47:51

PS: Anhänger ist so beladen das die Stützlast auf der Anhängerkupplung
50-60KG beträgt.
75KG ist max.
Wie gesagt O probleme
Außer auf Feuchten Fahrerlagerwiesen :evil:
Aber das liegt am Frontantrieb.
Das nächste WOMO wird ein Fordchassis haben
Heckantrieb mit Zwillingsbereifung.
Aber geht auch so

Bei so einem kleiner Hänger mit Roller drauf sollte man eigentlich
keine Probleme haben.
Selbst ohne Hänger bekommt man auf feuchten Wiesen Probleme....

euraklaus am 30 Jan 2010 19:04:18

Bevor ich mit nem hänger fahre ...kauf ich mir nen wohnwagen....
das ist dann grösser ,billiger ,komfortabler und ich habe dann meinen pkw zum fahren , und muss nicht moped fahren ...
ne leute ..das ist der falsche ansatz ..

.kauft ein Womo wo ein roller draufpasst und gut iss ...auch wenn ingemaus das kathechismusartig seit jahren predigt ...das geht ...gibt ja auch genug womos wo autos drin stehen ...warum solls dann nicht mit so nem moped gehn ....ok unter 3, 5 to wirds eng , aber darüber , so mit 7 m und langem radstand gibt es bestimmt genug womos die das technisch locker zulassen . oder die kastenwagen ..kaun überstand ...da geht sogar eine ordentliche endura .......aber nun gut ..wers nicht will fährt halt rad ....so ein e bike soll auch spass machen und bis zu 70 sachen schnellsein .

klaus

2takt tommes am 30 Jan 2010 19:29:48

Das mit dem Wohnwagen ist nicht verkehrt.
Alles Ansichtssache.
Im Womo kann ich aber mal nach hinten zum Pippi machen.Wenn ich selber nicht Fahr.
Verboten weiß ich.
Mach es aber trotzdem.
Schlafen auch-hinten im Bett
Aber das ist ja nicht das Thema und zerreist mich jetzt bitte nicht:sorry:
Gibt aber auch viele die ihr Boot,Roller und Fahrräder mitnehmen möchten.
Denke mal dann ist der Hänger erste Wahl.
Bei uns geht eh nur
Transporter (Motorräder und E-Teile und den ganzen Mist)und Wohnwagen
zum Pennen o.Wohnen.
Oder
Womo mit Anhänger...dann andersrum.
Oder Renntransporter auf LKW Basis
Aber für uns UNBEZAHLBAR :(
Kommt halt darauf an was jeder meint mitnehmen zu müssen.
Aber einen Roller auf Schiene hinten drauf geht auch

kommt halt auf das Womo an
Also!!!!
Vor dem Womokauf über sowas Gedanken machen.
Was man will,brauch usw....
Wenn wir mit unserem Womo in Urlaub fahren lassen wir den Anhänger auch zu hause.
Da reichen mir-uns Fahrräder
Hab ja Urlaub 8)
und wir fahren so gerne Rad :wink:
War auch nur als Alternative zum Roller auf Bühne gedacht
und wollte mal meine Erfahrungen bezgl.Anhänger -Womo
weitergeben.
Meine Meinung ist aber Trotzdem das es besser ist so einen Kleinen Hänger hinter dem Womo zu
haben als ein Pkw mit riesiger Wohndose zu ziehen.
Mit dem Womo und dem kleinen hänger ist man doch besser Bedient!
Aber wie gesagt
Ist meine Meinung.
Allerdings sollte man sich auch nicht bezgl.Achslasten usw Bekloppt machen.
Die einen stehen zu Pippi machen auf und gehen nach hinten
Andere Schlafen währen der auf dem Bett-Als Mitfahrer natürlich haha.
Andere fahren genau 80 mit Hänger ....weil sie nicht schneller dürfen
Andere .......
Jeder so wie er es meint
und
was für ihn am besten ist.
Wie gesagt sind meine Erfahrungen
und
80-100 zu Fahren ist scheiße weiß ich.
Geht aber
Muss gehen


:<

ingemaus am 31 Jan 2010 12:19:37

Hallo Euraklaus!

Der Nachteil eines Forumes ist es, das viele neue Besucher nicht wissen können, was ist schon behandelt oder was ist beschrieben.
So können alte Forumsmitglieder gähnen und andere sagen Danke!
Ich habe eine Behauptung aufgestellt, die Dir nicht gefällt, von anderen aber in ihren Mails, weil selbst betroffen, bestätigt wird.

Wenn Du nun wieder schreibst, dass es wohl eine Menge 3,5 t WM über 7 m gibt die auch die M Träger verkraften, hast Du die Thematik leider nicht richtig verstanden.
Grundsätzlich gilt doch, je länger das WM, je länger der Überhang! je schlechter ist ein Anbau.
Ganz selten haben WM in dieser > 7 m Länge einen Radstand der über ca 4 m geht, um das Problem ein wenig, kaum, zu entschärfen!
Dabei verstärkte Probleme wenn eine Garage vorhanden ist.
Auch ohne Anbau eines Trägers, sondern schon ein FG in der Garage, damit ist die Mindestachslast bereits nicht mehr einzuhalten.
Bei Kastenwagen, sieh Dir die FG genau an, ist der Überhang so um die 50-100 cm.
Dazu eine Beladungstür, die genau zwischen den Achsen liegt.

Und WM!? Kommentar überflüssig, mein WM hat übrigens 2,4m Überhang, die auch vom Hersteller erlaubt sind!

Nur, wer, wen kümmert es, was hinten dran oder darauf kommt? Dem Chassis-Hersteller ist es egal, kann er nicht wissen.
Der WM - Aufbauer schweigt aus Höflichkeit, oder hast Du, oder jemand anderes im Betriebshandbuch je gelesen, dass bei einem entsprechendem Anbau aus Gründen der Achslastverteilung, genaue Berechnungen nötig sind?
Hier schweigt der WM Aufbauer. Vielleicht sogar berechnend und läßt den Käufer in der Ungewissheit, dass er bei senem gerade gekauften WM schon ohne Anbau bereits die VA Mindestlast nicht einhalten kann!
Dem Trägeranbauer ist es egal, Hauptsache verkauft und wen trifft es zum Schluss?
Dreimal darf Du raten!

