|
Da der Aufbauakku des Beluga schon 2 Jahre alt ist, aber erst seit 2 Monaten in Betrieb, und ich ausserdem das Gefuehl hatte er schwaechelt in wenig habe ich ihn ausgebaut um zu ueberpruefen, ob vielleicht der Fluessigkeitsstand zu gering ist.
Ich wunderte mich zunaechst, dass ich keine Grenze zwischen Fluessigkeit und Luft ausmachen konnte, nachdem ich den Akku leicht zur Seite kippte sah ich dass der Fluessigkeitsstand weit ueber max ist! Ist es sinnvoll Fluessigkeit zu entnehmen, oder soll ich den Akku bei geoeffneten Ventilen Gasungsladen ('Refreshen', bietet mein Solarregler an), damit Wasser verdunstet, oder lasse ich am besten alles wie es ist? Ich vermute mein Womohaendler hat den Akku zur Uebergabe mit Wasser aufgefuellt, so dass die Saeurekonzentration eher knapp sein duerfte. Kann man diese an der Tankstelle pruefen, d.h. verleihen die dort Messgeraete, oder muss ich dafuer in eine Werkstatt?
was bedeutet schwächelt ? Da hilft nur messen !
Das Ding heißt Säureheber, kostet nicht viel und hat jede Werkstatt : --> Link Damit kriegst Du auch überschüssige Säure raus !
Dank Dir fuer den Link. Schwaechelt heisst in diesem Fall, dass ein bis zwei Stunden nach dem Laden die Spannung ohne Last nicht hoeher als ca. 12,4V ist und auch schnell weiter auf 12,2V sinkt... Sollte die nicht hoeher sein? Wie ich aus deinem Link entnehme entspricht das knapp 80%... denke da stimmt was nicht, besonders wenn die Batterie erst 2 Jahre alt ist. servus kassiopeia,
hatte das gleiche problem wie du. batterie zeigte im ruhezustand auch nach 48h noch 12,6v an. nach zuschaltung von einem verbraucher mit nur 2,3a ging die batteriespannung nach 15min auf 12,3v, nachweiteren 60 min auf 11,9v runter. nach weiteren 2h war diese dann bei ca. 11,6v angekommen. muss noch dazu sagen, das bis zum januar 2x105ah verbaut waren und mir mein händler die 3. erst im februar eingebaut hat. seit dem hatte ich diese probleme. habe dann erstmal dest. wasser aufgefüllt bis ca. 1cm über die platten. den test dann nochmal gemacht mit gleichem ergebnis/spannungsabfall. dann zum bosch SERVICE-PARTNER gefahren, säuredichte testen lassen (hat nichts gekostet) und führte dann zur aussage: alles i. O. . habe dann dem bosch-KUNDENDIENST tel. mein problem geschildert und der meinte, das bei aufbaubatterien nur ein sog. "langzeittest" unter belastung aussagefähig wäre. nachdem die probleme erst mit dem einbau der 3. batterie auftraten, habe ich meinen händler dann im zuge der sachmängelhaftung zur beseitigung des mangels aufgefordert. der sträubte sich zwar erst, aber dann hat er die defekte batterie doch ausgebaut und an sein testgerät für ca. 10s hingehängt mit der aussage:"was wollen sie den, ist doch alles prima". mein hinweis auf den bosch-KUNDENDIENST mit dem langzeittest machte ihm dann doch beine und ich erhielt ohne weiter diskussion eine neue batterie. ab diesem zeitpunkt war dann bei MIR "alles prima" (':)') mein rat: händler konfrontieren mit hinweis auf bosch-KUNDENDIENST. dann sparst du dir vielleicht viele sinnlose aktionen (fahrerei, telefon, etc.). bei dir dürfte ja noch die sachmängelhaftung greifen. zum wasserstand: zuviel dest. wasser dürfte bei elektrolytakkumulatoren meine erachtens nichts ausmachen, da beim nächsten laden über den gasungsprozess das überschüssige elektrolyt abgeführt wird. -> aber dafür gibt es hier im forum sehr fachkundige womofahrer. Batterie thema: reimo com de fahrzeugbau ausbau_09_batterie html (darf leider noch keine links posten) hasta luego aus muc Mit was hast Du gemessen, habe festgestellt das bei meiner Anzeige ca. 0,4 Volt weniger angezeigt wird, als das Meßgerät.
