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Schulden, Schulden und noch mehr Schulden 1, 2, 3, 4, 5 ... 10


GeoHeiner am 12 Jul 2011 21:24:52

a.miertsch hat geschrieben:
Na ja, wenn Du die Mutti zur Nachbarin haben willst, dann kauf mal schön.
Reine Ironie!
Albert


Nee, zur "Mutti" will ich nicht. Wir haben hier unsere Hütte im Schwarzwald, die reicht uns.

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Rumbuddel am 12 Jul 2011 22:07:11

Ich würde mal sagen, wir stehen erst am Anfang der Krise und was wir jetzt erleben ist nur die Spitze des Eisbergs.
Was haben wir auf der einen Seite?

Arbeit die immer weniger wert wird. Immer mehr Menschen die trotz eines Full -time - jobs ihren Lebensunterhalt nicht bestreiten können -> Aufstocker.
Dann die Tendenz Kinder möglichst früh in Einrichtungen abschieben zu können. Gegenüber von uns ist ein Kindergarten - sorry, Familienzentrum - die bauen jetzt um damit dann demnächst auch schon Kinder ab einem halben Jahr aufgenommen werden können.
Wozu das Ganze? Ganz einfach ... es gab mal die klassische Rollenverteilung. Vatta an der Schippe und Mutta bei den Kindern im Haus am Herd. Bevor jetzt jemand was sagt, ich bin Hausmann und bei Lohngerechtigkeit zwischen den Geschlechtern muss ja nicht zwangsläufig die Frau zu Hause bleiben. Viel wichtiger ist, früher hat ein Einkommen gereicht!
Die ganze Kinderbetreuungsgeschichte ist doch nichts anderes als der lange Arm der Wirtschaftslobby dass beide Eltern arbeiten müssen weil die Löhne nicht zu hoch sein sollen.
Genauso der Leiharbeitssektor.
Auf der anderen Seite die immer stärkere Tendenz Gewinne zu privatisieren und Verluste zu sozialisieren.
Das ganze gepaart mit der Mär vom unendlichen Wachstum.
Bei uns zum Beispiel läuft immer noch ein Röhrenfernseher, die Stereoanlage ist uralt und ein Handy gibt es alle zwei Jahre umsonst vom Anbieter ... sprich, teure Dinge werden nur dann ersetzt wenn sie kaputt sind und nicht weil es etwas vermeintlich besseres gibt.
Man stelle sich vor, dass würde jeder so handhaben.
Dazu die Produktion für die Überproduktion.
Die Vermehrung der Geldmenge ohne das Produktivität dahinter steckt.
Und in absehbarer Zeit immer weniger Menschen deren Einkommen groß genug ist diesen Prozeß aufrecht zu erhalten ...

Und wegen Griechenland, da habe ich mich von Anfang an schwarz geärgert.
Also, der Tenor war, Griechenland muss gerettet werden, weil das Land für die EU systemisch ist.
Aber eine Rettung wird von den Sparmaßnahmen abhängig gemacht.
Ja was denn nun. Wenn Griechenland gerettet werden MUSS dann muss man es retten. Aber scheinbar ja irgendwie doch nicht ...
Dabei wäre es ganz einfach gewesen. Diese ganzen Hilfspakete waren doch in der Hauptsache dazu da, dass Griechenland trotzt enormer Zinsleistungen auch weiter seinen eigenen Ausgaben nachkommen kann.
Aber das Hauptproblem sind ja die riesigen Zinszahlungen. Zinsen für Investoren,die schon ein mehrfaches ihres eingesetzten Kapitals an GR verdient haben. Ergo sind die Rettungspakete doch nichts anderes als die Sicherung der Gewinne der Investoren. Und für die darf der Steuerzahler bluten. Für das Risikokapital privater (und öffentlicher) Investoren.
Jetzt wird schon von einem Schuldenschnitt gesprochen.
Warum hat man, als die Krise offensichtlich war denn nicht im Rahmen der Rettungspakete, natürlich mit Haushaltssanierung Griechenlands und sozial verträglichen Sparmaßnahmen, denn nicht von einem Zinsschnitt gesprochen?
Aussetzung der Zinszahlungen unter Aushandlung eines Tilgungsmodus.
Eingesetztes Risikokapital ginge nicht verloren, es gäbe halt nur keine Gewinne!
Stattdessen habe wir als Staat nun weitere Schulden für die Gewinne einiger am Allerwertesten.
Dann demnächst Irland, Portugal, Italien, GB und die USA!
Das sieht einfach nicht gut aus.

And the show goes on ...

singlefreiheit am 12 Jul 2011 22:39:30

...wer vor 3 Jahren Euros in Schweizer Franken umgetauscht hat und die bis heute unters Kopfkissen gelegt hat, kriegt heute 30% mehr Euros dafür...