Wäge Dein beladenes WM und wenn alles im grünen Bereich, ist doch alles in Ordnung.
Mehr oder weniger will ich auch nicht erreichen!
Vertrauen ist bekanntlich gut, Kontrolle ist besser!
Übrigens steht in unserer Wochenendausgabe ein WM 3,5 t mit einem fettgedruckten Hinweis: Mit Motorradträger bis 240 kg !
Davor will ich nur warnen.

schönen Sonntag und tschüss ingemaus

tobi02 am 31 Jan 2010 12:52:28

Im Grunde haste ja Recht ingemaus. Aber was bleibt den Herstellern denn übrig? Durch die 3,5t Beschränkung in den meisten neueren Führerscheinen müssen sie das gesetzlich erlaubte bis ans absolute Limit ausreizen. Der Kunde will immer mehr und immer grösser und darf es eigentlich nicht fahren. Dadurch entsteht das Problem.

Andererseits - man darf auch nicht bei rot über die Ampel gehen. Millionen Menschen, alleine in Deutschland, machen das jeden Tag. Naja...
Klar ist der Versicherungsschutz dann nicht mehr wirklich gegeben aber sein wir mal ehrlich. Das ist bei den meisten Versicherungen eh nicht mehr der Fall. Selbst wenn man alles richtig gemacht hat. Der Versicherer unterstellt einem, mit der eigenen Rechtsabteilung im Rücken, irgend einen Schwachsinn oder zahlt einfach nicht weil er darauf spekuliert das du den Klageweg als Einzelperson eh nicht bis zum Ende durchhältst oder dich vorher entnervt mit der Versicherung auf einen Vergleich einigst. Dann schmeissen Sie dich raus.
Ich sehe das relativ entspannt.

Grundsätzlich würde ich eh zu einem Hänger tendieren. Da tut es sogar schon ein umgefrickelter Klaufix vom Baumarkt. Die modernen Hänger dürfen in Deutschland inzwischen fast alle 100 km/h fahren. Selbst ältere lassen sich inzwischen kostengünstig aufrüsten (Da hat sich was in den Bestimmungen geändert). Zusätzlich haben Hänger den riesen Vorteil das meist noch genug Platz vorhanden ist um das praktisch immer überladene WoMo zu entlasten. Oft haben die WoMos eine Zuladung von 350-400 Kg. Wenn 4 Personen a' 75 Kg mitfahren bleiben noch satte 50-100 Kg Nutzlast über. Wehe dem der vor Fahrtantritt mal Frischwasser gebunkert hat und dann auf die Waage muss.

Gerd Peter am 31 Jan 2010 13:20:18

[quote="ingemaus"]Hallo Euraklaus!


Wenn Du nun wieder schreibst, dass es wohl eine Menge 3,5 t WM über 7 m gibt die auch die M Träger verkraften, hast Du die Thematik leider nicht richtig verstanden.
Grundsätzlich gilt doch, je länger das WM, je länger der Überhang! je schlechter ist ein Anbau.
Ganz selten haben WM in dieser > 7 m Länge einen Radstand der über ca 4 m geht, um das Problem ein wenig, kaum, zu entschärfen!
Dabei verstärkte Probleme wenn eine Garage vorhanden ist.
Auch ohne Anbau eines Trägers, sondern schon ein FG in der Garage, damit ist die Mindestachslast bereits nicht mehr einzuhalten.

Hallo Ingemaus :)

das Problem mit der/den Achslasten in Verbindung mit einem Motorradträger betrifft doch im Grunde fast alle Womos mit max. 3,5 to. Ges.Gew. :(
Jeder normale Mensch kann sich doch ausrechnen, dass bei einem Womo mit ca. 500-600 kg Nutzlast, mehr haben die meisten 3,5 to ja nicht, für einen Träger zuzgl. Roller/Moped überhaupt keine Reserve vorhanden ist.
Wenn man nur 2 Pers., zuzgl. Gas, Wasser, Klamotten, Verpflegung und die anderen Kleinigkeiten, die man so auf Reisen mit dabei hat, zusammen rechnet, hat man die Zuladung doch schon fast/ bzw. erreicht.
Und wo soll dann noch die ca. 150 - 200 kg für den Mopedträger hin :roll:
Da nützt auch dein Fahrzeug mit Heckantrieb und Zwillingsbereifung herzlich wenig, da ja auch nur max 3,5 to.
Wie Euraklaus schon richtig geschrieben hat, es geht (legal) nur, wenn man
ein Womo hat, dass eine entsprechend große Nutzlast hat.
Wenn dann auch noch reisefertig, die entsprechende hintere Achslast noch nicht erreicht ist, klappt es auch mit dem Motorradträger :P
Ich fürchte nur, bei den meisten 3,5 to wird das nicht möglich sein :(



Gerd Peter

euraklaus am 31 Jan 2010 13:40:30

Gerd Peter hat geschrieben:
ingemaus hat geschrieben:
Wenn Du nun wieder schreibst, dass es wohl eine Menge 3,5 t WM über 7 m gibt die auch die M Träger verkraften, hast Du die Thematik leider nicht richtig verstanden.

Gerd Peter


MUSST SCHON RICHTIG LESEN WAS DIE LEUTE SCHREIBEN, GERD PETER. GENAU DAS HABE ICH NICHT GESCHRIEBEN !!

du hast meine darstellung ganz schön verdreht ....

ich bin zwar durchaus der meining, dass es 3.5 t womos gibt welche einen kleinen roller mitnehmen können , wenn sie einen langen radstand haben und nur mit 2 personen unterwegs sind .. aber
in der regel wird man bei einem familien alkoven mit 3,5 t nicht auskommen...GENAU DAS HABE ICH GESCHRIEBEN ....

aber da gibt es ja auch grössere mobil wo das gut klappt . insbesondere die vorderachsentlastung , die ingemaus so wichtig ist ist bei vielen womos ein seegen , da deren va total überlastet ist ...

hier wird immerwieder suggeriert , dass ein rollar am womo unmöglich ist .....und das stimmt einfach nicht ..... und nur weil ingemaus in ihrem persönlichen fall den roller nicht transportieren kann , soll oder will , kann man doch nicht allen usern doktrinieren , dass das einfach nicht geht

sicher kann ich keine bmw an ein mini womo hängen , aber wie gesagt ...es gibt womos ...da steht ein auto drin ...so what ..??

klaus

PS
eura 665 mit 3, 5 t aufgelastet auf 3,75 t und mit roller vollbeladen regulär unterwegs ....gewogen !!!...und ohne roller wäre die VA 50 kg überladen !!!

