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Warnung an Eura Besitzer !


turbokurtla am 15 Jun 2010 19:06:06

Tag zusammen
Ich habe heute, wie im anderen Eura Fred angesprochen, einen Eura mit Wasserschaden genauestens durchgecheckt und gemessen.
Der Besitzer ist in keinem Forum.
Es ist ein 692 HB Bj. 2001.
Angeregt durch die häufigen Eura Diskussionen, also wo denn das Wasser herkommt, möchte ich Euch das Ergebnis, als Warnung, hier mitteilen.
Der Wasserschaden war vorne rechts, unterhalb des Überganges der Hutze zur Seitenwand. Also wie bei anderen auch, im oberen Bereich des Fenders.
Man sah innen nach Abnahme des 3 eck Brettes, im oberen Bereich deutliche Wasserflecken und den Beginn von Fäulnis. Ganz unten am Boden war im Eck eine Fläche von 10 x 10 cm weich.
O.K., dachte ich kommt vom Dacheck Dach/Seitenwand/Fender und zieht sich nach unten. Also kein allzugroßes Problem.
Dann fiel mein Blick auf den Innenhimmel, also die innere Dekorplatte des Daches. Man sah, so alle 50 cm etwa, ganz leicht dunkle, querlaufende Schattierungen. Fast nicht zu sehen.
Meßgerät dran und eindeutig Feuchtigkeit gemessen. Alle eingeklebten Latten, von vorn bis hinten, von rechts bis links.
Hab dann das komplette Fahrzeug genau angeschaut und durchgemessen.
Fürchterlich !
Obwohl man fast nirgends Wasserflecken sah, waren
die Rahmenhölzer unter beiden Kantenleisten, also von vorne bis hinten nass. Rechts patschnass und links nass.
Die beiden senkrechten Heckkanten waren von ganz oben bis unten nass. Rechts etwas ärger, mit beginnender Fäulnis ( 2 x 2 cm ) am Unterboden und links etwas weniger. Hier war nur rechts, oberhalb des Fensters ein ganz kleiner, unscheinbarer Fleck zu sehen. Links sah man gar nix.
Fazit:
Dieser Eura ist, obwohl man fast nichts sieht, von oben her, ringsrum patschnass. Zusätzlich beide Heckkanten von oben bis unten und im kompletten Dach sind alle Hölzer nass.

Eine Reparatur des bestehenden Schadens und ein Abdichten aller betroffenen Stellen wird etwa auf 7.000.- € geschätzt. Ich brauche Euch nicht zu sagen, dass man dadurch niemals alle Feuchtigkeit aus dem Fahrzeug bringen kann. Diese wird allerdings im Lauf der nächsten Jahre ganz sicher für weitere Fäulnisschäden sorgen.

Es wurden alle Dichtheitsprüfungen ordentlich gemacht und bis 7/2007 immer mit trocken bestätigt. Im vorigen Jahr entfernte der Händler beide Fenderrundungen um die darunterliegenden Hölzer vorsorglich ( ! ) mit Farbe zu behandeln. Im Bodenbereich wurde, wie mehrfach hier im Forum angesprochen, vorsorglich ( ! ) diese schwarze Pampe aufgetragen.

Ich möchte hiermit alle Eura Besitzer ausdrücklich warnen, besonders nachdem hier parallel in anderen Freds über "von unten auf- oder einziehende" Feuchtigkeit diskutiert wird.
Vergesst das !!!

Kurt

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BOWO am 15 Jun 2010 19:34:56

Dies dürfte je eigentlich nur die "alten" EuraMobile betreffen. Aktuelle Modelle, zumindest seit 2007 haben kein Holz mehr verbaut soweit mir bekannt. Eura wirbt doch mit Holzfreien Aufbau, alles aus GFK mit Aluprofil geklebt, also "Lochfrei" und somit "Dauertrocken".

Liege ich richtig oder ist die holzfreie GFK-Bauweise nur bei bestimmten Modellreihen?

