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...dennoch sollten wir uns darüber im Klaren sein, dass wir mit jedem Meter Reise die Ressourcen unserer Erde verbrauchen.
Da beisst die Maus keinen Faden ab! Nun ist es natürlich fast schon egal, ob wir Reisen oder nicht, denn Ressourcen verbrauchen wir alle, ob nun unterwegs oder daheim. Wer kann schon von sich behaupten, nach seinem Leben "klimaneutral" aus der Welt geschieden zu sein? :wink: Schon länger hab ich daher überlegt, wie wir uns ganz persönlich unserer Verantwortung bewusst werden und heute hab ich endlich was gefunden, was wohl zu meinem persönlichen Credo passt. Genau genommen haben wir heute für ein Aufforstungsprojekt bei Berlin über "I plant a tree", eine gemeinnützige anerkannte Einrichtung, 10 Bäume gespendet. Über unsere Aktion haben wir ein Zertifikat bekommen und auch einen Button für unsere Homepage, die ich zugegeben mit ein wenig Stolz auf unserer HP unter den Links eingebaut habe. Keinesfalls will ich euch nun ermutigen, nun auch gleich los laufen und wie wild Bäume zu spenden :D Ich will viel mehr damit sagen, dass wir als Camper schon immer einen besonderen Bezug zur Natur hatten und haben, oder?! Wir räumen unseren Abfall weg, campen möglichst nachhaltig mit wenig Eingriff in die Natur, verbrauchen (soweit ich denn den allseits zugänglichen Statistiken trauen darf) gemessen an den anderen Reisemöglichkeiten wie Flug und Co. weniger Ressourcen. Aber reicht das auch? Ich würde gerne mehr darüber von euch erfahren, wie ihr euer "Umweltgewissen" auf Reisen beruhigt. Habt ihr zum Beispiel einen Filter für euer Womo nachgerüstet? Ich selbst kann dies leider nicht von mir behaupten, weil mir der Kosten / Nutzen Faktor hier nicht wertig genug erscheint. Persönliche Entscheidung gegen die Natur, ganz klar! Aber wer hat für eine gute Umwelteinstufung in Euro 4 oder gar 5 vielleicht entscheidend beim Wohnmobilkauf darauf geachtet? Trennt ihr z.B. den Müll auch unterwegs? Sucht ihr euch vielleicht Stell- oder Campingplätze, die sich durch besondere Vorgaben oder Öko- Auszeichnungen für nachhaltiges Camping einsetzen? Wer nutzt lieber aus Umweltbedenken lieber eine große Solaranlage anstelle eines "Moppels"? Die Tage hatten wir hier im Forum auch die Diskussion über Strom und 100% Naturstrom aus einem Stromnetz voller Atomkraft :wink: Dennoch: Auch dieser Weg ist richtig denke ich und so überdenken wir derzeit unseren Stromanbieterwechsel doch noch hin zum Ökostrom zu vollziehen, auch wenn das jetzt mal streng genommen nichts mit dem Wohnmobil zu tun hat :wink: Also, was macht ihr so zum Thema Natur und Wohnmobil? Noch was: ich möchte keine Diskussion darüber anstossen, ob jemand, der etwas tut, zu wenig tut. Auch ich bin mir bewusst, dass 10 Bäume nix sind! Aber es geht darum, irgendwo mal einen Anfang zu machen und sich wenigstens Gedanken zu machen, dass man sich seiner Verantwortung bewusst wird. Jeder Schritt hierzu ist ein guter Schritt, und sei er noch so klein! Freue mich auf eure Beiträge Björn Moin,
wir haben in diesem Jahr Urlaub in Deutschland gemacht.Spart uns einige Kilometer (waren allerdings totzdem 1000km bis zum Bodensee :cry: ).Der Campingplatzbetreiber auf "unserem" Platz achtet sehr auf Umweltschutz (CP Himmelreich ,kann man im Netz nachlesen). Weitere maßnahmen: 1."geschmeidige Fahrweise" = geringer Verbrauch (u.entspanntes Reisen) 2. möglichst wenig unnützes Zeug mitschleppen 3. Ordnungsgemäße Zuleitung zum Mobil (freut u.a.das EVU) 4. Musik über Mp3-Player (extrem niedriger Verbr.,kaum Gewicht) 5. Batteriekapazität der Nutzung angepaßt (2te Wohnraumb. entfernt) 6. Wohnraumklima( :oops: ) kaum genutzt 7. Fahrerhausklima garnicht genutzt ( :) ) 8. Mikrowelle nicht genutzt ( :) ) 9. Wochenendausflüge öfter im Nahbereich gemacht 10. Gasgenerator hat die Saison unter 10 Betriebsstunden gelaufen 11. Mülltrennung ist selbstverständlich - wo es möglich ist 12. Mobil nur 1mal gründlich gewaschen 13. Mobil nicht unnütz am Strom hängen lassen 14. Reifenluftdruck regelmäßig kontrolliert (Verbrauch) 15. Motor gewartet (Luftfilter etc.) 16. keinerlei Zusätze im Grauwassertank 17. Zusätze im Schwarzwassertank stark reduziert (Ammovit) 18. kaum mal bei Aldi und Konsorten eingekauft Das waren mal einige Stichpunkte.In der nächsten Saison werde ich keine Zusätze mehr im Schwarzwassertank verwe..Außerdem wird unser nächster Jahresurlaub wieder in Deutschland gemacht.Vielleicht ja mal irgendwo in der Mitte.Das spart Geld und schützt die Umwelt :D Fred (Umweltschützer :wink: ) ......und am besten mal noch Punkt 2 mit Punkt 8 abgleichen ;D Punkt 13 verstehe ich nicht :( .
