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Ganz ruhig..... :(
Erst einmal sind wir alle als Womofahrer die Gewinner, eben weil wir genau damit Urlaub machen. Wir liegen im Ressourcenverbrauch ganz weit vor Flugreisen, vor Autoreisen und Bahnreisen mit jeweils Hotelaufenthalt. :) Zur Frage von LowCostDriver direkt: Ich fahre vorausschauend, "ernähre" mich ausschließlich von meinem Solarstrom (für Winter kleines Windrad dabei). Zudem kleiner Motor, Euro 4 und vorausschauendes Fahren. Aber ehrlich, hat auch was mit Sparsamkeit zu tun.... :lol: Ich benutze oft die Mikrowelle wegen der Stromersparnis. Spüle meine Fäkalientanks mit Duschwasser, verwende keine Chemie. Lasse mein Womo wohl mit mir alt werden, denn der Ressourcenverbrauch für die Neuherstellung eines WoMo ist riesig. Hab ich garnet gewußt. Habe 24 Bäume gepflanzt auf meinem Grundstück. War richtig teuer.... 8) Aber mehr weiß ich jetzt auch net. Trotzdem: Low Cost Driver hat recht.: Wir haben wenigstens die Möglichkeiten, was zu tun. Darüber sollte man nachdenken. Hallo andwein....
Tipp :) : Schalte zwischen Solaranlage und Fernseher einen Stromspeicher (Batterie). Dann kannste auch abends "fernsehen" :D Nix für ungut. Mit dem Biodiesel haste wohl recht. Aber wer weiß das heute noch. Deshalb fragt der Kollege "LCD" ja, ob das mit den Bäumen was bringt oder net. Wer weiß das schon? Bis denne hallo
ich sage nur wm 2022 in der wüste von katar in klimatisierten stadien der kleine mann fährt schon aus kostengründen langsam dafür verprassen die bonzen umso mehr und wollen uns erzählen was für die umwelt zu tun josef
Schade ! :( :( :( Ich vermute daß LCD genau diese Ebene vermeiden wollte. Mir ist es absolut unbegreiflich, daß sich jemand anscheinend angegriffen fühlt, weil andere, ein für sie wichtiges, Thema problematisieren wollen. Es sollte nix negatives angeprangert, sondern positives verstärkt werden! Was ist daran verwerflich? LCD wollte und hat nix und niemanden angegriffen! Warum so eine heftige, mir nicht nachvollziehbare, Reaktion????? Kopfschüttelnde Peter Eben Josef und Peter,
manchmal muss man eben selbst was tun...... Net immer Alles auf die "Bonzen" schieben... :) Ähm Peter ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich glaube, Andreas meinte das jetzt nicht soooo bierernst, wie Du es offensichtlich auffasst.
Da ist ein wenig Ironie im Spiel :) Außerdem: Ich hoffe, ich trete Dir nicht zu nahe, aber mein Eindruck ist, dass Du der Einzige bist, der sich angegriffen fühlt. Ich meine, das ist ein Forum, da gibts nunmal verschiedene Meinungen und verschiedene Arten das zum Ausdruck zu bringen. Und am allermeisten OT, das wiederholt sich in diesem Forum mit immer häufiger werdender Wahrscheinlichkeit, sind die Diskussionen über eine Diskussion oder deren Teilnehmer .
Womit wir wieder bei den von Dir bereits angesprochenen gewagten Thesen wären... :D ;) Klaus Moin,
@Dirk du hast mit deinem Einwand natürlich vollkommen Recht.Nun ist es so,daß die Mikrowelle in meinem Mobil serienmäßig ist und somit ihren festen Platz hat.Das durch einen Ausbau entstehende Loch ist häßlich und schmälert den - ohnehin nicht hohen :cry: :cry: :cry: - Wert meines Mobils.Genau so verhält es sich mit der Klimaanlage. Man sollte mal die Wohnmobilhersteller dazu anregen Mobile komplett (Aufbau) aus Holz zu bauen (wie es sie früher mal gab).Nicht diesen Plastikscheiß überall.Mein kleines Häuschen (ja,ich habe im Garten einige Bäume) ist auch aus Holz.Das war billig (Fichte aus nachhaltigem Anbau),ist leicht zu verarbeiten,sieht schön aus,ist langlebig,isoliert gut und,ist bei der Entsorgung unproblematisch.Warum gibt es sowas nicht zum Normaltarif? Fred (pro Holzmobil :) )
Der Eine sagt so, der Andere sagt so (und die Schadstoffnorm und die Tankuhr sagt auch was dazu) :) Grüßle, Peter, der beides schon hatte - einen Alten und einen Neuen. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich solch einen Ablasshandel nicht unterstütze.