Gast am 15 Jun 2010 19:41:04

:daumen2:
Danke Kurt für dieses Posting :!:
Ich bin ja auch auf der Suche nach einem "Neuen", habe auch die anderen Threads gelesen und fühle mich bestätigt, nicht nach diesen Modellen Ausschau zu halten :wink:

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kikimobil am 15 Jun 2010 19:48:26

Moin,
ab der Terrestra-Serie gibt es einen holzfreien Aufbau. Ich meine die Profilas fahren noch mit Holzgerüst.
Marco

chrisk am 15 Jun 2010 20:56:33

Profila hat ab Modell 2007 Holz im Dach (begehbares Dach) und Einleger (ohne Kontakt zur Außenwand) in den Seitenwänden.

Bergbewohner1 am 15 Jun 2010 21:31:29

BOWO hat geschrieben:Dies dürfte je eigentlich nur die "alten" EuraMobile betreffen. Aktuelle Modelle, zumindest seit 2007 haben kein Holz mehr verbaut soweit mir bekannt. Eura wirbt doch mit Holzfreien Aufbau, alles aus GFK mit Aluprofil geklebt, also "Lochfrei" und somit "Dauertrocken".

Liege ich richtig oder ist die holzfreie GFK-Bauweise nur bei bestimmten Modellreihen?

Sind die dann dadurch dicht,
Kurt, das ist gute Arbeit, sollten sich viele Euraner bedanken.

WomoKindi am 15 Jun 2010 22:48:03

Waldtroll hat geschrieben:Kurt, das ist gute Arbeit, sollten sich viele Euraner bedanken.



Warum bedanken, die haben den Mist doch schon, oder sind die jetzt dadurch dicht. :D

Bedanken können sich diejenigen die darauf hin solche Biotope garnicht erst kaufen.

oldi am 15 Jun 2010 22:59:50

WomoKindi hat geschrieben:
Waldtroll hat geschrieben:Kurt, das ist gute Arbeit, sollten sich viele Euraner bedanken.



Warum bedanken, die haben den Mist doch schon, oder sind die jetzt dadurch dicht. :D

Bedanken können sich diejenigen die darauf hin solche Biotope garnicht erst kaufen.


na ja, ganz so ist es wohl nicht. denn immerhin sind durch kurt seinen beitrag eura besitzer nun sensibiliert und können dadurch größere schäden doch vermeiden.

dank kurts hilfe ist damit eine früherkennung möglich.

ein dankeschön ist wohl auf jeden fall angebracht.:wink:

gruß peter

toyota am 15 Jun 2010 23:39:06

Danke Kurt für die Warnung,auch wenn wir noch unseren alten Hobby weiter Fahren und keinen im Eura im Blick haben.Den Einsatz den du hier mit deinen Tips Einbringst ist super.Kann man nur sagen alle Achtung

turbokurtla am 16 Jun 2010 07:31:28

oldi hat geschrieben: ...dank kurts hilfe ist damit eine früherkennung möglich.

Genau so ist es auch gedacht.

Und das sollte den Besitzern eigentlich schon helfen.
Hätte diesen guten Mann jemand vor einiger Zeit gewarnt, hätte er ev. viele tausend Euros gespart.
Voraussetzung hierfür wäre aber kein blindes Vertrauen in Dichtheitsprüfungen und solch idiotischen Vorsorgemaßnahmen div. Händler.
Eine gesunde Portion Mißtrauen und Vorsicht, und entweder 150.-€ für ein eigenes Messgerät oder eine zusätzliche, intensive Messung eines Hersteller unabhängigen Fachbetriebes, hilft hier immens.

Verstehe übrigens die Diskussionen um neuere, holzfreie Modelle aus 2007 überhaupt nicht. Es geht hier ganz einfach um die Baureihe um 2001, die ja schon für sehr viel Wirbel gesorgt hat.
Ob die neueren besser sind wird sich in ein paar Jahren rausstellen.
Kurt

zotty am 16 Jun 2010 08:33:10

Es ist ein 692 HB Bj. 2001 zitat

ist das modell schon mit dem gfk dach? da wüsste ich auch was zu schreiben.

chrisk am 16 Jun 2010 08:54:34

Ich habe ja paar Beziehungen im Eura Werk.
Da kommt wohl das Modelljahr 2001 und 2002 nicht wirklich gut weg.
Scheinbar haben sie die gleichen Materialien bekommen wie Hymer.
Da gibt es in diesen Baujahren ja auch nicht wirklich Gutes zu berichten.

