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Ducato 250 - Gripp an der Vorderachse bei Schnee !? 1, 2, 3


aldie am 22 Dez 2010 11:35:09

gerald hat geschrieben:"---ersetzt am Berg und im Matsch und Schnee oder auf einer nassen Wiese eine Kette weitgehend ( manchmal sogar noch besser)"

Da plaudert einer aus der Trickkiste. Mit solchen Methoden wurde mal versucht, den Russlandfeldzug zu gewinnen. :D :D :D
vg gerald


Richtig erkannt, damals hat es nicht funktioniert, aber heute sind diese alten Provisorien immer wieder wirksam( wenn man sie richtig anwenden kann ).

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aldie am 22 Dez 2010 11:42:31

Das eigentliche Problem ist daher, zu hohes Gewicht auf wenig Reifen! Nicht umsonst haben Geländefahrzeuge so große Reifen mit reichlich Profiltiefe und Breite.


Bin nicht der gleichen Meinung, Geländewagen mit breiten Reifen taugen im Winter überhaupt nichts. Wenn der Reifen schmal ist (wie früher bei dem Käfer) ist er jedem breiten Latschen im Winter weit überlegen.

andwein am 22 Dez 2010 11:44:07

walter7149 hat geschrieben:Hallo @Jörg,
da bin ich aber anderer meinung,
warum fahren dann im winter bei uns alle LKW´s,mit mehr als 2 achsen,die damit ausgerüstet sind mit hochgelifteter achse,
zb. 3achs-zugmaschine - mit gelifteter 3.achse,
bei winterlichen strassenverhältnissen muss der auflagedruck der bereifung
so hoch wie möglich sein,erreicht man nur durch verringerung der auflagefläche,d.h. bei lkw,hänger oder trailer durch anheben von achsen,
durch den erhöhten achsdruck auf die fahrbahn steigt auch der grip der

Sorry, das stimmt so auch nicht. Es ist halt wie beim Kuchenbacken:
"auf die richtige Mischung kommt es an"
Bei zuviel Druck und zuwenig Auflagefläche fährst du "Schlittschuh".
Schnee & Eis schmelzen unter der zu geringen Auflage (Kuve) und bilden einen "Gleitfilm". Das willst du aber nicht. Du möchtest, dass sich die Schneekristalle in den feinen Lamellen verhaken und damit den "Grip" herstellen.
(und wenn LKW ihre Achsen anheben, tun sie das meistens um Sprit zu sparen, Reifen zu schonen etc)
Andreas

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Gast am 22 Dez 2010 12:01:51

andwein hat geschrieben:
walter7149 hat geschrieben:Hallo @Jörg,
da bin ich aber anderer meinung,
warum fahren dann im winter bei uns alle LKW´s,mit mehr als 2 achsen,die damit ausgerüstet sind mit hochgelifteter achse,
zb. 3achs-zugmaschine - mit gelifteter 3.achse,
bei winterlichen strassenverhältnissen muss der auflagedruck der bereifung
so hoch wie möglich sein,erreicht man nur durch verringerung der auflagefläche,d.h. bei lkw,hänger oder trailer durch anheben von achsen,
durch den erhöhten achsdruck auf die fahrbahn steigt auch der grip der

Sorry, das stimmt so auch nicht. Es ist halt wie beim Kuchenbacken:
"auf die richtige Mischung kommt es an"
Bei zuviel Druck und zuwenig Auflagefläche fährst du "Schlittschuh".
Schnee & Eis schmelzen unter der zu geringen Auflage (Kuve) und bilden einen "Gleitfilm". Das willst du aber nicht. Du möchtest, dass sich die Schneekristalle in den feinen Lamellen verhaken und damit den "Grip" herstellen.
(und wenn LKW ihre Achsen anheben, tun sie das meistens um Sprit zu sparen, Reifen zu schonen etc)
Andreas


Zusatz: Eine abgesenkte Achse verringert zwar auch den Bodendruck ist aber Antriebslos und muss somit noch durch die Bodenfläche durchgezogen werden. Das heißt hat dann eine erhöhte Haftung wirkt der Antriebskraft entgegen.