Wenn die Batterien voll sind, geht der Stromverbrauch gegen null.... Viele , westy75 Moin,
ich hab mitgeholfen den Regenwald zu erhalten,habe reichlich Krombacher gekauft, jeder auf seine Art. :santa: Hallo, meine meinung dazu - sowas gabs schon mal vor einigen jahrhunderten im Mittelalter
Hast du die bäume selbst gepflanzt :?: Weisst du genau wo "Deine Bäume" stehen :?: noch folgender - --> Link dazu Mit dieser Problematik beschäftigen wir uns auch schon länger.
Da wir nicht klimaneutral Reisen können habe ich am Ende der letzten Reiseberichte unseren Mehr-"Verbrauch" an CO²/Person/Tag ausgerechnet (touristischer klimatischer Fußabdruck). (siehe --> Link und --> Link) Da ich für das Hobby Camping einen großen Wagen brauche, haben wir uns Zweit- und Drittauto, ein vier- und ein einsitziges Elektroauto (Verbrauch 16KWh/100km bzw 6KWh/100km) angeschafft, die wir der Anforderung nach nutzen. Das wird nur genommen, wenn es unbedingt nötig ist. Wir fahren seltener, dafür aber länger an einem Stück mit dem Camper. Wir versuchen, den genutzten Strom durch eine nachgeführte Solarzelle zu erzeugen (weniger Solarfläche und bessere Nutzung). Ich habe die Halogen gegen LED ausgetauscht. Wir haben auf eine Klimaanlage verzichtet. Wir verzichten auf Chemie in Toilette und Abwassertank. Wir haben anstelle einer Mikrowelle einen Gasbackofen. Ich fahre im Schnitt 10 kmh langsamer um den Spritverbrauch zu reduzieren. Wir verzichten aufs Fliegen und Kreuzfahrten. Wir versuchen die am Urlaubsort heimischen, frische Produkte auf Märkten zu kaufen. Wir trennen Müll, duschen auch auf Campingplätzen so wassersparsam wie im Wohnwagen (oder zu Hause) und freuen uns und anerkennen, wenn auf einem CP Umweltfreundlichkeit (z.B.Solarstrom und Solarwasssererwärmung, Stromabrechnung über Verbrauch, Mülltrennung) groß geschrieben werden. Wir machen kleine Schritte in die Richtung Umweltverträglichkeit und rotzdem fühle ich mich nicht als blauer Engel ...... Ich verzichte gern auf die Feinstaubplakette,
benutze Campingplätze, damit nicht noch mehr Stellplätze gebaut werden müssen, hab kein Moppel, dafür eine Kühlbox mit 45W Verbrauch, meine Omnistore-Lüftung durch PC-Lüfter ersetzt, alles mit LED beleuchtet, sonstige elektr. Küchengeräte fehlen, hab keine Klima, kann aber meine Fenster runterkurbeln, fahre spritsparend, entferne kein Unkraut vom Gemüsebeet(vielleicht wird's ja ein Baum und ich muss keinen Planzen(lassen)), schreibe lieber E-Mails und spare Briefpapier+Porto, schippe Schnee und nehm kein Tausalz, fahre, wenn's geht, mit dem Rad in die Praxis, ..... Ach ja, und ich kauf mir nicht alle paar Jahre ein neues Auto, Computer, Heimkino, Handy,..... Ich denke, die Umwelt schonen fängt damit an, Resourcen zu sparen, erst später muss man sich mit deren Recycling befassen. Wenn ich bewußt auf einen Großteil des heute selbstverständlichen Luxus verzichte, bin ich mit mir im Reinen. Nur ein schlechtes Gewissen muss man beruhigen. Wenn ich dann aber erfahre, dass der ach so tolle Biosprit eine Abholzung des Regenwaldes verursacht, weil dort Palm-, Raps- oder sonstwas für Ölplantagen entstehen sollen um den Bedarf zu decken, wird mir schlecht. Wie steht's jetzt mit dem schlechten Gewissen? Die effektivste Form des Umweltschutzes ist kostenlos und besteht im Verzicht auf Unnötiges. Frank, jetzt mit schlechtem Gewissen :? Ich verhalte mich so umweltschonend wie es mir möglich ist, ohne jedoch auf die Freuden des Lebens zu verzichten.