Wer sein Gewissen unbedingt beruhigen muss, der sollte ernsthaft drüber nachdenken, seine vollständige Lebenshaltung absolut Konsequent und ohne für und wieder, auf die Erhaltung der Ressourcen umzustellen. Allerdings wäre solch ein Schritt ein Rückschritt in nicht bekannte und undokumentierte Zeiten :D Zivilisation ade :!: Moin,
@pipo mit einem Handel welcher Art auch immer haben Aktionen wie Björn sie beschrieb nichts zu tun.Ein Ende der Zivilisation ist auch nicht in Sicht ,wenn man sich mal 2 bis 3 Gedanken über den Umgang mit der Umwelt macht.Der Strom,der z.B. aus Winkraft,Wasserkraft,der Sonne (regenerative Energieformen eben) unterscheidet sich nicht von dem aus Atomkraftwerken.Man könnte die Liste unendlich lang Fortsetzen.Gut,daß es Leute gibt die Forschen und Entwickeln zum Vorteil der zukünftigen Generationen.Jeder von uns kann dazu beitragen die Welt zu erhalten - ohne gleich ein "Öko" sein zu müssen.Leichter ist es natürlich die Schuld auf andere zu schieben und weiter zu machen wie bisher. Fred
Na, ob das alles so stimmt ..... :wink: :D Peter
:gut: Das kann ich nur so unterstreichen. Nicht alles schlecht machen, mäkeln und meckern, warum was wieseo so ist und nicht anders, sondern einfach mal irgendwo anfangen! Das unterscheidet die Macher von den Meckerfritzen! Ach ihr Lieben, schiebt es doch nicht gleich in die Meckerecke :!:
Ehrlich gesagt finde ich es ja Bemerkenswert, wenn sich jemand Gedanken macht, aber das was getan wird ist so Micrometer gering, dass es die 12 L auf 100Km inkl. der Umweltschäden, die für die Förderung des Oels nötig waren nicht aufwiegen wird. Hier hatte jemand eine löbliche Idee, mit der er sich zudem ein einträgliches Geschäft sichert in dem er das Ganze in die Sache des Umweltschutzes stellt. So lange unsere ganze Infrastruktur darauf ausgelegt ist, nur wertvolle nicht regenerative Ressourcen zu verbrauchen, kann ganz China und Indien Bäume pflanze ohne das im Kopf der Weltenbürger ein Umdenken beginnt. Traurig aber wahr. Achsoja: Ich trinke Bier, dessen Zutaten direkt vor meiner Türe angebaut werden, die Wurst die ich esse kannte ich meistens per Namen, Brot und Backwaren kommen ebenfalls aus der Nachbarschaft. Obst und Gemüse wächst im Vorgarten :D Was ich tun kann tue ich, aber bevor ich ein Projekt unterstütze, welches ich nicht kontrollieren kann, werde ich lieber zum Kritiker :wink: peter Im Grunde finde ichs gut wenn sich jemand bewegt und was macht.
Aber in Deutschland Bäume pflanzen hat allenfalls was symbolisches. Wir haben in Deutschland (für ein Industrieland) einen unglaublich hohen Baumbestand. Das macht eben ein gutes Gefühl. Ich denke das hat so ein bisschen was von den Ablassbriefen die man seiner Zeit mal kaufen konnte. "Wenn der Taler in die Kasse klingt die Seele in den Himmel springt..." Die Welt ist so wie sie ist. Wir können sie als so kleines Land eh nicht verändern. Wir haben das im letzten Jahrhundert zwei mal erfolglos versucht (Wenn auch mit deutlich anderer Zielsetzung). Wir haben in Deutschland heute inzwischen eine sehr gute Umweltqualität. Wasser und Luft sind im Gsamtdeutschen Schnitt gesehen um Längen besser als vor 25 Jahren. Überall sinkt der Energieverbráuch (ich weiss jetzt gar nicht ob er in D über alles gesehen immer noch ansteigt oder breits sinkt). Der Flottenverbrauch der KfZ sinkt stetig - wenn auch langsamer als von der Industrie versprochen. Die koventionelle Technik ist doch im Grunde ausgereitzt. Allenfalls mit Hybridautos kann man noch Flottenerfoge erzielen. Die Batterietechnik taugt für den Einsatz im KfZ nicht. Die bisher beste Akku-Variante die in der Massenherstellung produziert wird würde beim KfZ an der Verfügbarkeit der Rohstoffe scheitern. Lithium ist nur sehr begrenzt verfügbar. Wasserstoff ist ganz toll wird aber leider mit fossilen Energien produziert. Dann kann ich auch gleich Diesel verbrennen und spare mir den Zwischenschritt mit dem Wasserstoff. Über