Dass das eine oder andere Wohnmobil natürlich durch Pfusch eines Mitarbeiters undicht wurde, darf natürlich nicht sein. Nicht mal beim absoluten Billigmobil.
Leider identifizieren sich heute auch nicht mehr viele Arbeiter mit dem Produkt was sie herstellen.

turbokurtla am 16 Jun 2010 09:40:42

zotty hat geschrieben:ist das modell schon mit dem gfk dach?

Nein, Dach hat Blech, Wände aus GFK.

Gogolo am 16 Jun 2010 09:58:37

chrisk hat geschrieben:
Dass das eine oder andere Wohnmobil natürlich durch Pfusch eines Mitarbeiters undicht wurde, darf natürlich nicht sein. Nicht mal beim absoluten Billigmobil.
Leider identifizieren sich heute auch nicht mehr viele Arbeiter mit dem Produkt was sie herstellen.



So etwas kommt davon, wenn "Arbeiter nicht denken und Denker nicht arbeiten"!

An Kurt herzlichen Dank für die Warnung. Da zeigt sich wieder wie toll es ist, wenn man einen solch hervorragenden Experten im Forum hat. :gut: :gut: :gut:


Habe die Ehre

Gogolo

D.L.S. am 16 Jun 2010 10:19:30

Was soll der ganze Stress ?? Ich hatte einen eura Bj2000 keine Probleme. Danach einen 2002er 770 hb Rückrufaktion sonder Dichtigkeitsprüfung im Jahr 2004 Fender wurden neu abgedichtet und gut war . Nie wieder Probleme.

lwk am 16 Jun 2010 11:28:40

@ turbokurtla,

vielen Dank für diesen informativen Beitrag, was jedoch nicht für mich verständlich ist, wo genau deiner Meinung nach die Feuchtigkeit eindringt, vielleicht wäre ein Foto hilfreich. Im voraus herzlichen Dank.

gary32 am 16 Jun 2010 12:02:21

hallo,

habe auch einen Eura Alkoven 635 VB von 2000...
Nach 2 Jahre waren alle Befestigungsschrauben der Profilschiene unterhalb des Alkovens bereits verrostet.
Ursache ist dass Kondenswasser von der Schiene unterhalb des Alkoven nicht abfliessen kann, weil das ALKO Chassis etwas kopflastig ist.
Habe in dem Kunststoff Profil einige Löcher gebohrt und so konnte das Wasser tropfenweise abfliessen.
Habe dies auch dem Werkstattleiter mitgeteilt und siehe da später : auch bei den verdeckten Kunstoffprofile des Activa wurde ein Loch am tiefsten Punkt der Abdeckung der Profilschiene Alkovens gebohrt.

Nachdem ich auch mit einem Wasserschaden zu kämpfen hatte ( im Dachbereich seitlich ) habe ich alle verzinkte Schrauben der Profilleisten entfernt und durch längere rostfreie ersetzt.
Den Schaden am Holz in der Nasszelle konnte ich von innen bearbeiten
Die von Eura verzinkte Schrauben hatten schon nach 4 Jahren kein Gewinde mehr, sahen aus wie rostige Nägel.
Dadurch ist auch kein Halt mehr im Holz gewährleistet.

,

gary32

Leser am 16 Jun 2010 15:31:18

D.L.S. hat geschrieben:Was soll der ganze Stress ?? Ich hatte einen eura Bj2000 keine Probleme. Danach einen 2002er 770 hb Rückrufaktion sonder Dichtigkeitsprüfung im Jahr 2004 Fender wurden neu abgedichtet und gut war . Nie wieder Probleme.


Dann freu Dich doch einfach dran, anderen hilft´s eventuell. (Dein Kommentar hilft jedenfalls keinem)

Leser

D.L.S. am 16 Jun 2010 15:35:05

OhA Jetzt hast es mir aber gegeben
Wie gut das ich keinen HYmer fahr

Tossy3 am 16 Jun 2010 17:22:43

Hallo lwk und alle anderen Leser!

