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Ist der Euro am Ende? 1, 2, 3, 4, 5


Gast am 11 Dez 2010 11:53:22

rolf51 hat geschrieben:Hallo Zusammen,
oder alles auf den Kopf schlagen??????????


Mach ich schon lange, wer weiß was morgen ist.
Und, ich lebe jetzt..........

LongJohn

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Gast am 11 Dez 2010 12:35:26

rolf51 hat geschrieben:Hallo Zusammen,

Meine Frage ist. Wir wissen es, aber was tun wir/Ihr dagegen?
ZB. Gold, Währungen oder alles auf den Kopf schlagen??????????
Bin gespannt auf die Vorschläge.


Hallo Rolf,
was man tun kann?

-gut und gesund leben
-in die eigene Gesundheit und Physis investieren
-in Bildung investieren (zB. Sprachen lernen)
-raus aus Kettenbriefversprechungen wie Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherung (wenn möglich), u.ä.
-raus aus nicht selbstgenutztem Immobilienbesitz
-auch mal was spenden (private soziale Projekte, Tierheim)
-soziale Kontakte pflegen (auch Nachbarn könnten mal sehr wichtig werden)

Das ist das, was ich mir vorgenommen habe.

Viele

tobi02 am 11 Dez 2010 12:43:05

Ich glaube Sarkozy und Merkel haben die Zeichen der Zeit verstanden. Jedenfalls lässt die Pressekonferenz die sie kürzlich gegeben haben darauf schliessen in der sie ankündigten ihre Steuersysteme anzugleichen.

Sie haben verstanden das wir auf europäischer Ebene nicht dort verharren können wo wir jetzt stehen. Es gibt sonst nur zwei Möglichkeiten. Ein Rückschritt. Dieser wird dann so weit und tiefgreifend sein das er das Erupa von heute auf den Stand vor 1990 katapultieren wird. Oder man geht nach vorne. Schnell und entschlossen und schafft Fakten. Zur Not auch ohne eine gesammteuropäischen Konsens.
Die haben da gerade heilige Kühe geschlachtet! Wenn sie die Souveränität iher Steuersysteme aufgeben geben sie auch die Souveränität ihrer Staatsfinanzierung auf. Ich weiss nicht ob das jedem so klar ist was das bedeutet. Das Ergebnis (wenn man das wirklich konsequent durchzieht) ist dann irgend etwas was in die Richtung "Vereinigte Staaten von Europa" geht. Vergleichbar uU mit den Bundesländern.
Im Grunde ist dies auch logisch denn genau das (die Angleichung der Steuersysteme etc.) hätte man VOR der Einführung des Euro machen müssen.
Und trotzdem war die Einführung des Euro aus deutscher Sicht damals sicher richtig. Denn auch wenn das immer wieder aufs Heftigste bestritten wird galube ich fest daran das Kohl damals die D-MArk für die Wiedervereinigung opferte. Sollte es die Wiedervereinigung wirklich nur zum Preis der DMark zu bekommen sein wäre der Preis gerechtfertigt gewesen.

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tobi02 am 11 Dez 2010 13:06:04

LongJohn hat geschrieben:
rolf51 hat geschrieben:Hallo Zusammen,
oder alles auf den Kopf schlagen??????????


Mach ich schon lange, wer weiß was morgen ist.
Und, ich lebe jetzt..........

LongJohn


Hmmmm - Sparen und Altersvorsorge (für den normalsterblichen) ist ein bisschen wie beim Pferderennen wetten.
Ich habe ein wirklich krasses Beispiel quasi in meinem Arbeitsumfeld täglich vor Augen Ich will weder diese Lebensweise noch den Mann verurteilen aber ich würde halt so nicht leben wollen. Da wird an allen Ecken gespart. Rentenversicherungen (spart ja auch noch Steuern); inzwischen die 3. Eigentumswohnung; niemals Urlaub und und und. Ich dagegen haue meine Kohle auf den Kopf. Ich bin zwar auch kein Halodri und hab icher lich auch immer ein kleines Polster aber mein Leben ist völlig anders ausgerichtet.

Im Grunde macht er durch das Extremknausern und das Imobilienhorten nichts anderes als darauf zu Wetten das er steinalt wird und das das System in dem wir leben grundsätzlich noch so lange erhalten bleibt.

Ich wette genau auf das Gegenteil. Ich glaube nicht das ich 95 werde und glsube auch nicht das ich später auch nur einen müden Cent von dem sehen würde was ich mir über Jahrzehnte mühsam angespart habe. Also gebe ich mein Geld aus.

Wer letztendlich gewinnen wird weiss man nicht. Witzig ist aber das der der vordergründig ehr auf Sicherheit setzt (nämlich der Kollege) der viel grössere Spieler ist. Denn wettet auf etwas was noch weit weit in der Zukunft liegt wärend ich als vermeindlicher Risikomensch (ich horte ja nicht für später) in Wirklichkeit viel Risikobewusster bin. Denn mein verdientes Geld (natürlich nicht alles) habe ich ja bereits in Spass und Lebensfreude umgesetzt.
Wir setzen halt auf unterschiedliche Pferde.

wolfherm am 11 Dez 2010 13:12:59

svenhedin1 hat geschrieben:Hi,
Und es ist absolut richtig. Der Kohl hat französischer Erpressung nachgegeben, die ihm klar gesagt haben, ohne Euro gibt es keine Wiedervereinigung.-


Jetzt bin ich aber ein bißchen durcheinander: Die Wiedervereinigung und die Einführung des Euro liegen über ein Jahrzehnt auseinander! Dann war das ja von langer Hand geplant von den Franzosen. Sowas aber auch.

LG Wolfgang

Gast am 11 Dez 2010 13:48:23

wolfherm hat geschrieben:
svenhedin1 hat geschrieben:Hi,
Und es ist absolut richtig. Der Kohl hat französischer Erpressung nachgegeben, die ihm klar gesagt haben, ohne Euro gibt es keine Wiedervereinigung.-


Jetzt bin ich aber ein bißchen durcheinander: Die Wiedervereinigung und die Einführung des Euro liegen über ein Jahrzehnt auseinander! Dann war das ja von langer Hand geplant von den Franzosen. Sowas aber auch.

LG Wolfgang


Hallo Wolfgang.

Hier nochmal für Dich:

.."Das Projekt der EWWU wurde 1990 mit einem Drei-Stufen-Plan eingeleitet und 1999 verwirklicht. Allerdings nehmen derzeit nur 16 der 27 EU-Mitgliedstaaten an der letzten Stufe der EWWU teil. Sie verwenden den Euro als Zahlungsmittel und koordinieren ihre Wirtschafts- und Finanzpolitik im Rahmen der Euro-Gruppe. Diese Ländergruppe, die den Euro als gesetzliches Zahlungsmittel verwendet, wird auch als Eurozone bezeichnet..."