Anzeige vom Forum


Gast am 12 Jul 2011 22:45:20

Hallo
der beginn dieser I- kriese erinnert mich fatal an den beginn der GR-krise, pfeiffen im wald der finanzminister. wie bereits gestern morgen im handelsblatt oder welt online wurde veröffentlicht "GR soll als bauernopfer für I dienen ", aber reicht das zur I-rettung?

ich fühle mich in meiner ablehnenden haltung gegenüber den GR-milliarden bestätigt, der größte fehler, den man nur machen konnte. m.e. gibt es den euro in seiner heutigen form in 5jh nicht mehr. entweder er wird aufgelöst oder es gibt einen rumpfeuro der potenten länder NL-A-D-L-F, 1500 mrd kann keiner stemmen. die europaeuphorie ist damit hoffentlich zu ende

wäre GR rechtzeitig aus dem euroverbund hinauskomplimentiert worden, hätte die finanzwelt gewußt, dass es mit derm währungsstabilität ernst ist und dass man sich nicht nur von der einen zur anderen halbwahrheit hangelt.
ich werde alles was ich habe aus dem euroraum entfernen
LG
olly

wolfherm am 12 Jul 2011 22:52:39

singlefreiheit hat geschrieben:...wer vor 3 Jahren Euros in Schweizer Franken umgetauscht hat und die bis heute unters Kopfkissen gelegt hat, kriegt heute 30% mehr Euros dafür...


Warum hast du mir das nicht vor 3 Jahren gesagt??

Ostwestfale am 12 Jul 2011 22:54:32

apollo hat geschrieben:Stellt euch vor, ihr steht Morgens auf und in der Zeitung steht.-
WIR FANGEN NOCHMAL VON VORN AN
Alle Geldeinlagen-Schulden sind weg über Nacht.
Jeder bekommt 50,- was auch immer(Mark-Euro-neu)
Also einfacher gehts nun wirklich nicht.

Hoffen wir mal das es nur ein blöder Gedanke ist.

mfg apollo


Ja, abe auch deine Rente, deine Lebensversicherung, deine Rücklagen in die Krankenversicherung - alles ist weg.

Rentner müssen wieder arbeiten gehen, die Krankenkasse leistet nur noch minimale Versorgung und Menschen über 60 bekommen keine Operationen oder Behandlungen oder Medikamente.

Bon Voyage

player am 12 Jul 2011 22:55:15

He, das wären ja nur 10% per anno. Aber solche Milchmädchenrechnungen gibt es immer wieder. Warum hast du uns das nicht vor 3 Jahren gesagt? ;-)
EINE Weisheit von Warren Buffet heißt:
"Wenn die Vergangenheit das Maß aller Dinge wäre, wären die reichsten Leute die Archivare." 8)

wolfherm am 12 Jul 2011 23:01:18

So, ich lege mich jetzt hin. Die Chips sind alle und das Bier auch. Könnt mich ja wecken, wenn die Welt untergeht.

PS: Macht euch keinen Kopf; ändern könnte ihr alle nichts daran. Genießt das Leben bis dahin. Denkt daran, alles muss raus.... Der Euro ist ja bald nichts mehr Wert. Kauft Womos, Bier und Zubehör. :D

singlefreiheit am 12 Jul 2011 23:05:31

wolfherm hat geschrieben:
singlefreiheit hat geschrieben:...wer vor 3 Jahren Euros in Schweizer Franken umgetauscht hat und die bis heute unters Kopfkissen gelegt hat, kriegt heute 30% mehr Euros dafür...


Warum hast du mir das nicht vor 3 Jahren gesagt??


Aber ob das in Zukunft so weiter geht?
Je mehr Horrornachrichten aus dem Euro-Raum kommen, umso wahrscheinlicher ist es.
Schade, dass man keine deutsche Lebensversicherung in CHF umwandeln kann.

wolfherm am 12 Jul 2011 23:09:50

singlefreiheit hat geschrieben:
wolfherm hat geschrieben:
singlefreiheit hat geschrieben:...wer vor 3 Jahren Euros in Schweizer Franken umgetauscht hat und die bis heute unters Kopfkissen gelegt hat, kriegt heute 30% mehr Euros dafür...


Warum hast du mir das nicht vor 3 Jahren gesagt??


Aber ob das in Zukunft so weiter geht?
.


Das wäre ja total egal. Rendite ist das, was man realisiert und nicht das, was man hätte haben können.

Also jetzt verkaufen, in ein Womo investieren und Spaß als Rendite einfahren. :D

macagi am 12 Jul 2011 23:11:45

Gast hat geschrieben:Das nimmt ja langsam Weltuntergangssekten-Dimensionen an hier. :roll:


Ist doch gut fürs Geschäft, oder?

