Ja, habe ich - über Herbst, Winter, Frühjahr.
Der Fühler sitzt da sehr ungünstig.
Viele kennen es, wenn sie hinten im Bett erschwitzen oder sich den Sack abfrieren -
immer schön im Wechsel.
Die Heizung schaltet halt doof mit dem analogen Bedienteil.
Ich habe daher den Fühler an Wand zwischen Führerhaus und Dinette gebaut.
Etwas über Kopfhöhe wenn ich dort sitze.
Wir haben von ca. -15 bis +10 Grad getestet - also in der Heizperiode.
Die Scheibenabdeckung erfolgte mit einer Hindermann Lux - sonst geht zuviel Wärme flöten. Teilweise waren die Türfenster dabei ein Stück weit unten für die Frischluft.
Alle Heizungsrohre sind voll auf.
Die Wärmeverteilung im Fahrzeug ist nun viel gleichmaßiger.
Man kann vorne sitzen ohne zu frieren und gleichzeitig hinten liegen ohne zu zerfließen.
Die Schalthysterese ist kleiner geworden:
Das Führerhaus verliert schneller Wärme. Da der Fühler nun weiter vorne sitzt wird schneller, aber auch kürzer nachgeheizt. In hinteren Teil wirkt sich das durch die bessere Isolation kaum aus. Die starken Temperaturschwankungen bleiben aus.
Es hat sich bewährt. Der Fühler hängt dort noch mit Isoband befestigt und wird jetzt fest eingebaut.
Weiterhin kommt ein zweiter Fühler auf den Lokus - mit Umschalter.
Wozu??
Unsere Fahrzeugheizung heizt den ganzen Wagen recht gut durch. Selbst hinten sind auch am Nordkapp immer gute 20 Grad. Auf dem Abseiler friert einem aber das Geschäft ein. Auf den langen Nordtripps wird dann also während der Fahrt nur der Lokus erfasst und beheizt. Wozu unnötig
Gas verballern.