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Streusalz und Schneematsch: Sorge um Holzboden


captain am 25 Dez 2010 20:43:09

Hallo, liebe Womo-Gemeinde.

An alle Winterfahrer: Wenn ihr im Winter von einer Tour wieder zurück seid, säubert ihr dann auf irgendeine Weise den Unterboden des Aufbaus? Immerhin sind Streusalz und Schneematsch kein Pappenstiel.
Oder lasst ihr alle zwei Jahre den Unterbodenschutz des Aufbaus erneuern?
Oder ist das alles gar nicht nötig, weil er die winterliche Straßenschmutzmischung einfach aushält?

Habe schon ein wenig Bedenken, bei diesen doch recht heftigen Bedingungen draußen mein Womo aus der Scheune zu holen. Aber dafür ist es doch eigentlich gemacht...

Danke und , der winterfahrende Andreas

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M-Hymer am 25 Dez 2010 20:53:44

Hallo Andreas,
bei uns wird nach jeder Winter,Salzfahrt der Unterboden mit den Hochdruckreiniger gereinigt.Die Tankstelle liegt 6 km von uns entfernt und bis wir Zuhause sind ist der Boden soweit Trocken.Dann gehts wieder unter den Carport.

Martin

wolfherm am 25 Dez 2010 20:54:34

Hallo,


wir haben den jedes Jahr bei der Dichtigkeitskontrolle erneuert bekommen.

LG Wolfgang

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Erpelairlines am 25 Dez 2010 22:00:18

Nabend und Frohes Fest,
nach jeder längeren Tour in die LKW Waschstrasse und säubern.
Es sei denn, es ist nicht kalt und es schneit nicht, dann Selbstwaschanlage
und selbst Waschen mit Unterboden (was in der Waschstrasse leider nicht passiert).
Nach dem Winter, Womo von oben und unten waschen,polieren,
ausräumen,Sommerreifen aufziehen und Sommermobilar einräumen.

So viel Spass noch
in 13 Stunden fängt die Urlaubsreise an

Uwe

Gast am 26 Dez 2010 08:28:05

Mein Auto wird im Winter 4 Jahre alt.
Wir fahren im Winter auch.
Ich habe einen Alko-Tiefrahmen und kann deswegen den Unterboden gar nicht selber reinigen.
War unlängst bei der Dichtigkeitsprüfung - der Boden war im einwandfreien Zustand.

Wovon ich allerdings tunlichst abraten würde, ist einen Holzboden aus einer so geringen Distanz, wie sie einem unter dem Auto zur Verfügung steht, mit dem Dampfstrahler zu bearbeiten.
Der Dampfstrahler fräst unweigerlich auch das letzte restchen Dichtmasse aus Fugen und setzt der Konservierung mächtig zu.
Wir reden ja nicht über einen Unterbodenschutz im herkömmlichen Sinne, sondern von einer vorsichtig mit einer Spraydose etwas eingesprühten Holzplatte.
Mehr ist nicht.

reinhildwolfgang am 26 Dez 2010 10:05:47

Hallo Captain,
nun wir fahren zu jeder zeit (außer bei eisregen) da wir auch ein alko fahrgestell haben, können wir auch diesen nicht reinigen. habe aber extra beim kauf darauf geachtet das es kein holzboden hat. sprühe aber im frühjahr bei einer inspektion auf der bühne immer auf das fahrgestell mit einem schutzfilm ein. dies hat sich sehr bewährt. wollen silvester wieder für 4 tage weg. freuen uns schon. frohe weihnachten an alle :ill:

fuzzy am 26 Dez 2010 10:15:16

schau auch mal da :

--> Link

--> Link

und wenn schon Hochdruckreiniger, dann wie schon gesagt, nur sehr sehr vorsichtig und oberflächlich.

ebbjo am 26 Dez 2010 11:39:22

Hallo womofans
Das streusalz richtet an holz den geringsten schaden an viel schlimmer ist es für alle verbauten metalle am womo.
beim thema streusalz wurden in den letzten tagen im tv immer wieder die unterfahrsilos für streusalz gezeigt und die sind durchweg aus holz gefertigt da metallsilos innerhalb weniger jahre zerfressen würden
JOSEF

captain am 26 Dez 2010 12:07:43

Hi, Leute. Vielen Dank für Eure Antworten. Ich glaube aber, das mit dem Hochdruckreiniger lasse ich besser. Ich denke, ich werde mich einfach nach jeder Tour über die gesalzten Straßen einmal drunter legen und mit einem feuchten Lappen das Holz abwischen.