Gerd Peter am 31 Jan 2010 13:46:11

euraklaus hat geschrieben:
Gerd Peter hat geschrieben:
ingemaus hat geschrieben:
Wenn Du nun wieder schreibst, dass es wohl eine Menge 3,5 t WM über 7 m gibt die auch die M Träger verkraften, hast Du die Thematik leider nicht richtig verstanden.

Gerd Peter


Hallo Euraklaus,

das oben genannte Zitat stammt nicht von mir :!: :wink:

Gerd Peter

euraklaus am 31 Jan 2010 13:49:17

stimmt ...hast ingemaus zitiert ....sorry

dann gehts eben zurück zu inge :?

ahd250 am 31 Jan 2010 14:10:32

Halloundso,

Bei meinem WM mit 5.85m Gesamtlänge und davon 1,4m Überhang ist ein Roller hinten dran definitiv unmöglich. Schon so habe ich beim Fahren das Gefühl daß die VA zu leicht ist. Ich hab´s noch nie gewogen. Aber das Auto reagiert sehr nervös auf Lenkbewegungen. Dafür ist das Teil sehr wendig. Aber ich denke, daß bei einem vergleichbaren Auto mit längerem Radstand eine Rollerbühne kein Problem wäre. Da muß man halt beim Kauf des Autos drauf achten wo man seine Prioritäten setzt.

, Olaf

dieter2 am 31 Jan 2010 15:43:25

Bei unseren Womo,6 Meter,geht das mit Roller sehr gut.
War mit Vespa 125ccm beim TÜV zum wiegen.
Hinten 1940 kg
Vorne 1450 kg
Fast reisefertig,aber ohne meine Frau,die kommt noch dazu.

Nur die HA war um 40 kg überladen.
Wurde aber behoben,kann jetzt 2000 kg auf der HA bringen.

Meine selbstgebaute Rollerbühne hat 39 kg Eigengewicht,die werde ich noch umbauen
so das ich auf ein Bühnengewicht von ca.25 kg komme.

Muß aber dazu noch sagen das die Nachfolgemodelle mit neuen Fiat fast 300 kg weniger Zuladung haben,da wird das
mit den Gewichten schon ziemlich eng,wenn nicht unmöglich.

Dieter

ingemaus am 31 Jan 2010 16:26:51

Hallo

GerdPeter

Mit 3,5 t hast Du vollkommen Recht.
Obwohl einige in diesem Thread schreiben, das es funktionieren soll.
Wenn ich zB. meinen Auflaste auf 3850 kg habe ich an der Hinterachse noch 200 kg Achslast frei.
Der Ford Zwilling hat eine Traglast von HA 2600 kg.
Hinten ein Träger kein Problem aber eben vorne, dort wird das WM
leichter und leichter!

Hallo colgel!
Danke für Deine Informationen. So lernt man immer noch dazu!
Einmmal homologisiert und alles ist dank Europa überall zugelassen.
Nur bei solchen Homolgationen, ich weiß nicht, dann auch noch beim Hersteller?
Hallo Dieter!
Scheint aber auch nur so.
Wenn Deine Messungen komplett mit vollen Tank erolgt sind, bist Du schon wieder vorne drunter.
Egal bei so menig Masse ist das schon in Ordnung.
Du hast gewägt und bist auf der sicheren Seite!
Das wollte ich für alle, insbesonders diejenigen, die ein längeres WM besitzen , nachdenken hinnehmen oder wägen.
Dies wäre allerdings, nach meiner Meiniung die Sache des Anbauers.
Wägen und den Kunden beraten, dass auf einen Träger der für 125 kg zugelassen ist, er deshalb noch lange keine 125 kg aufladen kann.
Darum geht es letzendlich!
Danke für Eure Beteiligung!

und tschüss ingemaus

camperfrank am 31 Jan 2010 18:13:20

2takt tommes hat geschrieben:Also ich ziehe mit meinem Womo (3,5T 95PS)
einen 2 Tonnen Tandemachser,Geschlossener Hänger 4m Lang 2m Breit(Ladefläche)
Womo darf 1,6 T gebremst ziehen und der Hänger hat Beladen ein
Gesamtgewicht von 1,6T na vielleicht auch 1,7 :wink: .

:


Kannst du dann auch noch dein Wohnmobil bis 3.5to beladen?

ColGe116 am 31 Jan 2010 19:49:30

Guten Abend...

Wenn man auf Messen oder in der Presse sich die WM genauer anschaut, bezüglich VA/HA Last, Gesamtgewicht und Zuladung dann stehen einem die Haare zu Berge. Es ist und bleibt ein Problem, das Gewicht bei WM, die Leute wollen immer mehr neuen und modernen Schnickschnack drinnen in den Womos und die Gesetzgebung hinkt mittlerweile hinterher. In Brüssel liegt seit Jahren der Antrag auf Anhebung der Führerscheinklasse B bis 4 - 4,5 t , aber dort redet man lieber über den Krümmungswinkel von Gurken und Bananen.

WM < 3,5 t für Familien, mit 4 und mehr Personen, die folglich oft um 7m Länge aufweisen sind meines Erachtens inkompatibel mit 3,5 t Gesamtgewicht. Eine zusätzliche Motorradbühne ist in dem Fall fahrlässig. Es gibt Leute die sagen, dass es trotzdem geht, mag sein. Ich glaube dies nicht, habe es selbst erfahren, man ist entweder zu schwer unterwegs und fährt trotzdem, man ist permanent am wägen oder man fährt äußerst spartanisch und lässt viele nützliche Dinge zu Hause, so wie früher beim Zelten.