Alibi-Bäume pflanze ich nicht, aber Krombacher ist ok :D ich verzichte ganz bewusst auf krombacher, trinke statt dessen nur bier / wein /schnapps aus der region, wo ich mich gerade befinde.
bäume pflanzen (zu lassen) gehört zu meinem job. mein Womo ist dieses jahr 20 geworden, die produktion eines neuen ist das klimaschädlichste überhaupt...der familien - pkw ist 10 jahre und hat 280tkm auf der uhr, mein firmen-pkw regelt schon bei 250 km/h ab. ach ja - was aus einer mikrowelle kommt - esse ich nicht, klimaanlagen benutze ich nicht! mann, bin ich gut zum klima, trotzdem merkt man die allgemeine erwärmung, heute früh waren es nur -14°, gestern -16°. grusz hartmut Ja Super!
Ich finde es klasse, wie ihr für euch persönlich Gedanken um die Folgen der Freiheit und der Individualität Gedanken macht. Und natürlich darf man dies so tun, wie man es für sich gut findet. Von mir aus auch mit dem "Regenwald- Projekt" einer bekannten Biermarke :wink: Gut finde ich die Anregungen, wie man sogar mit kleinstem Einsatz etwas bewirken kann. Einige Dinge kann ja jeder von uns sofort und problemlos aufnehmen und auch umsetzen. :ja:
ein wenig OT, weil ich diese Diskussion eigentlich nicht führen wollte, aber zur Erläuterung der "Baumgeschichte" (was für diesen Thread nur als ein Beispiel gedacht war): Ja Walter, ich hab auch sehr skeptisch dem gegenüber gestanden. Ich muss mich hier ein wenig darauf verlassen, dass die Einrichtung zunächst mal als gemeinnützig anerkannt ist. Ich kann die Beiträge also von der Steuer absetzen. Mache ich, na klar! Das ist aber nicht der Grund. Wenn ich die Beiträge von der Steuer absetzen kann und die Einrichtung gemeinnützig ist, unterstelle ich einfach, dass die entsprechenden staatlichen Kontrollmechanismen hier "Go" gegeben haben. Das Unternehmen hat ferner einen auch für den Laien gut lesbaren Bericht über die Geschäftsentwicklung inkl. GuV- Rechnung veröffentlicht. Unabhängig dieser Vorgaben sind einige Bilder von den Projekten zu sehen, wo genau was durchgeführt wurd. Natürlich ist es nicht genau der und der Baum vor Ort. Aber allein schon die Tatsache, dass man auf Merchandising bewusst verzichtet, zeigt mir doch die Richtung und welche "Geistes Kind" die Organisation ist. Man muss natürlich letztendlich auch dran glauben und auch drauf vertrauen... ich trinke mehr "krombacher pils" und nehme das auch auf meinen reisen mit, das hilft dem regenwald :wink: ausserdem wird die kanalisation im anschluss daran besser durchgespült und vermeidet dadurch kostbaren trinkwassereinsatz der kanalwärter
Also ich pflanze meine Bäume selber. :D Klaus
Du musst aber darauf achten, dass Du mehr Krombacher trinkst, als Du (Bio)Sprit verbrauchst. Sonst ist die Baumbilanz doch wieder negativ. :D ;) Klaus Ich versuche ebenfalls wie katze-bruno, die eigene Region zu stärken, in dem ich mein Mineralwasser, Bier, Essen etc. von zu Hause mitnehme und viele unnötige km umsonst rumschleppe sondern kaufe vor Ort ein. Nur eine Notration ist an Bord falls man mal etwas nicht bekommt!.