Logistik lässt sich sicher noch was machen. Warum müssen alle grossen Unternehmen "rollende Lager" haben? Und wenn sie das schon unbedingt machen - warum mit LKWs auf der Autobahn? Klasse finde ich auch den Klimahype. Früher gabs nur Wetter. Inzwischen haben wir Klima. Wie wichtig nimmt sich der Mensch das er glaubt er könne wirklich das Weltklima beeinflussen. Selbst wenn sind die Prozesse so langwirig das dies bereits irgendwann in der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts ausgelöst wurde und wir den unmittelbaten Fortgang heute eh nicht mehr beeinflussen können. Schon gar nicht in dem wir Energiesparlampen kaufen. Und selbst wenn dies alles so wäre hätten wir nicht einmal ansatzweise das Wissen um zu verstehen wie sich dies entwickelt oder gar welche Eigendynamik das entfalten könnte. Für sowas ist der menschliche Beobachtungszeitraum einfach zu kurz. Witzig finde ich auch das Werbeversprechen "Co2 Neutral". Auch Rohöl ist Co2 neutral. Oder stammt es nicht von Organismen die in archaischer Zeit am Grunde eines Meeres abgelagert wurden? Das ist also auch Co2 das irgendwann einmal dem Kreislauf entzogen wurde. Nur hier sind die Prozesse halt um ein vielfaches langsamer. Naja.Genug geschribselt. Mögen sich andere andere Gedanken machen - und vor allem Bessere :) Hmmm, schön...
wir räumen das Womo auf. kaufen ein Ceran-Kochfeld, pflanzen ein paar Bäumchen, kaufen beim Bio-Bauern, haben einen schadstoffarmen Motor..... wir kaufen Strom aus erneuerbaren Ressourcen, verdammen Atomstrom und verlassen uns darauf daß Strahlung Rücksicht auf Landesgrenzen nimmt wir haben eine Klimakanzlerin, reden vom Elektroauto, bauen Null-Energiehäuser ...und retten so die Welt vor dem Untergang, oder glauben es zumindest zu tun und das Gewissen ist wunderbar beruhigt und übersehen wie um uns herum Millionen von Indern und Chinesen ihren Traum vom Wohlstand realisieren, ohne dabei groß über unsere Sorgen nachzudenken grüße von klaus aus der Insel der Glückseligkeit wir retten zumindest unseren teil :wink:
wer nichts tut, hat natürlich schon verloren, aber wo soll man anfangen, wenn die bäume, die man hier pflanzt, grenzüberschreitend wieder vernichtet werden ?
Hallo @Yasar und alle die sich betroffen fühlen: 1. dieser Beitrag wahr ironisch gemeint, ich dachte man kann dies ohne Erklärung erkennen, war mein Fehler. 2. und das meine ich ernsthaft: Wenn ich die Umwelt und die Ressourcen schonen will fahre ich Fahrrad und bleibe daheim. Ein Wohnmobil, für 4 Wochen Urlaub, extra gebaut und mehr als 3,5t für 2-3 Person zu bewegen kostet Energie. 10t CO2 jagt jeder Bundesdeutsche in die Luft, selbst Chinesen schaffen im Augenblick erst 2-3t. Das sind Fakten (sagt jedenfalls die letzte Report-Sendung, ich zitiere nur). Biodisel tanken löst dieses Problem nicht. Aber meine Art Urlaub zu machen gefällt mir und deshalb erlaube ich mir die Freude Wohnmobil zu fahren, ich reise und rase nicht. Deshalb stehe ich auch zu den Folgen und habe mich dafür bei meinen Enkeln schon entschuldigt. Die waren allerdings der Meinung, das es mit dem Auto wesentlich interessanter ist als mit dem Zug. Bitte übertriebt die Selbstkasteiung nicht und genießt den Urlaub mit eurem Wohnmobil!!!!!!!!!!!!!!!!!! Andreas Also ich trenne auf Reisen den Müll, passe auf das ich nichts zurück-
lasse wo es nicht hingehört. Ich Reise aber ich Rase nicht, d.h.ich achte auf meinen Verbrauch. Ansonsten habe ich keinen Filter im Auto weil der so wie so nichts bringt. Dafür wasche ich mein Womo und die anderen Fahrzeuge zu hause nur mit Regenwasser,verwende ökologische Schmierseife als Reinigungsmittel und auch in der Toilette.Ausserdem habe ich gut 20 Bäume auf meinem Grundstück mit denen ich Sauerstoff erzeuge und habe zwischen meinem Zaun und dem Bach eine Fläche völlig sich selbst überlasse als Lebensraum für Amphibien.Dafür habe ich meinen hauseigenen Igel(hält seinen Winter- schlaf unter meiner Gerätehütte),8 