Es kommt wie von gary beschrieben am Alkoven entlang und kriecht an der Unterseite entlang bis in die oberen Fenderecken. Deshalb werde ich bei meiner Reparatur (s. sep. Thread) die Leistenfüler auch davor enden lassen und wie von gary geschreiben "löchern".

Ansonsten läuft es von oben in die Abdeckkappen der oberen Fenderecken. Sie wurden von oben an den Kanten gar nicht abgedichtet. Darunter wurde mit Sika gearbeitet, das sich dann löst. Dann ist der Weg frei...

Auf dem letzten und mittleren Bild sieht man oben Dekalin. Das hatte ich als erste Behelfsmaßnahme aufgetragen. Ansonsten wär da nichts. Inzwischen habe ich mal einen Eura gesehen, der war schon im Werk, da haben sie dort eine Sikanaht hingezogen.

Ich finde es gut, dass Kurt hier so offene Worte findet. Denn das Werk kümmert sich wohl nicht besonders um die Kunden. Ich warte nach weit über einem Jahr immer noch auf eine Antwort bzgl. meiner Mail wegen dem Schaden.

Ich hatte übrigens auch an die Dichtigkeitsprüfungen geglaubt und war dabei etwas blauäugig rangegangen. Deshalb kann ich Kurts Warnung an die, die noch Garantie haben nur unterstützen und ihnen raten, ein Gerät zu kaufen oder spätestens rechtzeitig vor Ende der Garantiezeit eine neutrale Messung machen zu lassen!

Viele
Peter

euraklaus am 16 Jun 2010 17:49:44

ja das detail von tossy sieht vermurkst aus ...und gefällt mir auch an meinem eura bJ 2007 nicht .

ich bin ja mit meinem eura seit 3 jahren rundum zufrieden und er ist auch trocken ...messe jedenfals nichts gegenteiliges

und eura hatte ja auf das dilemma der frühen modelle reagiert . so besteht etwa mein kompletter unterboden und das dach aus gfk ....aber der anschluss ans fahrerhaus ist rein konstruktiv verbockt . ich hörte , dass auch dort das sperrholz gegen gfk ausgetaucscht wurde , stimmt das ? weiss wer seit wann ?

aber liebe eura fahrer lasst euch nicht bange machen ...kochen alle nur mit wasser ...so sachen gibt es überall ...und in summe ist der eura klasse , zumindest die neueren modelle.


klaus

D.L.S. am 16 Jun 2010 19:02:39

Ich habe mich mit einem Befreundeten Eurafahrer unterhalten.
Dieser hat die Rückrufaktion damals nicht mibekommen. Wie gesagt ca. Frühjahr 2004.Betroffen waren Fahrzeuge 2000-2003. Im nachhinein sind bei ihm Feuchtigkeitsschäden im vorderen Alkovenbereich sowie unten in dem Gaskasten aufgetreten.(Vordere Ecke zum Fender wird bei einigen Fahrzeugen von einer Plastikwanne verdeckt)
Zur Vorsorge wurde bei meinem Fahrzeug die Fender neu Eingedichtet und das Holz dahinter mit Dichtmasse gestrichen. Die Borungen in den vorderen Ecken waren schon vorhanden und sollten regelmäßig mit Druckluft durchgepustet werden.

turbokurtla am 16 Jun 2010 19:22:31

Also dass das hier richtig verstanden wird,
ich will damit keinesfalls über Eura herziehen. Und Du hast völlig Recht, bei anderen gibts auch was.
Es ist halt nur etwas konzentriert, bei Eura in diesen Jahren, und was das Schlimmste ist, die Händler wirken nicht dagegen, sondern arbeiten total kontaproduktiv.

Und von den Arbeitern am Band kommt sowas nicht ! Da sind schon eher die Planer und Konstrukteure gefragt.

@ lwk : Der Wassereintrit ist rechts oben am Eck des Daches, an beiden Kantenleisten von vorne bis hinten und wahrscheinlich hinten an der Dachübergangsleiste Dach/Heck.