Öffne die Batteriedeckel und lasse sie paar Tage refreshen bis der Stand stimmt, dann dürfte sie wieder funzen. So, mangels Moeglichkeit am WE einen Saeureheber zu organisieren habe ich heute bei geoeffneten Kammern kraeftig mittels Solarregler geladen (40Ah).
Den Solarregler habe ich deshalb genommen, weil ich ihm eine bessere Ladungscharakteristik zutraue als dem verbauten Regler von cbe, ausserdem hat er die Moeglichkeit der 'kontrollierten Gasung'. Wenn man diese ausloest ueberlaedt er aber nur fuer 5 Minuten, vermtl. wuerde mehr dem Akku nicht gut tun? Es ist noch nicht sichtbar weniger Fluessigkeit in den Kammern (man sieht die obere Grenze ja nicht), so werde ich wohl noch einige Zeit laden muessen bis der Stand auf max abgesunken ist. Mit geschlossenen Kammern hatte ich in den vergangenen Monaten vielfach geladen, das hatte wenig Einfluss auf den Fluessigkeitsstand... Danke bis hier hin fuer die Tipps und Anregungen...
Zuerst nur mit der eingebauten Elektronik via Bedienpanel, daher dachte ich dass diese zu wenig anzeigt. Aber nachdem mein neuer (hochwertiger) Solarladeregler in etwa das gleiche anzeigt habe ich diese Vermutung revidiert... Hallo zusammen,
etwas Grundwissen der Elektrochemie für alle. Schwefelsäuer (das ist die die in den akkus drin ist) hat die höchste Aktivität bei genau 38%. Verdunstet nun Wasser steigt die konzentration der Säura an, aber die aktivität (Ionenwanderung) nimmt ab. Ist zuviel Wasser in der Säure (sprich mn hat zuviel aufgefüllt) dann wird die Säure dünner (Konzentration nimmt ab) und auch die Aätivität. Entnimmt man nun mittels eines Säurehebers oder durch sonstige Maßnahmen der Batterie Flüssigkeit ändert sich an dem Säurezustand nichts, nur dass man nie wieder auf die optimalen 38% kommt. Übrigens, Auffüllen mit "Normalenm Leitungswasser) hat zur Folge dass Teile der Säure mit den Ionen im Leitungswasser reagieren und somit ebenfalls keine 38%ige Säure mehr zur Vefügung steht. Grüßle von Ralph, Galvanotechniker der sehr viele Versuche mit Schwefelsäure und ihrer elektrischen Aktivität gemacht hat
Vielen Dank für Deine theoretischen Ausführungen um uns Unwissenden auf den richtigen Pfad zu führen, Herr Professor Ralph, aber...wir man die optimalen 38% erhält/erreicht, das bleibt, wie so oft in der Theorie, unbeantwortet und trägt nicht zur Lösung des eigentlichen Problems bei :) Doch, Paulus, das bestaetigt meine Vermutung dass ich die Saeurekonzentration messen (lassen) sollte und je nach Ergebnis das Wasser entweder 'abkochen' oder einfach Fluessigkeit 'abheben' sollte.