Vogelnester,Libellen,Glühwürmchen und auch ein paar Fledermäuse, es lohnt sich die Natur zu schützen. Reisen mit dem Womo ist ökolögischer als die meisten anderen Urlaubs- formen.Ein Hotel verschlingt beim Bau unmengen an Ressourcen und verbraucht während des Betriebs ebenfalls große Mengen an Ressourcen. Der Bau eines Kreuzfahrtschiffes verschlingt ungeheure Mengen an Ressourcen, allein die durch die Herstellung des erforderlichen Stahls. Über Flugzeuge mal gar nicht zu reden. Da brauchen wir Womo fahrer nun wirklich kein schlechtes Gewissen zu haben, zumal wir wieder verschwinden ohne die Landschaft mit Beton zugepflastert zu haben. Arno Moin, moin, Du glücklicher Inselbewohner,
da ich Deinen technischen Sachverstand bisher immer sehr geschätzt habe, und Du mein Diesel-Ceran-Kochfeld zitierst, wollte ich Dich nach Deiner ernsthaften Meinung darüber fragen. Kannst Du Aussagen über die Möglichkeit machen Ressourcen zu schonen/ Emissionen zu vermindern wenn man einen D-C-K benutzt!? Solltest Du Angaben benötigen, lasse ich sie Dir gerne zukommen. (Dies ist übrigens keine "rhetorische Frage" :wink: )
So sehr ich Deinen Umgang mit techn. Problemen schätze, das ist wirklich nix Neues. Das ist eines der altbekannten, immer wieder gerne zitierten, aber auch in dieser Diskussion völlig unpassenden Totschlagargumente. Peter Die Chinesen etc. holen das nach was wir schon lange machen! Nur wissen wir nun, das es so nicht weitergehen kann. Aber auch die Chinesen rüsten in Umwelttechnologien auf!
Die Welt kann ja manchmal so einfach sein :wink: Hättest Du diese Erkenntnis mal ein bißchen früher rübergebracht, hätte es vielleicht gar keine Diskussion geben müssen! Denn Fahrrad fahren, statt WoMo, will LCD, und viele andere, mit großer Wahrscheinlichkeit nicht! Eine Frage aber bleibt trotzdem: Was sollen die machen, die kein Fahrrad fahren wollen, sich aber trotzdem Gedanken um die Umweltverträglichkeit ihrer WoMo-Urlaube machen wollen? Tritt dann automatisch Paragraph pardon Punkt 2. in Kraft? :D :D :D Peter P.S. Ich selber fahre 7,5 t, 32 Jahre altes Eisen durch die Gegend und erlaube es mir trotzdem ein paar Gedanken zu machen. Ein Fahrrad habe ich auch, das benutze ich aber seltener als das WoMo. Und Selbst-Kasteiung - egal auf welchem Gebiet, hat mir mein Arzt strikt verboten :roll: :wink: tach Peter,
ich bedauere bereits zutiefst Dein Diesel-Ceran-Kochfeld zitiert zu haben.... beim Durchlesen des Threads ist mir unter den vielen bekannten Maßnahmen zum Schutze unserer Umwelt (wie Mülltrennung und Radfahren) dies einfach wegen seiner Seltenheit im Gedächtnis haften geblieben Infos brauche ich dazu keine, ich bleibe einfach bei meinem Standard-0815-Gaskocher, der Umbau wär mir einfach zu kompliziert der Ausgangspunkt war: "Reisen sind selten klimaneutral" wenn ich das lese, fallen mir spontan 2 Dinge ein 1. Die Klimaentwicklung hier in Franken vor 300.000 Jahren Warmzeit vor 180.000 Jahren Rißeiszeit vor 100.000 Jahren Warmzeit vor 20.000 Jahren Würmeiszeit heute: Beginn der nächsten Warmzeit d.h. daß es wärmer wird, ist für uns hier in Franken nichts Neues 2. die Maslowsche Bedürfnispyramide (einfach mal Wikipedia fragen) in Summe: wenn meine Grundbedürfnisse befriedigt sind und genügend Geld vorhanden ist, kann ich es mir leisten die Welt zu verbessern und solange 4 Milliarden Inder, Chinesen, Afrikaner... noch an der Befriedigung ihrer Grundbedürfnisse nach Nahrung und Sicherheit arbeiten, der Wohlstand in weiter Ferne ist und die Mobilität eben erst am Horizont herandämmert leiste ich mir den Luxus ohne Rücksicht auf unser Klima (siehe oben) zu reisen mit herzlichen n Klaus Ich glaube ja, dass der Treaderöffner auch beabsichtigte, für das Thema "Umweltverträgliches Reisen" zu sensibilisieren, so dass man mit offenen Augen zumindest für eine gewisse Zeit Sachen oder Verhalten an sich feststellt, die so gewohnt sie auch sein mögen, dennoch einer Verbesserung bedürfen.