@Bernd: Danke für die Links. Was ich daraus ersehen habe: Am besten nur eine dünne Schicht Wachs auftragen, alle ein bis zwei Jahre etwa, dann ist gut. Keine Ahnung, ob die Voreigentümer meines Hymer mal was am Unterboden gemacht haben. Fakt ist: Er sieht gut aus und ist bei der jüngsten Dichtigkeitskontrolle vor etwa vier Monaten komplett trocken gewesen.

Sobald es wieder warm ist, früher Sommer also, werde ich eine dünne Schicht Wachs auftragen - das geht jetzt ja leider wegen der niedrigen Temperaturen nicht. Und dann habe ich im nächsten Winter keine solch großen Bedenken.

Kann mir jemand ein gutes Unterbodenwachs empfehlen?

Vielen Dank und viele , Andreas

klauspeter29 am 26 Dez 2010 23:17:04

Hallo,

eine simple Methode den Unterboden Salzfrei zu bekommen:

einen Rasensprenger in Betrieb setzen und unter dem Fahrzeug herziehen.
Geht leider wegen Frost zur Zeit nicht. Ansonsten kann man so die Salzrückstände prima auch ohne Grube entfernen.

ubruesch am 27 Dez 2010 00:08:40

Hallo allerseits

denke mal das folgende ist das richtige für Holzunterböden.
--> Link



Udo

captain am 27 Dez 2010 10:58:24

Hallo, Udo. Das klingt gut!

Was meinen die anderen?

fuzzy am 27 Dez 2010 11:36:54

captain hat geschrieben:@Bernd: Danke für die Links


gern geschehen :sky:

Schnulzenfutzy am 27 Dez 2010 17:04:14

Hallo, Wohl dem der einen GFK Boden hat. Es ist traurig das 90 % der Hersteller dieses nicht zur Serienausstattung machen. Lieber wird allen Schnick Schnack fürs Auge eingebaut um ihre Kisten zu verkaufen.

turbokurtla am 28 Dez 2010 11:32:47

Moin Andreas
Grundsätzlich ist ein Hochdruckreiniger absolutes Gift für jedes Womo, egal ob oben oder unten.
Wenn abwaschen, dann nur mit normalem Wasserstrahl aus dem Schlauch.
Vorbeugend für Winterfahrer würde ich den kompletten Unterboden, also Holz und Metall mit Haftöl einsprühen.

Und Schnulzenfuzzy, glaub nicht, dass ein GFK Boden das nonplusultra ist, da gibts auch einige Nachteile.

Kurt

kitepower am 28 Dez 2010 14:08:43

turbokurtla hat geschrieben:Moin Andreas

Und Schnulzenfuzzy, glaub nicht, dass ein GFK Boden das nonplusultra ist, da gibts auch einige Nachteile.

Kurt


Hallo,

was für Nachteile denn?

kitepower

mueckenstuermer am 28 Dez 2010 14:33:26

klauspeter29 hat geschrieben:Hallo,

eine simple Methode den Unterboden Salzfrei zu bekommen:

einen Rasensprenger in Betrieb setzen und unter dem Fahrzeug herziehen.
Geht leider wegen Frost zur Zeit nicht. Ansonsten kann man so die Salzrückstände prima auch ohne Grube entfernen.


:daumen2:

m.

turbokurtla am 28 Dez 2010 15:01:18

kitepower hat geschrieben:was für Nachteile denn?

Hängt natürlich immer von der Aufbauart obendrüber ab.
Aber so ein GFK Boden kann ev. wie eine geschlossene Wanne wirken, insbesondere in Bezug auf Wasser jeglicher Art.

Schnulzenfutzy am 28 Dez 2010 18:34:10

Was soll das heißen ? Wenn das Mobil undicht ist ,ist der Vorteil vom Holzboden das er das Wasser aufsaugen kann. So ein Blödsinn. Habe vorher einen Carlsaue gehabt mit GFK Boden , nach 16 Jahren umgestiegen und für mich kam nur ein Fahrzeug mit GFK Unterboden in Frage.

felix52 am 28 Dez 2010 18:40:27

Moin schnulzenfuzzy,
ich überlasse die Antwort mal turbokurtla. Aber soviel ist klar: Über dem GFK befinden sich noch eine Konstruktion und HOLZ... :(
Das meint er wohl.
Weihnachtsgrüße und nix für ungut

saltun am 28 Dez 2010 18:41:47

turbokurtla hat geschrieben:Hängt natürlich immer von der Aufbauart obendrüber ab.
Aber so ein GFK Boden kann ev. wie eine geschlossene Wanne wirken, insbesondere in Bezug auf Wasser jeglicher Art.