Ausserdem beantwortet es meine Frage, die ich im Threadtitel stellte... Aber ist das Laden mit offenen Kammern der richtige Weg um die Konzentration wieder zu steigern? Was sagen hier die Fachleute? Hallo zusammen,
ich zähle mich zwar nicht zu den "Fachleuten", aber Ralph hat mit seinen Ausführungen vollkommen Recht und in seinem Beitrag sehr gut dargestellt. :top: Mit unseren 3 Motorrädern haben wir einige Erfahrungen machen können/müssen, was die Pflege von Batterien angeht. In diesen Fahrzeugen sind aufgrund des geringen Platzes recht kleine Batterien verbaut, die zudem noch relativ hohen Temperaturen ausgesetzt sind während der Fahrt. Daher verdunstet sehr viel Flüssigkeit in kurzer Zeit. Will sagen, dass oftmals der Flüssigkeitsstand der Batterien kontrolliert und nachgefüllt werden muß. Im Laufe der Jahre haben wir die Erfahrung gemacht, dass die Lebensdauer und Leistungsfähigkeit der Batterien deutlich verlängert werden kann, wenn man statt destilliertem Wasser reine 38%ige Säure nachfüllt. @ kassiopeia an Deiner Stelle würde ich den Flüssigkeitsstand aller Zellen der "überfüllten" Batterien maximal möglich verringern und dann mit der käuflich erhältlichen 38%igen Säure wieder auffüllen. Somit nähert man sich auch der optimalen Säurekonzentration an. Im Umgang mit Säure ist aber Vorsicht geboten!!!! Zumeist sind die Aufbaubatterien ja relativ schwer zugänglich installiert. Daher bitte unbedingt: - Handschuhe - Schutzbrille - "alte" Kleidung tragen. Darauf achten, dass Spritzer sofort abgewischt werden (Säure ätzt). Zum Einfüllen der "reinen" Säure nehme ich eine Einwegspritze (100 mL, gibt's in der Apotheke) mit einem kleinen Schlauch dran. Klappt mit ein bischen Übung prima. Wenn Du im Umgang mit einer Spritze unsicher bist, übe zunächst mit Wasser, aber nicht mit der Spritze, mit der Du dann die Säure einfüllen willst. Wichtig: Mache alles in Ruhe (also keine Kinder/Tiere in der Nähe) und nicht rauchen!!! Alle Batterien, die wir so behandelt haben, haben lange gehalten. Hallo Paulus,
von dir erwarte ich eine Entschuldigung, lächerlich machen oder beleidigen muss ich mich von dir nicht. Hallo an alle, In den Akkus (blei Säure) ist 38% Säure drin. singt der Flüssigkeitsstand nur durch verdunsten, so kann man duch auffüllen des Akkus bis zur Füllmarke auch diese Konzentration wieder herstellen. Sollte aber der Akku gekocht haben und Säure ist durch die Entlüftung ausgetreten, so muss (am besten von einem der weiß was er tut) die konzentration wieder hergestellt werden. Um zu berechen wieviel Säure von welcher Konzentration man benötigt um eine bestimmte Menge 38% Säure Herzustellen gibt es in der Chemie ein einfaches (zumindest für den Chemieker) mathematisches Werzeug. Dieses nennt sich Mischungskreutz. Da ich aber um die Gafahren beim Umgang mit Säuren vertraut bin werde ich hier solche informationen nicht veröffentlichen, es ist mir einfach zu gefährlich. Hallo Ralf, genau das meinte ich damit. Du wirft mit Theoerie um Dich, ohne eine Lösung zu präsentieren! Sorry, war nicht meine Absicht Dich zu beleidigen oder lächerlich zu machen..das sollte auch der Smiley unter dem Text sagen :) @Bernd, seit ich vor vielen vielen Jahren beim Befuellen meines Motorradakkus ein Loch in die neue Jeans 'gebrannt' habe bin ich sehr vorsichtig :)
Falls sich bestaetigen sollte dass die Saeurekonzentration (z.b. durch Auffuellen von zu viel Wasser) zu gering ist: waere es nicht effektiver Wasser verdunsten zu lassen als eine Mischung aus Saeure und Wasser zu entfernen und wiederum eine (nur etwas hoeher konzentrierte) Mischung von Wasser und Saeure zuzugeben? @alle Gibt es einen Grund warum man dies nicht machen sollte? Zwischen den Zeilen liest es sich als waere das keine gangbare Loesung, aber ausdruecklich geschrieben hat das niemand... Hallo kassiopeia,
ja,ja, gebranntes Kind scheut das Feuer ... Aber alle Kittel, die unsere Studies im Praktikum tragen, sind "löchrig". :D Mit meiner obigen Antwort wollte ich nur die Erfahrungen mitteilen, die wir im Umgang mit unseren Akkus gemacht haben. Es hängt sicherlich vom individuellen "Vorleben" jeder Batterie ab, ob "meine" Vorgehensweise praktikabel ist. Wir haben damit beste Ergebnisse erreicht. Aber wenn man mal davon ausgeht, dass gerade neu erworbene Batterien ja auch völlig mit der "Batteriesäure" befüllt werden, ist das Nachfüllen mit dieser Säure quasi das Herstellen des Neuzustandes dieser. Ich weiß natürlich nicht, wie oft Du bei Deiner Aufbaubatterie nachfüllen mußt, unsere 3 im Womo leiden nach mittlerweile 6 Jahren "Dienst" unter keinerlei Flüssigkeitsverlust. Ich schaue da nur 1 - 2 mal im Jahr nach und packe dann eben Säure bei Bedarf nach.