Gast hat geschrieben:Der Euro wird nicht platzen und Deutschland nicht untergehen - zumindest nicht in nächster Zukunft.
Das ist meine Prognose.


Glaub ich auch, sonst wäre der € schon viel schwächer......bin mal gespannt was am Freitag rauskommt.

Gast am 12 Jul 2011 23:18:36

aber ich vermisse jetzt die kämpfer für den euro, welche die GR-milliarden-gegner als eurototengräber definiert haben? sollen wir auch noch die I-schulden bezahlen? euro-bonds wie heute gefordert -nein danke- dann sind wir deutschen noch mieser dran.
also" euro, euro wo sind unsere milliarden frei nach cäsar" -in europa versenkt!
ich habe nachdem ich hörte, dass der euro weiter nachgibt mehr als bedenken, dass das noch gut ausgeht
lg
olly

Ostwestfale am 12 Jul 2011 23:21:22

OK, dann muss ich mal langsam sehen, dass ich genügend Munition habe...

Gut Schuss

Gast am 13 Jul 2011 10:29:16

Fakten:
-Deutschland ist weltweit größter Gläubiger in der Aussenhandelsbilanz
-Über 70% des Exports gehen in die EU, damit sind die größten Schuldner in der EU
-Export ist der Überschuss an spezieller produktiver Leistung
-Im Prinzip hat sich Deutschland bei seinen eigenen Bürgern verschuldet
-Wer Schuldner ist muss eine höhere Gegenleistung bringen, als er bekommen hat
-Sicherheit kostet eigentlich, wird aber verkehrt gesehen, denn wer für die Rente anspart will auch noch eine Rendite haben
-Nur die gegenwärtige Wirtschaft kann Ansprüche bedienen, ob nun privat oder gesellschaftliche, damit ist die private Rentenvorsorge (volkswirtschaftliche gesehen) reine Augenwischerei risikoreicher und teurer, denn die Bilanzsummen sind nun mal gleichgroß, daher wird es genauso viel Gewinner wie Verlierer geben#
-Die Produktivität war in Deutschland noch nie größer als bisher
-Ansprüche müssen gelten gemacht werden damit sie ihren Wert realisieren
-Investierte Zinsen führen automatisch zu Zinseszins und damit zum Wachsen von Ansprüchen und Anforderungen (Vermögen und Schulden)
-Werte sind nicht objektiv sondern subjektiv und überhaupt nicht stabil
-Jeder ist abhängig von der Gesellschaft und dies unabhängig seiner Ansprüche die er in dieser erworben hat
-Privat-Eigentum ist nur geduldeter Besitz durch die Gesellschaft an Werten und Ansprüchen
Usw.

Bedeutung:
-Können Ansprüche nicht bedient werden sind diese überzogen
-Die EU ist in ihrer Summe der wirtschaftlichen Leistung mehr als stabil
-In der Summe hat jeder Deutsche mehr Ansprüche als Schulden
-Soziale Absicherung kann nur der Staat geben, die Summe aus privater Rendite und privatem Risiko ist in der Volkswirtschaft gleich groß und damit ist Private Vorsorge keine volkswirtchaftliche Lösung von der Rentenproblematik
-Vergangene Leistungen besitzen nur ihren Wert in der gegenwärtigen Leistung und definieren nur den zukünftig möglichen, sind aber an sich gesehen unwertig!
-Im Schnitt geht es den Deutschen besser als früher
-Zinseszins führt ohne Schnitt in den wirtschaftlichen Kollaps
-Werte sind nur so weit stabil, wie sie allgemein anerkannt werden
-Vermögen/ Ansprüche können auch im Sinne des GG relativiert werden (Steuern, Enteignung)

Lösung:
-Verzicht von Ansprüchen aus Handelsbeziehungen
-Fokus auf die eigene Bevölkerung, Stärkung des Sozialstaates (hier besonders auf die junge Generation und Förderung dieser) Kinder statt Inder
-Besitz-, Verbrauchs,- und Gebrauchssteuern rauf, Einkommensteuern und Abgaben aus Einkommen runter
-Den Schwachsinn der Förderung von privater Vorsorge sofort beenden, denn das ist Umverteilung von unten nach oben
-Förderung von wirtschaftlichen Alternativen, (z.B. warum ins Büro fahren wenn man das auch von zu Hause aus tun kann)
-Gezielte Schwächung von Monopolstellungen, auch auf die Gefahr hin Einfluss zu verlieren

Abschluss:

Entweder wird dies aktiv realisiert oder passiv geschehen. Angst habe ich nicht vor wirtschaftlichen Problemen (zumal diese ja bekannt sind) sondern vor politischen Machtspielchen weniger. Zurzeit weichen Machtstrukturen auf, und da sehe ich mehr Chancen als Risiken

Jörg

macagi am 13 Jul 2011 11:32:20

Endlich mal was Vernünftiges:

--> Link

Sina1 am 13 Jul 2011 11:44:15

--> Link

es geht weiter bergab: Irland auf "Ramsch" abgestuft...