Das versuche ich auch zu Hause. Ich brauche hier im Allgäu keine Butter aus Irland, Käse aus Frankreich oder Milch aus Norddeutschland. Ich versuche in der Dorfmetzgerei und im Hofladen einzukaufen. Das klappt nicht immer, aber immer öfter! Für mich nimmt die Nahrungsaufnahme einen hohen Stellenwert ein und daher lege ich auch Wert auf Qualität. Der Nachteil ist, dass ich dann nicht alle 2 Jahre, sondern nur alle 3 Jahre ein neues Handy, Laptop etc. leisten kann! Hallo
grundsätzlich finde ich jedes Engangement gut. Ich hab auch mal auf die Seite geguckt. Allerdings ist es mir nicht gelungen festzustellen, was denn ein Baum "kostet". Find ich nicht gut. Was ich aber gut finde ist, dass man die B äume auch selbst pflanzen kann, dann weiß man ganz sicher, dass er steht. .. Thomas
dann wirds aber nichts mehrmit fahren :prosit::
Handy, ein Reizwort für mich. Mein erstes Handy kaufte ich 1995 und seit dieser Zeit besitze ich nun das dritte und dies auch nur gezwungenermaßen, weil es für die alten Dinger keine Ladestation mehr gab. Kann mir ein Mensch einmal erklären warum man ständig ein neues Handy braucht? Ich war bis jetzt einmal in einem Mediamarkt, ich bin mir vorgekommen wie in einem Irrenhaus. Die Umwelt spielt eine nicht unerhebliche Rolle für mich beim Kauf eines neuen Reisemobils und nicht zuletzt aus diesem Grund liebe ich unsere kleine Mäusekiste, auch wenn sich Maximus etwas mehr Platz wünscht. :roll: Im täglichen Leben verhalte ich mich als überzeugte Naturköstlerin so umweltfreundlich wie möglich, eine Mikrowelle besitze ich noch nicht mal zuhause und wenn ein Sessel durchgewetzt ist landet er nicht auf dem Müll sondern wird einfach neu bezogen. :wink: @ Björn, weil du mich so speziell ansprichst,
nach meiner meinung könnte das ganze thema auch unter OT stehen, nun etwas konkreter zum thema: Ich stamme aus einer bauernfamilie und habe als ausgebildeter landwirt schon grundsätzlich gelernt mit den natürlichen ressourcen, lebenden tieren,wetter und klima umzugehen und in generationszeiträumen zu denken und zu planen.Deshalb habe ich zu solchen für die allgemeinheit so hervorgehobenen themen wie klimaschutz,umweltschutz,tierschutz auch eine vielleicht von der allgemein gewünschten meinung manchmal abweichende einstellung,und vertrete sie auch. Ein schlechtes gewissen habe ich absolut nicht,weil diejenigen die das so hochspielen um bei anderen ein schlechtes gewissen zu erzeugen "wasser predigen und wein saufen". und nun ganz konkret zu meinem klimaschonenden verhalten: Weil es jetzt so kalt ist heize ich natürlich auch ordentlich mit einer elektrischen fussbodenheizung,weil der strom umweltfreundlich mit wasserkraft in unserer kommune selbst produziert wird, um es auch noch richtig gemütlich zu haben wird der kaminofen abends angezündet - natürlich mit birkenholz - ein nachwachsender rohstoff zur arbeid fahre ich im sommer mit dem fahrrad und im winter gehe ich zu fuss, mit dem womo bzw.pkw fahre ich entsprechend der stvo und den strassenverhältnissen so,das der dieselverbrauch im optimum liegt zwei bis drei mal im jahr nach Deutschland und nehme nicht den flieger, obwohl es manchmal vielleicht billiger wäre, alle anderen fahrten mit dem womo werden sorgfältig geplant und so umweltschonend und erholsam für uns durchgeführt wie möglich, led beleutung ist schon lange eingebaut,anfallender müll wird wieder mit nach hause genommen oder unterwegs gesetzeskonform entsorgt Meine fahrzeuge werden ordentlich gepflegt und so lange gefahren bis der TÜV uns scheidet