Wenn ich den Ist-Zustand nach der initialen Uebergabe beim Haendler bestehen lasse wird der Akku wohl so schnell nicht an Fluessigkeitsmangel leiden ;) Dank Dir fuer deine Tipps.
Hallo, ich gebe Lösungen, aber weil ich schon mehr als einen Unfall mit Säure gesehen habe werde ich hier (in einem Forum in dem die Mehrzahl mit Chemie nichts oder nur wenig am Hut hat) sicher keine Tips wie man Säure verdünnt, denn sowas kann im wahrsten Sinne ins Auge gehen, und das passiert jedem Menschen max 2 mal! Wer von Chemie Ahnung hat, weiß wie man die Konzentration richtig einstellt, wer das nicht weiß soll dies ebenso sein lassen wie Arbeiten an Bremsen, Gas etc ....... Mit meinen "THeorien" habe ich die Frage in der überschrift beantwortet, und auch einige "Tipps" hier durch fachliches Wissen widerlegt, auch mit der Begründung warum diese Tips wertlos sind. @ Kasopaia.... verdunsten lassen ist ok, wenn du eine zu niedere Konzentration hast. Hallo kassiopeia, heißt Digital Multimeter, damit kann man auch Ströme messen usw. Kostet so zwischen 8 un 12 Euro, je nach Baumarkt,es lohnt sich auf alle Fälle so ein Meßgerät zu besitzen. Damit konnte ich z.Bsp auch feststellen, daß die Winnerbatterie(neu 230 Ah) einen Defekt hatte und keine Kriechströme vorhanden sind. Vorlaeufiges Fazit:
ich habe nun den Akku zwei Tage mit dem Solarregler und geoeffneten Kammern geladen, am 2. Tag hat er nur noch 10 Ah reingepumpt, das war wohl fast nur noch Erhaltungsladung. Das Bedienpanel zeigt 2 Stunden nach Trennung vom Regler 12,9 V an!! Irgendetwas ist nun besser :D - ist die Konzentration der Saeure erhoeht? Viel kanns nicht sein, da der Fluessigkeitsstand immer noch weit ueber max ist. - ich habe gestern und heute je ein mal die kontrollierte Gasung (5min) gestartet. Kann das so schnell eine Besserung bringen? - vielleicht ist aber auch nur der Solarladeregler besser, und der bordeigene cbe-Regler schafft es nicht (weder bei der Fahrt noch bei 'Landstrom') den Akku ganz zu fuellen. Dafuer spraeche auch die Tatsache, dass auch die Starterbatterie nie mehr als 12,4 V anzeigt (daher hielt ich es vorher auch fuer so wahrscheinlich dass das Panel die falsche Spannung anzeigte) @kassiopeia
gasen lassen wird sicherlich die einfachste Lösung sein um die gewünschte Kozentration wieder zu erreichen. Passieren kann dabei (außer der Bildung von Wasserstoff u. damit möglichem Knallgas bei Mischung mit der Luft) eigentlich nichts, wenn du auf Ent- und Belüftung achtest. Säure nachfüllen scheint (auch beim Moped) eine weniger gute Lösung zu sein, da Schwefelsure bei den in Batterien vorherrschenden Temperaturen nicht verdunstet und auch nicht verkocht=verdampft (Siedepunkt bei ca. 300 C), ebenfalls bildet sich kein azeotropes Gemisch, welches bei niedrigerer Temperatur kochen würde. Wenn also etwas fehlt, so ist es im Normalfall Wasser!! welches man nachkippt oder durch gasen wegbekommt. @kassiopeia