Der ganze Text:
"Europäische Wirtschafts- und Währungsunion" kugeln.
Oder kugeln lassen.

Liebe auch zurück

wolfherm am 11 Dez 2010 14:17:39

Danke

Schatzsucher am 11 Dez 2010 21:16:12

Immer die Ruhe, nach einigen Jahrhunderten mit diversen Anläufen haben wir endlich nicht nur ein befriedetes, sondern sogar vereintes Europa.
Die gemeinsame Währung ist ein weiterer, großer Meilenstein dieser Entwicklung.
Hat jemand von euch erwartet, dass dies ohne Geburtsschmerzen verläuft?

Ist es nicht bemerkenswert, dass nun Menschen in Altersrente gehen ohne je einen Krieg im eigenen Lande erlebt zu haben?

Natürlich sitzen wir mit Staaten in einem Boot, die nicht so leistungsfähig sind wie wir und trotzdem gleiche Ansprüche haben. So ist das eben in einem Boot: Wir rudern mehr als andere und trotzdem bekommen die Anderen die gleiche Ration. Das wird sich mit der Zeit irgendwann einspielen. Es wird noch einige Jahrzehnte brauchen, bis wir wirklich eine echte europäische Einheit sind. Aber geschichtlich betrachtet ist das nix. Es gibt keine Alternative.

Bernd

Gast am 11 Dez 2010 22:17:28

hallo,
ich bin überzeugter antieuropäer und gegner der teuros, gegen ein zurückkatapulttieren nach 1990 hätte ich nichts. lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende, ich hoffe so etwas weniger der schulden der anderen völker, die jahrelang über ihre verhältnisse gelebt haben löhnen zu müssen. mich ärgert es maßlos z.b. für die unfähigen und faulen griechen einspringen zu müssen. die machen terror wenn sie bis 60 arbeiten zu müssen und wir bis 67 oder wie die iren erstmalig wassergeld zahlen.
grüße
olly

Schatzsucher am 11 Dez 2010 23:25:37

Hallo Olly,

bei der Sache mit den Griechen kann ich dich verstehen. Das ändert aber nichts an meiner Überzeugung für die Europäischen Union insgesamt.
Die Griechen haben sich mit gefälschten Zahlen in die EU gemogelt.
Wenn wir beide mit einer gefälschten Eintrittskarte erwischt werden, dann fliegen wir raus und mehr.
Die gleiche Konsequenz bei den Griechen angewandt hätte zwar einige Unruhe gebracht, aber auch Respekt vor der Institution EU.
Man darf und muss hier auch mehr Stärke in der eigenen EU-Familie zeigen.

Bernd

Gast am 11 Dez 2010 23:57:52

Hallo,
wenn die erinnerungen von mitterand stimmen hat man kohl mehr oder minder zum euro als preis für die deutsche einheit genötigt, dh man hat die verblendung eines alten mannes ausgenutzt. der euro war von den meisten deutschen nicht gewollt, wieso sollen wir denn dann für den hirnriss bezahlen, obwohl der vertrag dies ausdrücklich verbietet? ich brauche europa nicht, und selbst wenn nach einem eurocrash es einige zeit lang probleme gibt kommt`s billiger wenn er untergeht. außerdem will ich nicht von brüssel regiert werden. ich bin in erster linie deutscher und kein europäer. denn in brüssel ist der anteil korrupter politiker noch größer als in berlin.
grüße
olly

Schatzsucher am 12 Dez 2010 00:23:59

dodo66 hat geschrieben:Hallo,
ich bin in erster linie deutscher und kein europäer. denn in brüssel ist der anteil korrupter politiker noch größer als in berlin.
grüße
olly


Ganz schön harter Tobak, Bist du in erster Linie Europäer, Deutscher, Badener, Heidelberger oder Eberbacher? Wo beginnt es, wo hört es auf?
Hat dich bei deiner Ausdrucksweise etwa euer Wappentier gejagt ? :D
--> Link

thatslife am 12 Dez 2010 00:56:02

svenhedin 1 hat leider vollkommen recht!
--> Link

thatslife

macagi am 12 Dez 2010 09:47:34

thatslife hat geschrieben:svenhedin 1 hat leider vollkommen recht!
--> Link


Das Interwiew ist fast ein Jahr alt! Kann deswegen auf die neuesten Entwicklungen gar nicht eingehen.....

Delfinkg am 12 Dez 2010 10:53:35

Schatzsucher hat geschrieben:...Die Griechen haben sich mit gefälschten Zahlen in die EU gemogelt... Bernd


Hallo Bernd,

man muss zwischen der Mitgliedschaft in der EU und EURO-Zone differenzieren!


Gerd

macagi am 12 Dez 2010 12:01:40

Es rappelt übrigens auch in den USA:

--> Link

thatslife am 12 Dez 2010 12:57:21

@macagi ,

Wilhelm Hankel u.a. haben die jetzigen Probleme schon bei der €-Einführung kommen sehen. Da macht es nun wirklich keinen Unterschied ob das Interview nun 3 Tage oder ein paar Monate alt ist.

thatslife

macagi am 12 Dez 2010 13:21:13

thatslife hat geschrieben:@macagi ,

Wilhelm Hankel u.a. haben die jetzigen Probleme schon bei der €-Einführung kommen sehen. Da macht es nun wirklich keinen Unterschied ob das Interview nun 3 Tage oder ein paar Monate alt ist.

thatslife


@thatslife

Tatsächlich ist es so dass sich momentan das Verhalten der Europäer und das der USA sehr unterscheiden. Während Bernanke voll den Keynesianischem Kurs folgt ist das in Europa nicht so, dort folgt man eher der sgn, österreichischen Schule. Auch die EZB ziert sich sehr viel mehr beim Kauf von Anleihen als dies die Fed tut. Insofern spielt die verstrichene Zeit seit dem Interview schon eine Rolle.
Hankel macht es sich übrigens sehr einfach - kann man als Nichtentscheidungsträger ja auch. Lasst die Banken doch pleitegehen.....einfach gesagt. Man sieht ja was passiert wenn zB im Falle Irland Merkel mal kurz einwirft: die Gläubiger müssen auch bluten.....