Jörg

bosko1 am 22 Dez 2010 12:05:12

@ cbr600pc31
hallo
verrätst du mir wie die Ketten heißen, die so leicht zu montieren sind?
So etwas brauche ich auch!

Bosko

walter7149 am 22 Dez 2010 12:11:21

was hat das hier mit wintersport gemeinsam :?:
ist vielleicht in D so,bei uns fahren die lkw jedenfalls im winter und stehen nicht quer auf der fahrbahn rum,
könnte euch täglich beispiele aus der norwegischen presse aufführen,das es zu 99% lkw aus Ost-und Mitteleuropa sind die genauso auch hier mit den winterlichen strassenverhältnissen nicht zurecht kommen,
jährlich ab Nov. lässt der norwegische zoll die ausländischen lkw,die ins
land kommen und keine hier vorgeschriebene winterausrüstung haben entweder im fährhafen/grenze stehen,abladen oder umladen,und leere können postwendend wieder zurückfahren

Gast am 22 Dez 2010 12:22:22

aldie hat geschrieben:Das eigentliche Problem ist daher, zu hohes Gewicht auf wenig Reifen! Nicht umsonst haben Geländefahrzeuge so große Reifen mit reichlich Profiltiefe und Breite.


Bin nicht der gleichen Meinung, Geländewagen mit breiten Reifen taugen im Winter überhaupt nichts. Wenn der Reifen schmal ist (wie früher bei dem Käfer) ist er jedem breiten Latschen im Winter weit überlegen.


Sorry, das ist Schnee von gestern!

Denn erstens physikalisch falsch und zweitens hatte das einen trivialen Hintergrund.
1. Reibung/Grip entsteht durch Verzahnung von Oberflächen (bei Gasen durch Verwirbelung) . Brechen die "Zähne" weg oder werden diese geschmiert hat man weniger Reibung. Bei Schnee und Eis hat man dann beides. Bei Öl und Regen letzteres!

2. Winterreifen waren früher einmal schmaler um eine bessere Kanten/Seiten-führung zu erreichen. Daher gab es früher auch noch Diagonalreifen im Winter, Heutige Radialreifen erreichen das über ihr Profil und der Gesamtgeometrie des Fahrwerkes. Darüber hinaus war es früher unmöglch oder zu teuer einen Reifen mit weicher Gummimischung für hohe Geschwindikeiten auszulegen, denn da bewirkten die Fliehkräfte das dieser sich zu sehr aufwölbte oder schlimmer noch Profilteile sich lösen konnten.

Und mit einem 6 BMW auf 255-ern Reifen läßt man jeden Käfer auf 135-ern stehen :!: :D

Das Geländewagen im Winter Probleme haben, hat nur einen Grund: Viele der Geländewagenbesitzer glauben nämlich, das sie im Winter keine Winterreifen benötigen! Aber die weichere Gummimischung ermöglicht erst das bessere Einsinken des Gummis in die Verzahnung der Oberfläche Hat ein Geländewagen aber Winterreifen, dann läßt er jedes konventionele Auto stehen, ansonsten würden die Leute im Gebirge Trabbant und VW-Käfer bevorzugen :!: :D

Jörg

zacapa am 22 Dez 2010 15:52:14

Mein Beitrag hilft dem Themensteller zwar nicht wirklich weiter und ist damit ziemlich überflüssig, aber ich muss es einfach loswerden:

Die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass es doch nicht nur Technikverliebtheit war den MB Sprinter für unverschämtes Geld auf Iglhaut-Allradantrieb umzubauen.
Mit einer Bodenfreitheit von ca. 30 cm, Untersetzung, Sperrdifferentialen und Traktionsreifen auf beiden Achsen kommt man (fast) überall hin und vor allem auch wieder weg.
Das FAST in Klammern schreibe ich deshalb, weil ich einmal das Gewicht etwas unterschätzt habe und nach ambitionierter aber legaler Fahrerei auf einem Waldweg beim anschließenden Wenden das gute Stück in einer Mischung aus Morast und tauendem Schnee fast eingegraben hatte. Da brauchte ich wirklich die Untersetzung und die Sperren um wieder rauszukommen. Naja, auch die beste Technik sollte man nicht überschätzen und mit Augenmaß fahren.
Aber bei sachgemäßer Nutzung des Wohnmobils können mich verschneite Straßen oder unbefestigte nasse Stellplätze nicht wirklich erschrecken.
Wie einige Vorredner aber schon gesagt haben, wähnt einem der Allrad auch in einer trügerischen Sicherheit. Beim Bremsen und Lenken ist es sch...egal wieviele Räder angetrieben sind, hier schiebt einem die schiere Masse ebenso gnadenlos ins off, wie bei Front- und Heckantrieb.