Fakt ist, es ist ein viel diskutiertes Thema hier im Forum wie auch sonst - das Gewichtsthema, und dies allein zeigt, dass der Schuh an allen Enden drückt. Die Hersteller reagieren und bauen Fahrzeuge in Leichtbauweise, also weniger Qualität zum gleichen Preis oder teurer!? Der Käufer solls richten, es schert die Hersteller einen Dreck! :bindagegen:

Wie wäre es, wenn man mal dieses Forum nutzen würde eine Petition auf die Beine zu stellen, die genau dieses Problem betrifft. Das Internet bietet genau die Möglichkeit über Grenzen hinaus eine Unterschriftensammlung der Interessengemeinschaft der WM-Fahrer zusammenzustellen mit der Anfrage in Brüssel, den Führerschein B anzuheben oder eine Erweiterung für die B-Klasse einzuführen in Richtung WM-Führerschein bis 7,5 t. Früher gab es auch keinen BE oder CE oder DE Führerschein in der gleichen Form wie heute. (zumindest bei uns in Luxemburg nicht). Es gibt auch das kleine und große Motorrad, den kleinen und großen LKW Führerschein, wieso nicht auch den WM Führerschein - heute sicherlich angesagter als früher als es nur sehr wenige Womos gab. Einige sagen vielleicht jetzt, dann kann man ja gleich den 7,5 t LKW-Führerschein machen - im Prinzip richtig, allerdings teuer und wieso müssen alle WM-Fahrer die ganze LKW Theorie pauken...

Wie viele Womos in Europa sind vom Gewichtsproblem betroffen, es dürften fast 90 % aller angemeldeten Womos sein. Vielleicht irre ich mich auch gewaltig oder bin, was die Petition anbelangt nur ein Träumer. Wahrscheinlich...

Jerry

wom am 31 Jan 2010 20:28:34

Es gibt hier in den Tiefen des Forums einen Beladungsrechner. Da läßt sich sehr genau sehen, wie sich xx kg Last plus yy kg Trägergewicht dann auswirken, im speziellen natürlich unter Beachtung der Hebelgesetze an VA und HA.

Bei den ( doch meist üblichen) großen Überhängen sollte man immer eine solche Rechnung aufmachen. Da zeigt sich dann wieviel Kilo Wasser unter Umständen in z.B. eine neu zu bauende Frontstoßstange gefüllt werden müssten, um mit der Physik halbwegs ins Reine zu kommen.......

Ich denke, wer Motorrad oder Roller huckepack mitnehmen will, der braucht den geeigneten "Lastwagen" als Unterbau, bei einem "Leichtbauwagen" wird es zu knapp. Mit einem Hänger wäre er besser beraten, wobei natürlich auch hier die Stützlast in punkto Vorderachsentlastung beachtet werden muß!

Andererseits sah ich schon einige Rollerträger, die oft mit anderem beladen sind: Fahrräder, Rollstuhl, Dreirad-Fahrrad, 2 Räder mit Kinder-Radlanhänger, Plastikwannen (zu was auch immer?), kleines Quad, Sperrmüll, Gartenschnitt, Gummiboot und noch mehr Kram.

Letztendlich muß das jeder selbst verantworten. Gar nicht in Ordnung finde ich, wie schon erwähnt wurde, wenn der Verkäufer das Thema nicht anspricht, weil er Umsatz machen will. Wobei ich schon geneigt bin, dem Verkäufer vielleicht auch Ahnungslosigkeit im Quadrat zu unterstellen.

ingemaus am 01 Feb 2010 11:25:31

Hallo wom und col gel!

Ihr habt beide ja so Recht.
Genau so ist es!
Bleibt zum Schluss noch die Frage: Wer will überhaupt wissen was mit seiner VA ist, Roller muss mit, koste was es wolle.

Vielleicht noch ein Tipp für M-Träger Neukäufer:
Dazu Frage eins: Kann der Träger für die Mitnahme meines Rollers von kg X montiert werden?
Frage zwei: Kann ich den Roller mit kg x dann auch mitnehmen?
Wenn dies bestätigt, obwohl es absolut nicht vorhersehbar ist, einfach bescheinigen lassen.
Aber vorsicht, das war es dann mit dem Anbau!

und tschüss ingemaus

toli269 am 01 Feb 2010 11:51:32

Hallo

ich denke auch, dass vielfach zu wenig darauf geachtet wird, was alles angebaut und mitgenommen wird. Hier ist vielleict die Überlegung sinnvoll, ob wirklich alles notwendig ist.

Aber weshalb ich mich in erster Linie zu Wort melde ist der Punkt, dass hier gemeckert wird, dass der Fahrer am Ende der Dumme ist. Meiner Meinung nach zu Recht. Wenn ich ein Fahrzeug belade und fahre, dann bin ich dafür zu Recht verantwortlich.
Klar wollen die Händler verkaufen, aber was soll er denn sagen, wenn er am Telefon Auskunft geben soll.
Ich bin dagegen, dass die VErantwortung immer an wen anders abgegeben werden soll. Den Händler, den Hersteller, den TÜV und was weiß ich an wen.
Warum sich nicht selbst in die VErantwortung nehmen, selbst für seine Entscheidungen gerade stehen. Das würde dafür sorgen, dass man sich auch wieder mehr Gedanken über sein eigenes HAndeln macht. Wäre nicht das Schlechteste...


Thomas

ingemaus am 01 Feb 2010 13:57:44

Hallo troll!

Stimmt alls was Du schreibst, nur kann ich mich erst an die eigene Nase fassen, wenn ich auf ein Problem aufmerksam wurde und nichts dagegen unternehme.
Vielleicht kaufen wir gerade im WM Sektor, mit Urlaubsgefühlen bei denen das Geld bekanntlich lockerer sitzt, etwas zu blauäugig.
Gute Beratung erfolgt aber zu diesem Thema M-Träger auch von einigen Verkäufern, wenn ich die Mails richtig gelesen habe.
Hauptproblem ist aber nach wie vor, dass viele WM Besitzer ihre Massedaten nicht kennen und den Prospekten mehr Glauben schenken, als der Vernunft.

und tschüss ingemaus

ColGe116 am 01 Feb 2010 16:55:21

@ Thomas...

