Gast am 15 Okt 2010 06:52:35 @frankiafred
da daß alles immer noch ein wenig mit dem Ursprungsposting zusammenhängt (Kunde in der Werkstatt beim KD anwesend) meine Berufserfahrung:
Da ich mein Leben im Außendienst als Verkäufer verbracht habe, erst Markenartikelindustrie im Lebensmittelbereich, die letzten 35 Jahre in der Pharmaindustrie war es immer erforderlich, vor versammelter Mannschaft Gesprächstraining zu üben.
Da spielten die Vorgesetzten den Kunden und unsereiner mußte die Verkaufsargumente vortragen, die man oft erst Stunden vorher erhalten hatte und dann rasch lernen mußte incl. der Handhabung der Verkaufshilfen, Folder etc.
Da waren bei solchen Gesprächen in guten Jahren bis zu 800 Kollegen und sämtliche Vorgesetzte bis zum Geschäftsführer Deutschland anwesend.
Im direkten Verkauf konnten es in Unis bis zu 20 Ärzten mit Oberärzten und Professoren sein.
Bei uns hieß es, wer diesen Stress nicht aushält, ist für den Job nicht geeignet und so mußten im Laufe der Jahrzehnte viele Kollegen sich einen anderen Job suchen, weil sie im Gespräch anfingen zu zittern und alles vergessen hatten, was man Ihnen an Verkaufsargumenten gelernt hatte, wenn mehrere Vorgesetzte oder Kunden anwesend waren.
Der Kunde ist immer der härteste Kritiker, das können alle die bestätigen, die im Verkauf tätig sind oder waren.
Und wer Kritik in seinem Beruf nicht vertragen kann, ist für den Job nicht geeignet. So einfach ist das.
So habe ich es erfahren müssen und so sehe ich es auch.
Nix für Ungut.
lg
peter
schleifer am 15 Okt 2010 06:53:42 Gast hat geschrieben:Gast hat geschrieben:schleifer hat geschrieben:Ich hoffe dass die wo schreiben alles Abzocker sind auch ehrlich durchs leben laufen :D
Ralf
Ich weiß gar nicht, was Du hast. Ganz ehrlich: In dem Moment, in dem z.B. eine Inspektion mehr als 300 EUR kostet (und das tut sie fast überall), wirst Du abgezockt (mal ganz abgesehen davon, dass eine Inspektion in einer Fachwerkstatt ohnehin meist vom Lehrling erledigt und allenfalls vom Geselle oder Meister kontrolliert wird).. Stundensätze, wie in der KFZ-Branche, wirst Du in dieser Höhe im restlichen Handwerk suchen müssen - obwohl die Werkstatt- und Betriebskosten teilweise sicherlich über denen einer KFZ-Werkstatt liegen. und auch für Dich nochmal: Ich schrieb "FAST" - nicht, dass es ausnahmslos so ist. Aber ich denke, dieses Thema gleitet dann doch langsam etwas weit von Peters Anliegen ab.
... Zahnriemen etc. sind damit natürlich nicht gemeint, sondern normale Kundendienste.
bei mir waren die Inspektionskosten immer zwischen 180,00 Euro und 250,00 Euro und ich denke das ist in Ordnung. Wenn jemand Zweifel an seiner Werkstatt hat sollte er diese wechseln. Über die Schultern schauen ist nicht so einfach da es im Falle eines Unfalls Probleme geben kann. Ich hab auch schon in der Vergangenheit Sachen hinterfragt die dann aber glaubwürdig waren.
Ralf
pilote600 am 15 Okt 2010 07:01:46 Wie schon 2 mal geschrieben, schaue ich nicht zu um dem Mechaniker "auf die Finger zu schauen", jeder bekommt von mir einen Vertrauensvorschuss (der auch mich schon mehr als einmal Geld gekostet hat). Denoch kommt es vor, dass der Zuschauer den entscheidenen Hinweiß gibt. Kleines Gschichtle...
letzten Sommer war ich mit einem Scania unterwegs, bereits 3 Werkstätten haben es nicht geschafft die Klima wieder zum laufen zu bringen, trotz wechsel von Druckschaltern, Flüssigkeiten und und und.