Nein. Ist wohl ein ähnliches Phänomen wie Mode bei (vielen) Frauen. :D ;)
Natur ist wirklich köstlich. Diese leckeren Schweine und Rinder! Hmmm... 8) ;) Klaus
siehst du, das ist dann ja auch wieder umweltschonend :wink:
Nun, das sind ja nur ganz kleine Setzlinge. Die sprechen selbst davon, dass es ja nach Beschaffenheit auch bis zu 30% Ausfall der Setzlinge gibt. Was aber auch interessant zu lesen war: Man finanziert den Baum ja nicht komplett allein, sondern es werden ja auch Fördermittel eingesetzt. Nun ist es bei Fördermitteln aber meist so, dass man ja erst einmal eigene Mittel aufbringen muss, um darauf aufbauend Fördermittel zu erhalten. Was die Kosten angeht: So zwischen 2 und 5 Euro je Setzling, je nach Art. Das mit dem "eigenen Baum" finde ich auch super und unterstreicht m.E. die Gemeinnützigkeit. Hast du selber einen Baum im Garten gepflanzt, mach ein Bild davon und stelle es ein. Dann wird dir dieser Baum auch auf dein Konto "gut geschrieben". :) Ich wohne mit Anja nun zur Miete, hab also keinen Garten. Aber wenn du, mein lieber Thomas, mich in eurem Garten einen Baum pflanzen lässt, schreibe ich diesen gern mit auf unser Konto :D @ Walter und @ All: Ich hatte den Beitrag bewusst auf umweltschonendes Verhalten in Richtung Wohnmobil, Camping und Co. gedacht. Scheinbar ist dies jedoch auch irgendwo zu kurz gedacht und wie man sieht, kommen ja auch interessante Ansichten zum allgemeinen Umgang. Von mir aus OK, erweitern wir das Spektrum. Ich fände es aber nach wie vor einfach nur schön, mal ein paar Inspirationen zu sammeln, wie man seine Reisen auch mit dem Umweltgedanken vereinbaren kann.
Genau genommen : gar nicht :( Jede Art von "reisen" ist in irgendeiner Form umweltbelastend ... selbst wenn Du auf "Schusters Rappen" durch die Lande ziehst, nur querfeldein latscht (brauchst keine Straßen), wirst Du aber irgendwie "Unterkunft, Verpflegung, Ausrüstung" brauchen ... Dennoch: "leben" will man ja auch (und das ist ja auch schon eine Belastung :wink: ), also kann´s eigentlich nur um die Minimierung der Umweltlasten gehen ... ob da "Womo" das richtige ist ... :gruebel: Immerhin: wahrscheinlich besser als Massentourismus per Flieger, obwohl wir die touristischen Einrichtungen unserer Zielgebiete ja auch suchen und nutzen.
Lany, Lancy, Lancy :troll; Das halte ich aber für eine sehr gewagte These. Ansonsten hast Du recht. Zumal , wenn man auf Schusters Rappen durch die Gegend spaziert, steigert man seinen Energiebedarf. Was heißt das für uns Öko-Experten hier im Forum? Wir benötigen mehr Nahrung (was perse ja schon mit sträflicher Ausschöpfung der Ressourcen einhergeht) und (und jetzt kommts): Wenn dann alle Camper wie die Lemminge, ihr Womo hinterherziehend, hintereinanderher durch die Lande spazieren und sich hier und da , vorzugsweise in einer Affenhitze, den Bauch vollschlagen und die entsprechende Menge Bier hinterher einfüllen, entstehen, durch die Unmengen heimlicher Schleicher, die dann unweigerlich entweichen, waaaaahnsinnige Mengen an umwelt belastenden Gasen. So, weissse Bescheid. :) Pity, Pity, Pity (da bisse ja :) )
Du mußt das so sehen : die waaahnsinnige Menge an "umweltbelastenden Gasen" ist konstant, egal ob Du jetzt "wanderst" oder nicht ... sozusagen eine Naturkonstante :D Stimmt nicht ganz Lancy.