In diesem Sinne, wünsche ich allen jederzeit eine Handbreit Luft ums heilige Blech (oder GFK)


Manfred

aldie am 22 Dez 2010 18:07:57

beste Technik sollte man nicht überschätzen und mit Augenmaß fahren.


Gut formuliert, ich habe von 1972 bis 1995 beruflich nur Allradfahrzeuge gefahren und bin der Überzeugung, wer sich mit einem Allradfahrzeug noch nicht festgefahren hat, der war noch nicht im richtigen Gelände.

Auch von einem Allradfahrzeug kann man nicht erwarten das der Wagen für den Fahrer das Denken übernimmt.

Bergbewohner1 am 22 Dez 2010 19:26:10

Walter stimme dir zu, kam vor kurzem im TV, je breiter ein Winterreifen desto weniger Gripp und desto höher die Verdrängung. Das sog. Goldene Mittelmaß ist da richtig.

cbr600pc31 am 22 Dez 2010 20:50:59

Hallo Bosko
Das sind ganz normale König Schneeketten mit ein bissl Übung geht das Ratz fatz .Ich bekomme die Ketten schneller drauf wie runter .
Jörg

kintzi am 22 Dez 2010 21:19:22

Hallo, Kettenmontage gleich welcher Bauart bei freien Antriebsräder supereasy, z. B. bfb-Elektro-Stützen, max 2t pro Stütze. In Zukunft bei unserem 244er mit 4t nur mit Reifen Conti215er four season, Ketten, wenn`s nicht mehr geht u. z. Montage VA abheben. Richi

felix52 am 22 Dez 2010 22:54:58

Also ich darf doch bitten..... :D
Im Zweifelsfall fahre ich rückwärts, dann habe ich auch "Heckantrieb" :D
Aber gerade die Bayern.... Hatten schon im letzten Jahr keinen Schnee und ich musste zum Alpin_Ski fahren wieder zurück nach Norddeutschland. Dieses
Jahr wieder dasselbe. Hier gibts nicht mal mehr Schlitten zu kaufen!!! 8)
Neulich habe ich einen in Delmenhorst erlebt, der kam mit seinem heckgetriebenen zwillingsbereiften Womo nicht mal mehr von den Auffahrkeilen herunter.... :eek:
grüße

Gast am 23 Dez 2010 10:14:58

Neulich habe ich einen in Delmenhorst erlebt, der kam mit seinem heckgetriebenen zwillingsbereiften Womo nicht mal mehr von den Auffahrkeilen herunter.... :eek:
grüße
[/quote]
der wollte nicht runter, der wollte noch weiter rauf :D

viking92 am 23 Dez 2010 10:41:20

felix52 hat geschrieben:Neulich habe ich einen in Delmenhorst erlebt, der kam mit seinem heckgetriebenen zwillingsbereiften Womo nicht mal mehr von den Auffahrkeilen herunter.... :eek:
grüße

der wollte nicht runter, der wollte noch weiter rauf grin.gif

Ihr macht Euch nicht etwa lustig? :eek:
Kann sonst mit Euch mal Schlitten fahren! :poke: :D