Also mal wieder in einer (4.) Werkstatt, auch das ganze Programm durch ....
erst mal KF raus, und neu befüllt ... nix geht
also den neuen Druckschalter ausgetauscht .... nix geht
man könnte ja mal den Pollenfilter wecheln ... ok, es kommt nun mehr Luft aber warm
Mechaniker holt Meister .... 2 ratlose Gesichter. beide sitzen im Auto und messen alle Sicherungen und Relais durch ......
Dann fragt der "dumme Fahrer" (also ich) ist der Schalter im Amaturenbrett vieleicht defekt?
Mildes Lächeln aus dem Fahrerhaus, aber man will ja dem Kunde (oder seinem Gehilfen) nicht vor den Kopf stoßen und prüft den Schalter.
Kommentarlos steigen beide aus dem Auto, fünf Minuten später kommt der Mechaniker mit einem neuen Schalter zurück und die Klima geht nach dessen Einbau.
schleifer am 15 Okt 2010 07:12:33 das kann halt mal pasieren. Hab da auch mal einen Fall Erlebt dieses Jahr.
Ford Transit eines Ehepaars bleibt ständig liegen Motor geht immer aus.
Ich empfahl meine Fordwerkstatt da ich sehr zu frieden mit dieser bin.
Wie es der Zufall will sehe ich dieses Ehepaar auch dort um nach dem Fehler suchen zu lasssen. Kurzum das Fahrzeug war 14 Tage in der Werkstatt da der Fehler auf Anhieb auch nicht gefunden wurde. Letztendlich war es ein Aufkleber im Tank der sich gelöst hatte und beim ansugen des Diesels immer vor das Saugrohr ging. Fehler gefunden Kunden sind glücklich. Es wird immer Probleme geben die Nerven und Geld kosten und Mechaniker die sich so verbeisen, dass Sie auf die Kleinigkeiten nicht achten bzw. nicht drandenken.
Ein Kumpel ist Mechaniker sein VW Golf GTI blieb einfach stehen (war in den 80er) wir schauten nach dem Fehler Zündkerzen, Zündspule usw. das Auto sprang nicht an er bekam schier die Krise bis ich irgendwann fragte ob noch Sprit im Tank ist und siehe da der Tank war leer.
Ralf
knownix am 15 Okt 2010 10:14:54 Hi alle,
ich bin der Bremsflüssigkeitsspritzer. Ich sagte unbeabsichtigt und mittlerweile wurde in diesem sich entwickelnden Thread Vorsatz draus.
Hier werden mittlerweile so ziemlich alle Klischees bedient die Möglich scheinen. Diskussionen über Abzocke bei Handwerkern / Mechanikern u.a. mit Pharmareferenten oder generell fehlerfrei durchs Leben gehenden Menschen halte ich nicht für fruchtbar. Zu lernen gibts auch nix neues - also.
Bin dann mal weg vom Thread
Knownix
rhglomb am 15 Okt 2010 11:04:01 Millim hat geschrieben:Einst in meinem ersten Leben war ich KFz-Mechaniker. Es gibt kaum was nervigeres als Kunden die ständig ihre Nase in jede Ritze stecken und mit "guten" Ratschlägen nicht geizen. Da fragt man sich warum sie es nicht selber machen wenn sie eh alles besser wissen.
Vielleicht weil
- sie keine Diagnosegerät zu Hause haben
- sie keine Bühne haben
- sie das Spezialwerkzeug nicht haben
Ansonsten würde sicher Einige nuch noch sehr selten in eine Werkstatt gehen !!!!
frankiafred am 16 Okt 2010 01:23:48 Moin,
@rhglomb
selbst bei uns auf dem platten Lande gibt es genügend Selbsthilfewerkstätten wo sich jeder austoben kann.