Du hast vollkommen Recht, denn auf wen soll man sich ernsthaft verlassen, wenn nicht auf sich selbst!!

Wenn ich ein Fahrzeug belade und fahre, dann bin ich dafür zu Recht verantwortlich.


... dies stimmt zu 100 % !

Warum sich nicht selbst in die Verantwortung nehmen, selbst für seine Entscheidungen gerade stehen. Das würde dafür sorgen, dass man sich auch wieder mehr Gedanken über sein eigenes Handeln macht. Wäre nicht das Schlechteste...


... auch dies stimmt vollkommen!


@ alle

Es ist in der Tat leichter Kritik zu üben als neue Lösungsvorschläge anzubieten.

Nur, was macht der Fahrer oder Eigentümer eines +/- 7m WM, das vom Hersteller als 6 Personen WM angeboten, gepriesen und verkauft wird, wenn er dann in der Praxis die schmerzliche Erfahrung macht, dass die 600 - 700 kg Nutzlast vorne und hinten nicht reichen für die ganze Familie.
Je länger ein WM ist, desto höher liegt auch sein Grundgewicht, es heißt also nicht unbedingt, dass ein längeres und größeres WM mehr Restzuladung hat als ein kleineres WM.

Ich habe irgendwann sehr konkret über mein Handeln nachgedacht und dann vor einigen Jahren den großen LKW Führerschein nachgeholt, weil mein Nachdenken nichts gebracht hat, außer der Erkenntnis dass ein WM welches für 6 Personen vom Hersteller ausgelegt ist, nicht zu nutzen ist ohne permanent am oder über dem Gewichtslimit zu fahren.

Es ist jammerschade, dass die Hersteller und die Gesetzgeber die Verantwortung abschieben zum Leidwesen der Kunden, die entweder teures Geld zahlen müssen für einen neuen Führerschein und/oder mehr Geld ausgeben müssen für WM die den persönlichen Anforderungen gerecht werden. Schade! Bei den WM sind die Kunden scheinbar toleranter als beim PKW. Niemand würde ernsthaft tolerieren, dass ein Auto für X Personen angeboten und verkauft wird und später nur von X-1 Personen genutzt werden darf, wegen Überladung?!

Ich wage zu behaupten, dass es vielen Käufern, beim Kauf des ersten WM so ergeht, dass man sich in punkto Nutzlast verschätzt. Erst die Waage bringt die Ernüchterung (wenn man denn überhaupt auf die Waage fährt), dass diese 600 - 700 kg sehr schnell erreicht bzw überschritten sind.

Was dann? Und genau hier schiebe ich die Schuld auf die Hersteller, die unter dem gesetzlichen Druck der <3,5t WM heute Unmögliches leisten sollen, dies aber nicht können und es trotzdem tun. Wie viele etwas größere und kleinere WM werden auf dem Markt angeboten, weil vom Hersteller so gewollt - mit 4-6 Personen Grundrissen - die dazu gar nicht oder nur sehr eingeschränkt was taugen.

Es werden doch Fahrzeuge von den Herstellern angeboten, besonders die Familiengrundrisse, die man bestenfalls nur mit 2- max 4 Personen fährt und nicht wie angepriesen mit 5-6 Personen ... inkl. dem zusätzlichen Gepäck.

Ich möchte hier ein ganz rezentes und nachvollziehbares Bsp unter vielen nennen:

-In der aktuellen Februar Ausgabe von RMI wird auf Seite 28 - 39 ein WM getestet von 7,42 m Länge (kein typischer Familiengrundriss und noch nicht einmal ein Alkoven Modell) - 4 Gurt-/Schlafplätze. Bei einer wie vom Hersteller vorgesehenen 4-Personennutzung, bleibt eine Restzuladung von:
Minus 89 kg :yau:

Jedem der 4 Mitreisenden werden laut Test 28,5 kg Gepäck gestattet und trotzdem sind es schon 89 kg zu viel an Gesamtgewicht. Zieht man diese 89 kg : 4 = 22,25 kg von den zugestandenen 28,5 kg ab, dann hat bei diesem mehr als 60.000 Euro teuren WM, jeder Passagier Recht auf genau 6,25 kg Eigengepäck. :gut:

Auch bei einer 2 Personen Nutzung bleiben nur läppische 81 kg Rest-Zuladung (immerhin mit positivem Vorzeichen), dafür kann dann der Fahrer in Eigenverantwortung immerhin mehr einpacken als nur Zahnbürste und Unterhose!

350 kg kann der "geprellte" Kunde dann in finanzieller Eigenverantwortung noch für schlappe 405 Euro hinzukaufen und somit auf 3,85t auflasten. Bingo! Das klingt nach Jackpot!

Nur der versteckte Nachteil ist, dass dieses WM ab sofort nicht mehr mit dem Führerschein der Klasse B bewegt werden darf. Fakt ist, der hier gemeinte Hersteller bietet ein <3,5t WM an, das ab Werk so nicht nutzbar ist oder nur mit Führerschein Klasse C nutzbar wird - bei entsprechender Auflastung.

Der Hersteller bietet ganz bewusst ein WM an, das unter normalen Bedingungen mit 4 Personen, legal nicht benutzt werden darf/kann. Wenn der Hersteller auch nur ein 1% Eigenverantwortung übernehmen würde, so könnte er das Fahrzeug gleich ab Werk technisch auf 3,85 t ausstatten ohne dafür auch noch den Kunden zu schröpfen. Dann könnte der Kunde in Eigenverantwortung entscheiden ob er sein WM ablasten tut oder nicht. Zumindest hätte jeder Kunde ab Werk, ein tragfähiges und technisch zuverlässiges Fahrgestell unterm Hintern ohne auch noch hierfür zur Kasse gebeten zu werden. :willnicht:

Der individuelle Handlungsspielraum des Käufers bei einem vom Hersteller für 4 Personen Nutzung angebotenen neuwertigen WM hat hier nur ein MINUS als Vorzeichen, genauso wie die Restzuladung!

Der Käufer wird vom Hersteller ab Werk aus seiner Eigenverantwortung entlassen und dies zu einem Preis von mehr als 60.000 Euro!

Schönen Tag noch und hoffentlich bald wieder freie Fahrt...