LG

Gast am 13 Jul 2011 11:45:38

Sina1 hat geschrieben:
es geht weiter bergab: Irland auf "Ramsch" abgestuft...

LG


Überrascht Dich das?

macagi am 13 Jul 2011 11:47:28

Ich glaube nicht dass es weiter bergab geht:
--> Link

Vielleicht mache ich das auch noch.....

Sina1 am 13 Jul 2011 11:54:54

... ich werde mir ein paar hundert tschechische Kronen hinlegen für die ersten Wochen nach dem Crash, ich hab es nicht weit und dort gibt es dann noch was zu kaufen, weil die Tschechen bisher nicht so blöd waren, den Euro einzuführen. Einbüßen kann man dabei nicht...

LG

player am 13 Jul 2011 14:29:56

macagi hat geschrieben:Ich glaube nicht dass es weiter bergab geht:
--> Link

Vielleicht mache ich das auch noch.....

Gegen den Trend zu kaufen ist immer gut. Italien: Anleihenrendite springt bei Auktion schon auf 3,67% - zuvor 2,147%.
Kauf schnell griechische Staatsanleihen die Kurzläufer steigen schon!

Sina1 am 13 Jul 2011 17:44:46

es geht weiter abwärts:

--> Link

--> Link

LG

macagi am 13 Jul 2011 17:59:08

Sina1 hat geschrieben:es geht weiter abwärts:

--> Link



Wenn ich da schon wieder lese: "die Finanzmärkte haben ihr bereits Urteil gefällt...:"

Man sollte bedenken dass der Euro schon mal weniger wert war als ein Dollar........

macagi am 13 Jul 2011 18:02:55

player hat geschrieben:
macagi hat geschrieben:Ich glaube nicht dass es weiter bergab geht:
--> Link

Vielleicht mache ich das auch noch.....

Gegen den Trend zu kaufen ist immer gut. Italien: Anleihenrendite springt bei Auktion schon auf 3,67% - zuvor 2,147%.
Kauf schnell griechische Staatsanleihen die Kurzläufer steigen schon!


Echt?
--> Link

dschaps am 13 Jul 2011 18:15:01

macagi hat geschrieben:
Sina1 hat geschrieben:Man sollte bedenken dass der Euro schon mal weniger wert war als ein Dollar........


Unter den Blinden ist der Einäugige König!
Die wahre Wertentwicklung des Euro siehst Du am Vergleich mit dem Schweizer Franken: Der Euro hat 1/3 seines Wertes verloren!!!.
So sieht´s leider aus.

dschaps

macagi am 13 Jul 2011 19:04:42

dschaps hat geschrieben:
macagi hat geschrieben:
Sina1 hat geschrieben:Man sollte bedenken dass der Euro schon mal weniger wert war als ein Dollar........


Unter den Blinden ist der Einäugige König!
Die wahre Wertentwicklung des Euro siehst Du am Vergleich mit dem Schweizer Franken: Der Euro hat 1/3 seines Wertes verloren!!!.
So sieht´s leider aus.


Weiss ich schon, es ist die Frage ob das die wahre Wertentwicklung darstellt oder nicht. Ich glaube nicht dass der Franken auf Dauer so teuer bleiben wird, und warum sollte überhaupt der Franken das Mass aller Dinge sein? Norwegen ist in fast Allem einen Tick besser.....aber natürlich auch die NOK sieht gut aus.

Man könnte auch noch mit Rohstoffen vergleichen.....aber auch die sind ja so manipuliert.

Ostwestfale am 13 Jul 2011 19:16:16

Ich halte die Rating-Agenturen für ein politisches Debakel.

Sonst müssten diese nämlich ihr Heimatland schon längst auf Ramsch abgestuft haben.

Dort sind 2 Staaten, vergleichbar mit den Ländern in der EU, aktuell schon nicht mehr zahlungsfähig.

Aber USA ist noch ganz oben eingestuft.

Warum zum Teufel sollte ich diesen Agenturen glauben?

Bon Voyage

a.miertsch am 13 Jul 2011 20:00:47

Ostwestfale hat geschrieben:Ich halte die Rating-Agenturen für ein politisches Debakel.

Sonst müssten diese nämlich ihr Heimatland schon längst auf Ramsch abgestuft haben.

Dort sind 2 Staaten, vergleichbar mit den Ländern in der EU, aktuell schon nicht mehr zahlungsfähig.

Aber USA ist noch ganz oben eingestuft.

Warum zum Teufel sollte ich diesen Agenturen glauben?