@Freetec 598
keinesfalls war es meine Absicht irgend jemanden anzugreifen :) .Wollte nur meine Sicht der Dinge darstellen.Übrigens hatte es nichts mit "zitternden Händen" usw. zu tun,daß wir die "Tippgeber" gern mal verscheuchten,sondern damit das es lästig war ständig zu hören.......man könnte ja mal........ Und selbstverständlich gibt es viele beispiele dafür,daß ein Laie den entscheidenden Tipp gibt.Nichts desto trotz habe ich volles Verständnis für Werkstattbetreiber die ihre Kunden NICHT in selbige lassen - ohne zu Unterstellen sie hätten was zu verbergen.
Fred
wolfworldwide am 16 Okt 2010 02:52:42 Hallo Fred,
Du hast ja recht. Das Dilemma ist, dass es in Deutschland Tätigkeiten bzw. Berufe oder, noch besser, Lebensbereiche gibt, von denen jeder eben jeder glaubt substantiell Ahnung zu haben.
Da sei mal genannt (ohne Anspruch auf Vollzähligkeit)
-Fußball
-Autos
-Medien
-Politik
Da kann jeder mitreden, immer drauflos, da gilt es vor allem die Lufthoheit über Stammtischklischees zu erringen. Da darf auch schamlos Negatives unterstellt werden ("Fast alle Autowerkstätten sind Abzocker"). Da muss sich eigentlich nur jeder mal fragen, ob es denkbar gewesen sein könnte, dass man selbst liederlich in seinem Beruf gearbeitet hätte. Das würde jeder weit von sich weisen, was viele aber wiederum nicht davon abhält, grundsätzlich andere dessen zu beschuldigen. Man fasst es nicht.
Bemerkenswert ist ja auch, dass man zwar in vielen postings Automechaniker der Unfähigkeit beschuldigt, aber niemand eine Verbesserung dieser Kernfähigkeiten in dieser Tätigkeit verlangt. Stattdessen sollen sie reden können, oder so. Am besten in einigen Fremdsprachen, denn, so habe ich irgendwo gelesen, wollen einige ja ihr WoMo zum KD sogar ins Ausland "tragen", um ein paar Euro zu sparen. "I´m glad to repair your camper, Miss Sophie!"
Dass dadurch zwar die eigenen Sozialsysteme sabotiert würden, aus denen man immerhin die eigene Rente bezieht, wird dabei allerdings geflissentlich übersehen. Aber sei es drum. Man verlangt zusätzliche Qualifikationen von den Schraubern. Nur, bezahlen will die natürlich auch keiner. Weil ja alles perfekt sein muss, Defekte eigentlich nicht vorkommen dürfen, und wenn, dann will man sie nach Möglichkeit nicht bezahlen oder maximal zu Dumping-Löhnen. Der Geiz lässt grüßen, da ändert es auch nichts wenn das eigene WoMo 50KTeuro gekostet hat.
Dass man sich damit letztlich selber in seinem Wohlstand sabotiert, denn wenn der Binnenmarkt nicht läuft, weil niemand Geld hat und damit konsumiert und/oder Steuern zahlt, um neben anderem auch die Sozialsysteme notwendigerweise zu füttern, wird es letztlich irgendwann allen schlecht gehen. Aber damit wäre dann auch niemandem geholfen.
Es ist doch klar, Kundendienste an Fahrzeugen sind letztlich finanziell eine austarierte Geschichte, die mit Service, Reparatur, wie auch mit Versorgung von Verbrauchsmaterial und Ersatzteilen zu tun haben. Nur in Gänze betrachtet wird eine Werkstatt letztlich auf ihre Kosten kommen. Aus meiner Betrachtung macht es Null-Sinn, da mit einer Batterie Öldosen aus dem Billig-Discounter angelatscht zu kommen, in der Hoffnung, dadurch Geld zu sparen. In einem Restaurant würde man Korkengeld verlangen wenn jemand seinen eigenen Wein zur Feier mitbringen würde, in Werkstätten wird man in so einem Fall vermutlich jedes Entgegenkommen aufgeben. Und dann zahlt der Kunde halt zu Recht 33 Euronen für das Auslesen des Fehlerspeichers, damit er sein Billig-Öl reinkippen kann. Ich käme auf so eine Idee gar nicht, hab andererseits auch noch nie Geld für solche Serviceleistungen zahlen müssen.