du bist auf dem richtigen Weg, aber ohne Säureheber geht es nicht. Gabs kürzlich bei Conrad für 2,95....... Ich hatte dasselbe Problem mit meiner Batterie, auch eine Nassbatterie. Das Problem ist die Säureschichtung, die nicht homogen ist aufrund der Säuresichte die mit verschiedenen Ladezuständen verschieden ist. Das resultiert in einem Gradient, weswegen die Spannngsmessung irreführend ist - man kann sowieso nicht jede Zelle separat messen, die Säuredichte in jeder Zelle aber schon. Also, du muss so lange die ganze Batterie 'laden' bis die Säuredichte in alles Zellen gleich ist, bzw bei 1,28 (voll geladen) ist. Typischerweise sind nicht alle Zellen gleich, + Gradient in der Zelle, was in besagten Spannungszeitverlauf unter Belastung resultiert. Spannung sollte etwas über 15V sein, Strom so um oder unter 1A bei einer 100Ah Batterie. Auf Erwärmung achten, auch auf ausreichende Belüftung. Wieviel Gas entsteht kannst du als Physiker (schriebst du mal) selbst berechnen, oder man kann auch bei Wikipedia unter Elektrolyse nachkucken...... Bei mir ist die Batterie 'schlecht' geworden vermutlich weil der Controller falsch eingestellt war - eine Nassbatterie muss immer etwas gasen, um die Säure in der Zelle zu durchmischen. Also Spannung etwas höher als die 14,4V (bei 25 Grad). Ich habe die Regenrration bei mir mit dem Netzgerät gemacht, auf der Terrasse, in Kunststoffwanne bei ca 15,2V (anfangs weniger), Strom anfangs um 2 A, fiel dann auf unter 1A. Solange bis die Säurekonzentration überall gleich war, hat 3 Tage gedauert. Die letzten Wochen dann nur noch am Solarregler mit der richtigen Einstellung - muss die Batterie mal wieder testen. Garantie kannste übrigens wahrscheinlich vergessen..... Du solltest den Batterietest brigens mit definierter Belastung vornehmen, also zB 1A. Vom Herstellen Belastungskurven anfordern, ich habe welche von meinem Hersteller bekommen. Kapazität wird angeben bei Eintladung bis 10,5V. Yep, werde mir heute einen Säureheber besorgen - die Spannung betrug heute morgen noch 12,5V.
Mir ist noch nicht ganz klar wie ich eine Ladespannung von gut 15V hinbekommen soll - der Solarregler schaltet ja auf Erhaltungsladung herunter, und der Onboardregler hat offenbar eine deutlich niedrigere Ladespannung...
Welchen Solarregler hast Du denn? Hattest Dich glaube ich mal für den MPPT 7520 oder? Ja, genau den...
Apropos: in der Bedienungsanleitung steht was von MKT-Ladekurve, ausserdem ist er auf Fluessig-, Gel- und AGM einstellbar. Ich habe dazu nichts ergoogeln koennen, wofuer steht dieses MKT? Der macht meinen Infos nach nicht mal 14,4V bei Säurebatterien, sondern nur die 13,8V (lädt auch nicht wirklich nach IUoU Kennlinie, sondern etwas ähnliches).
Mit welcher Spannung wird denn gearbeitet, wenn Du dieses 5 Min. Programm "kontrollierte Gasung" startest? Das wäre evtl. eine Möglichkeit.