svenhedin1 am 12 Dez 2010 16:15:37

Hi
Also meine Sicht der Dinge:
Ich habe den Eindruck, dass die gesamte Finanzpolitik rund u den Euro von unseren Politikern in den letzen 2 Jahren völlig unprofessionell gehandhabt wird – auch dadruch, daß die Politik auf diejenigen Fachleute, die was davon verstehen, nicht hört sondern die rigoros gegen die Wand schiebt und Fachpolitik druch politisches BlaBla im Interesse einiger weniger ersetzt. Alle Fehlentwicklungen und die ganzen jetzigen Probleme waren seit vielen Jahren erkennbar und dennoch wurde tatenlos zugeschaut. Am Tisch in Brüssel sonst wo sitzen nur Dilettanten, die allemal den Kompass verloren haben. Deshalb zum Euro: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Europa auf Basis von Gewinn Profit und Einzel-egoistischen Interessen. Nichts anderes ist derzeit die EU mitsamt Euro.Der ganze Euro ist und war ein schlechliches, von Anfang an völlig falsch aufgezäumtes Instrument als eine Umschließung völlig unterschiedlicher Kulturen und Wirtschaftskulturen, die niemals zusammen passen können und werden. Es war völlige Ideotie, einen Euro zu machen mit extrem unterschiedlichen Wechselkurs-Währungen wie z.B. der DM und der Drachme. Man wusste schon damals, dass da Länder dazu kommen, die sich sagten: ich schaue jetzt mal , wie ich zurande kommen. Notfalls verschulde ich mich eben, denn die anderen zahlen ja für mich. Bei so was ist ein Euro doch der pure Irrsinn. Denn die Finanzpolitik desjenigen, der sich da verschuldet, ist ja in keinster Weise irgendwie noch politisch unter Kontrolle. Die verschulden sich einfach weiter und das hat erst bei einem Zusammenbruch ein Ende.

Und derzeit ist längst ein Krieg im Gange von angelsächsichen Gaucklern und Spekulanten, die in London und insbesondere in New York sitzen und den Euro zerschiessen wollen. Aber gemeint ist damit das Ausplündern von Deutlschland, weil man eine Währung angreift, die schwerpunktmäßig nur von Deutschland gestützt wird. (Eine Währung zudem, die ihrerseits ebenfalls ein Gauklereiprodukt ist, weil ihr keinerlei Gegenwert ausser einem Politischen Beschluß entgegen steht – das nur in Richtung Gold-Gegenwert-Deckung oder irgend etwas anderes substanzielles - Nötsche. Gar nix. Es geht nur noch darum, abzukassieen, solange Deutschland dabei ist, unbedingt diesen Euro, sein Versailles, zu retten, der aber nicht zu retten ist . Das ebvgen wissen deie Finanzmärkte längst..

Wegen dieser politischen Unprofessionalität hat man auch z.B. Griechenalnd aufgenommen. Die haben davor 12 % für ihre Schulden am Kapitalmarkt an Zinsen zahlen müssen und mussten dauernd abwerten. Mit dem Euro konnten sie plötzlich für nur 3 % Geld leihen. Statt aber damit ihr Land aufzubauen, strukturell fit zu machen, haben sie die ganzen Schulden genutzt, um sich damit auf Kosten der Nordländer einen guten Tag zu machen und sich damit selber ein Verschuldungsproblem, ein Strukturproblem und druch die steigenden löhne auch ein Verlust ihrer Leistungsfähigkeit eingehandelt. Aber das sind alles Probleme, die man auch mit Geldsegen aus Nordeuropa, also nicht nur mit Geld, eher druch solide Arbeit lösen kann. Solide Arbeiit – im Süden – bei der Sonne. Da leg ich mich doch lieber mal unter einen Olivenbaum.. Man sieht, nix passt da zusammen. Ich kenne die Griechen, bins 20 Jahre jährlich da runter mit Womo. Die GR lieben ihr Land, aber hassen ihren Staat, vor allem das Finanzamt. Es passat einfach nicht mit uns. Denn so geht das nicht. ..

Andererseits ist die Deutsche Wirtschaft der einzige Proviteur der ganzen Euroerweiterung. Der einzige. Ich will damit mal auf den Kernpunkt des Problems kommen. Das sind die stäündigen EU-Erweiterungen. Demnächst neben Türkei Modawien, dann die gesasmte Ukraine usw. Die Gewinngier der Profiteuere kennt ja keine Grenzen merh.

Gier Gier Gier. Es geht nur darum, möglichst große neue Märkte zu EROBERN. Das ganze hat auch etwas von Krieg. Und wer betreibt diesen Krieg mit unzähligen in die zehntausende gehenden Lobby-Büros in Brüssel. Das sind nur die Unternehmer. Die sitzen in Brüssel und wollen grenzenlose Ausweitung der Märkte. Und die fetten Gewinne, auch über dann folgende staatlich Infrastrukturlaufgaben seitens der EU, die alle Bürger aufbringen müssen -. , um die konkret geht es aber eigentlich.

Denn das die grenzenlose EU-Erweiterung auch extreme Sozialkosten schafft (in der Regel wurde z.B. die ganze innerportugiesiche mittelständische Unternehmerschaft druch den Wettbewerbsdruck mit EU-Beitritt nicht mehr konkurrenzfähig und ging bankrott) usw und daß gigantisch Infrastrukturkosten (Abwasser, Müll, Strom-Telefonnetze, Starassen Häfen Bahnen unsw) , das wollen die Unternehmer natürlich Nicht bezahlen. Das soll dann der EU-Steuerzahler bezahlen in den bereits existenten Industrieländlern über gigantische Infrastrukturgelder, die dafür jährlich nach Brüssel gehen, die müssen die Bürger der Nordstaaten bezahlen, während nur eine relativ kleine Unternehmerschicht die Gewinne aus dem ganzen Spiel abschöpft.. Das heisst, die Unternehmer haben die Gewinne, die Allgemeinheit hat die Lasten. So ist das nämlich, wenn dauernd davon posaunt wird, Deutschland sei der Hauptprofiteur der EU.

Und die Unternehmen sind es auch, die die Regierung dem Volk dauernd verkaufen lassen von wegen segensreicher Export-Überschuß. Ja ja, aus Sicht der Unternehmer stimmt dass natürlich auch. Aber wie kann denn ein Land wie Deutschalnd ständig exportieren an Länder z.B. wie Griechenland, die dafür aber gar kein Geld haben – sprich was den Unternehmern/Banken natürlich egal ist, - sollen sich die Griechen doch verschulden. Und wenn sie dann pleite sind, können ja die BÜRGER der Nordstaten ja dann aus ihren Steuergeldern die Schulden übernehmen, wie derzeit der Fall. Das heisst der Deutsche Steuerzahler subventioniert über die Schulden der Griechen indirket nur die weiteren Unternehmensgewinne hier in unserem Lande. Na herrlich. Also das ganze eine Gerechtigkeitsfragte ersten Ranges. Es ist auch eine Gerechtigkeitsfrage, daß wir derzeit mit den Steuern unserer Bürger den griechischen Haushalt retten, aber in Griechenland die Steuergesetze – für die Reichen - immer noch so sind, dass riesengroße Jachten nach wie vor als betriebliche Einrichtungen von der Steuer abgesetzt werden können, wie ich jetzt erfahren habe und für solche Jachtmotore, die 200 Liter Diesel pro Betriebstunde und mehr verbrauchen, noch betrieblich vergünstigte Diesel eingekauft werde kann. Die GR sollen mal anfangen, Steuern zu erheben. So wie wir auch. Ebenso die Iren, bevor sie Gelder bekommen. Das sind zwar im Moment noch alles Bürgschaften, aber weder die Gr noch die Iren haben Einnahmen, werden also die Gelder nicht zurück zahlen können, der Deutsche Steuerzahler gefragt sein.