Da bin ich ganz Deiner Meinung!

Aber auch der absolute Superaufbau, den es ohnehin nicht gibt, hilft nichts
gegen eine undicht gewordene Wasserinstallation - das ausgelaufene Wasser
gluckert dann fröhlich in der GFK-Wanne herum. Beim Holzboden wird das
Wasser recht bald abgetrocknet sein (außer wenn ein Übervorsichtiger zenti-
meterdick Unterbodenschutz draufgeschmiert hat), bei der GFK-Wanne, die
sowohl wasser- als auch dampfdicht ist, kann das Wasser nur mehr sehr lang-
sam verdunsten und seine Schäden an der aus Holz-, bzw. Holzwerkstof-
fen bestehenden Innenausstattung anrichten.

Kurzfristige Durchfeuchtung schadet Holz überhaupt nicht, das bezeugen die
vielen jahrhundertealten Holzhäuser in den Alpen oder die vielen wunder-
schönen, ebenso alten Fachwerkshäuser in den deutschen Städten.

Holz muss nur wieder abtrocknen können, dann hält es ewig :D , jedenfalls
mindestens so lange wie sonstige maximale Lebensdauer eines Wohnmobils!

lg Günter

turbokurtla am 28 Dez 2010 19:29:38

Schnulzenfutzy hat geschrieben:Was soll das heißen ? Wenn das Mobil undicht ist ,ist der Vorteil vom Holzboden das er das Wasser aufsaugen kann.

Nein, nein,
und ich will Dir Deinen GFK Boden auch bestimmt nicht schlecht reden.

Nur meinen die meisten Leute, dass Feuchtigkeitsschäden von unten kämen. Dem ist aber nicht so, denn sie kommen von oben durch die Wand.
Passiert das bei einem "Holzmobil", was ja nicht selten ist, kann man dies reparieren. Bei neuerer Bauart, also holzfrei und mit so einem GFK Boden, wird das um ein vielfaches schwieriger und teurer. Das auch solche, neueren und oft sehr teuren Mobile undicht werden, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Sie sind halt noch nicht so zahlreich weil nicht alt. Es werden dort dann aber andere Probleme auftreten und selbst eingebaute Aluprofile können kaputt gehen.
Nur das meinte ich mit "nicht das nonplusultra".
Kurt

Bergbewohner1 am 28 Dez 2010 19:33:47

Seit wann ist ein GFK Boden eine Badewanne, auch aus einer Badewanne ohne Abfluß bekommt man das Wasser ohne Abfluß raus, wie :?: mal überlegen :D
Bei meinem ehemaligen Karmann war der Unterboden eine GFK Platte, was besseres gibt es nicht.
Das Wasser bei einem Leitungsschaden konnte man bei bißchen Schräglage bei der hinteren linken Ecke ablaufen lassen. Wenn genug drin steht, sieht man sofort wo in Sprendlingen geschlammt wurde, denn dort lief es dann raus, man brauchte nicht mal einen Lappen zum trocken wischen.

Joerg046 am 29 Dez 2010 23:18:54

Keine Sorgen machen:

Einfach noch 2 Wochen warten, dann ist allen Kommunen das Streusalz ausgegangen :D

Mal im Ernst:
dem Holzboden schadet das Salz nicht, dem kann nur Nässe gefährlich werden und vor der schützt die Beschichtung. Damit die Beschichtung draufbleibt, nie den Hochdruckreiniger zu nah dranhalten, am Besten nur mit Schlauch waschen.

Das beste wär ein GFK Boden, wie bei Sportbooten, aber es gibt leider nur wenige Hersteller, die sowas verbauen :(

svenhedin1 am 30 Dez 2010 10:02:15

Hi,
es geht ja gar nicht um die Wirkung von Salz, also chemisch Natriumclorid auf Holz ansich bezüglich der Frage: schädlich fürs Holz oder nicht. Sondern es geht darum, daß Salz Wasser bindet und Wasser sogar aus feuchter Luft ansaugt, sich damit sättigt und dies dauer-fest hält und damit auch die Holzunterbodenseite nicht abtrockenbar dauerfeucht hält.

Und insofern ist das Salz schon schädlich. Weil wenn es über Schneematsch, getränkt mit Streusalz, einmal gegen den Unterboden geschleudert, dort anhaftet und dann verhindert, daß der Boden später richtig ablüftend trocken wird.