Ich glaube weiter, dass es nicht darum ging, ein schlechtes Gewissen zu verbreiten. Allerdings finde ich es komisch, dass sich dieses aber wohl beruhigen lässt, indem man Bäume pflanzt, Biodiesel tankt, die Schuld anderen gibt oder einen noch größeren Sündenbock findet. Wir baden uns im Luxus, uns Gedanken an den Umweltschutz machen zu können. Diesen Vorteil haben andere Zivilisationen noch nicht. Sie können sich die Rücksicht auf die Umwelt einfach nicht leisten. Wir feiern uns, weil's in Deutschland umwelttechnisch bergauf geht. Wir haben es geschafft, durch Auflagen, Kontrollen und Strafen unsere Industrie zum Umweltschutz zu erziehen oder das Land zu verlassen. Der großen, breiten Masse ist es dagegen völlig egal, wo die Umwelt zur Sau gemacht wird, Hauptsache man sieht's nicht. Wir besaufen uns für den Regenwald und gerade dort könnte es die paar Bäumchen brauchen, die man bei uns irgendwohin pflanzt, in der Hoffnung, sie fallen nicht einer Umgehungsstrasse zum Opfer. Die neuen Gartenmöbel aus Teakholz im Pseudo-Ökogarten haben auch einen grünen Öko-Aufkleber, der bleibt dran, falls mal Besuch kommt. Ob die wirklich nicht aus Tropenholz sind? - Hauptsache grüner Aufkleber. Die ganzen Luxus-Geräte, die im Womo verbaut sind- für die können wir auch nichts, die waren schon drin oder ohne die wäre es viel teurer geworden. Außerdem wiegt das Neumodische Zeugs ja nicht mehr soviel, da kann's auch drin bleiben. Zum Glück ist aufgelastet und das bischen Mehrverbrauch macht nun auch nicht mehr aus. Wir haben ja die Grüne Plakette. Man kann also schon von Weitem sehen, die Leute da - die tun was für die Umwelt. Kein Grund also für ein schlechtes Gewissen. Mir ist's wirklich egal, ob und wie wer von Euch umwelttechnisch was macht oder nicht. Schön wär's, wenn viele ihr eigenes Tun überdenken, irgendwas zu verbessern gibt's bestimmt immer, auch wenn man dabei nicht zurück in die Steinzeit fällt. Frank Servus Klaus,
tut mir sehr leid, daß Du glaubst Aufzählungen in Deinen Beiträgen bedauern zu müssen. Du wirst Deine Gründe haben :roll: Trotzdem hätte mich interessiert wie ein techn. versierter Mensch wie Du, das D-C-K, in Bezug auf Umwelt, einschätzt. Schade, das möchtest Du nicht. Ich weiß nicht ob ich mir je eines geholt hätte, aber es war beim Kauf vom LKW schon eingebaut, und es begeistert uns immer mehr. Und mit unserem 5-Liter-Diesel-Kanister kochen wir sehr, sehr lange. Und wir kochen viel! Heute weiß ich, daß ich, sollte das Teil seinen ca. 15 Jahre alten Geist aufgeben, mir wieder ein neues holen würde! Ich gebe zu, die "Maslowsche Bedürfnispyramide" hatte ich die letzten Jahre aus dem Auge verloren. Aber sie kommt aus einer Zeit, in der Entwicklungen und Erkenntnisse der letzten 40 - 50 Jahre (natürlich) nicht vorhersehbar waren. Ob sie noch zeitgemäß ist, mag ich nicht beurteilen, aber es gibt auch intra-disziplinär deutliche Kritik: (...Jedoch werden bei dem Bedürfnis der Selbstverwirklichung reale Verhaltensweisen wie Egoismus oder Aggressivität außer Acht gelassen. Die Theorie der Bedürfnishierarchie ist für die Verhaltensvorhersage und deren Beeinflussung nicht geeignet, da die Verbindung eigener Bedürfnisbefriedigung und der tatsächlichen Handlung aus den Theorien nicht ersichtlich ist (vgl. Schwaiger, Meyer 2009, S. 232). Zudem lässt sich das Modell nicht empirisch bestätigen, da die Bedürfnisbefriedigung nicht messbar ist und nur über Selbstaussagen geprüft werden kann (vgl. --> Link, Zugriff am: 26.12.2009) und die hierarchische Folge mit Ausnahme der Selbstverwirklichung nicht bestätigt werden kann (vgl. Schwaiger, Meyer 2009, S. 232). Maslow übt selbst Kritik an seinem Modell aus, er warnt davor, die Hierarchie nicht zu genau zu nehmen, da die Annahme, dass das Bedürfnis nach Sicherheit nicht auftaucht, wenn physiologische Bedürfnisse nicht befriedigt sind ein Trugschluss ist (vgl. Hochgräfe 1988, S. 39). (Quelle: --> Link) (Hervorhebungen durch mich) Dass mit Mrd. von Indern und Chinesen, und deren Bedürfnissen, noch einiges