Bon Voyage


Musst Du nicht, die dussligen Politiker machen das für Dich.
Albert

tobi02 am 13 Jul 2011 20:17:21

Ostwestfale hat geschrieben:Ich halte die Rating-Agenturen für ein politisches Debakel.

Sonst müssten diese nämlich ihr Heimatland schon längst auf Ramsch abgestuft haben.

Dort sind 2 Staaten, vergleichbar mit den Ländern in der EU, aktuell schon nicht mehr zahlungsfähig.

Aber USA ist noch ganz oben eingestuft.

Warum zum Teufel sollte ich diesen Agenturen glauben?

Bon Voyage


Das kommt auf die Sichtweise an ob die Agenturen ein Debakel sind. Das sind alles US-Unternehmen. Und für die sind die Agenturen klasse. Und es wird langsam mehr als durchsichtig das sie auch von der US-Regierung kontrolliert werden. Dazu muss man kein Verschwörungstheoretiker sein.
Die EU kann machen was sie will. Sowie durch irgendeine Massnhame Ruhe einkehrt legt eine der Agenturen mit Störfeuer nach. Ich behaupte das wird auch so bleiben.
Ziel ist es den Euro so instabil und schlecht zu machen wie den Dollar. Warum?
Weil die Amis mit einem extrem wertlosen Dollar prima leben können. Inflation war iin Amerika immer das Problem der anderen den SIE HABEN DIE LEITWÄHRUNG. Was aus Sicht der USA aber auf keinen, auf absolut gar keinen Fall passieren darf ist das der Euro den Dollar als Leitwährung ablöst. Denn wenn Rohstoffe, vor allem Öl, plötzlich statt in Dollar inn Euro gehandelt werden geht in den USA schlagartig das Licht aus. Darum gehts.

player am 13 Jul 2011 23:04:42

tobi02 hat geschrieben:Das kommt auf die Sichtweise an ob die Agenturen ein Debakel sind. Das sind alles US-Unternehmen. Und für die sind die Agenturen klasse. Und es wird langsam mehr als durchsichtig das sie auch von der US-Regierung kontrolliert werden. Dazu muss man kein Verschwörungstheoretiker sein.
Die EU kann machen was sie will. Sowie durch irgendeine Massnhame Ruhe einkehrt legt eine der Agenturen mit Störfeuer nach. Ich behaupte das wird auch so bleiben.
Ziel ist es den Euro so instabil und schlecht zu machen wie den Dollar. Warum?
Weil die Amis mit einem extrem wertlosen Dollar prima leben können. Inflation war iin Amerika immer das Problem der anderen den SIE HABEN DIE LEITWÄHRUNG. Was aus Sicht der USA aber auf keinen, auf absolut gar keinen Fall passieren darf ist das der Euro den Dollar als Leitwährung ablöst. Denn wenn Rohstoffe, vor allem Öl, plötzlich statt in Dollar inn Euro gehandelt werden geht in den USA schlagartig das Licht aus. Darum gehts.

Guter Kommentar tobi02. :top:
Verschärfend kommt noch hinzu, dass China der weitaus größte Gläubiger der USA ist. Wenn China ihre USA Anleihen auch nur teilweise auf den Markt werfen würden, ginge das Licht in den Staaten für sehr lange Zeit aus. Da wäre das Rating schnell im Keller, sogar bei diesen Rating Agenturen.
Deshalb buttern die USA auch, trotz aller Schulden, immer noch mehr Dollars in die Rüstung, weil das ihre einzige Chance ist um zu überleben, wenn man es etwas krass ausdrücken will.
Waffen sind immer noch eines der besten Argumente um sich abzusichern. Ein Grund für den Einsatz von Waffen lässt sich leicht finden, sonst erfindet mal halt schnell einen. Übung hat man damit ja schon.

Die Europäer und die Asiaten haben es leider verschlafen wenigstens eine oder zwei Rating Agenturen zu installieren. Jetzt ist es zu spät. Unter den jetzigen Umständen wird so eine Agentur keine Glaubwürdigkeit erreichen können. Da würde kein Hahn danach krähen.

Gast am 13 Jul 2011 23:07:28

Gemäß den Regeln hätte Italien den Euro niemals bekommen dürfen.
Die Schuldenlast lag und liegt bei 120 Prozent der italienischen Wirtschaftsleistung – doppelt so viel wie erlaubt.

Aber dem Gründungsmitglied der EU die Gemeinschaftswährung vorzuenthalten galt als politisch unmöglich. Die Europäische Kommission begnügte sich damals mit der Erwartung, dass die Schuldenquote fortan »rascher sinken« werde.

Das tat sie nicht.