Die Produktion dieser äußerst gefährlichen Gase wird durch die hohen Temp.'s, das Gewackele beim durch die Gegend watscheln, und das Bier enorm gesteigert. Aber, Du weißt ja, ich bin Ehrenmitglied und Sonderbeauftragter der ZZTF (Zurück-zum-Thema-Fraktion). Im Rahmen dieser Funktion, kann ich Dir an dieser Stelle leider keine detailierten Ergebnisse meiner sämtlichen Forschungen diesbezüglich posten. Aber Du wirst sehen, ich komme noch groß raus, wenn ich erstmal die These, dass der deutsche Camper schuld am Klimawandel ist, wiederlegt hab :)
Das ist Rettung in Sicht. Die ersten Versuche diese Gase aufzufangen und später in Energie umzuwandeln haben bereits stattgefunden. Ehrlich wahr! Hallo Fans
Wir zahlen strafe wenn wir bei laufenden Motor eiskratzen Mein Kollege war im sommer 6 Wochen beruflich in den USA.Dort nehmen die frauen wenn sie zum shoppen fahren den zweitschlüssel vom auto mit. Und zwar aus einen ganz einfachen grund auto vorm supermarkt laufenlassen und mit zweitschlüssel abschliessen damit es nach dem shoppen auch schön kühl im auto ist soviel von mir zur klimaerwärmung JOSEF Und wenn es Draussen friert, lässt man den Motor laufen, damit es im Auto warm bleibt. Woher kennich nur den Spruch: "Die spinnen, die Amis!" :oops: Ich bin bekennender während-des-Eiskratzens-Auto-laufen-lasser.
zudem bin ich ebenfalls bekennender Wenns-schweineheiß-ist-Auto-und-Klima-ein-paar-Minuten-laufen-lasser. Selbstverständlich ist mir klar, dass ich da natürlich in diesem Forum der Einzige bin, dennoch freue ich mich natürlich sehr über jeden Kommentar von Euch :)
Und wie lautete die Eingangsfrage? Das wird jetzt mittlerweile völlig OT! :evil: Wo sind deine Tipps für nachhaltiges Camping? Was trägst du zu einem umweltbewussten Verhalten bei? Nix? Macht nix, muss jeder mit sich selber ausmachen. Deswegen bin ich dir nicht böse. Aber wenn du nichts machst, was schreibst du dann hier?
:eek: Eeeecht?! Hab ich irgendwie verpasst - wußt ich gar nicht. Naja - wo kein Kläger, da kein Richter (hab die Nachbarn fest im Griff :D ).
Na, picken wir uns wieder einen raus ? :D Was ich dazu beitrage? Ganz einfach: Mein Womo stößt nur einen Bruchteil an Schadstoffen im Vergleich zu vielen "älteren" Modellen aus ;) Ferner glaube ich, dass außer durch angepaßtes Fahren und die Vermeidung von Vermüllung, bzw. der Zweckentfremdung von geschützten Gebieten, nicht viel Einsparpotenzial an naturschädigenden Faktoren vorhanden ist.
Ganz viele große Sachen fangen gaaanz klein an! Folgendes könnte bei uns in eine ökologische Richtung gehen. Aber ich kann nicht wirklich beurteilen, ob Herstellung, Materialverbrauch, Langlebigkeit etc. in vernünftigem Verhältnis zueinander stehen - Solaranlage auf dem Dach (war schon beim Kauf drauf) - dicke Batterien um möglichst lange ohne Strom von außen stehen zu können - Kompressor-Kühlschrank, die wenig Energie verbrauchen sollen - keine Klima, dafür Scheibenabdeckungen - Diesel-Ceran-Kochfeld Generell bemühe ich mich aber möglichst langlebige Produkte zu nutzen. Unser LKW-WoMo hat jetzt 32 Lenze auf dem Buckel und könnte auch noch ein paar vor sich haben. Unser Kombi ist 16 Jahre jung und 440 tkm gelaufen. Mit erstem Motor, LiMa, WaPu etc (tok, tok, tok) Unser Sprinter ist 15 Jahre jung, mit erstem Motor, LiMa, WaPu etc (tok, tok, tok, tok, tok....) Peter Ich halte Wohnmobilurlaub für sehr umweltfreundlich. Gerade auch was den Wasserverbrauch angeht.