@Garry : Rost am Gewinde der Schrauben kommt vom Wasserschaden, nicht umgekehrt. Verzinkte Schrauben sind ohne Wasserschaden selbst nach 20 Jahren noch wie neu. Und der Leistenfüller ist nie dicht, er soll nur die Schrauben optisch abdecken.

@ Tossy : Der von mir untersuchte Wagen hatte andere Dichtleisten an der Hutze. Vielleicht gibts die als Teilintegrierte und als Alkoven, keine Ahnung. Siehe Bild.

Kurt

gary32 am 16 Jun 2010 20:43:16

Hallo turbokurtla ,

es ist richtig dass verzinkte Schrauben wenig rosten im trockenen Holz, aber wenn man diese einsetzt unter nicht ganz dichte Profilfüller... :twisted:
Schade dass ich das Bild mit den über ca. 50 rostige verzinkte Schrauben nicht mehr finde.
Habe damals mit dem Werkstatt Chef gesprochen, warum keine Rostfreie verwendet wurden.
Antwort: sagen Sie dies unseren Einkäufern, die mit dem roten Stift...
Übrigens, man musste nicht mal den Profilfüller von der Eckleiste unterm Alkoven entfernen, man konnte genau erkennen an den Rostspuren wo eine Schraube war.
A propos Fender Halterung: da wurden ganz billige Fichtenholz Klötze eingesetzt, habe alle gegen bessere Qualität getauscht.

,

gary32

Rumbuddel am 16 Jun 2010 21:37:12

D.L.S. hat geschrieben:OhA Jetzt hast es mir aber gegeben
Wie gut das ich keinen HYmer fahr


Ich glaube Du wirst hier nicht glücklich, wenn Du so weitermachst!

Überdenk mal Deinen Ton.

turbokurtla am 17 Jun 2010 08:28:00

gary32 hat geschrieben:es ist richtig dass verzinkte Schrauben wenig rosten im trockenen Holz, aber wenn man diese einsetzt unter nicht ganz dichte Profilfüller... :twisted:

Sorry Gary, da liegst Du wirklich falsch.
In trockenem Holz schauen sie aus wie neu, selbst nach 20 Jahren.

Sicher, die Köpfe sind angerostet, da ja der Leistenfüller nie dicht ist. Nirgends.
Ich habe mir hier eine Methode erarbeitet, wie man solche Schrauben mit verrosteten Köpfen trotzdem gut rausbringt.
Ist natürlich klar, wenn da Rostspuren am Fahrzeug zu sehen sind, würde ich auch reagieren. Leistenfüller oben dicht und unten Löcher rein ist auch O.K..
Hat aber alles nichts mit der Dichtheit zu tun.


Einige Hersteller verwenden V2A Schrauben. Es ist auch bestimmt kein Schaden.

Ich selbst halte von V2A Schrauben, aus praktischer Sicht, überhaupt nichts.
Erstens sind die nicht magnetisch und beim Anschrauben dadurch nicht so leicht zu händeln. Besonders an Kantenleisten mit vielen Schrauben sehr nervig. Man bräuchte auch 3 Hände hierbei wegen dem Andrücken der Leisten.
Zweitens kann man bei nichtrostenden Schrauben in keinster Weise einen beginnenden Schaden lokalisieren. Chancenlos. Bei verzinkten Schrauben erkennt man durch geringste Rostspuren am Gewinde einen aufkommenden Schaden sofort. Man braucht nichtmal die Leiste demontieren, wenn z.B. doch nix ist.
Kurt

Eura665HS am 17 Jun 2010 11:13:22

Vielen Dank für deinen Bericht, Kurt. Das deckt sich mit meinen Erfahrungen die mein Holzlattenauto mir gerade beschert. Das ist ein 2006er EuraMobil Sport 580LS, bei dem 2007 das Dach getauscht wurde. Seitdem ist Ärger. Links nass, rechts nass, hinten nass. Bis 2012 ist noch Dichtigkeitsgarantie, und bisher ist das Ding auch alle 6 Monate immer wieder bei Trigano in Warendorf gewesen. Im Moment steht der wieder da: Leisten links nass, rechts nass, und hinten ist GFK aufgerissen, weil bei der letzten Reparatur geschlampt wurde.