Und fällt Italien, gibt es kein Halten mehr. Das Land ist zu groß, um vom europäischen Rettungsfonds aufgefangen zu werden.
Das Volumen der ausstehenden italienischen Schuldverschreibungen beläuft sich auf 1600 Milliarden Euro, im Fall Griechenlands sind es nur 280 Milliarden.

Allein deutsche Banken haben in Italien – Stand März 2011 –
116 Milliarden Euro verliehen, davon 35,8 Milliarden an den Staat.
In Griechenland sind sie bloß mit 25 Milliarden Euro engagiert.

Europa hat den gefährlichsten Moment der Schuldenkrise erreicht.

Der Rettungsfonds soll ausgebaut werden, möglicherweise erhält er mehr Geld und neue Kompetenzen, die Zinsen auf Hilfskredite sollen gesenkt werden.
Immer mehr Tabus fallen.
Aber klar ist auch: So viel Kapital, wie man brauchte, um alle Schuldenstaaten zu finanzieren, werden die Europäer niemals bereitstellen können. Und deswegen braucht Europa die Finanziers, die es gerade vertreibt.

LG
Fletch
(Quelle TAZ)

Sina1 am 14 Jul 2011 06:11:38

Kam gerade im Radio: Die EU denkt wohl zur Zeit darüber nach, ein gemeinsames Finanzministerium einzuführen, das den Länderfinanzministerien weisungsberechtigt ist und eine Art "Länderfinanzausgleich", so dass z.B. Deutschland wie BaWü immer zahlt und z.B. Italien wie Bremen immer bekommt. Würde eine Änderung des EU-Vertrages erfordern, was aber kein Problem wäre, weil die Länder, in denen, weil sie eine Demokratie haben, dafür das Volk gefragt werden müßte, potenzielle Empfängerländer sind, und bei uns als potentielles Geberland nur die verschenkungswilligen alternativlosen Politiker zustimmen müßten.

Gute Nacht Europa!

LG

smartfahrer am 14 Jul 2011 08:03:09

wie wärs denn, wenn insbesondere staatliche Stellen mal konsequent sparen würden, ich höre immer nur von gestiegener Neuverschuldung ...

Gast am 14 Jul 2011 08:13:40

smartfahrer hat geschrieben:wie wärs denn, wenn insbesondere staatliche Stellen mal konsequent sparen würden, ich höre immer nur von gestiegener Neuverschuldung ...


Wer sollte sich denn verschulden, wenn nicht die öffentlichen Haushalte.
Denn die privaten Haushalte wollen doch immer mehr Vermögen/Anssprüche aufbauen.
Würden die öffentlichen Haushalte sparen, käme das einer Enteignung von Privateigentum gleich.
Nur wer diesen Zusammenhang erkannt hat, weiß wirklich um die Problematik. Wir haben kein Finanzproblem, wir haben ein gesellschaftliches Problem, was sich eben nicht nur auf Deutschland und der EU beschränkt sondern eben global wirkt.

Es giebt nur zwei Möglichkeiten: 1. man will das System resetten
2. man will ein neues System
Beides wird aber gemeinsam sein, das Privateigentum angetastet wird

Jörg

player am 14 Jul 2011 09:02:53

cojo hat geschrieben:Würden die öffentlichen Haushalte sparen, käme das einer Enteignung von Privateigentum gleich.


DAS solltest uns näher erklären, wie du das meinst?

Hundekruemel am 14 Jul 2011 09:41:16

Sina1 hat geschrieben:Kam gerade im Radio: Die EU denkt wohl zur Zeit darüber nach, ein gemeinsames Finanzministerium einzuführen,
LG


das hätten die halt vor der währungsunion machen sollen.

wenn man hier so mitliest wird einem ja angst und bange-da brauche ich ja gar keine bildzeitung mehr zu kaufen:)

robeal

Gast am 14 Jul 2011 11:12:38

player hat geschrieben:
cojo hat geschrieben:Würden die öffentlichen Haushalte sparen, käme das einer Enteignung von Privateigentum gleich.


DAS solltest uns näher erklären, wie du das meinst?


Ganz einfach, der Zusammenhang zwischen öffentlichen Haushaltschulden und privatem Vermögen liegt in der Bilanzwaage.
Deutschland ist nicht Auslandverschuldet sondern ist eben Auslandsgläubiger. Daher sind unsere öffentlichen Schulden zu 100 Prozent durch deutsche Privathaushalte finanziert, und diese haben dann auch die Ansprüche (Zinsen daraus).
Würde der Staat seine Ausgaben zurückfahren, sinken automaiisch die Renditen bis über die Grenze, wo der Verwaltungsaufwand und Sicherheitsaufwand größer ist als diese.
Global gesehen, können nun die Deutschen Ihr Geld woanders anlegen, was eigentlich schon geschehen ist. Denn Grichenland, Portugal, Irland sind auslandsverschuldet und rate mal wer da der größte Gläubiger ist!