MKT-Ladeverfahren = Hauptladung, Erhaltungsladung, Wartungsmodus So steht es auf deren Page. Quelle: --> Link
...mmhhmm...nettes Teil, gefällt mir :wink: mmmh,
mit "5 min kontrolliertem Gasen" kann man wohl kaum eine anständige Batterie beeindrucken.... was ist los? Flüsigkeitsstand > max und schwächelnde Batterie, also soll jetzt schnellstens durch Gasen Flüssigkeit abgebaut werden (und damit die Säurekonzentration erhöht werden) Normalerweise füllt man Wasser nach, aber es gibt Leute, die haben mit dem Nachfüllen von 38%er Säure gute Erfahrungen gemacht, Frage: was hat denn der Händler nachgefüllt? Batterien ticken prinzipiell ganz einfach: beim Laden wird aus Bleisulfat und Wasser -> Blei, Bleioxid und Schwefelsäure, beim Entladen gehts genau anders rum. Die Batterie ist voll geladen, wenn alles lösliche Bleisulfat aufgebraucht ist, ein "Überladen" in diesem Sinne gibts also nicht, sondern das Überladen heißt daß der Nebenprozeß Elektrolyse zum Hauptprozeß wird und Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff (=Gasen) zerlegt wird Demzufolge ändert sich die Säurekonzentration in dem Maße wie Bleisulfat ab- oder aufgebaut wird, die Säuredichte steigt oder fällt dementsprechend. Eine leere Batterie würde theoretisch nur noch Wasser enthalten, jedoch wird die Säuredichte so eingestellt daß sie in diesem Zustand nboch 1,10 beträgt, damit ist durch den Säureüberschuß sichergestellt daß die elektrochemischen Prozesse noch sicher ablaufen der langen Rede kurzer Sinn: zu jedem Ladezustand gehört eine definierte Säuredichte, es hilft nichts in eine leere Batterie Säure mit 1,28 reinzufüllen und sie entsprechend Säuredichte als voll zu deklarieren ich würde kassiopeias Problem folgendermaßen angehen: - die Batterie an ein externes Netzgerät mit rund 16V hängen und aufladen, (ohne IUoU oder ähnliches zu beachten), kräftig Gasen lassen, bis die Spannung nicht mehr ansteigt - Spannung abklemmen, 12 Stunden stehen lassen - Spannung messen: 12,8V und Säuredichte 1,28 (=vollgeladen, grün am Säureheber)?? Damit stimmen die elektrochemischen Randbedingungen. Wenn jetzt ein Belastuingstest noch ausreichend Kapazität zeigt ist die Batterie ok, falls nein -> neue kaufen und ob die Säure 1cm überm Strich steht ist zweitrangig, solange der Rest stimmt grüße klaus
Das ist merkwürdig. Interner Kurzer? In dem Fall wäre nichts zu machen -> neue Batterie!
Externes (Labor)netzgerät. Oder Solarzellen direkt dran über ein LeistungsPoti, auf Strom bzw Spannung achten, irgendwo wirds schädlich. Auch die 'normale' Regeneration dürfte irgendwo Korrosion erzeugen.
... der Meinung war ich Anfangs auch und habe mich genauer informiert. Meine Begeisterung hält sich nun in Grenzen, um es mal so zu nennen :wink:
... das ist richtig. Wenn ich allerdings die Anzahl der Wiederholungen einstellen kann zB 50-100 schon. Ich danke auch Euch, Manfred und Klaus, fuer die ausfuehrlichen Erlaeuterungen, anhand derer werde ich mich weiter vortasten.
Die 12,9V lagen ca. 2 Stunden nach dem Laden an, als ich den Akku gerade wieder ins Mobil eingebaut hatte. Die 12,5V heute morgen resultierten nach der Nacht mit Anschluss, und ich hatte gestern nach dem Ablesen der Spannung vergessen den Hauptschalter auszuschalten... vielleicht gibt's mehr als schleichende Verbraucher ;D in meinem Aufbaunetz? Das muss ich unbedingt 'mal durchmessen... Allerdings waren die ueblichen Verdaechtigen wie Heizung&Boiler, Kuehlschrank aus.
Das steht in der Anleitung - leider liegt die zu Hause, so kann ich erst Mittwoch abend nachschlagen... ich meine mich zu erinnern dass er mit 14,4 V laedt. Wenn du dir der Batterie nicht sicher bist, such einen Bosch Dienst (oder vergleichbares) auf.