Vielleicht schaffen die Damen und Herren es ja diesmal, auch die Dekor - Aufkleber wieder draufzukleben... Dann muss man auch nicht mit nem weissen Womo rumfahren.

Meine Vermutung ist auch, dass am Dach-Wand-Übergang die Karre von vorne bis hinten nicht ganz dicht ist. Denn sonst wüsste ich nicht, warum beide Wände nass sind.


@Kurt: Meinst du es wäre sinnvoll, nach Ablauf der Dichtigkeitsgarantie die schmalen Dichtleisten Wand/Dach gegen breitere zu tauschen, wie sie beispielsweise Rimor einsetzt? Dann gäb es mehr Überlappung und das (bei Eura 06 ja schwimmend verlegte) Dach hätte mehr Spiel zum Arbeiten...

Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass es an einer der Dachhauben liegt.
Im schlimmsten Fall werd ich mich mal ein Wochenende dransetzen, alle Dachluken und die Dichtleisten neu einzudichten - aber erst nach 2012. Wenn wir die Karre dann noch haben... :-/

turbokurtla am 17 Jun 2010 16:39:00

Tag
Also ich glaub nicht das diese Leisten eine viel größere Auflagefläche haben, ist vielleicht nur optisch außen. Man muss ja hier immer von der Schraube zur Kante rechnen.
Ich weiß auch nicht warum die Dinger undicht werden.
Obwohl meine Vermutung in Richtung dieser Sika Scheiße geht. Nur Mist das Zeugs und alle Welt spricht davon.
Pass nur auf, wenn Deine Garantie abgelaufen ist. Bis dahin ist auch das Wasser in allen Wänden drin und der Schaden geht erst richtig los.
Kurt

fpr.pi am 17 Jun 2010 18:27:37

turbokurtla hat geschrieben:Ich möchte hiermit alle Eura Besitzer ausdrücklich warnen, besonders nachdem hier parallel in anderen Freds über "von unten auf- oder einziehende" Feuchtigkeit diskutiert wird.
Vergesst das !!!



Hallo Turbokurtla,

damit meinst Du vermutlich auch mich - ich habe Ende letzten Jahres bei meinem Eura BJ 99 feuchte Ecken im Unterbodenbereich festgestellt und hier u.a. von Dir guten Rat bekommen.
Mittlerweile habe ich die feuchten Stellen hoffentlich gut reparieren lassen - das wird die Zeit zeigen.
Nach wie vor habe ich aber überhaupt keine Anhaltspunkte dafür, daß die Feuchtigkeit von oben gekommen wäre.

Ich und der örtliche Wohnmobilexperte meines Vertrauens sind mit Messgerät kreuz und quer im Wagen herumgekrochen - nix.
Auch die Fender waren nach Abbau der Fenderverkleidung ausschliesslich unten feucht, obwohl auch bei meinem Auto die Deckkappen am Übergang von Alkoven zu Fender einfach ohne Dichtmasse aufmontiert waren.

Ich würd ja glatt mal bei Dir vorbeischauen um das sozusagen am lebenden Objekt abzugleichen - wohnst Du zufällig an der Strecke von Hamburg nach Südtirol? Da wollen wir in der Hoffnung auf etwas mehr Sonne Mitte Juli wohl mal runtergondeln.

Viele aus dem endlich sonnigen Norden

Frank

marano-t580 am 17 Jun 2010 18:51:48

@ turbokurtla

Hallo turbokurtla,

einige Monate bevor meine Dichtheitsgarantie ausläuft möchte ich mein Womo von einem Profi untersuchen lassen, um wirklich sicherzustellen, dass in den ersten 5 Jahren kein Wasserschaden entstanden ist.
Hast Du mir einen Tipp wer unabhängig solche Prüfungen irgendwo zwischen Karlsruhe und Stuttgart durchführt?
Natürlich freue ich mich auch über Antworten von anderen Usern.

turbokurtla am 17 Jun 2010 19:35:00

Es muss ja nicht bei jedem Mobil so sein.
Zu den Werten des Gerätes kann ich nix sagen, da ich es nicht kenn. Kommt mir aber schon hoch vor.
Es muss doch in Euren Städten Leute geben die das drauf haben.