Tun sich nun alle Staaten entschulden dann schlägt der Markt zu. Es giebt einen Angebotsüberhang an Werten. Folge: Inflation Und Inflation ist perso definiert als: Stille Enteignung!

Der Einwand mit den Eingriffen der Zentralbank funktioniert hier aber nicht. Denn die können nur die Realwirtschaft steuern, die Verteilung steuert allein die Politik!
Dies ist nicht neu! Neu aber ist, das es nicht funkioniert wenn der Staat sich aus der Verantworung raushält und denkt das der Markt es regeln könnte. Kann er aber nicht! Denn dieser ist nur ein Teil des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Es bedarf aber noch einer weiteren Erkenntnis für Viele: Das nach immer mehr festdrehen, immer ab und kaputt kommt. Anders ausgedrückt: wird die Lücke in der Verteilung immer größer, kommt irgend wann der Zusammenbruch!

Daher ist es nur für die Geschwindigkeit der Problemlösung relevant, ob der Staat bzw. dessen Leitung, aktiv oder passiv handelt. Aktiv würde in dem Fall heißen: Enteignung von Privatvermögen durch Steuern oder durch Löschen von verbrieften/beurkundeten Anrechten. Steuern sind aber z.Z. die noch annerkannteste Lösung.

Achso und Einkommenssteuern sind damit aber nicht gemeint. Sondern nur Besitz, Gebrauchs und Verbrauchssteuern.

Jörg

player am 14 Jul 2011 12:53:51

Moody's droht USA mit Entzug der Bestnote!!!

Na endlich, kann man da als Europäer nur sagen. Jetzt haben sie wohl Angst um ihre Glaubwürdigkeit bekommen und sehen ihre Felle langsam davon schwimmen. 8)

player am 14 Jul 2011 12:58:02

Sorry, hier der Link dazu.
--> Link

player am 14 Jul 2011 13:21:46

cojo hat geschrieben:
player hat geschrieben:
cojo hat geschrieben:Würden die öffentlichen Haushalte sparen, käme das einer Enteignung von Privateigentum gleich.


DAS solltest uns näher erklären, wie du das meinst?


Ganz einfach, der Zusammenhang zwischen öffentlichen Haushaltschulden und privatem Vermögen liegt in der Bilanzwaage.
Deutschland ist nicht Auslandverschuldet sondern ist eben Auslandsgläubiger. Daher sind unsere öffentlichen Schulden zu 100 Prozent durch deutsche Privathaushalte finanziert, und diese haben dann auch die Ansprüche (Zinsen daraus).
Würde der Staat seine Ausgaben zurückfahren, sinken automaiisch die Renditen bis über die Grenze, wo der Verwaltungsaufwand und Sicherheitsaufwand größer ist als diese.
Global gesehen, können nun die Deutschen Ihr Geld woanders anlegen, was eigentlich schon geschehen ist. Denn Grichenland, Portugal, Irland sind auslandsverschuldet und rate mal wer da der größte Gläubiger ist!

Tun sich nun alle Staaten entschulden dann schlägt der Markt zu. Es giebt einen Angebotsüberhang an Werten. Folge: Inflation Und Inflation ist perso definiert als: Stille Enteignung!

Der Einwand mit den Eingriffen der Zentralbank funktioniert hier aber nicht. Denn die können nur die Realwirtschaft steuern, die Verteilung steuert allein die Politik!
Dies ist nicht neu! Neu aber ist, das es nicht funkioniert wenn der Staat sich aus der Verantworung raushält und denkt das der Markt es regeln könnte. Kann er aber nicht! Denn dieser ist nur ein Teil des gesellschaftlichen Zusammenlebens.

Es bedarf aber noch einer weiteren Erkenntnis für Viele: Das nach immer mehr festdrehen, immer ab und kaputt kommt. Anders ausgedrückt: wird die Lücke in der Verteilung immer größer, kommt irgend wann der Zusammenbruch!

Daher ist es nur für die Geschwindigkeit der Problemlösung relevant, ob der Staat bzw. dessen Leitung, aktiv oder passiv handelt. Aktiv würde in dem Fall heißen: Enteignung von Privatvermögen durch Steuern oder durch Löschen von verbrieften/beurkundeten Anrechten. Steuern sind aber z.Z. die noch annerkannteste Lösung.

Achso und Einkommenssteuern sind damit aber nicht gemeint. Sondern nur Besitz, Gebrauchs und Verbrauchssteuern.

Jörg


In dieser "Erklärung" sind so viele falsche Fakten und Ansichten enthalten, dass es mir zu mühsam ist alle zu berichtigen.
Allein die Behauptung D sei im Ausland nicht verschuldet, oder dass D der größte Schuldner Griechenlands wäre usw. usf. ist schlicht und einfach falsch.
Weniger wäre oft mehr!