Und mit den Iren ist es genau so. Die würden im Geld schwimmen, bräuten keine EU-Rettungsgelder, wenn sie normal hohe Unternehmenssteuern in ihrem Land erheben würden. Aber das wollen sie aus purem Egoismus nicht. Sie wollen aber dennoch das EU-Geld. Bei so viel Egoismus bitte sehr ist der Europagedanke doch am Ende, wenn so was einfaches schon politisch nicht korrigierbar ist. Und das ist ja so. Woher also diese pro-Haltung? Nun transferieren wir deswegen unsere per Steuern eingetriebenen Gelder nach Irland. Weil die Iren ihr eigenes Geld ohne Not genommen und den Banken gegeben haben, die sich verzockt hatten. Die konnte doch dann wie jeder ordentliche Unternehmer ruhig pleite gehen. Ab er nein, die Unternehmer kontrollieren da wohl auch die Politik, das heißt ja dann Demokratie oder wie geht das. Das ganze ist doch abartig. Wer nicht begreift, das das abartig ist, hier die Politik in Europa vollkommen unprofessionell und für den Bürger ungerecht versagt, dem kann man doch nicht mehr helfen.

Und das allerdollste ist noch. Wir geben hier 17 Milliarden, dort 17 Milliarden – und was kriegen wir dafür. Gut, die Unternehmer füllen sich die Taschen . Aber die zahlen ja nicht, die bringen ihr Geld ja eh über Tochterfirmen da hin, wo kaum Steuern anfallen – sieh Irland. Was also kriegen wir Deutschen Bürger dafür. Gar nichts. Wir werden nur beschimpft. Denn Europa, wie sich hier zeigt, ist ein Land reiner politisch ungezügelter Egoisten . aus so was kann kein vernüftiges politisches Gebilde werden. Sorry, das sind die Fakten. Es soll uns also niemand dauernd einreden, die Profiteure vorneweg, es wäre etwas wert, dauernd die Schulden von extremen Egoisten zu übernehmen.

Und außerdem. Wenn es die Mark noch gäbe, hätten wir niedrigere Preise, höhere Renten, höhere Versicherungsleistungen und eine stabile Währung. Und deshalb hätten wir noch lange keinen Krieg mit unseren Nachbarn. So was ist doch Quatsch. Der Euro hat uns also schon um den Wohlstand gebracht und er wird uns noch dahin bringen, daß wie in echte Not kommen. Wir sollen auf diesem Wege ausgeraubt werden. Das gasze ist eine angelsächsiche Verschwörung. Gegen Deutschland.

Was droht uns also. Auch wir werden notleidend dadurch. Wir haben bisher schon stets gezahlt und gezahlt. Wir waren ein Bersteiger auf dem Weg zum Gipfel, dem man bisher schon als Last einen kleinen Jungen auf den Rücken gebunden hatte. Und wir hab den auch tapfer getragen für den Europagedanken –manche sagen aber Wahn dazu. Nun aber bindet man uns einen Erwachsenen auf den Rücken und der hat in seinem Rucksack noch einen Knecht drin. Wie sollen wir da nicht abstürzen. Denn nach Portugal – sie machen es ja ganz raffiniert mit der Ausraubung Deutschlands, nämlich scheibchenweise, erst GR, dann IRL, jetzt P, dann E, dann I, dann B, das steht ja allew praktisch schon fest – nur noch nicht wann. Und das muss ja alles finanziert werden. Und da bleiben ja bald nicht mehr viel Länder übrig, die die Rettu7ngspakete zahlen sollen. wennn all die anderen ausfallen, wird der Anteil von D immer größer – BIS AUCH WIR NOTLEIDEND WERDEN: also wird auch Deutschland wackeln. Deutschland wird in die Not getrieben. Versteht dass denn keiner.

Wenn der Zusammenbruch kommt, kommt er innerhalb von Stunden, innerhalb von einer Nacht. Es werden kurz Gerüchte da sein. Alle werden zur Bank stürmen, ein paar werden noch ein paar Brotsamen bekommen, dann sind die Schalter geschlossen – bis der neue Umrechnungskurs fest steht.

Die Deutsche Bundesbank/Politik prüft ja angeblich schon, ob wir neben dem Solidaritätszuschlag Ost zur Lohn- und Einkommenssteuer auch einen Solidaritätszuschlag Euro/Europa noch zusätzlich bezahlen sollen, so 5 % vom ganzen Lohn-Einkommenssteuer. Da könnte man doch das kotzen bekommen. Man will uns also noch mal einen nun offenen Lastenausgleich zugunsten der Länder aufbrummen, die sich verschulden. Aber die Frage ist, ob das das Deutsche Volk das auch will, - auch wenn ihm wieder etwa eingeredet wird, die Situation sei so verfahren (durch die Politik), das das jetzt sein müsse und noch der billigste Weg. Denn viel Geld würde es eh kosten, den uns die Politik da eingebracht hat. Die Frage ist aber längst nicht mehr , ob der Euro gerettet werden soll sondern nur noch, ob das überhaupt noch machbar ist und zu welchen extremen Deutschen Not-Kosten.

Die politische Lage ist schlimm und wird immer schlimmer. Die Politiker haben in den letzen 1-2 Jahren gezeigt, daß sie der Lage nicht mehr gewachsen sind.