Den Batterietester dran hängen (evtl. musst du ihm aber erst sagen, dass es eine Verbraucher- und keine Starterbatterie ist), warten und den Ausdruck ablesen.
... genau diese Infos fehlen, aber vielleicht findest Du etwas dazu. Zeit für ein Update:
Ich war letzte Woche bei den Profis? um den Aufbauakku durchmessen zu lassen. Ich sagte daß ein Solarpanel angeschlossen sei, ob ich das nicht abklemmen müßte, was aber verneint wurde. Stattdessen wollte man den Kaltstartstrom der Akkus von mir wissen, da dieser nicht draufsteht. Den kannte ich natürlich auch nicht, gab aber an daß dies keine Starterbatterie sei, sondern eine zyklenfeste Naßbatterie und daher der max. Strom evtl. geringer wäre als bei Starterbatterien. Das interessierte ihn aber nicht, er gab einen geschätzten Wert für Starterbatterien (wenn ich micht recht erinnere 860 A) ein. Das Ergebnis mit diesem Wert war, der Akku sei defekt und müsse getauscht werden. Er sagte was von Zellenschluß. Leider kann ich nicht beurteilen wie stark eine evtl. Abweichung des max. Stromes hier Einfluß hat... Eigentlich wäre es an der Zeit zum Händler zu fahren und den Akku ersetzen zu lassen, schließlich habe ich den Beluga erst vur 3 Monaten gekauft (bin Erstbesitzer). Leider hat dieser vor wenigen Wochen Insolvenz angemeldet. Kann ich in dem Fall ggf. stattdessen auf die Garantie vom Hersteller setzen? Moin,
geh zu einem richtigen Profi der von Batterien was versteht - was du da schreibst läßt einem ja die Haare zu Berge stehen!
mach da ruhig nochmal 17 Fragezeichen dazu Starterakkus werden durch die Angabe des Kaltstartstroms beschrieben Zyklenfeste Akkus durch die Angabe der Kapazität C20 oder C100 ein gutes Maß für den Zustand des Akkus ist der Innenwiderstand Messen würde ich ihn folgendermaßen: 1. geladener Akku, Spannung U1 unbelastet messen 2. Akku mit höherem Strom (rund 20A) belasten, nach etwa 10 sec Strom I & Spannung U2 messen RI = (U1 - U2)/I übliche Werte liegen im "niedrigeren 2-stelligen milli-Ohm Bereich", aber zur Bewertung braucht man den Sollwert vom Hersteller grüße klaus Prima, das kann ich ja selbst machen - muss ich nur noch das Datenblatt der Banner105AhC20 finden... hast du dir denn schon den Säuredichtemesser besorgt?
suche doch bei Banner.com ..... dort ist alles was du suchst
in der ganzen Stadt gab es keinen, und bei ATU ("haben wir nur im Winter...") boten sie mir an stattdessen kostenlos den Akku durchzumessen (Mist, jetzt hab' ich doch den Namen der 'Profis' genannt; falls das ein Problem fuer die Forumsbetreiber ist bitte loeschen) Ralf, auf "www.bannerbatterien.com" finde ich leider nur minimale techn. Daten, hast du einen Deep Link? (banner.com ist was anderes...) mal sehen, ich habe vor ca 1Jhar einige Infos auf der Homepage gefunden, habe die aber immer über google gesucht.
ATU und Profi??????? Nach meinen Erfahrungen haben die nicht nur in Batterietechnik starke defizite.
--> Link hehe, ich hatte einfach vorrausgesetzt wer solch einen Messcomputer hat kann ihn auch bedienen :?
Na ja, mittlerweile habe ich den Akku reklamiert, naechste Woche tauschen sie ihn mir aus, wenn sie denn ebenfalls der Meinung sind dass er defekt ist... Koennen sie mir eigentlich theoretisch einen Strick daraus drehen dass ich eigenmaechtig eine Solaranlage angeschlossen habe? Nach dem Motto das habe die Batterie geschrottet? |
Anzeige
|