Das heißt, insbesondere an Stellen, an denen eine aufgebrachte Schutzschicht nicht mehr ganz so optimal war, wird durch dort hin gekommenes Salz, das sich mit dem Spirtzwasser dann auch in die Holzporen zieht, Feuchte/Wasser fest gehalten und so dauerfeucht gehalten kann Holz dann schnell und stark vor sich hin faulen. Und in den Poren sitzt das Salz dann erst mal, kommt da so schnell nicht mehr raus und es zieht dann immer wieder über lange Zeit Feuchte an, bindet Wassertröpfchen aus der Luft, auch wenn die Feuchte an warmen/trockenen Tagen zwischenzeitlich mal ganz weg ist, saugt sich das Salz im Holz an nebligen Tagen wieder mit Feuchte voll und hält die auf Dauer fest. Wir kennen das ja von den Salzsäckchen, die in Verpackungen den technischen Geräten beigegeben Feuchte von diesen fern halten sollen, indem sie die Feuchte aus der Luft an sich ziehen.

Holz kann Jahrhunderte alt werden, auch wenn es nass wird – es muß nur danach immer wieder abtrocknen können, denn dann sterben die Fäulnisbakterien/Pilze usw ab. . Wenn dieses vollständige Abtrocknen jedoch verhindert wird oder erheblich verzögert, dann moddert es so lange, bis es verfault ist..

Und eine dagegen von unten angebrachte GFK-Platte schützt halt die Holz-Bodenplatte vor dieser nicht ablüftbaren Dauer-Feuchte, die dort vorhandenes Salz für den Unterboden bedeutet, indem sie kein Salz an den Holzunterbodenseite kommen lässt.

Und diesen Fall haben wir ja hier besprochen – und nicht den Fall, wo Wasser von innen aus der Wasserinstallation her in den Holzboden kommt sondern lediglich, welche Schäden am Holzboden entstehen, wenn dort von unten hin gekommenes Salz die Abtrocknung des Bodens dauer-verhindert. Allerdings ist das natrülich eine kleiner Nachteil bei GFK-geschützter Unterseite – aber nur dann, wenn ich die Wasserleitungen nicht jährlich an den T-Verbindern prüfe/nachziehe, auch richtig und komplett entwässere vor Frost, damit keine Ausdehnungen und Haarrisse in der Wasseranlage durch Frost entstehen usw. Ein Woni ist halt ein kompliziertes Gebilde und braucht regelmäßige Pflege – auch die Wasserinstallation.

Und insofern ist halt Salz sehr schädlich für den Unterboden und eine GFK-Platten-geschützte Unterseite, die verhindert, dass ans Holz Salz kommt, halt die optimalste Lösung überhaupt –bis auf den kleinen Nachteil bei undichter Wasser-Abwasser-Installation.

Ich stimme zwar auch turbokurtla zu, dass die meisten Schäden am Holz der Bodenplatte durch Wasser bedingt sind, das von oben kam undichte Wand/Dach usw. Aber salzbedingte Dauerfeuchte an einer Holzbodenunterseite, an der an einigen oder vielen Stellen die Schutzschicht schon verletzt/unterbrochen/nicht mehr optimal ist, die ist genau so schlimm.

Technisch kann auch ein Woni mit nicht GFK-geschütztem Holzunterboden genau so alt werden wie ein GFK-geschütztes. Der einzige Unterscheid im langjährigen Gebrauch ist dann allerdings, dass der GFK-geschützte Unterboden auch dann uralt wird, wenn vom Besitzer an der Stelle gar KEIN Pflegeaufwand betrieben wird. Den GFK-ungeschützen Holzunterboden muss dagegen der Besitzer regelmäßig mindestens einmal pro Jahr beim Schutzanstrich einer Wartung, ganz oder teilweiser Neuauftrag, unterziehen. Und zwar mit dem RICHTIGEN Mittel, dass Wassereindringung von außen ins Holz SPERRT (die gibt es) – aber Feuchte/Wasser vom Holz her nach außen ablüftend DURCH lässt. Wer da etwa in beide Richtungen, alwso von aussen nach innen UND von innen nach aussen voll abdichtende Mittel, z.B. Automobilwachse für Stahlblech/Teeranstriche usw nimmt, macht mehr verkehrt wie er bessert.

Das heisst, der Besitzer eines nicht GFK-geschützten Unterboden-Wonis, bei dem fault entweder der Unterboden mit der Zeit oder aber er ist dauernd unterm Woni am rumturnen – während der Besitzer eines Wonis mit GFK-geschützter Unterseite ihm dabei bequem vom Liegestuhl aus schmunzelnd zu sehen kann. Das ist alles.

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