Die ganze Euroentwicklung ist nur ein vermeitlicher Vorteil von uns, der uns bloß eingeredet wird, damit wir ja bereit sind die lasten zu tragen. Ich hatte schon von den Unternehmern als einzigen Profiteuren davon gesprochen. Aber: Hätten wir keinen Euro, dann wäre die DM in den letzten 10 jahren längst um mindestens 20% aufgewertet. Das heisst, nicht nur die Unternehmer hätten auch dann noch ihren Export, (aber einen gesünderen, nicht auf die Verschuldung anderer Länder gerichteten) , also wenn auch nicht in solchen Auswüchsen an verschuldete Länder wie Gr, aber sie hätten ihn dennoch. Nur, druch die Aufwertung der DM wäre dann auch das Volk ein Profiteur von der Entwickelung. Weil mit einer DM und deren Aufwertungen sämtliche importierte Waren vom Kaffee über das Benzin usw, alle Rohstoffe, um 20% billiger wären. Um diesen Vorteil wird das Deutsche Volk, der einfache Bürger, derzeit seit Jahren beschissen. Denn er hat nicht nur ca 30% Teuerungsaufschlag wegen der Euroeinführung zu verkraften, die es sonst seitens der unverschämten Unternehmer auch nicht gegeben hätte, nein, er hat auch keinen Euro merh.- Denn er hat so ein Mittelding zwischen sagen wir griechischer Drachme und ehemaliger DM, weil die Pleite-Schuldenmländer auch den Wert des Euros um 50 % nach unten ziehen im Vergleich zum Schweizer Franken oder Dollar. Sprich, ohne den Euro ging es uns heute viel viel besser. Denn im Moment haben wir schon eine Drachme, zumindest eine halbe. Aber die DM wäre heute ein Schweizer Franken.

Deshalb soll meineserachtens der Euro bleiben, aber einige Länder müssen raus aus dem Euro, sich dann erholen, abwerten, Wettberbsfähigkeit herstellen, und dann können sie mit sauberen Statistiken wieder kommen. Es kann nicht so bleiben, dass in der EU nur die Unternehmerinteressen das sagen haben und das Volk die Lasten von deren Gier trägt.

Denn die pro-Euro-Anhänge4r sollten nicht vergesen, wenn der Euro kaputt geht, dann geht auch der ganze Europagedanke kaputt. Ferner hat man uns seinerzeit gesagt, bevor durch den Euro Länder ihre Schulden auf andere abwälzen können, dazu wird es nicht kommen – wortwörtlich ist in Brüssel gesagt worden, das sei so wahrscheinlich wie eine Hungersnot in Bayern. Nun sollten wir die Polikiker mal beim Wort nehmen. Besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

Und komme mir doch keiner, da entstehen in D dann doch auch Arbeitsplätze druch immer merh Export in immer merh Euroländer. Woher den, wenn es mit rechten Dingen zu geht. Dass sind doch alles Pleitekandidaten. Marode Zuschussbetriebe. Und gerade wegen der Eurogeschichte werden doch von den Unternehmern in Deutschland keine höheren Löhne mehr gezahlt. Sie können sich je jetzt fern aller Grenzen dem grenzenlosen Lohndumping bedienen. Nehmen wirz.B. mal die Logistikbranche. Nehmen wir mal den Wi..i Be…z mit seinen abertausenden LKW.- Wie man hört, hat der als erstes alle seine Deutschen Fahrer draussen per Lohnpolitik. Dann hat er seine ganze Firma den Sozilagesetzen und Steuern usw wegen nach Bulgarien glaube ich ausgeflaggt. Und macht nun von dort aus seinen Reibach. Die Unternehmer würden aus den Möglichkeiten der ständigen grenzenlosen EU-Ausweitung am liebsten rumänische Arbeitskräfte für Pfenniglöhne täglich ans Deutsche Fliessband karren. Da das nicht geht, verlagern sie halt nach Ungarn, Rumänien ………

Normalerweise leben wir aber in einer Demokratie, die die Wirtschaft, die Banken kontrolliert. Und nicht umgekehrt. Nur, nachdem der Bundestag ein Bankenrettungsgesetz über 500 Milliarden innerhalb 8 Tagen , ohne die hier notwenigen endlosen demokratischen Debatten der Abgeordneten darüber als unsere Stellvertreter gegeben hat, durchgepeitscht haben – obwohl ansonsten für einen öffentlichen Sandkasten oder eine Kindergartentstätte endlos über Monate wegen Geldmangel gestritten wird, da frage ich mich doch, wie demokratisch dieser ganze ungeheure Vorgang überhaupt war – wem hier diese Republik gehört. .

Für mich ist also ein Eurobefürworter einer, der sich voll verschuldet, sich noch mal verschuldet und dann noch mal und sich dann von anderen Leute sine Schulden bezahlen lassen will mit dem Argument, er solle das nicht so eng sehen, denn beide Konten zusammen, also das Gemeinsame wäre mehr wie die Summe aller Einzelkonten.

Delfinkg am 12 Dez 2010 16:40:41

svenhedin1 hat geschrieben:...Normalerweise leben wir aber in einer Demokratie, die die Wirtschaft, die Banken kontrolliert. Und nicht umgekehrt. Nur, nachdem der Bundestag ein Bankenrettungsgesetz über 500 Milliarden innerhalb 8 Tagen , ohne die hier notwenigen endlosen demokratischen Debatten der Abgeordneten darüber als unsere Stellvertreter gegeben hat, durchgepeitscht haben – obwohl ...


Hallo svenhedin1,

zur Demokratie gehört das Mehrheitsprinzip auch und gerade ohne endlose Debatten, nach dem sich bei Abstimmungen bzw. Wahlen der Wille der Mehrheit gegenüber der Minderheit durchsetzt und der Wille der Mehrheit für alle Verbindlichkeit erlangt.

In diesem Sinne ist das Mehrheitsprinzip auch ein Rechtsgrundsatz, nach dem die Minderheit sich einer Mehrheit unterzuordnen hat.

Auch an dem o.g. Beispiel erkennt man eine wirkliche Demokratie, dass in ihr der Grundsatz gilt: die Mehrheit entscheidet und die Minderheit von heute hat die Möglichkeit, die Mehrheit von morgen zu werden. :wink:


Gerd

tammy99 am 12 Dez 2010 16:41:26

Moin,

ich muss mich jetzt auch mal einschalten, habe bisher nur mitgelesen.
Meine Kommentare zu den bisherigen Stellungnahmen:
Die gemeinsame Währung ist nur EIN kleines Puzzle-Teil des vereinten Europas. Jeder ist wieder mal nur auf sein eigenes Wohl bedacht. Die Deutschen schimpfen auf die Griechen, die Griechen auf die Deutschen usw. und hier im Forum gehts gerade so weiter. Wie sollen denn die Völker da zusammenwachsen? Wenn Ihr Grieche wärt, würdet Ihr Euch doch genauso Verhalten, wie es die griechische Bevölkerung es jetzt tut, oder? Alle Länder haben doch in den letzten Jahrzenten über ihre Verhältnisse gelebt und alle wussten das und trotzdem wurden die Regierenden demokratisch immer wieder gewählt. Die Parteien, die mit der Verschuldung aufhören wollten, wollte doch keiner, weil es im Zweifel an den eigenen Säckel geht. Das hat mit sozial und demokratisch nichts mehr zu tun.
Was ganz besonders nervt ist diese ewige Schwarzmalerei. Das hilft niemanden, nur den Spekulanten. Blickt doch mal poisitv in die Zukunft. Und wenn Euch nicht passt, was die Politiker machen, dann engagiert Euch selbst. Im Nachhinein ist es immer leicht zu kritisieren, letztlich habe doch die meisten von Euch diese Regierung gewählt! Ich habe das zwar nicht, aber das sind auch keine Übermenschen und die machen Fehler. Und diese Fehler machen sie bestimmt nicht absichtlich. Ein solche Situation wie wir sie jetzt haben, gab es schlicht noch nicht, da kann man nicht auf Erfahrungen zurückgreifen. Da sieht im ersten Moment eine Entscheidung richtig aus, Wochen später stellt sie sich als katastrophal heraus. Bei diesem Job kannst Du nur verlieren.
Für mich sind das alles Angsthasen, die jetzt den Euro in Frage stellen. Man sollte das mal als Herausforderung ansehen und die Weichen entsprechend stellen, anstatt alles hinzuwerfen und sich danach zu beschweren, dass das ja sooo teuer war.
ABer ähnlich wie in Deutschland gibt es auch in anderen Ländern immer weniger "Macher". Es regiert die Mentalität des "ich lass mich mal bedienen, schließlich zahle ich ja auch steuern, aber selbst was machen...äh...keine Zeit".

Daher mein Appell: Wenn einem das Thema so wichtig ist, dann bitte nicht nur am Stammtisch bzw. Forum sich auskotzen, sondern mal den Allerwertesten hochkriegen und was tun. Es muss ja nicht gleich die eigene Partei sein, es reicht ja auch mal ein Risiko einzugehen und eine andere Partei zu wählen, nach dem Motto "jetzt wähle ich mal nicht einfach das, was den größten monetären Nutzen verspricht." Wir erleben ja momentan alle, was man von diesen Versprechungen zu halten hat. Insgeheim wussten das alle vorher, nur die wenigsten wollten es sich eingestehen und die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt.

In diesem Sinne, kümmert Euch für den Rest des Wochenendes mal um Eure Lieben,
Fred

svenhedin1 am 12 Dez 2010 17:08:15

@ Delfinkg,
es geht nicht um Merheitsbeschluss oder nicht sondern um Beschluss ohne vorherige vom Umfang her zu-passende demokratische Debatte, die so gar kein Demokratiebeschluss merh. (aber eigentlich wollte ich mich damit nun aber nicht auf Nebenschauplätze locken lassen, die mit der Euro Diskussion nur wenig in Verbindung stehen. Deshalb Ende)

Der andere Einwand. Also so eine Diskussion zu befruchten, ist ja auch schon mal etwas mehr wie nichts. Und das sollte man anerkennen und auch nicht mit Schmarzmahlen verunglimpfen. Weil es den Fakten enspricht. Und weil dafür nach derzeitiger Lage der Dinge für Optimismus nun wirklich keine Grundlage merh ist.
Und bloß auch nun noch weiterhin blauäugig zu sein, ist nach Lage der Dinge der Euroentwicklung seit Einführung wohl derzeit doch schon eher noch grenzwertiger.
Und den Politikern vorgeben, daß sie ALLES richtig machen, darum geht es ja gar nicht - das hat ja niemand angesprochen. Nein sie tun gar nichts bis auf das für die paar Profiteure - ansonsten sehe ich nur Delettantismus und leere Versprechungen. Darum geht es. Aber ich verstehe auch, dass Profiteure das jetzige System verteidigen.

peterhubertus am 12 Dez 2010 17:11:27

tammy99 hat geschrieben:... Jeder ist wieder mal nur auf sein eigenes Wohl bedacht. ...
nur einige besonders edle Menschen nicht, die sich aber leider seit tausenden von Generationen genetisch immer noch nicht durchgesetzt haben. Das MUSS sich aber nun wirklich mal endlich ändern!!!!!

tammy99 hat geschrieben:... Wie sollen denn die Völker da zusammenwachsen ...
Ja, wie soll das gehen? Lasst uns bei den Tieren abgucken. Da sitzen ja auch mittlerweile Löwe und Gazelle, Vogel und Wurm, Fuchs und Gans an einem Tisch friedlich zusammen - na ja, so hat sich die Natur das jedenfalls ausgedacht, die Tierchen haben´s nur noch nicht begriffen.

tammy99 hat geschrieben:...Wenn Ihr Grieche wärt, würdet Ihr Euch doch genauso ...
und wenn die Griechen Deutsche wären, dann würde sie keiner von ihren Hilfeleistungen abhalten können :D

Fazit: So, wie ich das sehe, sind eigentlich wieder mal nur die Deutschen die Bösen

scholko1 am 12 Dez 2010 17:22:46

Hallo Fred,

welche Partei soll es denn sein wenn selbst eine grosse Koalition versagt?
Linke oder Rechts wohl nicht.
Und bei Grün wird mir übel die bekommen ihre Quittung noch wenn sie regieren so nach dem Motto"die Geister die ich rief"(S21/Gorleben)da ändern die dann überhaupt nichts.Und beim Euro fehlt denen sowieso die Kompetenz.
Da kann ja die Witzfigur Ströble den Finanzminister machen.
Meine Meinung:
Lügner und Betrüger raus aus der EU und das mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.
Wer sind eigentlich die Hintermänner die in London und in den USA sitzen und von anderen ihre Geschäfte(Euro zersetzen) machen lassen.
Ich glaube da machen wir alle grosse Augen.
Ich denke(hoffe) das es weiter geht denn mein Womo braucht ab und an ein Händchen voll Diesel.
Hans

peterhubertus am 12 Dez 2010 17:28:35

scholko1 hat geschrieben:Meine Meinung:
Lügner und Betrüger raus aus der EU und das mit allen daraus resultierenden Konsequenzen.
Ich glaube zu verstehen, was Du meinst und ich würde diese Meinung gerne teilen. ABER in voller Konsequenz wäre bei diesem Anspruch überhaupt keiner mehr in der EU :D

Delfinkg am 12 Dez 2010 17:40:02

svenhedin1 hat geschrieben:@ Delfinkg,
es geht nicht um Merheitsbeschluss oder nicht sondern um Beschluss ohne vorherige vom Umfang her zu-passende demokratische Debatte, die so gar kein Demokratiebeschluss merh. (aber eigentlich wollte ich mich damit nun aber nicht auf Nebenschauplätze locken lassen, die mit der Euro Diskussion nur wenig in Verbindung stehen. Deshalb Ende)...


@ svenhedin1,

die ganze Dikussion um den EURO ist ein Nebenschauplatz, wie ich oben ja bereits mehrfach skizziert hatte.
Denn das Wesentliche im Kontext ist und bleibt die Europäische Union - und der EURO gehört ganz einfach dazu!