auf die Welt zukommt ist unbestritten. Aber alleine die Mutation eines Virus kann die ganzen Vorhersagen, was die Entwicklung der Weltbevölkerung und deren Bedürnisse, und deren Folgen betrifft, zur Makulatur werden lassen. Von anderen Szenarien ganz zu schweigen. Tja, und dann hätten wir den Salat : Platz ohne Ende auf der Welt , aber überall mehr weniger strahlende oder giftige Hinterlassenschaften :( :( :( Zur Klima-Entwicklung in Franken kann ich nix sagen. Außer, daß ich vielleicht deshalb - unbewußt? - von Franken nach Hessen gezogen bin. :wink: :D Aber eine - wahrscheinlich gesicherte - Annahme, daß die nächste Warmzeit schon begonnen hat, als Argument dafür zu benutzen, daß Bemühungen die Umwelt zu schützen wenig oder gar keinen Sinn machen halte ich für mehr als defätistisch. Zugegeben sehr zugespitzt, aber dann könnte man sich auch auf den Standpunkt stellen, es sei sowieso sinnlos sich überhaupt für etwas längerfristiges zu engagieren, weil man ja eh sterben muss! Peter
Da bin ich ja so völlig :bindafür:
Au Backe, jetzt wird es tiefgründig, daher verabschiede ich mich aus dem Thema "Umweltschutz im Urlaub". Sorry für meine Themenmodifikation, aber meine Aussagen beziehen sich nur auf meine Urlaubsgewohnheiten im Wohnmobil. Meine Bedürfnisspyramide gipfelt gerade (sorry OT) bei der Skiurlaubsplanung "ohne Womo" aber mit Enkeln anfang März. Hoffentlich hats keinen Kunstschnee (Wasserressourcen) und den Liftbetreiber frage ich mit was er sein Maschinchen (hoffentlich Solar oder Rindenmulch) betreibt. Leute, wir leben in Deutschland, wir trennen unseren Müll seit 30 Jahren und haben Biotonnen. Ich glaube nicht dass es in anderen Ländern mehr privat verbaute Solarpanel auf den Dächern gibt und jetzt soll ich mir 4 Mülltonnen (Bio, Papier, Verpackung, normal) ins Womo stellen ?? Hallo! Andreas Moin,
ja in jüngster Zeit sieht man die Solartechnik allerorten.Das finde ich gut :!: :!: Das hängt in den meisten Fällen (zumindest bei z.B. unseren Bauern) aber nicht mit irgendwelchen Umweltgedanken zusammen,sondern mit der Gier nach dem Geld.Man verdient seine Kohle halt sehr einfach.Die gleichen Bauern die noch vor wenigen Jahren Lachanfälle wegen der "grünen Spinner Technik" bekamen nutzen heute jeden Quadratmeter Fläche dafür.Würden die Einspeiseerlöse andere sein sähe die Situation ganz anders aus. Vielleicht geht es den Elektrofahrzeugen bald ähnlich.Man muß sich ja nur das sehr fortschrittliche Amerika ansehen (z.B. San Francisko).Dort redet man nicht so viel man handelt.Dauert bestimmt nicht lange bis zum ersten Elektrowohnmobil. In Deutschland muß man nur finanzielle Anreize schaffen - das fördert Umweltschutz ungemein :D . Fred P.s. das mit dem fortschrittlichen Amerika bezieht sich natürlich nur auf technische Errungenschaften und ihre Anwendung - da hinken wir halt 30-40 Jahre hinterher. Zum Elektromobil:
Seit etwa 5 Jahren fahre ich, ohne irgendwelche staatliche Förderung, ein Elektroauto das ich selbst aus Frankreich imporitert habe. Kein irgendwie umgebautes sondern ein Elektro-Serienauto Peugeot 106, das für die französische Post zwischen 1993 und 2003 in Serie gebaut wurde Meines ist aus 1999 und hat 8000Euro (gebraucht) gekostet. Mit dem Wagen fahren wir 15.000 km im Jahr. Das ist unser Zweitwagen um nicht mit der großen Zugmaschine zu Pendeln. Wir haben noch ein Drittfahrzeug, einsitziger Elektrokabinenroller, auch ohne staatliche Förderung, 70kmh, mein Pendlerfahrzeug, wenn ich allein fahren muss. Als ich die vor 5 Jahren anschaffte, war ich ein zu belächelnder Exot der noch dazu die Atomstromindustrie unterstützt, dabei zahle ich schon seit Jahren für den teureren Strom aus erneuerbarer Energie. Ich will keinen überreden aber wenn man etwas verändern will, dann soll man anfangen vor seiner Haustür zu kehren. Ich seh ja die vielen Kollegen, die täglich mit dem WoMo zur Arbeit fahren, die würden sich "nie in eine solche Kiste setzen". Übrigens: In China fahren mehr Elektrofahrzeuge als auf der ganzen übrigen Welt. PS: Wie kommt es nur, dass so viele (meine Erfahrungen) so agressiv reagieren, wenn man darüber Auskunft gibt, was man zum Umweltschutz beiträgt und immer Amerika und China als Beispiel genannt werden! Sonst orientiert man sich doch auch nicht am Negativen. Schlechtes Gewissen? Hallo