Ostwestfale am 14 Jul 2011 13:23:19

Sina1 hat geschrieben:Kam gerade im Radio: Die EU denkt wohl zur Zeit darüber nach, ein gemeinsames Finanzministerium einzuführen, das den Länderfinanzministerien weisungsberechtigt ist und eine Art "Länderfinanzausgleich", so dass z.B. Deutschland wie BaWü immer zahlt und z.B. Italien wie Bremen immer bekommt. Würde eine Änderung des EU-Vertrages erfordern, was aber kein Problem wäre, weil die Länder, in denen, weil sie eine Demokratie haben, dafür das Volk gefragt werden müßte, potenzielle Empfängerländer sind, und bei uns als potentielles Geberland nur die verschenkungswilligen alternativlosen Politiker zustimmen müßten.

Gute Nacht Europa!

LG


Bin unbedingt dafür.

Weil es wird uns sicherlich sehr helfen, wenn Spanien, Italien und Frankreich sagen dürfen, wieviel wir ihnen akls Länderfinanzausgleich zahlen dürfen.

Da werden wir verhungern.

Bon Voyage

Gast am 14 Jul 2011 15:34:32

Kommt mal runter von Euren hohen Rössern :D :D

Bei einemSchuldenstand von 83,2% vom BIP, steht Deutschland nur unwesentlich besser da als die Griechen (143%), vor allem unter Berücksichtigung unserer überalterten Bevölkerung und der staatlich nicht bilanzierten Belastungen/Versprechungen für Pensionen, Renten, Pflege u.ä., sowie der in bad Banks ausgelagerten Schulden.
Außerdem sollten wir mal einen kritischen Blick auf unsere vergammelte Infrastruktur werfen.
Aber anstatt uns an der Slowakei zu messen (41% Schulden/BIP), blicken wir lieber voller Hohn, Spott und Verachtung auf die PIIGS .
Seit 1950 haben sich die Staatsschulden "dieses unseres Lambdes" durchschnittlich alle sieben Jahre verdoppelt.

Wie war das doch gleich mit dem Hochmut, der vor dem Fall kommt?

Und was soll denn bitte schön gut daran sein, dass die BRD keine Auslandsschulden hat?
Was hat man denn davon, Gläubiger des Auslands zu sein, wenn man weder willens noch militärisch in der Lage ist, diese Schulden fällig zu stellen und einzutreiben?

player am 14 Jul 2011 19:48:49

So ist es, aber auch ein Blick Richtung Polen würde nicht verkehrt sein. :)

Gast am 14 Jul 2011 20:34:37

Sina1 hat geschrieben:Kam gerade im Radio: Die EU denkt wohl zur Zeit darüber nach, ein gemeinsames Finanzministerium einzuführen, das den Länderfinanzministerien weisungsberechtigt ist und eine Art "Länderfinanzausgleich", so dass z.B. Deutschland wie BaWü immer zahlt und z.B. Italien wie Bremen immer bekommt. Würde eine Änderung des EU-Vertrages erfordern, was aber kein Problem wäre, weil die Länder, in denen, weil sie eine Demokratie haben, dafür das Volk gefragt werden müßte, potenzielle Empfängerländer sind, und bei uns als potentielles Geberland nur die verschenkungswilligen alternativlosen Politiker zustimmen müßten.

Gute Nacht Europa!

LG



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Gast am 14 Jul 2011 20:43:06

player hat geschrieben:In dieser "Erklärung" sind so viele falsche Fakten und Ansichten enthalten, dass es mir zu mühsam ist alle zu berichtigen.
Allein die Behauptung D sei im Ausland nicht verschuldet, oder dass D der größte Schuldner Griechenlands wäre usw. usf. ist schlicht und einfach falsch.
Weniger wäre oft mehr!


Das stimmt, aber mein Lieber, das zieht sich leider durch den ganzen Tröd.
Ich glaube, hier gibt es keinen Tröd mit soviel Links auf irgendwelche NAchrichten.
Daran erkennt man, wie wenig nachgedacht und wieviel nachgeäfft wird.

Gast am 14 Jul 2011 21:18:46

Hallo
Dieser "eu-länderfinanzausgleich" sollte m.e. dann ,wie z.b in F oder DK oder IRL bei der euroeinführung etc., vom volk im rahmen einer volksabstimming behandelt werden, das deutsche volk ist weder blöder noch unfähiger demokratie zu leben als andere völker.
ich bin mir sicher die befürworter hätten max ein FDP ( fast drei prozent) ergebnis. gut ist aber, dass zur zeit auch seitens der eu ein GR staatsbankrott ins auge gefasst wird. schade aber, dass nur der staatsbankrott geht und nicht die wiedereinführung der drachme mit eurorauswurf.
LG
olly

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