Eura665HS am 18 Jun 2010 22:48:23

Hm... aber Sika wird doch nicht unter den Dichtleisten verwendet. Da werden doch Butylbänder oder Dekalin verwendet.... oder?

901red am 18 Jun 2010 23:00:50

interessanter thread!
auch wenn wir keinen eura fahren. öffnet aber die augen.
besten dank und ebensolchen gruß
o. - jetzt in stockholm

turbokurtla am 19 Jun 2010 07:29:48

Eura665HS hat geschrieben:Hm... aber Sika wird doch nicht unter den Dichtleisten verwendet. Da werden doch Butylbänder oder Dekalin verwendet.... oder?

So sollte es sein, und so wäre es auch gut.

Doch was meinst Du wie viele Hersteller und Werkstätten dies mit Sika machen. Viele.
Und sehr viel User/Bastler eifern dem nach, das sieht man doch schon wie oft in Foren nach dem Sika Zeugs gefragt wird.
Dann stehts noch in den Sika Datenblättern: Klebt und dichtet.
Da meint doch jeder das es besser als Dekalin ist.

Sika hat halt einen gravierenden Nachteil. Es reißt, ähnlich Silikon irgendwann/irgendwo ab und wird dann dort undicht.
Kurt

bert am 19 Jun 2010 10:41:21

Eura665HS hat geschrieben:Hm... aber Sika wird doch nicht unter den Dichtleisten verwendet. Da werden doch Butylbänder oder Dekalin verwendet.... oder?


Ist bei Laika leider auch so.
Da wird ALLES mit Sika drangeklebt,
Stauraumklappen, Eckabdeckungen, Rücklichter, Stoßstangenecken......

bert

turbokurtla am 19 Jun 2010 16:27:59

Genau Bert,
das hatten wir doch erst.

Und dieses Sika härtet aus und reißt dann an manchen Stellen ab.
fast so, wie Silikon.

Eura665HS am 20 Jun 2010 18:28:50

Also bei Eura weiss ich:

Der Sport von 2005 und 2006 hat Butylmasse (-Band) unter der Leiste an der Dach-Wand-Verbindung. Sika ist dort nicht.

Aber an den Staufachklappen und Kühlschrank. Zum Kotzen das Zeug klebt so, man kriegt die Kühlschrankgitter nicht ohne Schaden raus.

Ich versteh auch nicht warum die das machen...


Die Dichtmasse die die in den neuen Terrestra verwenden ist allerdings gut...

Hans-Jörg am 01 Jul 2010 15:47:45

Hallo!

Ich liebäugle schon seit Monaten mit einem EURA 635 VB aus 2004-2006 und stelle fest, daß die Teile beim Verkäufer wie "Blei"stehen!! Sind die Probleme wohl in breiter Masse schon bekannt oder ist ein EURA nur sehr schlecht im Wiederverkauf? Auf jeden Fall schau ich mich jetzt nach einem Hymer 524 aus 2003 bis 2005 um.

Vielen Dank für die Info´s!



Hans-Jörg

BOWO am 01 Jul 2010 16:12:56

Die Modelle 2004 bis 2006 stehen bei allen Händlern wie Blei rum. Grund war der Modellwechsel Ende 2006/ 2007(neuer Ducato und neuer Ford Transit) mit grüner Umweltplakette (neue Motoren). Warum sollte man sich da für viel Geld ein altes WoMo kaufen wo man ggf. ohne teure Nachrüstung noch nicht einmal z.B. nach Berlin oder München fahren kann wenn man ab 2007 Modell diese Probleme nicht hat? :(

Ich glaube, es ist hier kein Eura Problem, außer, dass viele Euras im Verleih eingesetzt werden und durch den Modellwechsel (bzw. die zeitgleiche Einführung der Umweltplakettenpflicht in vielen Städten) plötzlich die Verleiher nicht mehr problemlos jährlich ihre Fahrzeuge an den Mann bringen konnten. :eek:

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