Ja Felix, er steht derzeit auf Keilen....aber auch nur weil die Sommerpuschen noch nicht runter sind. Der nächste Satz ist Allwetter. Schon blöd, da steht die Kiste auf`n Hof (Ja! ...auf Keilen :D ) und Du kannst nich weg. :cry:

bosko1 am 23 Dez 2010 12:58:34

cbr600pc31 hat geschrieben:Hallo Bosko
Das sind ganz normale König Schneeketten mit ein bissl Übung geht das Ratz fatz .Ich bekomme die Ketten schneller drauf wie runter .
Jörg


hallo cbr600pc31

habe mir heute die Thule Schneeketten XS-16 bestellt. Für ganz normale Ketten bin ich zu ungeschickt.
Bosko

cbr600pc31 am 23 Dez 2010 16:48:24

Na Glückwunsch für die neuen Ketten aber vor der ersten Fahrt trotzdem im trockenen zu Hause mal aufziehen
Jörg

felix52 am 23 Dez 2010 18:01:07

Moin Peter,
jetzt, wo ich mir das überlege? Magst recht haben :? :D

Moin Wikinger,
"immer stehen?" :D
Ich trinke n Köm, wenn ich bei Euch auf dem Weg nach Gnarrenburg zur Riesenfete vorbeirutsche. Dann fährt die Holde die letzten km, wenn ich 2 trinken sollte...
Aber heute geht nix. Meine 3 Damen vom Aussendienst sind nicht wirklich weiter gekommen als 100 Meter wegen der Schneeverwehungen und sitzen jetzt hier, Glühwein zu trinken. Und ich mittenmang..
:)
Ansonsten, arme Bayern. Wieder wie letztes Jahr im Dezember....
:( Haben wieder """FÖHN""""
Kommt zur Nordsee

starlight am 24 Dez 2010 18:09:28

gerald hat geschrieben:"...Auch Mercedes Sprinter Chassis ohne Zwilling haben im Winter ihre Probleme und bestimmt nicht weniger als die Ducatos, Peugeots und Frontfords."
Die Steigerung der Unwissenheit ist Besserwisserei. :D :D :D
vg gerald


Hallo,

absoluter Quatsch!!!
habe WomoErfahrungen mit Ducato und Mercedes!
Gerade wegen den besch... Eigenschaften des Ducatos im Winter bei bester Bereifung und teil. auch noch Schneeketten habe ich auf Sprinter gewechselt. Mein Sprinter hat (mit Winterreifen) noch nie bei steilen Anfahrten oder auch Pässen irgendwelche Probleme gemacht. Die Ketten habe ich praktisch umsonst gekauft......
Im Winter bin ich den Ducatos und anderen Fronttrieblern um Welten überlegen....
Im PKW-Bereich habe ich allerdings mit Hecktrieblern (BMW u. Mercedes) andere Erfahrungen gemacht. Da ist mir beispielsweise der Audi oder VW lieber!

rs270550 am 24 Dez 2010 18:27:59

Wenn schon Ironie, dann diese: stehe mit Duc in Portugal und habe keine Probs. Man muß wissen, was man will, MB ohne ausgereifte Technik und Nachbesserungen oder weg!
Rolf

garagenspanner am 24 Dez 2010 23:18:53

Stefan-Claudia hat geschrieben:Ich lasse bei tiefen Schnee jeden normalen PKW hinter mir, 15 - 20 cm Schnee sind kein Problem.


schallendes Gelächter , das möchte ich sehen , das Du mich mit meinem Quattro (gilt der als normaler Pkw ???) hinter Deinem WoMo halten kannst ....
Es sei denn Du stehst quer auf der Strasse und blockierst beide Spuren :D :D :D

beste aus dem Schneeland :)

Stefan-Claudia am 25 Dez 2010 01:55:07

garagenspanner hat geschrieben:
Stefan-Claudia hat geschrieben:Ich lasse bei tiefen Schnee jeden normalen PKW hinter mir, 15 - 20 cm Schnee sind kein Problem.


schallendes Gelächter , das möchte ich sehen , das Du mich mit meinem Quattro (gilt der als normaler Pkw ???) hinter Deinem WoMo halten kannst ....
Es sei denn Du stehst quer auf der Strasse und blockierst beide Spuren :D :D :D

beste aus dem Schneeland :)


hömma, heut is knapp nach Heillichaabend, da werd ich mich ja nich auf Vergeilche mit Audi Qauttro einlassen tun,
oder vergleichste Dich kleines Quattroautofahrerchen mit dem großen
Walter Röhrl ???? :D :D :D

bert am 26 Dez 2010 10:26:47

Stefan-Claudia hat geschrieben:
garagenspanner hat geschrieben:
Stefan-Claudia hat geschrieben:Ich lasse bei tiefen Schnee jeden normalen PKW hinter mir, 15 - 20 cm Schnee sind kein Problem.