Gerd

tammy99 am 12 Dez 2010 17:49:50

scholko1 hat geschrieben:Hallo Fred,

welche Partei soll es denn sein wenn selbst eine grosse Koalition versagt?
Linke oder Rechts wohl nicht.
Und bei Grün wird mir übel die bekommen ihre Quittung noch wenn sie regieren so nach dem Motto"die Geister die ich rief"(S21/Gorleben)da ändern die dann überhaupt nichts.Und beim Euro fehlt denen sowieso die Kompetenz.

So hab ich früher auch mal gedacht. Aber, die Grünen hätten z.B. sofort eine Bankenregulierung eingeführt und nicht so rumgeeiert wie das unsere Regierung tut. Und ein Alleingang Deutschlands hätte auch eine Sog- bzw. Signalwirkung für die anderen Länder gehabt.

Grundsätzlich ging es in meinem Beitrag auch mehr darum, dass wir den Euro nicht abscheiben sollten, da uns das keinerlei Vorteile bringen würde.
Im Gegenteil, die Lösung kann nur eine gemeinsame Gesetzgebung im Finanz- und Steuerrecht sowie die Angleichung der gesamten Lebensbedingungen (KV, Rente usw.) sein.
Davon bin ich überzeugt. Ich weiß allerdings auch, dass das sehr schwer und teuer werden wird.
Ich hoffe aber auch sehr, dass das gelingt. Denn es darf nicht passieren, dass wir wieder "chaotische" Verhältnisse bekommen und der ein oder andere Staat feststellt, dass Demokratie vielleicht doch nicht die ideale Staatsform ist.

LG,
Fred

a.miertsch am 12 Dez 2010 18:24:26

scholko1 hat geschrieben:Hallo Fred,

Da kann ja die Witzfigur Ströble den Finanzminister machen.
Meine Meinung:
Hans


Das würde der auch ohne rot zu werden tun, ist doch ein Politiker.
Albert

Schatzsucher am 12 Dez 2010 19:03:52

Delfinkg hat geschrieben:
Schatzsucher hat geschrieben:...Die Griechen haben sich mit gefälschten Zahlen in die EU gemogelt... Bernd


Hallo Bernd,

man muss zwischen der Mitgliedschaft in der EU und EURO-Zone differenzieren!


Gerd


Hallo Gerd,
da hast du natürlich völlig Recht. Ich meinte die Euro-Zone.
Viele
Bernd

dschaps am 12 Dez 2010 19:39:07

die ganze Dikussion um den EURO ist ein Nebenschauplatz, wie ich oben ja bereits mehrfach skizziert hatte.
Denn das Wesentliche im Kontext ist und bleibt die Europäische Union - und der EURO gehört ganz einfach dazu!


Gerd[/quote]

Ja Gerd!
Wo ist denn die europäische Union!
die EU ist doch bisher nichts weiter als eine Wirtschafts und Freihandelszone!
Die politische Union Europas ist doch keinen Schritt voran gekommen,vor allem wegen der Egoismen einiger Mitgliedsländer(Britisches Inseldenken,Splendet Isolation,la grande Nation der Franzosen).
Und deshalb wird auch der € scheitern.
Eine gemeinsame Währung kann immer nur am Ende eines Vereinigungsprozesses und nicht am Anfang stehen.Wir haben ja nicht einmal eine abgestimmte Wirtschaftspolitik in der €-Zone.Schon die Franzosen,die Ihre Währung nach 1945 3-mal abgewertet haben,haben eine ganz andere Vorstellung von Sparen,Vermögensbildung Geldwertstabilität und Inflation als wir,von den Italienern und übrigen Südeuropäern ganz zu schweigen.

dschaps

Gast am 12 Dez 2010 20:16:17

Delfinkg hat geschrieben:zur Demokratie gehört ...

Gerd



Theodor Körner (1791-1813):


"Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gesellen.
Vom Feinde bezahlt, doch dem Volke zum Spott!
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richtet das Volk, dann gnade Euch Gott!"


Hier noch ein Liedchen bzgl. Eures Zentralorgans:


--> Link

Wenn unsere Ersparnisse weg sind, ist Bartholomäusnacht für Euch!!!

thatslife am 12 Dez 2010 21:17:24

delfinkg hat geschrieben:.Hallo svenhedin1,zur Demokratie gehört das Mehrheitsprinzip auch und gerade ohne endlose Debatten, nach dem sich bei Abstimmungen bzw. Wahlen der Wille der Mehrheit gegenüber der Minderheit durchsetzt und der Wille der Mehrheit für alle Verbindlichkeit erlangt.

In diesem Sinne ist das Mehrheitsprinzip auch ein Rechtsgrundsatz, nach dem die Minderheit sich einer Mehrheit unterzuordnen hat.

Auch an dem o.g. Beispiel erkennt man eine wirkliche Demokratie, dass in ihr der Grundsatz gilt: die Mehrheit entscheidet und die Minderheit von heute hat die Möglichkeit, die Mehrheit von morgen zu werden. :wink:


Gerd


Demokratie- ja wo ist sie denn? Wohl irgendwie im Laufe der Jahre auf der Strecke geblieben. Von McKinsey, Roland Berger, Ackermann, Maschmayer und Konsorten werden die Gesetze vorformuliert und dann durch die Fraktionen und den Bundestag gepeitscht. Mal die letzten Bundestagsdebatten auf Phönix angeschaut ? Grundsatzdebatten- Fehlanzeige! Unser Parlament steht der Muppetshow in nichts nach. Wie wär's mit mehr Demokratie wagen? Ich habe die leise Hoffnung allmählich geht's los :evil:

thatslife

Gast am 12 Dez 2010 22:55:10

@schatzsucher,
oink, oink
warum muss ich denn überzeugter europäer sein?

warum muss ich das bezahlen der schulden anderer nationen, pigs, toll finden? vielleicht, dass deren party auf meine kosten weitergehen kann?

warum muß ich es toll finden mit meinen steuergeldern irgentwelche projekte in südeuropa, bei denen sich obskure geschäftemacher die taschen vollstopfen, zu finanzieren?

warum muß ich es toll finden von den eurokraten mit europäischem einheitsmatsch regiert zu werden egal ob ich in D eine andere klima- lebens- und arbeitswelt habe als z.b. in P?

warum muß ich es toll finden bis 67 zu arbeiten während die anderen in europa, die von meinen steuergeld unterstützt werden mit 55-60 in rente gehen?