Man muss es sich mal vorstellen. Da gibt es Menschen, die beschuldigen andere ihre Job nicht richtig zu beherrschen, schleppen eigenen Krempel wie Billig-Öl in die Werkstatt, unterbrechen damit letztlich eine filigrane und sicher auch gerechtfertigte Wertschöpfungskette, töten dem Mechaniker mit eigenen technischen Weisheiten den letzten Nerv und erwarten dann aber als Premium-Kunden behandelt zu werden. Ich stelle mir immer wieder die Frage, wie man selbst, also in seinem eigenen Berufsleben, auf so ein Kundenverhalten reagiert hätte. Vermutlich nicht sehr positiv. Weil man selber ja fehferfrei und perfekt, vor allem aber ambitioniert und engagiert seinem Job nachgegangen ist.
Ich seh diesen Tröt und resultierende Erkenntnisse eigentlich ganz pragmatisch. Die perfekten Hobbyschrauber sollen sich schlicht eine Do it your self-Werkstatt mieten, ihr Billig-Öl reinschütten und den KD und jede Reparatur, wie einige Male hier beschrieben, perfekt selber ausführen. Denn Zeit scheinen sie ja auch zu haben, wenn sie den "Mechaniker ihres Misstrauens" stundenlang hauteng begleiten können. Dann hätte es für mich und andere zumindest den Vorteil, dass man nicht am Counter warten muss, bis sich irgendjemand den "Werkstattzugang" und die "Eigenöl-Lösung" erstritten hat.
Mit besten n
Wolf
Gast am 16 Okt 2010 06:41:36 Es gibt sie, die schwarzen Schafe - das wissen wir alle.
Aber es gibt auch viele ehrliche Werkstätten, die mit viel Herzblut versuchen, ihren Job anständig zu machen.
Aber es ist halt populärer, über die zu schimpfen, auf die man manchmal angewiesen ist.
Mal zur Klärung einiger Halbwahrheiten:
- es gibt klare Vorschriften, wer sich in der Werkstatt aufhalten darf.
Viele mögen das nicht glauben, aber es ist so.
Ein Anruf bei der BG Eures Vertrauens hilft Euch weiter.
- Bremsflüssigkeit anhand der Probe aus dem Ausgleichsbehälter zu
beurteilen, ist ziemlich nichtssagend. Der höchste Wasseranteil befindet
sich da, wo er am gefährlichsten ist: in den Bremsschläuchen.
Wer zu geizig ist, nach 2 Jahren zu tauschen, sollte sich vielleicht ein
anderes Hobby suchen (sorry, aber das musste mal raus).
- "Klimaservice für 25 Euro". Klar, schwarz auf die Hand.
Ein anspruchsvolles Servicegerät liegt bei ca. 5000 Euro.
Das Kilogramm Kältemittel kostet ca 30 Euro.
Wie will man da eine halbe Arbeitsstunde (vom Personal, das hierfür auf
einer gesetzlich vorgeschrieben Schulung war) für 20 Euro + 5 Euro
Material verkaufen???.
- "AGR defekt, obwohl kein Russ / Leistungsabfall oder sonstiges"?
Durchaus denkbar. 100 Jahre lang fuhren Autos OHNE AGR.
Die Wirkung des AGR lässt sich nun mal nicht mit der Nase testen.....
- "Ford hat 2 AGR zur Auswahl - eines um 200 und eines um 350 Euro"
????????? Das kann ja wohl nicht sein.