Jerry

wom am 01 Feb 2010 22:19:48

Wer im Internetzeitalter mitschwimmen will, der muß entweder billig sein, oder sehr gut beraten, denn sehr oft widerspricht sich beides.

Wer nun gut beraten will, der muß mehr investieren, als die Herstellerprospekte seiner Produkte zu lesen. Am besten, er nutzt die Sachen selbst. Noch besser, er arbeitet sich darüberhinaus in die Materie ein: rechnet sich so eine Rollerbühne mal mit verschiedenen Gewichten durch, liest mal die Sicherheitsdatenblätter seiner Klebstoffe nach, läßt sich erklären, was er nicht zu 100% versteht. Wer z.B. Kleidung verkauft sollte auch vom Nähen Ahnung haben. Wie sonst will er beurteilen, ob die Nähte was taugen, das Futter immer hochrutscht, die Materialien geeignet sind für die kühnen Aussagen im Prospekt.

Wenn ich manche Marketingleitfäden für Verkäufer lese, wird mir schlecht! (Vielleicht gibts auch gute?) Da wundert mich nichts mehr. Auch wenn alles "richtig" gemacht wird.

euraklaus am 01 Feb 2010 23:49:01

kritisch wird es erst wenn ich mich mit 120 kg ins heckbett lege und meiner frau das steuer überlasse :D

rudo am 01 Feb 2010 23:53:07

Hallo alle
Im Grunde hat Ingemaus recht.
Die Hersteller bieten ja WM mit 7,30m mit 3.80m Radstand und Light-Chassis an (rede von den neuen 250er) obwohl es ja auch 4050mm gibt und Heavy-Chassis mit 3.5t gesamt Gewicht die hätten mehr Zuladung's Reserven grössere Räder 16Zoll was höhere Reifen Traglasten mit bringen würde und nicht zu vergessen auch bessere Bremsen da die Heavy's auch als 4.00t ab Werk erhältlich sind. Aber die kosten auch ca 1200€ mehr.
Wenn ich manche WM so sehe mit 2.40 m und mehr Überhang habe ich so meine Bedenken zur Strassenlage schon ohne Roller nur mit voller Heckgarage. In Italien wird an einem WM (Rimor) auf Ford mit langem Radstand und 7.20m Aufbau kein Träger mehr zum Strassen verkehr zugelassen. Bei uns in der Schweiz wäre das laut Händler kein Problem.
Ich selbst habe ein WM mit Heavy-Chassis 4.25t Zulassung 6.90 Aufbaulänge
langem Radstand und Luftfederung Wassertank vorne alle drei Batterien im Fahrerhaus und einen Rollerträger mit 150kg Traglast fährt sich mit und ohne Roller gut. Die Vorderachse habe ich noch nicht gewogen aber ich glaube auf der lastet sicher genug.
Rudi

scholko1 am 02 Feb 2010 00:38:52

Habe meinen Kasten wiegen lassen!
Habe alles, aber auch alles was ich sonst mitnehme incl. voller Tank,Ehefrau (da ist vielleicht noch ein bisschen Luft),50Liter Frischwasser, zugeladen.

VA im Fahrzeugschein 1750Kg gewogen 1700 Kg
HA im Fahrzeugschein 1900Kg gewogen 1505 Kg
zGG im Fahrzeugschein 3300Kg gewogen 3205 Kg

Habe die Zusatzluftferderung 8" einbauen lassen und damit auf 3,49 Tonnen aufgelastet. Nun ist auf der HA noch 295 KG offen.
Der Roller wiegt 224Kg plus Trägergewicht angenommen 50Kg sind zus. 274Kg.
Wenn ich nun das Hebelgesetz anwende errechne ich auf der HA ein zusätzliches Gewicht von 350 Kg.
Dann wäre das tatsächliche GG 3205 Kg plus 274 Kg = 3479 Kg.
VA tatsächlich 1700 Kg
HA tatsächlich 1855 Kg.
Ich wäre somit überall im Limit wenn sich der Fehlerteufel nicht versteckt hat.
Wenn ich die Zusatzluftfederung mit 2 Bar aufpuste und mir das Fahrzeug von der Seite anschaue ist es so das die Hinterachse höher steht wie die Vorderachse (also übertrieben ausgedrückt Keilförmig nach vorne zuläuft).
Das wiederum erhöht auch den Druck auf die VA. So fahr ich öfters ohne irgendwelche Verwindungen im Fahrgestell zu erzeugen und natürlich auch nur 110-120 KM/h und durchdrehende Reifen bei Nässe gibt es auch nicht.
Hans

bluestar11 am 02 Feb 2010 00:50:00

Moin Jerry,

gebe dir da vollkommen recht. Ich bin auch so ein gebeutelter der nur bis 3,5t fahren darf und bin daher auch immer überladen unterwegs. Falls man erwischt wird gibt es nen Bußgeld, ist aber immerhin kein fahren ohne Führerschein. Das diese Regelung absolut Schwachsinn ist wissen denke ich die meißten, nur stört es sie nich da es sie nicht betrifft. Noch gibt es genug Leute die den alten Schein haben, ich denke aber ich 10 Jahren sieht das schon anders aus. Wenn der Gesetzgeber denn wenigstens bis 4t erlauben würde, wäre einem ja schon geholfen. Sind wir mal ehrlich, wenn ein Womo mit 3,5t angeboten wird wie in deinem Beispiel und dann auf 3,85t oder gar 4t aufgelastet wird, was ist da nu anders zu fahren als mit 3,5t? Ist doch das selbe Auto oder nicht?
Eine Petition würde ich sofort mitzeichnen, allerdings hab ich wenig hoffe das man da auch nur 1000 Leute zusammen bekommt,leider!

2takt tommes am 02 Feb 2010 01:36:44

@camperfrank
Yo fahren mit 3 Personen Meine Frau der Sohnemann(20j.Früh übt sich :D )
und ich Wurst.
Muss aber zugeben das ich mit unserem Womo noch nie auf einer Waage
war.
Nehmen allerdings auch keinen Schlafzimmerkleiderschrank mit.....
Getränke sind auf dem Hänger genauso wie die Box mit den Konserven..
und son kram.