ich finds zum kotzem, darum hoffe ich auf ein scheitern der jetzigen eu mir langt die aus den 70ern und 80ern, political correctness geht mir sonst wo vorbei. deswegen ganz ehrlich ich will nur ein absolutes minimum meines wohlstandes den anderen europäischen staaten abzugeben, am besten nix. bezüglich des deutschen länderfinanzausglich teile ich die meinung des ministerpräsidenten von bw
grüße
olly

peterhubertus am 13 Dez 2010 09:20:09

Schatzsucher hat geschrieben:... Es gibt keine Alternative.
Den hör´ ich immer wieder gerne :D :D :D

bärnd am 13 Dez 2010 09:54:13

dodo66 hat geschrieben:@schatzsucher,
oink, oink
warum muss ich denn überzeugter europäer sein?

warum muss ich das bezahlen der schulden anderer nationen, pigs, toll finden? vielleicht, dass deren party auf meine kosten weitergehen kann?

warum muß ich es toll finden mit meinen steuergeldern irgentwelche projekte in südeuropa, bei denen sich obskure geschäftemacher die taschen vollstopfen, zu finanzieren?

warum muß ich es toll finden von den eurokraten mit europäischem einheitsmatsch regiert zu werden egal ob ich in D eine andere klima- lebens- und arbeitswelt habe als z.b. in P?

warum muß ich es toll finden bis 67 zu arbeiten während die anderen in europa, die von meinen steuergeld unterstützt werden mit 55-60 in rente gehen?

ich finds zum kotzem, darum hoffe ich auf ein scheitern der jetzigen eu mir langt die aus den 70ern und 80ern, political correctness geht mir sonst wo vorbei. deswegen ganz ehrlich ich will nur ein absolutes minimum meines wohlstandes den anderen europäischen staaten abzugeben, am besten nix. bezüglich des deutschen länderfinanzausglich teile ich die meinung des ministerpräsidenten von bw
grüße
olly



Was ich mich bei Deinen Postings frage: Hast Du ein Wohnmobil und traust Du Dich ins böse böse Ausland?

Delfinkg am 13 Dez 2010 11:16:58

@ an alle "Pessimisten"...

Aufpassen, Defätismus ist auf Dauer ungesund! :wink:


Gerd

Gast am 13 Dez 2010 12:24:45

Delfinkg hat geschrieben:@ an alle "Pessimisten"...

Aufpassen, Defätismus ist auf Dauer ungesund! :wink:


Gerd


Wenn die Wahrheit ans Licht kommt kommt, wird es für die Systemprotagonisten extrem ungesund.

Aber ich fürchte, auch da gehen wieder die Falschen an die Laternen (Stadtrat, Sparkassendirektor, u.ä.) Die "Großen" (Joe Ackermann) läßt man laufen.

Den auch?? --> Link

Delfinkg am 13 Dez 2010 12:44:19

lakotabuche hat geschrieben:
Delfinkg hat geschrieben:@ an alle "Pessimisten"...

Aufpassen, Defätismus ist auf Dauer ungesund! :wink:


Gerd


Wenn die Wahrheit ans Licht kommt kommt, wird es für die Systemprotagonisten extrem ungesund.

Aber ich fürchte, auch da gehen wieder die Falschen an die Laternen (Stadtrat, Sparkassendirektor, u.ä.) Die "Großen" (Joe Ackermann) läßt man laufen.

Den auch?? --> Link


@ lakotabuche,

Du hast vielleicht Probleme?!

Don't worry, be happy! :wink:


Gerd

Gast am 13 Dez 2010 13:12:42

Wenn die Masse verstehen würde, daß im Herbst 2008 für 1900 Euro gekaufte 3 Unzen Gold heute über 3000 kosten, würde keiner mehr dem Schäuble und den Banken ihre Junkbonds zu Zinsen unter 3 %, unter der realen Inflationsrate abkaufen.
Dann wäre schon längst Feuer unter dem Dach

Lancelot am 13 Dez 2010 13:39:27

lakotabuche hat geschrieben:Wenn die Masse verstehen würde,


Vielleicht versteht "die Masse" aber, daß in den 80-er Jahren der Goldpreis schonmal über 1000 USD gestiegen war ... und ein paar Monate später wieder auf 700 USD zurückgefallen ist. Da haben viele Leute gehörig Geld verbrannt ...

Gast am 13 Dez 2010 13:57:32

Lancelot hat geschrieben:
lakotabuche hat geschrieben:Wenn die Masse verstehen würde,


Vielleicht versteht "die Masse" aber, daß in den 80-er Jahren der Goldpreis schonmal über 1000 USD gestiegen war ... und ein paar Monate später wieder auf 700 USD zurückgefallen ist. Da haben viele Leute gehörig Geld verbrannt ...


Verbrannt?
Wenn sie ihr Gold damals behalten haben, lachen sie heute über Dich.

Ich lache übrigens auch. Denn was Du da schreibst, höre ich schon seit ich in Gold anlege von Leuten, die den Anschluß verpaßt haben, die den Papiergeldkönigen bedingungslos vertraut haben.
Heute wollen die meisten gar nicht mehr wissen wo Gold steht.
Realitätsverweigerung.

Gast am 13 Dez 2010 14:12:59

Hallo Gemeinde!

Interessant, was in einem Forum für Wohn- oder Reisemobile (!) alles diskutiert wird...

:roll:

tammy99 am 13 Dez 2010 14:18:43

deswegen hab ich mir auch goldene Hähne in mein WoMo eingebaut. Das kompensiert dann den Wertverlust 8)

Gast am 13 Dez 2010 14:19:15

papageno46 hat geschrieben:Hallo Gemeinde!

Interessant, was in einem Forum für Wohn- oder Reisemobile (!) alles diskutiert wird...

:roll:


Bekommst Du Dein Womo geschenkt?

Dann kann Dir ja die ganze Diskussion um den Euro am -gelöscht- vorbeigehen.

Viele

a.miertsch am 13 Dez 2010 14:20:54

"Da haben viele Leute gehörig Geld verbrannt "
Nicht ganz zutreffend Wolfgang. Ich denke eher, das wenige Leute vieler Leute Geld verbrannt haben. So funktioniert das auch heute noch. Muss ja nicht immer Gold sein. Und muss auch nicht immer so spektakulär sein. Aber das Ergebnis stimmt. Stimmts nicht, werfen mir die vielen Leute noch ihre Steuergelder hinterher- als Trostpflaster sozusagen. Gold ist ja fast nicht mehr zu kriegen, also wird es Zeit den Kurs fallen zu lassen, bis alle in Angst und Schrecken verfallen und Notverkäufe tätigen. Und schon schlägt die Stunde der Aufkäufer, die dann in einigen Jahren wieder zum Verkäufer werden. Ist doch eigentlich ganz einfach, man muss nur zu den wenigen Leuten gehört. :D
Albert

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