schallendes Gelächter , das möchte ich sehen , das Du mich mit meinem Quattro (gilt der als normaler Pkw ???) hinter Deinem WoMo halten kannst ....
Es sei denn Du stehst quer auf der Strasse und blockierst beide Spuren :D :D :D

beste aus dem Schneeland :)


hömma, heut is knapp nach Heillichaabend, da werd ich mich ja nich auf Vergeilche mit Audi Qauttro einlassen tun,
oder vergleichste Dich kleines Quattroautofahrerchen mit dem großen
Walter Röhrl ???? :D :D :D



Um ein Wohnmobil im Winter" abzuhängen" braucht man keinen Quattro und muß auch kein ( großartiger) Walter Röhrl sein :D .

Ich habe selbst als Firmenwagen einen 2008er Ducato.
Das Auto ist im Winter sicher nicht schlechter als ähnliche Transporter mit Vorderradantrieb.
Da wir in einer Gegend wohnen wo es wirklich viel Schnee gibt würde mir schon eine Sperre bei niedriger Geschwindigkeit helfen.
Eventuell sogar das orig. Esp, wie immer das auch bei Fiat heissen mag ( leider nicht vorhanden).
Nachteil, bei Bergfahrten auf eisiger Bahn ist, wenn ein Rad durchdreht dann steht die Kiste bald.

Der Duc ist aber um Welten besser als sein Vorgänger, ein Toyota Hiace HWD.

Meinen Transit mit Heckantrieb und Zwillingsreifen fahre ich nur wenn kein Schnee ist, somit fehlt mir ein Vergleich zu Heckantrieb mit Zwillingsberreifung
im Winter.

Es gibt aber seit ca. 2 Jahren den Transit als Allradversion, leider ohne Zwillingsbereifung.
Das wäre für mich die optimale Basis für MEIN Womo.

:) bert

madass am 27 Dez 2010 17:42:34

ich freue mich, dass meine Thema soviel Resonanz gefunden hat.
Ist aber kein Grund zum streiten :wink:
Bei nüchterner Betrachtung denke ich, das Zauberwort ist wirklich die Achslast auf der Antriebsachse. Das war mir eigentlich von vornherein klar, aber ich dachte es gibt mindestens soviel Grip wie ein Ducato-Tranporter unbeladen hat. Und ein unbeladener Duc-Transporter hängt jeden unbeladenen Transit oder Sprinter ab. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.
Ergo: bei WoMO siehts dann halt leider umgekehrt aus. Das ASR fehlt bei meinem Fahrzeug, aber ich denke, das ist auch nicht das Allheilmittel; wenn der Grip fehlt gibts auch keine Vortrieb, da der Motor abregelt; dann geht nicht mal mehr "rausschaukeln". (PS: logo hab ich Winterreifen drauf)

Aber um den Duc noch zu retten und auf die Übermotorisierung (159PS) anzusprechen: Die Leistung und das Drehmoment und die Laufruhe finde ich traumhaft; der zieht bei 100 km/h noch so ab wie mein PKW mit 105 PS.
Ich will kein PS missen :D

Vielleicht können die Duc-Fahrer noch einen Tipp geben welche Schneeketten sie für besonders gut halten!
Ansonsten allen Duc-Fahrern noch ein gutes Rüberrutschen (im wahrsten Sinne des Wortes).
Und den Hecktrieblern natürlich auch
8) 8) 8)

PS: Der Pestimist sagt: "Schlimmer geht´s nimma!"
Der Optimist sagt: "DOOOOOOCH !!!"

bert am 27 Dez 2010 18:14:19

Hi madass

Ich habe Ketten von Pewag.
Es sind aber keine Ringmatik oder wie die Alle heissen.