Hab da ein Regal(Leichtbau)drauf.....
Motorräder stehen hintereinander...
Meine damit das der Hänger mit Sinn-Gewichtsverteilung-beladen wird.
Hat alles seinen Festen Platz.
Ohne Strenge Ordnung würdest du auch im beim Motorsport im Chaos
versinken denn das was du mal schnell brauchst findest du dann nicht! :evil:
Außerdem sind uns die Sachen die wir Transportieren zu Teuer um sie
einfach auf den Hänger zu Hämmern.Helme , Brustpanzer,Stiefel
hängen
an der Wand u.s.w......
Da verutscht während der Fahrt nix.
Denke nicht das unser Womo überladen ist.
Da wir auch viel auf dem Hänger haben.
Achte auch darauf das nicht immer nur mitgenommen,eingeladen wird.
Bei vielen ist es so das sie alles 75569521255 fach mithaben weil immer nur eingeladen wird.
Irgendwann fährst du dann soviel spazieren das niemand mehr weiß was man überhaupt alles mit hat :roll:
Da wir ja auch mit vollem Frischwassertank losfahren müssen wir verstärkt
darauf achten was wir so alles mitnehmen.
Am Anfang...früher...kamen deshalb schon mal etwas lautere Gespräche auf...
Hat sich aber gelegt :)
Zu deiner Frage......
Ob wir das Womo dann noch bis 3,5t beladen können.
Wir könnten auch bis 5t beladen :lach:
Klamotten usw wüsste ich genug mitzunehmen.
Aber
1 Dürfen wir das nicht :nein:
2 Wären dann 95 PS eindeutig zu wenig :nein:
3Wäre mir das nicht Koscher.Auch ich hab da meine Hemmschwelle.
Mann will ja Fahren und nicht Segeln
4 Glaube ich das ich das wir das Womo bis zu 3,5t Beladen dürfen
auch wenn wir den Hänger ziehen.
5 Wenn es nicht so ist dann lass mich in dem Glauben das alles seine Richtigkeit hat.Würde eh nix ändern da wir schon Jahrelang so fahren und
das nicht nur um die Ecke.War immer gut so.

Wurden auch mal Angehalten (ohne wiegen)Allgemeine Fahrzeugkontrolle.
Der Beamte wollte mal auf den Anhänger schauen und war doch sehr
Entzückt über die Fachmänische Gute Beladung,Sicherung der Teile
auf unserem Hänger.
Denke aber eher er war auch ein Motorsportler und nur mal Neugierig :wink: :wink:
Womo genauso wie Anhänger verhält sich bezgl Fahrbetrieb sehr
gut.Liegt gut auf der Straße ohne zu schwimmen o.ä.
Hänger genauso.Durch die Tandemachse denk ich.

Nochwas zum Thema Roller auf Heckträger
Wie schon gesagt gibt es Sportskollegen die ihr Bike MX Motorrad so Transportieren.
Ich würde es nicht tun denn es sieht schon manchmal sehr gewagt aus.
Was spricht so gegen einen kleinen Hänger
Würde ich sowas vorhaben wäre für mich
der Hänger(ein kleiner) 1 Wahl
Warum nicht
den merkt man doch gar nicht und 100geht immer.
Manchmal auch bisken mehr :wink:
Auf jeden Fall besser mal mit dem Hänger etwas zu schnell
als hoffnungslos Überladen zu sein mit Heckträger und zu wenig
VA Last
Meine Meinung
aber jeder so wie ers meint

ColGe116 am 02 Feb 2010 09:14:42

@ Christian

Du hast Recht, ein 3,8t oder 4,0t WM fährt sich nicht so grundlegend anders, als dass dafür ein ganz neuer Führerschein benötigt wird.

Es gibt schon Unterschiede in punkto Wendekreis, Bremsverhalten, Seitenneigung, Beschleunigung und vor allem Länge, Breite und Höhe...

Warum nicht eine B Klasse Erweiterung anbieten, wie dies beim Anhänger der Fall ist. Vor mehr als 15 Jahren habe ich vier praktische Stunden (heute sind es acht) + Examen nachholen müssen um den BE Führerschein (PKW + Anhänger) zu bekommen. Mit dem Führerschein durfte/darf ich ein PKW lenken bis 3,5t und einen Anhänger von 3,5t - zusammen also 7t !

Ein WM mit 4,2 t darf ich mit demselben Führerschein nicht lenken?! Die Logik kommt mir hier abhanden...

Wieso nicht auch für Wohnmobile eine Erweiterung anbieten in Form von 8 Stunden Praxis + Examen - eine BWM Klasse :D

Für mich stellt sich die Frage nun nicht mehr, aber begrüßen würde ich es trotzdem, für alle die nur bis 3,5t fahren dürfen.



Jerry

toli269 am 02 Feb 2010 09:28:24

Hallo

auch ich bin wahrlich kein Freund von den immer neuen Ideen, die Führerscheine angehen. Wenn ich mir anschaue, dass es inzwischen gefühlte 134 verschiedene Pflichtstunden etc. gibt, dann geht mir der Hut hoch.
Aber an einer Stelle muss ich die bestehenden Regelungen verteidigen. Denn ihr habt Recht, dass es keinen Unterschied macht, ob 3,5 oder 3,8t. Aber was wäre die Konsequenz. Wenn die Grenze 3,8t wäre, würde hier stehen: "wo ist denn der Unterschied zu 4,0t - fährt doch genauso". So ist das halt mit Grenzen. Egal wo sie liegen, es gibt immer Menschen, die das Pech haben knapp drunter oder knapp drüber zu liegen. Oder eben das Glück haben knapp drüber/drunter zu sein.


Thomas

pilote600 am 02 Feb 2010 09:31:46

Hallo,
zum Thema, Gewicht und Überladung, und noch schlimmer falsche Beladung wird wohl jeden Wohnmobilfahrer früher oder später mehr oder weniger beschäftigen. Die Industrie hat ja schon reagiert und minihänger (extrem teuer finde ich) auf den markt geworfen. Aber Anhänger haben ein ähnliches Problem wiebei der 3,5 tonnen Regelung, der FS B geht nicht mit Anhänger, bzw doch bis 750kg, oder nach sonstigen Rechenbeispieln auch mehr, dann aber geht die LAst vom Fahrzeuggewicht ab.... alles nicht einfach.