viele Punkte bzgl. des "vernünftigen Umweltverhaltens" wurden schon angesprochen-die müssen nicht wiederholt werden. Der Wohnmobilist schlechthin geht im Regelfall mit seinen Ressourcen im Fahrzeug sparsam um! -Wasser hat er recht wenig (80-200liter) -vermutlich dreht er auch zu Hause während dem Zähneputzen den Wasserhahn zu -mit Gasverbrauch und Batteriestromverbrauch wird auch nicht "geaast" Aber was passiert während der Abwesenheit von zu Hause? Ich glaube die wenigsten Reisenden schalten für das Wochenende bzw.den Kurzurlaub den Warmwasserboiler aus und fahren die Heizung auf Absenkbetrieb! Das ist auch eine der vielen Kleinigkeiten die wenig Aufwand bedeuten (mir jedenfalls),aber direkt was bringen- der Umwelt und meinem Portomonai :!: Rolf Moin bernierapido,
von mir großer Respekt für Deine Entscheidung pro Elektroauto :!: Mit dem schlechten Gewissen hast Du wohl den Nagel auf den Kopf getroffen :oops: . Fred
Ist ja mutig, daß Du die Aggressionen, die dieses Thema häufig begleiten, ansprichst! Aggression im Forum ist nämlich ein sehr heikles Thema! "Schlechtes Gewissen", spielt meiner Meinung nach auch eine Rolle, aber eher ein untergeordnete. Meine Vermutung ist, daß für viele aggressiven Töne der "vermeintliche (!!!) Aufforderungscharakter" jeglicher Umwelt-Diskussion eine zentrale Rolle spielt. Auch wenn man dies, wie LCD, in seinem ET versucht explizit auszuschließen: "Noch was: ich möchte keine Diskussion darüber anstossen, ob jemand, der etwas tut, zu wenig tut. Auch ich bin mir bewusst, dass 10 Bäume nix sind! Aber es geht darum, irgendwo mal einen Anfang zu machen und sich wenigstens Gedanken zu machen, dass man sich seiner Verantwortung bewusst wird. Jeder Schritt hierzu ist ein guter Schritt, und sei er noch so klein!" Auch mein späterer Versuch: "...Es sollte nix negatives angeprangert, sondern positives verstärkt werden!..." hat nicht viel genutzt. "Aufforderungscharakter" heißt für mich, daß einige Forums-Teilnehmer eben nicht in der Lage sind in eine Diskussion, die sie betreffen könnte, unkommentiert zu lassen. Sie glauben, ungefragt, erklären zu müssen, warum sie das für "doof und unsinnig", "Weltrettungs-Phantasien", "naiv" o.ä. bezeichnen. Sehr oft kommt noch die "Gutmensch-Diffamierung" dazu. Der nächste, vielleicht wichtigere Aspekt des "Aufforderungscharakters" ist die irrige Annahme, daß jeder Umwelt-Diskussion auch eine "Aufforderung" (ausgesprochen oder nicht) innewohnen könnte , sich doch bitte so oder so zu verhalten. Auch wenn versucht wird dies explizit auszuschließen, ist diese Furcht wohl so groß, daß mit prophylaktischer Verweigerung und/oder Aggression reagiert werden muss. Man nennt dies wohl auch "aggressiver Abwehrmechanismus". Ich hoffe Du lässt Dich von solchen, machmal widrigen Begleitumständen nicht abhalten, weiterhin Deine Meinung kundzutun. Das "Diskussionsverhalten" einzelner Forums-Teilnehmer ist, sagen wir mal, noch verbesserungsfähig. Mir ist es z.B. in einem anderen thread mal passiert, daß jemand meine Meinung so daneben fand, daß er deshalb damit drohte seinen nächsten Reisebericht nicht mehr im Forum zu veröffentlichen.... :roll: Er wollte wohl mich damit treffen, aber "bestraft" dann das Forum. Generell habe ich aber das Gefühl, daß es im Forum seit einer gewissen Zeit insgesamt viel ruhiger und gesitteter zugeht. Das war vor einiger Zeit noch anders. Warum weiß ich nicht genau. Vielleicht liegts ja an der weihnachtlichen, besinnlichen Stimmung :D :wink: Peter P.S. Hochachtung und Respekt für Deinen "Fahrzeug-Park". Vielleicht darf ich Dich irgendwann mal nach Einzelheiten fragen. Nur weil ich mich elektrisch fortbewege und bekennender Nicht-Flieger bin habe ich solche Agressionen schon oft aushalten müssen.