Es sind die "alten" wo man drauffährt und dann verspannt.
Die Ringmatik und CO haben den Einsatz auf unseren Transportern nicht lange überlebt.
Die herkömmlichen verstärkte Pewag schon.
Dauert halt um einige Minuten länger und müssen 1x nachgespannt werden.

bert

pilote600 am 27 Dez 2010 19:47:40

Nabend,

so nun ist genug Schnee und ich konnte heute morgen mal den Transit ZWR auf HA im "Tiefschnee" (den Spuren nach hat etwas gestreift) testen.
Auf dem gleichen Platz hatte ich letztes JAhr mit einem 244 Duc und Hankoock WR Probleme durchzukommen bei gleicher Schneehöhe, der Transit (mit Bridgestone Pneus) hat noch nicht einmal angefangen an den Antiebsrädern durchzudrehen, ist einfach durchgewandert, als ob nix wäre.

Entweder sind die Pneus um soviel besser (was ich kaum glauben mag) oder aber HA und Zwilling sind beim Womo einfach die bessere Wahl, da es ja der gleiche Fahrer und ansonsten gleiche Bedingungen waren

Gast am 27 Dez 2010 19:56:06

Hallo

Und ein unbeladener Duc-Transporter hängt jeden unbeladenen Transit oder Sprinter ab.


Meine Erfahrung lehrt mich was anderes :!:
Ralph hat es schon richtig beschrieben ...
Heckantrieb hat zweifelsohne bei Schnee seine Vorteile.....

gorden am 27 Dez 2010 22:26:00

Wir haben den Ford Transit mit Vorderradantrieb , an Winterreifen habe ich den Goodyear Cargo Ulta Grip und wir fahren immer im Allgäu oder Bayrischen Wald zum Winterurlaub und hatten nach nie Probleme .
Der kam bis jetzt überall durch .
mfg.Gorden

Tipsel am 28 Dez 2010 00:37:26

Unser Duc blieb gestern schon an der V+E hier hängen. War nur ein kleiner Hügel, weil dort an einer Seite die Bordsteinkante drunter war.
Ein Rad drehte durch, das zweite hat den Dienst einfach verweigert.
Ich glaube, das soll so sein.
Genutzt hats uns aber nichts, Peter musste mich rückwärts runter schieben.

silo am 28 Dez 2010 01:15:05

Tipsel hat geschrieben:Peter musste mich rückwärts runter schieben.

Hoffentlich ging das gut aus !

Tipsel am 28 Dez 2010 01:19:58

Aber sicher doch :D

Hinten hatte der Schneeschieber eine Fangwand gebaut :D

Und vorwärts hab ich den Hubbel gekonnt umfahren. Danach durfte Peter wieder, weil ich nicht so gut einparken kann :oops:

silo am 28 Dez 2010 01:24:09

Tipsel hat geschrieben:Danach durfte Peter wieder, weil ich nicht so gut einparken kann :oops:

Das Argument ist kaum nachzuvollziehen !

Tipsel am 28 Dez 2010 01:31:57

fahren :D

dudödeldu :P

madass am 28 Dez 2010 08:46:49

Hallo Christel, so hat das Silo wohl gar nicht gemeint, er konnte nur nicht glauben, dass Du als Frau nicht einparken kannst ! :D :D

Aber da sieht man wieder woran "Frau" immer gleich denkt :razz:

Aber um wieder zum Thema zu kommen:

Vielleicht haben die "alten Hasen" unter euch noch ein paar Tipps drauf wie man möglichst viel Gewicht auf die Vorderachse bringen kann ohne sich einen Motorradträger vorne anbringen zu müssen - insbesondere wenn man keinen Alkoven hat?

mfg.

pilote600 am 28 Dez 2010 08:49:55

madass hat geschrieben:Hallo Christel, so hat das Silo wohl gar nicht gemeint, er konnte nur nicht glauben, dass Du als Frau nicht einparken kannst ! :D :D

Aber da sieht man wieder woran "Frau" immer gleich denkt :razz:

Aber um wieder zum Thema zu kommen:

Vielleicht haben die "alten Hasen" unter euch noch ein paar Tipps drauf wie man möglichst viel Gewicht auf die Vorderachse bringen kann ohne sich einen Motorradträger vorne anbringen zu müssen - insbesondere wenn man keinen Alkoven hat?

mfg.