So und nun OT ....

Das sich ein 4t nicht wesentlich anders fahren lässt als ein 3,5t stimmt, aber ein 3,5t lässt sich schon wesentlich anders fahren als ein typisches Fahrschulauto. Und irgendwo muss man ja grenzen ziehen. Ich (habe alle Klassen für mehrspurige Fahrzeuge) bin ein befürworter der neuen Regelung, und gegen jede "Aufweichung"

ingemaus am 02 Feb 2010 12:49:25

Hallo schokol!
Du schreibst:
Habe meinen Kasten wiegen lassen!
Habe alles, aber auch alles was ich sonst mitnehme incl. voller Tank,Ehefrau (da ist vielleicht noch ein bisschen Luft),50Liter Frischwasser, zugeladen.

Dazu folgendes: Ich war über Deine Massedaten VA -HA zunächst verwundert!
Donnerwetter! Super! Unglaublich!
Dann die Ernüchterung.
Dein WM , ein Adria Twin, wie Du schreibst Kastenwagen, ist eigentlich ein Tranporter, ohne negative Feststellung. Hier erkennt man sehr gut, wie ein Trapo die Massen , insbesonders als Beispiel bei der Montage eines M Trägers verkraftet!
Logisch bei dem minimalen Überhang von ca 50-80 cm!
Logisch bei der minimalen Grundbelastung durch die geringe Masse im fahrbereiter Zustand!
Das wäre es, Deine Massen übertragen auf ein WM schon ab 6 m , keine Chance!
An Deinem Beispiel kann man sehr gut erkennen: Die eigentlichen Chassis für Trapo gebaut, aber nicht für WM.
Dazu werden die Chassis vergewaltigt!

Hallo col gel!

Auch die Hersteller kennen die Europäische Norm EN 1646 jetzt aus 08 in neuester Auslegung!
Hierin ist alles, für alle WM Hersteller vorgeschrieben, geregelt!

Du hast ein WM aus Test RMI beschrieben, für das nach EN folgendes gilt:
Kann man selber ausrechnen
Persönliche Ausrüstung: Wie Fernseher, Lebensmittel, Töpfe, usw.
sind folgend anzusetzen:
Pro Person 10 kg für einen 4 Personen WM also 40 kg ( kein Witz)
Dazu je nach Gesamtlänge des WM pro Meter 10 kg bei WM 7,4 m also 74 kg.
Also 114 kg hätten irgendwo auftauchen müssen?
= 114 kg
Dazu natürlich die 4 Personen mit je 75 kg = 300 kg
dazu Wasser 100 % bei 100 l ? = 100 kg
Dazu Wasserheizung 12 l = 12 kg
Dazu Gas 100 % bei 2 x 11 kg ca = 40 kg
El Anschlussleitung = 4 kg

gesamt muss ein WM für 4 Personen in diesem Fall nach EN 570 kg Masse verkraften ohne überladen zu sein..

Diese Masse ist nach Norm der Masse des FG mit Aufbau im fahrbereiten Zustand zuzurechnen.
Oder einfacher WM total leer ( natürlich mit Einbauten) mit Öl, Kraftstoff voll! , Werkzeug, Ersatzrad!, den Fahrer habe ich unter Wert für Passagiere zugerechnet.
Nun kann man sagen, im Test geschummelt, oder WM nicht nach EN Norm gebaut.
Kann aber nicht sein, ist ja TYP geprüft mit E Nummer!
Über einen M -Träger brauchen wir bestimmt nicht mehr diskutieren !
Markise, weitere Batterien, Solar, Ferseheinrichtung, Ersatzrad weil nicht beim Kauf vorhanden, usw usw. gehen dann selbstverständlich von den Massen der EN ab.
Wenn ein WM für 3,5t Gesamtgewicht für 4 Personen angepriesen wird, darf es auch das Gewicht von 3,5 t nicht überschreiten, wenn ich mich entsprechend in der Zuladung danach halte.
Ist es nicht dreist genug, wenn ein Hersteller, so ein WM mit wahrscheinlich nach EN Norm nicht einzuhaltendes Gewichten auch noch testen lässt?
Kann ich mir nicht vorstellen!
Mein Händler will übrigens an ein fast identisches WM mit einem Überhang von 2,4 m einen M -Träger montieren.
Darum habe ich angefangen nach Wägung zu rechnen.

und tschüss ingemaus

ColGe116 am 02 Feb 2010 14:09:18

@ ingemaus

Diese EN-Norm, die ist von Leuten ausgelegt und definiert worden, die selbst mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, nie selbst mit einem WM unterwegs sind.

Die Hersteller sind gebunden ihre WM gemäß dieser Norm zu bauen und das tun sie - ohne Rücksicht auf die Käufer/Nutzer. Die Fahrzeuge werden bei der Abnahme (Homologation) in abgemagertem Zustand vorgezeigt.

Die vielen Dinge, wie du sagst, die ein WM erst richtig interessant, schön und nützlich machen, wie 2. Batterie, Solar, Fernsehanlage, Reserverad & Co. davon spricht niemand.

Hat schon mal jemand einen Verkäufer oder Händler getroffen, der beim Verkaufsgespräch, grad in dem Moment wo man all die nützlichen Dinge hinzubestellt, sagt: - Nun müssen Sie aber aufpassen, denn durch die Zusatzausstattung vermindert sich die Rest Nutzlast dramatisch! Reichen Ihnen denn die restlichen 450 kg für die 4 Personen die Sie mitnehmen wollen?

Nein! Natürlich nicht, und ich mach Ihnen dies auch nicht falsch, denn ich würde es genauso tun - Sie haben ja auch keine große Wahl. Die Norm ist erfüllt, der Hersteller und die Händler sind in Ordnung, den Rest da kümmert sich der Kunde drum.

Wie schon mal oben erwähnt, jeder ist ganz allein auf sich selbst gestellt und für sein Handeln verantwortlich. Der Kunde nimmt allen andern die Eigenverantwortung ab...

Ciao

Jerry

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