Schaut mal wie weit wir kommen mit einer Wasserfüllung. Wie viel mehr Wasser verbraucht ein Hotelurlauber? Toilettenspülung, Duschen und vorallem öfteres Waschen von Handtüchern und Bettwäsche. Dadurch dass wir im Alltag das Auto sooooo selten brauchen, machen wir uns kein schlechtes Gewissen wegen Urlaubsfahrten. Mein Mann ist heute auch bei minus 10 Grad und eingeschneiten Wegen die 14m ins Büro geradelt - also nichts mit Motor laufen lassen damit das Fahrzeug beim Einsteigen warm ist 8) Was ich ansonsten für sinnvoll halte: Forstinvestment als faire und umweltfreundliche Geldanlage. GRUSS PETRA
@Björn DAS z.B. ist eine sinnvolle Maßnahme, weil bei den angesprochenen Artikeln nicht nur die Region unterstützt wird, sondern auch kein naturbelastender Transport (zumindest nicht im gleichen Maße) von Nöten ist. Die anderen Einsparargumente (mit Ausnahme des Spritsparenden Fahrens und des vernünftigen Umgangs mit Chemie, sowie angesprochenem Verhalten in der Natur) halte ich für überflüssig oder für mich persönlich nicht praktikabel. Und Bäume pflanzen bringt in jedem Fall was - hat aber mit der Eingangsfragestellung wenig zu tun. ;) Ich bin auch der meinung,daß man eigentlich nur durch seinen eigenes verhalten und echten persönlichen beitrag was dafür tun kann um klimaveränderung,umwelt- und tierschutz,armut und anderes
zu verbessern. Jede alibiaktion um sein persönliches gewissen zu beruhigen geht meistens genau in die richtung,die man eigentlich nicht wollte und oftmals unseriöse geschäftsideen ziehen den nutzen davon und die o.g. "weinsäufer" verdienen sich auch noch goldene nasen. Wir reden von Umwelt, in wirklichkeit meinen wir nur die Monokultur Mensch.
Natürlich ist es sinnvoll etwas dafür zu tun ( nicht Umwelt sondern für unsere Zukunft). Der Mensch kann zerstören was er will, die Erde wird es schon Regeln was sind schon 100 000 Jahre. Ob unsere Gatung da noch beteiligt ist ,ist fraglich. Benutze einfach den Verstand, höre nicht auf die Werbung und belächle die Politik. Größe Manfred2
Kompliment, Manfred, das ist mit einem galaktischen Abstand, das beste Posting des Threats. Genauso ist es. 100% Zustimmung - so sehe ich das auch. Tenor des Artikel scheint mir der Umweltschutz / Klimaschutz zu sein, oder :?:
Alles schön und lobenswert. Wer von Euch hat denn vor einigen Tagen im Fernsehen den Bericht gelesen, wo riesige Wälder gerodet werden um dort Palmpflanzen anzubauen um daraus BIO-Diesel zu produzieren, der so u n b e d i n g t in westlichen Ländern benötigt wird :?: Was geschieht denn nicht nur in AFRIKA beim Abbau von Resourcen :?: Profit von Großunternehmen und der herrschenden Klasse der einzelnen Regionen. Wertvolles Land wird zerstört. Aber wen stört das schon. Ich könnte ko...., wenn ich das so sehe und höre. Aber soll den i c h denn ein schlechtes Gewissen bekommen :?:, nein, aber so will man es uns ALLEN einreden. Habe auch kein schlechtes Gewissen, wenn mein WOMO 14 ltr. Benzin verbraucht, wenn ich ab und zu mal die Toilette versehen mit Chemie benutze, fahre CP`s an. Den schwarzen Peter lasse ich mir nicht anhängen, dafür sind andere zuständig ( damit meine ich keinesfalls die WOMO-Fahren, die 2 oder 3 mal oder meinetwegen auch 4 x im Jahr fahren, oder auch nur einmal ). mk9 Das mit dem Biodiesel ist ja schon längst bekannt. Nur die EU, die letztendlich vorgibt wie hoch der Biodieselanteil sein soll scheint dies noch nicht mitzubekommen. Es ist also nicht nur unser Umweltminister schuld.