Das Problem hier ist auch, das man in einem Forum nur schriftlich diskutieren kann. Dabei fehlen die wichtigsten Kriterien, die man benötogt, um sich zu verstehen. Stimme, Stimmlage, Tonfall, Mimik, Gestik, Blickkontakt, sogar Geruchssinn. Ich glaube dass, wenn alle zusammen an einem Tisch sitzen, selten aggressive Töne aufkommen, weil man in den Augen des anderen häufig schon lesen kann, ob man falsch verstanden wurde. Keine Angst ;-) ich diskutiere schon so lange in Foren, auch in Französisch-Sprachigen, dass ich das einfach so einsortiere. Ich nehme daher auch nichts persönlich sondern halte immer zugute, dass ich falsch verstanden worden sein könnte. Eigentlich bin ich ja als Widder von mir selbst überzeugt, rechthaberisch und wenig diplomatisch, aber ich habe entsprechende Lebens- und Forenerfahrung und auch Seminare zur "Nonverbalen Kommunikation, Stressbewältigung und Deeskalations-Training besucht. Das hilft, meinen Charakter zu zügeln und zu versuchen, auf die sachliche Ebene zurück zu finden oder zu führen. Das zur geistigen Mobilität. Über meine elektrische Mobilität kannst du mal unter --> Link ein bisschen lesen. Nicht mehr ganz up to date weil es schon sehr schwierig ist drei Internetseiten zu unterhalten.
Hallo Klaus, danke für diesen netten Beitrag :daumen2: Ich warte sehnsüchtig auf die Klimaerwärmung... ....denn wenn man mal eine braucht, ist keine da :wink: Die Klimaerwärmung müsste heute in Freiburg aufwind bekommen haben @ James Bond!
Da trafen sich Merkel und Sarkozy mit Gefolge um kapp 5 Stunden zu gipfeln ! Jeder kam einzeln in Lahr eingeflogen , A 5 wurde gesperrt usw. Die Staatskarossen standen mit laufenden Motoren damit sich später keiner den A....abfriert , in der Innenstadt . Die Polizeiautos natürlich auch ! Und wir versuchen umweltverträglich zu urlauben ! Die Staatsdiener machen es ja täglich vor !!! :ironie: Wieviel Wohnmobiltouren könnte man dafür wohl machen ??? Ja und ich werde meinen nächsten Urlaub gleich in meinem Mobil im eigenen Grundstück machen da schone ich die Umwelt wahrscheinlich am meisten,
während irgendwo auf der Welt ne MIG einen Schauflug veranstaltet und dabei in 5min ca. 800Liter Kerosin verballert nur um mal zu zeigen was sie kann, oder irgend jemand mal wieder nicht den richtigen Stopfen findet und derweilen Millionen Liter Öl ins Meer laufen. Egal wir retten die Welt und bald Kaufe ich mir auch eine formschöne Gehhilfe mit Elektromotor wenn die denn in der Autobrachne nun endlich mal aus der Knifte kommen (wollen?) während die in Asien schon LKW elektrisch betreiben.
Na siehste Christine, wirkt doch, und schwuppdiwupp haben wir endlich keinen Frost mehr. :D Wir jedenfalls haben unseren nächsten Urlaub schon gebucht und träumen von einer einsamen Badebucht. Und alles ohne schlechtes Gewissen. Vielleicht denke ich dort dann auch mal übers Klima nach...... :wink: Peter :D
ich vermelde 10 Km nördlich von Freiburg +5,8 Grad :wink: ........ :hallo: |
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