Fahrer und Beifahrer sollten über 150kg eigengewicht haben!!!!

jschaeferjoc58 am 29 Dez 2010 07:37:42

madass hat geschrieben:Hallo Christel, so hat das Silo wohl gar nicht gemeint, er konnte nur nicht glauben, dass Du als Frau nicht einparken kannst ! :D :D

Aber da sieht man wieder woran "Frau" immer gleich denkt :razz:

Aber um wieder zum Thema zu kommen:

Vielleicht haben die "alten Hasen" unter euch noch ein paar Tipps drauf wie man möglichst viel Gewicht auf die Vorderachse bringen kann ohne sich einen Motorradträger vorne anbringen zu müssen - insbesondere wenn man keinen Alkoven hat?

mfg.

Hallo, wir haben einen Alkoven und ich kann nur sagen, dass die Vorderachse mehr als ausreichenden Druck auf die Strasse bringt. O.K. wenn man einen Motorradträger weit hinter der Hinterachse hat ist das natürlich etwas anderes, aber ansonsten befinden sich doch alle größeren Gewichte des Aufbaus auf der, bzw. zwischen den Achsen.(Wassertank; Kühlschrank; etc.) Das unser Duc250 mehr als ausreichenden Druck auf die Vorderachse ausübt, habe ich am Reifenverschleiß festgestellt. Zuerst war ich der Meinung der Sturz oder die Spur stimmt nicht, habe ich auch kontrollieren lassen. Der Werkstattmeister von IVECO FIAT sagte mir aber, das wäre normal mit dem Verschleiß, hängt auch ein bischen vom Reifentyp ab, die einen haben eine weichere Mischung, die anderen halt nicht so. Wir haben jetzt 14500 Km auf der Uhr und die Reifen sind zu 50% verschlissen.

Gast am 29 Dez 2010 09:11:41

Wir haben jetzt 14500 Km auf der Uhr und die Reifen sind zu 50% verschlissen.


wäre mir persönlich "wunderlich"

90% der User hier kommen eher an die Altrersgrenze der Reifen :!:
5% haben Abrieb durch falsche Spur bzw/. Beladung :!:
und 5 % fahren "etwas RASANTER " :!:

Der Werkstattmeister von IVECO FIAT sagte mir aber, das wäre normal mit dem Verschleiß, hängt auch ein bischen vom Reifentyp ab, die einen haben eine weichere Mischung, die anderen halt nicht so.


nach 14500 km :gruebel: :?:
Ich würd es trotzdem im Auge behalten ..
Bei meinem altem Fiat hatte ich ständig durchdrehende Räder -> beim Berg , beim anfahren etc. er war einfach zu leicht vorn ... aber selbst hier waren die Reifen nach 20000 km nicht an die 50 % verschlissen !

Wenn Du an den Reifen irgendwann ein Sägezahnprofil hast ,weisst Du das es nicht normal war . :wink:

Gast am 29 Dez 2010 11:24:39

Das bei einem Vorderradantrieb die Räder vorne schneller verschleißen, ist eigentlich normal. Denn die meißten Kräfte beim Beschleunigen und Bremsen wirken nun mal auf die vorderen Räder. Bei einem Zwilling sieht das ganze dann etwas anders aus, da werden die Vorderräder eher an den Laufflanken abgefahren (beim Transit nicht so schlimm wie beim großen IVECO).
aber selbst bei 50% Verschleiß auf 14.500 km sind das aber fast 30 tkm. Und wenn man die Kilometerleistung vieler Womos so betrachtet, werden selbst bei Duc´s die Reifen eher alt, als sie verschlissen sind. Zumal man die Räder auch wechseln kann :!: Und heuer saisonial wechseln muss :!: :schlaumeier:

Jörg

andwein am 29 Dez 2010 11:38:41

madass hat geschrieben:Vielleicht haben die "alten Hasen" unter euch noch ein paar Tipps drauf wie man möglichst viel Gewicht auf die Vorderachse bringen kann ohne sich einen Motorradträger vorne anbringen zu müssen - insbesondere wenn man keinen Alkoven hat?
mfg.