Natürlich gibt es Ersatzteile auf dem Markt zu unterschiedlichen
Preisen. Aber ein Vertragshändler hat diese Auswahl nicht. Er kauft
bei "seinem" Konzern.
Ich verstehe den Frust des Thread-Starters und einiger Antwortschreiber.
Eine gute Werkstatt zu finden ist vielleicht ähnlich schwer, wie einen guten Arzt zu finden. Beiden muss man Verstrauen können. Und beiden muss man auch eingestehen, dass sie Fehler machen und nicht allwissend sind.
Viele ,
westy75
ahd250 am 16 Okt 2010 09:56:55 westy75 hat geschrieben:- "Klimaservice für 25 Euro". Klar, schwarz auf die Hand. Ein anspruchsvolles Servicegerät liegt bei ca. 5000 Euro. Das Kilogramm Kältemittel kostet ca 30 Euro. Wie will man da eine halbe Arbeitsstunde (vom Personal, das hierfür auf einer gesetzlich vorgeschrieben Schulung war) für 20 Euro + 5 Euro Material verkaufen???.
@www & westy: :top:
Ich hatte gerade einen meiner Mechaniker zur (vorgeschrieben) Klimaschulung bei der KFZ-Innung.
170,-€ (in Worten: Einhundertsiebzig) plus Meerschweinsteuer!
Da kann ich die nächsten 3-4 Klimawartungen machen allein um die Kursgebühr wieder einzufahren.
P.S.: Ich selbst war auch schon zum Lehrgang, macht also schon 340,-€ :!:
Aber der Gesetzgeber schreibt vor, das JEDER Mitarbeiter, der an Klimaanlagen arbeitet, geschult sein muß.
Golfspieler am 16 Okt 2010 16:48:19 ahd250 hat geschrieben:@www & westy: :top:
Ich hatte gerade einen meiner Mechaniker zur (vorgeschrieben) Klimaschulung bei der KFZ-Innung. 170,-€ (in Worten: Einhundertsiebzig) plus Meerschweinsteuer! Da kann ich die nächsten 3-4 Klimawartungen machen allein um die Kursgebühr wieder einzufahren.
P.S.: Ich selbst war auch schon zum Lehrgang, macht also schon 340,-€ :!: Aber der Gesetzgeber schreibt vor, das JEDER Mitarbeiter, der an Klimaanlagen arbeitet, geschult sein muß.
:cry: ...wenn´s kein Geschäft ist, dann ganz einfach nicht mehr anbieten bzw. nicht mehr machen...
:wink:
Fritz
ahd250 am 16 Okt 2010 16:54:19 Halloundso,
@ Golfspieler: Natürlich verdient man Geld damit, und man muß es auch anbieten, wenn man seine Kunden behalten will, aber wenn ich solche Texte lese wie teilweise in diesem Fred geht mir echt die Galle über.
Und damit melde ich mich aus diesem Fred ab. Tschüss.
frankiafred am 17 Okt 2010 02:47:50 Moin,
@wolfworldwide , westy 75 , ahd 250
:daumen2:
Fred
viking92 am 18 Okt 2010 14:50:29 Hy Peter,
das AGR Problem ist beim Transit leider hinlänglich bekannt :(
Ich warte eigentlich auch jeden Monat drauf das es "kommt", obwohl erst 20tkm auf der Uhr.
Da ich aus der Gewährleistung raus bin, werde ich im Fall der Fälle 'ne freie Werkstatt mit dem Austausch beauftragen.
Wichtig ist wohl, vor Neueinbau, die Ansaugkanäle zum AGR Ventil zu reinigen, da sie durch das defekte Ventil stark verschmutzt wurden.
Ansonsten liest es sich nicht gut, was Du mit Deinem Wagen schon durch hast.
Bis jetzt toi toi toi......bei uns noch keine Probleme.