Umweltschutz beginnt in meinen Augen nicht erst beim Auto, sondern hat viele Facetten. So versuche ich keine Billigprodukte zu kaufen, die bald im Müll landen (Resourcenschutz), wie z.B. Billigspielzeug. Läden in denen nicht sozielverträglich beschäftigt wird, wie z.B. Schl..., Mülle..., werden gemieden. Lebensmittel versuche ich aus der Region zu kaufen. Wenn man etwas mit offenen Augen durch die Welt geht, etwas nachdenkt und nicht alles glaubt was ihm vorgegaukelt wird, lebt viel besser! @MK9
Das stimmt. Allerdings, was noch ungleich schlimmer ist: Der Egoismus und übertriebene Profitgier, die Du, teilweise zurecht, Firmen ankreidest, ist leider nicht nur auf diese begrenzt, sondern betrifft auch Instanzen, die eigentlich dafür da sind wertfreier zu denken und zu handeln und ggf. auch einzuschreiten. Damit meine ich die Politik. In der von Dir angesprochenen Problematik, ist es aber leider so, dass das Gegenteil der Fall ist. Viele regionale Politiker in solchen Ländern stellen ihren privaten Profit weit vor ihre Berufung. Den armen Leuten könnte man Alternativen bieten - aber das wollen manche Regierungen gar nicht. Denn so wie es jetzt ist, können sie enteignen und/oder Leute in den Ruin drängen und kein Hahn kräht danach. In der Folge davon wird das Land dann an die von Dir erwähnten Firmen verkauft oder verpachtet. Manche Länder wachen langsam auf. Z.B. Die Insel Java in Indonesien. Auf dieser Insel gibt es nichts mehr, außer Teakplantagen. Die Welt braucht massig Teakholz - weil wir ja alle auf nachwachsende Rohstoffe setzen und gerne naturverbunden Holzmöbel auf dem Balkon haben wollen. Die sind jetzt wenigstens hergegangen und haben seit ein paar Jahren den Export von rohem Teakholz komplett untersagt. Es darf nur noch verarbeitetes Teakholz exportiert werden. D.h. Die Insel ist zwar immernoch eine reine Teakplantage, wird es wohl auch bleiben, aber wenigstens hat das Land und die Wirtschaft mehr davon und es wurden viele Arbeitsplätze, auch von ausländischen Firmen , geschaffen. Das sorgt für Unabhängigkeit und es dezimiert den Armutsanteil. So hat man etlichen Leuten eine Verdienstalternative zum raubbau ihrer Wälder geboten.
Ich fände es schade, wenn die o.g. Fragestellung unterginge, weil mit der Erörterung derselben keine weitergehende "Rettung der Welt" verbunden sein kann. Es gibt mit Sicherheit kein Unglück oder Mißstand in der Welt, der nicht noch getoppt werden könnte. Aber es müsste doch möglich sein, sich mit einer Frage, einem Problem zu beschäftigen ohne daß darauf hingewiesen wird, daß es nichts oder wenig bringt sich damit auseinanderzusetzen, weil es noch andere, viel gewaltigere Probleme gibt. Ich denke, es hat jeder seine Empfindlichkeiten und Gewichtungen beim Betrachten der Mißstände der Welt. Aber wenn einzelne, vorsichtige Fragestellungen, die Umwelt etc. betreffend, erst dann erlaubt sein sollen, wenn eine "Gesamtlösung" damit verbunden werden kann, dann werden wir nicht weit kommen. Mir ist es z.B. wichtig, kein Fleisch von gequälten Kreaturen zu essen. Also kaufe ich keines, auch wenn ich damit nicht die industrielle Produktion von Fleisch verhindern kann. Außerdem ist mir jedes gepflanzte Bäumchen lieber, als 1000 Umwelt-Diskussionen. Und da es bisher noch keiner gemacht hat zitiere ich eben den berühmten Satz Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht,. würde ich heute noch einen Apfelbaum pflanzen.( Martin Luther) Peter Stimmt gar nicht - ich hab bereits ein Apfelbäumchen gepflanzt. :) Hallo,
jetzt habe ich den Beitrag auch verstanden, habe alles durchgelesen und werde in Zukunft folgendes beachten: Kein Biodiesel tanken Wasser nur aus der Bergquelle Fernsehen nur solange das Solarpanel genügend liefert Biogas beim Bauern abfüllen und damit kochen Genügend Käse & Brot vom Hofbauern mitnehmen weil das ganze andere Zeug ja lt Report eh 6x durch Europa gekarrt wird (bei mir dann nur 1x) Wenn ich es schaffe lege ich meinem Ford noch Hanfschlappen an, dann hinterlasse ich auch keinen Abrieb auf der Straße. Apfelbäumchen habe ich noch nicht gepflanzt, ich wollte die Monokulturen nicht noch vergrößern und bin deshalb auf Tujabäumchen ausgewichen. Ich hoffe, meine Vorsätze sind nicht OT Andreas |
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