Ich habe in meinen alten DUC 290 vor dem Beifahrersitz einen alten Sonnenschirmständer aus Beton gelegt. Meine Frau bringt (in diesem Falle leider nur) ca. 55kg auf den Sitz.
Im DUC 244 mit seinen 127PS und ASR war alles umsonst, wenn der durchdrehte halfen nur Ketten. Aber der drehte schon in den bergaufkurven einer trockenen Serpentinenstraße durch.
Übrigens: beide 3,5t und 5,99m Länge.
(Man sollte also auch bei den DUCs unterscheiden was man unter dem Hintern hat)
Mit dem Nachfolger Transit mit Heckantrieb & Zwilling lache ich nur.
Andreas

ml0111 am 29 Dez 2010 12:01:43

Ich finde es echt bemerkenswert, was manche Leute mit ihren frontgetriebenen Wohnmobilen hier alles können. Mein Duc 244 kommt schon auf nassen Straßen an seine Grenzen, und ich habe einen sehr sensiblen Gasfuß. Ich habe ca. 1350 kg auf der Vorder- und ca. 1850 kg auf der Hinterachse. Mir wäre es lieber, die Hinterachse wäre angetrieben.

Ein schönes neues Jahr wünscht allen

Mani

Gast am 29 Dez 2010 13:24:56

ml0111 hat geschrieben:Ich finde es echt bemerkenswert, was manche Leute mit ihren frontgetriebenen Wohnmobilen hier alles können. Mein Duc 244 kommt schon auf nassen Straßen an seine Grenzen, und ich habe einen sehr sensiblen Gasfuß. Ich habe ca. 1350 kg auf der Vorder- und ca. 1850 kg auf der Hinterachse. Mir wäre es lieber, die Hinterachse wäre angetrieben.

Ein schönes neues Jahr wünscht allen

Mani

Ich kann es voll Nachvollziehen -> mit ging es genau so :
Vorne 1200kg und hinten 1700 kg ->selbst ein vollgestopfter Alkoven brachte nicht wirklich Besserung.......

Aber der drehte schon in den bergaufkurven einer trockenen Serpentinenstraße durch.

so kannte ich auch meinen Duc ( 2,5 l TD mit 92 Ps ) :wink:
Ich habe mich beim nächsten Modell für einen Ford mit Heckantrieb entschieden -> Traktionsmäßig liegen hier Welten dazwischen :!:

johnny333 am 29 Dez 2010 14:07:14

Aha, hier liegt also der Hund begraben!

Wir haben bei unserem Alkoven LMC 6400 auf Duc 230 vorne und hinten bis auf 200 kg fast das gleiche Gewicht auf den Achsen. Traktionen bei trockener Straße optimal (auch Serpentinen-Straßen), bei Matsch und Wiese OK, könnte aber besser sein.

Wenn natürlich hinten eine halbe Tonne mehr drauf steht, habt ihr mit Frontantrieb und schlechtem Untergrund das Nachsehen.

Johnny

bert am 30 Dez 2010 10:03:42

@Jonny

Dann hast du eine erstaunlich gute Gewichtsverteilung bei eurem Womo
für diese Länge.

bert

Gast am 30 Dez 2010 10:18:58

bert hat geschrieben:@Jonny

Dann hast du eine erstaunlich gute Gewichtsverteilung bei eurem Womo
für diese Länge.

bert


Hallo
Das ist durchaus denkbar. Denn es kommt ja auf den Radstand an.
Der LMC hat das Fiat Maxi Fahrgestell.
Und wenn ich die Heckgarage vollpacke. glaub ich das vorne die Räder durchdrehen.
--> Link mobil.de/gewichtsverteilung.196072.7.htm

LongJohn

johnny333 am 30 Dez 2010 13:32:52

Wir haben nur eine kleine Heckgarage für Stühle, Tische und Ersatzreifen, die Wassertanks hängen nah an der Vorderachse und die Batterien befinden sich auch direkt hinter dem Fahrersitz. Im Heck haben wir "nur" Dusche und WC, sowie den Schrank mit der Heizung. Vielleicht macht das ja bereits so viel aus?

Johnny

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