Viel Erfolg & ich drück Dir die Daumen
Gast am 18 Okt 2010 16:08:17 viking92 hat geschrieben:Hy Peter,
das AGR Problem ist beim Transit leider hinlänglich bekannt :( Ich warte eigentlich auch jeden Monat drauf das es "kommt", obwohl erst 20tkm auf der Uhr. Da ich aus der Gewährleistung raus bin, werde ich im Fall der Fälle 'ne freie Werkstatt mit dem Austausch beauftragen.
Wichtig ist wohl, vor Neueinbau, die Ansaugkanäle zum AGR Ventil zu reinigen, da sie durch das defekte Ventil stark verschmutzt wurden.
Ansonsten liest es sich nicht gut, was Du mit Deinem Wagen schon durch hast. Bis jetzt toi toi toi......bei uns noch keine Probleme.
Viel Erfolg & ich drück Dir die Daumen
Hallo Birger,
Danke, da kann ich Dir auch nur die Daumen drücken, damit Du wenigstens die nächsten 80 000 Km keinerlei Probleme bekommst, muß ja nun wirklich nicht sein.
Und das mit den Ansaugkanälen kannst Du knicken, da kommst Du überhaupt nicht dran, es sei denn , Du baust den Motor aus.
Es war schon extrem schwierig überhaupt diese Sch....- AGR aus und das Neue wieder einzubauen.
Wie schon geschrieben, da brauchst Du Arme, dünn wie Bleistifte und 1 m lang aber mit Kraft darin wie Klitschko :wink:
Und bei alle dem siehst Du fast nichts.
Mit einem Wort, eine Sch....-Arbeit, weil in meinen Augen einfach eine Fehlkonstruktion.
lg
peter
thilo am 18 Okt 2010 16:26:54 Ich gebe es ja zu. ich bin müde geworden von den ewigen hin und her Argumenten wegen den Werkstätten über die Schulter schauen zu müssen. Ich habe es vor Jahren hier im Forum schon einmal geschrieben: Die Firma baywa Eichendorfstr. 13 in 87527 Sonthofen braucht keine Zuschauer. Die macht selbständig eine super Arbeit und bietet dem Kunde die preiswerteste Lösung an. Nur noch mal auf die Schnelle: Dorthin abgeschleppt worden wegen Lichtmaschinendefekt, an einem Sonntagabend. Am nächsten Tag Anruf vom Meister mit Schadensbild und dem Tip einer Ersatzlichtmaschine über ebay da wesentlich billiger. Gekauft und dort hinschicken lassen, wieder Anruf alles erledigt Spannrollen auch gleich getauscht und eingebaut. Abholung? Ich ja gerne aber leider erst am Samstagnachmittag. Okay, kein Problem. Schlüssel und Rechnung im Handschuhfach, Mietwagen können Sie hier bei uns stehen lassen holt der ADAC ab, wir kümmern uns drum. Sie überweisen uns aber bitte die Rechnung möglichst schnell. Ist natürlich von mir gemacht worden plus Trinkgeld. Noch eine Bemerkung: Der Werkstattmeister hatte mich vorher noch nie gesehen. Trotzdem super Service.
Mir blieb echt die Spucke weg. Ist eine unscheinbare Werkstatt für Fiat die auch Landmaschinen vertreibt. So was muß auch mal erwähnt werden!!!!
Gast am 18 Okt 2010 17:00:58 Hallo Thilo,
genauso wünscht man es sich, genauso sollte es immer sein.
Leider ist es nicht immer und nicht überall so, wie ich schon mehrmals leidvoll und teuer erfahren mußte.
lg
peter
Aramis am 18 Okt 2010 22:38:22 Hallo Peter ( Freetec),
ich muss dich jetzt hier al ein bisschen unterstützen. Wir haben
mit unserem Ford Transit bereits auch sehr viel erlebt. Ich hatte
mir eigentliche in neues Fahrzeug gekauft , weil ich Angst hatte
mit meinem 22 Jahre alten Wohnmobil auf VW LT Basis mit Motorschaden liegen zu bleiben, und dieser Motor hatte 382000 km auf dem Buckel.
Unser Ford Transit ist EZ Jan. 2007, also wahrscheinlich auch so gut wie noch ein Prototyp. Wir hatten zuerst ca. 8 Monate Wassereinbruch im Führerhaus. 3 Ford Werkstätten haben sich daran versucht.
Die Fussraummatte war total ramponiert von der Feuchtigkeit und Ford wollte erst keine neue spendieren. Die neue Fussmatte haben wir erst Ende 2008 bekommen.
Im ersten Urlauf sind wir auch mit dem AGR Ventil stehengeblieben,
machte 3 Tage Zwangsurlaub in Regensburg, weil es natürlich Freitag abend passierte und die Ford Werkstatt dort Samstags nicht offen hat.
Im November 2009 hatten wir bei 45.000 km einen Turboladerschaden in Frankreich - 4 Tage Urlaub gingen flöten - der Spaß kam 2.000 EURONEN.
Von dem Rost am Unterboden des Fahrzeugs ganz zu schweigen.
Auf dem diesjährigen Caravansalon gab man uns ein Werkstattverzeichnis vom Ausland - wie praktisch dachte ich mir , man braucht es doch injedem Urlaub. Auch hat man jetzt schon eine Hotline
für Wohnmobillisten bei Ford. Leider tut sich Ford in Sachen Kundendienst sehr schwer - das ist jedenfalls meine Meinung.
Viele Aufbaufirmen haben vom Ford gewechselt, ich glaube das liegt auch
an dem Ford Service. Schade eigentlich , denn bis auf die Anfahrschwäche mit durchdrehenden Rädern fährt er sich eigentlich
sehr gut.
LG Gabi
Gast am 19 Okt 2010 07:00:08 Hallo Gabi,
da Du nicht jeden Tag im Forum unterwegs bist, ist Dir möglicherweise entgangen, das es hier 2 größere Threads gibt, in denen User von der geglückten Behebung der Anfahrschwäche ihres Transit berichten.
Auch bei unserem Transit wurde dieser Mangel behoben.
Ich würde Euch deshalb empfehlen, wenn ihr nicht schon eine gute Werkstatt habt, sucht Euch einen "Kompetenzhändler", das sind die, die auch Transit verkaufen und KD machen können, und laßt nach einem "Motorsystemfehler"
suchen.
Sag dem Meister, Dein Transit zeige gelegentlich dieses Problem im Display an.
Da wird ein kleiner Laptop an den Motor angeschlossen, es folgt eineAktion "Fehler auslesen" und dann ist das Problem behoben und Ihr glaubt, ein neues WOMO zu haben.
Kostet um die 35.- €, aber es lohnt sich.
Der Transit gibt dann beim Anfahren von selber ein wenig Gas und stirbt nimmer ab.
Manche berichten sogar von einer leichten Verbrauchsverringerung.
Weiterhin viele sorglose und schöne Reisen und keine unnötigen Reperaturen wünscht mit
lg
peter
Aramis am 20 Okt 2010 18:51:31 Hallo Peter,
das Motorupdate haben wir schon drauf. Wir würgen ihn zwar nicht ehr ab , aber bei Regen oder bei Schnee und anfahren am Berg dreht er durch. Er hat eben als Teilintegrierter auch keine Last vorn.
Das wird das Problem sein. Mein Sohn arbeitet bei Ford in der Werkstatt und hat schon alle Möglichkeiten ausgeschöpft.
Lg Gabi
Gast am 20 Okt 2010 19:35:47 Hallo Gabi,
das habe ich wohl übersehen, das Euer Transit Frontantrieb hat.
Die gleichen Probleme hättet Ihr dann wohl auch mit einem Ducato, oder jedem anderen frontgetriebenen Fahrgestell, da kann der Transit dann wohl ausnahmsweise nichts dazu.
lg
peter
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